| Geburtsdatum | 01.09.1971 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Rot-Weiss Essen |
Uwe Koschinat [Trainer]
12.12.2024 - 13:58 Uhr
Quelle: www.rot-weiss-essen.de
Uwe Koschinat ist neuer Trainer von Rot-Weiss Essen: Der 53-Jährige übernimmt das Profiteam und leitet bereits am heutigen Donnerstag, 12. Dezember, 14 Uhr, erstmals das Training. Seine Premiere als RWE-Cheftrainer wird er am Sonntag, 15. Dezember, im Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück erleben.
Herzlich willkommen in Essen und viel Erfolg bei der Mission Klassenerhalt, Uwe!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gottschalkelf am 12.12.2024 um 14:00 Uhr bearbeitet Zeige Ergebnisse 1-10 von 10.
14.04.2025 - 08:42 Uhr
Quelle: www.waz.de
„Ich habe eine Mannschaft übernommen, die aus meiner Sicht für die Dritte Liga zu risikobehaftet gespielt hat. Dadurch ist sie zu häufig Rückständen hinterher gelaufen. Sie hat keine gute Verteidigungs-Mentalität auf den Platz gebracht. Insofern ging es erst einmal darum, Basics zu legen. Auf den Ball zu verteidigen, hart und gierig zu sein, aber fair. (…)“
Ich glaube viel besser als Uwe selbst kann man die Problemstellung der Hinrunde nicht beschreiben. Die Konsequenzen die er daraus gezogen hat waren auch komplett richtig. Das gute Gefühl welches ich bei seiner Verpflichtung hatte ist bisher komplett aufgegangen. Spannend wird es dann zu sehen, ob er es auch im Sommer schafft den nächsten Schritt mit dem Ball zu gehen. Aber auch hier bin ich optimistisch, dass ihm dies im Sommer mit einem kleinen Fine Tuning des Kaders gelingen kann.
26.07.2025 - 22:44 Uhr
Quelle: www.t-online.de
Als Coach von Rot-Weiss Essen wirst du hier und jetzt abgerechnet und nicht in dem, was potenziell in zwei Jahren passiert. Ich denke heute nicht mehr so wie zu meiner Zeit bei Fortuna Köln, also wirklich krass in die Zukunft blickend. Dieser Illusion gebe ich mich im Profifußball nicht mehr hin. Das war wahrscheinlich das Träumeland, das ich als Profitrainer bei Fortuna kennengelernt habe.
Was ein tolles Interview von Uwe Koschinat. Er kommt einfach unfassbar authentisch rüber. Dabei hat er auch immer eine totale Klarheit in seinem Handeln und Aussagen. Es wird nichts schön geredet und der Finger in die Wunde gelegt. Das ist genau das was unser Verein im letzen Winter gebraucht hat und ihn aus meiner Sicht sportlich auch auf die nächste Stufe gehoben hat. Mit seiner Art passt er einfach unfassbar gut in den Ruhrpott und speziell auch zu Rot-Weiss Essen. Man hatte von Anfang an das Gefühl dass ihn niemand großartig Rot-Weiss Essen erklären muss und er diesen Verein einfach von Tag 1 an lebt. Ich hoffe Uwe kann diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben, zum einen, weil ich es ihm persönlich einfach wünsche und zum anderen natürlich auch aus Eigeninteresse.
Aber um es zum Abschluss mit den Worten von Uwe Koschinat zu sagen - am Freitag beginnt eine neue Zeitrechnung und dann zählen die Ergebnisse aus Vergangenheit nicht mehr. Ab Freitag muss sich jeder neu beweisen auch unser Cheftrainer.
In diesem Sinne: Lasst uns gemeinsam eine weitere Erfolgsgeschichte schreiben!
12.10.2025 - 17:59 Uhr
Quelle: WAZ
Nach Informationen dieser Redaktion wird die stagnierende sportliche Entwicklung der Mannschaft seit Saisonbeginn innerhalb des Klubs mit Besorgnis zur Kenntnis genommen. Nach der 2:3-Niederlage in Oberhausen brannte das Licht auf der Geschäftsstelle an der Essener Hafenstraße bis kurz nach 23 Uhr. Es gibt aktuell viel Redebedarf bei den Verantwortlichen.
