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Unser Kader 2014/15

05.03.2014 - 11:31 Uhr

 AKTUELL UNTER VERTRAG:

- Benjamin Kirsten (bis 2015)

- Alban Sabah (bis 2015)

- Marco Hartmann (bis 2015)

- Cristian Fiél (bis 2015)

- Robert Koch (bis 2015)

- Dominic Baumann

- Tobias Müller (bis 2015)

- Paul Milde (bis 2016)

- Marvin Stefaniak (bis 2016)

- Luca Dürholtz (bis 2016)

- Dennis Erdmann (bis 2016)

- Michael Hefele (bis 2016)

- Niklas Kreuzer (bis 2015)

- Sylvano Comvalius (bis 2016)

- Jannik Müller (bis 2016)

- Nils Teixeira (bis 2016)

- David Vrzogic (bis 2015, mit Option)

- Justin Eilers (bis 2016)

- Markus Scholz (bis 2015)

- Marek Große (bis 2015)

- Tobias Heppner (bis 2015)

- Franz Pfanne (bis 2015)

--------------------Kirsten-------------------------- (Scholz, Große)

-Teixeira----Hefele-----Erdmann-----Vrzogic--(Sabah, Kreuzer, J. Müller, Heppner)

--------------Hartmann-----Fiel----------------------- (Pfanne)

----Eilers-------Dürholtz--------Stefaniak----- (Milde, Koch)

-----------------Comvalius------------------------------(T. Müller, Baumann)

ABGÄNGE:

- Florian Fromowitz (Wehen-Wiesbaden)

- Cheikh Gueye

- Romain Bregerie (Darmstadt 98)

- Adnan Mravac

- Idir Ouali (SC Paderborn)

- Filip Trojan

- Anthony Losilla (VfL Bochum)

- Tobias Kempe (Darmstadt 98)

- Vincenzo Grifo (war ausgeliehen)

- Christoph Menz (RW Erfurt)

- Soufian Benyamina (Wehen-Wiesbaden)

- Mickael Pote (Omonia Nikosia)

- Zlatko Dedic

- Toni Leistner (Union Berlin)

- Amine Aoudia (FSV Frankfurt)

- Adam Susac

- Sebastian Schuppan (Arminia Bielefeld)

- Thorsten Schulz (Erzgebirge Aue, 260.000€)

ZUGÄNGE:

- Dominic Baumann (eigene Jugend)

- Dennis Erdmann (Schalke II)

- Luca Dürholtz (Leverkusen II)

- Michael Hefele (Greuther Fürth)

- Niklas Kreuzer (RW Erfurt)

- Jannik Müller (Köln II)

- Sylvano Comvalius (Eintracht Trier)

- Nils Teixeira (FSV Frankfurt)

- David Vrzogic (Bayern II)

- Justin Eilers (Wolfsburg II)

- Marek Große (eigene Amateure)

- Franz Pfanne (eigene Amateure)

- Tobias Heppner (eigene Amateure)

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R.I.P.: Robert Enke

All men are created equal, then some of them become Dynamo-Fans.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zostl am 20.07.2014 um 19:09 Uhr bearbeitet
Zeige Ergebnisse 1-4 von 4.
Unser Kader 2014/15 |#1
07.05.2014 - 15:17 Uhr
In der Printausgabe der heutigen MoPo steht geschrieben:

- Minge kann bei Neuzugängen noch keine Nägel mit Köpfen machen aufgrund der ungewissen Ligazugehörigkeit

- er hat aber schon mündliche Zusagen von Spielern bzw. bei noch uns unter Vertrag stehenden Spielern, dass sie kommen bzw. bleiben

- Vertragsentwürfe sind schon fertig und unterschriftsbereit

Man kann also nicht sagen, dass der gute Ralle untätig wäre. ;)

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Traumtor_71 | abcdefg1953
Unser Kader 2014/15 |#2
14.05.2014 - 18:16 Uhr
So ein Käse dieser Abstieg. Ich hatte mir geschworen jetzt Dynamo-mäßig erstma schön Sommerpause zu machen und dann im Juli/August mal zu gucken, wie der Stand der Dinge ist. Klappt prima, sag ich euch. Nicht. Das Leben ist eben keine Brause-Fabrik.

