Hertha BSC Hertha BSC
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Fanszene

31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zeige Ergebnisse 11-20 von 457.
Fanszene |#11
28.12.2013 - 13:42 Uhr
Mir fällt auf, dass seit dem Sieg in Dortmund, vermehrt von Usern mit einer EL-Teilnahme geliebäugelt wird. Gerade bei Kaderplanungen oder Transferdiskussionen für den Sommer stehen jetzt ab und an mal Dinge wie "falls wir uns für die EL qualifizieren" oder ähnliches.

Ich möchte nochmal drauf hinweisen, dass wir aus der 2. Liga kommen und noch eine komplette Rückrunde zu absolvieren haben. Wir sollten vielleicht weiterhin kleine Brötchen backen und eher auf die Abstiegskandidaten gucken, als auf Wolfsburg oder Schalke. Ich gebe zu, es müsste schon einiges schief laufen um nochmal in akute Abstiegsgefahr zu geraten, aber die letzten Jahre haben mich doch etwas demütiger werden lassen und erst wenn rechnerisch alles klar ist, sollte man sich nach anderen Zielen umschauen.

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Personal Stats

Besuchte Pflichtspiele von Hertha BSC: 375
Meiste Einsätze: 1. Lustenberger (207), 2. Pekarik (139), 3. Kraft (138)
Meiste Tore: 1. Ramos (42), 2. Ibisevic (32), 3. Kalou (29)
Meiste Vorlagen: 1. Ramos (26), 2. Ronny (23), 3. Plattenhardt (22)
Höchster Sieg: 8:1 gegen Nistru Otaci am 17.07.2008 - 1. Qualifikationsrunde zum Uefa-Cup 08/09 Hinspiel
Höchste Niederlage: 0:6 gegen Bayern München am 17.03.2012 - 26. Spieltag der Bundesliga-Saison 11/12
Fanszene |#12
27.01.2014 - 18:49 Uhr
So ein Verhalten kann und darf einfach nicht toleriert werden. Ich kann einfac nicht verstehen, wieso manche Fans nicht einsehen können, dass Pyrotechnik verboten ist. Selbst wenn sie das nicht akzeptieren können, dann sollen sie halt protestieren und nicht noch extra Pyrotechnik mitnehmen. Ob sie das aus Trotz tun oder einfach nur, weil sie sich dadurch "cool" fühlen, sei mal dahingestellt. Hinzu kommt ja noch das - wenn man dem Bericht glauben darf - aggressive Verhalten seitens dieser Leute.
Sollte der Bericht wirklich den Tatsachen entsprechen, hat die Polizei vollkommen legitim, konsequent und richtig gehandelt.
Fanszene |#13
16.11.2014 - 06:18 Uhr
His long years supporting Hertha from the wrong side of the wall were watched closely by the Stasi, East Germany’s notorious secret police, who kept a huge file on him. It would eventually require him to flee, leaving behind his ill mother and costing him his home. He spent more than two decades trying but failing to get it back. “When the wall became a wall for real, we couldn’t see the stadium any more, and the police wouldn’t allow us to be there.”
INteressante Geschichte ueber einen Herthafan der waehrend der DDRZeit in Ostdeutschland gelebt hat.

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Reporter: "Mentalität oder Qualität"

