Stadion und Vereinsgelände
30.10.2006 - 17:58 Uhr
12.03.2023 - 15:08 Uhr
Ich hab mich beruhigt und die Kurve gekriegt, da schafft ihr das doch mit links!
Mich hat's auch deswegen so gestört, weil wir bis dahin ja eigentlich Musterschüler waren und unser Spielfeld immer anbieten wollten. Da gibt's ja ganz andere Dreckspatzen, an vorderster Stelle sämtliche Berliner Vereine. Und weil's nun mal hier keine Konsequenzen gibt für Lali-Lala-Rasenpflege, machen es alle anderen mit und wir nun halt auch. Ob da am Freitag bei der Platzkommission noch zusätzliche Dramatik nötig war, bezweifle ich jetzt mal. Der Zustand während der Platzbegehung und der Verweis auf die anderen Spielabsagen hat wahrscheinlich gereicht.
Am Ende wurden dieses WE 7 von 9 Begegnungen der RLN abgesagt, 6 von 9 der RLNO, 5 von 9 der RLW, 1 von 9 der RLSW, 3 von 10 der RLB, 2 von 9 der Bayernliga Nord, keins aus der Bayernliga Süd, 6 von 9 der NOFV-OL Süd, keines aus der NOFV-OL Nord, 3 von 8 der OL SH, 3 von 14 der OL Hamburg, alle 9 der OL NS, alle 8 der Bremenliga, 2 von 9 der OL Westfalen, keins der OL Niederrhein, keins der OL Mittelrhein, keins der OL Rheinland-Saar/Pfalz, 1 von 10 der Hessenliga und keines der OL BaWü; regionale Wetterlagen hier nicht extra aufgeführt. Zumindest hier im Niedersachsen gabs die letzten Tage Frost und in den NBL gabs halt Megatauwetter oder so.
Grundsätzlich sind die Vereine bzw. Platzeigentümer verpflichtet, alle Maßnahmen umzusetzen, damit ein Platz bespielbar bleibt, was natürlich auch nicht immer klappt. Auch kann der Spielleiter bei wiederholter Unbespielbarkeit einen neutralen Ausweichplatz anordnen - nicht dass ich jetzt wüsste, ob so etwas schon einmal praktiziert wurde. Und der Druck zwischen Amateur- und Profiligen ist natürlich unterschiedlich. Der DFB macht auch Vorgaben, wie ein Spielfeld in der Winterpause zu behandeln ist:
Ich konnte partout keine DFB-Publikation für die "Richtlinien zur Beurteilung über die Bespielbarkeit von Sportplätzen" finden, habe aber vereinzelt kommunale Richtlinien gefunden, auf die in manchen Landesverbänden verwiesen wird, wenn es um die Begutachtung kommunaler Sportplätze geht. Im Grunde genommen ungefähr so etwas wie:
- Schneedecke grundsätzlich nicht höher als X,
- Durchfrostung grundsätzlich nicht tiefer als X,
- kein sichtbares Oberflächenwasser,
- Verletzungsgefahr ist einzubeziehen,
- weitere Schädigung und ggf. Kosten und Aufwand für die Wiederherstellung nach einem Spiel sind einzubeziehen,
- usw.
Ich nehme mal an, dass die Spielabsage letztlich im Einklang mit den Regeln und Richtlinien stand. Und wenn eine Platzkommission vor Ort war, dann war ja auch ein Schiedsrichter oder eine sonstige autorisierte Person dabei, die ja dann schließlich den Meldebogen ausgefüllt und unterzeichnet hat. Das war der Stand am Freitag und nach jenem wurde entschieden. In der 3. Liga oder einem DFB-Pokalspiel mag man noch bis zum Spieltag gewartet haben, weil dort ein höherer kommerzieller Druck auf dem Ausrichter liegt und der diesen nach unten weitergibt. Dann wäre heute ggf. angepfiffen worden oder 4 Stunden vorher das Spiel abgesagt worden, weil's wirklich nicht geht. Und dann wäre der Jammer noch um einiges größer!
