-
1.Runde
Daten
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|
|---|---|---|
O. Shala |
Trainer |
M. Polzin |
| 4,78 Mio. € | Gesamtmarktwert | 117,15 Mio. € |
| 23,5 | ø-Alter | 25,2 |
J. Eze |
Wertvollster Spieler |
A. Sambi Lokonga |
Wunschaufstellung der User
DFB-Pokal: SC Verl - Hamburger SV
19.08.2026 - 10:40 Uhr
25.08.2026 - 07:05 Uhr
Zitat von RauteStrikesBa
Und wen hat man sich als Abnehmer der langen Bälle vorgestellt? Die Bälle wurden ganz leicht wegverteidigt, wenn Daka oder Adeline in Unterzahl gegen eine geordnete Defensive ranmuss. Diese Pässe gibt es praktisch nicht, die in dieser Konstellation erfolgreich sind.
Einfach das pressende Team mit hohe Bälle überspielen find ich persönlich zu wenig. Gut, dass wir ein Tor geschenkt bekommen haben, aber bei 5:0 Torschüsse zu Beginn kann man konstatieren, dass die taktische Vorgabe gescheitert ist. Man hat den Außenseiter förmlich dazu eingeladen, dass er in der Ausnahmesituation Pokalspiel eine Feldüberlegenheit im Heimstadion herstellen kann, das ist per se sehr gefährlich.
Gestern hatten wir Glück, zufrieden sein kann man mEn nicht.
Zitat von gringo73
Quelle: www.abendblatt.de
„Ich wusste, dass es für uns eine Herausforderung wird. Das hat man auch gerade zu Spielbeginn gemerkt“, sagte der HSV-Coach
HSV setzte bewusst auf lange Bälle in Verl
Tatsächlich wollte Polzin mit langen Bällen agieren, die ein probates Mittel gegen das Verler Mann-gegen-Mann-Pressing hätten sein können. „Das ist eine einfache Lösung, wenn der Gegner im Anlaufen aggressiv Mann gegen Mann spielt. Allerdings müssen die Pässe und die Laufwege besser sein“, sagte Abwehrchef Bornauw.
Polzin: „...Es wäre fahrlässig gewesen, zu glauben, dass wir als Erstl...
HSV setzte bewusst auf lange Bälle in Verl
Tatsächlich wollte Polzin mit langen Bällen agieren, die ein probates Mittel gegen das Verler Mann-gegen-Mann-Pressing hätten sein können. „Das ist eine einfache Lösung, wenn der Gegner im Anlaufen aggressiv Mann gegen Mann spielt. Allerdings müssen die Pässe und die Laufwege besser sein“, sagte Abwehrchef Bornauw.
Polzin: „...Es wäre fahrlässig gewesen, zu glauben, dass wir als Erstl...
Und wen hat man sich als Abnehmer der langen Bälle vorgestellt? Die Bälle wurden ganz leicht wegverteidigt, wenn Daka oder Adeline in Unterzahl gegen eine geordnete Defensive ranmuss. Diese Pässe gibt es praktisch nicht, die in dieser Konstellation erfolgreich sind.
Einfach das pressende Team mit hohe Bälle überspielen find ich persönlich zu wenig. Gut, dass wir ein Tor geschenkt bekommen haben, aber bei 5:0 Torschüsse zu Beginn kann man konstatieren, dass die taktische Vorgabe gescheitert ist. Man hat den Außenseiter förmlich dazu eingeladen, dass er in der Ausnahmesituation Pokalspiel eine Feldüberlegenheit im Heimstadion herstellen kann, das ist per se sehr gefährlich.
Gestern hatten wir Glück, zufrieden sein kann man mEn nicht.
Mit Glück gewinnt man 1:0, aber nur mit Glück gewinnt man nicht 3:0
Aber man sollte trotzdem die Kirche im Dorf lassen.
Verl ist ein Drittligist und nicht die Champions League spielende Borussia aus Dortmund.
Man sollte in Dortmund nicht allzuviel erwarten.
25.08.2026 - 09:27 Uhr
3:0, nicht glänzend, aber HSV-untypisch abgezockt.
