-
1.Runde
Daten
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|
|---|---|---|
U. Koschinat |
Trainer |
M. Rapp |
| 8,55 Mio. € | Gesamtmarktwert | 46,43 Mio. € |
| 24,2 | ø-Alter | 25,7 |
A. Dardari |
Wertvollster Spieler |
J. Fujita |
Wunschaufstellung der User
DFB-Pokal: Rot-Weiss Essen - FC St. Pauli
20.08.2026 - 15:26 Uhr
23.08.2026 - 23:23 Uhr
Zitat von sgtdope1984
Was für ein komplett unsachlicher Kommentar. Was hat die Marketingabteilung und der Verkauf von Fanartikeln mit dem Trainer, dem Kader und dem was auf dem Platz passiert direkt zu tun.
Ich kann diesen bullshit nicht mehr hören. Komm gerne mit sachlichen Argumenten (dies ist ein Spieltagsthread) aber nicht mit sowas. Niemand zwingt dich oder irgendjemanden auch nur 1 Shirt zu kaufen. Und wenn du Fan bist, sei doch lieber froh das es verkauft wird. Der Verein ist nämlich auch Arbeitgeber.
Ja, ich sehe auch eine Fehlplanung des Kaders genau wie letztes Jahr.
Ja, wir sparen uns zu Tode.
Und mal ein Hot Take: mit Manos rechts und Pyrka links hätten wir vermutlich 4-6 Punkte und wären eine Runde weiter und für viele wäre heile Welt.
Ich bin nach den Ergebnissen und den Spielen der letzten Woche, auch gefrustet und kann dir Enttäuschung 100 % nachvollziehen. Aber das hat weder was mit der politischen Ausrichtung des Vereins noch mit irgendwelchen Fanartikel Kollektionen zu tun.
Zitat von Schwoadlappe
Solange in der nächsten Woche wieder ein paar neue T-Shirts, Caps, Socken und sonstiger Killefitz in den Fanshop kommen, die für teuer Geld von der hippen Community gekauft werden, ist doch allem Anschein nach alles in bester Ordnung.
Wenn das Hauptaugenmerk weiterhin auf der Vermarktung des Clubs und der "Marke" FC St. Pauli liegt und damit noch ein paar zusätzliche Kröten erwirtschaftet werden können, ist der Kader nebensächlich. Solange alle 2 Wochen 29.xxx Zuschauer ins Stadion rennen und sich dieses Armutszeugnis anschauen, wird die Führungsriege nichts an ihrem Handeln ändern. Und kommt mir jetzt nicht mit bedingungsloser Unterstützung und braun-weiß-roter Treue; heute war ein Offenbarungseid und spätestens jetzt muss es doch auch dem letzten Ideologen klar sein, dass der Laden von OBEN ausgehend aufgeräumt werden muss. Wie bei diesem weltoffenen und liberalen eingetragenen Verein inzwischen mit Kritik umgegangen wird ist aller Ehren wert. Immer wieder der Erste, der die göttliche Moralkeule schwingt und seit Ewigkeiten der Letzte, der sich selbst den so gern erwähnten Spiegel vorhält.
Solange in der nächsten Woche wieder ein paar neue T-Shirts, Caps, Socken und sonstiger Killefitz in den Fanshop kommen, die für teuer Geld von der hippen Community gekauft werden, ist doch allem Anschein nach alles in bester Ordnung.
Wenn das Hauptaugenmerk weiterhin auf der Vermarktung des Clubs und der "Marke" FC St. Pauli liegt und damit noch ein paar zusätzliche Kröten erwirtschaftet werden können, ist der Kader nebensächlich. Solange alle 2 Wochen 29.xxx Zuschauer ins Stadion rennen und sich dieses Armutszeugnis anschauen, wird die Führungsriege nichts an ihrem Handeln ändern. Und kommt mir jetzt nicht mit bedingungsloser Unterstützung und braun-weiß-roter Treue; heute war ein Offenbarungseid und spätestens jetzt muss es doch auch dem letzten Ideologen klar sein, dass der Laden von OBEN ausgehend aufgeräumt werden muss. Wie bei diesem weltoffenen und liberalen eingetragenen Verein inzwischen mit Kritik umgegangen wird ist aller Ehren wert. Immer wieder der Erste, der die göttliche Moralkeule schwingt und seit Ewigkeiten der Letzte, der sich selbst den so gern erwähnten Spiegel vorhält.
Was für ein komplett unsachlicher Kommentar. Was hat die Marketingabteilung und der Verkauf von Fanartikeln mit dem Trainer, dem Kader und dem was auf dem Platz passiert direkt zu tun.