Erstmal Statistik: Wir sind jetzt zum zweiten Mal in einem WM-Jahr abgestiegen. Nach dem zweijährigen Gastspiel im letzten Jahrzehnt waren es diesmal drei Jahre. Ich bin der festen Überzeugung: Beim nächsten mal werden mehr als vier draus. Vergleichen wir mal die Situation von damals mit der von heute: Wir kamen mit dem Schwung einer doch guten Rückrunde in der dritten Liga an und konnten etwa so viele Stammspieler mit in die damalige Regionalliga Nord nehmen wie diesmal in die dritte Liga. Mit dem sofortigen Wiederaufstieg hatten wir nach gutem Start jedoch nichts zu tun, wenig förderlich war dabei auch der Abschied des Trainers nach ein paar Wochen.

Bereits damals war die finanzielle Situation einigermaßen trübe, nur eine Beteiligung der Vereine an den WM-Erlösen hat uns damals vor der Insolvenz bewahrt. Mit dem heute bestehenden Stadion sind wir weiter als damals, auch die Strukturen auf der Geschäftsstelle haben sich weiterentwickelt, trotz aller bekannten Probleme lässt sich der Verein heute besser vermarkten als damals. Aufgrund des Stadions und der Verflechtungen des Vereins mit der Stadt über die Betreibergesellschaft wird es meiner Meinung nach keine ernsthaften Probleme mit der Lizenz geben, notfalls werden städtische Unternehmen bürgen - kein unüblicher Vorgang im gesamten deutschen Fußball.

Zum Thema: Unser Lizenzspieler-Etat beträgt 2,8 oder 2,9 Mio. Euro und das zeigt deutlich, worum es uns im nächsten Jahr nur gehen kann: Mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben.

Die Voraussetzungen für einen direkten Wiederaufstieg sehe ich bei uns nicht: Der KSC konnte mit mehr Geld planen, sie hatten sich unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit für einen Neuaufbau entschieden und sind mit dem Trainer in die Liga gegangen, der schon am Ende der Vorsaison am Ruder war und die klare Aufgabe hatte, diesen Neuaufbau zu gestalten. Da sind wir allein zeitlich schon hinterher (Cottbus übrigens auch; wenngleich die ihren Trainer jetzt zumindest haben). Mit viel Glück können wir wie Bielefeld (die im ersten Jahr nach ihrem Abstieg schwer zu kämpfen hatten) eine Mannschaft mit einem hungrigen Trainer aufbauen, die im zweiten oder dritten Jahr um den Aufstieg spielen kann. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, mit einem Etat in unserer Größenordnung aufzusteigen, ganz im Gegenteil; jedoch setzt das ein paar Kontinuitäten in der Mannschaft voraus, die bei uns nicht gegeben sind, aufgrund des Abgangs so vieler nicht gegeben sein kann.

Ich möchte mal versuchen, herauszuarbeiten, in welche Richtung jeder Mannschaftsteil mit denen, die bleiben, entwickelt werden könnte:
Auf der Torhüter-Position haben wir mit Kirsten und wohl auch Scholz (aus dem DNN-Interview mit Janßen zu seinem Abschied geht hervor, dass Scholz und Schuppan beim Verein bleiben würden) kein arges Problem, mit Marek Große gibt es einen dritten Mann mit Perspektive.

In der Abwehr haben wir mit Sabah und Schulz zwei Leute aus dem aktuellen Kader zur Verfügung; dass Leistner oder Gueye gehalten werden, kann ich mir schwer vorstellen, so wünschenswert es im Fall von Leistner auch wäre. Brégerie: Ich hab ihn immer sehr gemocht, seine Spieleröffnung hatte gehobenes Zweitligaformat, seine zunehmenden Aussetzer haben ihm am Ende viel kaputt gemacht. Als Kapitän ist er zu einer Symbolfigur dieses Abstiegs geworden, sein Kneifen beim Elfer in Cottbus und seine Unbeherrschtheit in Frankfurt haben mein Vertrauen in ihn ziemlich erschüttert. Ich glaube, er ist mental ziemlich am Ende nach zwei kräftezehrenden Abstiegskämpfen, ich hoffe, er findet einen Verein, bei dem er sich wieder fängt und seine Klasse, die er auch bei uns gezeigt hat, wieder sichtbar wird. Wir werden eine andere Figur als Kapitän brauchen. Schuppan würde ich versuchen, zu halten. Der sagenumwobene Markt für Linksverteidiger wird uns keinen besseren bescheren, der umfangreiche Erfahrung in Liga zwei und drei hat; einen zweiten brauchen wir sowieso, da wurden ja schon Namen genannt (Sascha Eichmeier von Siegen). Dann könnte Totti Schulz auf der rechten Seite ran und wenigstens eine Baustelle wäre geschlossen.