Was nimmt man da als Erkenntnis mit?
Ein paar Gedanken:
Zwei Jungspunde in der Startelf, nicht einfach aus der Not geboren, sondern als Ergebnis einer Vorbereitung, die sie zu einem integralen Bestandteil unseres Kaders gemacht hat.
Eine Verletzung von Korsettstangen wie Remberg oder Sambi im Z(D)M schreckt mich heute deutlich weniger als vor 12 Monaten. Nadir hat mich mit seiner Körpersprache und Klarheit im Paßspiel sehr beeindruckt; ich könnte ihn mir auch vorstellen, wenn Remberg mal eine Pause benötigt, Amoako kann ich noch überhaupt nicht einschätzen, aber das in Dresden gezeigte Skillset passt für mich perfekt.
Im Sturm können wir jetzt spätestens nach der Ankunft von Moffi sehr variabel (re)agieren; die Läufe eines Daka, die Wucht eines Moffi, Poulsen als Schweizer Taschenmesser, und dann haben wir noch nicht über Stange und Philippe und die Option eines Zweiersturms gesprochen. Nochmal zum Vergleich: Im Vorjahr haben wir in der Liga 15 Stürmertore erzielt…alle zusammen. Ich bin da sehr positiv, dass wir hier deutlich Luft nach oben haben.
Grønbæk mit Spielrhythmus ist für mich ein fantastisches Upgrade; ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das zusammen mit einem Vieira aussehen könnte. Auf dieser Position haben wir im Vorjahr vor seiner Ankunft mit Røssing-Lelesiit, Baldé, Dompé, sogar mal Mikelbro gespielt.
Bornauw hat nicht den Bling-Bling-Faktor von Luka, aber seine Ausstrahlung, seine Geschwindigkeit und Antizipation wirken auf mich sehr passend für unseren Bedarf.
Die Planstelle auf RV/RM braucht zumindest Konkurrenz für Jatta, möglichst sogar ein Upgrade. Ich habe Adeline auch so gesehen, dass er es auf seiner tendenziell rechten Position schwieriger hatte mit Jatta als links Grønbæk mit Lembke (vereinfacht dargestellt).
Ich war gespannt, 35 Minuten lang angestrengt und mit Pirmasenser déjà-vu Gedanken unterwegs, und am Ende beeindruckt, wie offenbar auch die Pausenansprache ihre Wirkung getan hat, und wie viel Klasse wir auf den Platz bringen können - individuell und im Verbund.
Es ist selbsterklärend, dass Samstag ein ganz anderer Sternenzerstörer auf uns trifft als gestern, aber bange ist mir nicht davor.
Nur der HSV!
Jottkah1887
Was nimmt man da als Erkenntnis mit?
Ein paar Gedanken:
Zwei Jungspunde in der Startelf, nicht einfach aus der Not geboren, sondern als Ergebnis einer Vorbereitung, die sie zu einem integralen Bestandteil unseres Kaders gemacht hat.
Eine Verletzung von Korsettstangen wie Remberg oder Sambi im Z(D)M schreckt mich heute deutlich weniger als vor 12 Monaten. Nadir hat mich mit seiner Körpersprache und Klarheit im Paßspiel sehr beeindruckt; ich könnte ihn mir auch vorstellen, wenn Remberg mal eine Pause benötigt, Amoako kann ich noch überhaupt nicht einschätzen, aber das in Dresden gezeigte Skillset passt für mich perfekt.
Im Sturm können wir jetzt spätestens nach der Ankunft von Moffi sehr variabel (re)agieren; die Läufe eines Daka, die Wucht eines Moffi, Poulsen als Schweizer Taschenmesser, und dann haben wir noch nicht über Stange und Philippe und die Option eines Zweiersturms gesprochen. Nochmal zum Vergleich: Im Vorjahr haben wir in der Liga 15 Stürmertore erzielt…alle zusammen. Ich bin da sehr positiv, dass wir hier deutlich Luft nach oben haben.
