BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
23.08.2026 - 19:30 Uhr
Zitat von Vampiro
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
24.08.2026 - 09:06 Uhr
Zitat von DAZAGADOU
Grundsätzlich bin ich bei euch und würde eine Viererkette ebenfalls bevorzugen. Allerdings scheint man sich ja doch recht klar auf Dreier-/Fünferkette festgelegt zu haben.
Was mich in eurer Diskussion daher interessieren würde: Warum scheint es eigentlich keine Option zu sein, dass man den Kader wirklich darauf ausrichtet und die Schienenpositionen passgenauer und hochkarätig zu besetzen? Vielleicht stelle ich mir das zu simpel vor, aber wenn man auf den Außenbahnen Spieler vom Typ Hakimi hätte (natürlich im Rahmen dessen, was für den BVB realistisch ist), also Schienenspieler, die konstant in der Lage sind, vorne zu hinterlaufen und an die Grundlinie durchzubrechen:
Erstens würde das das Spiel extrem breit machen und den enormen Pressingdruck auf unsere Zentrale (Bellingham/Nmecha/Veerman) spürbar reduzieren. Gerade für einen tiefen Spielgestalter wie Veerman müsste es doch eigentlich die absolute Paradedisziplin sein, genau solche durchstartenden Schienenspieler mit seinen Pässen in die Tiefe und auf den Flügel zu füttern.
Zweitens öffnen sich vorne ganz andere Möglichkeiten: Flanken auf Guirassy, der dadurch einen echten Grund hätte, tiefer in der Box gebunden zu bleiben, oder präzise Rückpässe auf einrückende Kreativspieler wie Karetsas (bzw. auf der Gegenseite Konstantelias/Inacio), die dann selbst abschließen oder den finalen Schnittstellenpass spielen können.
Das löst natürlich nicht die von euch beiden treffend beschriebenen Probleme in den isolierten Duellen unserer IVs mit schnellen Außenspielern des Gegners, macht uns aber offensiv zumindest (meiner Meinung nach) signifikant stärker, sodass diese defensive Schwäche durch mehr eigene Spielkontrolle und Torgefahr weniger ins Gewicht fallen sollte.
Warum ist das sowohl für euch, aber scheinbar auch für die Vereinsführung keine Option? Sind solche Profile in der benötigten Qualität schlicht zu teuer bzw. auf dem Markt nicht verfügbar? Oder scheut man sich vereinsseitig auch davor, sich damit taktisch komplett auf das System mit Dreierkette festzulegen?
Sorry, falls es zu offensichtich ist und hier schon häufig diskutiert wurde, aber mich würde da mal eine Einschätzung interessieren.
Grundsätzlich bin ich bei euch und würde eine Viererkette ebenfalls bevorzugen. Allerdings scheint man sich ja doch recht klar auf Dreier-/Fünferkette festgelegt zu haben.
Was mich in eurer Diskussion daher interessieren würde: Warum scheint es eigentlich keine Option zu sein, dass man den Kader wirklich darauf ausrichtet und die Schienenpositionen passgenauer und hochkarätig zu besetzen? Vielleicht stelle ich mir das zu simpel vor, aber wenn man auf den Außenbahnen Spieler vom Typ Hakimi hätte (natürlich im Rahmen dessen, was für den BVB realistisch ist), also Schienenspieler, die konstant in der Lage sind, vorne zu hinterlaufen und an die Grundlinie durchzubrechen:
Erstens würde das das Spiel extrem breit machen und den enormen Pressingdruck auf unsere Zentrale (Bellingham/Nmecha/Veerman) spürbar reduzieren. Gerade für einen tiefen Spielgestalter wie Veerman müsste es doch eigentlich die absolute Paradedisziplin sein, genau solche durchstartenden Schienenspieler mit seinen Pässen in die Tiefe und auf den Flügel zu füttern.
