Play-offs in Bundesliga
11.08.2020 - 14:53 Uhr
Ich fände Play-offs eigentlich ganz interessant, wenn man die mitten in der Saison ausspielt und in mehreren Spielen austrägt, kann man das auch nicht als "unfair" betiteln.
Meine Idee:
Man stockt die Buli auf 20 Teams auf, die zunächst in Einfachrunde gegeneinander spielen. Die ersten 4 Mannschaften qualifizieren sich für die Meisterrunde, die Mannschaften von Platz 5-8 für die Europapokalrunde, und die Mannschaften auf Platz 9-20 für die Qualifikationsrunde.
Im Halbfinale der Meisterrunde spielt der erste gegen den vierten und der zweite gegen den dritten in einer Best of 7–Serie um den Einzug ins Finale, dass ebenfalls im Best of 7–Modus stattfindet. Die Verlierer spielen mit den beiden Gewinnern der Europapokalrunde, in der der fünfte gegen den achten und der sechste gegen den siebten in einer Best of 7–Serie gespielt hat, ebenfalls in einer Best of 7–Serie um die beiden letzten Plätze der Champions-League (die beiden Finalisten der Meisterrunde haben sich selbstverständlich direkt für die CL qualifiziert). Die Verlierer der CL–Play-offs spielen in zwei Spielen um den EuropaConference–League Platz.
In der Qualifikationsrunde spielt der 9. gegen den 20., der 10. gegen den 19. usw. in dem Best of 7–Modus gegen die Abstiegsrelegation, in der die sechs Verlierer im Best of 7–Modus gegen die drei Abstiegsplätze spielen. Die Sechs Gewinner der Qualifikationsrunde spielen mit den beiden Verlieren der Europapokalrunde um 4 Plätze für die Europa–League–play-offs, ebenfalls in einer Best of 7–Serie. Die 4 Gewinner spielen in zwei Spielen um die beiden Europa–League–Plätze, wenn sich der DFB–Pokalsieger nicht über die Liga für die EL qualifiziert hat, müssen die beiden Gewinner der EL–Play-offs in einem Spiel auf neutralem Platz nochmal ran um den, in dem Fall einzigen EL–Platz der Liga zu ermitteln.
Ich könnte mir vorstellen, dass das funktionieren würde.
Meine Idee:
Man stockt die Buli auf 20 Teams auf, die zunächst in Einfachrunde gegeneinander spielen. Die ersten 4 Mannschaften qualifizieren sich für die Meisterrunde, die Mannschaften von Platz 5-8 für die Europapokalrunde, und die Mannschaften auf Platz 9-20 für die Qualifikationsrunde.
Im Halbfinale der Meisterrunde spielt der erste gegen den vierten und der zweite gegen den dritten in einer Best of 7–Serie um den Einzug ins Finale, dass ebenfalls im Best of 7–Modus stattfindet. Die Verlierer spielen mit den beiden Gewinnern der Europapokalrunde, in der der fünfte gegen den achten und der sechste gegen den siebten in einer Best of 7–Serie gespielt hat, ebenfalls in einer Best of 7–Serie um die beiden letzten Plätze der Champions-League (die beiden Finalisten der Meisterrunde haben sich selbstverständlich direkt für die CL qualifiziert). Die Verlierer der CL–Play-offs spielen in zwei Spielen um den EuropaConference–League Platz.
In der Qualifikationsrunde spielt der 9. gegen den 20., der 10. gegen den 19. usw. in dem Best of 7–Modus gegen die Abstiegsrelegation, in der die sechs Verlierer im Best of 7–Modus gegen die drei Abstiegsplätze spielen. Die Sechs Gewinner der Qualifikationsrunde spielen mit den beiden Verlieren der Europapokalrunde um 4 Plätze für die Europa–League–play-offs, ebenfalls in einer Best of 7–Serie. Die 4 Gewinner spielen in zwei Spielen um die beiden Europa–League–Plätze, wenn sich der DFB–Pokalsieger nicht über die Liga für die EL qualifiziert hat, müssen die beiden Gewinner der EL–Play-offs in einem Spiel auf neutralem Platz nochmal ran um den, in dem Fall einzigen EL–Platz der Liga zu ermitteln.
