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Axel Hellmann
Geburtsdatum 15.08.1971
Alter 55
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Vorstandsmitglied
Akt. Verein Eintracht Frankfurt

Axel Hellmann [Vorstandsmitglied]

21.07.2012 - 10:33 Uhr
Zeige Ergebnisse 71-80 von 153.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#71
25.03.2023 - 21:19 Uhr
Danke für die ausführliche Rückmeldung. Da will ich mal versuchen, meine Anmerkungen etwas klarer rüberzubringen:

„Ich bin selbst seit 2011 in einen Vorstand berufen (zwar 'nur' in einer Stiftung) und ja, natürlich wird der Vorstand vom Aufsichtsrat berufen/bestellt. …“

Die Gremien einer (deutschen) AG, nebst den jeweiligen Aufgaben und Kompetenzen sind mir nicht ganz unbekannt. Und OT, auch das Thema Governance ist mir nicht ganz fremd, was ja auch ein wichtiger Bestandteil im Bereich Nachhaltigkeit ist und mir im jüngst vorgestellten Nachhaltigkeitskonzept der Eintrachts etwas zu kurz kommt.
Klar kann man die Aufsichtsratsbesetzung des Aktionärs via Vertretung regeln. Macht ja auch der e.V. z.B. in der Person von Fischer. Meine Anmerkung mit der Doppelfunktion bezog sich allerdings auf Hellmann und war natürlich nicht ganz ernst gemeint. Unabhängig davon sehe ich in dem wohl ausgesprochenen Rücktrittsangebot verschiedene, zumindest theoretisch nicht unerhebliche Risiken.

„ Zunächst einmal - Fischer ist als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender nicht das wichtigste Mitglied im Aufsichtsrats-Gremium - das ist Holzer als Vorsitzender des Aufsichtsrats. ..“

Habe auch nicht das Gegenteil behauptet. Fakt ist aber zunächst, dass Fischer als stellvertretender AR-Vorsitzender neben Holzer und Orenstein auch Mitglied in der Task Force des AR ist. Und gewisse Kompetenzen sollte man in dieser Funktion schon haben. Da fand ich die damalige Bemerkung von Hellmann zumindest etwas zu flapsig.
Mir ging es aber auch nicht um Fischer oder die „Rollenverteilung“ innerhalb des AR. Sondern um das Wirken zwischen Vorstand und Aufsichtsrat. Da gibt es eben keine Arbeitsteilung, da unterschiedliche Funktion. Und genau dieses „Rollenverständnis“ soll ja, so wird zumindest gerüchtet, auch ein Knackpunkt zwischen Holzer und Hellmann sein.
Ob da unter Umständen auch der angelsächsische berufliche Hintergrund von Holzer eine Rolle spielt, wo das Verhältnis zwischen beiden Organen ja etwas anders ausschaut, kann ich nicht beurteilen.

„Die Kapitalerhöhung war mWn damals auch gar nicht Thema der Mitgliederversammlung gewesen, es kam nur auf, weil der Dringlichkeitsantrag …“

Bin ich mir nicht so sicher. Da gab es zumindest in den sozialen Medien schon im Vorfeld einige Aufregung und auch das Procedere zur Tagungsordnung wurde kritisiert.
Der Dringlichkeitsantrag zur Vermeidung einer Verwässerung beim e.V. wird ja auch nicht ohne Grund gestellt worden sein. Müsste ich nochmal in den damaligen Berichterstattungen/Diskussionen nachschauen, bin ich aber jetzt zu faul zu. Meine mich aber zu erinnern, dass auch der Vorstand not amused über das Ergebnis zum Dringlichkeitsantrag war. Ebenso, dass auch schon damals die Freunde der Eintracht als möglicher Kapitalgeber genannt wurden.

„ Ist eigentlich nur ein Seiten-Thema gewesen, in der chronologischen Abfolge, welches aber auch noch mal auf eine mögliche frühere Spannung zwischen Hellmann und Holzer hinweisen sollte…“

Wie schon geschrieben, auch bei mir war dieser Aspekt einer der zentralen Kritikpunkte. Und wenn ich solch eine Liste führen würde, wäre da sicherlich auch noch der ein oder andere Kritikpunkt enthalten. Tut aber hier nichts zur Sache
Eine solche Liste wäre bei mir für Hellmann aber auch kein weißes Blatt. Tut hier aber ebenfalls nicht zur Sache.

Mal losgelöst von unserem aktuellen Thema und Eintracht Frankfurt. Im Fußball werden auf Leistungsniveau inzwischen Millionen und Milliarden bewegt. An diversen Stellen scheint mir dort die Zeit aber stehen geblieben zu sein. Und das betrifft auch das Thema Checks & Balances.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#72
26.03.2023 - 12:02 Uhr
Danke für deine klareren Anmerkungen.