Inzwischen scheint Koschinat auch intern zu wackeln. Meine große Hoffnung ist dass man den trainingsfreien Tag morgen nutzt um sich von Koschinat zu trennen. Die aktuelle Konstellation hat aus meiner Sicht keinerlei Zukunft mehr.
09.12.2025 - 23:44 Uhr
Quelle: Rot-Weiss Essen
Rot-Weiss Essen und Chefcoach Uwe Koschinat werden über die Saison 2025/26 hinaus weiter zusammenarbeiten: Der 54-Jährige verlängerte seinen im Sommer 2026 auslaufenden Vertrag und bleibt weiter verantwortlicher Cheftrainer an der Hafenstraße. Dies konnte RWE am Dienstagabend, 9. Dezember, exklusiv seinen Mitgliedern auf der Mitgliederversammlung in der Messe Essen verkünden.
Hier noch die offizielle Mitteilung des Vereins: Laut WAZ wurde der Vertrag von Uwe und Dominik Ernst um ein Jahr bis 2027 verlängert. Im Falle des Aufstiegs soll sich der Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2028 verlängern. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass ich mir eine andere Entscheidung gewünscht hätte, aber menschlich gönne ich Uwe diese Verlängerung von ganzem Herzen. Auf der JHV hat er auch noch einmal deutlich betont, dass er die Kritik wahrnimmt und keineswegs kritikunfähig ist. Dementsprechend hoffe ich, dass wir weiter an unserer spielerischen Weiterentwicklung arbeiten und gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft gehen können.
In diesem Sinne: Viel Erfolg, Uwe!
30.01.2026 - 11:48 Uhr
Quelle: www1.wdr.de
RWE und Uwe Koschinat sind ein Match! Der Fußballehrer spricht in dieser Episode mit Sven & Conni über Menschenführung, Erwartungshaltung & wieso heute Trainer und nicht Torwart ist...
Unser Cheftrainer Uwe Koschinat war unter der Woche zu Gast im WDR-Podcast „Einfach Fußball“ und hat dort einen spannenden Einblick in sein Leben und seine fußballerische Laufbahn gegeben. Der Podcast bestätigt mich auch noch einmal darin, warum ich im Dezember 2024 davon überzeugt war, dass Koschinat für die Aufgabe im Abstiegskampf genau der richtige Mann war. Er beschreibt dort sehr detailliert, wie er damals die Wende geschafft hat und dass es vor allem darum ging, die Dinge bewusst einfach zu halten – etwa Torchancen über lange Einwürfe zu kreieren. Man merkt dabei deutlich, dass er ein sehr gutes Gespür für die damalige Situation hatte und ihm im Vorfeld klar war, dass die Mannschaft vor allem wieder Selbstvertrauen brauchte. Dieses wollte er über eine Spielweise zurückholen, die auch das Stadion mitnimmt, zum Beispiel durch viele intensive Zweikämpfe.
Die aktuelle Saison ist im Podcast leider eher eine Randnotiz. Koschinat betont jedoch, dass er eine große Sehnsucht danach hat, wieder langfristig bei einem Verein arbeiten und etwas aufbauen zu können. Das Image des „Feuerwehrmannes“ möchte er gerne ablegen. Allein aus Eigeninteresse und weil er mir persönlich hochgradig sympathisch ist, würde ich ihm das auch gönnen – habe dabei aber bekanntermaßen meine großen Zweifel. Ich lasse mich hier allerdings gerne eines Besseren belehren.
11.02.2026 - 08:00 Uhr
Quelle: Reviersport
. RWE-Coach Uwe Koschinat: "Uwe macht es ganz gut, die Mannschaft ist gut. Das passt einfach zusammen. Er hat seine Stärken, die er einbringt. Es gibt nichts, das extrem bombastisch ist und es gibt nichts, das negativ ist. Er macht es gut, er pusht uns, er treibt uns nach vorne. Er ist ein emotionaler Typ, das braucht die Mannschaft. Deswegen läuft es ganz gut."
