Fabian Wohlgemuth [Sportvorstand]
03.12.2022 - 10:48 Uhr
12.08.2026 - 16:32 Uhr
Zitat von Neckarkrokodil
Es war im Nachhinein eine Fehlentscheidung, Labbadia zu holen, und das wird kritisiert.
Wir müssen keine rationalen Argumente kennen, weil wir nicht die ausgebildeten Fachmänner sind, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen.
Ich hab aktuell die Handwerker im Haus, wenn die morgen unsere Wände schlecht verputzen und ich im Nachhinein sie dann darauf anspreche (ich hoffe ich verschrei hiermit nichts 🫨), werde ich mich bestimmt nicht damit zufriedengeben, wenn deren Rückfrage ist: "Wie hätte ich das in der Situation besser machen sollen?"
Zitat von PrinceofLies
Das ihr Wohlgemuth im Nachhinein dafür kritisiert nicht vorher gewußt zu haben, dass Labbadia und die damalige Manschaft nicht zusammenpassen ohne je auch nur mit Labbadia vorher gearbeitet zu haben oder die Manschaft kennengelernt zu haben...sorry das ist zu verlangen dass jemand allwissend sein müsse
Und ich wiederhole meine Frage an Dich:
Was hätte Wohlgemuth für ein rationales Argument in der damaligen Situation GEGEN Labbadia bringen können?
Das ihr Wohlgemuth im Nachhinein dafür kritisiert nicht vorher gewußt zu haben, dass Labbadia und die damalige Manschaft nicht zusammenpassen ohne je auch nur mit Labbadia vorher gearbeitet zu haben oder die Manschaft kennengelernt zu haben...sorry das ist zu verlangen dass jemand allwissend sein müsse
Und ich wiederhole meine Frage an Dich:
Was hätte Wohlgemuth für ein rationales Argument in der damaligen Situation GEGEN Labbadia bringen können?
Es war im Nachhinein eine Fehlentscheidung, Labbadia zu holen, und das wird kritisiert.
Wir müssen keine rationalen Argumente kennen, weil wir nicht die ausgebildeten Fachmänner sind, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen.
Ich hab aktuell die Handwerker im Haus, wenn die morgen unsere Wände schlecht verputzen und ich im Nachhinein sie dann darauf anspreche (ich hoffe ich verschrei hiermit nichts 🫨), werde ich mich bestimmt nicht damit zufriedengeben, wenn deren Rückfrage ist: "Wie hätte ich das in der Situation besser machen sollen?"
Alles klar, Du verlangst, dass er die Zukunft hätte kennen müssen und damit irgendwie seine damaligen Vorgesetzten (er kam ja als Sportdirektor und nicht als Vorstand) überzeugen müssen, die Entscheidung zu ändern
Das ist dann einfach keine Kritik
Zitat von Lok123
Zu deiner Antwort auf mein 1. (Kaderfit & Labbadia)
Mag sein, dass damals einige User hier im Forum Labbadia den kurzfristigen Klassenerhalt zugetraut haben. (Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, war er dennoch nicht die Wunschlösung, sondern man war schlicht der Meinung: Wenn er kommen sollte, schafft er den Klassenerhalt, stagniert danach aber).
Aber selbst wenn: Das kann doch kein ernsthaftes Argument sein. Von einem professionellen Sportmanager auf diesem Level muss man eine deutlich tiefere, fachlichere Analyse erwarten als ein Stimmungsbild bei Transfermarkt.
Als Sportdirektor wird er unter anderem dafür bezahlt, die rein fachliche Passfähigkeit zwischen Kaderstruktur und Trainerprofil nüchtern zu bewerten. Einen technischen, auf Ballbesitz geschulten Kader mitten im Abstiegskampf auf physischen Umschaltfußball und Manndeckung umzupolen, war kein „notwendiger Stilbruch“. Man hat der Mannschaft ihre einzigen Stärken genommen, ohne ihr neue Sicherheiten zu geben. Genau das hat man auf dem Platz gesehen. Das war kein „rationaler Versuch“, sondern klassischer Aktionismus – und das zu erkennen, ist die Kernaufgabe der sportlichen Leitung. Die Anmaßung zu behaupten, ein Sportdirektor könne es nicht einmal besser wissen als ein Fan-Forum, ist für mich ehrlich gesagt die Kirsche auf der Torte.
Zu deiner Antwort auf mein 1. (Kaderfit & Labbadia)
Mag sein, dass damals einige User hier im Forum Labbadia den kurzfristigen Klassenerhalt zugetraut haben. (Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, war er dennoch nicht die Wunschlösung, sondern man war schlicht der Meinung: Wenn er kommen sollte, schafft er den Klassenerhalt, stagniert danach aber).
Aber selbst wenn: Das kann doch kein ernsthaftes Argument sein. Von einem professionellen Sportmanager auf diesem Level muss man eine deutlich tiefere, fachlichere Analyse erwarten als ein Stimmungsbild bei Transfermarkt.