Sven Bender: "Mentalität"
Fanszene |#14
26.01.2016 - 15:59 Uhr
Ich glaube ja dass unser Mangel an Zuschauern zu vielschichtig ist, als dass man es an irgendeinem Einzelfaktor festmachen könnte.
Es dürfte damit anfangen dass mehrere Generationen von ihren Vätern/Großvätern erzählt bekommen haben was Hertha für ein Drecksklub ist (Bundesligaskandale). Weiterhin hatten wir einen Jahrzehntelangen "Inselstatus", gepaart mit mäßig erfolgreichem Fussball. Selbst eine Hälfte unserer Stadt war ja kein Einzugsgebiet.
Es fehlen uns also Generationen von "nachgewachsenen" bzw. Umlandfans die wiedrum auch ihren Nachwuchs prägen.
Hertha verschwand für eine recht lange Zeit in den Niederungen des Fussballs (2. Liga und teilweise sogar Oberliga Berlin).
Vor der "Wiederauferstehung" kann ich mich noch lebhaft an massenhaft Zweitligaspiele vor 3000 Zuschauern erinnern. Herthafan zu sein lag irgendwo zwischen Bemittleidung und hämischem Spott.
Gemessen daran haben wir schon einen sehr ordentlichen Anwuchs im Stammpublikum zu verzeichnen, den wir wohl der deutschen Einheit, einer überraschenden Erfolgsphase unter Röber und einer "goldenen Generation" verdanken.
Erfreulicherweise blieben diese Fans auch erhalten als es wieder dunkler wurde.
Die Stadt Berlin ist inzwischen ein Sammelbecken der Zugezogenen. Nahezu jeder davon trägt seinen Heimatverein im Herzen und wird ganz sicher nicht mit fliegenden Fahnen überlaufen.
Es fehlen auch die regionalen Rivalitäten, ein "Wir gegen das blöde Nachbarkaff", welches die Massen auf beiden Seiten mobilisiert, gibt es einfach nicht.
Weiterhin wird man wohl keinen zweiten Bundesligastandort finden können der ein Wochenende auf so viele zuschauerträchtige Veranstaltungen (ob nun im Sport oder Eventbereich) aufsplittet. Nicht zuletzt ist das ja auch eine finanzielle Sache.

Kommen wir zum Stadion....Fluch und Segen zugleich. Grundsätzlich ist es ja wunderschön und trieft nur so vor Geschichte. Es ist aber, im Vergleich zu vielen 08/15 Neubauten, kein Stadion "zum Anfassen". Seine besondere Atmosphäre entfaltet es nur wenn es rappelvoll ist.
Die Kapazität, hier beisst sich die Katze entgültig in den Schwanz, sorgt dafür das Karten stets. ausgenommen Bayern und BvB, auch kurzfristig verfügbar sind.
Folglich muss ich mir meine Karten nicht zwingend im Vorverkauf besorgen sondern kann mich am Spieltag entscheiden. Vorher bezahlte Karten lässt man nicht einfach so verfallen, ohne finanziellen Verlust jedoch kann man morgens aus dem Fenster blicken und feststellen dass das Wetter ja eigentlich scheizze ist, Mamas Spontanbesuch akzeptieren oder bei einer kurzfristigen Einladung zur Gartenparty zusagen.
Stammpublikum erwächst nicht kurzzeitig, es sind die Gelegenheitsbesucher um die man buhlt (aus denen dann Stammpublikum entstehen kann), deren Gunst einfach etwas sehr fragiles ist und die in Berlin zu vielen unterschiedlichen Faktoren unterliegt.

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Wir sind nicht toll, wir sind nicht reich wir haben keine Stars und auch kein geiles Stadion.
Aber wir haben was, das ihr nicht habt......wir sind Hertha.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pilleberlin am 26.01.2016 um 16:03 Uhr bearbeitet
Fanszene |#15
04.09.2016 - 19:59 Uhr
Zitat von Evigila1892

a propos Teilung: Auch 26 Jahre nach der Wiedervereinigung ist das Ost-West-Denken nicht aus allen Köpfen verschwunden. Es ist nach wie vor ein mühseliges Unterfangen, Fans im Osten der Stadt für sich zu gewinnen, wo die Sympathien traditionell eher Union gelten. Auch in der Fanszene der Eisbären ist man traditionell pro Union.


Ich möchte mich hier gar nicht in die Diskussion einmischen und nur zu folgendem Punkt Stellung beziehen. Aus Gründen des drohenden Off-Topics habe ich es mal aus dem Finanzthread hier herübergezogen.