Ja genau. Unterliegt mit Sicherheit individuellen Interpretation aber als Lob sehe ich es jetzt nicht gerade. Kann man aber auch anders sehen... Ist spekulativ...
27.02.2026 - 16:27 Uhr
Quelle: WAZ
Nach Informationen dieser Redaktion hat sich der Verein in dieser Woche mit der Frage beschäftigt, was mit dem Cheftrainer passiert, sollte es in Rostock die nächste Niederlage geben. Vereinsführung und sportliche Leitung vertrauen Koschinat nach wie vor, konkret beantwortet wurde diese Frage nach WAZ-Informationen aber noch nicht. Neben dem Ergebnis wird in Rostock auch die Art und Weise eine Rolle bei der Beurteilung der Lage spielen.
Laut der WAZ haben sich unsere Verantwortlichen in dieser Woche auch Gedanken über die Zukunft von Uwe Koschinat gemacht und darüber, wie es nach einer Niederlage in Rostock weitergehen könnte. Grundsätzlich vertrauen unsere Verantwortlichen Koschinat weiterhin und sollen teilweise auch Unverständnis über die aktuell schlechte Stimmung zeigen. Aufgrund der angespannten Situation rund um den Verein soll die Zukunft von Koschinat bei einer Niederlage in Rostock jedoch offen sein. Ich begrüße das scheinbare Umdenken unserer Verantwortlichen ausdrücklich. Dennoch hoffe ich natürlich darauf, dass wir morgen in Rostock gewinnen, auch wenn das bedeuten würde, dass Koschinat vorerst im Amt bleibt. Bei einer Niederlage wird man das Thema aber auf jeden Fall wieder aufmachen müssen.
03.03.2026 - 12:04 Uhr
Quelle: WAZ
Am Montag wurden an der Hafenstraße intensive Gespräche geführt, dabei ging es auch um dien Position des Trainers und mögliche Konsequenzen. Die RWE-Verantwortlichen um den Vorstandsvorsitzenden Marc-Nicolai Pfeifer und Direktor Profifußball Marcus Steegmann hörten sich auch die Sicht der Führungsspieler an. Ein klares Ergebnis gibt es noch nicht. Aktuell gibt es drei mögliche Trainer-Szenarien, die an der Hafenstraße diskutiert werden.
Laut der WAZ wurde am Montag an der Hafenstraße über die Zukunft von Uwe Koschinat diskutiert. Auch mit den Führungsspielern wurde die Situation besprochen. Ein klares Ergebnis pro oder contra Koschinat konnte dabei nicht erzielt werden. Über folgende drei Szenarien soll intern aktuell gesprochen werden:
1.) Man hält an Koschinat fest und hofft auf die Wende.
2.) Man trennt sich zum Saisonende von Koschinat, beendet die Saison aber gemeinsam.
3.) Man trennt sich sofort von Koschinat und macht mit einem neuen Trainer oder einem Übergangstrainer bis zum Saisonende weiter.
Für die dritte Variante soll bei den Vereinsverantwortlichen bereits der Name Sascha Hildmann gefallen sein.
So stark wie Koschinat mittlerweile auch intern zu wackeln scheint, wirkt Variante 1 für mich einfach nur fahrlässig, und Variante 2 ist auch nicht wirklich zielführend.
15.05.2026 - 16:29 Uhr
Quelle: WAZ
Sollte RWE am Wochenende scheitern, soll der neue Anlauf mit Koschinat als Trainer in Angriff genommen werden. Der 54-Jährige steht für die kommende Spielzeit unter Vertrag und hätte trotz einiger kritischer Stimmen aus dem Umfeld und Fankreisen die Zahlen auf seiner Seite.
Laut Martin Herms (WAZ) wird man Ligaunabhängig mit Koschinat in die neue Saison gehen. Dafür soll es einen Umbruch im Kader geben. Der Kader soll jünger, schneller und dynamischer werden.
