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Finale
Daten
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|---|---|---|
M. Schiele |
Trainer |
M. Kauczinski |
| 4,11 Mio. € | Gesamtmarktwert | 2,08 Mio. € |
| 25,7 | ø-Alter | 24,3 |
Wunschaufstellung der User
Bayernpokal: Würzburger Kickers - TSV 1860 München
14.05.2026 - 11:22 Uhr
Wo: Stadion am Dallenberg
TV: BR-Liveübertragung und Stream
Am kommenden Samstag endet für unsere Löwen eine Saison in der 3. Liga, die im Vergleich zu den Erwartungen im Vorfeld enttäuschend war. Unabhängig vom Ergebnis der noch ausstehenden Spiele des 38. Spieltages wird der TSV 1860 München diese achte Runde in der Liga auf dem achten Platz abschließen. Während viele andere Vereine danach in die Sommerpause gehen, steht für unsere Löwen noch ein weiteres Pflichtspiel an. Am großen "Finaltag der Amateure" am 23. Mai 2026 werden 21 Landespokalendspiele ausgetragen. Die Übertragung im Ersten und im Livestream bei sportschau.de (Konferenz, Einzelspiele) startet bereits um 11.20 Uhr und das Duell zwischen dem FC Würzburger Kickers und dem TSV 1860 München wird um 16.30 Uhr angepfiffen: So läuft der Finaltag der Amateure 2026.
BLICK IN DIE GESCHICHTSBÜCHER
Der Fußball-Club Würzburger Kickers e. V.. ist ein Verein aus der 133.258 Einwohner (Stand: 31.12.2024) zählenden kreisfreien Stadt Würzburg. Dort befindet sich auch der Sitz der Regierung von Unterfranken. Hinter München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt ist Würzburg die sechstgrößte Stadt in Bayern. Im Jahr 704 wurde Würzburg erstmals als Befestigungsanlage „Virteburh“ urkundlich erwähnt. Die alte Bischofsstadt liegt mitten im fränkischen Weinbaugebiet an beiden Ufern des Mains. Wer das Spiel mit einem Wochenendausflug verbinden möchte, wird sicher auf seine Kosten kommen:
Deutschlands schönste Städte - Würzburg: Idylle und buntes Treiben | Marco Polo TV (2:47). Die Vereinsfarben der Kickers sind Rot-Weiß und und laut. der Homepage hat der Klub derzeit 22 Mannschaften und insgesamt fast 1.600 Mitglieder.
ERFOLGE (AUSZUG)
- Meister der Bayernliga (III) und direkter Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd: 1977
- Meister der Landesliga Nord (VI) und direkter Aufstieg in die RL Bayern: 2012
- Meister der RL Bayern und Aufstieg in die 3. Liga: 2015
- Rang 3 in der 3. Liga und Aufstieg in die 2. Bundesliga: 2016
- Vizemeister der 3. Liga und direkter Aufstieg in die 2. Bundesliga: 2020
- Meister der RL Bayern: 2024
- Bayerischer Amateurmeister: 2026
- Bayerischer Landespokalsieger (3x): 2014, 2016 und 2019
- DFB-Pokal: 2. Hauptrunde: 1980, 2014 und 2016
- 2. Bundesliga: Platz 107 von 128 (3 Spielzeiten)
- 3. Liga: Platz 30 von 70 (5 Spielzeiten)
- Regionalliga (alle Spielzeiten): Platz 119 von 410 (7 Spielzeiten)
- Regionalliga Bayern: Platz 10 von 38 (7 Spielzeiten)
- Bayernliga (alle Spielzeiten): Platz 4 von 211 (37 Spielzeiten)
- DFB-Pokal: Platz 140 von 889 (11 Spielzeiten)
Nach einem Werbespiel zwischen Bamberg und Aschaffenburg fassten 20 junge Leute im Frühjahr 1904 den Entschluss, den 1. Würzburger Fußballverein zu gründen. Am 17. November 1907 wurde dann von Gynmasiasten, der FC Würzburger Kickers aus der Taufe gehoben. Das erste Lokalderby zwischen den beiden Vereinen fand 1908 statt und die Rothosen gingen mit einem 5:0 als Sieger vom Platz. 1912 konnten die Kickers den Stadtrivalen auch erstmals hinsichtlich der Ligazugehörigkeit überflügeln. In der Ostkreisliga, der damals höchsten Spielklasse traf Würzburg in der Saison 1912/13 auf die großen Vereine aus Nürnberg, München und Fürth. Die Kickers konnten sich vorerst auf höchstem Niveau etablieren.
DAUERBRENNER IN DER BAYERNLIGA UND ERSTER AUFSTIEG IN DIE 2. BUNDESLIGA
In der Saison 1949/50 stiegen die Kickers als Meister aus der II. Unterfränkischen Amateurliga in die nunmehr drittklassige Amateurliga Bayern auf und belegten gleich den 6. Platz. 1954/55 qualifizierte man sich für die Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft. Dabei unterlag man im Halbfinale mit 2:1 der SpVgg Bad Homburg. Diese musste sich allerdings im Endspiel den Sportfreunden Siegen mit 0:5 geschlagen geben. Der Verein zeigte zwar keine ernsthaften Ambitionen, in den Profifußball aufzusteigen, aber die Kickers spielten mit großer Konstanz in der Bayernliga. So nahmen die Rothosen nach ihrem Aufstieg 1950 bis 1977 ununterbrochen 27 Jahre am Spielbetrieb teil. 1975/76 lieferten sich der FC Wacker München und der FV Würzburg 04 einen ganz engen Kampf um die Meisterschaft. Am Ende sicherten sich die Münchner nur aufgrund des besseren Torverhältnisses den Titel. Den dritten Platz belegten die Kickers. Da der FC Wacker jedoch aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg verzichtete, durfte der Vizemeister FV Würzburg 04 deren Platz in der 2. Bundesliga Süd einnehmen. 1976/77 holten sich dann die Rothosen den Titel, und so gab es in der Saison 1977/78 ein Wiedersehen der beiden Stadtrivalen. Doch während der FV nach Rang 13 in der Premierensaison mit Platz 11 erneut den Klassenerhalt schaffte, stiegen die Kickers als Tabellenvorletzter direkt wieder in die Bayernliga ab. Als der FV auch noch in der darauffolgenden Saison mit Rang 14 weiterhin zweitklassig blieb, sah es ganz danach aus, als könnten sich die Blauen längerfristig als Nummer 1 in der Stadt etablieren. In der Saison 1978/79 gab es mit dem 1. FC Nürnberg und dem SV Darmstadt 98 gleich zwei Bundesligaabsteiger in die Süd-Staffel. Doch obwohl es 1979/80 am Ende nur 3 Absteiger gab, stieg der FV mit 11 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer als Tabellenletzter von 21 Mannschaften ab.
