Hertha & TM - Wir sind wieder da - Talk
10.12.2014 - 18:39 Uhr
04.06.2017 - 20:27 Uhr
Hat jemand das CL-Finale im Handball verfolgt?
Unglaublicher Sport! So intensiv und elektrisierend. Vardar Skopje holt zum ersten Mal den Titel gg Paris beim stand von 24:23. Ich hatte von Beginn an den Eindruck Paris fehlt einwenig die Anspannung. Sie konnten zwar immer wieder aufschließen im Spiel, aber insgesamt war das einfach zu wenig gegen aufmerksamer Mazedonier. Gratualtion an Skopje, schade für Uwe Gensheimer, dem hätte ich es schon gegönnt.
Finde es immer wieder krass, das es keinen Tag Spielpause zwischen Halbfinale und Finale gibt, gerade bei so einem intensiven Kontaktsport.
Unglaublicher Sport! So intensiv und elektrisierend. Vardar Skopje holt zum ersten Mal den Titel gg Paris beim stand von 24:23. Ich hatte von Beginn an den Eindruck Paris fehlt einwenig die Anspannung. Sie konnten zwar immer wieder aufschließen im Spiel, aber insgesamt war das einfach zu wenig gegen aufmerksamer Mazedonier. Gratualtion an Skopje, schade für Uwe Gensheimer, dem hätte ich es schon gegönnt.
Finde es immer wieder krass, das es keinen Tag Spielpause zwischen Halbfinale und Finale gibt, gerade bei so einem intensiven Kontaktsport.
20.06.2017 - 02:24 Uhr
2.500 Beiträge und bald 6 Jahre Mitgliedschaft. Danke an alle, die sich über die Jahre immer wieder an spannenden Analysen und Meinungen (erfolgreich) versucht haben, ich habe viel gelernt! Mal sehen, ob es nochmal zu so einer Zeit und so einer Beitragszahl reichen wird.
Das Dringlichste wäre aus meiner Sicht, der fortschreitenden Kommerzialisierung Einhalt zu gebieten. Bezüglich der Nationalmannschaft ist ja schon so viel kaputtgegangen, dass selbst die DFB-Oberen nach Alternativen zum bisherigen Weg suchen. Vielleicht werden die Vereine noch rechtzeitig wach, mal sehen.
Das Dringlichste wäre aus meiner Sicht, der fortschreitenden Kommerzialisierung Einhalt zu gebieten. Bezüglich der Nationalmannschaft ist ja schon so viel kaputtgegangen, dass selbst die DFB-Oberen nach Alternativen zum bisherigen Weg suchen. Vielleicht werden die Vereine noch rechtzeitig wach, mal sehen.
07.07.2017 - 15:25 Uhr
Zitat von bimmeLinho
Einfach nur grausam die Berichterstattung in den Medien über den G20 Gipfel. Da wird alles extrem verharmlost.
Habe einige Kollegen vor Ort die von "Krieg" sprechen.
Schwer verletzte Beamte getroffen durch Präzisionsschleudern.
Ein Beamter hat sogar das Augenlicht verloren, weil ein Böller im Helm explodierte.
Stein- und Flaschenwürfe. Autos brennen in der ganzen Stadt.
Ich verstehe nicht wie diese Medien es so verharmlosen.
Seit x-Stunden sind die Beamten vor Ort in Dauereinsatz. Teilweise wurden die eingesetzten Kräfte vor Ort nach 2 Stunden Schlaf wieder in den Dienst geschickt.
Wieso kann man für einen solchen Gipfel nicht einfach eine Insel mieten und das dort machen wo die Chaoten nicht hinkommen ?
Einfach nur grausam die Berichterstattung in den Medien über den G20 Gipfel. Da wird alles extrem verharmlost.
Habe einige Kollegen vor Ort die von "Krieg" sprechen.
Schwer verletzte Beamte getroffen durch Präzisionsschleudern.
Ein Beamter hat sogar das Augenlicht verloren, weil ein Böller im Helm explodierte.
Stein- und Flaschenwürfe. Autos brennen in der ganzen Stadt.
Ich verstehe nicht wie diese Medien es so verharmlosen.
Seit x-Stunden sind die Beamten vor Ort in Dauereinsatz. Teilweise wurden die eingesetzten Kräfte vor Ort nach 2 Stunden Schlaf wieder in den Dienst geschickt.
Wieso kann man für einen solchen Gipfel nicht einfach eine Insel mieten und das dort machen wo die Chaoten nicht hinkommen ?
Da sieht man dann wieder, dass organisierte, gewalttätige ***** en nicht nur ein Problem des Fussballs sind.
Natürlich wäre es schön sowas auf einer Insel machen zu lassen, am allerbesten wäre allerdings, wenn man bei einem solchen Gipfel überhaupt mal was erreichen würde. Was da alles an Aufwand gemacht wird, dass könnte man sich alles sparen, wenn man die Ergebnisse der letzten Gipfeltreffen so anguckt. Das kannst du auch mit 2-3 Telefonaten/Videokonferenzen erreichen. Da gehen dann wieder Millionen Steuergelder drauf, dafür dass sich Mittelständer und Geringverdiener die Köpfe einschlagen, während die politische Weltelite kaviaressend über Themen diskutiert, die dann von Nationen wie China, den USA oder Russland im vorbeigehen blockiert werden.