Ich kann diesen bullshit nicht mehr hören. Komm gerne mit sachlichen Argumenten (dies ist ein Spieltagsthread) aber nicht mit sowas. Niemand zwingt dich oder irgendjemanden auch nur 1 Shirt zu kaufen. Und wenn du Fan bist, sei doch lieber froh das es verkauft wird. Der Verein ist nämlich auch Arbeitgeber.
Ja, ich sehe auch eine Fehlplanung des Kaders genau wie letztes Jahr.
Ja, wir sparen uns zu Tode.
Und mal ein Hot Take: mit Manos rechts und Pyrka links hätten wir vermutlich 4-6 Punkte und wären eine Runde weiter und für viele wäre heile Welt.
Ich bin nach den Ergebnissen und den Spielen der letzten Woche, auch gefrustet und kann dir Enttäuschung 100 % nachvollziehen. Aber das hat weder was mit der politischen Ausrichtung des Vereins noch mit irgendwelchen Fanartikel Kollektionen zu tun.
Doch das eine hängt maßgeblich mit anderem zusammen. Wenn der Verein so viel Energie, Zeit, Geld und Kraft wie für Politik und Merchandising in Themen wie Scouting, NLZ und Kadermanagement investieren würde, wäre man auch sportlich viel weiter als jetzt.
Man hat doch deutlich gesehen, was alles möglich ist, wenn nur ein Fußballbesessener wie Hürzeler im Verein beteiligt ist. Nun stelle man sich vor, wir hätten beim FCSP in fast allen Positionen solche Typen…
Schau dir mal an, was Vereine wie Mainz, Freiburg oder Union Berlin durch beständige Arbeit auf die Beine gestellt haben.
Währenddessen wird unser Verein von Leuten unterwandert, die diesen als Medium für ihre politische Propaganda missbrauchen und obendrein nicht mal Ahnung vom Fußball haben.
24.08.2026 - 12:53 Uhr
Musste jetzt erstmal eine Nacht drüber schlafen …
Was wir gestern gesehen haben, macht mir ebenfalls zu schaffen.
Hier einmal die Dinge, die mich besonders beschäftigen:
Die Taktik:
Wir haben wieder einen Trainer, der der Mannschaft seinen Stempel aufdrücken möchte. Warum schaut man nicht erst, welche Typen man im Kader hat, und wählt dann eine Formation, die zur Mannschaft passt?
Es reicht ein Ballverlust im Mittelfeld unsererseits und ein Diagonalball des Gegners, um unsere komplette Hintermannschaft zu überspielen.
Dieses System kannst du mit einem Rüdiger, einem Schlotterbeck und einem Waldemar Anton spielen lassen. Die Namen unserer IVs sollten bekannt sein.
Die Mentalität:
Es ist keiner da, der mal kritisch hinterfragt, der mal den Finger in die Wunde legt. Was ist so schlimm daran, einfach mal den Mund aufzumachen, solange es konstruktiv ist?
Der Letzte, der das getan hat, ist Jacko – den Rest kann man sich dann ja zusammenreimen.
Was wir gestern gesehen haben, macht mir ebenfalls zu schaffen.
Hier einmal die Dinge, die mich besonders beschäftigen:
Die Taktik:
Wir haben wieder einen Trainer, der der Mannschaft seinen Stempel aufdrücken möchte. Warum schaut man nicht erst, welche Typen man im Kader hat, und wählt dann eine Formation, die zur Mannschaft passt?
Es reicht ein Ballverlust im Mittelfeld unsererseits und ein Diagonalball des Gegners, um unsere komplette Hintermannschaft zu überspielen.
Dieses System kannst du mit einem Rüdiger, einem Schlotterbeck und einem Waldemar Anton spielen lassen. Die Namen unserer IVs sollten bekannt sein.
Die Mentalität:
Es ist keiner da, der mal kritisch hinterfragt, der mal den Finger in die Wunde legt. Was ist so schlimm daran, einfach mal den Mund aufzumachen, solange es konstruktiv ist?
Der Letzte, der das getan hat, ist Jacko – den Rest kann man sich dann ja zusammenreimen.
24.08.2026 - 20:24 Uhr
Zitat von OnizukaFCSP
Doch das eine hängt maßgeblich mit anderem zusammen. Wenn der Verein so viel Energie, Zeit, Geld und Kraft wie für Politik und Merchandising in Themen wie Scouting, NLZ und Kadermanagement investieren würde, wäre man auch sportlich viel weiter als jetzt.