Auch wenn es stimmt, dass ich stets einer der wenigen war, der sich offen im Wellblechpalast bei der Durchsage von positiven Zwischenständen für Hertha gefreut hat, war es umgekehrt bei positiven Zwischenständen von Union auch kein reine Jubelarie, mal abgesehen davon, dass Union in jenen Jahren sportlich in der Bedeutungslosigkeit verschwunden war.
Was man nicht vergessen darf: Der EHC Eisbären als drittgrößter Sportverein Berlins und größter Nicht-Fußballclubs Deutschlands (anhand der Zuschauerzahlen) ist bis heute auch immer noch der EHC Dynamo. Und da im Sportforum allein schon die räumliche Nähe zum BFC Dynamo auch für eine gewisse Sympathie gesorgt hat, zumal schon zu DDR-Zeiten auch einige Leute zu beiden Vereinen gegangen sind, erfuhr Union im Eisbären-Lager ein äußerst geteiltes Echo. Unter den Eisbären-Fans waren, wie unter Eishockeyfans generell verbreitet, viele, die sich recht prononciert gerade gar nicht für Fußball interessiert haben und das Eishockey als IHRE Sportart definiert haben, auf eine Art auch ein Distinktionsmerkmal.

Unter denen, die sich für beide Sportarten erwärmen konnten, würde ich Zuneigung und Ablehnung in Bezug auf Union für die Jahre um 2000 auf 40 zu 60 schätzen, für Hertha eher ein großes Desinteresse bei vielleicht gerade fünf Prozent Anhängern. Nach dem Umzug in die jetzt Mercedes-Benz-Arena ist es natürlich zu einer enormen Verbreiterung der Fanbase gekommen, sodass die Aussagen spezifisch für die Zeit davor gelten. Mir geht es hierbei jedoch vor allem um Deine Nutzung des Wortes "traditionell".

Die Sympathien für Union kommen vor allem aus dem Berliner Südosten, d.h. Treptow und Köpenick sowie dem angrenzenden Umland. Diese Teile sind dann nach meinem Ermessen jedoch recht fest in rot-weißer Hand. Der Nordosten hingegen hat sich durch die Leerstelle des BFC, dessen Einzugsgebiet (nach der Wende) Lichtenberg, Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf umfasste, aus Hertha-Sicht ab Mitte der 90er recht gut entwickeln können, und so sehe ich durchaus nicht wenige Blau-Weiße z.B. am Bhf Lichtenberg zusteigen.

Das muss im Einzelnen natürlich hier nicht weiter verfolgt werden, ich wollte es nur mal etwas detaillierter aufdröseln. Ich habe den Eindruck, dass bei allen Anstrengungen zur Neupositionierung der Marke Hertha BSC in der Hanns-Braun-Str. bis heute nicht ganz angekommen ist, welche Potentiale in und um die Stadt eigentlich noch zu heben sind und welche auch nicht zu heben sind. Wer darüber noch weiter diskutieren möchte, kann mir auch gern eine PN schreiben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von junichi am 04.09.2016 um 20:00 Uhr bearbeitet
Fanszene |#16
13.12.2016 - 15:23 Uhr
Zitat von BerlinSued
Es wird hier immer so getan als seien die Ultras die Bösen und die Meinung die sie vertreten, sei eine Meinung der Minderheit (wie es derzeit auch die Medien darstellen).
Leute, wenn euch das alles so stört dann brüllt euren eigenen Kram im Stadion und sprüht eure eigenen Spruchbänder. Das ständige Gehetze hier ist doch nicht mehr normal. Man liest hier etwas von dummen und hirnlosen Leuten, obwohl ihr das gar nicht bewerten könnt, wenn ihr die einzelnen gar nicht kennt. Denkt ihr das sind alles arbeitslose Leute? Dort sind auch reichlich Akademiker vertreten, die eine normale Familie zu Hause haben. Glaubt doch nicht immer alles was auf bild.de steht!

Letztendlich sind auch die Ultras die Leute, die für atemberaubende Choreos wochenlange Zeit investieren und Hertha Deutschlandweit und international im Stadion lautstark unterstützen. Währenddessen liest man hier während den 90 Minuten unfassbar viele Kommentare, anstatt mal selber auswärts zu fahren.