Aber Hauptsache, wir haben neue Pandas im Zoo. Dann muss es uns auch nicht mehr stören, dass unsere Ozeane voller Plastikmüll sind, der sich durch UV-Licht pulverisiert und krebserregende Chemikalien freisetzt, die dann durch die Nahrungskette bis in unser Essen kommen. Ich finde es einfach nur zum Kotzen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vanscap am 07.07.2017 um 15:26 Uhr bearbeitet
07.07.2017 - 23:55 Uhr
Zitat von JustSupertramp
Hast du auch was zu den diversen Verfehlungen der Berliner Polizeieinheiten gehört?
Hast du auch was zu den diversen Verfehlungen der Berliner Polizeieinheiten gehört?
Selbstverständlich...aus erster Hand. Ja es wurde gefeiert. Ja es wurde uriniert. Es war allerdings ein geschlossenes Gelände. Die Kollegen befanden sich nicht im Dienst. Keine Öffentlichkeit war betroffen und vieles wurde von der Presse hinzugedichtet... wie zB das mit der Frau im Bademantel mit der Waffe.
Sowas wird halt von der Presse aufgesogen und aufgeblasen bis zum geht nicht mehr.
Fazit des ganzen : Keine Straftaten und keine Dienstvergehen wurden begangen.
Dafür wurden die hart arbeitenden Kollegen nach hause geschickt.
Nun merkt man in Hamburg, dass man dem nicht Herr der Lage wird und werden direkt wieder angefordert.
Neben den vorhin aufgeführten verletzten kam heute auch ein Schädelbruch bei einem Kollegen hinzu. Mit einer Eisenstange den Helm zertrümmert und den Schädel hats gleich mit erwischt. Einfach grausam.
Dass dieses Pack mit ihren Handeln Menschenleben zerstören merken sie nicht.
Für was sie "Demonstrieren" wissen sie wahrscheinlich selbst nicht.
09.07.2017 - 09:54 Uhr
Zitat von Cannabiol
Oder noch drastischer ausgedrückt- jeder blaumann der in Hamburg ist , ist dort um das recht eines jeden einzelnen auf Freiheit und Demokratie zu unterdrücken und dagegen muss sich endlich mal gewehrt werden.
Oder noch drastischer ausgedrückt- jeder blaumann der in Hamburg ist , ist dort um das recht eines jeden einzelnen auf Freiheit und Demokratie zu unterdrücken und dagegen muss sich endlich mal gewehrt werden.
Hat man doch gemacht und die Kämpfer für Freiheit und Demokratie haben, nachdem sie Mittags fernab vom Demonstrationszug noch fleißig Geschäfte demoliert und Mittelklasse-Automobile von Anwohnern abgebrannt hatten (Es lebe die Freiheit!), sich mit heraus gebrochenen Pflastersteinen auf die Ankunft der Unterdrücker in Blau vorbereitet.
Nein tut mir leid aber das waren nicht die Retter von Freiheit und Demokratie die dort in Hamburg wüteten sondern der entfesselte Mob. Diese Typen holen dich Nachts eher aus deinem Haus, plündern was drin ist, machen weiß Gott was mit deiner Familie und brennen anschließend das Haus nieder. Diese Leute sind genau solche Verfechter und Freiheit und Demokratie wie unsere Freunde der "freien Kameradschaften", die streben viel lieber nach Anarchie und Terror aber Demokratie ist denen Fremd.
Und als Sohn eines Polizisten kann ich dir vergewissern das keiner dieser "Blaumänner" dort freiwillig seinen Dienst tut. Die würden auch lieber Zuhause bei ihrer Familie sein aber müssen mal wieder als Prellbock für die da oben herhalten. Und während die Familie solche Bilder wie jetzt in Hamburg oder früher beim ersten Mai Berlin sieht und daheim hofft Vater/Ehemann nicht das nächste Mal im Krankenhaus sehen zu müssen, da sitzen Frau Merkel und ihre illustre Runde in der Elbphilharmonie, lauschen Beethovens neunter Symphonie, schlürfen dabei genüsslich Champagner und berauschen sich an dem Gedanken der Nabel der Welt zu sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Demento am 09.07.2017 um 09:57 Uhr bearbeitet
09.07.2017 - 09:58 Uhr
Wenn jemand einen kleinen exkurs im Versammlungsrecht braucht, dann kann er/sie mir gerne eine PN schreiben. Egal ob hier die Pros oder Cons ... hier werden Sachen in den Raum geworfen scheinbar komplett ohne nur den Hauch von rechtlichen Kenntnissen.
Es fängt schon damit an, dass Leute Vermummungsgegenstände anlegen. Das ist eine Straftat die mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe belegt ist. Nur das einfache vermummen.
War glaube 17a iVm 27 VersG.