Man hat doch deutlich gesehen, was alles möglich ist, wenn nur ein Fußballbesessener wie Hürzeler im Verein beteiligt ist. Nun stelle man sich vor, wir hätten beim FCSP in fast allen Positionen solche Typen…
Schau dir mal an, was Vereine wie Mainz, Freiburg oder Union Berlin durch beständige Arbeit auf die Beine gestellt haben.
Währenddessen wird unser Verein von Leuten unterwandert, die diesen als Medium für ihre politische Propaganda missbrauchen und obendrein nicht mal Ahnung vom Fußball haben.
Zitat von sgtdope1984
Was für ein komplett unsachlicher Kommentar. Was hat die Marketingabteilung und der Verkauf von Fanartikeln mit dem Trainer, dem Kader und dem was auf dem Platz passiert direkt zu tun.
Ich kann diesen bullshit nicht mehr hören. Komm gerne mit sachlichen Argumenten (dies ist ein Spieltagsthread) aber nicht mit sowas. Niemand zwingt dich oder irgendjemanden auch nur 1 Shirt zu kaufen. Und wenn du Fan bist, sei doch lieber froh das es verkauft wird. Der Verein ist nämlich auch Arbeitgeber.
Ja, ich sehe auch eine Fehlplanung des Kaders genau wie letztes Jahr.
Ja, wir sparen uns zu Tode.
Und mal ein Hot Take: mit Manos rechts und Pyrka links hätten wir vermutlich 4-6 Punkte und wären eine Runde weiter und für viele wäre heile Welt.
Ich bin nach den Ergebnissen und den Spielen der letzten Woche, auch gefrustet und kann dir Enttäuschung 100 % nachvollziehen. Aber das hat weder was mit der politischen Ausrichtung des Vereins noch mit irgendwelchen Fanartikel Kollektionen zu tun.
Zitat von Schwoadlappe
Solange in der nächsten Woche wieder ein paar neue T-Shirts, Caps, Socken und sonstiger Killefitz in den Fanshop kommen, die für teuer Geld von der hippen Community gekauft werden, ist doch allem Anschein nach alles in bester Ordnung.
Wenn das Hauptaugenmerk weiterhin auf der Vermarktung des Clubs und der "Marke" FC St. Pauli liegt und damit noch ein paar zusätzliche Kröten erwirtschaftet werden können, ist der Kader nebensächlich. Solange alle 2 Wochen 29.xxx Zuschauer ins Stadion rennen und sich dieses Armutszeugnis anschauen, wird die Führungsriege nichts an ihrem Handeln ändern. Und kommt mir jetzt nicht mit bedingungsloser Unterstützung und braun-weiß-roter Treue; heute war ein Offenbarungseid und spätestens jetzt muss es doch auch dem letzten Ideologen klar sein, dass der Laden von OBEN ausgehend aufgeräumt werden muss. Wie bei diesem weltoffenen und liberalen eingetragenen Verein inzwischen mit Kritik umgegangen wird ist aller Ehren wert. Immer wieder der Erste, der die göttliche Moralkeule schwingt und seit Ewigkeiten der Letzte, der sich selbst den so gern erwähnten Spiegel vorhält.
Solange in der nächsten Woche wieder ein paar neue T-Shirts, Caps, Socken und sonstiger Killefitz in den Fanshop kommen, die für teuer Geld von der hippen Community gekauft werden, ist doch allem Anschein nach alles in bester Ordnung.
Wenn das Hauptaugenmerk weiterhin auf der Vermarktung des Clubs und der "Marke" FC St. Pauli liegt und damit noch ein paar zusätzliche Kröten erwirtschaftet werden können, ist der Kader nebensächlich. Solange alle 2 Wochen 29.xxx Zuschauer ins Stadion rennen und sich dieses Armutszeugnis anschauen, wird die Führungsriege nichts an ihrem Handeln ändern. Und kommt mir jetzt nicht mit bedingungsloser Unterstützung und braun-weiß-roter Treue; heute war ein Offenbarungseid und spätestens jetzt muss es doch auch dem letzten Ideologen klar sein, dass der Laden von OBEN ausgehend aufgeräumt werden muss. Wie bei diesem weltoffenen und liberalen eingetragenen Verein inzwischen mit Kritik umgegangen wird ist aller Ehren wert. Immer wieder der Erste, der die göttliche Moralkeule schwingt und seit Ewigkeiten der Letzte, der sich selbst den so gern erwähnten Spiegel vorhält.
Was für ein komplett unsachlicher Kommentar. Was hat die Marketingabteilung und der Verkauf von Fanartikeln mit dem Trainer, dem Kader und dem was auf dem Platz passiert direkt zu tun.