ABSTURZ IN DIE SPORTLICHE BEDEUTUNGSLOSIGKEIT
Nach dem Abstieg belegten die Kickers in der Saison 1978/79 Platz 13. In der folgenden Spielzeit wäre man um ein Haar aus der Bayernliga abgestiegen. Die Rothosen sicherten sich mit Rang 14 nur aufgrund des besseren Torverhältnisses den Klassenerhalt vor dem punktgleichen FC Wacker München und FC Vilshofen. 1980/81 kam es dann wieder zum Aufeinandertreffen mit dem abgestiegenen FV. Während die Kickers mit Rang 5 dieses Mal problemlos die Klasse halten konnten, musste der Rivale als Tabellenletzter mit dem sportlichen Doppelabstieg den nächsten Tiefschlag hinnehmen. Doch damit nicht genug: Im Mai 1981 meldete der überschuldete 1. Würzburger Fußballverein 04 e. V. Insolvenz an, und in der Folge wurde der Verein aufgelöst. Am 22. Mai 1981 wurde der Würzburger FV gegründet. Als juristisch gesehen völlig neuer Verein konnte man aber nicht in der Landesliga antreten, sondern musste 1981/82 in der untersten Spielklasse an den Start gehen. Was ich bis zu meinen Recherchen zu dieser Partie nicht wusste: Anfang Oktober 2021 änderte der Klub seinen Namen wieder in Würzburger Fußballverein 04. Dies war allerdings nur durch eine Fusion mit dem Würzburger Förderverein 04 e. V. möglich geworden.
Doch zurück zu den Kickers. Obwohl man nun die unangefochtene Nummer 1 in der Stadt, war lief es sportlich nicht wirklich gut für die Unterfranken. 1981/82 wurde man zwar Dritter, doch bereits in der folgenden Spielzeit stieg man als Tabellenletzter aus der Bayernliga ab. Von 1983/84 bis 2001/02 spielte man fast durchgehend in der Landesliga Nord. Lediglich in den Spielzeiten 1990/91 sowie 1997/98 gehörte man der Bayernliga an. Nach einer Ligenreform war die Bayernliga ab der Saison 1994/95 allerdings nur noch viert- und die Landesliga Nord fünftklassig. 2001/02 sowie 2002/03 musste man innerhalb von zwei Jahren die Abstiege bis in die Bezirksoberliga und schließlich die Bezirksliga Unterfranken Mitte hinnehmen. Durch diese sportliche Talfahrt bis in die siebte Spielklasse stand der Verein zu dieser Zeit kurz vor der Insolvenz und damit auch vor dem finanziellen Absturz. Aber die Kickers konnten das Schicksal, das 1981 dem Stadtrivalen ereilt hatte, abwenden.
VON DER BEZIRKSLIGA BIS IN DIE CHAMPIONS LEAGUE DER AMATEURE
In den beiden Spielzeiten 2003/04 und 2004/05 gelang den Kickers mit einem Doppelaufstieg die Rückkehr in die Landesliga Nord. Vater des Erfolges war Michael Schaudt, der in dem Verein unter dem Spitznamen "Coach" zu einer besonderen Figur wurde. Trotz seiner Entlassung in der Saison 2006/07 blieb er dem Verein in Freizeitteams erhalten. Vor seinem Tod am 09.01.2012 durch die tückische Muskelkrankheit ALS im Alter von nur 49 Jahren organisierte der Verein ihm zu Ehren am 28.05.2011 ein emotionales Benefizspiel für ALS-Erkrankte: Michael Schaudt Benefizspiel Choreo (2:13).
Nach drei Spielzeiten in der Landesliga Nord mit den Rängen 6, 6 und 2 gaben die Kickers in der Saison 2008/09 wieder mal ein einjähriges Gastspiel in der Bayernliga. Durch die Einführung der bundesweiten 3. Liga blieb man aber trotzdem nur fünftklassig. In dieser Saison traf man auch wieder einmal auf den blauen Stadtrivalen, der sich im Laufe der Jahre wieder von ganz unten nach oben gekämpft hatte. Am Ende stiegen beide Würzburger Vereine gemeinsam ab. 2009/10 und 2010/11 belegte man die Ränge 4 und 5 in der nun nur noch sechstklassigen Landesliga Nord. 2011/12 wurde man mit 2 Punkten Vorsprung auf den TSV Aubstadt Staffelsieger. Da ab der Spielzeit 2012/13 das bis heute "noch" gültige Ligensystem mit 5 Regionalligen eingeführt wurde, berechtigte der Meistertitel die Rothosen zur Teilnahme an der Relegation. Hierbei konnte sich das Team in zwei Runden (Freilos in der 1. Runde) durchsetzen und somit die fünftklassige Bayernliga Nord überspringen. Weniger gut meinte es der Fußballgott mit den Blauen. Der Würzburger FV hatte als Aufsteiger in der Vorsaison 2010/11 noch einen sehr guten 5. Platz in der zu dieser Zeit noch eingleisigen Bayernliga belegt. In der Spielzeit 2011/12 hätte bereits der 9. Platz in der Abschlusstabelle gereicht, um genau wie die Kickers zu einem der Gründungsmitglieder der RL Bayern zu werden. Doch mit Rang 12 und vier Punkten Rückstand auf den FC Ismaning wurde dieses Ziel knapp verpasst. Auch in den anschließenden Aufstiegsspielen konnte man sich nicht durchsetzen. Seit 2012/13 gehört der Verein nun ununterbrochen der Bayernliga Nord an und seit diesem Zeitpunkt haben sich die sportlichen Machtverhältnisse in der Stadt Würzburg ganz eindeutig zugunsten der Rothosen verschoben.
ALLER GUTEN DINGE SIND NICHT IMMER DREI: DIE KICKERS IN DER RELEGATION
In der Premierensaison der RL Bayern 2012/13 landeten die Würzburger Kickers mit 52 Punkten aus 38 Spielen auf einem guten 10. Platz. In diesem Zusammenhang lohnt sich für Löwenfans durchaus ein Blick auf die Abschlusstabelle. Denn der TSV 1860 München II wurde vor dem innig geliebten Nachbarn aus der Säbener Straße Meister. In der Relegation zum Aufstieg in die 3. Liga musste man sich allerdings dem Vizemeister der RL Südwest, SV 07 Elversberg, geschlagen geben. An dieser Stelle sei mir ein kleiner "Hot Take" gestattet: Die Saarländer werden am Sonntag zu Hause ihr letztes Saisonspiel gegen den SC Preußen Münster gewinnen und somit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufsteigen. Doch nun wieder zurück zu unserem kommenden Gegner. In der Saison 2013/14 konnten die Rothosen mit Platz 11 diese Leistung bestätigen. Darüber hinaus erreichten die Kickers zum ersten Mal das Finale im Bayerischen Landespokal, das man gegen den SV Schalding-Heining mit 6:4 n. E. für sich entscheiden konnte. 2014/15 starteten die Kickers richtig durch. Mit 80 Punkten aus 34 Spielen sicherte man sich vor den beiden Zweitvertretungen aus München die Meisterschaft. In der Relegation bekam man es mit dem Vizemeister der RL Südwest, 1. FC Saarbrücken, zu tun. Das Hinspiel fand im damals noch nicht umgebauten Ludwigspark in Saarbrücken statt. Vor 10.247 Zuschauern konnten die Gäste das Spiel durch einen Treffer von Nico Herzig in der 36. Spielminute mit 0:1 für sich entscheiden. Im Rückspiel auf dem "Dalle" kam es dann vor 10.500 Fußballfans zu einem dramatischen Showdown. Der 1. FC Saarbrücken ging eine halbe Stunde vor dem Ende mit 0:1 in Führung. Da anschließend keine weiteren Treffer mehr fielen und auch die Verlängerung torlos blieb, musste die Entscheidung über den Aufstieg in die 3. Liga vom Punkt fallen. Den Anfang machten die Kickers. Als Robert Wulnikowski beim Stand von 6:5 für die Rothosen den Elfmeter von Daniel Döringer hielt, brachen bei den Würzburger Fans sämtliche Dämme. Die Kickers waren zurück im Profifußball.