Zweitens öffnen sich vorne ganz andere Möglichkeiten: Flanken auf Guirassy, der dadurch einen echten Grund hätte, tiefer in der Box gebunden zu bleiben, oder präzise Rückpässe auf einrückende Kreativspieler wie Karetsas (bzw. auf der Gegenseite Konstantelias/Inacio), die dann selbst abschließen oder den finalen Schnittstellenpass spielen können.
Das löst natürlich nicht die von euch beiden treffend beschriebenen Probleme in den isolierten Duellen unserer IVs mit schnellen Außenspielern des Gegners, macht uns aber offensiv zumindest (meiner Meinung nach) signifikant stärker, sodass diese defensive Schwäche durch mehr eigene Spielkontrolle und Torgefahr weniger ins Gewicht fallen sollte.
Warum ist das sowohl für euch, aber scheinbar auch für die Vereinsführung keine Option? Sind solche Profile in der benötigten Qualität schlicht zu teuer bzw. auf dem Markt nicht verfügbar? Oder scheut man sich vereinsseitig auch davor, sich damit taktisch komplett auf das System mit Dreierkette festzulegen?
Sorry, falls es zu offensichtich ist und hier schon häufig diskutiert wurde, aber mich würde da mal eine Einschätzung interessieren.
Wenn ich es verstehen würde, warum man nun schon konsequent auf Breitengeber verzichtet, obwohl das System und der präferierte Abschlussspieler eigentlich darauf angewiesen sind, würde ich versuchen es zu erklären. Ich bekomme diesen Widerspruch aber nicht aufgelöst. Ich bezweifel jedenfalls, dass es an der Bepreisung der Qualität liegt, geschweige denn an der Umsetzbarkeit. Es ist vielmehr eine Frage der Prioritäten und da hatte man auch diesen Sommer offensichtlich wieder andere.
Solange man zwischen den Systemen steht, da weder die 4er Kette noch die 3er Kette lückenlos besetzt sind, ist es zudem schwer darüber zu spekulieren, ob man sich davor scheut sich auf ein System festzulegen. Es scheint zwar möglich, aber auch nicht unbedingt nötig, da man sich effektiv ja auf kein System festgelegt hat und daher auch keinen klaren Push in irgendeine Richtung macht. Die Situation mit 4er Kette wäre jedenfalls identisch, nur mit anderer Ausprägung. Somit könnte man ja ebenso in diese Richtung die Frage stellen, ob man sich davor scheut vollständig darauf abzustellen?
Die Wahrscheinlichkeit, dass andere Gründe dahinterstecken, erscheint mir deutlich größer. Das kann im einfachsten Fall Pragmatismus sein, aber auch Zufriedenheit und Vertrauen ins System durch die Ergebnisse oder sogar durch den Glauben bedingt, dass eine solch spezielle Systembesetzung auf der Gegenseite auch spezielle Anpassungen erfordert, die eben auch atypisch sind, sodass man das zum Vorteil erklärt, der die eigentlichen taktischen Nachteile überlagert. Schwer zu sagen, was es ist. Kann auch noch etwas ganz anderes sein. Wie gesagt: spekulativ.
24.08.2026 - 09:44 Uhr
Zitat von Agraute
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Zitat von Vampiro
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DasBo am 24.08.2026 um 09:47 Uhr bearbeitet
24.08.2026 - 09:58 Uhr
Zitat von BVBBC
Wenn ich es verstehen würde, warum man nun schon konsequent auf Breitengeber verzichtet, obwohl das System und der präferierte Abschlussspieler eigentlich darauf angewiesen sind, würde ich versuchen es zu erklären. Ich bekomme diesen Widerspruch aber nicht aufgelöst. Ich bezweifel jedenfalls, dass es an der Bepreisung der Qualität liegt, geschweige denn an der Umsetzbarkeit. Es ist vielmehr eine Frage der Prioritäten und da hatte man auch diesen Sommer offensichtlich wieder andere.