Ich kann diesen bullshit nicht mehr hören. Komm gerne mit sachlichen Argumenten (dies ist ein Spieltagsthread) aber nicht mit sowas. Niemand zwingt dich oder irgendjemanden auch nur 1 Shirt zu kaufen. Und wenn du Fan bist, sei doch lieber froh das es verkauft wird. Der Verein ist nämlich auch Arbeitgeber.
Ja, ich sehe auch eine Fehlplanung des Kaders genau wie letztes Jahr.
Ja, wir sparen uns zu Tode.
Und mal ein Hot Take: mit Manos rechts und Pyrka links hätten wir vermutlich 4-6 Punkte und wären eine Runde weiter und für viele wäre heile Welt.
Ich bin nach den Ergebnissen und den Spielen der letzten Woche, auch gefrustet und kann dir Enttäuschung 100 % nachvollziehen. Aber das hat weder was mit der politischen Ausrichtung des Vereins noch mit irgendwelchen Fanartikel Kollektionen zu tun.
Doch das eine hängt maßgeblich mit anderem zusammen. Wenn der Verein so viel Energie, Zeit, Geld und Kraft wie für Politik und Merchandising in Themen wie Scouting, NLZ und Kadermanagement investieren würde, wäre man auch sportlich viel weiter als jetzt.
Man hat doch deutlich gesehen, was alles möglich ist, wenn nur ein Fußballbesessener wie Hürzeler im Verein beteiligt ist. Nun stelle man sich vor, wir hätten beim FCSP in fast allen Positionen solche Typen…
Schau dir mal an, was Vereine wie Mainz, Freiburg oder Union Berlin durch beständige Arbeit auf die Beine gestellt haben.
Währenddessen wird unser Verein von Leuten unterwandert, die diesen als Medium für ihre politische Propaganda missbrauchen und obendrein nicht mal Ahnung vom Fußball haben.
Für den sportlichen Erfolg ist Bornemann verantwortlich mit dem Trainer. Die Merchandise und Marketing Abteilung hat einen Sch… damit zu tun. Das ist populistisches Gelaber, sorry.
Denkst du auch nur ein Spieler aus dem Kader denkt sich auf dem Platz „oh die neue Kollektion!“ oder ob St. Pauli sich für Kinderrechte einsetzt beeinflusst irgendjemand negativ aus dem Kader sodass er schlecht spielt?
Jeder ist für seinen Bereich zuständig. Tu nicht so als ob Bornemann einen Spieler nicht verpflichtet hat weil er gerade Kröten retten musste.
Fabian Hürzeler hatte eine gute Mannschaft und ist ein Top Trainer ja.
Deswegen war der Verein aber nicht weniger politisch engagiert oder hat weniger Merch veröffentlicht.
24.08.2026 - 23:09 Uhr
Ich glaube, du verkürzt meinen ursprünglichen Punkt etwas zu sehr auf „Merchandising hat damit nichts zu tun“. Dass die Merchandise-Abteilung weder für die Kaderplanung noch für die taktische Ausrichtung verantwortlich ist, ist selbstverständlich und wurde von mir auch nie behauptet.
Mein Punkt war von Anfang an ein anderer: Es geht um die Prioritäten des Gesamtvereins. Wenn ich die starke Fokussierung auf Vermarktung und Außendarstellung kritisiere und gleichzeitig seit Jahren Defizite bei Kaderplanung, Scouting, Nachwuchsarbeit und sportlicher Entwicklung wahrnehme, dann stelle ich damit keinen kausalen Zusammenhang zwischen einer T-Shirt-Kollektion und der Leistung eines Spielers her. Das wäre absurd und nicht Kern meine Aussage.
Genauso selbstverständlich kann und soll der FC St. Pauli politisch engagiert sein. Auch das kritisiere ich nicht grundsätzlich. Eine politische Haltung und sportlicher Anspruch schließen sich überhaupt nicht aus. Im Gegenteil: Gerade weil diese Haltung Teil der Identität des Vereins ist, muss es möglich sein, sie zu akzeptieren und trotzdem kritisch zu hinterfragen, welchen Stellenwert sie innerhalb des Gesamtvereins einnimmt. Kritik daran bedeutet nicht automatisch, dass man die Haltung selbst für falsch hält.
Mir geht es deshalb auch nicht darum, nach der 0:2-Niederlage einen einzelnen Schuldigen zu benennen, das steht mir nicht zu und das ist auch nicht meine Aufgabe. Für die konkrete sportliche Leistung sind Trainer und die sportliche Führung verantwortlich – darüber besteht doch gar kein Streit.
