Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von Hanseatenjoker
Find ich gut, dass Du lachen kannst. Was meinst Du, wie oft ich die letzten Tage gelacht habe, das letzte Mal über den Begriff Rechtsgerichtete.
Zitat von Gryphus
Ich zitiere dich mal grob aus der Onkelz-Diskussion aus der vorletzten Sommerpause: "Ich habe noch nie eine rechte Symbolik bei Hansa Rostock gesehen, auch bei Auswärtsspielen nicht."
Die nimmst dich ein weiteres Mal selbst komplett Hops, dass ich gerade wirklich laut lachen musste.
Zitat von Hanseatenjoker
Mich würde wirklich mal ernsthaft von unseren Usern auf der moralisch richtigen Seite interessieren, warum sie Fan oder sogar Mitglied von Hansa sind.
Weil,egal wann sie es geworden sind oder eingetreten sind, war die Fanszene von Hansa viel, viel rechter als jetzt.
Also ich könnte z. B. Nie Fan von St. Pauli sein, weil ich deren Ansichten zu null komma null teile.
Ich stelle mir das dann so vor, dass ich nach jedem Bekenntnis zur Seenotrettung oder Fordeungen wie No Border usw im Forum ich mich dagegen positionieren würde.
Ist jetzt überspitzt, aber wer jetzt schon so viel Rassismus, Nazis, Abschaum usw sieht, war der vorher blind ?
Und bei manchen denke ich wirklich mittlerweile, dass sie mit ihren Ansichten bei Pauli wirklich besser aufgehoben wären.
Mich würde wirklich mal ernsthaft von unseren Usern auf der moralisch richtigen Seite interessieren, warum sie Fan oder sogar Mitglied von Hansa sind.
Weil,egal wann sie es geworden sind oder eingetreten sind, war die Fanszene von Hansa viel, viel rechter als jetzt.
Also ich könnte z. B. Nie Fan von St. Pauli sein, weil ich deren Ansichten zu null komma null teile.
Ich stelle mir das dann so vor, dass ich nach jedem Bekenntnis zur Seenotrettung oder Fordeungen wie No Border usw im Forum ich mich dagegen positionieren würde.
Ist jetzt überspitzt, aber wer jetzt schon so viel Rassismus, Nazis, Abschaum usw sieht, war der vorher blind ?
Und bei manchen denke ich wirklich mittlerweile, dass sie mit ihren Ansichten bei Pauli wirklich besser aufgehoben wären.
Ich zitiere dich mal grob aus der Onkelz-Diskussion aus der vorletzten Sommerpause: "Ich habe noch nie eine rechte Symbolik bei Hansa Rostock gesehen, auch bei Auswärtsspielen nicht."
Die nimmst dich ein weiteres Mal selbst komplett Hops, dass ich gerade wirklich laut lachen musste.

Find ich gut, dass Du lachen kannst. Was meinst Du, wie oft ich die letzten Tage gelacht habe, das letzte Mal über den Begriff Rechtsgerichtete.
Ich war eher der Auffassung, dass du vor allem viel rumgeweint hast oder will man das Forum verlassen, weil es so lustig war!?
Zitat von Nikita1965
Was ich an Hansa, neben dem reinen Fußball und der Atmosphäre (dann, wenn der Support positiv ist und nicht "gegen") liebe: dass die ganze Stadt, das ganze Bundesland hinter dem Verein steht. In der ganzen Breite der Gesellschaft! Das macht Hansa aus und ist so extrem nur bei sehr wenigen Vereinen in Deutschland zu finden. Sogar der Sänger von Feine Sahne Fischfilet ist Hansafan. Genau das scheinst du ja nicht zu wollen mit deinem "geht doch zu St. Pauli".
Was ich hasse: dass Rechtsextreme glauben, der Verein gehöre ihnen und sie könnten für "die Fans" sprechen.
Zitat von Hanseatenjoker
Mich würde wirklich mal ernsthaft von unseren Usern auf der moralisch richtigen Seite interessieren, warum sie Fan oder sogar Mitglied von Hansa sind.
Weil,egal wann sie es geworden sind oder eingetreten sind, war die Fanszene von Hansa viel, viel rechter als jetzt.
Also ich könnte z. B. Nie Fan von St. Pauli sein, weil ich deren Ansichten zu null komma null teile.
Ich stelle mir das dann so vor, dass ich nach jedem Bekenntnis zur Seenotrettung oder Fordeungen wie No Border usw im Forum ich mich dagegen positionieren würde.