Ich könnte mir vorstellen, dass das funktionieren würde.
Zeige Ergebnisse 1-8 von 8.
23.01.2022 - 01:14 Uhr
Zitat von Roter4
Es kommt ja immer wieder Frage, ob man Playoffs in der Bundesliga haben will oder ob der Meister weiterhin nach 34 Spieltagen ermittelt werden soll. Ich finde es geht auch beides. Der erste nach 34 Spieltagen ist deutscher Meister und zusätzlich spielen die ersten 6 Mannschaften noch einen Playoffmeister aus. Der erste und zweite sind für das Halbfinale qualifiziert . Der dritte spielt gegen den sechsten und der vierte gegen den fünften. (Mit Hin und Rückspiel). Im Halbfinale( ebenfalls mit Hin- und Rückspiel) trifft der erste auf die Mannschaft die in der Endtabelle niedriger Platziert war. Der Zweitplatzierte trifft dementsprechend auf die andere Mannschaft . (Der Tabellenhöhere hat sowohl in der,, ersten Runde " als auch im Halbfinale im Rückspiel das Heimrecht. Im Finale gibt es nur ein Spiel. Das Heimrecht wird ausgelost. Die internationalen Plätze werden ausschließlich über die Tabelle nach 34 Spielen vergeben. Somit hätte man einen verdienten deutschen Meister in der regulären Saison und Spannung in den Playoffs.
Es kommt ja immer wieder Frage, ob man Playoffs in der Bundesliga haben will oder ob der Meister weiterhin nach 34 Spieltagen ermittelt werden soll. Ich finde es geht auch beides. Der erste nach 34 Spieltagen ist deutscher Meister und zusätzlich spielen die ersten 6 Mannschaften noch einen Playoffmeister aus. Der erste und zweite sind für das Halbfinale qualifiziert . Der dritte spielt gegen den sechsten und der vierte gegen den fünften. (Mit Hin und Rückspiel). Im Halbfinale( ebenfalls mit Hin- und Rückspiel) trifft der erste auf die Mannschaft die in der Endtabelle niedriger Platziert war. Der Zweitplatzierte trifft dementsprechend auf die andere Mannschaft . (Der Tabellenhöhere hat sowohl in der,, ersten Runde " als auch im Halbfinale im Rückspiel das Heimrecht. Im Finale gibt es nur ein Spiel. Das Heimrecht wird ausgelost. Die internationalen Plätze werden ausschließlich über die Tabelle nach 34 Spielen vergeben. Somit hätte man einen verdienten deutschen Meister in der regulären Saison und Spannung in den Playoffs.
Fände ich nicht fair. Damit würde man den Play-Offs eine höhere Bedeutung geben als der regulären Saison. Wenn dem 2. der regulären Saison in den Play-Offs wichtige Spieler wegbrechen, dann kannst du die Saison abhaken, obwohl du toll gespielt hast.
Und Überraschungsteams haben das Risiko dann vielleicht Nerven zu bekommen und es auf dem Weg zu verdatteln.
10.02.2022 - 09:11 Uhr
Solange es in D noch einen ausgeglichenen Wettbewerb gab, war die Spannung auch nie das Problem. Wie viele geniale Saisonfinals (im Sinne vom 33. und 34. Spieltag) gab es in den 80ern, 90ern und auch noch vereinzelt in den 00er Jahren?
Da müsste man den Hebel ansetzen, was natürlich bedeutend schwieriger wäre. Playoffs würden die aktuelle Situation wahrscheinlich sogar verschlimmern. Die 'Playoffteams' würden noch mal Extrageld generieren und sich weiter vom Rest (Unterbau Bundesliga und zweite Liga) absetzen.
Da müsste man den Hebel ansetzen, was natürlich bedeutend schwieriger wäre. Playoffs würden die aktuelle Situation wahrscheinlich sogar verschlimmern. Die 'Playoffteams' würden noch mal Extrageld generieren und sich weiter vom Rest (Unterbau Bundesliga und zweite Liga) absetzen.
10.02.2022 - 10:57 Uhr
Play-offs würden nichts anderes bedeuten, als den Versuch München künstlich zu schwächen ohne dessen wirtschaftliche Monopolstellung infrage zu stellen.