Die eigentliche Frage ist eine Ebene höher: Warum wirkt der Verein sportlich seit Jahren weniger konsequent und nachhaltig aufgestellt, als es seine Möglichkeiten erwarten ließen?
Und genau deshalb sind die Vergleiche mit Freiburg, Mainz oder Union interessant und richtig. Nicht wegen deren politischer Ausrichtung, sondern wegen der langfristigen sportlichen Arbeit, der Strukturen und der Konsequenz, mit der diese Vereine ihre sportliche Entwicklung verfolgen.
Deshalb widersprechen sich unsere Aussagen letztlich auch nicht: Natürlich ist Bornemann für den Kader verantwortlich und natürlich kann die Marketingabteilung nichts für eine schlecht verteidigende Innenverteidigung. Daraus folgt aber eben nicht, dass die strategische Ausrichtung, die Prioritätensetzung und die sportliche Gesamtentwicklung des Vereins nicht kritisch hinterfragt werden dürfen.
Genau diese Kritik wollte ich mit meinem ursprünglichen Beitrag zum Ausdruck bringen – nicht die Behauptung, dass Merchandising oder politische Aktivitäten unmittelbar für sportliche Misserfolge verantwortlich sind. Ich sehe es eben nur kritisch - und das ist meine ganz persönliche Meinung - dass gefühlt Woche für Woche neues Merch rausgehauen wird, als sei der FC St. Pauli ein Modelabel und kein Fußballverein. Natürlich ist es smart, über diesen Kanal Geld zu verdienen, wenn es sportlich schon nicht funktioniert, aber dennoch... 🤔
Mein Punkt war von Anfang an ein anderer: Es geht um die Prioritäten des Gesamtvereins. Wenn ich die starke Fokussierung auf Vermarktung und Außendarstellung kritisiere und gleichzeitig seit Jahren Defizite bei Kaderplanung, Scouting, Nachwuchsarbeit und sportlicher Entwicklung wahrnehme, dann stelle ich damit keinen kausalen Zusammenhang zwischen einer T-Shirt-Kollektion und der Leistung eines Spielers her. Das wäre absurd und nicht Kern meine Aussage.
Genauso selbstverständlich kann und soll der FC St. Pauli politisch engagiert sein. Auch das kritisiere ich nicht grundsätzlich. Eine politische Haltung und sportlicher Anspruch schließen sich überhaupt nicht aus. Im Gegenteil: Gerade weil diese Haltung Teil der Identität des Vereins ist, muss es möglich sein, sie zu akzeptieren und trotzdem kritisch zu hinterfragen, welchen Stellenwert sie innerhalb des Gesamtvereins einnimmt. Kritik daran bedeutet nicht automatisch, dass man die Haltung selbst für falsch hält.
Mir geht es deshalb auch nicht darum, nach der 0:2-Niederlage einen einzelnen Schuldigen zu benennen, das steht mir nicht zu und das ist auch nicht meine Aufgabe. Für die konkrete sportliche Leistung sind Trainer und die sportliche Führung verantwortlich – darüber besteht doch gar kein Streit.
Die eigentliche Frage ist eine Ebene höher: Warum wirkt der Verein sportlich seit Jahren weniger konsequent und nachhaltig aufgestellt, als es seine Möglichkeiten erwarten ließen?
Und genau deshalb sind die Vergleiche mit Freiburg, Mainz oder Union interessant und richtig. Nicht wegen deren politischer Ausrichtung, sondern wegen der langfristigen sportlichen Arbeit, der Strukturen und der Konsequenz, mit der diese Vereine ihre sportliche Entwicklung verfolgen.
Deshalb widersprechen sich unsere Aussagen letztlich auch nicht: Natürlich ist Bornemann für den Kader verantwortlich und natürlich kann die Marketingabteilung nichts für eine schlecht verteidigende Innenverteidigung. Daraus folgt aber eben nicht, dass die strategische Ausrichtung, die Prioritätensetzung und die sportliche Gesamtentwicklung des Vereins nicht kritisch hinterfragt werden dürfen.
Genau diese Kritik wollte ich mit meinem ursprünglichen Beitrag zum Ausdruck bringen – nicht die Behauptung, dass Merchandising oder politische Aktivitäten unmittelbar für sportliche Misserfolge verantwortlich sind. Ich sehe es eben nur kritisch - und das ist meine ganz persönliche Meinung - dass gefühlt Woche für Woche neues Merch rausgehauen wird, als sei der FC St. Pauli ein Modelabel und kein Fußballverein. Natürlich ist es smart, über diesen Kanal Geld zu verdienen, wenn es sportlich schon nicht funktioniert, aber dennoch... 🤔
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