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Axel Hellmann
Geburtsdatum 15.08.1971
Alter 55
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Vorstandsmitglied
Akt. Verein Eintracht Frankfurt

Axel Hellmann [Vorstandsmitglied]

21.07.2012 - 10:33 Uhr
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#391
08.09.2021 - 18:29 Uhr
Zitat von 18FFM99
(...)Hellmann sprach sich erneut dafür aus, den Einstieg von Investoren zu erleichtern. Die geplante Super League sei "ein Ungeheuer, dass sich verselbstständigt hat, und dass wir einfangen mussten".

Hellmann ist offenbar der Meinung, dass man den Einstieg von Investoren in der Bundesliga erleichtern soll. Seit wann ist denn Hellmann der Meinung das man 50+1 aufweichen soll? Bei der Eintracht hat man doch vorher immer nur von Bobic gehört, dass er 50+1 am liebsten abschaffen würde.


Hatte mich auch überrascht, aber dann habe ich bisschen recherchiert.

Scheinbar ist Hellmann schon länger der Auffassung, dass eine Zugangserleichterung für Investoren wichtig werden kann, um sicherzustellen, dass die Bundesliga vor allem im internationalen Vergleich konkurrenzfähig bleibt.

ABER: Hellmann spricht sich gleichzeitig für klar festgelegte Regeln und Beschränkungen des Mitspracherechts der Investoren und nur unter dieser Bedingung für eine Zugangserleichterung für Investoren aus.

Hier ein Artikel von 2018: https://m.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/eintracht-frankfurt-vorstand-hellmann-fordert-reform-der-50-1-regel-15503186.html
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#392
10.09.2021 - 01:12 Uhr
Zitat von SGE_FB

Zitat von 18FFM99

(...)Hellmann sprach sich erneut dafür aus, den Einstieg von Investoren zu erleichtern. Die geplante Super League sei "ein Ungeheuer, dass sich verselbstständigt hat, und dass wir einfangen mussten".

Hellmann ist offenbar der Meinung, dass man den Einstieg von Investoren in der Bundesliga erleichtern soll. Seit wann ist denn Hellmann der Meinung das man 50+1 aufweichen soll? Bei der Eintracht hat man doch vorher immer nur von Bobic gehört, dass er 50+1 am liebsten abschaffen würde.


Hatte mich auch überrascht, aber dann habe ich bisschen recherchiert.

Scheinbar ist Hellmann schon länger der Auffassung, dass eine Zugangserleichterung für Investoren wichtig werden kann, um sicherzustellen, dass die Bundesliga vor allem im internationalen Vergleich konkurrenzfähig bleibt.

ABER: Hellmann spricht sich gleichzeitig für klar festgelegte Regeln und Beschränkungen des Mitspracherechts der Investoren und nur unter dieser Bedingung für eine Zugangserleichterung für Investoren aus.

Hier ein Artikel von 2018: https://m.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/eintracht-frankfurt-vorstand-hellmann-fordert-reform-der-50-1-regel-15503186.html


Super, danke für den Artikel aus 2018. daumen-hoch
Ich bin ja ein großer Verfechter, dass die 50+1 Regel bestehen bleiben sollte. Meine immer wieder angeführten Argumente, sieht Hellmann abschließend in dem Artikel eigentlich genauso: "Ein „freies Spiel der Kräfte“ wie in der englischen Premier League dürfe es seiner Meinung nach aber auch nicht geben. Das würde „eine Spirale in Gang setzen, die eine Explosion der Gehälter auslöst“, argumentierte er. „Die Gehaltssprünge können dann aus den originären Eigenerlösen der Klubs nicht mehr geleistet werden. Das erfordert in der Folge weiteres externes Kapital, damit man weiter mitmischen kann und das wiederum schafft Überschuldungen der Klubs und am Ende vollkommene Abhängigkeiten von den jeweiligen Investoren.“

