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Kyriakos Papadopoulos
Geburtsdatum 23.02.1992
Alter 34
Nat. Griechenland  Griechenland
Größe 1,85m
Vertrag bis 30.06.2027
Position Innenverteidiger
Fuß rechts
Akt. Verein Svoronos FC

Leistungsdaten:

Alles Gute, Kyriakos Papadopoulos!

16.01.2017 - 09:54 Uhr
Alles Gute, Kyriakos Papadopoulos! |#1231
23.05.2020 - 20:09 Uhr
Zitat von Rostein
Zitat von Marek

(...)Stimmt, das Titz-Ding hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Denke, dass ist ein ganz gutes Indiz dafür was das Selbstverständnis von Papadopoulos iVm wenig Einsatzzeiten bewirken kann. Auch gegenüber den ihm vorgezogenen Mitspielern.

Mir fällt apropos Sozialverhalten aber auch ein, daß er verschiedentlich Mannschaftsabende organisiert hat, um den Zusammenhalt zu stärken...sowohl 2017 wie auch 2018 (der Janjicic-Crash war übrigens nach einem solchen Abend). Er hat also auch durchaus konstruktiv Initiative ergriffen. Auch seine Aktionen auf dem Gang zum Pausentee, Mitspielern aufmunternd auf den Rücken zu klopfen und emotional auf sie einzureden. Ich glaube nicht, daß das einer macht, der als Teil eines Teams nur an sich selbst denkt. Über sein Können oder Nicht-Können und seine Systemkompatibilität kann man streiten, aber seine Fokussierung und Leidenschaftlichkeit kann jedem Team sehr gut tun. Ein bißchen denke ich, er hätte so ein Mini-Puyol für den HSV sein können...


Schaut euch alle nochmal die Szene beim Training während der Jatta Geschichte an. Papa ist immer einer der vorne weg gegangen ist und sich immer für seine Mitspieler engagiert hat.
Alles Gute, Kyriakos Papadopoulos! |#1232
23.05.2020 - 21:59 Uhr
@Marek

Ich weiß nichts von einer offiziellen Aussortierung aber braucht es das? Aus meiner Sicht sprechen die letzten Monate eine ganz deutliche Sprache. Obwohl er die ganze Zeit unter Vertrag stand, war ein Einsatz nie wieder Thema - wie würdest du das deuten?

Übrigens danke für die sachliche Diskussion. Es geht offensichtlich auch ganz ohne das sinnlose Geschwafel wer was wohin schreibt daumen-hoch
Alles Gute, Kyriakos Papadopoulos! |#1233
26.05.2020 - 19:35 Uhr
ΠΑΟΚ: Αρνητικός στην προοπτική Παπαδόπουλου ο Φερέιρα

Δεν δίνει την συγκατάθεσή του ο Αμπελ Φερέιρα στο ενδεχόμενο να προπονείται με τον ΠΑΟΚ το προσεχές διάστημα ο Κυριάκος Παπαδόπουλος.
Trotz der Erlaubnis vom HSV, das Kyriakos Papadopoulos bei PAOK mittrainieren darf, zeigt sich der portugiesische Trainer Abel Ferreira negativ über diese Möglichkeit.

Danke @jon7nhy
Alles Gute, Kyriakos Papadopoulos! |#1234
26.05.2020 - 23:42 Uhr
Zitat von Rostein

Mir fällt apropos Sozialverhalten aber auch ein, daß er verschiedentlich Mannschaftsabende organisiert hat, um den Zusammenhalt zu stärken...sowohl 2017 wie auch 2018 (der Janjicic-Crash war übrigens nach einem solchen Abend). Er hat also auch durchaus konstruktiv Initiative ergriffen. Auch seine Aktionen auf dem Gang zum Pausentee, Mitspielern aufmunternd auf den Rücken zu klopfen und emotional auf sie einzureden. Ich glaube nicht, daß das einer macht, der als Teil eines Teams nur an sich selbst denkt. Über sein Können oder Nicht-Können und seine Systemkompatibilität kann man streiten, aber seine Fokussierung und Leidenschaftlichkeit kann jedem Team sehr gut tun. Ein bißchen denke ich, er hätte so ein Mini-Puyol für den HSV sein können...