Jetzt guckt man sich den Aufzug an der los will...und man sieht direkt 1500 Straftäter auf einem Haufen.
Und diesen Aufzug willst du loslaufen lassen ?
Da wollen Straftäter die aktuell Straftaten begehen ein Recht wahrnehmen?
Das ist übrigens nur einer von vielen strafrechtlichen und ordnungswidrigen Tatbeständen...
Da kommen noch einige dazu.
Und wenn die friedlichen Demonstranten ihr Recht wahrnehmen wollen, dann sollen sie erstmal gegen den schwarzen Block demonstrieren.
Es gibt 3 Berufe wo ganz Deutschland alles besser weiss, als die eigentlichen Fachkräfte.
Bundestrainer, Schiedsrichter und Polizist.
Ich versuche ja auch keinem Architekten beizubringen wie Statik und Design wirklich funktioniert...
Einem Bäcker erzähle ich nicht wie man Brot backt...
Aber dem Polizisten erzählen wie es geht...das bekommt Deutschland ganz toll hin!
Begriffe wie staatliches Gewaltmonopol verlieren völlig an Bedeutung. Manche Sachen kann man (leider) nur mit unmittelbaren Zwang durchsetzten. Das liegt aber nicht an der Polizei...sondern am Gegenüber.
Es fängt schon damit an, dass Leute Vermummungsgegenstände anlegen. Das ist eine Straftat die mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe belegt ist. Nur das einfache vermummen.
War glaube 17a iVm 27 VersG.
Jetzt guckt man sich den Aufzug an der los will...und man sieht direkt 1500 Straftäter auf einem Haufen.
Und diesen Aufzug willst du loslaufen lassen ?
Da wollen Straftäter die aktuell Straftaten begehen ein Recht wahrnehmen?
Das ist übrigens nur einer von vielen strafrechtlichen und ordnungswidrigen Tatbeständen...
Da kommen noch einige dazu.
Und wenn die friedlichen Demonstranten ihr Recht wahrnehmen wollen, dann sollen sie erstmal gegen den schwarzen Block demonstrieren.
Es gibt 3 Berufe wo ganz Deutschland alles besser weiss, als die eigentlichen Fachkräfte.
Bundestrainer, Schiedsrichter und Polizist.
Ich versuche ja auch keinem Architekten beizubringen wie Statik und Design wirklich funktioniert...
Einem Bäcker erzähle ich nicht wie man Brot backt...
Aber dem Polizisten erzählen wie es geht...das bekommt Deutschland ganz toll hin!
Begriffe wie staatliches Gewaltmonopol verlieren völlig an Bedeutung. Manche Sachen kann man (leider) nur mit unmittelbaren Zwang durchsetzten. Das liegt aber nicht an der Polizei...sondern am Gegenüber.
09.07.2017 - 13:15 Uhr
Zitat von Nosebear
Revolutionen sind fast immer mit Gewalt verbunden (Frankreich 1789, USA-Unabhängigkeit, Deutschland 1848 etc.). Und von diesen gingen die größten gesellschaftlichen Wandel der Neuzeit aus.
Und so langsam bekommt man den EIndruck, dass es das braucht.
Revolutionen sind fast immer mit Gewalt verbunden (Frankreich 1789, USA-Unabhängigkeit, Deutschland 1848 etc.). Und von diesen gingen die größten gesellschaftlichen Wandel der Neuzeit aus.
Und so langsam bekommt man den EIndruck, dass es das braucht.
So gut ich deinen sonstigen Beitrag auch finde, diese Einschätzung finde ich ganz gruselig. Es gibt auch Beispiele, in denen friedliche Ziele erreicht wurden, ich werfe einfach mal Ghandi oder Martin Luther King in den Raum.
Es bringt nichts, Gewalt mit Gewalt zu bekämpfen, dadurch entsteht nur Leid und noch tiefere Gräben zwischen den sich eh schon immer weiter radikalisierenden Parteien in der Bevölkerung.
Die große Aufgabe unserer Generation ist es die allgemeine Trägheit abzulegen, den tausenden Verlockungen, die die kapitalistische Gesellschaft schuf zu widerstehen und sich für wichtige Themen einzusetzen. Der Vorteil der räumlichen Distanz zu Krisengebieten muss als temporär verstanden werden und Verantwortung muss eben vom gesamten Volk und damit jeder Einzelperson übernommen werden. Die Menschen müssen anfangen aus ihrem enorm eingeschränkten Identitätsdenken rauszukommen und Dinge auf globaler Ebene zu verstehen und so ihren Einfluss auf die Umwelt als einen indirekten Einfluss auf ihr tägliches Leben wahrzunehmen.
Es muss langsam ein Wir-Gefühl in der Gesellschaft entstehen, man muss akzeptieren, dass Leben trotz Darwinismus (aufgrund seiner Vergänglichkeit) nicht in Konkurrenz zueinander stehen muss und sich selbst als viel mehr als eine Person begreifen. Wir nehmen uns alle zu wichtig, unser Drang nach Identität und Individualität ist so ausgeprägt, dass durch die Abgrenzung zu anderen häufig eine automatische negative Bewertung erfolgt.