Vor der Saison 2015/16 hatte man genau wie die beiden anderen Aufsteiger 1. FC Magdeburg und SV Werder Bremen II nur ein Ziel: den Klassenerhalt. Nach der Hinrunde belegten die Kickers mit 25 Punkten den neunten Platz. Der Vorsprung auf den ersten von damals drei Abstiegsplätzen (FC Hansa Rostock) betrug bereits sieben Zähler. Die ersten drei Ränge belegten Dynamo Dresden (42), SG Sonnenhof Großaspach (32) und der FC Erzgebirge Aue (31). Die Spieltage 20 und 21 fanden damals noch vor der Winterpause statt, und trotz eines 0:0 gegen Wiesbaden sowie einer Niederlage (2:1) in Dresden konnte man mit Rang 11 und nunmehr 26 Punkten als Kickers-Fan vorsichtig optimistisch in die Winterpause gehen. Was sich dann allerdings in dieser schon damals verrückten 3. Liga abspielen würde, hatte wohl niemand auf dem Zettel. Die Kickers holten 2016 aus den restlichen 17 Saisonspielen 38 Punkte. Gemeinsam mit Aue spielte man die beste Rückrunde und landete am Ende hinter Dresden und dem Schacht auf Platz 3 in der Abschlusstabelle. Damit stand erneut eine Relegation für die Rothosen auf dem Programm. Dieses Mal ging es gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga MSV Duisburg. Mit viel Rückenwind aus der herausragenden zweiten Saisonhälfte gewannen die Kickers ihr Heimspiel vor 9.806 Zuschauern mit 2:0. Im Rückspiel am 24.05.2016 gingen die Zebras zwar vor 30.000 Besuchern mit 1:0 in Führung, doch am Ende stand mit 1:2 ein Auswärtserfolg für die Gäste. Obwohl man sich bereits als Aufsteiger über die Liga das Ticket für den DFB-Pokal gesichert hatte, gab man sich am 28.05.2016 im Finale um den Bayerischen Landespokal keine Blöße und feierte mit einem Auswärtssieg (2:6) bei der SpVgg Unterhaching den zweiten Titelgewinn in diesem Wettbewerb.
Der Durchmarsch aus der Regionalliga Bayern bis in die 2. Bundesliga war der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Seit Einführung der 3. Liga zur Spielzeit 2008/09 war man damit die zweite Mannschaft nach RB Leipzig, der das gelungen ist. Dementsprechend euphorisiert startete der Verein auch im Sommer 2016 in die Mission Klassenerhalt. Nach der Hinserie hatten die Kickers mit 27 Punkten aus 17 Partien und Rang 6 in der Tabelle die Erwartungen der eigenen Anhänger weit übertroffen. Aus heutiger Sicht kaum mehr vorstellbar: Am 18.12.2016 gab es zum Abschluss der Vorrunde sogar einen 3:0-Erfolg über den späteren Meister VfB Stuttgart. Damit gingen die Unterfranken mit satten 13 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 (Bielefeld) in die Winterpause. Der TSV 1860 München hatte es gerade mal auf 16 Zähler (Rang 14) gebracht. Nach den Rängen 16 und 15 in den beiden vorangegangenen Spielzeiten taumelte man nun endgültig dem Abstieg entgegen. Auch wenn das viele Löwenfans nicht wahrhaben wollten und stattdessen nach dem Amtsantritt des portugiesischen Erfolgstrainers Vitor Pereira (aktuell Nottingham Forest) zum 01.01.2017 von einer baldigen Rückkehr in die 1. Bundesliga träumten. Am 18. Spieltag deutete noch nichts auf den bevorstehenden sportlichen Absturz der Kickers hin. Die Rothosen gingen am 28.01.2017 zu Hause mit 1:0 gegen Eintracht Braunschweig in Führung. Allerdings mussten sie in der Nachspielzeit (90' +1) noch den Ausgleichstreffer hinnehmen. Nach der darauffolgenden Auswärtsniederlage (1:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern gerieten die Rothosen allerdings von Spieltag zu Spieltag immer mehr in eine Abwärtsspirale, aus der sie sich nicht mehr befreien konnten. So brachte man es in der gesamten Rückrunde nur noch auf 7 Punkte und stieg am Ende als Tabellenvorletzter mit 34 Zählern zusammen mit dem KSC (25) direkt ab. Unsere Löwen verloren am letzten Spieltag nach einer 0:1- Führung durch Stefan Aigner durch zwei ganz späte Tore (86' und 90'+4) noch mit 2:1 beim 1. FC Heidenheim und mussten deshalb mit einem Punkt Rückstand auf Arminia Bielefeld in die Relegation. Dort scheiterte man in zwei Spielen am Zweitligisten SSV Jahn Regensburg.
Während unsere Löwen aus den bekannten Gründen nach dem Abstieg gleich bis in die RL Bayern durchgereicht wurden, ging es für die Würzburger Kickers in der 3. Liga weiter. Nach Rang 5 in der Saison 2017/18 konnte man diesen Platz 2018/19 wiederholen. Höhepunkt dieser Spielzeit war allerdings der dritte Finaleinzug im Landespokal. Dort traf man auf den SV Viktoria Aschaffenburg der im Halbfinale vor 5.850 Zuschauern den TSV 1860 München mit 3:2 aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Im Endspiel waren dann beim fränkischen Duell im Stadion am Schönbusch sogar 6.033 Besucher vor Ort. Nach einem 0:3 konnten sich die Kickers über den dritten Titelgewinn freuen. 2019/20 schrieb der Verein erneut Würzburger Fußballgeschichte. Die Rothosen wurden mit nur einem Zähler Rückstand auf die kleinen Roten aus München Vizemeister und stiegen damit zum dritten Mal in die 2. Bundesliga auf. Dort zeichnete sich allerdings bereits sehr früh ab, dass der Verein in dieser Spielklasse nicht konkurrenzfähig war. Nach der Hinrunde hatte man als Tabellenletzter nur 9 Punkte auf dem Konto. Am Saisonende waren es dann 25, und so stieg man sofort wieder ab. Doch es kam noch schlimmer: Mit 30 Punkten aus 36 gewerteten Spielen (die Partien gegen Türkgücü wurden wegen deren Insolvenz annuliert) landete man auf Rang 18 und stieg in die RL Bayern ab.