Im defensiven Mittelfeld haben wir mit Hartmann einen echten Hoffnungsschimmer. Das einzige Problem bei ihm könnte die Verletzungsanfälligkeit werden. Nimmt man ihn als eher vertikal agierenden Sechser, brauchen wir einen spielstarken und strategisch denkenden weiteren: Menz ist vertragslos und ich gehe jede Wette ein, dass es für ihn in Liga zwei knapp wird. Er wurde oft als leidenschaftslos hingestellt, was ich bei ihm aber immer etwas ungerecht fand, da er einfach grundsätzlich ein zurückhaltender Typ zu sein scheint. Man darf von ihm einfach nichts erwarten, was nicht seinem Naturell entspricht. Mit Hartmann als entsprechendem Nebenmann kann ich ihn mir aber gut vorstellen. Alternativ zu ihm haben wir Fiélo, von dem man aber nicht erwarten kann, dass er 38 Spiele auf hohem Level durchhält. Ach so: Losilla wird, denke ich, gute Angebote bekommen.

Auf den Außenpositionen haben wir mit Stefaniak und Milde zwei Talente, die in der zweiten Liga Erfahrung sammeln konnten. Damit meine ich nicht nur die Spielpraxis, sondern auch die Möglichkeit, mit anderen Profis zu trainieren. Sie wissen also schon ein wenig, wo der Hase langläuft und als Backups kann man sie auf ihren Positionen sicherlich einplanen, bei Stefaniak mit Option auf mehr. Bei einer steigenden Zahl an Einsätzen können wir vielleicht darauf hoffen, dass er zum Leistungsträger wird. Bei Robert Koch bin ich positiv eingestellt, dass er bleibt. Er wäre ganz klar Leistungsträger und mit seiner Erfahrung mittlerweile Gold wert. Er hat auch ein starkes Saison-Finale gespielt, wenngleich mit Hang zur Verkrampfung. Ihn gilt es auch, mental wieder hinzukriegen, er ist immer dann am besten, wenn er befreit aufspielen kann. Im offensiven Mittelfeld besteht ansonsten noch Handlungsbedarf; mit Kempe brauchen wir sicher nicht rechnen, der wird bei nem Zweitligisten unterkommen. Trojan ist ein schwieriger Fall; er wäre sicherlich ein überdurchschnittlicher Drittliga-Spieler - das muss allerdings vom Spielsystem her passen, steht und fällt alo mit dem neuen Trainer bzw. mit der Ausrichtung, die sich Minge so vorstellt. Und man müsste ihn, nachdem er zuletzt abgeschrieben war, auch ein paar gute Gründe nennen, warum er zu deutlich reduzierten Bezügen in Dresden bleiben sollte. Wenn er in die dritte Liga geht, sehe ich ihn eher bei einem anderen Verein landen. Mit Dominic Baumann könnte man hier ein hoffnungsvolles Talent hochziehen. Der neue Trainer kann ihn bis zum Ende der Transferperiode auf Herz und Nieren überprüfen und notfalls noch reagieren: Überhaupt könnte man die vielversprechendsten Talente in dieser Zeit richtig fordern, um dann zu sehen, für wen es reicht und für wen nicht.

Fürs Phrasenschwein: Gute Stürmer sind teuer und schwer zu haben. Zumal in der dritten Liga und mit unserem Budget. Mit Tobi Müller haben wir einen Spieler, der im Sturm spielen kann, aber von ihm eine gewisse Treffsicherheit zu erwarten, ginge sicher in die Hose. Er braucht auf jeden Fall einen starken Nebenmann. Benyamina können wir sicher abschreiben, Preußen Münster wird ihm mehr zahlen und dort weiß er, dass er das Vertrauen kriegt. Das wird mit Sicherheit die schwierigste Angelgenheit für Minge: vernünftige Stürmer zu finden. Fabian Klos kam übrigens mit 24 von Wolfsburgs Zweiter zu Arminia Bielefeld, mit einem Marktwert von 200.000. In seiner ersten Drittligasaison hat er 10 mal, in seiner zweiten 20 mal getroffen. Ich traue Minge zu, dass er Leute, die so eine Entwicklung nehmen könnten, im Hinterkopf hat. Die Regionalliga West ist sicherlich die stärkste Regionalliga, dort gibt es einige zweite Mannschaften. Und in der Liga kennt er sich ja nun aus.