Es gibt so viele Kritierien, nach denen ich mich kategorisieren kann, egal ob Nationalität, Hautfarbe, Religion, Subkultur, Studiengang, Arbeitsbereich, Musikgeschmack oder auch Fussballverein. Das ist auch schön so und bringt mir in Hinsicht auf die Selbstverwirklichung sicher einiges an Wohlfühlfaktor, allerdings darf ich nicht aufhören mich dennoch als Lebewesen zu begreifen und damit meine Verbundenheit zu allem existierenden auf der Erde vergessen. Unser Erbgut, beweist dies übrigens wundervoll, denn zu 50% sind wir alle Banane
. Heißt für mich, dass Ziel muss es sein anstatt durch gegenseitige Ablehnung und Gewalteinsatz weiteren Hass zu schüren einen Raum für Dialoge zu schaffen. Man muss den Menschen wieder das Gefühl geben, dass sie ernst genommen werden. Gleichzeitig muss in der Gesellschaft ein Umdenken entstehen und man sich mit Problemen ernsthaft kritisch auseinandersetzen. Der Weg des Überlebens geht nur zusammen, der Mensch ist zu mächtig geworden, als dass er sich Missgunst leisten kann. Ich würde ungern Teil der ersten Spezies sein, die es schafft sich durch die eigene Verantwortungslosigkeit und Profitgier selbst auszurotten. Das wäre ziemlich peinlich.
18.07.2017 - 12:27 Uhr
Mein Vorschlag: Wir holen uns keinen wie Ali Daei (äh, richtig geschrieben?), sondern gleich Neymar! Der sollte zu haben sein. Ich war auch kurz davor, dass im "realistischen Wunschspieler"-Thread zu schreiben. Er kostet übersichtliche 222 Mio und dazu 30 Mio pro Jahr. Und so könnte es gehen:
1. Schritt:
Wir verkaufen alles (ich betone: alles), was nicht niet- und nagelfest ist. Eventuell auch die Trainingsbälle. Jedenfalls wirklich jeden im Kader, der irgendwie zu Geld zu machen ist. So haben wir schon mal rund 100 Mio im Säckel - und sparen zugleich Gehaltskosten ein, um Neymars Gehalt zu stemmen. Das, was übrig bleibt, das genügt dann noch locker für 40 talentierte A-Jugendliche, die wir uns im Gegenzug holen. Das wird der sensationellste Kader der Saison! Außerdem verkaufen wir den Rest an Anteilen, verkaufen unsere Marketing- und Cateringrechte für die nächsten 200 Jahre (nimm das, Hoeneß!), ein paar kleinere Grundstücke und Autos, dazu vielleicht noch 40 Mio Kredit - und schon langt das Geld für Neymar!!
2. Schritt:
Har - har! Das hätte Hertha niemand zugetraut: Wir schnappen uns Neymar, direkt von den Galaktischen! Janz Berlin dann eine Wolke, schweißgebadet im Neymar-Fieber. Gestandene Profis fragen bei uns an, ob sie unter vollständigen Gehaltsverzicht in unserer Mannschaft mitspielen können.
3. Schritt:
Meisterschaft! Oly immer voll! Deutschland jubelt! Wir erhalten nach einem Jahr ein Angebot, Neymar für sportliche 800 Mio wieder zu verkaufen. Preetz dazu: "Das haben wir nicht nötig!"
4. Schritt:
Der Wecker klingelt. Hupps??! Hmm, im Abwasch noch unabgewaschenes Geschirr, das Dispo nach wie vor im Minus. Nachdem ich mir einen Kaffee aufgebrüht habe sehe ich, dass Hertha sich diese Chance entgehen ließ. War wohl ein Traum. Aber komisch, Bayern ist nicht Meister geworden, und ich frage mich, wie das passieren konnte, und überhaupt, warum kann ich mich an nichts erinnern? Aaah! Jetzt merke ich: Kopfschmerzen. Pock-Pock! Ich habe wohl etwas zu hart gefeiert.
5. Schritt:
Bestimmte chemische Substanzen tun mir nicht gut. Das will ich in Zukunft berücksichtigen.
1. Schritt:
Wir verkaufen alles (ich betone: alles), was nicht niet- und nagelfest ist. Eventuell auch die Trainingsbälle. Jedenfalls wirklich jeden im Kader, der irgendwie zu Geld zu machen ist. So haben wir schon mal rund 100 Mio im Säckel - und sparen zugleich Gehaltskosten ein, um Neymars Gehalt zu stemmen. Das, was übrig bleibt, das genügt dann noch locker für 40 talentierte A-Jugendliche, die wir uns im Gegenzug holen. Das wird der sensationellste Kader der Saison! Außerdem verkaufen wir den Rest an Anteilen, verkaufen unsere Marketing- und Cateringrechte für die nächsten 200 Jahre (nimm das, Hoeneß!), ein paar kleinere Grundstücke und Autos, dazu vielleicht noch 40 Mio Kredit - und schon langt das Geld für Neymar!!