Klar, gibt es immer Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansichten. Die sollten akzeptiert werden!


Im Großen und Ganzen nervt den " normalen" Fan einfach diese Nebenkriegsschauplätze. Sie vermitteln einfach wirklich das Gefühl, dass der Verein sich um die Ultras drehen sollte und nicht der Verein selbst das wichtigste ist.
Ist ja schön und gut, dass der Verein zu Hause und in der Ferne lautstark unterstützt wird, doch bringt dass auch nichts, wenn im Gegenzug durch kurzsichtig gedachte Aktionen und Äußerungen Verhandlungspositionen des Vereines geschwächt, der Ruf beschädigt, die Finanzen durch Strafen geschwächt werden.
Zudem gibt es auch Leute, die den Verein auf andere Art- und Weise unterstützen, wie z.B. Durch ehrenamtliche Tätigkeiten, kleinere Jobs zu den Spielen oder auch in der Jugendarbeit.

Ich kann diese Trikotdikusion einfach nicht mehr hören und halte sie auch für scheinheilig. In den letzten Jahren würde sich, wie bereits so oft erwähnt, nie über rote, gelbe, orange... Trikots aufgeregt. Es ist auch unumstößlich, dass die DFL außerhalb der traditionellen Farben, ein Trikot verlangt.

Wie die Politik wieder auf die Kommentare der Ultras aufspringt, zeigen die aktuellen Äußerungen.

... und dann soll man auch noch Dankbarkeit zeigen ? Ach, ich vergaß, es geht ja in erster Linie um die Bewunderung der Aktionen aus der Kurve, statt um die Spielkunst unserer Mannschaft.rolleyes

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Klar dürfte sein, dass eine KO oder KP nur bei einem Aufstieg zieht !
Fanszene |#17
13.12.2016 - 20:45 Uhr
Zitat von Nosebear
Er kommen die Ultras, dann der Verein.


Letztlich sind die Ultras aber eben auch ein Teil des Vereins. Ich finde, man macht es sich etwas zu einfach, das alles nur als kleingeistiges Gehabe abzutuen.

Grundsätzlich finde ich viele Aktionen, die da in dieser Saison so ablaufen, auch nicht gerade clever. Gerade die "Blau-weiß Kampagne" ist in Anbetracht der Tatsache, dass das Ausweichtrikot von dieser Farbe abweichen MUSS und in der Vergangenheit bereits grellere Töne hatte einfach unglaubwürdig und wird hier auch zurecht kritisiert. In Kombination mit dem Plakat gegen Köln hat man sich selbst damit in eine ganz falsche Ecke getrieben und den Verein zu einem Statement gezwungen.

Allerdings gibt es eben auch Entwicklungen, die man als Fanszene auch kritisch hinterfragen darf und soll. Ich hab hier vor einigen Wochen auch schon mal angemerkt, dass die ganze Imagekampagne und der Content der dadurch unter anderem auf Youtube produziert wird, mir deutlich zu sehr gekünstelt und gewollt hipstermäßig ist. Teilweise auch etwas peinlich. Hertha sucht eine Identität und will auch die Digitalisierung nicht verschlafen. Dagegen gibt es nicht viel auszusetzen. Aber der Weg den man momentan einschlägt (Berlins ältestes Start-up, der Slogan, HerthaTV) wirkt so, als wolle man zwingend neue Gruppierungen ansprechen und würde dabei eben ein Stück weit die eigene Geschichte und somit eben auch genau die vergessen, die eben schon seit Jahren kommen. Und ob dieser ganz Aufzug am Ende wirklich für ein gesteigertes Interesse sorgt? Ich bin da skeptisch und hätte einen anderen Weg eingeschlagen, als die hippe Szene in Berlin gekünstelt und gezwungen ansprechen zu wollen.