Erst mal noch ganz allgemein - ich denke, dass das Thema Hellmann versus Holzer derzeit mehr von den Medien gepusht wurde, als das es unseren Verantwortlichen gelegen kommt. Die Durchlässigkeit der Informationen ist für mich allerdings sehr erschreckend/befremdlich, das kenne ich so gar nicht.... Stellt sich mir derzeit auch die Frage, wo die Infos durchsickern?

Ausgangslage meines Ursprungs-Post war, dass ich befürchte, dass wir Hellmann an den DFL verlieren werden, weil er eventuell jetzt lieber den DFL Job annimmt, als sich hier weiter aufzureiben und am Ende ein schlechtes Licht auf die Eintracht, Holzer oder Orenstein fallen zu lassen. Ist halt meine persönliche Befürchtung in der causa. Hellmann wird derzeit lieber dafür angegangen, dass er sich möglichst bald entscheiden möge, aber das finde ich echt nicht gerechtfertigt, weil es sehr einseitig gedacht ist.

Zitat von Gehfussballer

Die Gremien einer (deutschen) AG, nebst den jeweiligen Aufgaben und Kompetenzen sind mir nicht ganz unbekannt. Und OT, auch das Thema Governance ist mir nicht ganz fremd, was ja auch ein wichtiger Bestandteil im Bereich Nachhaltigkeit ist und mir im jüngst vorgestellten Nachhaltigkeitskonzept der Eintrachts etwas zu kurz kommt.
Klar kann man die Aufsichtsratsbesetzung des Aktionärs via Vertretung regeln. Macht ja auch der e.V. z.B. in der Person von Fischer. Meine Anmerkung mit der Doppelfunktion bezog sich allerdings auf Hellmann und war natürlich nicht ganz ernst gemeint. Unabhängig davon sehe ich in dem wohl ausgesprochenen Rücktrittsangebot verschiedene, zumindest theoretisch nicht unerhebliche Risiken.


Mir liegen leider keine näheren Infos zum neuen ESG/Nachhaltigkeitskonzept vor, als ich auf der Eintracht Homepage lesen kann. Kann daher leider auch nicht näher auf die Governance Kritik im jüngsten ESG eingehen.

Zum Thema, ja, ein Rücktritt von Holzer würde theoretisch Risiken bergen, aber eine Vertretung im AR wäre auch eine mögliche Lösung gewesen. Es wäre rechtlich keine unüberwindbare Hürde - emotional sieht es natürlich anders aus.

Zitat von Gehfussballer

„ Zunächst einmal - Fischer ist als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender nicht das wichtigste Mitglied im Aufsichtsrats-Gremium - das ist Holzer als Vorsitzender des Aufsichtsrats. ..“

Habe auch nicht das Gegenteil behauptet. Fakt ist aber zunächst, dass Fischer als stellvertretender AR-Vorsitzender neben Holzer und Orenstein auch Mitglied in der Task Force des AR ist. Und gewisse Kompetenzen sollte man in dieser Funktion schon haben. Da fand ich die damalige Bemerkung von Hellmann zumindest etwas zu flapsig.
Mir ging es aber auch nicht um Fischer oder die „Rollenverteilung“ innerhalb des AR. Sondern um das Wirken zwischen Vorstand und Aufsichtsrat. Da gibt es eben keine Arbeitsteilung, da unterschiedliche Funktion. Und genau dieses „Rollenverständnis“ soll ja, so wird zumindest gerüchtet, auch ein Knackpunkt zwischen Holzer und Hellmann sein.
Ob da unter Umständen auch der angelsächsische berufliche Hintergrund von Holzer eine Rolle spielt, wo das Verhältnis zwischen beiden Organen ja etwas anders ausschaut, kann ich nicht beurteilen.


Naja, du hattest Fischer als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender schon zum wichtigsten Mitglied im Aufsichtsrats-Gremium erklärt, was ja nicht zutreffend ist, aber ist jetzt auch nicht so wichtig.
Es geht dir ja darum, dass der Aufsichtsrat per Definition die Handlungen des Vorstandes hinterfragen und überprüfen soll. Ja, das ist auch vollkommen richtig und auch gut so, aber wer im Glashaus sitzt, der sollte vielleicht nicht mit Steinen spielen. Die größte Diskrepanz zwischen den beiden rührt nämlich mMn aus der Tatsache heraus, dass Hellmann auf Vereinsebene ein 25-x Befürworter ist und eine Erhöhung des Eigenkapitals im Sinne des Vereinsinteresses zu sein hat. Dies scheint mir aber bei dem Holzer Angebot wohl nicht so richtig der Fall zu sein. Oder wieso wissen wir bis heute immer noch nichts von der Höhe der genauen Summe und den Prozenten??? MMn sehr suspekt und ja, da wünsche ich mir auch mehr Transparenz! Aber das hat ja jetzt nicht Hellmann alleine zu verantworten, da hat auch Holzer im Aufsichtsrat seinen Anteil dran.