2. Schritt:
Har - har! Das hätte Hertha niemand zugetraut: Wir schnappen uns Neymar, direkt von den Galaktischen! Janz Berlin dann eine Wolke, schweißgebadet im Neymar-Fieber. Gestandene Profis fragen bei uns an, ob sie unter vollständigen Gehaltsverzicht in unserer Mannschaft mitspielen können.
3. Schritt:
Meisterschaft! Oly immer voll! Deutschland jubelt! Wir erhalten nach einem Jahr ein Angebot, Neymar für sportliche 800 Mio wieder zu verkaufen. Preetz dazu: "Das haben wir nicht nötig!"
4. Schritt:
Der Wecker klingelt. Hupps??! Hmm, im Abwasch noch unabgewaschenes Geschirr, das Dispo nach wie vor im Minus. Nachdem ich mir einen Kaffee aufgebrüht habe sehe ich, dass Hertha sich diese Chance entgehen ließ. War wohl ein Traum. Aber komisch, Bayern ist nicht Meister geworden, und ich frage mich, wie das passieren konnte, und überhaupt, warum kann ich mich an nichts erinnern? Aaah! Jetzt merke ich: Kopfschmerzen. Pock-Pock! Ich habe wohl etwas zu hart gefeiert.
5. Schritt:
Bestimmte chemische Substanzen tun mir nicht gut. Das will ich in Zukunft berücksichtigen.
30.07.2017 - 18:05 Uhr
ich saß diesmal in Block L3 und war damit relativ nah an den Liverpool-Fans dran und ich muss sagen, dass - das Spiel mal außen vor gelassen - mir der Support der Roten verdammt imponiert hat. Das "You´ll never walk alone" (also das echte neben dem Celtic-Gesang, der ebenso Hühnerpelle verursacht) sorgt bei mir regelmäßig für ne Gänsehaut. Die bekomm ich aber auch immer, wenn der Zander im Stadion ist ind singt...
Das Spiel mal abgesehen war es eine echt gelungene Veranstaltung und die Jungs von der Insel waren gewohnt freundlich und haben sogar meinen Kurzen super aufgenommen - der hat sich bombe gefreut, obwohl er mit Hertha eigentlich wenig anfangen kann. Allein das wars wert.
Zum Sportlichen: Pool startet am 10.? gegen Watford und ist in der Vorbereitung schon ein bisschen weiter. Darüber hinaus sind sie mit der vollen Kapelle gegen Hertha angetreten und haben taktisch vieles aufgedeckt. Dafür ist ein Test da, daran wird in Schladming gearbeitet werden. In Kopenhagen hat Hertha gegen einen schlechteren Gegner noch mieser gespielt und anschließend die Lehren draus gezogen. Es wird nicht jedes Team gegen Hertha so Pressing spielen können wie Pool. Das wird schon werden
Das Spiel mal abgesehen war es eine echt gelungene Veranstaltung und die Jungs von der Insel waren gewohnt freundlich und haben sogar meinen Kurzen super aufgenommen - der hat sich bombe gefreut, obwohl er mit Hertha eigentlich wenig anfangen kann. Allein das wars wert.
Zum Sportlichen: Pool startet am 10.? gegen Watford und ist in der Vorbereitung schon ein bisschen weiter. Darüber hinaus sind sie mit der vollen Kapelle gegen Hertha angetreten und haben taktisch vieles aufgedeckt. Dafür ist ein Test da, daran wird in Schladming gearbeitet werden. In Kopenhagen hat Hertha gegen einen schlechteren Gegner noch mieser gespielt und anschließend die Lehren draus gezogen. Es wird nicht jedes Team gegen Hertha so Pressing spielen können wie Pool. Das wird schon werden
15.08.2017 - 00:41 Uhr
Guten Abend.
Die emotionale Aufladung angesichts des soeben beendeten Pokalspieles unserer Hertha und eine mutmaßlich zu heiße Dusche meiner selbst veranlassen mich nunmehr meine mit Alkoholdunst umnebelten Gedanken nach mehrjähriger stiller Forumsteilnahme in dem Sinne zu verschriftlichen, als dass ich hoffe, mich nach vollendeter Entleerung meines präfrontalen Cortexes (vgl. https://www.welt.de/wissenschaft/article771805/Wo-Moral-und-Emotionen-herkommen.html) und damit verbundener Entlastung meiner emotionalen Basis in kindlicher Ruhe in den Schlaf wiegen zu können. Folglich brachte ich in eilig getippten Zeilen (mögliche Unsauberkeiten möge man mir unter Beachtung der Uhrzeit und emotionalen Aufruhr nachsehen) nachstehenden Text zustande, der mit diesem Titel überschrieben werden könnte:
Analogie von Fußball und Gesellschaft: Die realgesellschaftliche Spaltung im Zerrspiegel des Profifußballs
Mir kam soeben der Gedanke, dass der Fußball im Grunde eine perfekte Miniatur der aktuellen Gesellschaft abgibt. Einem spontan entworfenen Gedankenbild zufolge würden beide Sachzusammenhänge durch (im Wesentlichen) drei Aspekte bedroht: Geld, Macht und Dummheit.