Und dass würde dann auf Kosten der einzelnen Mannschaftsleistung über die Saison hinweig laufen.
Mit dem Ergebnis, dass man dann am Ende denjenigen zum Meister erklärt, der in der Saison vielleicht nur die zweit-, dritt-, oder viertbeste Leistung gebracht hat, die sich aber eben im Spielplan vorteilhaft verteilt und damit die Liga zu einem verkappten, halben Pokalwettbewerb abwertet.
Mit anderen Worten, die sportliche Gesamtleistung soll aus Marketinggründen weniger zählen.
Bin ich absolut kein Fan von und werde ich mir nicht antun, falls das kommen sollte.
Wir haben einfach einen Punkt erreicht, an dem die finanzielle Monopolstellung Münchens gegenüber dem Rest der Liga so deutlich ist, dass man einfach sagen muss, dass an dieser Stelle der Wettbewerb faktisch aufgehoben ist.
Und statt den Wettbewerb so zu verändern, dass die Gesamtleistung der Mannschaften nicht mehr entsprechend gewürdigt wird, sollte man vielleicht einfach mal drüber nachdenken, inwiefern diese finanziellen Strukturen (nicht nur bei München, auch bei Dortmund, Leipzig und in geringerem Maße auch Leverkusen, Hoffenheim und Wolfsburg) tolerierbar sind und was man tun kann, um sie aufzubrechen und wieder für ein einigermaßen natürliches Gleichgewicht in der Liga zu sorgen.
Und dass würde dann auf Kosten der einzelnen Mannschaftsleistung über die Saison hinweig laufen.
Mit dem Ergebnis, dass man dann am Ende denjenigen zum Meister erklärt, der in der Saison vielleicht nur die zweit-, dritt-, oder viertbeste Leistung gebracht hat, die sich aber eben im Spielplan vorteilhaft verteilt und damit die Liga zu einem verkappten, halben Pokalwettbewerb abwertet.
Mit anderen Worten, die sportliche Gesamtleistung soll aus Marketinggründen weniger zählen.
Bin ich absolut kein Fan von und werde ich mir nicht antun, falls das kommen sollte.
Wir haben einfach einen Punkt erreicht, an dem die finanzielle Monopolstellung Münchens gegenüber dem Rest der Liga so deutlich ist, dass man einfach sagen muss, dass an dieser Stelle der Wettbewerb faktisch aufgehoben ist.
Und statt den Wettbewerb so zu verändern, dass die Gesamtleistung der Mannschaften nicht mehr entsprechend gewürdigt wird, sollte man vielleicht einfach mal drüber nachdenken, inwiefern diese finanziellen Strukturen (nicht nur bei München, auch bei Dortmund, Leipzig und in geringerem Maße auch Leverkusen, Hoffenheim und Wolfsburg) tolerierbar sind und was man tun kann, um sie aufzubrechen und wieder für ein einigermaßen natürliches Gleichgewicht in der Liga zu sorgen.
11.02.2022 - 08:26 Uhr
Ich habe folgenden Beitrag im Vereinsforum eingebracht, wollte das aber auch vereinsübergreifend äußern:
Playoffs sind definitiv viel mehr ein Armutszeugnis für den deutschen Fußball im Speziellen (und den Profifußball im Allgemeinen) als eine innovative Idee, die "Wettbewerb stärkt"...
Jahrelang hat man in Deutschland gesagt "Wir wirtschaften seriös, hier gibt's keine Investoren" - und was passiert? Wir haben inzwischen mit RB Leipzig, VW Wolfsburg, (neuerdings) Hertha, Bayer 04, (neuerdings) Augsburg und Hoffenheim 6 Klubs, die im Cheat-Mode unterwegs sind - dazu Bayern, die mal mindestens durch die Kirch-Millionen, aber auch sonst eine Sonderrolle in der BuLi einnehmen. Ihre Dominanz liegt nicht allein auf guter Arbeit begründet, sondern auch in einem ordentlichen Schuss Ellbogen...