Noch ein Wort zu denen, die fordern, man solle versuchen, Aoudia oder andere Leistungsträger der alten Mannschaften versuchen zu halten. Das wäre meiner Meinung nach der absolut falsche Weg. Wir haben für Aoudia, Dedic und Poté einen großen Teil unseres Budgets ausgegeben; dafür waren wir in der Breite nicht stark genug aufgestellt. Auch wenn die Spieler auf Geld verzichten würden - sie würden dennoch zu viel kosten im Hinblick auf die Kaderbreite. Zumal ein starkes Einkommensgefälle im Team Gift wäre.

Noch ein bisschen Off-Topic; Cookie, du kannst ja bei Bedarf wieder in die gewünschten Threads lotsen:

Ich bin außerdem sehr gespannt, wie es mit den Baustellen außerhalb des Platzes weitergeht. In der Stadt wird man wohl erkennen müssen, dass das Stadion-Konstrukt ein für sie auf Dauer sehr teures sein wird. Die Stadt zahlt in der Dritten Liga wieviel drauf? 2,29 Mio. für Zins und Tilgung in Liga drei statt 620.000 in Liga zwei, außerdem der, wenn er letztlich kommt (wovon ich aber ausgehe), "Mietkostenzuschuss" von 1,3 Mio. in Liga drei statt 500.000 in Liga zwei. Das macht Mehrkosten von 2,47 Mio Euro. Hätte man Dynamo um die Hälfte dieses Betrags in Liga zwei entlastet, hätten wir dort 1,235 Mio Euro mehr für die Mannschaft zur Verfügung gehabt, mit einem Drittel hätten wir ebenso viel Geld für Spieler in die Hand nehmen können wie Fürth. Nun wird es so aussehen: Dynamo spielt in der kommenden Saison das sechste Jahr im Stadion - drei davon in der dritten Liga und drei davon in der zweiten. Hoffen wir, dass die Vereinsführung entsprechendes Vertrauen bei der Stadt aufbauen kann, ein Anfang scheint - liest man die Meldung auf der Webseite - ja gemacht. Wenn es uns gelingt, dieses Problem bis zum nächsten Aufstieg gemeinsam zu lösen, würde ich auf meine Ausgangshypothese sogar wetten.

Dass ein Aufstieg ein schwieriges Unterfangen ist, steht außer Frage, aber immerhin haben wir es unter nicht einfacheren Umständen auch schon zwei mal hinbekommen.

Und jetzt schönen Sommer.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Porten am 14.05.2014 um 18:44 Uhr bearbeitet
Unser Kader 2014/15 |#3
08.10.2014 - 18:06 Uhr
Da ich aufgrund eines grippalen Infektes gerade über viel Zeit in den eigenen vier Wänden verfüge, habe ich mir die Muse genommen, ein erstes Zwischenfazit zu den Leistungen und Ergebnissen unseres Kaders nach einem Drittel aller Spiele in dieser Saison zu ziehen. Beginnen möchte ich mit den Leistungen:


Torhüter:

B. Kirsten:
Solide Leistungen mit den altbekannten Stärken und Schwächen; kein Spiel für die Mannschaft gewonnen, ein (spielentscheidender) Ausreißer nach unten in der Begegnung gegen die Arminia (Note 3,5)

M. Scholz und P. Wiegers:
Nicht zu beurteilen, weil keine Punktspieleinsätze


Verteidiger:

M. Hefele:
Als Kopf der Hintermannchaft verpflichtet, bis zu seiner Erkrankung voll in seinem Element (Höhepunkt das Pokalspiel), kommt über die Emotion, mit Stärken im Kopfballspiel, der Organisation und der Spieleröffnung; Schwächen am Boden, der (Handlungs-)Schnelligkeit und im Stellungsspiel, übertreibt es bisweilen mit seinem Gemecker und den Provokationen (Note 3,5)

D. Erdmann:
Konstantere Leistungen als Hefele, ist gallig, gut im Eins-gegen-Eins, im Kopfballspiel, verfügt über eine gute Grundschnelligkeit, passables Stellungsspiel; wie bei Hefele sind seine Emotionen Triebfeder und bisweilen Schwachpunkt seines Spiels, handelt sich so vermeidbare Karten ab, in Zweikämpfen ab und zu zu ungestüm (Note 2,5)