Ist jetzt überspitzt, aber wer jetzt schon so viel Rassismus, Nazis, Abschaum usw sieht, war der vorher blind ?
Und bei manchen denke ich wirklich mittlerweile, dass sie mit ihren Ansichten bei Pauli wirklich besser aufgehoben wären.
Mich würde wirklich mal ernsthaft von unseren Usern auf der moralisch richtigen Seite interessieren, warum sie Fan oder sogar Mitglied von Hansa sind.
Weil,egal wann sie es geworden sind oder eingetreten sind, war die Fanszene von Hansa viel, viel rechter als jetzt.
Also ich könnte z. B. Nie Fan von St. Pauli sein, weil ich deren Ansichten zu null komma null teile.
Ich stelle mir das dann so vor, dass ich nach jedem Bekenntnis zur Seenotrettung oder Fordeungen wie No Border usw im Forum ich mich dagegen positionieren würde.
Ist jetzt überspitzt, aber wer jetzt schon so viel Rassismus, Nazis, Abschaum usw sieht, war der vorher blind ?
Und bei manchen denke ich wirklich mittlerweile, dass sie mit ihren Ansichten bei Pauli wirklich besser aufgehoben wären.
Was ich an Hansa, neben dem reinen Fußball und der Atmosphäre (dann, wenn der Support positiv ist und nicht "gegen") liebe: dass die ganze Stadt, das ganze Bundesland hinter dem Verein steht. In der ganzen Breite der Gesellschaft! Das macht Hansa aus und ist so extrem nur bei sehr wenigen Vereinen in Deutschland zu finden. Sogar der Sänger von Feine Sahne Fischfilet ist Hansafan. Genau das scheinst du ja nicht zu wollen mit deinem "geht doch zu St. Pauli".
Was ich hasse: dass Rechtsextreme glauben, der Verein gehöre ihnen und sie könnten für "die Fans" sprechen.
Da gehe ich komplett mit. Wer hier länger dabei ist weiß, dass ich viele viele Jahre alter 1a/2a-er war. Wir hatten lange einen eigenen Trommler und drei Hand voll Leute, die selbst supporten haben und versucht haben den Block zu animieren. (was dank Süd recht schwer war)
Die meisten Leute da sind und waren coole Socken. Rassisten und Feuerzeugwerfer wurden auch gerne an Polizei oder Ordner gegeben - sonst war es friedlich, freundlich und durchmischt. Weder Frauen noch Kinder noch Handys waren ein Problem.
Ansonsten war es halt der lokale Klub in der Nähe. Die Pilgerei vom Zoo zum Stadion - aus allen Ecken strömten Kutten, Familien oder sonstwer hinzu bis man vor dem Stadion (vor der Nord) eine tolle bunte Menge hatte. Dazu kam das Underdog-Feeling, gemischt mit Zusammenhalt und der Prise an Skandinavienflair. Nach dem Spiel im LT neben Ozcipka an der Bar zu sitzen oder Schieddi nachts um 3 am Dobi-Döner zu treffen war toll.
Mitglied bin ich geworden, als es Spitz auf Knopf stand mit dem Verein, 2009 oder so. Das waren auch die Zeiten wo wir hier diverse 321 oder 999-Sponsorings auf die Beine gestellt haben oder TM-Forums-Werbebanner für das Trainingslager entwickelt haben und dem Verein so auch ein wenig geholfen haben. Eine Sache ist mir aber lange selbst klargewesen: Ich bin nicht wegen der organisierten Fanszene sondern ganz klar TROTZ der organisierten Fanszene Fan und auch Mitglied geworden. Ich habe mich immer für ein friedliches und respektvolles Miteinander eingesetzt, für Werte, die der Verein nach innen und nach außen vertritt. Hier gab es Vostände, die haben das versucht und sind gescheitert. Andere haben es dann anders versucht - aber wenigstens noch mit ein wenig Rückgrat. Hier hatte ich die Chance in der Geschäftsstelle mit dem damaligen Vorsitzenden über die Fanstrategien zu sprechen - ich war nicht seiner Meinung, habe aber den Weg als Möglichkeit erkannt und respektiert.