Der Fußball scheint mir zu allererst dem Gelde unterworfen. Als Beispiel seien in arabischen Wüstensanden beheimatete, gelangweilte Ölmilliardäre genannt, welche ohne nennenswerte Probleme mehrere hunderte Millionen Euro in ihr Hobby investieren, um brasilianische Jungfußballer von einer kontinentaleuropäischen Großstadt in die andere zu transferieren um sich wohlwollend seine Ballpirouetten ansehen zu können. Diese sich immer weiter pervertierenden Summen entfremden den Fußball in rasend schnellem Tempo vom eigentlichen Hauptnutznießer, nämlich dem Fußballfan, dem es nach Identifikation mit seinem Herzensverein und Sympathie dem Ballsport gegenüber dürstet.
Die zweite Welle der Entfremdung rollt von der Seite der Macht her. Wenn Überlegungen zu einer Neustrukturierung des DFB-Pokals angestellt werden, welche ein späteres Einsetzen der größeren Topteams vorsieht (vgl. http://www.kicker.de/news/fussball/uefa/qualifikation/645071/artikel_bundesligisten-fuer-pokal-reform-und-neuverteilung-der-tv-gelder.html) und damit den gerade kleineren Teams die Freude an der Sensation, die Freude an der möglichen Überraschung, möglicherweise einen Coup landen zu können gestohlen wird, ja dann scheint die Entfremdung von den Fans, die noch einem kleineren, provinzielleren Verein die Treue halten voran zuschreiten. Und das obwohl immer wieder die Bedeutung eben solcher Spiele zu erkennen ist, wenn beispielsweise zum BFC Dynamo rund 14.000 Fans in den Jahn-Park kommen (vgl. https://www.rbb-online.de/sport/beitrag/2017/08/dfb-pokal-1-runde-bfc-dynamo-schalke-04.html) um dem Spiel des Jahres gegen die Knappen aus Gelsenkirchen beizuwohnen. Und wozu? Nur, damit ein paar alte, ausgediente, ehemalige Fußballstars sich in ihren Altsäckekreisen die Bäuche vollschlagen und lukrative Flugreisen auf die arabische Halbinsel unternehmen können. Nur, damit diese Herren sich in ihrem eigenen Spiel aus Geld und Macht behaupten können. Das kann nicht der Fußball sein. Nein das ist allenfalls eine perverse Version des Brettspielklassikers Monopoly.
Die dritte Form der Entfremdung (und wohl in sich die traurigste) ist jene, derer ich vor allem aus gegebenem Anlass gedenke: es ist die Entfremdung der sogenannten Fans und der Fanszene bestimmter Gruppierungen von den Fußballfans als solches, und das aus Gründen, die nicht anders beschrieben werden können als mit Dummheit. Wenn (wie heute in Rostock) der Fußball dazu genutzt wird um eine private Fehde zwischen intellektuell verwahrlosten Kriminellen auf dem Rücken der Sportbegeisterten Stadionbesucher auszutragen und in gewalttätigen Angriffen durch Pyrotechnik (und gezieltes Abfeuern in angrenzende Stadionbereiche, die durch Mitglieder der anderen Schar an ***** en besetzt ist) und der minutenlangen Stilllegung der Partie (welche immerhin der eigentliche Anlass des Zusammentreffens ist und der die Aufmerksam ursprünglich gelten sollte) und das soweit führt, dass sogenannten Rostockfans ihr eigenes Stadion anzünden und abfackeln lassen, ja dann haben es die Fans geschafft sich selbst des Fußballs zu entfremden. Ja dann haben es die Fans geschafft, sich den Angriffen der Macht und des Geldes zu unterwerfen und sich dazu noch der Lächerlichkeit preiszugeben. Hauptsache man kann am Anfang der Partie friedlich gegen Kommerz demonstrieren (vgl. http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=Hertha-amp-Hansa-Fans-in-Weiss-im-Ostseestadion&folder=sites&site=news_detail&news_id=16344) und anschließend den besten Beweis dafür anzutreten, warum der Fußballsport eigentlich dem einfachen Fan auch nicht mehr Spaß und Freude bereiten kann als der alljährliche Routinecheck beim Zahnarzt.
Im Grunde lässt sich eben diese Argumentation auch analog auf die Gesellschaft im Ganzen übertragen.
Es gibt den Faktor der Macht, wenn Politiker jahrzehntelang an ihren Positionen festhalten und versuchen auf sprunghafte Weise aus europäische Bürokratie an die Spitze der bundesrepublikanischen Machzentrale zu wechseln und sich dabei als Versteher der kleinen Leute ausgeben, zuvor aber fröhlich der Klüngelei beigewohnt haben (vgl. https://www.welt.de/politik/deutschland/article161998940/Schulz-Wahlkampfmanager-273-Tage-auf-Dienstreise.html). Ja so funktioniert die Entfremdung machtbesessener Möchtegernkanzler von denen, denen (analog zu den Fans des Fußballsportes) der ganze Zirkus eigentlich dienen soll, nämlich den Bürgerinnen und Bürger dieses Landes.