Natürlich weiß ich aber auch um die Tatsache, dass die Schere der internationalen Top Clubs immer größer wird. Aber ich bin der Auffassung, dass die Veränderung dort durchgeführt werden sollten, wo es letztendlich auch zum Teil aus dem Ruder gelaufen ist. Nämlich bei dem viel zu großen finanziellen Unterschied zwischen den 2 (mittlerweile 3) Wettbewerben. Alleine für die CL Startprämie musst du in der EL schon mal ins Viertelfinale kommen. Wenn man wirklich wieder einen attraktiven Wettbewerb möchte, dass muss man mMn nach dem Louis Schmeling Paradoxon handeln und den Käse bei den Rattenrennen wieder besser verteilen. Darüber hatte ich an anderen Stellen ja auch schon mehrfach geschrieben und möchte euch daher jetzt nicht wieder damit nerven. Zwinkernd
Aber, jeder Versuch von Super League, aufblähen von Wettbewerben - sowohl in der Vielzahl, als auch in der Anzahl der Teilnehmer oder eben auch das reine Abschaffen der 50+1 Regel führt mMn automatisch nur zu einem kurzfristigen aufblähen, mit den am Ende schon aufgeführten Konsequenzen. Die Premier league wird mMn in den kommenden Jahren auch recht stark einbrechen und das hat auch mehrere Gründe. Von daher wird es international dann auch eher wieder enger werden und mit einer guten Umstrukturierung der Preisgelder, dann könnte man den Gesamtmarkt auch in ca. 5-7 Jahren wieder sinnvoll angepasst haben.

Und ansonsten muss man auch ganz dringend einfach mal das FFP durchsetzen!!! Und nicht immer nur die kleinen Fische im Teich bestrafen, sondern eben auch die Großen!!! Und da geht es mir jetzt nicht um das Bestrafen-Willens, sondern um ein existierendes Regularium, das eben auch die ganz großen Unterschiede bei den Top Clubs ausgleichen könnte. Wäre also für groß und klein positiv, über alle europäischen Ligen hinweg. Man müsste es halt nur mal umsetzen.... Eigentlich gar keine zusätzliche Arbeit mehr von Nöten.... silent

Natürlich kann man jetzt sicherlich versuchen, einen Mittelweg zwischen den beiden Seiten zu finden. Jedoch sehe ich die Diskrepanz, dass es dann gar nicht so lukrativ für neue Investoren werden würde und sie deshalb auch nicht bei allen Vereinen gleichermaßen mit dem großen Geldsack ankommen werden und es von daher auf jeden Fall schon mal nicht in der BuLi zu mehr oder besserem Konkurrenzkampf führen wird. International mag es dazu führen, dass die Bayern (wieviel Titel waren es am Ende noch gleich...? 6...?), nicht ganz den Anschluss verlieren werden, aber ansonsten wird sich mMn für die meisten Clubs nicht viel verändern.
Rein auf dem Papier klingen die geforderten schützenswerten Punkte (z.B. der Name, der Standort oder die Farben des Vereins) als nichts besonderes, was einen Neuinvestor abschrecken könnte oder würde und das wird sie auch nicht abschrecken. Sie haben ja ganz andere Ziele. grins In der Realität nehmen Investoren jedoch heutzutage schon Einfluss auf noch ganz andere Bereiche, als nur auf die schützenswerte Punkte. Aber diese Punkte sind für mich auch nicht mal die Allerwichtigsten - viel wichtiger finde ich z.B. den Punkt, dass du nach dem Verkauf keinen Einfluss mehr auf den neuen Investor haben wirst. Wenn dein Investor plötzlich nicht mehr mag und seine Anteile an einen fragwürdigen Investor verkaufen will, dann kannst du nichts mehr machen!!!! Das Szenario muss nicht eintreten, ist aber leider auch nicht so weit hergeholt, als das es nicht jetzt schon andernorts eingetreten wäre.... (hüstel silent )