Grønbæk mit Spielrhythmus ist für mich ein fantastisches Upgrade; ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das zusammen mit einem Vieira aussehen könnte. Auf dieser Position haben wir im Vorjahr vor seiner Ankunft mit Røssing-Lelesiit, Baldé, Dompé, sogar mal Mikelbro gespielt.
Bornauw hat nicht den Bling-Bling-Faktor von Luka, aber seine Ausstrahlung, seine Geschwindigkeit und Antizipation wirken auf mich sehr passend für unseren Bedarf.
Die Planstelle auf RV/RM braucht zumindest Konkurrenz für Jatta, möglichst sogar ein Upgrade. Ich habe Adeline auch so gesehen, dass er es auf seiner tendenziell rechten Position schwieriger hatte mit Jatta als links Grønbæk mit Lembke (vereinfacht dargestellt).
Ich war gespannt, 35 Minuten lang angestrengt und mit Pirmasenser déjà-vu Gedanken unterwegs, und am Ende beeindruckt, wie offenbar auch die Pausenansprache ihre Wirkung getan hat, und wie viel Klasse wir auf den Platz bringen können - individuell und im Verbund.
Es ist selbsterklärend, dass Samstag ein ganz anderer Sternenzerstörer auf uns trifft als gestern, aber bange ist mir nicht davor.
Nur der HSV!
Jottkah1887
25.08.2026 - 10:23 Uhr
Zitat von Jottkah1887
3:0, nicht glänzend, aber HSV-untypisch abgezockt.
Was nimmt man da als Erkenntnis mit?
Ein paar Gedanken:
Zwei Jungspunde in der Startelf, nicht einfach aus der Not geboren, sondern als Ergebnis einer Vorbereitung, die sie zu einem integralen Bestandteil unseres Kaders gemacht hat.
Eine Verletzung von Korsettstangen wie Remberg oder Sambi im Z(D)M schreckt mich heute deutlich weniger als vor 12 Monaten. Nadir hat mich mit seiner Körpersprache und Klarheit im Paßspiel sehr beeindruckt; ich könnte ihn mir auch vorstellen, wenn Remberg mal eine Pause benötigt, Amoako kann ich noch überhaupt nicht einschätzen, aber das in Dresden gezeigte Skillset passt für mich perfekt.
Im Sturm können wir jetzt spätestens nach der Ankunft von Moffi sehr variabel (re)agieren; die Läufe eines Daka, die Wucht eines Moffi, Poulsen als Schweizer Taschenmesser, und dann haben wir noch nicht über Stange und Philippe und die Option eines Zweiersturms gesprochen. Nochmal zum Vergleich: Im Vorjahr haben wir in der Liga 15 Stürmertore erzielt…alle zusammen. Ich bin da sehr positiv, dass wir hier deutlich Luft nach oben haben.
Grønbæk mit Spielrhythmus ist für mich ein fantastisches Upgrade; ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das zusammen mit einem Vieira aussehen könnte. Auf dieser Position haben wir im Vorjahr vor seiner Ankunft mit Røssing-Lelesiit, Baldé, Dompé, sogar mal Mikelbro gespielt.
Bornauw hat nicht den Bling-Bling-Faktor von Luka, aber seine Ausstrahlung, seine Geschwindigkeit und Antizipation wirken auf mich sehr passend für unseren Bedarf.
Die Planstelle auf RV/RM braucht zumindest Konkurrenz für Jatta, möglichst sogar ein Upgrade. Ich habe Adeline auch so gesehen, dass er es auf seiner tendenziell rechten Position schwieriger hatte mit Jatta als links Grønbæk mit Lembke (vereinfacht dargestellt).
Ich war gespannt, 35 Minuten lang angestrengt und mit Pirmasenser déjà-vu Gedanken unterwegs, und am Ende beeindruckt, wie offenbar auch die Pausenansprache ihre Wirkung getan hat, und wie viel Klasse wir auf den Platz bringen können - individuell und im Verbund.
Es ist selbsterklärend, dass Samstag ein ganz anderer Sternenzerstörer auf uns trifft als gestern, aber bange ist mir nicht davor.
Nur der HSV!
Jottkah1887
3:0, nicht glänzend, aber HSV-untypisch abgezockt.