Und hier ist eine DFB-Broschüre zum Bau und Erhaltung von Sportplätzen, die habe ich aber noch nicht durchgeblättert. Würde denken, die Kapitel "Rasenpflege und -erhaltung" und "Regeneration" ab Seite 92ff geben für unser Thema irgendwelche Ratschläge für den Laien.
https://www.ninobility.de/dfb/sportplatzbau/#1
Und hier noch ein Gegenbeispiel, dass selbst in besser gestellten Gegenden nicht alles rund läuft, was meine Kritik hinsichtlich des Qualitätsunterschieds zwischen Regionalliga und 3. Liga wieder relativiert:
https://www.liga3-online.de/kommentar-der-ludwigspark-entwickelt-sich-zur-farce/
So, also ich nehme alles zurück, was ich vorgestern gesagt habe - zumindest das meiste. Habe ich ja auch schon geschrieben, dass bei mir vorrangig der emotionale Frust für pulsierende Halsadern sorgte...
Mich hat's auch deswegen so gestört, weil wir bis dahin ja eigentlich Musterschüler waren und unser Spielfeld immer anbieten wollten. Da gibt's ja ganz andere Dreckspatzen, an vorderster Stelle sämtliche Berliner Vereine. Und weil's nun mal hier keine Konsequenzen gibt für Lali-Lala-Rasenpflege, machen es alle anderen mit und wir nun halt auch. Ob da am Freitag bei der Platzkommission noch zusätzliche Dramatik nötig war, bezweifle ich jetzt mal. Der Zustand während der Platzbegehung und der Verweis auf die anderen Spielabsagen hat wahrscheinlich gereicht.
Am Ende wurden dieses WE 7 von 9 Begegnungen der RLN abgesagt, 6 von 9 der RLNO, 5 von 9 der RLW, 1 von 9 der RLSW, 3 von 10 der RLB, 2 von 9 der Bayernliga Nord, keins aus der Bayernliga Süd, 6 von 9 der NOFV-OL Süd, keines aus der NOFV-OL Nord, 3 von 8 der OL SH, 3 von 14 der OL Hamburg, alle 9 der OL NS, alle 8 der Bremenliga, 2 von 9 der OL Westfalen, keins der OL Niederrhein, keins der OL Mittelrhein, keins der OL Rheinland-Saar/Pfalz, 1 von 10 der Hessenliga und keines der OL BaWü; regionale Wetterlagen hier nicht extra aufgeführt. Zumindest hier im Niedersachsen gabs die letzten Tage Frost und in den NBL gabs halt Megatauwetter oder so.
Grundsätzlich sind die Vereine bzw. Platzeigentümer verpflichtet, alle Maßnahmen umzusetzen, damit ein Platz bespielbar bleibt, was natürlich auch nicht immer klappt. Auch kann der Spielleiter bei wiederholter Unbespielbarkeit einen neutralen Ausweichplatz anordnen - nicht dass ich jetzt wüsste, ob so etwas schon einmal praktiziert wurde. Und der Druck zwischen Amateur- und Profiligen ist natürlich unterschiedlich. Der DFB macht auch Vorgaben, wie ein Spielfeld in der Winterpause zu behandeln ist:
Zitat von DFB
Rasenpflege in Vorbereitung zum Winterspielbetrieb
1. Die Rasenfläche ist laubfrei zu halten; gegebenenfalls ist das Laub mehrfach zu entfernen (phytosanitäre Maßnahme zur Verminderung des Krankheitsdrucks).
2. Abgespielte Narbenteile sollen entfernt werden (phytosanitäre Maßnahme zur Verminderung des Krankheitsdrucks).
3. Schnitthöhe auf 3,5 bis 4,0 Zentimeter erhöhen (Förderung des Wurzelwachstums; verbesserte
Stresstoleranz).
4. Schnittgut ab Oktober entfernen, da nur noch geringe Umsetzung der organischen Substanz stattfindet (Vermeidung von übermäßiger Anreicherung organischer Substanz; phytosanitäre Maßnahme).