Dieser Aussage stimme ich auf jeden Fall gerne zu 100% zu. stark
"Hellmann fordert, um die Fans zu kämpfen: „Wir müssen vom Ross runtersteigen und wieder mehr über die Dörfer tingeln. Nach dem Motto: ,Mehr Wetterau, weniger Asien'!“" https://www.google.com/amp/s/m.bild.de/sport/fussball/fussball/eintracht-frankfurt-boss-hellmann-fuerchtet-fussball-muedigkeit-der-fans-77622604,view=amp.bildMobile.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wetterauer_SGE am 10.09.2021 um 01:24 Uhr bearbeitet
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#393
10.09.2021 - 05:40 Uhr
50+1 zementiert nur Bayerns Vormachtstellung. Keine Liga ist so langweilig wie die Bundesliga. 50+1 rettete auch keine Traditionsclubs vor dem Untergang (Schalke,Bremen,Hamburg,K`lautern usw). Auch einmalig in Europas Topligen. Ich sehe mit der Regel nur Nachteile.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eloyar am 10.09.2021 um 05:47 Uhr bearbeitet
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#394
10.09.2021 - 08:51 Uhr
Zitat von Eloyar
50+1 zementiert nur Bayerns Vormachtstellung. Keine Liga ist so langweilig wie die Bundesliga. 50+1 rettete auch keine Traditionsclubs vor dem Untergang (Schalke,Bremen,Hamburg,K`lautern usw). Auch einmalig in Europas Topligen. Ich sehe mit der Regel nur Nachteile.


Dann schau dir Malaga, Uerdingen und 1860 an, wenn du Nachteile sehen möchtest.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#395
10.09.2021 - 09:38 Uhr
Zitat von Fracao

Zitat von Eloyar

50+1 zementiert nur Bayerns Vormachtstellung. Keine Liga ist so langweilig wie die Bundesliga. 50+1 rettete auch keine Traditionsclubs vor dem Untergang (Schalke,Bremen,Hamburg,K`lautern usw). Auch einmalig in Europas Topligen. Ich sehe mit der Regel nur Nachteile.


Dann schau dir Malaga, Uerdingen und 1860 an, wenn du Nachteile sehen möchtest.


Kann dir aber mehr Positivbeispiele nennen. Und wie gesagt, der HSV,Schalke,Bremen,Lautern,Duisburg,Nürnberg uvm sind auch ohne Investor untergegangen. Nur in Deutschland wird über das "Schreckgespenst" Investor diskutiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eloyar am 10.09.2021 um 09:39 Uhr bearbeitet
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#396
10.09.2021 - 10:35 Uhr
Zitat von Eloyar
Zitat von Fracao

Zitat von Eloyar

50+1 zementiert nur Bayerns Vormachtstellung. Keine Liga ist so langweilig wie die Bundesliga. 50+1 rettete auch keine Traditionsclubs vor dem Untergang (Schalke,Bremen,Hamburg,K`lautern usw). Auch einmalig in Europas Topligen. Ich sehe mit der Regel nur Nachteile.


Dann schau dir Malaga, Uerdingen und 1860 an, wenn du Nachteile sehen möchtest.


Kann dir aber mehr Positivbeispiele nennen. Und wie gesagt, der HSV,Schalke,Bremen,Lautern,Duisburg,Nürnberg uvm sind auch ohne Investor untergegangen. Nur in Deutschland wird über das "Schreckgespenst" Investor diskutiert.


Es ist sowohl falsch zu sagen, dass Investoren Clubs immer ruinieren, wie auch zu sagen, dass mit einem Investor alles gut wird. Es gibt Beispiele auf beiden Seiten.

Aber machen wir uns doch nix vor. Zu glauben man kann den Fußball wieder spannender machen, indem man alle noch geltenden Regeln aufweicht ist doch ernsthaft Quatsch.

Man sieht es doch an der Hertha. 300 Millionen Euro sind ein Pappenstiel. Damit bekommst Du nicht mal im Ansatz irgendeine Lücke zu Bayern und dem BVB geschlossen oder reduziert. Dafür gibt es jedoch einen unglaublichen Verdrängungskampf im Mittelfeld der Tabelle. Wenn Augsburg, Köln, Stuttgart, Union usw. jetzt auch alle einen Investor an Bord holen, dann schmieren halt sukzessive alle ab, die keinen Investor haben.

Wenn dann alle einen Investor haben, geht es drum wer das größere Investment an Land ziehen kann. Gleichzeitig wird der sowieso schon massive Druck das maximum an Einnahmen aus dem Fußball zu pressen noch größer. Gehälter und Ablösen steigen weiter, die Vermarktung muss noch stärker intensiviert werden, der Fan im Stadion wird noch unwichtiger.