Mit Zügen auch mal Auswärts zu fahren habe ich irgendwann gelassen. Ich wollte nicht Teil dessen sein, was dort in den Verkehrsmitteln, auf den Straßen und Bahnhöfen dargestellt wurde. War auch nicht schlimm - meine Heimat ist/war die Nord, dort kann ich mich voll und ganz identifizieren. Dann kam irgendwann das Spiel gegen Pauli, ich glaub es war 2011. Die Nord war im Gegensatz zu sonst zum Bersten gefüllt. Aus der Süd flogen Raketen - direkt in den Gästeblock. ***** en, sind wir gewohnt - aber das ganze Stadion auplaudiert, sogar der eigene Block. An dem Tag ist etwas in mir zerbrochen. Irgendwie der Glaube an die Mit-Fans, an den Block, an die Nord. Es wurde aber mit jedem Gurken-Spiel wieder besser - bei den Spielen waren dann auch immer unter 9000 Zuschauern.
Es gibt und gab immer Situationen, bei denen hat man mit dem Kopf geschüttelt. Aber eine solche Politisierung wie in den letzten 2 Jahren, ist mir vorher nie aufgefallen. Klar - es gab Faschos unter den Fans, es gab aber auch Linke und wer-weiß-was-noch. Aus meiner Sicht war es meist wirklich unpolitisch - das ist es jetzt nicht mehr und das sieht man auch hier im Forum. Es gibt seit vielleicht 8-9 Jahren eine ganz andere Diskussionskultur - es werden wieder Dinge gesagt oder darauf angespielt, das hätte sich von 15 Jahren niemand ernsthaft getraut. Aber dann ist man eben auf der Maus ausgerutscht oder "....muss das doch mal sagen dürfen...". So kommen dann auch solche (in meinen Augen) ekelhaften Provokationen wie aus den letzten 3 Spielen gegen Pauli zustande. Es wird Hass gesäht, provoziert und der Sport tritt in den Hintergrund. Gleichzeitig - und das ist schlicht ein Faktum, straht das Verhalten sowohl auf den Verein als auch auf alle anderen Mitglieder und Fans ab. Schlimm finde ich, dass sich der Verein nicht oder aus meiner Sicht völlig falsch positioniert.
Und irgendwann ist man es dann Leid - allerdings braucht der Verein auch das kleine bischen Hilfe nicht mehr, weche ich besteuern könnte - Ende Dezember ist für mich Schluß (so die Post nicht noch streikt
) Nicht schlimm, es gibt genug andere, die gerne zahlen und eher als ich für die "Werte" des Vereins stehen und auch stehen wollen. Es war ne coole Zeit und den Sportlern drücke ich natürlich auch weiterhin die Daumen. Achso: Ich bin amüsiert über das Selbstverständnis, wie hier einige ein "...du passt besser zu Pauli..." als gewollte Beleidigung vortragen. Pauli ist nicht mein Verein (und auch nicht mein zweiter), aber "...du passt gut zu Pauli..." ist für mich in Hinblick auf die gelebte Fankultur, das Auftreten und auch das Miteinander eher ein Kompliment. Danke dafür!
Mag jetzt unglaublich klingen, aber ich gehe mit Kindern auf die Süd, und Frauen nehmen wir auch manchmal mit und habe auf der Süd nette Leute kennengelernt. Und ich habe auch in 1 (a)/ 2 (a) schon richtige "Assis" kennenlernen dürfen.
Zitat von Forever_Hansa
Da gehe ich komplett mit. Wer hier länger dabei ist weiß, dass ich viele viele Jahre alter 1a/2a-er war. Wir hatten lange einen eigenen Trommler und drei Hand voll Leute, die selbst supporten haben und versucht haben den Block zu animieren. (was dank Süd recht schwer war)
Die meisten Leute da sind und waren coole Socken. Rassisten und Feuerzeugwerfer wurden auch gerne an Polizei oder Ordner gegeben - sonst war es friedlich, freundlich und durchmischt. Weder Frauen noch Kinder noch Handys waren ein Problem.
Ansonsten war es halt der lokale Klub in der Nähe. Die Pilgerei vom Zoo zum Stadion - aus allen Ecken strömten Kutten, Familien oder sonstwer hinzu bis man vor dem Stadion (vor der Nord) eine tolle bunte Menge hatte. Dazu kam das Underdog-Feeling, gemischt mit Zusammenhalt und der Prise an Skandinavienflair. Nach dem Spiel im LT neben Ozcipka an der Bar zu sitzen oder Schieddi nachts um 3 am Dobi-Döner zu treffen war toll.