Ich finde es grundsätzlich auch nicht übertrieben, wenn man von Gegenbauer auf der MITGLIEDERversammlung eine leichte Kritik an einem System RB erwartet, das eben keine stimmberechtigten MITGLIEDER möchte. Er muss denen ja nicht die Pest an den Hals wünschen, aber kritische Töne können auch mit Maß gewählt werden, das zeigt Watzke in Dortmund schon länger. Wenn man zwingend auf der Suche nach einem schärferen Image des Vereins ist, kann man das auch durch klarere Aussagen zu manchen Themen bekommen, die nicht immer überall gut ankommen müssen.

Das Problem ist, dass die Reaktionen auf einzelne Themen einfach vollkommen überzogen sind. Die Trikotsache ist lächerlich, die Haltung zu Gegenbauer deutlich überzogen und für die teilweise fragwürdigen Videos sollte man sich auch nicht nur an Schiesser wenden. Würde man die Kritik mal sachlich vortragen, dann wäre da in vielen Punkten auch Verbesserungspotential. Denn die Entwicklung des Vereins ist mMn zu 99% so positiv, weil die sportlich Verantwortlichen einen richtig guten Job machen. Ob die neuen Wege außerhalb des sportlichen Bereichs zu ähnlichen positiven Schlagzeilen führen, ist mMn eher fragwürdig.

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41.21.1.

"Evolutionstheorie: wir stammen vom Affen ab.
Falsch Charles, der Mensch stammt von Waffen ab"
Fanszene |#18
14.12.2016 - 20:04 Uhr
Zitat von guerteltier
Für die zählt nur Borussia, die Tradition und sowieso ist das der beste Club der Welt


Watzke ist ja auch Angestellter bei Borussia Dortmund, warum sollte für ihn also was anderes zählen? Natürlich tritt er mit seinen Aussagen auch anderen Vereinen mal gehörig auf den Schlips, nicht zuletzt uns, als er sich vollkommen unnötig an dieser Uhrengeschichte von Pal im Halbfinale gegen den BVB aufgehängt hat. Aber wenigstens hat er sowas wie ne klare Meinung und kommuniziert diese. Man kann dem BVB und Watzke jedenfalls kaum vorwerfen, dass sie farblos wären.

Wann haben sich denn bei uns Preetz oder Gegenbauer mal so eindeutig zu einem Thema geäußert? Nie?! Selbst als letzte Saison Weinzierl auf unfassbar peinliche Art und Weise behauptet hat, Dardai würde seinen Spielstil kopieren, hat es doch von unserer Führung niemand hinbekommen, da mal ein Machtwort zusprechen. Der böse Dampfplauderer Watzke hätte seinen Übungsleiter da sicher anders aussehen lassen...

Aber gut, wenn man nie eine klare Meinung hat und sich permanent weigert, auch mal unangenehme Fragen zu beantworten, dann kann man auch niemandem wehtun. Stimmt schon. Dann brauch man aber eben ne Imagekampagne, weil die sportlich Verantwortlichen eben absolut nichts darstellen. Es gäbe sicherlich sowas, wie einen gesunden Mittelweg.

Und damit das nicht vollkommen falsch rüberkommt - ich habe, und werde es auch weiterhin tun, Preetz sportlich immer sehr verteidigt. Er hat diesen Verein unter äußerst ungünstigen Vorzeichen übernommen und stand heute könnte es uns viel, viel schlechter gehen. Dieser Aufgabe darf er gerne weiterhin genauso kompetent und unaufgeregt nachgehen. Aber die Außendarstellung habe ich ebenso hier schon oft angeprangert. Unser Führungspersonal ist absolut farblos in seinem Auftreten. Und da darf es eben ab und an für meinen Geschmack auch sehr gerne mal eine klare Ansage geben. Auch sowas schärft das eigene Profil. MMn mehr, als die Tatsache, das man neuerdings Berlins ältestes Startup ist....