Was nimmt man da als Erkenntnis mit?
Ein paar Gedanken:
Zwei Jungspunde in der Startelf, nicht einfach aus der Not geboren, sondern als Ergebnis einer Vorbereitung, die sie zu einem integralen Bestandteil unseres Kaders gemacht hat.
Eine Verletzung von Korsettstangen wie Remberg oder Sambi im Z(D)M schreckt mich heute deutlich weniger als vor 12 Monaten. Nadir hat mich mit seiner Körpersprache und Klarheit im Paßspiel sehr beeindruckt; ich könnte ihn mir auch vorstellen, wenn Remberg mal eine Pause benötigt, Amoako kann ich noch überhaupt nicht einschätzen, aber das in Dresden gezeigte Skillset passt für mich perfekt.
Im Sturm können wir jetzt spätestens nach der Ankunft von Moffi sehr variabel (re)agieren; die Läufe eines Daka, die Wucht eines Moffi, Poulsen als Schweizer Taschenmesser, und dann haben wir noch nicht über Stange und Philippe und die Option eines Zweiersturms gesprochen. Nochmal zum Vergleich: Im Vorjahr haben wir in der Liga 15 Stürmertore erzielt…alle zusammen. Ich bin da sehr positiv, dass wir hier deutlich Luft nach oben haben.
Grønbæk mit Spielrhythmus ist für mich ein fantastisches Upgrade; ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das zusammen mit einem Vieira aussehen könnte. Auf dieser Position haben wir im Vorjahr vor seiner Ankunft mit Røssing-Lelesiit, Baldé, Dompé, sogar mal Mikelbro gespielt.
Bornauw hat nicht den Bling-Bling-Faktor von Luka, aber seine Ausstrahlung, seine Geschwindigkeit und Antizipation wirken auf mich sehr passend für unseren Bedarf.
Die Planstelle auf RV/RM braucht zumindest Konkurrenz für Jatta, möglichst sogar ein Upgrade. Ich habe Adeline auch so gesehen, dass er es auf seiner tendenziell rechten Position schwieriger hatte mit Jatta als links Grønbæk mit Lembke (vereinfacht dargestellt).
Ich war gespannt, 35 Minuten lang angestrengt und mit Pirmasenser déjà-vu Gedanken unterwegs, und am Ende beeindruckt, wie offenbar auch die Pausenansprache ihre Wirkung getan hat, und wie viel Klasse wir auf den Platz bringen können - individuell und im Verbund.
Es ist selbsterklärend, dass Samstag ein ganz anderer Sternenzerstörer auf uns trifft als gestern, aber bange ist mir nicht davor.
Nur der HSV!
Jottkah1887
Genau so habe ich das auch gesehen.
Ein paar kleine Anmerkungen noch.
Nandja auf LIV kam mir nicht ganz so souverän und sicher vor wie als RIV auf der Seite mit seinem "starken Fuß".
Lemke war offensiv bemüht, aber geklappt hat nicht alles, was aber auch nicht sein muss, denn durch Fehler lernt man schneller, wobei er natürlich keine gravierenden Fehler hatte.
Mir gefällt die nach vorne gerichtete Spielweise von Adeline sehr. Klar kommen nicht alle Pässe an, aber ähnlich wie Groenbaek sehe ich hier noch Steigerungspotential spätestens im nächsten Jahr. Bin sehr gespannt.
Nadir hat mich auch durch seine Körperlichkeit und den Einsatz des Körpers sehr an die Spitzenzeiten von Ludovit Reis erinnert. Prima !
Jatta, was soll ich sagen ? Flanken verpuffen, Offensivaktionen werden im Keim erstickt, weil er sich das nicht zutraut. Viele Bälle dann hinten rum oder Quergeschiebe.
Otto Stange hatte sehr eigennützige Aktionen, bei denen man auch mal querlegen kann.
Ansonsten für Runde 1 eher souverän für HSV-Verhältnisse
25.08.2026 - 14:41 Uhr
Letztlich klarer und insgesamt ungefährdeter Sieg, der aber inhaltlich ein paar Themen aufgezeigt hat.