Solange man zwischen den Systemen steht, da weder die 4er Kette noch die 3er Kette lückenlos besetzt sind, ist es zudem schwer darüber zu spekulieren, ob man sich davor scheut sich auf ein System festzulegen. Es scheint zwar möglich, aber auch nicht unbedingt nötig, da man sich effektiv ja auf kein System festgelegt hat und daher auch keinen klaren Push in irgendeine Richtung macht. Die Situation mit 4er Kette wäre jedenfalls identisch, nur mit anderer Ausprägung. Somit könnte man ja ebenso in diese Richtung die Frage stellen, ob man sich davor scheut vollständig darauf abzustellen?
Die Wahrscheinlichkeit, dass andere Gründe dahinterstecken, erscheint mir deutlich größer. Das kann im einfachsten Fall Pragmatismus sein, aber auch Zufriedenheit und Vertrauen ins System durch die Ergebnisse oder sogar durch den Glauben bedingt, dass eine solch spezielle Systembesetzung auf der Gegenseite auch spezielle Anpassungen erfordert, die eben auch atypisch sind, sodass man das zum Vorteil erklärt, der die eigentlichen taktischen Nachteile überlagert. Schwer zu sagen, was es ist. Kann auch noch etwas ganz anderes sein. Wie gesagt: spekulativ.
Zitat von DAZAGADOU
Grundsätzlich bin ich bei euch und würde eine Viererkette ebenfalls bevorzugen. Allerdings scheint man sich ja doch recht klar auf Dreier-/Fünferkette festgelegt zu haben.
Was mich in eurer Diskussion daher interessieren würde: Warum scheint es eigentlich keine Option zu sein, dass man den Kader wirklich darauf ausrichtet und die Schienenpositionen passgenauer und hochkarätig zu besetzen? Vielleicht stelle ich mir das zu simpel vor, aber wenn man auf den Außenbahnen Spieler vom Typ Hakimi hätte (natürlich im Rahmen dessen, was für den BVB realistisch ist), also Schienenspieler, die konstant in der Lage sind, vorne zu hinterlaufen und an die Grundlinie durchzubrechen:
Erstens würde das das Spiel extrem breit machen und den enormen Pressingdruck auf unsere Zentrale (Bellingham/Nmecha/Veerman) spürbar reduzieren. Gerade für einen tiefen Spielgestalter wie Veerman müsste es doch eigentlich die absolute Paradedisziplin sein, genau solche durchstartenden Schienenspieler mit seinen Pässen in die Tiefe und auf den Flügel zu füttern.
Zweitens öffnen sich vorne ganz andere Möglichkeiten: Flanken auf Guirassy, der dadurch einen echten Grund hätte, tiefer in der Box gebunden zu bleiben, oder präzise Rückpässe auf einrückende Kreativspieler wie Karetsas (bzw. auf der Gegenseite Konstantelias/Inacio), die dann selbst abschließen oder den finalen Schnittstellenpass spielen können.
Das löst natürlich nicht die von euch beiden treffend beschriebenen Probleme in den isolierten Duellen unserer IVs mit schnellen Außenspielern des Gegners, macht uns aber offensiv zumindest (meiner Meinung nach) signifikant stärker, sodass diese defensive Schwäche durch mehr eigene Spielkontrolle und Torgefahr weniger ins Gewicht fallen sollte.
Warum ist das sowohl für euch, aber scheinbar auch für die Vereinsführung keine Option? Sind solche Profile in der benötigten Qualität schlicht zu teuer bzw. auf dem Markt nicht verfügbar? Oder scheut man sich vereinsseitig auch davor, sich damit taktisch komplett auf das System mit Dreierkette festzulegen?
Sorry, falls es zu offensichtich ist und hier schon häufig diskutiert wurde, aber mich würde da mal eine Einschätzung interessieren.
Grundsätzlich bin ich bei euch und würde eine Viererkette ebenfalls bevorzugen. Allerdings scheint man sich ja doch recht klar auf Dreier-/Fünferkette festgelegt zu haben.