Zeigt sich übrigens auch ganz gut an Dardai. Warum kommt der denn auch außerhalb von Berlin so gut an? Weil er Ecken hat und eben ganz klar sagt was er denkt. Das kann zwar zu Momenten, wie dem nach dem Halbfinale gegen den BVB führen, als er den Sky-Reporter vollkommen unnötig rund gemacht hat, führt aber eben auch zu positiven und klaren Aussagen. Wenn Preetz mal wieder im Doppelpass zu sehen ist, weiss man zwar das es ein seriöser Auftritt wird, aber man bekommt ziemlich sicher nichts überraschendes zu hören. Wenn Dardai, wie zuletzt bei Sky90 sitzt und frei von der Leber und vollkommen ungezwungen daher plaudert, ist das allein von der Außendarstellung her eine ganz andere Liga. Und da nimmt es ihm auch keiner groß übel, wenn er demnächst in der PK mal wieder gereizt und überzogen auf eine Frage reagiert.

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41.21.1.

"Evolutionstheorie: wir stammen vom Affen ab.
Falsch Charles, der Mensch stammt von Waffen ab"
Fanszene |#19
27.01.2017 - 13:18 Uhr
Zitat von Landjunker84
Ich stell den Link von Faszination Fankurve mal hier hinein.


Hertha Ultras stellen Dialog mit Geschäftsführung ein


Lieber Gott, laß bitte Hirn regnen !
... und täglich grüßt das Murmeltier !

Dieser Artikel strotzt nur so vor Wiedersprüchen, Kleingeistigkeit, Selbstbeweihreucherung und fehlender Selbstreflektion !

Über die Farben der Trikots haben wir uns in diesem Rahmen ja schon oft unterhalten und über Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten. Dieses Thema langweilt einfach nur noch und hat etwas von Kindergarten ( "Mama, der Kevin hat mir meinen Teddy weggenommen"). Am liebsten würde man sagen : Hört bitte endlich auf zu heulen"!
Fakt ist doch, dass wir seit Jahren immer eine Ausweichfarbe benötigen, die nichts mit dem Verein zu tun haben. Wo war der Aufschrei in den letzten 10 Jahren ??? Kann dann also nur am Pink liegen. Der HSV ist auch ein Traditionsverein mit pinken Ausweichtrikots. Komisch, da ist das Trikot ein Kassenschlager !!!

Thema Stadion: Warum soll man über ein Thema sprechen, wenn man selbst noch nicht weiß, wo die Reise hingeht. Auch hier ist jedoch zu sagen, dass so viele BL-Vereine ein neues Stadion außerhalb der Städte gebaut haben. Auch hier sind wir in Berlin die einzigen, die nicht mal über die Vor- und Nachteile diskutieren, sondern sofort erwarten, dass solche Gedanken verworfen werden. Das diese Äußerungen den Vereinsverantwortlichen auch evtl. In Verhandlungen mit dem Senat helfen könnten, kapieren die Ultras nicht. Hier fällt man lieber dem eigenen Verein in den Rücken.

Wie soll man eine Gruppe als ernsten Verhandlungspartner Ernst nehmen, wenn er sich zu doppeldeutigen Aussagen wie Bullenschweinen hinreißen läßt und selbst disqualifiziert. 1. den Respekt vor der Polizei vermissen läßt, die eine Fussballveranstaltung und damit den Stadionbesuch erst möglich machen und zum 2., einen Sportlichen Konkurrenten nur mit Hass und Verachtung entgegen tritt. Man kann über RB denken, was man will. Der Verein Hertha BSC und ihre handelnden Personen haben in der Öffentlichkeit eine Vorbildfunktion und sollten jedem Gegner, egal welcher Nationalität, Religion, Herkunft oder in diesem Fall Sponsortechnischer Ausrichtung mit FAIRPLAY entgegen kommen. Diesbezüglich eine Reaktion zu erwarten, wäre fehl am Platz. Einzig die humoristische Auseinandersetzung der Mediaabteilung bietet dort eine Möglichkeit, die auch genutzt wurde.