Ich halte es für eine kapitale Fehleinschätzung, dass man den Fußball irgendwie besser machen kann, indem man noch mehr Geld reinwirft. "Das System" Bundesliga ist in sich geschlossen und mit 18 Plätzen sehr klein. Es liegt in der Natur dieses Wettbewerbs, dass es 3-4 Plätze an der Sonne gibt und für jeden der dort steht muss ein anderer weniger erfolgreich sein. Es gibt keinen Markt, den sich mehrere erfolgreich aufteilen können wie beispielsweise in der freien Wirtschaft, sondern Sieger und Verlierer. Wenn alle Bundesligaclubs einen Etat von einer Milliarde realisieren könnten, würden trotzdem 2 direkt absteigen und eine Mannschaft in die Relegation gehen. Also versucht jeder neben sportlich guter Arbeit den Etat um weitere 100 Mio. Euro zu steigern, um die Chance zu erhöhen nicht zu den 2 Absteigern zu gehören.

Es geht nur über eine Umverteilung, eine Deckelung des Systems, eine fairere Ausgestaltung der Fernseh- und Vermarktungserlöse, also über Regularien.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#397
10.09.2021 - 10:36 Uhr
Zitat von Eloyar
Zitat von Fracao

Zitat von Eloyar

50+1 zementiert nur Bayerns Vormachtstellung. Keine Liga ist so langweilig wie die Bundesliga. 50+1 rettete auch keine Traditionsclubs vor dem Untergang (Schalke,Bremen,Hamburg,K`lautern usw). Auch einmalig in Europas Topligen. Ich sehe mit der Regel nur Nachteile.


Dann schau dir Malaga, Uerdingen und 1860 an, wenn du Nachteile sehen möchtest.


Kann dir aber mehr Positivbeispiele nennen. Und wie gesagt, der HSV,Schalke,Bremen,Lautern,Duisburg,Nürnberg uvm sind auch ohne Investor untergegangen. Nur in Deutschland wird über das "Schreckgespenst" Investor diskutiert.


Er HSV ist doch sogar mit Investor untergegangen?!

Auch wenn er offiziell vllt anders benannt wird. Der rechtliche Part von 50+1 ist insofern irrelevant als das Vereine sich bei solchen Geldgebern sowieso abhängig machen. Dann mag er eben keine ausreichenden Stimmanteile haben, wenn er aber kein Geld mehr nachschießt ist man pleite, also macht man was er eben sagt.

Hannover und Kind sind ebensolche Beispiele wie Tönnies es war, von RB ganz zu schweigen. Bei Wolfsburg und Leverkusen gibt es auch noch zwei unterschiedlich stark ausgeprägte Einmischungen durch einen Konzern.

Ob 50+1 oder nicht ist in meinen Augen lediglich in der Öffentlichkeit ein großes Thema. Hinter den Kulissen gibt es durch Einflussnahme von Sponsoren, Spendern, Mäzen oder Kreditgeber schon keine Stimmhoheit durch den Verein mehr. Rechtlich schon, doch wäre die Ausübung gegen die Interessen der genannten Parteien müssten die meisten Profiklubs aber wohl die Hand heben.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#398
10.09.2021 - 10:49 Uhr
Zitat von Eloyar

Zitat von Fracao

Zitat von Eloyar

50+1 zementiert nur Bayerns Vormachtstellung. Keine Liga ist so langweilig wie die Bundesliga. 50+1 rettete auch keine Traditionsclubs vor dem Untergang (Schalke,Bremen,Hamburg,K`lautern usw). Auch einmalig in Europas Topligen. Ich sehe mit der Regel nur Nachteile.


Dann schau dir Malaga, Uerdingen und 1860 an, wenn du Nachteile sehen möchtest.


Kann dir aber mehr Positivbeispiele nennen. Und wie gesagt, der HSV,Schalke,Bremen,Lautern,Duisburg,Nürnberg uvm sind auch ohne Investor untergegangen. Nur in Deutschland wird über das "Schreckgespenst" Investor diskutiert.