5. Düngung je nach Klima in den Monaten Oktober/November etwa 20 Prozent des StickstoffJahresbedarfs; dabei ist ein Stickstoff-Anteilsverhältnis rasch wirkender Dünger zu Langzeitdünger von 1:1 anzustreben; Verhältnis der Hauptnährstoffe Stickstoff:Phosphor:Kali von etwa 1:0,5-0,8:1-1,5 (Kali-betonte Düngung erhöht Zellsaft-Konzentration = verbesserte FrostToleranz).
6. Bei Schneeschimmelbefall punktuell abgestorbenes Material entfernen und Mycel mechanisch zerstören (Förderung der Regeneration; Vorsicht wegen Übertragung auf nicht befallene Bereiche).
7. Chemische Bekämpfung von Schneeschimmel unter Berücksichtigung der pflanzenschutzrechtlichen Vorgaben.
Bodenpflege in Vorbereitung zum Winterspielbetrieb
1. Sanden der Spielfläche bei trockener und frostfreier Witterung; Menge 2 bis 3 Liter pro Quadratmeter Sand 0 bis 2 Millimeter, geringer Anteil an Feinsand. Ausführungszeitraum Oktober bis November (Sicherstellung von Gasaustausch und Wasserinfiltration).
2. Löchern mit Vollzinken, 100 Einstiche pro Quadratmeter, Brechwinkel 5° (zum Beispiel Terra Spike, Verti Drain), Einstichtiefe 8 bis 12 Zentimeter bei trockener und frostfreier Witterung. Ausführungszeitraum Oktober bis November (Erhaltung von Wasserdurchlässigkeit und Gasaustausch). Erhaltung des Winterspielbetriebs
1. Sanden und Lockern bei trockener und frostfreier Witterung ab Beginn der Winterspielpause bis drei Wochen vor Spielbeginn. Sand 0 bis 2 Millimeter, geringer Anteil an Feinsand, Menge 2 bis 3 Liter pro Quadratmeter. Löchern mit Vollzinken 8 bis 12 Zentimeter, 100-150 Einstiche pro Quadratmeter, Brechwinkel 8-10° (Sicherstellung der Wasserdurchlässigkeit, Förderung des Gasaustauschs).
2. Schnee darf nur mit geeignetem Gerät wie Rasentraktor oder Kleinschlepper mit lastverteilender Rasenbereifung bis auf etwa 2 bis 3 Zentimeter Dicke geräumt werden, um Bespielbarkeit herzustellen und gleichzeitig Oberflächenschäden zu vermeiden.
3. Vereiste Bereiche auftauen mit einem abstumpfenden Gemisch aus 60 Gramm Kalimagnesis (30/10) pro Quadratmeter und 1,5 Liter pro Quadratmeter Fein-Mittelsand, um Bespielbarkeit herzustellen.
4. Walzen in den Wintermonaten vermeiden.
5. Die Kriterien für die Unbespielbarkeit des Platzes sind den entsprechenden DFB-Richtlinien zu entnehmen.
Rasenpflege in Vorbereitung zum Winterspielbetrieb
1. Die Rasenfläche ist laubfrei zu halten; gegebenenfalls ist das Laub mehrfach zu entfernen (phytosanitäre Maßnahme zur Verminderung des Krankheitsdrucks).
2. Abgespielte Narbenteile sollen entfernt werden (phytosanitäre Maßnahme zur Verminderung des Krankheitsdrucks).
3. Schnitthöhe auf 3,5 bis 4,0 Zentimeter erhöhen (Förderung des Wurzelwachstums; verbesserte
Stresstoleranz).
4. Schnittgut ab Oktober entfernen, da nur noch geringe Umsetzung der organischen Substanz stattfindet (Vermeidung von übermäßiger Anreicherung organischer Substanz; phytosanitäre Maßnahme).