Was mich in eurer Diskussion daher interessieren würde: Warum scheint es eigentlich keine Option zu sein, dass man den Kader wirklich darauf ausrichtet und die Schienenpositionen passgenauer und hochkarätig zu besetzen? Vielleicht stelle ich mir das zu simpel vor, aber wenn man auf den Außenbahnen Spieler vom Typ Hakimi hätte (natürlich im Rahmen dessen, was für den BVB realistisch ist), also Schienenspieler, die konstant in der Lage sind, vorne zu hinterlaufen und an die Grundlinie durchzubrechen:
Erstens würde das das Spiel extrem breit machen und den enormen Pressingdruck auf unsere Zentrale (Bellingham/Nmecha/Veerman) spürbar reduzieren. Gerade für einen tiefen Spielgestalter wie Veerman müsste es doch eigentlich die absolute Paradedisziplin sein, genau solche durchstartenden Schienenspieler mit seinen Pässen in die Tiefe und auf den Flügel zu füttern.
Zweitens öffnen sich vorne ganz andere Möglichkeiten: Flanken auf Guirassy, der dadurch einen echten Grund hätte, tiefer in der Box gebunden zu bleiben, oder präzise Rückpässe auf einrückende Kreativspieler wie Karetsas (bzw. auf der Gegenseite Konstantelias/Inacio), die dann selbst abschließen oder den finalen Schnittstellenpass spielen können.
Das löst natürlich nicht die von euch beiden treffend beschriebenen Probleme in den isolierten Duellen unserer IVs mit schnellen Außenspielern des Gegners, macht uns aber offensiv zumindest (meiner Meinung nach) signifikant stärker, sodass diese defensive Schwäche durch mehr eigene Spielkontrolle und Torgefahr weniger ins Gewicht fallen sollte.
Warum ist das sowohl für euch, aber scheinbar auch für die Vereinsführung keine Option? Sind solche Profile in der benötigten Qualität schlicht zu teuer bzw. auf dem Markt nicht verfügbar? Oder scheut man sich vereinsseitig auch davor, sich damit taktisch komplett auf das System mit Dreierkette festzulegen?
Sorry, falls es zu offensichtich ist und hier schon häufig diskutiert wurde, aber mich würde da mal eine Einschätzung interessieren.
Wenn ich es verstehen würde, warum man nun schon konsequent auf Breitengeber verzichtet, obwohl das System und der präferierte Abschlussspieler eigentlich darauf angewiesen sind, würde ich versuchen es zu erklären. Ich bekomme diesen Widerspruch aber nicht aufgelöst. Ich bezweifel jedenfalls, dass es an der Bepreisung der Qualität liegt, geschweige denn an der Umsetzbarkeit. Es ist vielmehr eine Frage der Prioritäten und da hatte man auch diesen Sommer offensichtlich wieder andere.
Solange man zwischen den Systemen steht, da weder die 4er Kette noch die 3er Kette lückenlos besetzt sind, ist es zudem schwer darüber zu spekulieren, ob man sich davor scheut sich auf ein System festzulegen. Es scheint zwar möglich, aber auch nicht unbedingt nötig, da man sich effektiv ja auf kein System festgelegt hat und daher auch keinen klaren Push in irgendeine Richtung macht. Die Situation mit 4er Kette wäre jedenfalls identisch, nur mit anderer Ausprägung. Somit könnte man ja ebenso in diese Richtung die Frage stellen, ob man sich davor scheut vollständig darauf abzustellen?
Die Wahrscheinlichkeit, dass andere Gründe dahinterstecken, erscheint mir deutlich größer. Das kann im einfachsten Fall Pragmatismus sein, aber auch Zufriedenheit und Vertrauen ins System durch die Ergebnisse oder sogar durch den Glauben bedingt, dass eine solch spezielle Systembesetzung auf der Gegenseite auch spezielle Anpassungen erfordert, die eben auch atypisch sind, sodass man das zum Vorteil erklärt, der die eigentlichen taktischen Nachteile überlagert. Schwer zu sagen, was es ist. Kann auch noch etwas ganz anderes sein. Wie gesagt: spekulativ.