Laut Merlin Polzin waren die hohen Bälle geplant und eine "einfache Lösung", um die aggressive Mannorientierung von Verl zu überspielen. Es wäre andernfalls "fahrlässig" gewesen, zu glauben, man müsse in Verl alles fußballerisch lösen. Ich bin grundsätzlich bei ihm, das Mittel ist legitim, aber für mich stecken da auch 1-2 Dinge drin.
Wenn man sich in der Lage sehen könnte, so ein Pressing aufzulösen, dann tendenziell eher gegen einen Drittligisten - wo man schon deutliche Vorteile in der Passqualität- und Schärfe haben sollte - als in Dortmund. Man hat dafür in der IV aber aktuell auch schlicht nicht das Personal. Auch nicht, wenn Torunarigha dabei gewesen wäre, weil der (ebenso wie Capaldo) die Bälle treibt, wenn er Platz hat und zwar gute lange Bälle spielt aber progressive Pässe nicht sein Themengebiet sind.
Dazu fand ich uns - mag aber eben daran liegen, dass die langen Bälle geplant waren - vor der IV in unserem Aufbau teilweise zu statisch. Um so eine Mannorientierung zu bespielen, brauche ich - kurz erst recht aber auch bei langen Bällen - mehr Bewegung und gegenläufige Bewegungen. Da war man teilweise noch im Testspielmodus und ohne entsprechendes Freilaufen, kann auch niemand kurz progressiv rausspielen.
Auch hat mir gerade in Halbzeit 1, als der Gegner die Intensität noch mitgehen konnte, die Schärfe gegen den Ball und die absolute Entschlossenheit gefehlt. Genau das wurde ja als Steckenpferd und DNA des "HSV 2.0" angekündigt, dass man marschiert, die Wege macht und maximal intensiv ist. War hier über weite Strecken so nicht zu sehen.
Inhaltlich gibt es also noch zutun, in den (def sichtbaren) Abläufe im kontrollierten Angriffsspiel fehlt oft noch Verbindung, und die Drehzahl muss in Dortmund in einem anderen Bereich laufen.
Dafür, dass man offenkundig betont hat, viel weiter zu sein als letzte Saison, fand ich das eigene Spiel noch wenig homogen. Angesichts der doch vielen neuen Teile finde ich das auch nicht weiter verwunderlich, hatte mir aber nach den entsprechenden Ankündigungen von Polzin oder auch Remberg etwas mehr Abläufe und Griffigkeit erwartet.
So ein Spiel dann aber am Ende 3:0 relativ klar zu gewinnen, ist auch ein Zeichen von Qualität. In dem Fall in erster Linie der Qualität von Albert Gronbaek aber auch, dass man sich hier keine dummen Tore gefangen hat und damit nicht hinterher laufen musste.
Dortmund ist für mich ehrlich gesagt nicht der große Gradmesser. 18:30 in Dortmund zum Topspiel, da werden alle auf Sendung sein und man hat quasi keinen Druck. Schon letzte Saison hat man genau in den Spielen oft eine sehr gute Figur abgegeben. Zuhause gegen Mainz, vor 57.000 mit der Erwartung an einen guten Start, wird sich zeigen, wo wir stehen.
Laut Merlin Polzin waren die hohen Bälle geplant und eine "einfache Lösung", um die aggressive Mannorientierung von Verl zu überspielen. Es wäre andernfalls "fahrlässig" gewesen, zu glauben, man müsse in Verl alles fußballerisch lösen. Ich bin grundsätzlich bei ihm, das Mittel ist legitim, aber für mich stecken da auch 1-2 Dinge drin.
Wenn man sich in der Lage sehen könnte, so ein Pressing aufzulösen, dann tendenziell eher gegen einen Drittligisten - wo man schon deutliche Vorteile in der Passqualität- und Schärfe haben sollte - als in Dortmund. Man hat dafür in der IV aber aktuell auch schlicht nicht das Personal. Auch nicht, wenn Torunarigha dabei gewesen wäre, weil der (ebenso wie Capaldo) die Bälle treibt, wenn er Platz hat und zwar gute lange Bälle spielt aber progressive Pässe nicht sein Themengebiet sind.