5. Düngung je nach Klima in den Monaten Oktober/November etwa 20 Prozent des StickstoffJahresbedarfs; dabei ist ein Stickstoff-Anteilsverhältnis rasch wirkender Dünger zu Langzeitdünger von 1:1 anzustreben; Verhältnis der Hauptnährstoffe Stickstoff:Phosphor:Kali von etwa 1:0,5-0,8:1-1,5 (Kali-betonte Düngung erhöht Zellsaft-Konzentration = verbesserte FrostToleranz).
6. Bei Schneeschimmelbefall punktuell abgestorbenes Material entfernen und Mycel mechanisch zerstören (Förderung der Regeneration; Vorsicht wegen Übertragung auf nicht befallene Bereiche).
7. Chemische Bekämpfung von Schneeschimmel unter Berücksichtigung der pflanzenschutzrechtlichen Vorgaben.
Bodenpflege in Vorbereitung zum Winterspielbetrieb
1. Sanden der Spielfläche bei trockener und frostfreier Witterung; Menge 2 bis 3 Liter pro Quadratmeter Sand 0 bis 2 Millimeter, geringer Anteil an Feinsand. Ausführungszeitraum Oktober bis November (Sicherstellung von Gasaustausch und Wasserinfiltration).
2. Löchern mit Vollzinken, 100 Einstiche pro Quadratmeter, Brechwinkel 5° (zum Beispiel Terra Spike, Verti Drain), Einstichtiefe 8 bis 12 Zentimeter bei trockener und frostfreier Witterung. Ausführungszeitraum Oktober bis November (Erhaltung von Wasserdurchlässigkeit und Gasaustausch). Erhaltung des Winterspielbetriebs
1. Sanden und Lockern bei trockener und frostfreier Witterung ab Beginn der Winterspielpause bis drei Wochen vor Spielbeginn. Sand 0 bis 2 Millimeter, geringer Anteil an Feinsand, Menge 2 bis 3 Liter pro Quadratmeter. Löchern mit Vollzinken 8 bis 12 Zentimeter, 100-150 Einstiche pro Quadratmeter, Brechwinkel 8-10° (Sicherstellung der Wasserdurchlässigkeit, Förderung des Gasaustauschs).
2. Schnee darf nur mit geeignetem Gerät wie Rasentraktor oder Kleinschlepper mit lastverteilender Rasenbereifung bis auf etwa 2 bis 3 Zentimeter Dicke geräumt werden, um Bespielbarkeit herzustellen und gleichzeitig Oberflächenschäden zu vermeiden.
3. Vereiste Bereiche auftauen mit einem abstumpfenden Gemisch aus 60 Gramm Kalimagnesis (30/10) pro Quadratmeter und 1,5 Liter pro Quadratmeter Fein-Mittelsand, um Bespielbarkeit herzustellen.
4. Walzen in den Wintermonaten vermeiden.
5. Die Kriterien für die Unbespielbarkeit des Platzes sind den entsprechenden DFB-Richtlinien zu entnehmen.
Ich konnte partout keine DFB-Publikation für die "Richtlinien zur Beurteilung über die Bespielbarkeit von Sportplätzen" finden, habe aber vereinzelt kommunale Richtlinien gefunden, auf die in manchen Landesverbänden verwiesen wird, wenn es um die Begutachtung kommunaler Sportplätze geht. Im Grunde genommen ungefähr so etwas wie:
- Schneedecke grundsätzlich nicht höher als X,
- Durchfrostung grundsätzlich nicht tiefer als X,
- kein sichtbares Oberflächenwasser,
- Verletzungsgefahr ist einzubeziehen,
- weitere Schädigung und ggf. Kosten und Aufwand für die Wiederherstellung nach einem Spiel sind einzubeziehen,
- usw.
Ich nehme mal an, dass die Spielabsage letztlich im Einklang mit den Regeln und Richtlinien stand. Und wenn eine Platzkommission vor Ort war, dann war ja auch ein Schiedsrichter oder eine sonstige autorisierte Person dabei, die ja dann schließlich den Meldebogen ausgefüllt und unterzeichnet hat. Das war der Stand am Freitag und nach jenem wurde entschieden. In der 3. Liga oder einem DFB-Pokalspiel mag man noch bis zum Spieltag gewartet haben, weil dort ein höherer kommerzieller Druck auf dem Ausrichter liegt und der diesen nach unten weitergibt. Dann wäre heute ggf. angepfiffen worden oder 4 Stunden vorher das Spiel abgesagt worden, weil's wirklich nicht geht. Und dann wäre der Jammer noch um einiges größer!