Was passiert also? Vereinfacht (!) gesagt:
Wenn Klubs wie Schalke, Werder, HSV und wie sie alle heißen mal eine schlechte Saison oder zwei haben, kommen sie in arge Not - anders als die vorgenannten Cheat-Mode-Klubs...
Und die Cheat-Mode-Klubs mit all ihrer Finanzdoping-Vitalität nehmen regelmäßig den wirklich spannenden Klubs (kann man anhand von Umfragen, Einschaltquoten etc. belegen) 2-3 CL- und EL-Plätze weg... und bringen Erstere dadurch worst case in finanzielle Schieflagen, sodass der Kader immer wieder Fluktuationen erfährt.
Das können WOB und Bayer mit Geld aufwiegen, die SGE oder Gladbach verlieren Leistungsträger, um ihr Überleben zu sichern!
Die Bundesliga hat sich mit den Cheat-Mode-Klubs (selbst!) verkrüppelt... und nun, da die internationalen Cheat-Mode-Klubs und -Ligen in Corona auch noch Oberwasser gewinnen, muss die Bundesliga mit ihren Quotenkiller-Cheat-Mode-Klubs um ihre Attraktivität bangen und packt Ideen aus, wie sie nur ZWEITKLASSIGE Ligen haben können... Sorry Österreich und Belgien - das geht weit weniger gegen euch als gegen die BuLi - denn ihr scheint zumindest ein funktionierendes Nachwuchs-System zu haben!
Dieses ganze Hoeneß-Hopp-Kind-Undwiesiealleheißen-Gedöns, dass ich mir seit Jahrzehnten geben muss, ermüdet einfach nur noch...
Sorry, aber der Wettbewerb in Deutschland ist doch längst ein quasi-toter Zombie...
Playoffs sind definitiv viel mehr ein Armutszeugnis für den deutschen Fußball im Speziellen (und den Profifußball im Allgemeinen) als eine innovative Idee, die "Wettbewerb stärkt"...
Jahrelang hat man in Deutschland gesagt "Wir wirtschaften seriös, hier gibt's keine Investoren" - und was passiert? Wir haben inzwischen mit RB Leipzig, VW Wolfsburg, (neuerdings) Hertha, Bayer 04, (neuerdings) Augsburg und Hoffenheim 6 Klubs, die im Cheat-Mode unterwegs sind - dazu Bayern, die mal mindestens durch die Kirch-Millionen, aber auch sonst eine Sonderrolle in der BuLi einnehmen. Ihre Dominanz liegt nicht allein auf guter Arbeit begründet, sondern auch in einem ordentlichen Schuss Ellbogen...
Was passiert also? Vereinfacht (!) gesagt:
Wenn Klubs wie Schalke, Werder, HSV und wie sie alle heißen mal eine schlechte Saison oder zwei haben, kommen sie in arge Not - anders als die vorgenannten Cheat-Mode-Klubs...
Und die Cheat-Mode-Klubs mit all ihrer Finanzdoping-Vitalität nehmen regelmäßig den wirklich spannenden Klubs (kann man anhand von Umfragen, Einschaltquoten etc. belegen) 2-3 CL- und EL-Plätze weg... und bringen Erstere dadurch worst case in finanzielle Schieflagen, sodass der Kader immer wieder Fluktuationen erfährt.
Das können WOB und Bayer mit Geld aufwiegen, die SGE oder Gladbach verlieren Leistungsträger, um ihr Überleben zu sichern!
Die Bundesliga hat sich mit den Cheat-Mode-Klubs (selbst!) verkrüppelt... und nun, da die internationalen Cheat-Mode-Klubs und -Ligen in Corona auch noch Oberwasser gewinnen, muss die Bundesliga mit ihren Quotenkiller-Cheat-Mode-Klubs um ihre Attraktivität bangen und packt Ideen aus, wie sie nur ZWEITKLASSIGE Ligen haben können... Sorry Österreich und Belgien - das geht weit weniger gegen euch als gegen die BuLi - denn ihr scheint zumindest ein funktionierendes Nachwuchs-System zu haben!
Dieses ganze Hoeneß-Hopp-Kind-Undwiesiealleheißen-Gedöns, dass ich mir seit Jahrzehnten geben muss, ermüdet einfach nur noch...