Und jaein, die Frage ob Hellmann seinen Vertrag bei der Eintracht erfüllen wird ist sicherlich vom AR legitim, weil man sich dann ja möglichst frühzeitig um Ersatz bemühen müsste, aber rein inhaltlich hat es nichts mit seinem Aufgabenbereich zu tun, das man hinterfragen oder gar beanstanden könnte! Letztendlich wird Hellmann alleine eine Entscheidung über seinen persönlichen Werdegang treffen.


Zitat von Gehfussballer

„Die Kapitalerhöhung war mWn damals auch gar nicht Thema der Mitgliederversammlung gewesen, es kam nur auf, weil der Dringlichkeitsantrag …“

Bin ich mir nicht so sicher. Da gab es zumindest in den sozialen Medien schon im Vorfeld einige Aufregung und auch das Procedere zur Tagungsordnung wurde kritisiert.
Der Dringlichkeitsantrag zur Vermeidung einer Verwässerung beim e.V. wird ja auch nicht ohne Grund gestellt worden sein. Müsste ich nochmal in den damaligen Berichterstattungen/Diskussionen nachschauen, bin ich aber jetzt zu faul zu. Meine mich aber zu erinnern, dass auch der Vorstand not amused über das Ergebnis zum Dringlichkeitsantrag war. Ebenso, dass auch schon damals die Freunde der Eintracht als möglicher Kapitalgeber genannt wurden.


Ja, da war vermutlich ein Antrag vorgesehen gewesen, der aber nicht auf die Tagesordnung kam. Daher dann wohl auch der Dringlichkeitsantrag von Mitgliederseite, um dem Vorhaben sogleich einen Riegel vorzuschieben. Egal wer sich hinter dem damals noch nicht bekannten Geldgeber verborgen haben mag. Durch die Zustimmung des Dringlichkeitsantrag sind jetzt neue Grenzen geschaffen worden und der Vorstand muss sich daran halten. Holzer hätte mit den restlichen 7,89% seine Anteile auf 24,7% erhöhen können, scheint ihm aber wohl nicht genug gewesen zu sein.... 24,9% wären ja jetzt also noch möglich, trotzdem herrscht bei dem Thema Funkstille. Worum geht es Holzer also - tatsächlich um eine sinnvolle Kapitalerhöhung des Vereins oder langfristig um eine Erhöhung seines persönlichen Profits?

Zitat von Gehfussballer

„ Ist eigentlich nur ein Seiten-Thema gewesen, in der chronologischen Abfolge, welches aber auch noch mal auf eine mögliche frühere Spannung zwischen Hellmann und Holzer hinweisen sollte…“

Wie schon geschrieben, auch bei mir war dieser Aspekt einer der zentralen Kritikpunkte. Und wenn ich solch eine Liste führen würde, wäre da sicherlich auch noch der ein oder andere Kritikpunkt enthalten. Tut aber hier nichts zur Sache
Eine solche Liste wäre bei mir für Hellmann aber auch kein weißes Blatt. Tut hier aber ebenfalls nicht zur Sache.


Joa - ich führe keine echten Positiv- oder Negativ-Listen, aber ich habe manchmal ein recht gutes Gedächtnis. Und ja, auch Hellmanns Liste ist nach 20 Jahren nicht mehr ganz Blütenweiß, aber es gibt wohl kaum einen Menschen der stets fehlerfreie Entscheidungen trifft - geht nämlich auch gar nicht. Zwinkernd Ist aber tatsächlich jetzt zu sehr OT.

Zitat von Gehfussballer

Mal losgelöst von unserem aktuellen Thema und Eintracht Frankfurt. Im Fußball werden auf Leistungsniveau inzwischen Millionen und Milliarden bewegt. An diversen Stellen scheint mir dort die Zeit aber stehen geblieben zu sein. Und das betrifft auch das Thema Checks & Balances.