Und hier ist eine DFB-Broschüre zum Bau und Erhaltung von Sportplätzen, die habe ich aber noch nicht durchgeblättert. Würde denken, die Kapitel "Rasenpflege und -erhaltung" und "Regeneration" ab Seite 92ff geben für unser Thema irgendwelche Ratschläge für den Laien.
https://www.ninobility.de/dfb/sportplatzbau/#1
Und hier noch ein Gegenbeispiel, dass selbst in besser gestellten Gegenden nicht alles rund läuft, was meine Kritik hinsichtlich des Qualitätsunterschieds zwischen Regionalliga und 3. Liga wieder relativiert:
https://www.liga3-online.de/kommentar-der-ludwigspark-entwickelt-sich-zur-farce/
So, also ich nehme alles zurück, was ich vorgestern gesagt habe - zumindest das meiste. Habe ich ja auch schon geschrieben, dass bei mir vorrangig der emotionale Frust für pulsierende Halsadern sorgte...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Aktivist am 12.03.2023 um 15:15 Uhr bearbeitet
11.04.2023 - 14:21 Uhr
Die Rasenheizung wurde 2010 eingebaut (1 Million Euro) und eigentlich hätte ihr Betrieb auch damals Geld gekostet. Aber der Verein hat niemals Entgelte gezahlt und die Stadt, dem sowohl das Steigerwaldstadion als auch das Eissportzentrum gehören, hat keine Rechnungen gestellt. Es gab auch keine vertragliche Grundlage, etwas, dass in den folgenden Jahren beanstandet wurde. Schon 2017 gab es in Erfurt etwas Wirbel um Steuergeldverschwendung beim Stadionbau und auch wegen der Rasenheizung und nach Erfurts Abstieg 2017/18 wurde die Rasenheizung nicht mehr in Betrieb genommen. Man ist auch nicht "abgeklemmt". Man braucht ja nur die defekte Pumpe wechseln und die Ventile aufdrehen und kann wieder Fernwärme ziehen, aber diesmal besteht die Stadt eben auf Gegenleistungen.
Vielleicht liegt dort ja das Problem. Der Preis von 3000 Euro je Tag ist "ausgerechnet" worden, aber nachträglich, so wie ich das überblicke, und fällt irgendwo in die Zeit zwischen der letzten Drittligasaison und der Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung als GmbH. Erst seit dieser Zeit gibt es einen Vertrag und die Wartungskosten hat auch nicht mehr die Stadt übernommen, der Verein aber befand sich in Insolvenz und brauchte das Teil in der 4. und 5. Liga auch nicht. Ein anderes Problem soll gewesen sein, dass die Rasenheizung bei mehrtägigen, kalten Wintertemperaturen ein Durchfrieren nicht verhindern konnte.
Der jetzige Zustand hält vielleicht seit 5 Jahren an. Insofern ist es keine Neuigkeit, dass Erfurt Fernwärme nicht kostenlos beziehen darf. Aber die Tatsache, dass man eine neue Pumpe beschafft hat, deutet ja darauf hin, dass man prinzipiell interessiert ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass in den Lizenzunterlagen drin steht, dass man eine funktionstüchtige Rasenheizung und einen Wärmelieferanten hat.
Vielleicht liegt dort ja das Problem. Der Preis von 3000 Euro je Tag ist "ausgerechnet" worden, aber nachträglich, so wie ich das überblicke, und fällt irgendwo in die Zeit zwischen der letzten Drittligasaison und der Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung als GmbH. Erst seit dieser Zeit gibt es einen Vertrag und die Wartungskosten hat auch nicht mehr die Stadt übernommen, der Verein aber befand sich in Insolvenz und brauchte das Teil in der 4. und 5. Liga auch nicht. Ein anderes Problem soll gewesen sein, dass die Rasenheizung bei mehrtägigen, kalten Wintertemperaturen ein Durchfrieren nicht verhindern konnte.
