Diskussionsrunde

Nachwuchsförderung in der Schweiz - Euro Lösungen

28.11.2024 - 08:23 Uhr
Ich denke, es ist an der Zeit, dass die Basis dem Verband in Sachen Nachwuchsförderung Entwicklungshilfe gewährt. Das Problem ist erkannt - aber das Problem ist noch lange nicht gebannt.

Was also kann der Fussballverbank, die Liga und jeder einzelne Verein machen, damit die Nachwuchsförderung wieder auf den Level funktioniert, auf dem sie fast 30 Jahre war?

Eine Idee:

Die Schweiz baut nach dem Vorbild der US Sportverbände ein Draftingsystem auf. Da wir keine Unis haben die diesen Auftrag übernehmen können, ist dafür der Verbank gefragt der die einzelnen Stützpunkte betreut. Das System ähnelt in der Basis dem Footecosystem. ab dem Alter von 15 Jahren erhalten die Spieler eine Lehrstelle oder eine weiterführende Schulische Ausbildung und werden auf den Stützpunkten betreut. Dort spielen sie in Altersgemischten Mannschaften Meisterschaften mit ungefähr gleichaltrigen Spielern. die Talentiertesten 15 Jähren können in den U17 Matches spielen.

Die Kosten der Stützpunkte tragen die Vereine im Rahmen ihres Budgets mit (%). Einen Teil der Kosten muss der Verband direkt übernehmen. Zudem ist eine zentrale Vermartkung sicher auch möglich.

Sieler werden ab dem 17 und bis zum 21 Altersjahr auf der Draftingbörse angeboten und die Vereine können so die Spieler draften. Die Reihenfolge gibt die Tabelle des Vorjahres vor:
der Aufsteiger zuerst, der Meister zuletzt. Das bringt auch eine gewisse Umverteilung der Finanzen mit sich und fördet so die Spannung in der Liga. diese hat in den letzte 20 Jahren auch massiv nachgelassen... entweder der FCB mit einem überbudget oder YB mit dem grossen konto sind Meistergeworden... einzig der FCZ konnte mal dazwischen funken... (das gilt für alle grossen, langweiligen Ligen genauso)

Die Spieler werden also gedraftet. Jedes Team hat die Pflicht, in jedem Spiel total 350 Minuten Spieler einzusetzen, die noch nicht 21 sind und aus dem Draftsystem hervorgegangen sind. Wobei Minuten der Neuerwerbungen doppelt zählen. Spielt also ein 18 Ze Junior, der in diesem Jahr zu Basel gewechselt ist 90 Minuten werden 180 Minuten angerechnet. Ausgeliehene Spieler (vgl. unten) werden mit 25% der effektiven Spielzeit angerechnet.

Die Umkehr der Draftreihenfolge bringt nicht nur einen finanziellen Ausgleich, es bringt auch mit sich, dass die besten Spieler die grössen chancen auf EInsätze haben.

Gedraftete Spieler dürften während 24 Monaten nicht im Inland transferiert werden. Ein Wechsel ins Ausland ist aber möglich. Wobei der Verband wiederum am Erlös beteiligt ist, vielleicht etwas mehr als das heute der Ausbildungsverein so oder so ist.

Was passiert mit der 2. Spielklasse? diese geht ast leer aus. sorry..
Spieler, die gedratet aber nicht eingesetzt werden können in die 2 klasse verliehen werden. Dort müssen sie aber von den Spielen mindestens 33 % absolvieren (wenn sie gesund sind). Diese Zeit wird dann dem A Verein mit 25 % angerechnet. Der B Verein wird für jede Minute vom A Verein entschädigt - diese Höhe ist offen...

Zudem haben die B Vereine die Möglichkeit, Spieler im letzten jahr der Ausbildung zu draften und so das eigene Kader aufzufüllen... Ebenfalls können Spieler die den Spring in die Regionalauswahlen nicht geschafft haben über diese Liga in de A Liga kommen... Diese sind dann mit den free-agents vergleichbar.

Man könnte das System noch weiter denken, und den Aufstieg und Abstieg zum Beispiel ausschliessen und mit einem Profiligasystem arbeiten.


kompliziert - aber es wäre wohl für alle Seiten ein Gewinn... und eine völlig neue Struktur im ganzen System...

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