Das geht dann jetzt aber eher in Richtung Frankenbach....
Mmn sind wir aber schon recht gut aufgestellt und konnten uns ans neue Level herantasten und gewöhnen. Gibt da doch ganz andere Vereine, mit ganz anderen Problemen. Oder?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wetterauer_SGE am 26.03.2023 um 12:19 Uhr bearbeitet
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#73
26.03.2023 - 14:55 Uhr
@Wetterauser_SGE
Danke erneut für Deine ausführlichen und nachvollziehbaren Anmerkungen
Will versuchen, es kurz zu machen und beginnend beim letzten Punkt. Frankenbach hatte ich da überhaupt nicht im Sinn.
Ich versuche es mal anders zu erklären. Eintracht Frankfurt hat sich Dank vor allem der sportlichen Erfolge enorm weiterentwickelt. Und mittlerweile wird da ein ganz anderes Rad gedreht und das nicht nur in die Mannschaft, sondern auch im ganzen Drumherum. Dies dann noch in einer Zeit, in der die Unsicherheiten wie z.B. durch Corona oder den Krieg in erheblichem Maße zugenommen haben.
Beispiel, wo sowas schief gehen kann, ist der (ehemalige) BCC in der Hauptstadt.
Damit will ich in kleinster Weise behaupten, dass wir auf einem ähnlichen Weg sind und das unsere Verantwortlichen einen schlechten Job machen. Im Gegenteil. Nur müssen auch sie sich vielleicht an der ein oder anderen Stelle auf diese geänderten Rahmenbedingungen einstellen, den die Risiken aus möglichen Fehlentscheidungen können deutlich gravierender sein. Um es mal überspitzt zu formulieren, jeder hat so seinen autonomen Zuständigkeitsbereich und ist da der Sonnenkönig, ist vlt. nicht mehr so ganz der richtige Ansatz.
Ob das in der aktuellen Causa eine Rolle spielt, keine Ahnung, fachliche Expertise auch als Sparringspartner oder Korrektiv wird m.E. aber immer wichtiger. Und das sollte auch angenommen werden.
Habe z.B. keine Ahnung, ob im AR eine ausgewiesene sportliche Expertise vorhanden ist, die über die z. B. einiger Forums-Cracks auf diesem Gebiet hinausgeht.
Führt jetzt eigentlich auch zu weit, wundere mich z.B. aber auch, warum im jüngst kurz vorgestellten Datenbeirat Sponsoren vertreten sind. Die Ergebnisse zu einem in diesem Zusammenhang schon etwas länger zurückliegenden Thema scheinen hingegen an mir vorbei gegangen zu sein.
Und damit wäre ich dann auch bei der Transparenz, das Thema Kapitalmaßnahme hätte man sicherlich auch anderes spielen können, so dass es in der aktuellen Causa kein Spekulationsobjekt sein sollte.
OT: Mit die größte Transparenz gab es in meiner Wahrnehmung bei den Vorkommnissen um den ehemaligen OB und was sogar noch auf der MV thematisiert wurde. Anderseits hat man vielleicht daraus gelernt und anlässlich des jüngsten Trainingslagers auf die erforderliche Trennung von Sport und Politik hingewiesen Zwinkernd
War natürlich jetzt wieder viel zu lang, aus dem Statement von Hellmann zum Jahresauftakt habe ich jedenfalls keinerlei Anzeichen von ermüdenden internen Reibereien erkennen können. Aber richtig ist, es ist seine Entscheidung. Und manchmal ist es halt auch so, dass sich nicht nur ein Spieler schneller als der Verein entwickelt Zwinkernd
Zu guter Letzt, dass es den Freunden des Adlers (Korrektur, die wurden damals erwähnt) vorrangig um ihren wirtschaftlichen Profit geht, glaube ich, Stand jetzt, eher weniger.
Vielleicht könnte man aber auch mal drüber nachdenken, ob nicht der Mehrheitsgesellschafter den AR-Vorsitz einnehmen sollte. Und völlig losgelöst von der aktuellen Causa, mögliche Interessenkonflikte sind nicht nur bei uns eigentlich immer und überall ein (vielleicht nicht so offensichtliches) Thema. Und auch mit ihnen muss entsprechend sachgerecht umgegangen werden.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#74
26.03.2023 - 20:34 Uhr
Prima Diskussion @Gehfussballer und habe gerne mal ein lesenswert da gelassen. Wir sind ja zum Teil auch gar nicht so weit auseinander und ich habe auch manchmal Situationen, wo es schwer fällt mich richtig auszudrücken, mich zu verzetteln und/oder einen Gedankensprung zu machen, den mein Diskussionspartner natürlich nicht mitgehen kann, weil er in meinem Kopf existiert, aber nicht verschriftlicht wurde - anders als bei Diskussionen, die ich direkt führen kann.