Der jetzige Zustand hält vielleicht seit 5 Jahren an. Insofern ist es keine Neuigkeit, dass Erfurt Fernwärme nicht kostenlos beziehen darf. Aber die Tatsache, dass man eine neue Pumpe beschafft hat, deutet ja darauf hin, dass man prinzipiell interessiert ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass in den Lizenzunterlagen drin steht, dass man eine funktionstüchtige Rasenheizung und einen Wärmelieferanten hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Aktivist am 11.04.2023 um 14:27 Uhr bearbeitet
14.05.2023 - 12:30 Uhr
Wir haben durch den Zuschauerrekord gestern den (mit Ausnahme der abgebrochenen Saison 19/20) unseren besten Zuschauerdurchschnitt in der Regionalliga erreicht. Gegen Babelsberg werden sicher nochmal über 5645 Zuschauer kommen, also steigt das nochmal an.
Wenn wir jetzt nicht unsere Planung erreicht haben bei den Zuschauern dann haben wir definitiv falsch geplant!
Wenn wir jetzt nicht unsere Planung erreicht haben bei den Zuschauern dann haben wir definitiv falsch geplant!
14.05.2023 - 18:37 Uhr
Zitat von Max_Mustermann
Echt jetzt?
Ich hatte mir eine Karte für das Erfurtspiel gekauft weil es hieß daß das Spiel gegen Erfurt DAS ENTSCHEIDENDE ist ...Hatte ich das falsch verstanden oder haben die mich gar beschissen ?
Kriege ich jetzt mein Geld zurück ?






Echt jetzt?
Ich hatte mir eine Karte für das Erfurtspiel gekauft weil es hieß daß das Spiel gegen Erfurt DAS ENTSCHEIDENDE ist ...Hatte ich das falsch verstanden oder haben die mich gar beschissen ?
Kriege ich jetzt mein Geld zurück ?






für die nötige Spannung, liegt ihr leider beide falsch... gegen B03 wird auch 1:1 gespielt, gegen Chemie Leipzig auch 1:1 ... Erfurt gewinnt beide Spiele 2:1, ist punktgleich aber wir haben das bessere Torverhältnis
Das muß so lt Plan... 1. damit genug Zuschauer-Einnahmen bei uns und auch Erfurt... außerdem hat Unterhaching weniger Zeit sich auf evtl Gegner einzustellen, alles Taktik
Max, Geld gibt's leider keins zurück, aber Clausi gibt in Leipsch bestimmt dann Angola (*) aus
(*) Übersetzung in deutsch lautet -> eine Cola

Dieser Beitrag wurde zuletzt von NF-CB am 14.05.2023 um 18:47 Uhr bearbeitet
15.05.2023 - 11:43 Uhr
Ein hohes Ziel zu setzen find ich okay. Wie aber bereits angemerkt wurde, ist es natürlich auch kostenintensiv. Nicht zu vergessen schielt man ja auch ein bisschen Richtung Relegation und vielleicht sogar einem Ausflug nach München.
6.000 Zuschauer im Schnitt wären ein Traum aber man hat das nicht am Ende gegen Erfurt und Babelsberg nicht nicht erreicht sondern, man muss auch mal sagen, dass so einige Spiele wirklich doof gefallen sind, unter der Woche waren oder schlichtweg bei furchtbarem Wetter stattfand. Gerade in der Rückrunde. Das wir überhaupt die Chance haben auf die 6 mit einer Zielzahl die nicht vom Mond ist, ist eigentlich fast ein Wunder.
Am Ende sollten wir demütig sein wenn wir bei 5.700-5.800 landen und uns freuen, wenn durch Pokal und Relegation die ein oder andere Mehreinnahme zustande kommt, die vorher sicher nicht einkalkuliert wurde.