Nach zuvor sieben Spielzeiten im Profifußball wollten die Würzburger Kickers natürlich so schnell wie möglich wieder in die 3. Liga aufsteigen. In der Saison 2022/23 lieferte man sich auch lange Zeit mit der SpVgg Unterhaching einen Zweikampf um den Titel. So hatten die Vorstädter nach der Hinserie nur einen Punkt Vorsprung auf die Kickers. Doch am Ende fehlten den Rothosen als Vizemeister trotz der mit 103 erzielten Treffern besten Offensive der Liga 6 Zähler zum Titel. Die SpVgg Unterhaching setzte sich anschließend in der Relegation gegen den FC Energie Cottbus durch und stieg in die 3. Liga auf. In der Saison 2023/24 war Würzburg dann allerdings in der Liga nicht mehr zu stoppen. Die Unterfranken holten mit 13 Punkten Vorsprung auf die DJK Vilzing und 21 auf den 1. FC Nürnberg II die Meisterschaft. Doch auch in dieser Saison musste der Staffelsieger aus Bayern in der Relegation antreten. Gegner war die Zweitvertretung von Hannover 96. Die Niedersachsen hatten sich in der RL Nord mit 5 Punkten Vorsprung auf den Drittligaabsteiger SV Meppen den Titel gesichert. Im Hinspiel kamen die Kickers vor 10.452 Zuschauern auf dem "Dalle" mit 1:0 zu einem Heimsieg. Das Rückspiel fand am 02.06.2024 vor 25.000 Besuchern in der HDI-Arena in Hannover statt und war an Dramatik kaum zu überbieten. Die Reserve von Hannover ging nach 22 Minuten mit 1:0 in Führung. Als Würzburg in der 75. Spielminute der Ausgleich gelang, stand man mit einem Bein in der 3. Liga. Doch fünf Minuten vor Schluss fiel das 2:1 für die Gastgeber. Danach gab es keinen weiteren Treffer mehr. Da die UEFA die Auswärtstorregel zur Saison 2021/22 abgeschafft hatte, ging die Partie in die Verlängerung. Ansonsten wären die Kickers aufgestiegen. Hannover legte einen weiteren Treffer nach, doch in der 112. Minute erzielte Ivan Franjic noch das 3:2 für die Kickers. Im anschließenden Elfmeterschießen wurde Saliou Sané
zur tragischen Figur. Der gebürtige Hannoveraner der früher sogar mal selbst für die Zweitvertretung gespielt hatte trat gleich zweimal vergeblich gegen 96-Keepeer Weinkauf an; nachdem die erste Parade des Schlussmanns aus dem Profikader noch kassiert wurde (Weinkauf hatte die Linie zu früh verlassen), wählte Sané beim Zweitversuch die andere Ecke - doch auch das roch der Torhüter. Ich hab' das noch gut in Erinnerung, weil er als Leihspieler auch mal das Trikot des 1. FC Magdeburg getragen hat und ich das Spiel damals live verfolgt habe. Nach zuvor zwei gewonnenen Relegationen standen die Kickers bei ihrer dritten Teilnahme am Ende mit leeren Händen da.
AKTUELLE SPORTLICHE SITUATION IN DER DOMSTADT
In der Saison 2024/25 konnten die Würzburger Kickers nicht in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen. Am Ende belegte man mit 15 Punkten Rückstand auf den 1. FC Schweinfurt 05 nur den sechsten Platz. Das war besonders deshalb so bitter, weil in dieser Spielzeit der Meister aus Bayern direkt aufsteigen durfte. Nach einer durchaus spannenden RL-Saison 2025/26 sicherte sich am letzten Wochenende der 1. FC Nürnberg II mit einem 0:0 bei der SpVgg Bayreuth den Titel. Da die Franken aber keine Lizenz für die 3. Liga beantragt haben und die SpVgg Unterhaching vor Kurzem ihren Verzicht auf eine Teilnahme an der Relegation erklärt hat, standen die Würzburger Kickers bereits vor dem Duell am Samstag mit den Oberbayern als bayerischer Vertreter fest. Trotzdem hatte die Partie für beide Vereine noch eine große Bedeutung. Denn der "Bayerische Amateurmeister" (bester Verein der RL der keine Zweitvertretung ist), bekommt ein Ticket für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal. Vor 4.578 Zuschauern auf dem "Dalle" brachte Ex-Löwe Tarsis Bonga die Rothosen mit seinem Treffer zum 1:0 in der 61. Spielminute auf die Siegerstraße. Bereits 10 Minuten später stand es 4:0. Damit ist den Kickers der 2. Platz nicht mehr zu nehmen, und sowohl die Rothosen wie auch unsere Löwen sind bereits vor dem LP-Finale für den DFB-Pokal qualifiziert: Ketchup-Flaschen-Effekt binnen 10 Minuten: Würzburg und Haching wollen DFB-Pokal-Ticket (4:58).
Am kommenden Samstag entscheidet sich am letzten Spieltag in der RL Nordost ab 13.30 Uhr, auf welchen Gegner die Kickers in der Relegation treffen werden. Dabei kommt es zu einem Fernduell zwischen den beiden punktgleichen Mannschaften 1. FC Lokomotive Leipzig und FC Carl Zeiss Jena. Die bisherige Relegationsbilanz der Würzburger Kickers steht bei 2:1. Jena stand 2017 in der Relegation und setzte sich mit einem 3:3 (aufgrund der Auswärtstorregel) gegen Viktoria Köln durch. Lok scheiterte 2020 mit 3:3 (Auswärtstorregel) am SC Verl und in der letzten Saison mit 1:4 n. V . am TSV Havelse. Aber völlig egal, wer von den drei Teams am Ende in die 3. Liga aufsteigen wird: Diese Relegationsspiele entsprechen nicht meiner persönlichen Vorstellung von einem sportlich fairen Wettbewerb. Aktuell sieht es zwar ganz danach aus als würde man endlich zu einer Lösung kommen. Aber so lange diese nicht in trockenen Tüchern ist, werde ich nicht aufhören, gebetsmühlenartig die Forderung: "MEISTER MÜSSEN AUFSTEIGEN!" zu unterstützen.
GEMEINSAMKEITEN ZWISCHEN DEN KICKERS UND SECHZIG
Manuel Duhnke, Arne Feick, Michael Hecht, Moritz Heinrich, Leroy Kwadwo, Fanol Perdedaj, Marvin Pourié, Valdet Rama, Alban Ramaj, Peter Scheifler, Keanu Staude, Emanuel Taffertshofer, Liridon Vocaj, Albion Vrenezi und Patrick Weihrauch sind in der Vergangenheit sowohl für die Rothosen als auch für die Löwen aufgelaufen. Im aktuellen Kader der Unterfranken befinden sich mit dem Top-Scorer Tarsis Bonga, Stammtorhüter Johann Hipper, Kapitän Peter Kurzweg, Eliot Muteba sowie Eroll Zejnullahu fünf Spieler, die schon einmal den Löwen auf der Brust getragen haben.
DIE LEIDIGE FRAGE NACH DER WERTIGKEIT DES TOTO-POKALS
Beide Teams haben dank der Würzburger Kickers ihr Ticket für den DFB-Pokal bereits vor dem Anpfiff in der Tasche. Von daher darf man natürlich die Frage in den Raum werfen, welchen Wert ein Sieg in diesem Finale aus Löwensicht noch hat. Das Thema wurde zuletzt auch bereits in dem einen oder anderen Podcastformat angesprochen und unterschiedlich bewertet. Grundsätzlich ist es natürlich so, dass der Gewinn des Bayerischen Landespokals für einen "kleinen" Verein wie z.B. den SV Schalding-Heining (1998), TSV 1860 Rosenheim (1999 und 2013) oder auch den FV Illetissen (2022, 2023 und 2024) eine viel höhere Bedeutung hat als für den TSV 1860 München, der 1942 und 1964 bereits den DFB-Pokal sowie 1966 die Deutsche Meisterschaft gewonnen hat. Aber all diese Titelgewinne liegen mittlerweile schon über 60 Jahre zurück. Selbst der immer wieder mal gerne ins Feld geführte DFB-Hallenpokalsieg vom 28. Januar 1996 (6:3 gegen den Hamburger SV) hat mittlerweile bereits mehr als 30 Jahre auf dem Buckel.