Ja, natürlich sehe ich auch, dass wir in den letzten Jahren gewachsen sind, trotz widriger Umstände. Daher wird nun automatisch auch die Fallhöhe tiefer und Fehlentscheidungen wirken sich größer aus. Frei nach dem Motto: hast du kein Geld, kannst du auch nicht viel in den Sand setzen. Die Situation war vor 6 Jahren noch eine ganz andere und daher halte ich es auch für so extremst wichtig, dass Hellmann uns erhalten bleibt! Es ist mMn daher wichtig, dass gerade in der Führungsetage möglichst viel Kontinuität vorhanden bleibt, denn diese Leute haben den Verein dort hin gebracht, wo wir derzeit stehen. Würden wir uns auf einem absteigenden Ast befinden, ja, dann muss man auch über personelle Veränderungen nachdenken, aber so eigentlich doch nicht.
Und ja, ich bin auch ganz bei dir, wenn wir jetzt uns auch zusätzliche Expertisen einholen, auch manchmal den Blick von aussen zulassen und (geplante) Entscheidungen kritisch hinterfragen lassen, aber dies sollte intern abgesprochen und beschlossen werden. So haben wir doch z.B. erst kürzlich Philipp Reschke in den Vorstand berufen. Ich denke wir achten da schon drauf, dass der Verein und seine Verantwortlichen gemeinsam an den anstehenden Aufgaben weiter wachsen. Daher würde ich es jetzt extremst ungern sehen, wenn wir ausgerechnet unser Mastermind verlieren würden. Leider wachsen solche Menschen nicht auf den Bäumen und ich hätte arge Bauchschmerzen, wenn wir uns jetzt irgendwie einen neuen von aussen herein holen müssten. Da langt es eben nicht, wenn irgendjemand aus dem Bankengewerbe kommt, der zwar vielleicht in der Vergangenheit mit großen Geldsummen herum hantiert hat, aber letztendlich nicht das Fußball Geschäft kennt. So in etwa war es dann ja auch beim blau-weißen Hauptstadt Klub gelaufen. Und nein, damit möchte ich jetzt nicht Holzer in diese Ecke stellen, denn nicht nur sein Engagement bei der einstigen drohenden Lizenzierung, sondern auch als Kopf des komplexen Finanzkonstruktion des Optionsmodells gewürdigt, aber trotzdem erinnert mich sein derzeitiges Vorgehen, etwas über Twitter an die Öffentlichkeit bekannt zu geben, sehr an den Hauptstadtklub Aktionär.
Daher auch meine Skepsis, dass wir die Position von Hellmann so schnell auch adäquat wieder ersetzen könnten, wie es uns bisher zum Glück immer wieder gelang. Aber die Luft wird nach oben - bekanntlich immer dünner.

Ja, ich bin ja schon auch für die Kapitalerhöhung, genauso wie Hellmann und wie auch @eagle1978 zurecht dafür wirbt. Und ja, es ist natürlich besser die Freunde des Adlers im Boot sitzen zu haben, als irgend einen Neuen. Keine Frage. Aber irgendwas scheint noch 'unsauber' zu sein, sonst wäre die Kapitalerhöhung ja schon durch, bzw. wenigstens mal mehr Eckdaten bekannt....

Ich spekuliere einfach mal auf Grundlage einiger anderen Faktoren.
Da der neue Aktionär Sven Janssen mit der Herzschlag GmbH für 22 mio. - 5% Anteile gekauft hat, die schon 2018, also vor unserem richtig großen Aufschwung und vor Corona ausgehandelt wurde - so hat jedes Prozent etwa 4,4 mio. gekostet.

Windhorst hat im Vergleich ca. 5,65 mio. pro Prozentpunkt bezahlt. Der weiterhin abstiegsgefährdete Hauptstadtklub erhält nun vom neuen Investor noch mal insgesamt 100 mio. (in 3 Tranchen) für weitere 14,1 Prozent. Somit sind diese Prozentpunkte ca. 7,1 mio. wert, aber ohne diese zusätzliche Finanzspritze könnten die Kredite wohl nicht bedient werden und ein Lizenzentzug hätte noch größere Auswirkungen, als 'nur' ein Abstieg in die 2. Liga. Letztendlich hat 777 Partners jetzt ca. 225 mio. für 78,8% - was etwa 2,86 mio. bezahlt. Und sie unterhölen jetzt schon unser 50+1 Reglement - was ich schon vor Wochen angemahnt habe - und greifen ins operative Geschäft ein obwohl sie zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal Anteilseigner waren. Da steht der DFL noch viel Arbeit ins Haus! Aber zu sehr OT.

Wenn Holzer nun die 2018 ausgehandelten 4,4 mio. für die Herzschlag GmbH auch für sich zum jetzigen Zeitpunkt gerne in der gleichen Höhe in Anspruch nehmen möchte, dann kann ich mir schon gut vorstellen, dass Hellmann das als noch zu niedrig und nicht im Sinne des Vereins erachtet. Wenn jetzt nämlich die 7,89% - die kolportierten 40 mio. Kapitalerhöhung darstellen würden, dann wäre jedes Prozent etwa 5,05 mio. wert, aber anscheinend geht es nicht um 5.05 (40 mio.) für die restlich verbliebenen 7,89%, denn sonst wäre die Kapitalerhöhung ja schon durch. Der Wert liegt daher anscheinend also darunter. Daher bin ich derzeit auch mehr 'Team Hellmann'.