N. Teixeira:
Spassvogel auf und neben dem Platz, polyvalent, lieferte in der Regel souveräne Partien ab (mit Ausnahme von den drei Partien nach dem Pokalspiel), technisch beschlagen und mit Übersicht agierend; besitzt Ruhe am Ball und favorisiert spielerische Lösungen, hat bei seinen Fähigkeiten/ Fertigkeiten aber auch noch Luft nach oben (bspw. Flankenläufe) (Note 3)

D. Vrzogic:
Solider Start in die Meisterschaft, erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen nach dem Pokalspiel keinesfalls und rutschte in ein Formtief; zeigte sich in den letzten Spielen nach Einwechslungen formverbesert mit siegbringender Flanke gegen Chemnitz und souveränem Zustellen seiner Seite gegen Bielefeld; Stärken im Spiel nach vorne, Schwächen in der Rückwärtsbewegung (Note 4)

J. Müller:
Nach nervösem Debüt gegen Erfurt mit einer deutlichen Steigerung in den kommenden Einsätzen, kopfballstark, gutes Stellungsspiel und mit einer für sein Alter erstaunlichen Ruhe am Ball. Seine Leistungen übertreffen die Erwartungen. (Note 2,5)

D. Kreuzer:
Auch er mit deutlich mehr Licht als Schatten. Ins kalte Wasser geworfen, überzeugte er durch Einsatzwillen, Einschalten ins Offensivspiel und bis auf das Spiel in Bielefeld durch kluges Zweikampfverhalten; offenbarte Schwächen im Stellungs- und Kopfballspiel (Note 3)

A. Sabah:
Unglückliches Debüt gegen Erfurt, Leistungssteigerung gegen Kiel. Ihn zeichnen Einsatzwillen, Robutheit und Kopfballspiel aus; Schwächen im Stellungsspiel, in Eins-zu-Eins-Situationen( weil auch zu unbeweglich) und in puncto Schnelligkeit (Note 3,5)

T. Heppner:
Nicht zu bewerten, weil ohne Einatz.


Mittelfeld:

C. Fiel:
Hirn der Mannchaft. Stratege, besitzt Übersicht und Spielverständnis, aufgrund seiner Erfahrung wichtig in der Führung der jungen Spieler und als verlängerter Arm des Trainers. Hat aber mittlerweile deutliche Schnelligkeitnachteile gegenüber Mitspielern auf seiner Position, in der Handlungschnelligkeit sind ihm auch einige Prozente verloren gegangen, was sich in der einen oder anderen Spielsituation negativ augewirkt hat; kein unumstrittener Stammspieler mehr, aber sehr wichtig (aufgrund der Art und Weise, wie er dies versucht) in der Führung dieser Truppe. Seinen Standards fehlt es zunehmend an Präzisiön und Variabilität. (Note 3,5)

Q. Moll:
Laufmonster. Hat sich sofort prächtig in die Mannschaft eingefügt. Zweikampf- und laufstark, sucht spielerische Lösungen, stark in der Balleroberung: Schwächen bisher kaum sichtbar geworden, wenn dann noch in der Übersicht (Note 2,5)

M. Hartmann:
Neben Fiel die Führungsfigur in der Truppe. Rationale Herangehensweie bei der Beurteilung von Mannschaftsauftritten und Spielerleistungen. Zweikampf-, Kopfball- und laufstark, wie Moll mit Stärken in der Balleroberung und mit Schwächen in der Spieleröffnung. Leider ziemlich verletzungsanfällig. Wenn dies nicht so wäre, unumstritten als Sechser. Schwer zu benoten! (Note zwischen 2,5 und 3)Zwinkernd

F. Pfanne:
Ein Kurzeinsatz in Halle. Nicht zu benoten. Wünschte mir, er würde den ein oder anderen Kurzeinatz mehr bekommen, um sich an das Niveau der Dritten Liga heranzutasten. Auch wegen der dünnen Personaldecke im defensiven Mittelfeld. Bin aber zu weit weg, um beurteilen zu können, wie weit er im Moment ist und ob er in absehbarer Zeit eine Alternative darstellt (Trainingleistungen?)