Was ich mich bei eurer Diskussion frage. ist, ob ihr nicht zwei Dinge miteinander vermischen. Auf Breite wird in Kovacs System ja nicht grundsätzlich verzichtet, sie soll nur weitgehend über die Schienenspieler hergestellt werden. Die für mich viel interessantere Frage ist deshalb, ob man Ryerson, Svensson und möglicherweise Fort qualitativ für ausreichend hält, um diese Aufgabe gerade offensiv zu erfüllen. Wenn die Spieler hinter Guirassy überwiegend in den Halbräumen agieren, hängt schließlich enorm viel davon ab, dass über die Außenbahnen Tiefe, Durchbrüche und vernünftige Hereingaben entstehen. Genau deshalb kann ich die Diskussion darüber verstehen, ob dort nicht noch ein offensiveres Profil fehlt. Einen grundsätzlichen Widerspruch zwischen dem System und dem Verzicht auf klassische Flügelspieler sehe ich dagegen nicht, denn die Breite verschwindet dadurch ja nicht, sie wird lediglich anders erzeugt.
24.08.2026 - 10:01 Uhr
Zitat von DasBo
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Zitat von Agraute
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Zitat von Vampiro
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Ja, was will man denn machen, Kurzzeitverträge für zwei Monate abschließen? Nur weil zwei Ausfälle schon vor Saisonbeginn absehbar waren, kann man den Kader doch nicht dauerhaft mit einem zusätzlichen Innenverteidiger aufblähen, den man ab Oktober womöglich überhaupt nicht mehr braucht. Genau für solche überschaubaren Phasen hat man Spieler wie Mané und Reggiani im Kader. Wegen zwei oder drei Wochen Engpass noch einen Spieler zu verpflichten wäre für mich eher schlechte als gute Kaderplanung.
In der allergrößten Not spielt man eben taktisch im absoluten Fiebertraum, mit Viererkette.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Coq-au-vin am 24.08.2026 um 10:02 Uhr bearbeitet
24.08.2026 - 11:02 Uhr
Wir driften aktuell etwas ab in eine Taktikdiskussion, aber ich könnte mir die Viererkette durchaus vorstellen.
--------------------------Kobel-----------------------------
Ryerson--------Gadou------Anton------Prates/Svensson
-----------------Veerman-------Nmecha----------------
----Beier----------------Karetsas---------------Inacio
-----------------------------Mr.X----------------------------
Der Vorteil wäre, dass man auf den Außenbahnen Pärchen hätte, die sich gegenseitig unterstützen könnten. Somit könnte Ryerson und Svensson sich wieder primär um die Defensivaufgaben kümmern, während Beier und Inacio die Offensive unterstützen. Dazu hätte man zentral 2 Innenverteidiger anstatt nur einen in der Rückwärtsbewegung. Wichtig ist jedoch, dass wenig Ballverluste gelingen, was im Bayern Spiel noch nicht perfekt funktioniert hat. Prates ist bspw. ein Spieler, der weder ein LM noch ein LIV ist, d.h. für ihn wäre die Viererkette deutlich besser geeignet. Auch wenn er unter Kovac bisher noch nicht stattfindet, traue ich ihm zu eine ähnliche Überraschung wie Dede zu werden.
Aber realistisch betrachtet wird Kovac noch lange an der Dreierkette festhalten und in der Bundesliga wird das auch problemlos funktionieren. Die Spiele, das relativ gut offenbart haben wie man die Dreierkette knacken kann, waren die Spiele gegen Tottenham und Bergamo, die im Vorjahr auch alles andere als souverän agiert haben. Anders formuliert: vor allem international muss man nun prüfen, ob die Dreierkette wirklich das perfekte System für Dortmund ist. Speziell Bensebaini ist immer wieder eine Schwachstelle.
Aber zurück zur Transferpolitik:
Durch die bisherigen Transfers hat man sich ohne Frage in ein taktisches Korsett gezwungen. Dennoch bin ich extrem glücklich mit den bisherigen Transfers.