Sich dann noch zu beschweren, dass sich der Verein gegen geschmacklose und vereinschädigende Banner positioniert und entschuldigt, setzt dem Ganzen noch die Krone auf !
Hey, dafür währt eigentlich ihr verantwortlich gewesen ! Das hat aber auch etwas mit Selbstreflektion und mit sich selbst auseinandersetzen zu tun. Liebe Ultra's : "Wer im Glashaus... usw."

Toll, dass ihr weiterhin HaHoHe und nicht " we try,..." brüllt. Klar spricht euch diese Kampange nicht an, weil sie für euch auch nicht gedacht ist. Wie ihr selbst sagt, werdet ihr auch ohne diese Kamange ins Stadion gehen. In dem Fall wäre also eine Werbung, die euch anspricht, eine völlig sinnlose Investition. Also will man mit solch einer Aktion Menschen erreichen, die noch nicht im Stadion sitzen. Vielleicht versteht ihr jetzt den Sinn einer Werbekampange.

Cool, wie man verlangt, dass man sich mit den Forderungen der Ultras auseinander setzt. Hat man bestimmt auch in den Gesprächen getan. Da der Verein jedoch nichts geändert hat oder ändern konnte, sieht man sich nicht auf Augenhöhe oder nicht ernst genommen.
Im Umkehrschluss hätte also die Vereinsführung den Kontakt mit den Ultra's schon vor Jahren beenden müssen, da immernoch Pyrotechnik verwandt wird, beleidigende und diskriminierende Banner ausgerollt, DB-Züge zerstört oder gegnerische Fans angegriffen werden. Da müssten sich doch die Vereinsverantwortlichen nicht mehr auf Augenhöhe oder ernstgenommen sehen.

Macht endlich "nur" das, wofür ihr da seit. Den Verein unterstützen, bei Fanprojekten tätig sein, saugeile Choreo's abliefern ... aber nicht so tun, als ob ihr der Mittelpunkt des Vereins seit. Der Verein sind alle Fans, Mitarbeiter, Sponsoren und Spieler.

Zum Abschluss gehe ich auch auf den einzigen Kritikpunkt dieses Schreibens ein, den ich aus eurer Sicht verstehe. Warum man die Fangruppen nicht in die Planungen für die 125 Jahrfeier nicht mit einbezieht, ist nicht zu verstehen. Dort kann ich die Kritik absolut verstehen. Wenn sich die Ultras jetzt jedoch wieder mal hinterfragen würden, könnte das wohl evtl. Etwas mit den gesamten Punkte von oben zusammen hängen.

HaHoHe - Hertha BSC

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Klar dürfte sein, dass eine KO oder KP nur bei einem Aufstieg zieht !
Fanszene |#20
27.01.2017 - 13:47 Uhr
Zitat von CGDOGG


Macht endlich "nur" das, wofür ihr da seit. Den Verein unterstützen, bei Fanprojekten tätig sein, saugeile Choreo's abliefern ...


Selbstverständlich dürfen Mitgleider zum Glück auch Vereinspolitik machen. Ist doch der Grund dafür, dass man in Leipzig keine möchte...

Leider haben sich in dem Schreiben wieder einige "Unsauberkeiten" sowohl in der Sprache als auch in der Sache eingeschlichen. Insgesamt werden aber viele Punkte angesprochen, die ICH grundsätzlich verstehen und nachvollziehen kann. Hab ich aber hier ja auch Mitte Dezember schon mal angesprochen - die positive Entwicklung innerhalb des Vereins ist fast ausschließlich den sportlich Verantwortlichen zuzuschreiben. Die anderweitige Ausrichtung des Vereins und der Umgang mit wichtigen Themen außerhalbs der eigenen Vereinsgrenze ist ziemlich fragwürdig. Scheinbar ist man da aber tatsächlich ziemlich stur und lässt sich vom eingeschlagenen Weg nicht abbringen.

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41.21.1.

"Evolutionstheorie: wir stammen vom Affen ab.
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