Mitglied bin ich geworden, als es Spitz auf Knopf stand mit dem Verein, 2009 oder so. Das waren auch die Zeiten wo wir hier diverse 321 oder 999-Sponsorings auf die Beine gestellt haben oder TM-Forums-Werbebanner für das Trainingslager entwickelt haben und dem Verein so auch ein wenig geholfen haben. Eine Sache ist mir aber lange selbst klargewesen: Ich bin nicht wegen der organisierten Fanszene sondern ganz klar TROTZ der organisierten Fanszene Fan und auch Mitglied geworden. Ich habe mich immer für ein friedliches und respektvolles Miteinander eingesetzt, für Werte, die der Verein nach innen und nach außen vertritt. Hier gab es Vostände, die haben das versucht und sind gescheitert. Andere haben es dann anders versucht - aber wenigstens noch mit ein wenig Rückgrat. Hier hatte ich die Chance in der Geschäftsstelle mit dem damaligen Vorsitzenden über die Fanstrategien zu sprechen - ich war nicht seiner Meinung, habe aber den Weg als Möglichkeit erkannt und respektiert.
Mit Zügen auch mal Auswärts zu fahren habe ich irgendwann gelassen. Ich wollte nicht Teil dessen sein, was dort in den Verkehrsmitteln, auf den Straßen und Bahnhöfen dargestellt wurde. War auch nicht schlimm - meine Heimat ist/war die Nord, dort kann ich mich voll und ganz identifizieren. Dann kam irgendwann das Spiel gegen Pauli, ich glaub es war 2011. Die Nord war im Gegensatz zu sonst zum Bersten gefüllt. Aus der Süd flogen Raketen - direkt in den Gästeblock. ***** en, sind wir gewohnt - aber das ganze Stadion auplaudiert, sogar der eigene Block. An dem Tag ist etwas in mir zerbrochen. Irgendwie der Glaube an die Mit-Fans, an den Block, an die Nord. Es wurde aber mit jedem Gurken-Spiel wieder besser - bei den Spielen waren dann auch immer unter 9000 Zuschauern.
Es gibt und gab immer Situationen, bei denen hat man mit dem Kopf geschüttelt. Aber eine solche Politisierung wie in den letzten 2 Jahren, ist mir vorher nie aufgefallen. Klar - es gab Faschos unter den Fans, es gab aber auch Linke und wer-weiß-was-noch. Aus meiner Sicht war es meist wirklich unpolitisch - das ist es jetzt nicht mehr und das sieht man auch hier im Forum. Es gibt seit vielleicht 8-9 Jahren eine ganz andere Diskussionskultur - es werden wieder Dinge gesagt oder darauf angespielt, das hätte sich von 15 Jahren niemand ernsthaft getraut. Aber dann ist man eben auf der Maus ausgerutscht oder "....muss das doch mal sagen dürfen...". So kommen dann auch solche (in meinen Augen) ekelhaften Provokationen wie aus den letzten 3 Spielen gegen Pauli zustande. Es wird Hass gesäht, provoziert und der Sport tritt in den Hintergrund. Gleichzeitig - und das ist schlicht ein Faktum, straht das Verhalten sowohl auf den Verein als auch auf alle anderen Mitglieder und Fans ab. Schlimm finde ich, dass sich der Verein nicht oder aus meiner Sicht völlig falsch positioniert.
Und irgendwann ist man es dann Leid - allerdings braucht der Verein auch das kleine bischen Hilfe nicht mehr, weche ich besteuern könnte - Ende Dezember ist für mich Schluß (so die Post nicht noch streikt
) Nicht schlimm, es gibt genug andere, die gerne zahlen und eher als ich für die "Werte" des Vereins stehen und auch stehen wollen. Es war ne coole Zeit und den Sportlern drücke ich natürlich auch weiterhin die Daumen.
Achso: Ich bin amüsiert über das Selbstverständnis, wie hier einige ein "...du passt besser zu Pauli..." als gewollte Beleidigung vortragen. Pauli ist nicht mein Verein (und auch nicht mein zweiter), aber "...du passt gut zu Pauli..." ist für mich in Hinblick auf die gelebte Fankultur, das Auftreten und auch das Miteinander eher ein Kompliment. Danke dafür!
Zitat von Nikita1965
Was ich an Hansa, neben dem reinen Fußball und der Atmosphäre (dann, wenn der Support positiv ist und nicht "gegen") liebe: dass die ganze Stadt, das ganze Bundesland hinter dem Verein steht. In der ganzen Breite der Gesellschaft! Das macht Hansa aus und ist so extrem nur bei sehr wenigen Vereinen in Deutschland zu finden. Sogar der Sänger von Feine Sahne Fischfilet ist Hansafan. Genau das scheinst du ja nicht zu wollen mit deinem "geht doch zu St. Pauli".