Sorry, aber der Wettbewerb in Deutschland ist doch längst ein quasi-toter Zombie...
15.02.2022 - 08:07 Uhr
Zitat von Mr Ripley
Damit würde man an den Symptomen, aber nicht an den Ursachen der Langeweile der Bundesliga rumdoktern.
Ja, dann gibt es bestimmt alle 8 bis 10 Jahre einen anderen Meister, aber für welchen Preis?
Es widerspricht auch irgendwie dem Wesen des europäischen Ligensystems. Früher habe ich -mit einem Augenzwinkern- zu amerikanischen Kollegen immer gesagt, der Fußball braucht das nicht, er ist ohne das KO-Drama spannend und unterhaltsam. Das stimmt nun leider nicht mehr, geheilt bekommen wir das aber nicht über Playoffs.
Damit würde man an den Symptomen, aber nicht an den Ursachen der Langeweile der Bundesliga rumdoktern.
Ja, dann gibt es bestimmt alle 8 bis 10 Jahre einen anderen Meister, aber für welchen Preis?
Es widerspricht auch irgendwie dem Wesen des europäischen Ligensystems. Früher habe ich -mit einem Augenzwinkern- zu amerikanischen Kollegen immer gesagt, der Fußball braucht das nicht, er ist ohne das KO-Drama spannend und unterhaltsam. Das stimmt nun leider nicht mehr, geheilt bekommen wir das aber nicht über Playoffs.
Die Probleme sind bei der finanziellen Umverteilung zu suchen. Ob nun Playoffs das Nonplusultra wären, möchte ich doch stark bezweifeln. Aber der Blick nach Amerika lohnt: 1.) NBA: Ligaspiel sind meist langweilig, da ein extrem aufgeblähter Spielplan existiert. Playoffs dagegen (Best of seven) sind immer spannend.
2.) NFL: extrem wenig Spiele, dann Playoffs. Jedes einzelne Spiel ist enorm wichtig für Qualifikation oder Weiterkommen. Spannung pur!
Und dann sorgen eben noch die positiven Nebeneffekte von Gehaltsobergrenzen und Draft-System für Ausgeglichenheit und Spannung.
Ein Mix an Beschränkungen in der Nachwuchsausbildung (z. B. Erschwerung von Vereinswechseln oder einheitliche Ausbildungsvergütung) und reduziertem Spielplan könnten Ansätze sein. Aber außer ein paar warmen Worten wird es da keine Veränderungen geben...
PS. Salary Cap wäre natürlich das Nonplusultra
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wahrsager am 15.02.2022 um 08:13 Uhr bearbeitet
15.02.2022 - 12:55 Uhr
Zitat von Savarez03
Österreich teilt ja auch in Meister- und Abstiegsrunde und starten da mit der hälftigen Punktzahl. Das Ergebnis ist das ernüchternd, RBS wird nach wie vor mit großem Abstand Meister.
Österreich teilt ja auch in Meister- und Abstiegsrunde und starten da mit der hälftigen Punktzahl. Das Ergebnis ist das ernüchternd, RBS wird nach wie vor mit großem Abstand Meister.
Das die Modus Änderung kurzfristig nix am Meister ändert war dort allen klar, das war ja auch nicht das Ziel der Umstellung.
RBS hat im Vergleich zu allen anderen fast das 10-fache Budget, hat die Besten Spieler & ist auch verdient Meister, es ist ja auch schlicht und einfach die Beste Mannschaft.
Das Ziel, das erreicht werden sollte ist aber tendenziell gelungen (Corona macht Zahlen schwierig).
Die Liga ist hinter Salzburg bei weitem ausgeglichener und Qualitativ besser geworden, es gibt mehr Geld für die hinteren Vereine & das interesse an der Liga ist gestiegen.
Der Modus bringt einfach mehr Wettbeerb und damit Spannung rein, durch die Punkteteilung wird eher ein Trend gezählt, und Aufholjagden werden eher belohnt.