Sorry für die späte Replik.

Disclaimer: Alle meine folgenden Ausführungen fußen auf der Basis einer Ferneinschätzung/Spekulation charakterlicher Ausprägungen und sind daher mit 'ner Menge Salz zu genießen.

Ich wollte um Gottes Willen Papadopoulos jetzt nicht als vielzitierten faulen Apfel oder Egomanen darstellen. Sollte der Eindruck entstanden sein, entschuldige ich mich. Ich schätze ihn aus der Ferne im sozialen Gefüge definitiv auch als sehr wirkkräftig ein. Aber wie das mit großen Kräften so ist, können sie in alle Richtungen ausschlagen. Also in dem Fall positiv, wie negativ. Die Divergenz seiner Selbstwahrnehmung und seinem sportlichen Status in der Mannschaft kann Kollateralschäden bewirken, was Christian Titz wie du korrekterweise einbrachtest schon öffentlich spüren durfte. Und wer schon mit Charakteren dieser Art im kompetitiven Umfeld zu tun hatte, wird vermutlich erlebt haben, dass es auch innerhalb des Kaders zu Problemen führen kann.

Letztlich spekuliere ich aber auch nur warum man ihn bereitwillig zur U23 ziehen lies.

•     •     •

nec temere nec timide

Weltmeisterschaftssiegerbesieger 2014
Alles Gute, Kyriakos Papadopoulos! |#1235
27.05.2020 - 07:59 Uhr
Zitat von Marek
Zitat von Rostein

Mir fällt apropos Sozialverhalten aber auch ein, daß er verschiedentlich Mannschaftsabende organisiert hat, um den Zusammenhalt zu stärken...sowohl 2017 wie auch 2018 (der Janjicic-Crash war übrigens nach einem solchen Abend). Er hat also auch durchaus konstruktiv Initiative ergriffen. Auch seine Aktionen auf dem Gang zum Pausentee, Mitspielern aufmunternd auf den Rücken zu klopfen und emotional auf sie einzureden. Ich glaube nicht, daß das einer macht, der als Teil eines Teams nur an sich selbst denkt. Über sein Können oder Nicht-Können und seine Systemkompatibilität kann man streiten, aber seine Fokussierung und Leidenschaftlichkeit kann jedem Team sehr gut tun. Ein bißchen denke ich, er hätte so ein Mini-Puyol für den HSV sein können...


Sorry für die späte Replik.

Disclaimer: Alle meine folgenden Ausführungen fußen auf der Basis einer Ferneinschätzung/Spekulation charakterlicher Ausprägungen und sind daher mit 'ner Menge Salz zu genießen.

Ich wollte um Gottes Willen Papadopoulos jetzt nicht als vielzitierten faulen Apfel oder Egomanen darstellen. Sollte der Eindruck entstanden sein, entschuldige ich mich. Ich schätze ihn aus der Ferne im sozialen Gefüge definitiv auch als sehr wirkkräftig ein. Aber wie das mit großen Kräften so ist, können sie in alle Richtungen ausschlagen. Also in dem Fall positiv, wie negativ. Die Divergenz seiner Selbstwahrnehmung und seinem sportlichen Status in der Mannschaft kann Kollateralschäden bewirken, was Christian Titz wie du korrekterweise einbrachtest schon öffentlich spüren durfte. Und wer schon mit Charakteren dieser Art im kompetitiven Umfeld zu tun hatte, wird vermutlich erlebt haben, dass es auch innerhalb des Kaders zu Problemen führen kann.

Letztlich spekuliere ich aber auch nur warum man ihn bereitwillig zur U23 ziehen lies.


Das Problem ist, dass unsere Mannschaft und der deutsche Fußball generell nicht mehr in einer Leistungs sondern in einer Wohlfühlgesellschaft lebt. Da werden die unbequemen Anführer gerne mal aussortiert. Hatten in den letzten Jahren genug Beispiele. Spahic, Behrami und jetzt Papa hätten zur Not auch auf einen Bein gespielt, wenn das nötig gewesen wäre. Dafür haben sie intern gerne auch mal angeeckt und auf den Tisch gehauen.
Alles Gute, Kyriakos Papadopoulos! |#1236
27.05.2020 - 09:36 Uhr
Zitat von OracleHH


Das Problem ist, dass unsere Mannschaft und der deutsche Fußball generell nicht mehr in einer Leistungs sondern in einer Wohlfühlgesellschaft lebt. Da werden die unbequemen Anführer gerne mal aussortiert. Hatten in den letzten Jahren genug Beispiele. Spahic, Behrami und jetzt Papa hätten zur Not auch auf einen Bein gespielt, wenn das nötig gewesen wäre. Dafür haben sie intern gerne auch mal angeeckt und auf den Tisch gehauen.