2003/04 haben wir zuletzt in der Bundesliga gespielt und 2016/17 sind wir aus der 2. Bundesliga abgestiegen. Wir gehen also in diesem Sommer bereits in unsere zehnte Spielzeit unterhalb der ersten beiden Ligen. Während dieser Zeit sind zahlreiche andere Vereine an uns vorbeigezogen, und deshalb habe zumindest ich für meinen Teil meine Ansprüche schon länger der knallharten Realität angepasst. Kein Mensch kann heute seriös einschätzen, wann und ob wir in den nächsten Jahren wieder mal die Rückkehr in die 2. Bundesliga schaffen. Im schlimmsten Fall könnten wir genauso wie z. B. Erzgebirge Aue sogar wieder mal in der Regionalliga landen. Der Schacht hat am 4. März 2026 sein 80-jähriges Vereinsjubiläum gefeiert und ist nun zum ersten Mal in seiner langen Historie nur noch viertklassig. Was das für die zahlreichen Fans des großen Traditionsvereins bedeutet könnt ihr euch in diesem sehenswerten Video anschauen, über das ich bei Youtube gestolpert bin. Dort kommen zahlreiche Anhänger des Kumpelvereins zu Wort:
Warum dieser Abstieg eine ganze Region zerstört! (10:43)
Wir haben nach unserem Doppelabstieg 2016/17 von der 2. Bundesliga in die Regionalliga Bayern alle selbst erleben müssen, was so eine Zäsur bedeutet. Denn auch wir Löwen waren damals zum ersten Mal in unserer Historie nur noch viertklassig. Ich bin der damaligen Meistermannschaft und unserem Trainer Daniel Bierofka bis heute dankbar, dass wir uns damals in der Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken durchsetzen konnten und seitdem wieder durchgängig im Profifußball vertreten sind. Andere Traditionsvereine hatten nicht so viel Spielglück wie wir. So wurde in der Saison 2014/15 Kickers Offenbach mit 10 Punkten Vorsprung auf den 1. FC Saarbrücken souveräner Meister der RL Südwest. Das war eine Spielzeit, für die sich der Verein ohne jede Frage den Aufstieg in die 3. Liga verdient gehabt hätte. Doch dann zog man in zwei Partien gegen den Meister der RL Nordost, den 1. FC Magdeburg, den Kürzeren. Während die Elbestädter mittlerweile sogar in der 2. Bundesliga spielen, geht der hessische DFB-Pokalsieger von 1970 und frühere Bundesligist in diesem Sommer bereits in seine vierzehnte Spielzeit in Serie in der RL Südwest.
Natürlich würde ich unsere Löwen lieber heute als morgen wieder in der 2. Bundesliga spielen sehen. Zumal diese Spielklasse mittlerweile um ein Vielfaches attraktiver ist, als das noch zu unserer Zeit der Fall war. Gleichzeitig bin ich aber "froh", dass sich unsere Löwen zumindest als feste Größe in der 3. Liga etablieren konnten. Auch hier gibt es zahlreiche attraktive Mannschaften und an jedem Spieltag interessante Begegnungen. Die einzigen Teams, die mich wirklich seit Jahren ganz massiv stören, sind die Zweitvertretungen. "Reserveteams" gehören für mich wegen ihrer fehlenden Attraktivität und möglichen Wettbewerbsverzerrungen (Einsatz von Spielern aus der ersten Mannschaft) einfach nicht in diese Liga.
Das kann natürlich jeder für sich selbst handhaben wie er will: Aber ich freue mich über jeden noch so kleinen Titel, den unsere Mannschaft holt. Es wird höchste Zeit, dass nach der RL-Meisterschaft 2017/18 und dem unvergessenen hochemotionalen Aufstieg in die 3. Liga sowie dem ersten Landespokalsieg 2020 am 23. Mai 2026 endlich ein weiterer Titelgewinn folgt.
In diesem Sinne: Auf geht's Löwen. Schnappt euch diesen Pott! 😎
14.05.2026 - 13:44 Uhr
In der ersten Runde des Toto-Pokals trafen unsere Löwen auf den SC Reichmannsdorf. Am Ende gab es vor 2.700 Zuschauern einen 0:6-Erfolg für den TSV: Toto-Pokal: Löwen machen in der 1. Runde das halbe Dutzend voll (4:11)
So wie ich werden wohl die meisten von euch diese Pflichtaufgabe bereits lange abgehakt haben. Als ich mir aber gestern die aktuelle Ausgabe vom Magenta Sport-Podcast 4zu3 angehört habe, bin ich noch einmal auf unseren damaligen Gegner aufmerksam geworden.
Der SC Reichmannsdorf empfing am letzten Sonntag zum Spitzenspiel in der Kreisliga Bamberg den Tabellenzweiten ASV 1926 Sassanfahrt. Die Partie endete vor 1.267 Besuchern mit 2:2, und so wurde die Entscheidung über die Meisterschaft zwischen den beiden punktgleichen Teams auf dem letzten Spieltag vertagt. Wer die Folge nicht gehört hat, wird sich nun natürlich fragen, wie es ein Kreisligist aus Oberfranken in diesen Podcast geschafft hat. Wurde da etwa von den Moderatoren die bisher so ruhmreiche Toto-Pokalsaison unserer Löwen bis ins letzte Detail beleuchtet? Mitnichten!
Der Bezug wurde viel mehr von einem Teilnehmer über einen der bereits drei feststehenden Drittligaaufsteiger hergestellt. Er sympathisiert mit dem SC Fortuna Köln und brachte Thomas Kraus ins Spiel. Der mittlerweile 39-jährige Mittelstürmer lief früher für die Südstädter auf und war später mal Co-Trainer bei der Fortuna. In 119 Spielen für die Kölner erzielte er 36 Tore. Dazu kamen noch 20 Vorlagen. Kraus wurde am 05.04.1987 in Bamberg geboren und erzielte in dieser Begegnung in der 65. Spielminute die zwischenzeitliche 2:1 Führung für den SC Reichmannsdorf. Wie ich gerade gesehen habe, kam er auch beim Landespokalspiel gegen unsere Löwen am 22.07.2025 zum Einsatz.
So wie ich werden wohl die meisten von euch diese Pflichtaufgabe bereits lange abgehakt haben. Als ich mir aber gestern die aktuelle Ausgabe vom Magenta Sport-Podcast 4zu3 angehört habe, bin ich noch einmal auf unseren damaligen Gegner aufmerksam geworden.
Der SC Reichmannsdorf empfing am letzten Sonntag zum Spitzenspiel in der Kreisliga Bamberg den Tabellenzweiten ASV 1926 Sassanfahrt. Die Partie endete vor 1.267 Besuchern mit 2:2, und so wurde die Entscheidung über die Meisterschaft zwischen den beiden punktgleichen Teams auf dem letzten Spieltag vertagt. Wer die Folge nicht gehört hat, wird sich nun natürlich fragen, wie es ein Kreisligist aus Oberfranken in diesen Podcast geschafft hat. Wurde da etwa von den Moderatoren die bisher so ruhmreiche Toto-Pokalsaison unserer Löwen bis ins letzte Detail beleuchtet? Mitnichten!