Dazu fand ich uns - mag aber eben daran liegen, dass die langen Bälle geplant waren - vor der IV in unserem Aufbau teilweise zu statisch. Um so eine Mannorientierung zu bespielen, brauche ich - kurz erst recht aber auch bei langen Bällen - mehr Bewegung und gegenläufige Bewegungen. Da war man teilweise noch im Testspielmodus und ohne entsprechendes Freilaufen, kann auch niemand kurz progressiv rausspielen.
Auch hat mir gerade in Halbzeit 1, als der Gegner die Intensität noch mitgehen konnte, die Schärfe gegen den Ball und die absolute Entschlossenheit gefehlt. Genau das wurde ja als Steckenpferd und DNA des "HSV 2.0" angekündigt, dass man marschiert, die Wege macht und maximal intensiv ist. War hier über weite Strecken so nicht zu sehen.
Inhaltlich gibt es also noch zutun, in den (def sichtbaren) Abläufe im kontrollierten Angriffsspiel fehlt oft noch Verbindung, und die Drehzahl muss in Dortmund in einem anderen Bereich laufen.
Dafür, dass man offenkundig betont hat, viel weiter zu sein als letzte Saison, fand ich das eigene Spiel noch wenig homogen. Angesichts der doch vielen neuen Teile finde ich das auch nicht weiter verwunderlich, hatte mir aber nach den entsprechenden Ankündigungen von Polzin oder auch Remberg etwas mehr Abläufe und Griffigkeit erwartet.
So ein Spiel dann aber am Ende 3:0 relativ klar zu gewinnen, ist auch ein Zeichen von Qualität. In dem Fall in erster Linie der Qualität von Albert Gronbaek aber auch, dass man sich hier keine dummen Tore gefangen hat und damit nicht hinterher laufen musste.
Dortmund ist für mich ehrlich gesagt nicht der große Gradmesser. 18:30 in Dortmund zum Topspiel, da werden alle auf Sendung sein und man hat quasi keinen Druck. Schon letzte Saison hat man genau in den Spielen oft eine sehr gute Figur abgegeben. Zuhause gegen Mainz, vor 57.000 mit der Erwartung an einen guten Start, wird sich zeigen, wo wir stehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RoyalOak am 25.08.2026 um 14:43 Uhr bearbeitet
25.08.2026 - 20:47 Uhr
Die ersten 35 Minuten fand ich uns nicht gut. Wir waren zu unkonzentriert und nicht konsequent genug in der Zonenverteidigung, wodurch Passwege offen blieben, die zu ein paar Chancen für Verl führten.
Im Aufbauspiel kamen zu oft Bälle auf Spieler mit dem Rücken zum Tor und durch das Abkippen der Offensivspieler wurden die Wege nach vorn unnötig lang.
Auch als unsere Stürmer vorn anliefen, klaffte eine Lücke zwischen ihnen und unserem Mittelfeld, weswegen sie leicht überspielt wurden.
Dann hatte man mit dem Führungstreffer ein wenig Glück, was man sich aber auch erzwungen hatte.
Die zweite Halbzeit war im Gegensatz zur ersten viel besser. Man war konzentrierter und stellte die Passwege besser zu.
Man erhöhte die Intensität, wodurch wir mit dem zweiten und dritten Tor schnell den Deckel draufmachten und das Spiel daraufhin souverän kontrollierten.
Wir standen stabil und haben uns durch Verls Pressing nicht beeindrucken lassen.
Ich glaube, Verl hatte außer Fernschüssen sich auch nichts erspielen können.
Was mir aber bei uns fehlt und was mir auch schon in den Testspielen fehlte, ist der Mut für progressive Pässe.
Selbst nach dem 3:0 gab es Situationen, in denen man sicher nach hinten oder seitlich gespielt hat, obwohl es Schnittstellen gab die man hätte bespielen können, und selbst bei einem Ballverlust hätte man sicher gestanden.