Jaja, der deutsche Fussball und seine Probleme. Es wird kleinlich gepfiffen, es darf nicht angeeckt werden, Bayern wird immer bevorzugt und sowieso steht der deutsche Fussball kurz davor in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden (seit ca. 30 Jahren schon).

Es wäre ja super, wenn einer der Spieler nicht nur unbequem gewesen wäre, sondern eben auch ein Anführer. Gespielt haben die Spieler die du nennst, tatsächlich teilweise so als wenn sie nur ein Bein hätten. Doof nur, dass ein Spahic in seiner Rückrunde beim HSV elf Spiele gemacht hat und man mit ihm acht verloren hat, wo ran er seinen gehörigen Anteil hatte. Mal davon ab, dass er eben ein gehöriges Agressionsproblem hat.
Behrami sehr ähnlich. Grausame Leistungen mit ihm, viele Verletzungen, gerade so dem Abstieg entronnen.
Papadopolous erneut, nur verletzt, grausame Mannschaftsleistungen, zuletzt keine Leistung mehr von ihm.

Wenn ein "unbequemer Anführer" nur aneeckt ohne Leistung zu zeigen, dann passt es eben nicht. Denn entgegen deiner Meinung, ist es nämlich sehr wohl (zum Teil leider) eine extreme Leistungsgesellschaft, egal wohin man in Deutschland schaut.
Dann zu behaupten, es liegt daran dass sie anecken ist schon lustig.
Welcher Spieler der Leistung zeigt und als "unbequemer" Charakter gilt wurde denn beim HSV mal aussortiert? Da fällt mir höchstens mal ein Guerrero ein, wobei ich da die Umstände nicht (mehr) genau kenne.
Alles Gute, Kyriakos Papadopoulos! |#1237
27.05.2020 - 09:39 Uhr
Zitat von OracleHH
Zitat von Marek

Zitat von Rostein

Mir fällt apropos Sozialverhalten aber auch ein, daß er verschiedentlich Mannschaftsabende organisiert hat, um den Zusammenhalt zu stärken...sowohl 2017 wie auch 2018 (der Janjicic-Crash war übrigens nach einem solchen Abend). Er hat also auch durchaus konstruktiv Initiative ergriffen. Auch seine Aktionen auf dem Gang zum Pausentee, Mitspielern aufmunternd auf den Rücken zu klopfen und emotional auf sie einzureden. Ich glaube nicht, daß das einer macht, der als Teil eines Teams nur an sich selbst denkt. Über sein Können oder Nicht-Können und seine Systemkompatibilität kann man streiten, aber seine Fokussierung und Leidenschaftlichkeit kann jedem Team sehr gut tun. Ein bißchen denke ich, er hätte so ein Mini-Puyol für den HSV sein können...


Sorry für die späte Replik.

Disclaimer: Alle meine folgenden Ausführungen fußen auf der Basis einer Ferneinschätzung/Spekulation charakterlicher Ausprägungen und sind daher mit 'ner Menge Salz zu genießen.

Ich wollte um Gottes Willen Papadopoulos jetzt nicht als vielzitierten faulen Apfel oder Egomanen darstellen. Sollte der Eindruck entstanden sein, entschuldige ich mich. Ich schätze ihn aus der Ferne im sozialen Gefüge definitiv auch als sehr wirkkräftig ein. Aber wie das mit großen Kräften so ist, können sie in alle Richtungen ausschlagen. Also in dem Fall positiv, wie negativ. Die Divergenz seiner Selbstwahrnehmung und seinem sportlichen Status in der Mannschaft kann Kollateralschäden bewirken, was Christian Titz wie du korrekterweise einbrachtest schon öffentlich spüren durfte. Und wer schon mit Charakteren dieser Art im kompetitiven Umfeld zu tun hatte, wird vermutlich erlebt haben, dass es auch innerhalb des Kaders zu Problemen führen kann.