Book hat wegen nicht nur darauf geachtet, dass man gute Einzelspieler hat, sondern Spieler verpflichtet, die sehr gut zusammenpassen. Karetsas und Konstantelias passt aus meiner Sicht sogar besser als El Mala und Karetsas. Karetsas und Veerman könnten genau die Spieler werden, der im BvB Mittelfeld gefehlt haben. Man darf nicht vergessen, dass Groß für Kovac ebenfalls ein sehr wichtiger Spieler in der ersten Saison gewesen ist, aber sich aufgrund seines Geschwindigkeitsdefizits nicht für die 6er Rolle geeignet hat.
Die einzige kleine Kritik für mich ist, dass man sich auf der RV/RM Position eine unnötige Baustelle geschaffen hat und weiterhin auf Guirassy/Silva setzt, aber hier kann man Book wenig vorwerfen, wenn einfach die Abnehmer für Guirassy fehlen.
Auch die LIV Position bleibt für mich eine Baustelle, falls Schlotterbeck ausfällt. Aber auch hier ist es logisch, dass man mit Bensebaini als Back-Up plant. Evtl. hat man mit Ritter sogar eine interne Lösung. Er hat definitiv ein gewisses Talent.
Mal sehen, was noch auf der Abgangsseite passieren wird. Aus meiner Sicht müsste man sich noch von Sabitzer, Chukwuemeka und einem Stürmer trennen. Wenn man dann im Gegenzug Tresoldi verpflichten würde, wäre das für mich eine der besten Transferperioden der letzten 30 Jahre.
Auch wenn davon kaum einer spricht und man sicherlich nicht zu früh in Euphorie verfallen sollte, aber mit Bjarki Gardarsson hat man im Nachwuchsbereich auch ein extrem interessantes Talent verpflichtet, der im im Gegensatz zu Rijkhoff, Brunner oder Moukoko auch die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, um ein Topstürmer im Profibereich zu werden.
--------------------------Kobel-----------------------------
Ryerson--------Gadou------Anton------Prates/Svensson
-----------------Veerman-------Nmecha----------------
----Beier----------------Karetsas---------------Inacio
-----------------------------Mr.X----------------------------
Der Vorteil wäre, dass man auf den Außenbahnen Pärchen hätte, die sich gegenseitig unterstützen könnten. Somit könnte Ryerson und Svensson sich wieder primär um die Defensivaufgaben kümmern, während Beier und Inacio die Offensive unterstützen. Dazu hätte man zentral 2 Innenverteidiger anstatt nur einen in der Rückwärtsbewegung. Wichtig ist jedoch, dass wenig Ballverluste gelingen, was im Bayern Spiel noch nicht perfekt funktioniert hat. Prates ist bspw. ein Spieler, der weder ein LM noch ein LIV ist, d.h. für ihn wäre die Viererkette deutlich besser geeignet. Auch wenn er unter Kovac bisher noch nicht stattfindet, traue ich ihm zu eine ähnliche Überraschung wie Dede zu werden.
Aber realistisch betrachtet wird Kovac noch lange an der Dreierkette festhalten und in der Bundesliga wird das auch problemlos funktionieren. Die Spiele, das relativ gut offenbart haben wie man die Dreierkette knacken kann, waren die Spiele gegen Tottenham und Bergamo, die im Vorjahr auch alles andere als souverän agiert haben. Anders formuliert: vor allem international muss man nun prüfen, ob die Dreierkette wirklich das perfekte System für Dortmund ist. Speziell Bensebaini ist immer wieder eine Schwachstelle.
Aber zurück zur Transferpolitik:
Durch die bisherigen Transfers hat man sich ohne Frage in ein taktisches Korsett gezwungen. Dennoch bin ich extrem glücklich mit den bisherigen Transfers.