Der Bezug wurde viel mehr von einem Teilnehmer über einen der bereits drei feststehenden Drittligaaufsteiger hergestellt. Er sympathisiert mit dem SC Fortuna Köln und brachte Thomas Kraus ins Spiel. Der mittlerweile 39-jährige Mittelstürmer lief früher für die Südstädter auf und war später mal Co-Trainer bei der Fortuna. In 119 Spielen für die Kölner erzielte er 36 Tore. Dazu kamen noch 20 Vorlagen. Kraus wurde am 05.04.1987 in Bamberg geboren und erzielte in dieser Begegnung in der 65. Spielminute die zwischenzeitliche 2:1 Führung für den SC Reichmannsdorf. Wie ich gerade gesehen habe, kam er auch beim Landespokalspiel gegen unsere Löwen am 22.07.2025 zum Einsatz.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 14.05.2026 um 13:51 Uhr bearbeitet
14.05.2026 - 19:33 Uhr
DER WEG DER BEIDEN MANNSCHAFTEN IN DAS LANDESPOKALFINALE
FC WÜRZBURGER KICKERS
1. Runde (A)
Gegner: FC Gerolzhofen
Spielklasse: Bezirksliga Unterfranken Ost
Zuschauer: 764
Ergebnis: 0:5 (0:3)
Torschützen für die Kickers: 3
Gegner: FC Coburg
Spielklasse: Bayernliga Nord
Zuschauer: 588
Ergebnis: 1:2 (0:1)
Torschützen für die Kickers: 2
Gegner: SpVgg Hankofen-Hailing
Spielklasse: Regionalliga Bayern
Zuschauer: 410
Ergebnis: 0:2 (0:2)
Torschützen für die Kickers: 2
Gegner: SV Viktoria Aschaffenburg
Spielklasse: Regionalliga Bayern
Zuschauer: 1.032
Ergebnis: 4:0 (2:0) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (3:38) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen für die Kickers: 2
Gegner: SV Wacker Burghausen
Spielklasse: Regionalliga Bayern
Zuschauer: 1.508
Ergebnis: 2:1 (0:1) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (2:28) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen für die Kickers: 2
TSV 1860 MÜNCHEN
1. Runde (A)
Gegner: : SC Reichmannsdorf
Spielklasse. Kreisiliga Bamberg 1
Zuschauer: 2.700
Ergebnis: 0:6 (0:5) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (4:11) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen der Löwen: 5
Gegner: TSV Geiselbullach
Spielklasse: Bezirksliga Oberbayern Süd
Zuschauer: 1.750
Ergebnis: 0:8 (0:3) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (1:46) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen für die Löwen: 5
Gegner. FV Illertissen 1921
Spielklasse: Regionalliga Bayern
Zuschauer: 3.484
Ergebnis: 1:3 (0:1) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (5:24) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen für die Löwen: 3
Gegner: TSV Aubstadt
Spielklassse: Regionalliga Bayern
Zuschauer: 2.431
Ergebnis: 0:4 (0:1) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (3:49) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen für die Löwen: 4
Gegner: SSV Jahn Regensburg
Spielklasse: 3. Liga
Zuschauer: 14.089
Ergebnis: 0:1 (0:0) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (6:42) ⚽️⚽️⚽️
Torschütze für die Löwen: 1
Am Finaltag der Amateure wird sich übrigens auch entscheiden, welcher Verein 2025/26 den Torschützenkönig im Bayerischen Landespokal stellen wird. Mit einem Blick auf das aktuelle Ranking kommen dafür nur noch Patrick Hobsch (6 Treffer) oder Jermain Nischalke (5 Treffer) in Frage.
TOP SCORER FC WÜRZBURGER KICKERS (RL BAYERN)
01. Tarsis Bonga (RA) - 32 Spiele (2.795 Minuten): 23 Punkte (15+8)
02. Jermain Nischalke (MS) - 29 Spiele (1.624 Minuten): 16 Punkte (14+2)
03. Dion Berisha (RA) - 24 Spiele (915 Minuten): 12 Punkte (7+5)
04. Dominik Meisel (ZM) - 33 Spiele (2.268 Minuten): 12 Punkte (6+6)
05. Cherif Cisse (MS) - 29 Spiele (642 Minuten): 10 Punkte (5+5)
06. Martin Thomann (LA) - 13 Spiele (846 Minuten): 8 Punkte (6+2)*
07. Eliot Muteba (LA) - 28 Spiele (1.947 Minuten): 7 Punkte (3+4)
*Winterneuzugang vom 1. FC Schweinfurt 05
TOP SCORER TSV 1860 MÜNCHEN (3. LIGA)
01. Sigurd Haugen (MS) - 34 Spiele (2.534 Minuten): 20 Punkte (16+4)
02. Kevin Volland (OM) - 32 Spiele (2.553 Minuten): 13 Punkte (4+9)
03. Patrick Hobsch (MS) - 35 Spiele (1.253 Minuten): 11 Punkte (6+5)
04. Thore Jacobsen (OM) - 33 Spiele (2.750 Minuten): 8 Punkte (7+1)
05. David Philipp (OM) - 29 Spiele (1.263 Minuten): 7 Punkte (3+4)
06. Florian Niederlechner (MS) - 27 Spiele (1.428 Minuten): 7 Punkte (3+4)
07. Tunay Deniz (ZM) - 10 Spiele (640 Minuten): 4 Punkte (0+4)*
*Tunay Deniz hat sich beim Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus am 1. November 2025 leider schwer verletzt und kam seitdem zu keinem Einsatz mehr.
Etliche Spieler der beiden Mannschaften haben bisher noch nie einen Landespokal gewonnen.Aber es gibt auch genügend, die den Wettbewerb bereits in verschiedenen Bundesländern gewonnen haben.
FC WÜRZBURGER KICKERS
Daniel Hägele (IV)
Rene Vollath (TW)
FC WÜRZBURGER KICKERS
1. Runde (A)
Gegner: FC Gerolzhofen
Spielklasse: Bezirksliga Unterfranken Ost
Zuschauer: 764
Ergebnis: 0:5 (0:3)
Torschützen für die Kickers: 3
- 16' Dominik Meisel
- 32' Dominik Meisel
- 40' Jermain Nischalke
- 49' Tarsis Bonga (11m)
- 88' Jermain Nischalke (11m)
Gegner: FC Coburg
Spielklasse: Bayernliga Nord
Zuschauer: 588
Ergebnis: 1:2 (0:1)
Torschützen für die Kickers: 2
- 30' Luis Krempel (ET)
- 90' +1 Luke Hemmerich
Gegner: SpVgg Hankofen-Hailing
Spielklasse: Regionalliga Bayern
Zuschauer: 410
Ergebnis: 0:2 (0:2)
Torschützen für die Kickers: 2
- 27' Cherif Cisse
- 43' Luke Hemmerich
Gegner: SV Viktoria Aschaffenburg
Spielklasse: Regionalliga Bayern
Zuschauer: 1.032
Ergebnis: 4:0 (2:0) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (3:38) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen für die Kickers: 2
- 29' Jermain Nischalke
- 35' Jermain Nischalke
- 55' Jermain Nischalke
- 90' Cherif Cisse
Gegner: SV Wacker Burghausen
Spielklasse: Regionalliga Bayern
Zuschauer: 1.508
Ergebnis: 2:1 (0:1) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (2:28) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen für die Kickers: 2
- 79' Tarsis Bonga
- 82' Dominik Meisel
TSV 1860 MÜNCHEN
1. Runde (A)
Gegner: : SC Reichmannsdorf
Spielklasse. Kreisiliga Bamberg 1
Zuschauer: 2.700
Ergebnis: 0:6 (0:5) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (4:11) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen der Löwen: 5
- 13' Patrick Hobsch
- 16' Maximilian Wolfram
- 19' Patrick Hobsch
- 26' Morris Schröter (11m)
- 39' Tunay Deniz
- 84' Samuel Althaus
Gegner: TSV Geiselbullach
Spielklasse: Bezirksliga Oberbayern Süd
Zuschauer: 1.750
Ergebnis: 0:8 (0:3) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (1:46) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen für die Löwen: 5
- 05' Max Christiansen
- 14' Patrick Hobsch
- 31' Patrick Hobsch
- 51' Patrick Hobsch
- 53' Raphael Schifferl
- 67' Justin Steinkötter
- 71' Patrick Hobsch
- 90' + 3 Maximilian Wolfram
Gegner. FV Illertissen 1921
Spielklasse: Regionalliga Bayern
Zuschauer: 3.484
Ergebnis: 1:3 (0:1) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (5:24) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen für die Löwen: 3
- 19' Max Reinthaler
- 65' David Philipp
- 88' Thore Jacobsen (11m)
Gegner: TSV Aubstadt
Spielklassse: Regionalliga Bayern
Zuschauer: 2.431
Ergebnis: 0:4 (0:1) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (3:49) ⚽️⚽️⚽️
Torschützen für die Löwen: 4
- 35' Kevin Volland
- 48' Thore Jacobsen (11m)
- 52' Philipp Maier
- 88' Maximilian Wolfram
Gegner: SSV Jahn Regensburg
Spielklasse: 3. Liga
Zuschauer: 14.089
Ergebnis: 0:1 (0:0) ⚽️⚽️⚽️ HIGHLIGHT-VIDEO (6:42) ⚽️⚽️⚽️
Torschütze für die Löwen: 1
- 54' Sigurd Haugen
Am Finaltag der Amateure wird sich übrigens auch entscheiden, welcher Verein 2025/26 den Torschützenkönig im Bayerischen Landespokal stellen wird. Mit einem Blick auf das aktuelle Ranking kommen dafür nur noch Patrick Hobsch (6 Treffer) oder Jermain Nischalke (5 Treffer) in Frage.