Nadir war so ziemlich der einzige, der sich das mal getraut hat. Wenn du Spieler hast, die in die Tiefe laufen, muss man sich auch trauen, den Ball vertikal und vor allem diagonal aus dem Mittelfeld ins letzte Drittel zu treiben.
Die jungen Nandja und Lemke haben sich trotz anfänglicher Unsicherheiten solide und ruhig geschlagen.
Bei den beiden mache ich mir keine Sorgen, wenn sie Einsätze in der BuLi erhalten. Die können uns noch hilfreich sein.
Grönbaek war mal wieder richtig stark. Es wäre schön, ihn gesund eine ganze Saison in Action zu sehen.
Zusammengefasst bin ich aber mit dem Spiel zufrieden gewesen.
Da hatten wir in der Vergangenheit in der ersten Runde weitaus schlechtere Spiele gehabt und ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann wir zuletzt mal so souverän weitergekommen sind.
Zwar war das Spiel jetzt kein Maßstab, aber da hatten andere Konkurrenten größere Probleme gehabt.
Im Aufbauspiel kamen zu oft Bälle auf Spieler mit dem Rücken zum Tor und durch das Abkippen der Offensivspieler wurden die Wege nach vorn unnötig lang.
Auch als unsere Stürmer vorn anliefen, klaffte eine Lücke zwischen ihnen und unserem Mittelfeld, weswegen sie leicht überspielt wurden.
Dann hatte man mit dem Führungstreffer ein wenig Glück, was man sich aber auch erzwungen hatte.
Die zweite Halbzeit war im Gegensatz zur ersten viel besser. Man war konzentrierter und stellte die Passwege besser zu.
Man erhöhte die Intensität, wodurch wir mit dem zweiten und dritten Tor schnell den Deckel draufmachten und das Spiel daraufhin souverän kontrollierten.
Wir standen stabil und haben uns durch Verls Pressing nicht beeindrucken lassen.
Ich glaube, Verl hatte außer Fernschüssen sich auch nichts erspielen können.
Was mir aber bei uns fehlt und was mir auch schon in den Testspielen fehlte, ist der Mut für progressive Pässe.
Selbst nach dem 3:0 gab es Situationen, in denen man sicher nach hinten oder seitlich gespielt hat, obwohl es Schnittstellen gab die man hätte bespielen können, und selbst bei einem Ballverlust hätte man sicher gestanden.
Nadir war so ziemlich der einzige, der sich das mal getraut hat. Wenn du Spieler hast, die in die Tiefe laufen, muss man sich auch trauen, den Ball vertikal und vor allem diagonal aus dem Mittelfeld ins letzte Drittel zu treiben.
Die jungen Nandja und Lemke haben sich trotz anfänglicher Unsicherheiten solide und ruhig geschlagen.
Bei den beiden mache ich mir keine Sorgen, wenn sie Einsätze in der BuLi erhalten. Die können uns noch hilfreich sein.
Grönbaek war mal wieder richtig stark. Es wäre schön, ihn gesund eine ganze Saison in Action zu sehen.
Zusammengefasst bin ich aber mit dem Spiel zufrieden gewesen.
Da hatten wir in der Vergangenheit in der ersten Runde weitaus schlechtere Spiele gehabt und ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann wir zuletzt mal so souverän weitergekommen sind.
Zwar war das Spiel jetzt kein Maßstab, aber da hatten andere Konkurrenten größere Probleme gehabt.
25.08.2026 - 21:28 Uhr
Verl - HSV
Torschüsse: 13 - 10
Ballbesitz: 57 - 43
Ecken: 2 - 1
xGoals: 0,6 - 0,97
Gegen einen Drittligisten natürlich nicht so dolle, aber vermutlich sollten sich die Spieler vorstellen, sie spielen gegen den BVB, quasi als Generalprobe! 🙂
Torschüsse: 13 - 10
Ballbesitz: 57 - 43
Ecken: 2 - 1
xGoals: 0,6 - 0,97
Gegen einen Drittligisten natürlich nicht so dolle, aber vermutlich sollten sich die Spieler vorstellen, sie spielen gegen den BVB, quasi als Generalprobe! 🙂
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