21.07.2026 - 12:26 Uhr
Quelle: WAZ
War es deshalb nie Ihr Plan, einfach einen „neuen Schultz“ oder „neuen Gjasula“ zu suchen?
Michael Schultz und Klaus Gjasula hatten ihre ganz eigene Art, eine Mannschaft zu führen. Das kann und sollte niemand kopieren. Wir wollten vielmehr eine neue Führungsstruktur entwickeln, die zu dieser Mannschaft passt. Jeder Spieler bringt andere Stärken mit. Genau daraus soll etwas Eigenes entstehen.
Die WAZ hat heute Teil 1 ihres Trainingslager-Interviews mit unserem Trainer Uwe Koschinat veröffentlicht. Anbei einmal die wichtigsten Inhalte kurz zusammengefasst: Michael Schultz und Klaus Gjasula hatten ihre ganz eigene Art, eine Mannschaft zu führen. Das kann und sollte niemand kopieren. Wir wollten vielmehr eine neue Führungsstruktur entwickeln, die zu dieser Mannschaft passt. Jeder Spieler bringt andere Stärken mit. Genau daraus soll etwas Eigenes entstehen.
Klare Spielidee: Im Trainingslager lag der Fokus vor allem auf dem Spiel gegen den Ball. RWE soll künftig intensiver, beweglicher und aggressiver auftreten. Ziel ist eine Mannschaft, die den Gegner aktiv beschäftigt, mit hoher Energie auftritt und sich gegenseitig unterstützt. Besonders positiv hebt Koschinat hervor, dass die Abläufe gegen den Ball bereits gut funktionieren und die Spieler die Inhalte schnell verinnerlicht haben.
Neue Führungshierarchie: Trotz der Abgänge von Schultz und Gjasula sieht Koschinat die Mannschaft in diesem Bereich gut aufgestellt. Anstatt einen direkten Nachfolger zu suchen, setzt man bewusst auf eine neue Führungsstruktur, bei der sich Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. Spieler wie Ben Hüning und Jannik Hofmann hätten bereits zum Ende der vergangenen Saison gezeigt, dass sie bereit sind, mehr Verantwortung zu übernehmen. Auch die Neuzugänge bringen laut Koschinat Persönlichkeit, Energie und Führungsqualitäten mit.
Bewusste Kaderzusammenstellung: Der Kader wurde nicht auf möglichst viele Spieler, sondern auf Qualität und Leistungsdichte ausgelegt. Verpflichtet wurden gezielt Spieler, die zur gewünschten Spielidee passen und gleichzeitig noch Entwicklungspotenzial besitzen. Zudem soll der Konkurrenzkampf hoch bleiben, weshalb auch Talente wie James Gnagnon, Brandon Henze und Fadih Vasic bewusst an die Profis herangeführt werden.
Entwicklung innerhalb der Mannschaft: Besonders zufrieden zeigt sich Koschinat mit der Kommunikation auf dem Platz. Die Mannschaft coacht sich mittlerweile deutlich häufiger gegenseitig, fordert sich ein und hilft sich in schwierigen Situationen. Für ihn ist genau das ein entscheidender Baustein für eine erfolgreiche Saison.
Lob für Bouebari: Große Stücke hält Koschinat auf Franci Bouebari. Er sieht bei ihm außergewöhnliche Anlagen, fordert ihn aber bewusst intensiv, damit er sein Potenzial konstanter auf den Platz bringt. Die häufigen Korrekturen seien daher als Zeichen des Vertrauens zu verstehen und nicht als Kritik.
Insgesamt zieht Koschinat ein sehr positives Fazit des Trainingslagers. Sowohl die körperlichen Ziele als auch die Weiterentwicklung der Spielidee wurden erreicht. Vor allem aber habe er das Gefühl, eine Mannschaft zusammengestellt zu haben, die sich entwickeln will und bereit ist, den gemeinsamen Weg mitzugehen.
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