Anders herum gerechnet, wenn wir mal 60 mio. Eigenkapital hatten und jetzt nur noch 6mio., dann wäre es jetzt doch sicherlich auch mal möglich, dass wir aus der sehr guten CL Saison einmal ca. 14 mio. aufs Festgeldkonto zurück führen/zahlen könnten und mit den kolportierten 40 mio. von der Kapitalerhöhung - tja dann wäre man bereits wieder bei 60 mio.. Aber so einfach scheint es nicht zu sein und irgendwas passt nicht. Leider. Aber welche Vereine haben derzeit schon noch so viel Geld auf dem Eigenkapitalkonto? Sicherlich nicht viele und man muss versuchen, dass das operative Geschäft, also Einnahmen durch BuLi Platzierung plus internationale Wettbewerbe Gelder plus Einnahmen aus dem Ticketing nicht kleiner sind, als die Ausgaben für Spieler (Gehälter, Ablöse, Berater und sonstige Nebenkosten) auf eine Laufzeit der nächsten 3-4 Saisons. Ist halt alles viel rechnerisch und hypothetisch - ohne das man eben eine funktionierende Glaskugel besitzt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wetterauer_SGE am 26.03.2023 um 21:03 Uhr bearbeitet
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#75
26.03.2023 - 21:52 Uhr
@Wetterauer, freut mich und gebe ich sehr gerne zurück.
Kann jetzt leider nicht auf Deine umfangreichen und wiederum lesenswerten Ausführungen eingehen.
Von daher nur zwei Anmerkungen:
Ich gehöre ja eher zur traditionellen Garde, sprich so wie wohl der überwiegende Teil der aktuellen Eintracht-Führungsriege eher mit einer längeren Verweildauer in einem Unternehmen.
Heißt aber nicht, dass ich Personen mit eher vielen und ganz unterschiedlichen Erfahrungen gegenüber nicht aufgeschlossen bin. Im Gegenteil, ein guter und gesunder Mix kann hier durchaus neue Kräfte und Ideen freisetzen. Letztlich hängt das immer von den handelnden Personen und ihrer Bereitschaft ab, sich darauf einzulassen.
Bei der Eintracht sehe ich da jetzt kein grundsätzliches Problem und z.B. auch Reschke macht in meiner Aussenwahrnehmung einen sehr guten Eindruck.
Dennoch komme ich damit auch zum zweiten Punkt Auch aufgrund von Lebens- und Berufserfahrung sind mir solche Strukturen nicht ganz fremd. Ich denke, unser beider Diskussion war ja schon sehr stark an der Sache orientiert. Und so soll es m.E. auch sein. Nicht selten treten aber auch auf höherer Ebene Sachthemen in den Hintergrund und persönliche Befindlichkeiten und ggf. Eitelkeiten in den Vordergrund.
Ich hoffe sehr, dass dies bei uns nicht der Fall ist und, wie oben schon geschrieben, gehen die handelnden Personen sach-- und lösungsorientiert vor.
Und dies nach Möglichkeit bis zur Verkündung konkreter Ergebnisse. Auf Boxenstopps mit Erlebnisberichten aus internen Terminen oder Befindlichkeitsüberlieferungen aus dem Umfeld (todunglücklich) kann ich gerne verzichten.
Meine auch, diesbezüglich waren wir schon mal besser aufgestellt.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#76
28.03.2023 - 10:47 Uhr
Zitat von ShawSidney
Zitat von Falkenmayer

Zitat von Tafelberg

Zitat von Wetterauer_SGE

Kleines Update - anscheinend gibt es ein Sach-orientiertes Abkommen über die Saison hinaus, aber man hat wohl auch noch nicht wirklich mit Hellmann gesprochen, wie die Zukunft genau beim DFL aussehen könnte.

"Eintracht Frankfurts Vorstandsprecher Axel Hellmann wird das Amt des Geschäftsführers der Deutschen Fußball Liga möglicherweise über das Ende der Saison hinaus interimsmäßig ausüben. "Wir haben eine klare Übereinkunft, dass seine Interims-Tätigkeit bei der DFL am 30. Juni nicht zu Ende ist, wenn der Investoren-Prozess dann nicht abgeschlossen ist", sagte DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke in einem Interview der Süddeutschen Zeitung (Dienstag).
.....
"Ich schätze Axel Hellmann sehr, aber ich muss respektieren, dass er bis 2027 einen Vertrag bei der Eintracht hat, und ich habe mit ihm auch noch nicht über die Zukunft gesprochen. Das wird sicher stattfinden", sagte Watzke. Zugleich betonte er: "Es wäre wie immer im Berufsleben schlecht, wenn es nur einen Kandidaten gäbe."" https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/watzke-hellmann-bleibt-bis-zum-ende-des-investoren-prozesses-bei-der-dfl-v1,hellmann-investorenprozess-100.html


dieses möglicherweise über den 30.06.23 hinaus, war mir neuÜberrascht


Ganz offensichtlich ist das wohl auch dem AR neu, zumindest nach der Verlautbarung letzter Woche. Absprachen diesbezüglich zwischen der DFL und Hellmann dürften diesen nur bedingt interessieren. Geil, wie jetzt die DFL von Watzke benutzt wird um hier bei uns schön Unruhe reinzubringen. Hat er ja schon mehrfach hinbekommen. Unsympath.