Book hat wegen nicht nur darauf geachtet, dass man gute Einzelspieler hat, sondern Spieler verpflichtet, die sehr gut zusammenpassen. Karetsas und Konstantelias passt aus meiner Sicht sogar besser als El Mala und Karetsas. Karetsas und Veerman könnten genau die Spieler werden, der im BvB Mittelfeld gefehlt haben. Man darf nicht vergessen, dass Groß für Kovac ebenfalls ein sehr wichtiger Spieler in der ersten Saison gewesen ist, aber sich aufgrund seines Geschwindigkeitsdefizits nicht für die 6er Rolle geeignet hat.
Die einzige kleine Kritik für mich ist, dass man sich auf der RV/RM Position eine unnötige Baustelle geschaffen hat und weiterhin auf Guirassy/Silva setzt, aber hier kann man Book wenig vorwerfen, wenn einfach die Abnehmer für Guirassy fehlen.
Auch die LIV Position bleibt für mich eine Baustelle, falls Schlotterbeck ausfällt. Aber auch hier ist es logisch, dass man mit Bensebaini als Back-Up plant. Evtl. hat man mit Ritter sogar eine interne Lösung. Er hat definitiv ein gewisses Talent.
Mal sehen, was noch auf der Abgangsseite passieren wird. Aus meiner Sicht müsste man sich noch von Sabitzer, Chukwuemeka und einem Stürmer trennen. Wenn man dann im Gegenzug Tresoldi verpflichten würde, wäre das für mich eine der besten Transferperioden der letzten 30 Jahre.
Auch wenn davon kaum einer spricht und man sicherlich nicht zu früh in Euphorie verfallen sollte, aber mit Bjarki Gardarsson hat man im Nachwuchsbereich auch ein extrem interessantes Talent verpflichtet, der im im Gegensatz zu Rijkhoff, Brunner oder Moukoko auch die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, um ein Topstürmer im Profibereich zu werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Patty am 24.08.2026 um 11:07 Uhr bearbeitet
24.08.2026 - 11:16 Uhr
An den Håland 2.0 hab ich auch schon gedacht… aber der macht seine Packs nur in den unteren Ligen, und der muss mal bei den alten Herren😄 sich beweisen
24.08.2026 - 11:31 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Ja, was will man denn machen, Kurzzeitverträge für zwei Monate abschließen? Nur weil zwei Ausfälle schon vor Saisonbeginn absehbar waren, kann man den Kader doch nicht dauerhaft mit einem zusätzlichen Innenverteidiger aufblähen, den man ab Oktober womöglich überhaupt nicht mehr braucht. Genau für solche überschaubaren Phasen hat man Spieler wie Mané und Reggiani im Kader. Wegen zwei oder drei Wochen Engpass noch einen Spieler zu verpflichten wäre für mich eher schlechte als gute Kaderplanung.
In der allergrößten Not spielt man eben taktisch im absoluten Fiebertraum, mit Viererkette.
Zitat von DasBo
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Zitat von Agraute
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Zitat von Vampiro
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Ja, was will man denn machen, Kurzzeitverträge für zwei Monate abschließen? Nur weil zwei Ausfälle schon vor Saisonbeginn absehbar waren, kann man den Kader doch nicht dauerhaft mit einem zusätzlichen Innenverteidiger aufblähen, den man ab Oktober womöglich überhaupt nicht mehr braucht. Genau für solche überschaubaren Phasen hat man Spieler wie Mané und Reggiani im Kader. Wegen zwei oder drei Wochen Engpass noch einen Spieler zu verpflichten wäre für mich eher schlechte als gute Kaderplanung.
In der allergrößten Not spielt man eben taktisch im absoluten Fiebertraum, mit Viererkette.
Man könnte noch jemanden leihen. Warum denn nicht?
Ich habe da keine Meinung zu, ich sage nur, dass man sich dieser Situation bewusst war und einplanen MUSSTE, dass sich zusätzlich zu den 2 bekannten Langzeit-Ausfällen noch jemand verletzen könnte. Das ist eine völlig andere Situation als wenn sich plötzlich 3 Spieler auf einmal verletzen.