Der Faktor Geld tritt in der Politik nur zu gerne auf, wenn Regierungsbeteiligte sich einer allzu intensiven Sommerliebe zu Verbänden, Lobbyisten und Interessenvertretern hingeben und dabei so manches mal ihre eigentliche Bestimmung vergessen (vgl. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lobbyismus-so-verflochten-sind-autoindustrie-und-politik-1.3611241). Käuflich im Sinne des Machterhaltes muss man sein, dann erledigt sich der Rest schon von allein. Der gemeine Bürger hingegen hat verpestete Innenstädte und ein Loch in der Haushaltskasse, wenn der alte Diesel mal eben aufgrund eines Fahrverbotes nicht nur nicht nutzbar sondern auch nicht verkaufbar ist.
Der Faktor der Dummheit trifft auch hier wieder in Gestalt obskurer Parteien auf, die entweder aus intellektueller Verblendung oder purer Aggression die Bevölkerung von der einen Seite bevormunden (Stichworte: Veggie-Day, E-Auto-Quote, Frauenquote, Quoten allgemein, etc. pp) oder durch ungünstiges Abrutschen auf der Maus für Blöde verkaufen will. Leider ist auch hier die Dummheit ähnlich wie bei kriminellen Fußballs weniger endlich als die finanziellen Reserven unserer Hertha.
Nur zuletzt nochmal zurück zum Fußball:
Es ist traurig mit anzusehen, wie er von drei Seiten immer weiter gefährdet wird und ein netter Pokalfernsehabend in solchen Monologen enden muss.
Falls das jetzt wirklich bis hier her gelesen hat, dann danke ich.
Falls nicht, ist auch nicht schlimm. Ich gehe jetzt schlafen.
Die emotionale Aufladung angesichts des soeben beendeten Pokalspieles unserer Hertha und eine mutmaßlich zu heiße Dusche meiner selbst veranlassen mich nunmehr meine mit Alkoholdunst umnebelten Gedanken nach mehrjähriger stiller Forumsteilnahme in dem Sinne zu verschriftlichen, als dass ich hoffe, mich nach vollendeter Entleerung meines präfrontalen Cortexes (vgl. https://www.welt.de/wissenschaft/article771805/Wo-Moral-und-Emotionen-herkommen.html) und damit verbundener Entlastung meiner emotionalen Basis in kindlicher Ruhe in den Schlaf wiegen zu können. Folglich brachte ich in eilig getippten Zeilen (mögliche Unsauberkeiten möge man mir unter Beachtung der Uhrzeit und emotionalen Aufruhr nachsehen) nachstehenden Text zustande, der mit diesem Titel überschrieben werden könnte:
Analogie von Fußball und Gesellschaft: Die realgesellschaftliche Spaltung im Zerrspiegel des Profifußballs
Mir kam soeben der Gedanke, dass der Fußball im Grunde eine perfekte Miniatur der aktuellen Gesellschaft abgibt. Einem spontan entworfenen Gedankenbild zufolge würden beide Sachzusammenhänge durch (im Wesentlichen) drei Aspekte bedroht: Geld, Macht und Dummheit.
Der Fußball scheint mir zu allererst dem Gelde unterworfen. Als Beispiel seien in arabischen Wüstensanden beheimatete, gelangweilte Ölmilliardäre genannt, welche ohne nennenswerte Probleme mehrere hunderte Millionen Euro in ihr Hobby investieren, um brasilianische Jungfußballer von einer kontinentaleuropäischen Großstadt in die andere zu transferieren um sich wohlwollend seine Ballpirouetten ansehen zu können. Diese sich immer weiter pervertierenden Summen entfremden den Fußball in rasend schnellem Tempo vom eigentlichen Hauptnutznießer, nämlich dem Fußballfan, dem es nach Identifikation mit seinem Herzensverein und Sympathie dem Ballsport gegenüber dürstet.
Die zweite Welle der Entfremdung rollt von der Seite der Macht her. Wenn Überlegungen zu einer Neustrukturierung des DFB-Pokals angestellt werden, welche ein späteres Einsetzen der größeren Topteams vorsieht (vgl. http://www.kicker.de/news/fussball/uefa/qualifikation/645071/artikel_bundesligisten-fuer-pokal-reform-und-neuverteilung-der-tv-gelder.html) und damit den gerade kleineren Teams die Freude an der Sensation, die Freude an der möglichen Überraschung, möglicherweise einen Coup landen zu können gestohlen wird, ja dann scheint die Entfremdung von den Fans, die noch einem kleineren, provinzielleren Verein die Treue halten voran zuschreiten. Und das obwohl immer wieder die Bedeutung eben solcher Spiele zu erkennen ist, wenn beispielsweise zum BFC Dynamo rund 14.000 Fans in den Jahn-Park kommen (vgl. https://www.rbb-online.de/sport/beitrag/2017/08/dfb-pokal-1-runde-bfc-dynamo-schalke-04.html) um dem Spiel des Jahres gegen die Knappen aus Gelsenkirchen beizuwohnen. Und wozu? Nur, damit ein paar alte, ausgediente, ehemalige Fußballstars sich in ihren Altsäckekreisen die Bäuche vollschlagen und lukrative Flugreisen auf die arabische Halbinsel unternehmen können. Nur, damit diese Herren sich in ihrem eigenen Spiel aus Geld und Macht behaupten können. Das kann nicht der Fußball sein. Nein das ist allenfalls eine perverse Version des Brettspielklassikers Monopoly.