L. Dürholtz:
Starker Beginn, zuletzt mit mäßigen Leistungen. Technisch versiert, kann Bälle verteilen (wenn fit mit guter Übersicht), präsentierte sich zu Beginn laufstark und immer anspielbar. Wirkte zuletzt überspielt. Defizite im Zweikampfverhalten (es fehlt ihm noch ein wenig die Robustheit) und im Abschluss. (Note 3)

M. Stefaniak:
Rannte und dribbelte zu Beginn alles in Grund und Boden. Gute Flanken und Standards (weitaus effizienter als bei Fiel), mit spielentscheidendem Treffern und mehreren Assists (6 !). Von Böger das ein oder andere Mal geschont und als Joker gebracht. Ihm fehlt es wie Dürholtz noch am Durchsetzungsvermögen in Eins-zu-Eins-Situationen und im Abschluss. Dafür schnell und dribbelstark. Hat einen großen Schritt nach vorn gemacht im Vergleich zur letzten Saison. Ist im Männerbereich angekommen. Belohnt wurde dies nun auch mit einer Nominierung für die U20-Auswahl des DFB. (Note 2,5)

S. Tekerci:
Neben J. Müller und Stefaniak die positivste Erscheinung gemesen an den Erwartungen zu Beginn der Saison. Voller Tatendrang, purer Einsatzwille, laufstark, durchsetzungsstark im defensiven Zweikampf. Jedoch ab und zu noch mit dem (unnötigen) Versuch, mit dem Kopf durch die Wand rennen zu wollen. Ihm fehlt die Ruhe beim letzten Pass, verzettelt sich das ein oder andere Mal in zu sehr Zweikämpfen. Abschluschwach. (Note 3)

J. Eilers:
Auf dem Platz mit 9 Torerfolgen und 2 Assists der Vater des Erfolges. Immens abschlussstark. Stärken im offensiven Eins-gegen-Eins, im Kopfballspiel, gute Flanken, dribbel- und nervenstark. Das ein oder andere Mal zu egoistisch - übersieht dann besser postierte Mitspieler. In den letzten Spielen auch nicht mehr allzu konsequent in der Rückwärtsbewegung. (Note 2,0)

T. Müller:
Nach Verletzung wieder ins Team zurückgekämpft. Ein Kurzeinsatz, daher nicht zu bewerten. Hoffe, er knüpft an die guten Spiele in der 2. Bundesliga an und kann seine Schwächen in puncto Übersicht, Rückwärtsbewegung, Kopfballspiel und Laufbereitschaft unter Böger minimieren. Schneller, zielstrebiger offensiver Mittelfeldspieler, technisch versiert, handlungschnell.

F. Zeldenrust:
Die "Enttäuschung" unter den Neuen bisher. Kostete Ablöse und konnte dies bisher in keinster Weise rechtfertigen. Wirkt noch nicht integriert. Über Kurzeinsätze nicht hinausgekommen. Schnell und scheint technisch versiert scheint er zu sein. Wie und ob er flanken kann als offensiver Außenspieler, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht wirklich zu beantworten. Schwach im Zweikampf und in der Rückwärtsbewegung. Zuletzt gehandicapt durch eine Bronchitis-Erkrankung. Hoffe, er beweist der Mannschaft und uns seinen Wert noch. (Note 4,5)

P. Milde:
Ein Kurzeinsatz. Nicht zu beurteilen. Scheint wie Heppner derzeit kaum eine Alternative zu sein und nur bei Engpässen dem Kader anzugehören.


Angriff:

S. Comvalius:
Der stämmige Holländer überzeugt Woche für Woche durch Einsatzwillen, Robustheit und Laufbereitschaft. Technisch limitiert und das ein oder andere Mal zu hektisch im Abschluss bzw. mit fehlender Übersicht hat er es dennoch schon auf 5 Saisontore gebracht. Wird als Stoßstürmer jedoch nicht nur an Toren gemessen, sondern dient als erste Anspielstation auf dem Weg zum gegenerischen Tor. Kann viele lange Bälle gegen ein oder zwei Gegenspieler weiterleiten bzw. festmachen, jedoch kommen eine Vielzahl seiner Pässe oder Kopfballverlängerungen noch beim Gegner an. Seit Chemnitz in den Herzen vieler Dynamo-Fans emporgeklettert. (Note 3)

M. Fetsch:
Späte Leihe. Über Kurzeinsätze in die Mannschaft gespielt. Lauf-, Kopfball- und einsatzstark. In Zweikämpfen oftmals zu ungestüm, für einen Erstliga-Kicker mit erstaunlichen technischen Defiziten. Im Abschluss fehlt es ihm noch an der nötigen Ruhe bzw. Abgeklärtheit. Könnte sich diesbezüglich von Eilers einiges abschauen. Bestes Spiel in ungewohnter Rolle als Sechser gegen Chemnitz. Hat noch deutlich Luft nach oben, wenn er Erstligaansprüchen gerecht werden will. (Note 3,5)