Nein, ganz und gar nicht nur in Deutschland. Und würdest du dich intensiver mit dem Thema beschäftigen hättest du mitbekommen, dass nach der ganzen Super League Geschichte die Stimmen in England immer lauter werden die eine Art 50+1 für die Premier League fordern. Einige erinnern sich möglicherweiße noch an die Stürmung des Stadions bei Manchester United durch die Fans die gegen den Besitzer und die Super League protestiert haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 18FFM99 am 10.09.2021 um 10:50 Uhr bearbeitet
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#399
10.09.2021 - 11:14 Uhr
Zitat von 18FFM99
Zitat von Eloyar

Zitat von Fracao

Zitat von Eloyar

50+1 zementiert nur Bayerns Vormachtstellung. Keine Liga ist so langweilig wie die Bundesliga. 50+1 rettete auch keine Traditionsclubs vor dem Untergang (Schalke,Bremen,Hamburg,K`lautern usw). Auch einmalig in Europas Topligen. Ich sehe mit der Regel nur Nachteile.


Dann schau dir Malaga, Uerdingen und 1860 an, wenn du Nachteile sehen möchtest.


Kann dir aber mehr Positivbeispiele nennen. Und wie gesagt, der HSV,Schalke,Bremen,Lautern,Duisburg,Nürnberg uvm sind auch ohne Investor untergegangen. Nur in Deutschland wird über das "Schreckgespenst" Investor diskutiert.


Nein, ganz und gar nicht nur in Deutschland. Und würdest du dich intensiver mit dem Thema beschäftigen hättest du mitbekommen, dass nach der ganzen Super League Geschichte die Stimmen in England immer lauter werden die eine Art 50+1 für die Premier League fordern. Einige erinnern sich möglicherweiße noch an die Stürmung des Stadions bei Manchester United durch die Fans die gegen den Besitzer und die Super League protestiert haben.


Und du glaubst die englischen Fans würden die 50+1 Regel feiern, wenn sie plötzlich in ihrem Handeln beschnitten werden und nicht mehr soviele Topstars bekommen könnten? Ich glaub dann wünschen sie sich ganz schnell die alte PL zurück.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#400
10.09.2021 - 11:35 Uhr
Zitat von Eloyar

Zitat von 18FFM99

Zitat von Eloyar

Zitat von Fracao

Zitat von Eloyar

50+1 zementiert nur Bayerns Vormachtstellung. Keine Liga ist so langweilig wie die Bundesliga. 50+1 rettete auch keine Traditionsclubs vor dem Untergang (Schalke,Bremen,Hamburg,K`lautern usw). Auch einmalig in Europas Topligen. Ich sehe mit der Regel nur Nachteile.


Dann schau dir Malaga, Uerdingen und 1860 an, wenn du Nachteile sehen möchtest.


Kann dir aber mehr Positivbeispiele nennen. Und wie gesagt, der HSV,Schalke,Bremen,Lautern,Duisburg,Nürnberg uvm sind auch ohne Investor untergegangen. Nur in Deutschland wird über das "Schreckgespenst" Investor diskutiert.


Nein, ganz und gar nicht nur in Deutschland. Und würdest du dich intensiver mit dem Thema beschäftigen hättest du mitbekommen, dass nach der ganzen Super League Geschichte die Stimmen in England immer lauter werden die eine Art 50+1 für die Premier League fordern. Einige erinnern sich möglicherweiße noch an die Stürmung des Stadions bei Manchester United durch die Fans die gegen den Besitzer und die Super League protestiert haben.


Und du glaubst die englischen Fans würden die 50+1 Regel feiern, wenn sie plötzlich in ihrem Handeln beschnitten werden und nicht mehr soviele Topstars bekommen könnten? Ich glaub dann wünschen sie sich ganz schnell die alte PL zurück.


Ist halt generell das Problem. Solche Investitionen und Summen sind ja nur deshalb möglich geworden, weil die Fans immer mehr von ihren Vereinen gefordert haben und sich dann einige Vereine entweder verschuldet haben (z.B. HSV, die dann Kühne mit ins Boot geholt haben) oder ihren Fans immer die aktuellsten Topstars präsentieren mussten (z.B. Real, Barca).

An Inter sieht man gut die Vor- und Nachteile. Letzte Saison souverän erster geworden mit einer geilen Truppe, die der Investor ermöglicht hat.
Dieses Jahr ausverkauf, weil der Investor Geld sehen will.

Btw: Sorry, wird langsam zu OT.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fracao am 10.09.2021 um 11:36 Uhr bearbeitet
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