Was ich hasse: dass Rechtsextreme glauben, der Verein gehöre ihnen und sie könnten für "die Fans" sprechen.
Zitat von Hanseatenjoker
Mich würde wirklich mal ernsthaft von unseren Usern auf der moralisch richtigen Seite interessieren, warum sie Fan oder sogar Mitglied von Hansa sind.
Weil,egal wann sie es geworden sind oder eingetreten sind, war die Fanszene von Hansa viel, viel rechter als jetzt.
Also ich könnte z. B. Nie Fan von St. Pauli sein, weil ich deren Ansichten zu null komma null teile.
Ich stelle mir das dann so vor, dass ich nach jedem Bekenntnis zur Seenotrettung oder Fordeungen wie No Border usw im Forum ich mich dagegen positionieren würde.
Ist jetzt überspitzt, aber wer jetzt schon so viel Rassismus, Nazis, Abschaum usw sieht, war der vorher blind ?
Und bei manchen denke ich wirklich mittlerweile, dass sie mit ihren Ansichten bei Pauli wirklich besser aufgehoben wären.
Mich würde wirklich mal ernsthaft von unseren Usern auf der moralisch richtigen Seite interessieren, warum sie Fan oder sogar Mitglied von Hansa sind.
Weil,egal wann sie es geworden sind oder eingetreten sind, war die Fanszene von Hansa viel, viel rechter als jetzt.
Also ich könnte z. B. Nie Fan von St. Pauli sein, weil ich deren Ansichten zu null komma null teile.
Ich stelle mir das dann so vor, dass ich nach jedem Bekenntnis zur Seenotrettung oder Fordeungen wie No Border usw im Forum ich mich dagegen positionieren würde.
Ist jetzt überspitzt, aber wer jetzt schon so viel Rassismus, Nazis, Abschaum usw sieht, war der vorher blind ?
Und bei manchen denke ich wirklich mittlerweile, dass sie mit ihren Ansichten bei Pauli wirklich besser aufgehoben wären.
Was ich an Hansa, neben dem reinen Fußball und der Atmosphäre (dann, wenn der Support positiv ist und nicht "gegen") liebe: dass die ganze Stadt, das ganze Bundesland hinter dem Verein steht. In der ganzen Breite der Gesellschaft! Das macht Hansa aus und ist so extrem nur bei sehr wenigen Vereinen in Deutschland zu finden. Sogar der Sänger von Feine Sahne Fischfilet ist Hansafan. Genau das scheinst du ja nicht zu wollen mit deinem "geht doch zu St. Pauli".
Was ich hasse: dass Rechtsextreme glauben, der Verein gehöre ihnen und sie könnten für "die Fans" sprechen.
Da gehe ich komplett mit. Wer hier länger dabei ist weiß, dass ich viele viele Jahre alter 1a/2a-er war. Wir hatten lange einen eigenen Trommler und drei Hand voll Leute, die selbst supporten haben und versucht haben den Block zu animieren. (was dank Süd recht schwer war)
Die meisten Leute da sind und waren coole Socken. Rassisten und Feuerzeugwerfer wurden auch gerne an Polizei oder Ordner gegeben - sonst war es friedlich, freundlich und durchmischt. Weder Frauen noch Kinder noch Handys waren ein Problem.
Ansonsten war es halt der lokale Klub in der Nähe. Die Pilgerei vom Zoo zum Stadion - aus allen Ecken strömten Kutten, Familien oder sonstwer hinzu bis man vor dem Stadion (vor der Nord) eine tolle bunte Menge hatte. Dazu kam das Underdog-Feeling, gemischt mit Zusammenhalt und der Prise an Skandinavienflair. Nach dem Spiel im LT neben Ozcipka an der Bar zu sitzen oder Schieddi nachts um 3 am Dobi-Döner zu treffen war toll.
Mitglied bin ich geworden, als es Spitz auf Knopf stand mit dem Verein, 2009 oder so. Das waren auch die Zeiten wo wir hier diverse 321 oder 999-Sponsorings auf die Beine gestellt haben oder TM-Forums-Werbebanner für das Trainingslager entwickelt haben und dem Verein so auch ein wenig geholfen haben. Eine Sache ist mir aber lange selbst klargewesen: Ich bin nicht wegen der organisierten Fanszene sondern ganz klar TROTZ der organisierten Fanszene Fan und auch Mitglied geworden. Ich habe mich immer für ein friedliches und respektvolles Miteinander eingesetzt, für Werte, die der Verein nach innen und nach außen vertritt. Hier gab es Vostände, die haben das versucht und sind gescheitert. Andere haben es dann anders versucht - aber wenigstens noch mit ein wenig Rückgrat. Hier hatte ich die Chance in der Geschäftsstelle mit dem damaligen Vorsitzenden über die Fanstrategien zu sprechen - ich war nicht seiner Meinung, habe aber den Weg als Möglichkeit erkannt und respektiert.