Letztlich spekuliere ich aber auch nur warum man ihn bereitwillig zur U23 ziehen lies.


Das Problem ist, dass unsere Mannschaft und der deutsche Fußball generell nicht mehr in einer Leistungs sondern in einer Wohlfühlgesellschaft lebt. Da werden die unbequemen Anführer gerne mal aussortiert. Hatten in den letzten Jahren genug Beispiele. Spahic, Behrami und jetzt Papa hätten zur Not auch auf einen Bein gespielt, wenn das nötig gewesen wäre. Dafür haben sie intern gerne auch mal angeeckt und auf den Tisch gehauen.


also ich mochte Spahic gerne , aber nachdem der Watschenbaum in der Kabine desöfteren umfiel und Spieler wegen seiner Tiraden weinend die Kabine verliessen , war er Mannschaftsintern schon so verbrannt das es klar war was passiert.
Behrami , war gescheitert da er sein Ego kaum durch die Mannschaftskabinentür brachte !

Papa sehe ich ein wenig anders , den wenn du spielen lässt ist er hochgradig loyal und alles gebend für Verein und Mannschaft , aber in sein Bild passt nicht das er zweite Geige spielt , dann ist er eine Gefahr für den inneren Frieden deshalb wurde seinem Ansinnen entsprochen sich der U23 anzuschliessen.

ich glaube dieses aggressive Leader "dringend gesucht" wurde von Didi intensiviert , nur künstliche Leader werden von der Mannschaft nicht als solche empfunden , sie werden eher "gefürchtet" und bleiben deshalb Aussenseiter und niemals integrierte Mannschaftsführer.
Für uns Aussenstehende die gerne nach Niederlagen auf alles draufhauen wird solch ein Spieler natürlich schnell gefeiert als einer der endlich mal auf den Tisch haut , er muss aber beim Team akzeptiert sein und das waren die ersten beiden nicht.
wenn man sieht /liest , das Hunt eigentlich sehr oft von unseren jüngeren Spielern genannt wird wer so der ist der immer mit Rat und Tat zur Seite steht , dann ist er vllt der "Leader" der das anders auslegt , nicht mit Aggressivität sondern mit Authentizität , Ehrlichkeit und vllt auch viel Feingefühl.

für uns die des öfteren die Latte bei Hunt höher legen , mag das Leader /Ansprechpartner/Ratgeber Sein vllt angezweifelt werden , aber die Kollegen scheinen Aaron hierbei sehr zu schätzen , und das ist auch gut vorstellbar , wer möchte schon vor versammelter Mannschaft ins Achtung gestellt werden von Aggro Honks ??
mir kommt es vor als ob unser Teaminneres ganz gut im Reinen ist , und sich die Leader schon gefunden haben , nur nicht so sichtbar für uns!

•     •     •

------------------MDCCCLXXXVII-----------------
Meine Sache , Mein Problem!
Mein Leben meine Regeln!
BBC!!
Dosenbier und Schiffe schaun!
Keine Angst!!
Alles Gute, Kyriakos Papadopoulos! |#1238
27.05.2020 - 09:52 Uhr
Zitat von OracleHH
Zitat von Marek

Zitat von Rostein
(...) Über sein Können oder Nicht-Können und seine Systemkompatibilität kann man streiten, aber seine Fokussierung und Leidenschaftlichkeit kann jedem Team sehr gut tun. Ein bißchen denke ich, er hätte so ein Mini-Puyol für den HSV sein können...

(...) wie das mit großen Kräften so ist, können sie in alle Richtungen ausschlagen. Also in dem Fall positiv, wie negativ. Die Divergenz seiner Selbstwahrnehmung und seinem sportlichen Status in der Mannschaft kann Kollateralschäden bewirken, was Christian Titz wie du korrekterweise einbrachtest schon öffentlich spüren durfte. Und wer schon mit Charakteren dieser Art im kompetitiven Umfeld zu tun hatte, wird vermutlich erlebt haben, dass es auch innerhalb des Kaders zu Problemen führen kann.