D. Baumann:
Über Kurzeinsätze bisher nicht hinausgekommen. Dabei wenig überzeugend. Robust, einsatzstark und mit gehörigem Durchsetzungswillen ausgestattet, fehlt es ihm an Passgenauigkeit und technischen Fähigkeiten (Dribbling, Kopfballspiel, Abschirmen des Balles), Spritzigkeit und Durchsetzungsvermögen. Genügt noch nicht Drittligaansprüchen im Männerbereich. (Note 4,5)


Soweit zu den Spielern und ihren Leistungen im bisherigen Saisonverlauf.


Trainer S. Böger:
Scheint mit M. Gebhardt zu dieser Truppe zu passen wie der Deckel auf den Topf. Kein Wunder - hat sie ja mit Ralf Minge zusammengestellt. Erstaunlich wie schnell er die Truppe zu einer verschworenen Einheit geformt und mit ihr bisherige Nackenschläge (spielentscheidende Gegentore in den Schlussminuten, Verletzungen, Disziplinlosigkeiten) weggesteckt hat. Maßgeblich dazu beigetragen hat sicherlich der Pokalerfolg über Schalke 04, das stimmgewaltige und euphorisierte Publikum und Umfeld. Versucht der Mannschaft seinen Stempel des schnellen Umkehrspiels bei fortwährendem Pressing einzuimpfen. Noch fehlt es an Konstanz über die vollen 90 Minuten. Einige Stellungsfehler, taktische und disziplinarische (charakterliche) Unzulänglichkeiten haben der Mannschaft den einen oder anderen schon sicher geglaubten Punkt gekostet und eine bis dato über den Erwartungen liegende Punktausbeute noch minimiert. Doch das gehört zu diesem Prozess der Entwicklung einer jungen Mannschaft dazu. Ich hoffe, Herr Böger behält seinen bisher getätigten geradlinigen Stil und Ton bei und fängt nicht an, wie einige seiner Vorgänger, Ergebnisse bzw. Entwicklungen schönzureden. Im Vergleich zu Böger und Gebhardt sehe ich die Arbeit von T. Köhler sehr kritisch, da auf seiner zu verantwortenden Position seit geraumer Zeit keine Fortschritte zu erkennen sind. Dies wurde aber bereits an anderer Stelle genügend thematisiert.

Geschäftsführer Sport R. Minge:
Zusammen mit K. Walter und S. Böger hat R. Minge einen Kader zuammengestellt, der die von ihm postulierte Herangehens- und Spielweise fast Eins-zu-Eins umzusetzen versucht. Bisher mit überdurchschnittlichem Erfolg. Für seine Arbeit in der schwierigen Zeit nach dem Abstieg gebührt ihm, wie allen daran Beteiligten, mein absoluter Respekt.

Jungs, macht weiter so!


Okay, ist ein bisschen ausgeufert. Sorry. Zunge rausgrins
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Proselyt am 08.10.2014 um 18:21 Uhr bearbeitet
Unser Kader 2014/15 |#4
16.02.2015 - 13:48 Uhr
ich habe lange nicht mehr geschrieben, möchte aber kurz etwas zur trainerdiskussion sagen. wann immer wir in den letzten zwei, drei jahren den trainer ausgetauscht haben, war der hintergrund eine schlechte tabellensituation und damit verbundene abstiegsgefahr. es gab darüber hinaus jeweils kaum anhaltspunkte für wie auch immer geartete notwendigkeiten, den trainer auszutauschen. es waren zeiten, in denen es für den verein existenziell um etwas ging (klassenarhalt, erhalt von arbeitsplätzen, bessere möglichkeiten strukturelle probleme anzupacken, etc.), die trainerdiskussionen konnten überhaupt nicht mit sinn und verstand geführt werden und ich habe immer dafür plädiert, am trainer festzuhalten.

jetzt sehe ich das etwas anders. tatsächlich haben wir mit blick auf die tabelle keine notwendigkeit, den trainer abzusägen: wir steigen wohl nicht ab und da der aufsteig vorher auch gar nicht ausgerufen wurde, ist ein nicht-aufstieg zunächst unproblematisch. wir sind gut in die saison gestartet, haben spielerisch - technisch-individuell als auch gruppentaktisch - gute spiele gezeigt. dadurch sind begehrlichkeiten entstanden, und zwar nicht nur im umfeld oder bei der verinsführung, sondern vor allem auch bei der mannschaft. sie musste aber erkennen, dass es im laufe der saison immer schwieriger wurde, das abzurufen, was am anfang möglich war, und da kommt der trainer ins spiel.