Wobei man da sagen muss, dass die Überschrift des Kicker irreführend und Bildesk ist. Ob bewusst oder unbewusst, in der Überschrift steht etwas von einer Übereinkunft von Hellmann und Watzke, wohingegen im Text Watzke nur von der Vereinbarung spricht und nicht klar ist, mit wem die getroffen wurde. Sollte es nur zwischen Hellmann und Watzke sein, wäre es unprofessionell, und zu gewissem grad auch sicher unwirksam.

Über die Kicker Schlagzeile habe ich mich auch geärgert. Sie ist weit weg von gutem Journalismus. Früher gab es eine Schlagzeile auf der Tittelseite, heute muss jeder Artikel die Leute locken.

Ich finde eine Absprache, wenn man die Investorensuche abschließen will, richtig ggfs. über den Zeitraum da zu sein, weil man sonst sich das ganze hätte sparen können. So haben Investoren einen Ansprechpartner und keine Seite den Druck. Ich denke auch, dass es im Sinne von Eintracht Frankfurt ist und dort auch Leute informiert sein sollten.
Das alles heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass Hellmann für immer und im derzeitigen Umfang tätig sein muss. So kann er zB. die Verhandlung weiterführen und den restlichen Tageskram macht dann der neue Geschäftsführer. Den sollte man eigentlich so langsam im Blick haben.

Ich muss natürlich die Frage stellen, warum der gute Watzke gerade jetzt so etwas raushaut? Die beteiligten Investoren sollten Bescheid wissen und für den Rest ist die Infos aktuell völlig egal. Also muss ich davon ausgehen, dass es scheinbar nicht jedem passt, dass die Bayern mit Nagelsmann, den Fokus gezogen haben und in Frankfurt ein wenig Ruhe einkehrte. Wir müssen da verdammt viel Angst verbreiten.

•     •     •

Tradition kann man nicht kaufen!
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#77
28.03.2023 - 12:12 Uhr
Watzke hin DFL her. Das Problem ist doch Hellmanns Schweigen bzw sein taktieren im Hintergrund.

Oliver Leki hat seinen Vertrag vor zwei Wochen verlängert bei Freiburg und angekündigt wieder dahin zurückzukehren. Hellmann, der sonst gerne Interviews gibt, ist seit Wochen schon sehr still.
Gerade jetzt, wo diese ganze Geschichte mit Holzer medial verarbeitet wird und Unruhe reinkommt, hätte ich vom Vorstandsvorsitzenden der Eintracht einfach mal eine Klarstellung erwartet.
Noch vor ein paar Monaten hieß es von ihm, er sei bei der Eintracht verortet und mache dies nur interimsweise.
Jetzt wird darüber spekuliert, dass er sich einen kompletten Wechsel zur DFL vorstellen kann.

Das ist keine Kleinigkeit und Hellmann ist der Kopf des Vereins. Selbst eine verlängerte Interimstätigkeit sehe ich als kritisch an, denn Zeitdruck hat die DFL keine und scheinbar ist sie so unattraktiv, dass sie sonst niemanden gefunden haben, der das machen will.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#78
28.03.2023 - 12:53 Uhr
Zitat von Adlerliebe0203
Zitat von Vollhorst

Watzke hin DFL her. Das Problem ist doch Hellmanns Schweigen bzw sein taktieren im Hintergrund.

Oliver Leki hat seinen Vertrag vor zwei Wochen verlängert bei Freiburg und angekündigt wieder dahin zurückzukehren. Hellmann, der sonst gerne Interviews gibt, ist seit Wochen schon sehr still.
Gerade jetzt, wo diese ganze Geschichte mit Holzer medial verarbeitet wird und Unruhe reinkommt, hätte ich vom Vorstandsvorsitzenden der Eintracht einfach mal eine Klarstellung erwartet.
Noch vor ein paar Monaten hieß es von ihm, er sei bei der Eintracht verortet und mache dies nur interimsweise.
Jetzt wird darüber spekuliert, dass er sich einen kompletten Wechsel zur DFL vorstellen kann.

Das ist keine Kleinigkeit und Hellmann ist der Kopf des Vereins. Selbst eine verlängerte Interimstätigkeit sehe ich als kritisch an, denn Zeitdruck hat die DFL keine und scheinbar ist sie so unattraktiv, dass sie sonst niemanden gefunden haben, der das machen will.