Mit Zügen auch mal Auswärts zu fahren habe ich irgendwann gelassen. Ich wollte nicht Teil dessen sein, was dort in den Verkehrsmitteln, auf den Straßen und Bahnhöfen dargestellt wurde. War auch nicht schlimm - meine Heimat ist/war die Nord, dort kann ich mich voll und ganz identifizieren. Dann kam irgendwann das Spiel gegen Pauli, ich glaub es war 2011. Die Nord war im Gegensatz zu sonst zum Bersten gefüllt. Aus der Süd flogen Raketen - direkt in den Gästeblock. ***** en, sind wir gewohnt - aber das ganze Stadion auplaudiert, sogar der eigene Block. An dem Tag ist etwas in mir zerbrochen. Irgendwie der Glaube an die Mit-Fans, an den Block, an die Nord. Es wurde aber mit jedem Gurken-Spiel wieder besser - bei den Spielen waren dann auch immer unter 9000 Zuschauern.
Es gibt und gab immer Situationen, bei denen hat man mit dem Kopf geschüttelt. Aber eine solche Politisierung wie in den letzten 2 Jahren, ist mir vorher nie aufgefallen. Klar - es gab Faschos unter den Fans, es gab aber auch Linke und wer-weiß-was-noch. Aus meiner Sicht war es meist wirklich unpolitisch - das ist es jetzt nicht mehr und das sieht man auch hier im Forum. Es gibt seit vielleicht 8-9 Jahren eine ganz andere Diskussionskultur - es werden wieder Dinge gesagt oder darauf angespielt, das hätte sich von 15 Jahren niemand ernsthaft getraut. Aber dann ist man eben auf der Maus ausgerutscht oder "....muss das doch mal sagen dürfen...". So kommen dann auch solche (in meinen Augen) ekelhaften Provokationen wie aus den letzten 3 Spielen gegen Pauli zustande. Es wird Hass gesäht, provoziert und der Sport tritt in den Hintergrund. Gleichzeitig - und das ist schlicht ein Faktum, straht das Verhalten sowohl auf den Verein als auch auf alle anderen Mitglieder und Fans ab. Schlimm finde ich, dass sich der Verein nicht oder aus meiner Sicht völlig falsch positioniert.
Und irgendwann ist man es dann Leid - allerdings braucht der Verein auch das kleine bischen Hilfe nicht mehr, weche ich besteuern könnte - Ende Dezember ist für mich Schluß (so die Post nicht noch streikt
) Nicht schlimm, es gibt genug andere, die gerne zahlen und eher als ich für die "Werte" des Vereins stehen und auch stehen wollen. Es war ne coole Zeit und den Sportlern drücke ich natürlich auch weiterhin die Daumen. Achso: Ich bin amüsiert über das Selbstverständnis, wie hier einige ein "...du passt besser zu Pauli..." als gewollte Beleidigung vortragen. Pauli ist nicht mein Verein (und auch nicht mein zweiter), aber "...du passt gut zu Pauli..." ist für mich in Hinblick auf die gelebte Fankultur, das Auftreten und auch das Miteinander eher ein Kompliment. Danke dafür!
Dieser Beitrag zeigt ganz deutlich, warum diese Art der Choreos noch nicht geht, er spaltet die eigenen Fans! Es geht nicht nur gegen St.Pauli, man nimmt auch in Kauf, dass die eigenen Fans das nicht mehr tolerieren wollen und damit schadet man am Ende dem eigenen Verein.
Danke für alles, was du für den Verein getan hast, @Forever_Hansa
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gryphus am 28.11.2023 um 14:57 Uhr bearbeitet Zitat von Balticlight65
Weißt du was noch spannender ist, das es Sponsoren gibt die genau in Richtung Süd und gästekurve platziert werden wollen.
Sicherlich mag es Sponsoren geben die nicht bei Hansa anheuern wollen, dafür aber andere.
Weißt du was noch spannender ist, das es Sponsoren gibt die genau in Richtung Süd und gästekurve platziert werden wollen.
Sicherlich mag es Sponsoren geben die nicht bei Hansa anheuern wollen, dafür aber andere.