Die dritte Form der Entfremdung (und wohl in sich die traurigste) ist jene, derer ich vor allem aus gegebenem Anlass gedenke: es ist die Entfremdung der sogenannten Fans und der Fanszene bestimmter Gruppierungen von den Fußballfans als solches, und das aus Gründen, die nicht anders beschrieben werden können als mit Dummheit. Wenn (wie heute in Rostock) der Fußball dazu genutzt wird um eine private Fehde zwischen intellektuell verwahrlosten Kriminellen auf dem Rücken der Sportbegeisterten Stadionbesucher auszutragen und in gewalttätigen Angriffen durch Pyrotechnik (und gezieltes Abfeuern in angrenzende Stadionbereiche, die durch Mitglieder der anderen Schar an ***** en besetzt ist) und der minutenlangen Stilllegung der Partie (welche immerhin der eigentliche Anlass des Zusammentreffens ist und der die Aufmerksam ursprünglich gelten sollte) und das soweit führt, dass sogenannten Rostockfans ihr eigenes Stadion anzünden und abfackeln lassen, ja dann haben es die Fans geschafft sich selbst des Fußballs zu entfremden. Ja dann haben es die Fans geschafft, sich den Angriffen der Macht und des Geldes zu unterwerfen und sich dazu noch der Lächerlichkeit preiszugeben. Hauptsache man kann am Anfang der Partie friedlich gegen Kommerz demonstrieren (vgl. http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=Hertha-amp-Hansa-Fans-in-Weiss-im-Ostseestadion&folder=sites&site=news_detail&news_id=16344) und anschließend den besten Beweis dafür anzutreten, warum der Fußballsport eigentlich dem einfachen Fan auch nicht mehr Spaß und Freude bereiten kann als der alljährliche Routinecheck beim Zahnarzt.
Im Grunde lässt sich eben diese Argumentation auch analog auf die Gesellschaft im Ganzen übertragen.
Es gibt den Faktor der Macht, wenn Politiker jahrzehntelang an ihren Positionen festhalten und versuchen auf sprunghafte Weise aus europäische Bürokratie an die Spitze der bundesrepublikanischen Machzentrale zu wechseln und sich dabei als Versteher der kleinen Leute ausgeben, zuvor aber fröhlich der Klüngelei beigewohnt haben (vgl. https://www.welt.de/politik/deutschland/article161998940/Schulz-Wahlkampfmanager-273-Tage-auf-Dienstreise.html). Ja so funktioniert die Entfremdung machtbesessener Möchtegernkanzler von denen, denen (analog zu den Fans des Fußballsportes) der ganze Zirkus eigentlich dienen soll, nämlich den Bürgerinnen und Bürger dieses Landes.
Der Faktor Geld tritt in der Politik nur zu gerne auf, wenn Regierungsbeteiligte sich einer allzu intensiven Sommerliebe zu Verbänden, Lobbyisten und Interessenvertretern hingeben und dabei so manches mal ihre eigentliche Bestimmung vergessen (vgl. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lobbyismus-so-verflochten-sind-autoindustrie-und-politik-1.3611241). Käuflich im Sinne des Machterhaltes muss man sein, dann erledigt sich der Rest schon von allein. Der gemeine Bürger hingegen hat verpestete Innenstädte und ein Loch in der Haushaltskasse, wenn der alte Diesel mal eben aufgrund eines Fahrverbotes nicht nur nicht nutzbar sondern auch nicht verkaufbar ist.
Der Faktor der Dummheit trifft auch hier wieder in Gestalt obskurer Parteien auf, die entweder aus intellektueller Verblendung oder purer Aggression die Bevölkerung von der einen Seite bevormunden (Stichworte: Veggie-Day, E-Auto-Quote, Frauenquote, Quoten allgemein, etc. pp) oder durch ungünstiges Abrutschen auf der Maus für Blöde verkaufen will. Leider ist auch hier die Dummheit ähnlich wie bei kriminellen Fußballs weniger endlich als die finanziellen Reserven unserer Hertha.
Nur zuletzt nochmal zurück zum Fußball:
Es ist traurig mit anzusehen, wie er von drei Seiten immer weiter gefährdet wird und ein netter Pokalfernsehabend in solchen Monologen enden muss.
Falls das jetzt wirklich bis hier her gelesen hat, dann danke ich.
Falls nicht, ist auch nicht schlimm. Ich gehe jetzt schlafen.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