Letztlich spekuliere ich aber auch nur warum man ihn bereitwillig zur U23 ziehen lies.


Das Problem ist, dass unsere Mannschaft und der deutsche Fußball generell nicht mehr in einer Leistungs sondern in einer Wohlfühlgesellschaft lebt. Da werden die unbequemen Anführer gerne mal aussortiert. Hatten in den letzten Jahren genug Beispiele. Spahic, Behrami und jetzt Papa hätten zur Not auch auf einen Bein gespielt, wenn das nötig gewesen wäre. Dafür haben sie intern gerne auch mal angeeckt und auf den Tisch gehauen.

An der Stelle gehe ich nun gar nicht mit. Rabaukentum wie die unflätige Beschimpfung von Mitspielern (Spahic) oder Kabinenraufereien (Behrami), um nur die läßlichen Sünden der beiden zu erwähnen, ist nicht Führungsstärke, sondern ausgesprochen destruktiv. Der Klassenerhalt 2015 war nur möglich, weil Labbadia Behrami nach einem Spiel schnell, höflich und gründlich rasierte. Aussagen wie von Boldt über Papadopoulos ("Er hat sich hier immer total korrekt verhalten und wird das auch weiter tun. ")*, werden sich für die beiden anderen kaum finden lassen. @Marek mag durchaus valide Gründe für seine Vermutung haben. Ich finde es ziemlich eindeutig, daß ein fußballerisch Antiquierter wie Puyol bei Barca nicht nur gespielt hat, sondern sogar Kapitän war. Visionär sein heißt bei manchen, über der Schwarzweißbrille noch Scheuklappen zu tragen...



*https://www.mopo.de/sport/hsv/wood-hofft-noch-schlecht-fuer-hsv--papadopoulos-findet-keinen-neuen-verein-33834818
Alles Gute, Kyriakos Papadopoulos! |#1239
27.05.2020 - 10:23 Uhr
Zitat von OracleHH
Zitat von Marek

Zitat von Rostein

Mir fällt apropos Sozialverhalten aber auch ein, daß er verschiedentlich Mannschaftsabende organisiert hat, um den Zusammenhalt zu stärken...sowohl 2017 wie auch 2018 (der Janjicic-Crash war übrigens nach einem solchen Abend). Er hat also auch durchaus konstruktiv Initiative ergriffen. Auch seine Aktionen auf dem Gang zum Pausentee, Mitspielern aufmunternd auf den Rücken zu klopfen und emotional auf sie einzureden. Ich glaube nicht, daß das einer macht, der als Teil eines Teams nur an sich selbst denkt. Über sein Können oder Nicht-Können und seine Systemkompatibilität kann man streiten, aber seine Fokussierung und Leidenschaftlichkeit kann jedem Team sehr gut tun. Ein bißchen denke ich, er hätte so ein Mini-Puyol für den HSV sein können...


Sorry für die späte Replik.

Disclaimer: Alle meine folgenden Ausführungen fußen auf der Basis einer Ferneinschätzung/Spekulation charakterlicher Ausprägungen und sind daher mit 'ner Menge Salz zu genießen.

Ich wollte um Gottes Willen Papadopoulos jetzt nicht als vielzitierten faulen Apfel oder Egomanen darstellen. Sollte der Eindruck entstanden sein, entschuldige ich mich. Ich schätze ihn aus der Ferne im sozialen Gefüge definitiv auch als sehr wirkkräftig ein. Aber wie das mit großen Kräften so ist, können sie in alle Richtungen ausschlagen. Also in dem Fall positiv, wie negativ. Die Divergenz seiner Selbstwahrnehmung und seinem sportlichen Status in der Mannschaft kann Kollateralschäden bewirken, was Christian Titz wie du korrekterweise einbrachtest schon öffentlich spüren durfte. Und wer schon mit Charakteren dieser Art im kompetitiven Umfeld zu tun hatte, wird vermutlich erlebt haben, dass es auch innerhalb des Kaders zu Problemen führen kann.

Letztlich spekuliere ich aber auch nur warum man ihn bereitwillig zur U23 ziehen lies.