In Kombination mit dem darauffolgenden Satz, war das für mich die einzig schlüssige Lesart. Aber egal, da habe ich dich wohl falsch verstanden.
Zitat von Bauernluemmel
Mag jetzt unglaublich klingen, aber ich gehe mit Kindern auf die Süd, und Frauen nehmen wir auch manchmal mit und habe auf der Süd nette Leute kennengelernt. Und ich habe auch in 1 (a)/ 2 (a) schon richtige "Assis" kennenlernen dürfen.
Mag jetzt unglaublich klingen, aber ich gehe mit Kindern auf die Süd, und Frauen nehmen wir auch manchmal mit und habe auf der Süd nette Leute kennengelernt. Und ich habe auch in 1 (a)/ 2 (a) schon richtige "Assis" kennenlernen dürfen.
Aber sicher doch "...keine Weiber in die ersten Reihen...", oder?
Jetzt Spaß beiseite: Es sind natürlich nicht alles Assis auf der Süd (auch wenn ich von "Assi-Tribüne" sprach, meinte ich sicher nicht jeden Einzelnen) und natürlich gibt es (je nach Sichtweise) auch genug Assis auf anderen Tribünen. Davon habe ich ja auch berichtet.
Es werden auch genug Leute das Plakat mit hochgezogen haben, die es nicht unterstützen und es werden auch bei weitem nicht alle Gewalt, Homophobie anders gut finden.
Ich würde meine Kids aber nicht mit auf diese Tribüne nehmen (wohl auch nicht in die meisten anderen Supporterblöcke der Bundesligen) - aber das muss noch jeder selbst wissen und einschätzen. (hängt ja auch vom Alter ab)
Im Stadion:
Das Wiedererstarken des Blocks 9A ist ja bekanntermaßen darauf zurückzuführen, dass linke und rechte Strömungen auf der Stimmungstribüne sich nicht einigen konnten, obwohl ja eigentlich alle das Motto AFDFCH haben und Ihre Egos dem kleinesten gemeinsamen Nenner unterordnen sollten.
Das die Spaltung nicht vollends geklappt hat, zeigen die teilweise faschistoiden "Regeln" auf der Süd und im Auswärtsblock. Diese Jungs sehen alle gleich aus und sollen sich doch gefällig gleich verhalten und im Zweifel gilt das Recht des Stärkeren.
Es wäre so schön wenn nur Hansa die Religion wäre und die Hautfarbe egal solange du Blau-Weiss bist. ist es aber oft nicht.
außerhalb des Stadions:
Die Rechten treiben die mit Tabubrüchen samt Zurückrudern die Mitte immer mehr zu sich.
Während die Linke eh alles für Rechts halten, was rechts von denn passiert.
Man muss sich nur mal anschauen, welche Leute in den letzten Jahren miteinander demonstriert haben.
Die sogenannten Linken verfleischen sich im Nahostkonflikt und Rechte sympathisieren auf einmal mit Islamisten. das ganze Rechts-Links Gedenke ist also nicht mehr zeitgemäß.
man sollte sich nur noch entscheiden ob man Menschenfeind oder Menschenfreund ist .
um die Kurve zur Kurve zu schlagen:
Die Aktion war schrott!
Das Wiedererstarken des Blocks 9A ist ja bekanntermaßen darauf zurückzuführen, dass linke und rechte Strömungen auf der Stimmungstribüne sich nicht einigen konnten, obwohl ja eigentlich alle das Motto AFDFCH haben und Ihre Egos dem kleinesten gemeinsamen Nenner unterordnen sollten.
Das die Spaltung nicht vollends geklappt hat, zeigen die teilweise faschistoiden "Regeln" auf der Süd und im Auswärtsblock. Diese Jungs sehen alle gleich aus und sollen sich doch gefällig gleich verhalten und im Zweifel gilt das Recht des Stärkeren.
Es wäre so schön wenn nur Hansa die Religion wäre und die Hautfarbe egal solange du Blau-Weiss bist. ist es aber oft nicht.
außerhalb des Stadions:
Die Rechten treiben die mit Tabubrüchen samt Zurückrudern die Mitte immer mehr zu sich.
Während die Linke eh alles für Rechts halten, was rechts von denn passiert.
Man muss sich nur mal anschauen, welche Leute in den letzten Jahren miteinander demonstriert haben.