24.08.2026 - 13:13 Uhr
Zitat von DasBo
Man könnte noch jemanden leihen. Warum denn nicht?
Ich habe da keine Meinung zu, ich sage nur, dass man sich dieser Situation bewusst war und einplanen MUSSTE, dass sich zusätzlich zu den 2 bekannten Langzeit-Ausfällen noch jemand verletzen könnte. Das ist eine völlig andere Situation als wenn sich plötzlich 3 Spieler auf einmal verletzen.
Zitat von Coq-au-vin
Ja, was will man denn machen, Kurzzeitverträge für zwei Monate abschließen? Nur weil zwei Ausfälle schon vor Saisonbeginn absehbar waren, kann man den Kader doch nicht dauerhaft mit einem zusätzlichen Innenverteidiger aufblähen, den man ab Oktober womöglich überhaupt nicht mehr braucht. Genau für solche überschaubaren Phasen hat man Spieler wie Mané und Reggiani im Kader. Wegen zwei oder drei Wochen Engpass noch einen Spieler zu verpflichten wäre für mich eher schlechte als gute Kaderplanung.
In der allergrößten Not spielt man eben taktisch im absoluten Fiebertraum, mit Viererkette.
Zitat von DasBo
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Zitat von Agraute
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Zitat von Vampiro
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Ja, was will man denn machen, Kurzzeitverträge für zwei Monate abschließen? Nur weil zwei Ausfälle schon vor Saisonbeginn absehbar waren, kann man den Kader doch nicht dauerhaft mit einem zusätzlichen Innenverteidiger aufblähen, den man ab Oktober womöglich überhaupt nicht mehr braucht. Genau für solche überschaubaren Phasen hat man Spieler wie Mané und Reggiani im Kader. Wegen zwei oder drei Wochen Engpass noch einen Spieler zu verpflichten wäre für mich eher schlechte als gute Kaderplanung.
In der allergrößten Not spielt man eben taktisch im absoluten Fiebertraum, mit Viererkette.
Man könnte noch jemanden leihen. Warum denn nicht?
Ich habe da keine Meinung zu, ich sage nur, dass man sich dieser Situation bewusst war und einplanen MUSSTE, dass sich zusätzlich zu den 2 bekannten Langzeit-Ausfällen noch jemand verletzen könnte. Das ist eine völlig andere Situation als wenn sich plötzlich 3 Spieler auf einmal verletzen.
Weil eine Leihe auch Sinn ergeben muss. Welchen Spieler + Verein überzeugst du denn, sich hier hin verleihen zu lassen, um das 3. Backup bis Oktober zu sein? Oder wenn es ein stärkerer Spieler sein soll, inwiefern macht es für den Sinn, sich für die Bank ausleihen zu lassen? Und welche Spieler bekommt dann denn geliehen? Junge Spieler, die Spielzeit brauchen oder Spieler, die aktuell formschwach sind und ebenfalls Spielpraxis suchen.
In meinen Augen sind wir ausreichend aufgestellt und einen Benkara gibt es ja auch noch, wenn er nicht noch wechselt. Der ist immerhin Nationalspieler. Und eben solche Verletzungsphasen sind für junge Spieler doch Gold wert, weil sie dann mal Einsätze sammeln und sich beweisen können.
24.08.2026 - 15:17 Uhr
Ich sehe keine Notwendigkeit für einen IV.
Allerschlimmstenfalls muss dann halt wer von BVB II oder noch tiefer aushelfen (hatten wir ja schon, unter Sahin, gegen B04, aber da waren ja nur mehr die Azubis am Rudern). Oder man holt kurzfristig einen vertragslosen Spieler, wenn es so hart ist bzw. wird.
Allerschlimmstenfalls muss dann halt wer von BVB II oder noch tiefer aushelfen (hatten wir ja schon, unter Sahin, gegen B04, aber da waren ja nur mehr die Azubis am Rudern). Oder man holt kurzfristig einen vertragslosen Spieler, wenn es so hart ist bzw. wird.
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