Das Problem ist, dass unsere Mannschaft und der deutsche Fußball generell nicht mehr in einer Leistungs sondern in einer Wohlfühlgesellschaft lebt. Da werden die unbequemen Anführer gerne mal aussortiert. Hatten in den letzten Jahren genug Beispiele. Spahic, Behrami und jetzt Papa hätten zur Not auch auf einen Bein gespielt, wenn das nötig gewesen wäre. Dafür haben sie intern gerne auch mal angeeckt und auf den Tisch gehauen.
Sorry aber das ist wirklich nicht mehr als eine Verschwörungstheorie. Dazu sind Spahic und Behrami wahrlich keine passenden "Beispiele".

@Marek hat hier ja schon einige Gründe genannt warum es mit Papa so gekommen ist, wie es gekommen ist. Trotzdem möchte Ich nochmal versuchen übersichtlich darzustellen warum es an dieser Situation eigentlich absolut nichts zu merken gibt. Dazu muss ich aber zuerst noch sagen, dass ich schon zu Beginn auf Schalke ein grosser Fan von Papa war und ein kleiner Traum in Erfüllung ging als er zu uns kam. Ich mag Papa nach wie vor sehr und muss trotzdem sagen, dass der HSV sich mMn in bei dieser Personalie nahezu perfekt verhalten hat, weil eigentlich einfach alles gegen Papa spricht - abgesehen von seinem Kämpferherz. Aus folgenden Gründen:

1. Gehalt
Papa ist gleich nach Wood die Nr.2 unter den Spielern die unseren neuen Gehaltsstrukturen komplett sprengt. Das war mMn einer der Hauptgründe warum bereit letzten Sommer entschieden wurde, dass Papa längerfristig finanziell nicht mehr in den Kader passt. Das ist nicht nur nachvollziehbar, sondern genau das was man von einem Verein erwarten sollte der Wirtschaftlich wieder besser arbeiten will.

Wie genau man die folgenden Punkte einzel gewichtet ist jedem selbst überlassen.

2.Philosophie
Ganz einfach: Papa passt hinten und vorne nicht mehr in die Philosophie die man vor Jahren angefangen hat zu implementieren und die jetzt beginnt Früchte zu tragen. Er ist einfach zu schwach am Ball. Wenn das schon bei Rick ständig kritisiert wird, der noch jung und formbar ist, warum soll man dann den teuere, alten Papa irgendwie zwanghaft einbauen, wenn eigentlich schon Punkt 1 klar macht, warum Papa keine Zukunft bei uns hat?

3.Alter & Fitness
Auch hier entspricht Papa nicht mehr wirklich unserer Philosophie. Die Verletztungsanfälligkeit wird ja auch bei jedem anderen Spieler ständig hoch und runter kritisiert. Bei Papa darf man die nicht plötzlich weg lassen, nur weil er jetzt nicht mehr spielt. Dazu kommt das Alter. Er wird nicht jünger und die Spieler in seiner Alterregion sind eigentlich alles zentrale Spieler im Kader. Papa kann aufgrund seiner dahingehend unterdurchschnittlichen Fähigkeiten mit dem Ball am Fuss keine solche Zentrale Rolle in mehr einnehmen. Dies wäre einfach kontraproduktiv unserm Spiel und der Entwicklung unseres Spiel gegenüber. Weil Papa mMn auch einfach die Ernsthaftigkeit fehlt um als reiner Kämpfer ein seriöser Leader in einem Spielstarken Team zu sein.

4. Kader
Wir haben mit Rick, Letschert, Jung, Ewerton eigentlich bereits unsere 4 IVs. Dazu kam/kommt David (oder jetzt Beyer) als Nr.5 . Die Geschichte mit Ewerton ist maximal unglücklich gelaufen, aber er hätte Papas Platz als routinierter IV - der dazu auch stark am Ball ist - einnehmen sollen. Ein Spieler von dem unserer jüngeren IVs (Rick und David) noch etwas lernen können. Von Papa kann man Spielerisch nichts lernen, er müsst eigentlich selbst von einem Spieler wie Ewerton lernen, falls man ihn längerfristig hätte einbauen wollen. Der Abgang (spätestens nach der Saison) von Papa wurde jedenfalls schon im Sommer vorbereitet und Nachfolger frühzeitig geholt. Auch das sehe ich durchweg positiv. Genau so soll es sein. Papa hatte zu Beginn der Saison die Chance sich seinen Platz trotzdem zu erkämpfen, konnte diese aber nicht nutzt. Schade für ihn, gut für uns.