gute ergebnisse und das weiterkommen im pokal haben etwas darüber hinweggetäuscht, dass die mannschaft nicht mehr ihr optimum abrufen konnte. wenn wir ehrlich sind, sind die beiden spiele vor weihnachten überaus glücklich für uns ausgegangen, gegen osnabrück wurden wir vom schiedsrichter begünstigt und gegen cottbus hatten wir mit wiegers und seinen glanztaten auch vor allem eins: glück.

der zwist mit marcel miserius ist ein deutlicher fingerzeig, wo es klemmt. damals konnte man sich noch nicht ganz sicher sein: wird hier ein fähiger fitnesstrainer ausgebootet, oder hat man sich in dessen qualitäten doch arg getäuscht, ist sein harter stil nicht sogar eher ein grund für diverse ausfälle? böger hat damals die chance bekommen, es allein zu richten, und zu zeigen, dass er mit seinem wenig integrativen führungsstil erfolg haben kann. drei spiele nach der winterpause muss man konstatieren: auf dauer wird das nicht gut gehen. er mag tolle fähigkeiten im taktischen bereich haben, er hat uns auch einige fantastische spieler nach dresden gelotst. aber all das kommt nur schwer zum tragen, wenn andere komponenten, darunter eine solch wichtige wie ein gutes fitness-niveau, nicht mehr stimmen.

und hier ist die frage: wie lautet unser sportliches konzept, und passt der trainer noch dazu? minge hat seit seinem amsantritt deutlich umrissen, wie es laufen soll: es gibt einen cheftrainer, der auf die expertise eines teams (fitnesstrainer, scouts, sportpsychologen, jugend- und torwarttrainer etc.) bauen kann und SOLL. und wenn der cheftrainer davon abrückt, somit die vorgaben seines chefs nicht mehr erfüllt und gleichzeitig der erfolg ausbleibt, sollte man handeln. da die tabellensituation nicht besorgniserregend ist, kann man diese entscheidung ohne druck treffen: holen wir einen neuen trainer, der ein teamplayer ist und die mannschaft den konzeptuellen vorgaben entsprechend wieder an ihr optimum heranführt - vor allem auch mit blick auf das nächste jahr. oder beschneiden wir böger in seinen kompetenzen und stellen ihm wiederum einen fitnesscoach und sportpsychologen an die seite (gemeinsam mit einem harten "controlling", dass er diese kmpetenzen auch nutzt). oder lassen wir ihn ohne intervention weitermachen? letzteres, da sind wir uns einig, kann es wohl nicht sein, vor allem, da auch die unzufriedenheit innerhalb der mannschaft mit der sportlichen stagnation wächst. ich schätze die mannschaft zudem auch nicht als intrigant oder faul oder was weiß ich ein: ich glaube, alle sind willig und wollen was reißen. nur müssen sie dafür optimal trainiert werden.

im rahmen der von minge formulierten vorgaben muss man zu dem schluss kommen, dass ein trainerwechsel sinn macht. bei so vielen trainerwechseln zuvor war das nicht der fall, da ging es immer nur um befindlichkeiten und diese panik vor dem absturz. der letzte trainerwechsel, den wir ohne not und aus sportlicher überzeugung heraus getätigt hatten, war der wechsel zu ralf loose. ich glaube, dass ralf minge gute arbeit macht, das sieht man an der mannschaft, an den sinnvollen vorgaben und rahmenbedingungen, die er zu schaffen versucht. und die verpflichtung von böger passte da auch voll und ganz rein. nur haben sich die dinge eben nicht in diesem sinne weiterentwickelt. man muss sich jetzt mit böger in die augen schauen und fragen: macht es sinn, gemeinsam weiterzumachen, oder ist er von seiner linie so überzeugt, dass er minges vorgaben und vorstellungen auch weiterhin ignoriert. die entscheidung müssen minge und der aufsichtsrat treffen. jetzt kann man auch unzufriedene spieler noch einfangen und mit ihnnen wieder auf den eingeschlagenen kurs zurückfinden.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Porten am 16.02.2015 um 13:53 Uhr bearbeitet
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