TOP SCORER FC WÜRZBURGER KICKERS (RL BAYERN)
01. Tarsis Bonga (RA) - 32 Spiele (2.795 Minuten): 23 Punkte (15+8)
02. Jermain Nischalke (MS) - 29 Spiele (1.624 Minuten): 16 Punkte (14+2)
03. Dion Berisha (RA) - 24 Spiele (915 Minuten): 12 Punkte (7+5)
04. Dominik Meisel (ZM) - 33 Spiele (2.268 Minuten): 12 Punkte (6+6)
05. Cherif Cisse (MS) - 29 Spiele (642 Minuten): 10 Punkte (5+5)
06. Martin Thomann (LA) - 13 Spiele (846 Minuten): 8 Punkte (6+2)*
07. Eliot Muteba (LA) - 28 Spiele (1.947 Minuten): 7 Punkte (3+4)
*Winterneuzugang vom 1. FC Schweinfurt 05
TOP SCORER TSV 1860 MÜNCHEN (3. LIGA)
01. Sigurd Haugen (MS) - 34 Spiele (2.534 Minuten): 20 Punkte (16+4)
02. Kevin Volland (OM) - 32 Spiele (2.553 Minuten): 13 Punkte (4+9)
03. Patrick Hobsch (MS) - 35 Spiele (1.253 Minuten): 11 Punkte (6+5)
04. Thore Jacobsen (OM) - 33 Spiele (2.750 Minuten): 8 Punkte (7+1)
05. David Philipp (OM) - 29 Spiele (1.263 Minuten): 7 Punkte (3+4)
06. Florian Niederlechner (MS) - 27 Spiele (1.428 Minuten): 7 Punkte (3+4)
07. Tunay Deniz (ZM) - 10 Spiele (640 Minuten): 4 Punkte (0+4)*
*Tunay Deniz hat sich beim Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus am 1. November 2025 leider schwer verletzt und kam seitdem zu keinem Einsatz mehr.
Etliche Spieler der beiden Mannschaften haben bisher noch nie einen Landespokal gewonnen.Aber es gibt auch genügend, die den Wettbewerb bereits in verschiedenen Bundesländern gewonnen haben.
FC WÜRZBURGER KICKERS
Daniel Hägele (IV)
- 2018/19 FC Würzburger Kickers (Bayern)
- 2023/24 1. FC Phönix Lübeck (Schleswig-Holstein)
- 2015/16 FC Würzburger Kickers (Bayern)
- 2018/19 FC Würzburger Kickers (Bayern)
- 2018/19 FC Energie Cottbus (Brandenburg)
- 2024/25 FV Illertissen 1921 (Bayern)
- 2019/20 FC Carl Zeiss Jean (Thüringen)
- 2018/19 FC Würzburger Kickers (Bayern)
- 2024/25 FC 08 Homburg (Saarland)
- 2024/25 FV Illertissen 1921 (Bayern)
- 2019/20 Chemnitzer FC (Sachsen)
- 2024/25 Rot-Weiss Essen (Niederrhein)
- 2021/22 1. FC Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
- 2024/25 FC 08 Homburg (Saarland)
Rene Vollath (TW)
- 2018/19 KFC Uerdingen 05 (Niederrhein)
- 2020/21 Türkgücü München (Bayern)
- 2019/20 SV Waldhof Mannheim (Baden)
- 2020/21 SV Waldhof Mannheim (Baden)
- 2021/22 SV Waldhof Mannheim (Baden)
- 2018/19 FC Hansa Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)
- 2019/20 FC Hansa Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)
- 2020/21 Türkgücü München (Bayern)
- 2013/14 1. FC Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
- 2022/23 SV 07 Elversberg (Saarland)
- 2014/15 FC Hansa Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)
- 2019/20 SV Waldhof Mannheim (Baden)
- 2020/21 SV Waldhof Mannheim (Baden)
- 2012/13 TSV 1860 Rosenheim (Bayern)
- 2021/22 Kickers Offenbach (Hessen)
- 2022/23 Hallescher FC (Sachsen-Anhalt)
- 2023/24 Hallescher FC (Sachsen-Anhalt)
- 2021/22 FC Viktoria Köln (Mittelrhein)
- 2022/23 FC Viktoria Köln (Mittelrhein)
- 2015/16 FC Carl Zeiss Jena (Thüringen)
- 2017/18 FC Carl Zeiss (Thüringen)
- 2021/22 FC Carl Zeiss Jena (Thüringen)
- 2024/25 FC Hansa Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)
- 2018/19 VfB Lübeck (Schleswig-Holstein)
- 2011/12 SpVgg Unterhaching (Bayern)
- 2012/13 1. FC Heidenheim 1846 (Württemberg)
- 2013/14 1. FC Heidenheim 1846 (Württemberg)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 14.05.2026 um 19:44 Uhr bearbeitet
16.05.2026 - 20:08 Uhr
16.05.2026 - 21:12 Uhr
Zitat von a-hoid-wer
Würde anstatt Wolfram, Hobsch, Schröter ein. Paar Bayernligameister die bleiben einbauen.
Würde anstatt Wolfram, Hobsch, Schröter ein. Paar Bayernligameister die bleiben einbauen.
Sicher, dass Miran Qela (wurde der nicht auch verabschiedet?) im Mittelfeld auflaufen sollte? 😄
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mike60 am 16.05.2026 um 21:13 Uhr bearbeitet
16.05.2026 - 21:16 Uhr
Zitat von Mike60
Sicher, dass Miran Qela (wurde der nicht auch verabschiedet?) im Mittelfeld auflaufen sollte? 😄
Zitat von a-hoid-wer
Würde anstatt Wolfram, Hobsch, Schröter ein. Paar Bayernligameister die bleiben einbauen.
Würde anstatt Wolfram, Hobsch, Schröter ein. Paar Bayernligameister die bleiben einbauen.
Sicher, dass Miran Qela (wurde der nicht auch verabschiedet?) im Mittelfeld auflaufen sollte? 😄
Ja durch seine Kopfballstärke ist Miran der richtige Mann für die 6, noch wichtiger finde ich allerdings dass wir durch Rene Vollath endlich Ruhe am Ball und das nötige Tempo im letzten Drittel bekommen
16.05.2026 - 21:27 Uhr
Unser Präsident wird sagen: „Würzburg ist ein schlagbarer Gegner.“
Unsere sportliche Führung wird sagen: „Wir wollen die Saison mit einem Titel beenden und uns ordentlich von den Fans verabschieden.“
Was soll also schiefgehen?