6.000 Zuschauer im Schnitt wären ein Traum aber man hat das nicht am Ende gegen Erfurt und Babelsberg nicht nicht erreicht sondern, man muss auch mal sagen, dass so einige Spiele wirklich doof gefallen sind, unter der Woche waren oder schlichtweg bei furchtbarem Wetter stattfand. Gerade in der Rückrunde. Das wir überhaupt die Chance haben auf die 6 mit einer Zielzahl die nicht vom Mond ist, ist eigentlich fast ein Wunder.
Am Ende sollten wir demütig sein wenn wir bei 5.700-5.800 landen und uns freuen, wenn durch Pokal und Relegation die ein oder andere Mehreinnahme zustande kommt, die vorher sicher nicht einkalkuliert wurde.
14.06.2023 - 19:26 Uhr
Sehe ich anders.
Ich erwarte da nichts zur MV.
Grund ist einfach.
Wir sind zu 100 Prozent von der Politik abhängig.
Thema Födergelder aus Strukturwandelgesetzen zur Finanzierung.
Heißt: den Takt gibt zu 100 Prozent die Politik vor, und Politiker verkünden solche Großprojekte ausführlich selber. Mit Besuch und PK vor Ort und großem Tam tam.
Von daher erwarte ich da nix. Bis sich nicht Scholz und Woidke bei Schick im Rathaus ankündigen samt PK zum Stand des Fortschritts beim. Thema Strukturwandel.
Und dann wird das neue Großprojekt: „das erste erneuerbare Energie-autarke Fußball und Veranstaltungsstadion Deutschlands“ oder Europas oder was auch immer , verkündet.
So läuft das in der Politik wenn ein Steuerfinanziertes Multi Millionen Projekt auf die Beine gestellt wird.
Das lässt man nicht einem popeligen Präsidenten eines Viertligisten auf ihrer eigenen kleinen bubble Namens MV verkünden.
Von daher erwarte ich nichts weiter als den Satz den er schon öfters gesagt hat:
„Wir sind weiterhin in sehr produktiven Gesprächen mit der Politik, können und wollen aber nichts konkretes sagen um den positiven Verlauf der Gespräche nicht zu gefährden.“
Ich erwarte da nichts zur MV.
Grund ist einfach.
Wir sind zu 100 Prozent von der Politik abhängig.
Thema Födergelder aus Strukturwandelgesetzen zur Finanzierung.
Heißt: den Takt gibt zu 100 Prozent die Politik vor, und Politiker verkünden solche Großprojekte ausführlich selber. Mit Besuch und PK vor Ort und großem Tam tam.
Von daher erwarte ich da nix. Bis sich nicht Scholz und Woidke bei Schick im Rathaus ankündigen samt PK zum Stand des Fortschritts beim. Thema Strukturwandel.
Und dann wird das neue Großprojekt: „das erste erneuerbare Energie-autarke Fußball und Veranstaltungsstadion Deutschlands“ oder Europas oder was auch immer , verkündet.
So läuft das in der Politik wenn ein Steuerfinanziertes Multi Millionen Projekt auf die Beine gestellt wird.
Das lässt man nicht einem popeligen Präsidenten eines Viertligisten auf ihrer eigenen kleinen bubble Namens MV verkünden.
Von daher erwarte ich nichts weiter als den Satz den er schon öfters gesagt hat:
„Wir sind weiterhin in sehr produktiven Gesprächen mit der Politik, können und wollen aber nichts konkretes sagen um den positiven Verlauf der Gespräche nicht zu gefährden.“
04.09.2023 - 10:53 Uhr
Zitat von Shax_
Hatte das so verstanden, dass man baulich nach hinten raus will, auf das bisschen Freifläche, was dort noch ist bis zur Spree.
Und dann Funktions- und Veranstaltungsräumlichkeiten schaffen.
Hatte das so verstanden, dass man baulich nach hinten raus will, auf das bisschen Freifläche, was dort noch ist bis zur Spree.
Und dann Funktions- und Veranstaltungsräumlichkeiten schaffen.