Ist ja auch so ähnlich wie der von Nordmacht erwähnte Modus, nur mit einem kleinen PlayOff um den letzten ECL-Platz. (So ähnlich wie in der Eredivise)
16.02.2022 - 10:07 Uhr
Zitat von GazzaWazzaBazza
#Und wie die US ligen zeigen, ist sowas auch leicht und unkompliziert umzusetzen.
Er würde umgehend für einen sportlichen Effekt sorgen, weil Bayern nicht mehr alle Spieler im Kader für die Bundesliga anmelden dürfte, sofern sie mit ihren Gehältern über der Cap liegen. So funktionieren salary caps halt. Hätte nicht gedacht, dass man das hier ausdrücklich hinschreiben muss.
#Und wie die US ligen zeigen, ist sowas auch leicht und unkompliziert umzusetzen.
Er würde umgehend für einen sportlichen Effekt sorgen, weil Bayern nicht mehr alle Spieler im Kader für die Bundesliga anmelden dürfte, sofern sie mit ihren Gehältern über der Cap liegen. So funktionieren salary caps halt. Hätte nicht gedacht, dass man das hier ausdrücklich hinschreiben muss.
Ich werde nie verstehen, warum immer die USA als Maßstab herangezogen werden, während gleichzeitig völlig außer Acht gelassen wird, dass Ligen wie die NBA und die NFL weltweit völlig konkurrenzlos sind, was bedeutet, dass selbst Ligen außerhalb der USA nicht im Entferntesten mit den Gehältern mithalten können (ja, sogar mit der Gehaltsobergrenze). Das ist in Europa überhaupt nicht der Fall. Um auch nur annähernd die gleiche Wirkung wie in den USA zu erzielen, müsste in Europa eine Gehaltsobergrenze eingeführt werden, aber selbst das wäre keine Garantie dafür, dass Spitzenspieler nicht in reichere Länder außerhalb Europas abwandern würden, wenn die Gehälter stimmen. Die Einführung einer Gehaltsobergrenze nur in Deutschland würde nur dazu führen, dass fast ausschließlich Spieler in der Liga bleiben, die außerhalb Deutschlands ohne Gehaltsobergrenze nicht viel mehr verdienen würden, was wiederum bedeutet, dass die Spannung auf einem "durchschnittlichen Niveau" stattfinden würde, und damit sind wir bei der nächsten Legende, die hier vorherrscht: Die Legende, dass "Spannung" gleichbedeutend damit ist, dass sich Menschen im Ausland für die Liga interessieren würden. Dafür gibt es absolut keine Beweise, sonst müssten andere Ligen in Europa Exportschlager sein, wenn der einzige Maßstab "Spannung" ist. Aber ich gehe eine kleine Wette ein, dass allein ein Verein wie PSG im Ausland mehr Aufmerksamkeit erregt als etwa 70 % der gesamten europäischen Ligen. In Deutschland ist das nicht viel anders: Die Vereine, die im Ausland Aufmerksamkeit erregen, sind fast ausschließlich Dortmund und Bayern, also die Spitzenmannschaften der Liga. Deshalb halte ich es für einen absoluten Mythos, dass "Spannung" gleichbedeutend mit mehr Aufmerksamkeit im Ausland ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jebhead am 16.02.2022 um 10:09 Uhr bearbeitet
06.06.2024 - 22:30 Uhr
Ich halte nichts davon, da ein solcher Modus eine sportlich nicht gerechtfertigte Verlängerung der Saison und eine Entwertung der Saisonleistung darstellen würde, wenn sich der Vierte, der regulär direkt für die CL qualifiziert wäre, in zusätzlichen Spielen die Qualifikation gegen Mannschaften, die möglicherweise mit zig Punkten weniger abgeschlossen haben, noch verspielen kann.
Warum sollte außerdem der Elfte, der möglicherweise gegen den Abstieg gespielt hat, plötzlich eine Chance auf die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb erhalten.
Schon die Relegation zwischen den Ligen ist sportlich mindestens fragwürdig und führt die Saisonleistung ad absurdum.
Warum sollte außerdem der Elfte, der möglicherweise gegen den Abstieg gespielt hat, plötzlich eine Chance auf die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb erhalten.
Schon die Relegation zwischen den Ligen ist sportlich mindestens fragwürdig und führt die Saisonleistung ad absurdum.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.