Unsere sportliche Führung wird sagen: „Wir wollen die Saison mit einem Titel beenden und uns ordentlich von den Fans verabschieden.“
Was soll also schiefgehen?
16.05.2026 - 22:23 Uhr
17.05.2026 - 09:11 Uhr
Die Würzburger Kickers haben gestern ihr letztes Spiel in der Regionalliga Bayern für sich entscheiden können. Der Bayerische Amateurmeister kam im fränkischen Duell bei der SpVgg Ansbach vor 1.285 Besuchern im Xaver-Bertsch-Sportpark zu einem Auswärtserfolg. Obwohl die Gastgeber bereits in der 3. Spielminute in Führung gingen, stand am Ende ein 1:4 für die Rothosen. Die Treffer für Würzburg erzielten Jermain Nischalke (7'), Luke Hemmerich (9'), Cherif Cisse (88') und Liam Omore (90' +3). Während Eliot Muteba in der Startelf stand, saßen die anderen Ex-Löwen Johann Hipper, Kapitän Peter Kurzweg und Tarsis Bonga auf der Bank. Wobei Kurzweg in der 61. Spielminute eingewechselt wurde ==> HIGHLIGHT-VIDEO (3:25).
In der Regionalliga Nordost konnte sich im Fernduell um den Titel mit Carl Zeiss Jena der 1. FC Lokomotive Leipzig durchsetzen. Jena kam zwar vor der Saisonrekordkulisse von 13.123 Zuschauern im Thüringenderby zu einem 2:0 über Rot-Weiß Erfurt. Doch am Ende wurde in Leipzig gejubelt. Denn obwohl der 19-jährige Mittelstürmer Joonas Frenzel die U23 des 1. FC Magdeburg beim Auswärtsspiel vor 9.500 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion mit seinen Treffern zum 0:1 (24') und 1:2 (49') in eine gute Ausgangsposition brachte, ging die Loksche mit 5:2 als Sieger vom Platz ==> HIGHLIGHT-VIDEO (13:53).
Da am 27. Mai 2026 in Leipzig bereits das Finale der UEFA Conference League zwischen Crystal Palace und Rayo Vallecano auf dem Programm steht, wird aufgrund einer Vorgabe der Sicherheitsbehörden das erste Relegationsspiel zwischen Lok und den Kickers erst am 28. Mai ausgetragen. Das Rückspiel auf dem "Dalle" findet am Montag, den 1. Juni 2026, statt. Die beiden Partien werden jeweils um 19:00 Uhr angepfiffen. Danach werden wir dann wissen, mit welchem von den beiden Vereinen unsere Löwen in der kommenden Spielzeit 2026/27 in der 3. Liga zweimal die Klingen kreuzen werden.
Michael Schiele, der die Rothosen 2019/20 als Vizemeister in die 2. Bundesliga geführt hat, steht seit 16.03.2026 an der Seitenlinie bei den Kickers. Zum Auftakt gab es am 20.03.2026 gleich einen Erfolg (4:0) über Viktoria Aschaffenburg. Die Bilanz unter Schiele ist richtig stark. Von den 11 Ligaspielen unter seiner Leitung konnte die Mannschaft 9 gewinnen. Außerdem gab es 2 Unentschieden (PPS: 2,64). Dazu kam am 24.03.2026 der Sieg (2:1) im Halbfinale des Landespokals gegen Wacker Burghausen. Das Brett, das unsere Löwen da am nächsten Samstag zu bohren haben, ist verdammt dick. Evtl. spielt es uns aber in die Karten, dass für die Unterfranken die nachfolgenden Relegationsspiele gegen Lok Leipzig natürlich einen wesentlich höheren Stellenwert haben als ein Erfolg im Landespokal. Zumal die Mannschaft ja bereits für den DFB-Pokal qualifiziert ist.
In der Regionalliga Nordost konnte sich im Fernduell um den Titel mit Carl Zeiss Jena der 1. FC Lokomotive Leipzig durchsetzen. Jena kam zwar vor der Saisonrekordkulisse von 13.123 Zuschauern im Thüringenderby zu einem 2:0 über Rot-Weiß Erfurt. Doch am Ende wurde in Leipzig gejubelt. Denn obwohl der 19-jährige Mittelstürmer Joonas Frenzel die U23 des 1. FC Magdeburg beim Auswärtsspiel vor 9.500 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion mit seinen Treffern zum 0:1 (24') und 1:2 (49') in eine gute Ausgangsposition brachte, ging die Loksche mit 5:2 als Sieger vom Platz ==> HIGHLIGHT-VIDEO (13:53).
Da am 27. Mai 2026 in Leipzig bereits das Finale der UEFA Conference League zwischen Crystal Palace und Rayo Vallecano auf dem Programm steht, wird aufgrund einer Vorgabe der Sicherheitsbehörden das erste Relegationsspiel zwischen Lok und den Kickers erst am 28. Mai ausgetragen. Das Rückspiel auf dem "Dalle" findet am Montag, den 1. Juni 2026, statt. Die beiden Partien werden jeweils um 19:00 Uhr angepfiffen. Danach werden wir dann wissen, mit welchem von den beiden Vereinen unsere Löwen in der kommenden Spielzeit 2026/27 in der 3. Liga zweimal die Klingen kreuzen werden.
Michael Schiele, der die Rothosen 2019/20 als Vizemeister in die 2. Bundesliga geführt hat, steht seit 16.03.2026 an der Seitenlinie bei den Kickers. Zum Auftakt gab es am 20.03.2026 gleich einen Erfolg (4:0) über Viktoria Aschaffenburg. Die Bilanz unter Schiele ist richtig stark. Von den 11 Ligaspielen unter seiner Leitung konnte die Mannschaft 9 gewinnen. Außerdem gab es 2 Unentschieden (PPS: 2,64). Dazu kam am 24.03.2026 der Sieg (2:1) im Halbfinale des Landespokals gegen Wacker Burghausen. Das Brett, das unsere Löwen da am nächsten Samstag zu bohren haben, ist verdammt dick. Evtl. spielt es uns aber in die Karten, dass für die Unterfranken die nachfolgenden Relegationsspiele gegen Lok Leipzig natürlich einen wesentlich höheren Stellenwert haben als ein Erfolg im Landespokal. Zumal die Mannschaft ja bereits für den DFB-Pokal qualifiziert ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 17.05.2026 um 09:16 Uhr bearbeitet
17.05.2026 - 10:10 Uhr
Die Startaufstellung hat mir schon n bisschen Kopfschmerzen bereitet. Mit der Verletzung von Niederlechner haben wir nicht das Personal für ne Doppelspitze, für die Flügel fehlt es eh und wir kriegen ohne Experimente nicht mal ein 3er-Mittelfeld zusammen. Gleichzeitig brauchen wir auch einen Schifferl für die direkten Zweikämpfe mit Wandspieler Bonga. Deswegen sähe meine Idee für das Pokalfinale so aus (Quela = Kiefersauer)
18.05.2026 - 13:52 Uhr
Aus Würzburger Kreisen hört man, dass 4.500 bis 5.000 Löwen Fans da sein werden!
Boykottieren die Ultras eigentlich auch den Toto Pokal oder wie ist das genau?
Boykottieren die Ultras eigentlich auch den Toto Pokal oder wie ist das genau?
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1860 München