Ein großes Problem was unser Stadion hat ist, dass wir keinerlei Logen etc. verkaufen können. Das muss sich ändern und ist eigentlich Pflicht heutzutage. Würde man nun hinten andocken, dann ist das meiner Meinung nach gepfuscht bzw. wieder nur ein Provisorium. Und dafür lohnt sich dann der Aufwand nicht.
06.12.2023 - 12:11 Uhr
Bei unseren finanziellen Zwängen sähe ich uns im Moment schon in der 3. Liga als krassen Außenseiter.
Sehe da nur wenige Möglichkeiten für deutliche verbesserte finanzielle Rahmenbedingungen. Da müsste man schon ein oder zweimal, so man den Landespokal gewinnt, im DFB-Pokal die erste Runde überstehen und so zu Zusatzeinnahmen zu kommen oder die LEAG müßte über ihren Schatten springen....
Wenn ich ehrlich bin, dass wir nochmal die 2. Liga erreichen erscheint mir auf nicht absehbare Zeit utopisch.
Sehe da nur wenige Möglichkeiten für deutliche verbesserte finanzielle Rahmenbedingungen. Da müsste man schon ein oder zweimal, so man den Landespokal gewinnt, im DFB-Pokal die erste Runde überstehen und so zu Zusatzeinnahmen zu kommen oder die LEAG müßte über ihren Schatten springen....
Wenn ich ehrlich bin, dass wir nochmal die 2. Liga erreichen erscheint mir auf nicht absehbare Zeit utopisch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Max_Mustermann am 06.12.2023 um 12:13 Uhr bearbeitet
16.12.2023 - 18:48 Uhr
Zitat von paul_cb
Stehe dem Ganzen nicht negativ gegenüber, aber der Name ist jetzt nicht wirklich meins. Was sagen dir Mitforisten?
Stehe dem Ganzen nicht negativ gegenüber, aber der Name ist jetzt nicht wirklich meins. Was sagen dir Mitforisten?
Hatte ja schon im anderen Thread geschrieben, warum das mein Favorit wäre. Dass es das nun wirklich wurde, macht es für mich persönlich natürlich noch besser.
Ich hänge auch ehrlich gesagt wenig am Namen SdF. Ich verbinde mit dem Stadion und dem Verein weit mehr als nur diesen Namen.
Zusätzlich passend, dass der ein oder andere wahrscheinlich eh schon "Energiestadion" gesagt hat und das jetzt umso mehr passt.
Der Name ist also auch super tauglich, wenn man im alltäglichen Gebrauch das "LEAG" oft überspringen wird.
Mehr Identität als "Vereinsname"-Stadion geht wohl kaum. Unser Glück und aber auch einfach der Sinn, dass auch der Sponsor sich mit diesem Namen bestens identifizieren kann.
Es war halt wie gemacht und Gott sei Dank haben sich die Möglichkeiten innerhalb der Leag nun auch ergeben das zu machen.
Wenn noch ein paar Jahre ins Land gehen, stockt das kaum einem mehr auf.
Da gibt es weit schlimmere Namen, wie Schauinsland-Reisen-Arena, Brita-Arena, Deutsche Bank Park usw.
Ich würde sogar persönlich sagen, wenn die Leag mal wieder raus aus der Nummer wäre, aus welchem Grund auch immer, ich persönlich würde sogar bei Energie Stadion bleiben.
Es ist einfach der bessere Name. Die Tradition erarbeitet er sich über Zeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Shax_ am 16.12.2023 um 19:09 Uhr bearbeitet
16.12.2023 - 20:08 Uhr
Ist halt ein neuer Name. Den einen hebts an den anderen lässt es total kalt. Ich habe glaube nie gesagt ich fahre ins Stadion der Freundschaft. Ich sage immer ich fahr zu Energie. Ist halt wie mit allen Veränderungen wie wenn zum Beispiel ein neues Trikot kommt. Dem einen gefällts dem anderen gar nicht. In einem halben Jahr interessiert das die wenigsten.
Nun gilt es aber was draus zu machen.
Nun gilt es aber was draus zu machen.
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