5. Der Umgang mit Papa und seiner Situation
Aus meiner Sicht ist der HSV maximal respektvoll mit Papa und seiner Situation umgegangen. Wir wissen nicht ob der HSV ggf. letzten Sommer versucht hat Papa mit einem deutlich tiefer dotieren Vertrag mittelfristig noch eine Chance zu geben. Jedenfalls hat man sich (wahrscheinlich primär aus finanziellen Gründen) frühzeitig für eine Trennung spätestens Ende Saison entscheiden. Alles was danach kam war von außen betrachtet mit sehr viel Good Will seitens HSV versehen. Es wurde offen mit ihm gesprochen und ihm keine Steine in den Weg gelegt. Dass Papa im Winter mehrere Angebote ausschlug, hat absolut nichts mit dem HSV zu tun, sondern ist seine eigene Entscheidung, genau wie bei der U21 zu trainieren, oder jetzt in Griechenland zu bleiben. Vom HSV wurde stehts beton, dass man in Kontakt mit dem Spieler steht und ihm eigentlich alle Freiheiten in seinen Entscheidungen gelassen hat. Warum das mMn sehr wahrscheinlich auch stimmt? Weil von Seiten Papa kein einziges Mal auch nur ein Hauch von Widerspruch kam oder ein Interview indem er diese Darstellung wiederlegt. So wie man es von vergangenen Jahren und Spielern kennt.

Fazit: Wir haben einen teuren, alten, verletzungsanfälligen Spieler, der auch als Spielertyp nicht mehr zu unserer Philosophie passt, frühzeitig ersetzt und dadurch auch schnell gesehen, dass Papa tatsächlich ein Auslaufmodell in unserm Kader war. Sonst hätte er sich - zu Beginn der Saison als er noch eine Chance hatte - gegen die aktuelle Konkurrenz durchgesetzt oder sich durch die U21 empfohlen. Beides war nicht der Fall.

Ich bin froh, dass der HSV hier einmal - im Gegensatz zu früher - der Entwicklung des Kaders zuvor kommt und nicht noch ein Jahr voll auf Papa gesetzt hat und Alternativen schlussendlich erst nach seinem Abschied hätte einbauen können. Man hat schon vorgesorgt und Papa ist dadurch - mMn Leistungsgerecht - deutlich schneller aus dem Kader gefallen, als man auch hätte erwarten können. Der rasante Abstieg in der Hinrunde, gepaart mit seinen Leistungen in der U21, zeichnen mMn ein deutliches Bild von einem Spieler der leistungstechnisch einfach nicht mehr da ist wo er einmal war und darum zurecht frühzeitig abgelöst wurde. Wirtschaftlich und sportlich wurde mMn alles richtig gemacht, weil es sich einfach nicht gelohnt hätte alle Strukturen auf den Kopf zu stellen, nur um noch ein Jahr Papa einzubauen. Schlussendlich hat er den Konkurrenzkampf (deutlich) verloren und das gilt es auch irgendwie zu akzeptieren.

Ich wünsche Papa viel Glück, egal wo er schlussendlich landen wird.

•     •     •

Auf Kurs!
Alles Gute, Kyriakos Papadopoulos! |#1240
27.05.2020 - 10:57 Uhr
Ich sehe das leider schon etwas anders.

Wenn man einen Spieler wie Papa hat, trotz Gehalt, er sich immer vorbildlich verhält, man ihn nicht losbekommt, dann plane ich ihn dennoch ein. Besser als seinen Marktwert komplett zu zerstören.

Wo wir jetzt durch ihn Planstellen für Zukunftsspieler belegt hätten, sehe ich auch nicht.
David ist ausgeliehen, Bates ist ausgeliehen, Ambrosius ohne Chance.

Dann bleiben noch Letschert, Ewerton, Jung und von Drongelen.

Ich hätte nur Ewerton oder Letschert geholt und ihn behalten. So hätte man Geld gespart und hätte dann nach der Saison den nächsten Schritt machen können.

Von einer Erstligareifen IV mal ganz abgesehen.
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