Genau das wollte ich auch sagen. Mich k****sein Schweigen langsam sogar richtig an. Finde es für einen Vorstandssprecher, der sonst zu fast allem öffentlich eine Meinung hat und Hütter für sein Verhalten zuletzt auch noch stark kritisierte, ziemlich unprofessionell, sich jetzt die ganze Zeit zu verstecken . Für mich persönlich bröckelt da auch die bis dato groß gehegte Sympathie für ihn immer mehr . Soll er halt gehen, wird mir mehr und mehr egal. Dass er uns diesen Eiertanz in einer so wichtigen Phase zumutet, hätte ich einfach nicht von ihm erwartet. Schon enttäuschend…


Vielleicht will er uns den Abschied erleichtern, wenn ja macht er aus meiner Sicht gerade einen hervorragenden Job.

Es sind erst 3/4 der Saison gespielt, es geht in die heiße Phase und er lässt dieses Thema wie ne Dunstglocke über dem Verein stehen. Er weiß 100%ig, dass das schädlich für den Verein ist, warum verhält sich jmd "mit dem Adler im Herzen" so?

•     •     •

"Wenn der Kopf richtig funktioniert, dann ist er das dritte Bein."

-Christoph Daum
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#79
28.03.2023 - 16:02 Uhr
Naja "gefährlich" ist es dahingehend, dass Hellmann der "Kopf" der Eintracht ist, den Klub kennt und versteht.
So eine Personalie kann man nicht einfach so ersetzen.
Er hat hier einiges ins Rollen gebracht, Dinge die ein HB nicht angegangen hatte in all den Jahren, einfach weil Hellmann wusste worauf es ankommt und was die Eintracht braucht. Ich rede hier nicht von sportlichen Themen sondern eher von Vermarktung, Sponsoring und was finanzielle Spielräume angeht.

Wir müssen uns klarmachen, dass man nicht immer Glück haben kann mit dem Ersetzen von wichtigen Personen.
Der nächste Vorstand, Trainer etc können schnell ein Griff ins Klo sein. Ich würde aktuell lieber mehr Kontinuität haben, als darauf zu hoffen, dass wir das mal wieder gut lösen und in ein paar Monaten alles noch besser wird mit einem neuen Vorstandsvorsitzenden.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#80
28.03.2023 - 20:23 Uhr
Man hat ja auch schon Reschke "befördert" und damit auch schon einen langjährigen Eintracht-"Versteher", der ebenfalls alles in- und auswendig kennt, nun quasi zur Verfügung.

Mir ist schon immer klar, dass es kein Gesetz der Welt gibt, was besagt, dass man jeden Menschen bei uns problemlos ersetzen kann!

Nur - sollen wir deswegen bei den saisonalen-widerkehrenden Gerüchten jedes Mal sinngemäß den Spielbetrieb deswegen einstellen!?!

Es waren in den letzten Jahren auch diverse Gesichter der Eintracht wenn man so will, die das Weite gesucht haben und es kamen andere nach, die bei uns allesamt mehr oder weniger zu 100% eingeschlagen haben.

Ich habe daher auch weiterhin absolutes Vertrauen, dass wir auch weiterhin sehr gute, fähige und passende Leute für den Fall der Fälle finden werden.

WENN einer, egal wer (hier nun eben Hellmann) uns verlassen will, dann ist das eben so und dann kann und wird meiner Einschätzung nach auch weiterhin alles genau so gut funktionieren wie zuvor.

Hellmann sagte es ja auch übrigens selbst bei der besagten PK Anfang des Jahres; man ist bei uns so gut personell aufgestellt, dass man problemlos auch ohne ihn alle Themen weiterhin gut bearbeiten und abstimmen kann.

Das kann und muss auch so sein, weil man sich niemals von einer einzigen Person abhängig machen kann, so gut und Eintracht-nah diese Person auch sein mag.

Will ich, das Hellmann geht? Nein, natürlich nicht, das war auch für mich noch bis vor kurzem aufgrund aller Aussagen auch ausgeschlossen.

Aber wenn diese Person dies höchstselbst ändern möchte ggf. (noch ist es ja nicht sicher); dann werde ich für meinen Teil mir dennoch keine großen Gedanken machen, weil auch letzten Endes Hellmann nur ein Teil des ganzen Apparats Eintracht Frankfurt ist.

Und, ganz ohne Häme; ein bei uns Top-Mann wie Bobic hat ja auch "wunderbar" erlebt, wie "gut" und "schön" es außerhalb unseres Vereins ist..... das hat ja auch u.a. Hellmann nicht so ganz ohne Häme auch mitunter kommentiert... aber bei ihm sieht man selbst, wie schnell sich doch klare Vorhaben und/oder sogar Prinzipien ändern können.
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