Die sogenannten Linken verfleischen sich im Nahostkonflikt und Rechte sympathisieren auf einmal mit Islamisten. das ganze Rechts-Links Gedenke ist also nicht mehr zeitgemäß.
man sollte sich nur noch entscheiden ob man Menschenfeind oder Menschenfreund ist .
um die Kurve zur Kurve zu schlagen:
Die Aktion war schrott!
Zitat von Hanseatenjoker
Mich würde wirklich mal ernsthaft von unseren Usern auf der moralisch richtigen Seite interessieren, warum sie Fan oder sogar Mitglied von Hansa sind.
Weil,egal wann sie es geworden sind oder eingetreten sind, war die Fanszene von Hansa viel, viel rechter als jetzt.
Also ich könnte z. B. Nie Fan von St. Pauli sein, weil ich deren Ansichten zu null komma null teile.
Ich stelle mir das dann so vor, dass ich nach jedem Bekenntnis zur Seenotrettung oder Fordeungen wie No Border usw im Forum ich mich dagegen positionieren würde.
Ist jetzt überspitzt, aber wer jetzt schon so viel Rassismus, Nazis, Abschaum usw sieht, war der vorher blind ?
Und bei manchen denke ich wirklich mittlerweile, dass sie mit ihren Ansichten bei Pauli wirklich besser aufgehoben wären.
Mich würde wirklich mal ernsthaft von unseren Usern auf der moralisch richtigen Seite interessieren, warum sie Fan oder sogar Mitglied von Hansa sind.
Weil,egal wann sie es geworden sind oder eingetreten sind, war die Fanszene von Hansa viel, viel rechter als jetzt.
Also ich könnte z. B. Nie Fan von St. Pauli sein, weil ich deren Ansichten zu null komma null teile.
Ich stelle mir das dann so vor, dass ich nach jedem Bekenntnis zur Seenotrettung oder Fordeungen wie No Border usw im Forum ich mich dagegen positionieren würde.
Ist jetzt überspitzt, aber wer jetzt schon so viel Rassismus, Nazis, Abschaum usw sieht, war der vorher blind ?
Und bei manchen denke ich wirklich mittlerweile, dass sie mit ihren Ansichten bei Pauli wirklich besser aufgehoben wären.
Was ist los mit Dir? Möchtest Du jetzt allen Usern, die nicht Deiner Meinung sind, raten zu St. Pauli zu gehen? Es ist ja schön für Dich, was Du für Dich teilst und was nicht. Politik außerhalb des Stadions ist die offizielle Devise. Im Stadion interessiert nur Hansa. Wenn jetzt alle Leute zu St. Pauli gehen, die sich gegen Rechts stellen, dann Gute Nacht Hansa!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mattes_FCH am 28.11.2023 um 15:27 Uhr bearbeitet
Es gibt weder einen Grund sich für die innerlich gelebte Verbindung zu einem Verein zu rechtfertigen, noch gibt es genau diesen einen Grund, warum man gerade "seinen" Verein gefunden hat.
Diese innerliche Verbindung zu einem Verein bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man alle offiziellen oder von Fangruppen ausgelösten Sachverhalte in einer bestimmten Richtung akzeptieren muss, noch dass man durch diese Sachverhalte seine Verbindung zum Verein automatisch verliert.
Schon gar nicht und das kann man nicht genug betonen, ergibt sich durch Kritik auch in nur einem einzelnen Fall das Recht für jemand anderen, die eigene Beziehung zum Verein in Frage zu stellen. Das schließt Vereinsempfehlungen genauso ein wie Vorwürfe, den eigenen Verein mit Dreck zu bewerfen.
Diese innerliche Verbindung zu einem Verein bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man alle offiziellen oder von Fangruppen ausgelösten Sachverhalte in einer bestimmten Richtung akzeptieren muss, noch dass man durch diese Sachverhalte seine Verbindung zum Verein automatisch verliert.
Schon gar nicht und das kann man nicht genug betonen, ergibt sich durch Kritik auch in nur einem einzelnen Fall das Recht für jemand anderen, die eigene Beziehung zum Verein in Frage zu stellen. Das schließt Vereinsempfehlungen genauso ein wie Vorwürfe, den eigenen Verein mit Dreck zu bewerfen.
Mal was anderes als das ganze drumherum um die Choreo. Ich weiß nicht ob es hier schon thematisiert wurde, aber ich war ehrlich schockiert wie viele Leute den ,,neuen Party-Hit‘‘ ,Deutschland den Deutschen, Ausländer raus‘ anstimmten. Sind auch irgendwie immer die Leute mit Fahne bis nach Meppen und Bierplautze die bis zu den Füßen hängt. Armes Pack.
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