Als Sportdirektor wird er unter anderem dafür bezahlt, die rein fachliche Passfähigkeit zwischen Kaderstruktur und Trainerprofil nüchtern zu bewerten. Einen technischen, auf Ballbesitz geschulten Kader mitten im Abstiegskampf auf physischen Umschaltfußball und Manndeckung umzupolen, war kein „notwendiger Stilbruch“. Man hat der Mannschaft ihre einzigen Stärken genommen, ohne ihr neue Sicherheiten zu geben. Genau das hat man auf dem Platz gesehen. Das war kein „rationaler Versuch“, sondern klassischer Aktionismus – und das zu erkennen, ist die Kernaufgabe der sportlichen Leitung. Die Anmaßung zu behaupten, ein Sportdirektor könne es nicht einmal besser wissen als ein Fan-Forum, ist für mich ehrlich gesagt die Kirsche auf der Torte.
WIE?
WIE soll er wissen ob Trainer und Manschaft zusammenpassen, wenn er WEDER mit Trainer NOCH mit der Manschaft bisher zu tun hatte?
Du bringst Einsichten aus der Rückschau und nicht aus der Situation der Entscheidung.
Das wäre Dir vorzuwerfen nicht Bitcoins gekauft zu haben als die noch ein paar Cents gekostet haben und jetzt kein Milliardär zu sein.
Alles was zum Zeitpunkt der Entscheidung offensichtlich klar war, war dass die bisherige Spielidee nicht funktioniert und etwas anderes gemacht werden muss
Zu deiner Antwort auf mein 2. (Verantwortung & Informationsstand)
Du behauptest, Wohlgemuth habe aus der Ferne nur das wissen können, was man im Fernsehen sieht, und man müsse erst Wochen am Trainingsplatz stehen, um zu sehen, wer schlechte Laune hat.
Damit verwechselst du die Aufgaben eines Co-Trainers oder Kabinen-Psychologen mit denen eines Sportdirektors. Ein Sportdirektor beurteilt Trainerentscheidungen nach Kader-Struktur, Daten und Spielphilosophien. Zu wissen, dass Labbadias Fußball zu konträr zu einem jungen Ballbesitz-Kader steht, erfordert keine Wochen auf dem Trainingsplatz. Das hätte das direkte Ergebnis einer fundierten Kader-Analyse sein müssen.
Zudem ist dein Argument mit den Dingen, „die jeder sehen konnte, der einen Fernseher hat“, eine absolute Entwertung von Wohlgemuths Berufsstand. Ein angehender Bundesliga-Sportdirektor sitzt vor seinem Amtsantritt nicht wie ein Fan auf der Couch. Professionelle Manager arbeiten mit datenbasierten Wyscout-/StatsBomb-Analysen, Scouting-Datenbanken und detailliertem Kader-Monitoring. Zu behaupten, er habe vorab nicht mehr Einblicke gehabt als ein Fernsehzuschauer, spricht ihm jegliche professionelle Vorbereitung auf den Job ab. Wer eine Führungsposition beim VfB übernimmt, trägt operative Entscheidungen ab Tag 1 mit – das ist kein „Schuldsuchen“ meinerseits, sondern das Einmaleins von Führungsverantwortung.
Rede ich chinesisch?
Die Situation war, dass die Entscheidung die gefallen war, dass die bisherige Spielidee nicht funktioniert.
Diese Entscheidung ist gefallen mit der Entlassung von Materazzo damals vorher und die hat auch aufgrund der Beliebtheit des Trainers und der Spielweise sehr lange gedauert.
Und dann war die Entscheidung zu treffen, mit welcher Spielidee in dieser Situation das Minimalziel Klassenerhalt gerettet werden kann und welcher Trainer dieses kurzfristig umsetzen kann
Diese Entscheidung fiel auf Labbadia und wenn Wohlgemuth dagegen hätte argumentieren wollen, hätte er dem Vorstand rationale Argumente liefern müssen, warum eine Spielweise die gerade erst eingestanden wurde gescheitert zu sein - eine Entscheidung, die man sich erst nach mehreren Jahren eingestanden hat - die Lösung gewesen wäre, die den Klassenerhalt und damit die wahrscheinliche Weiterexistenz am wahrscheinlichsten ermöglicht und nicht eine Methode die sich viele Male zuvor bewährt hat.
Ihr wohl Wolgemuth die Labbadia Verpflichtung anhängen, dann liefert irgendein rationales Argument ein, dass er in der damaligen Situation hätte bringen können um den Vorstand zu überzeugen sich GEGEN Labbadia zu entscheiden
Zu deiner Antwort auf mein 3. (Hoeneß-Personalie)
Du bezeichnest die Vorarbeit bei Hoeneß als Spekulation, sprichst von einem „entlarvten System“ in Hoffenheim und nennst die Verpflichtung einen reinen Risiko-Mutakt.
Das ignoriert völlig, wie modernes Trainer-Scouting funktioniert. Trainer-Schattenlisten entstehen im Verein nicht erst, wenn der Stuhl brennt – Hoeneß war beim VfB längst im internen Screening erforscht und wurde zuvor bereits diskutiert. Zudem schauen professionelle Sportdirektoren nicht nur auf reine Tabellenplätze der Vergangenheit, sondern auf tiefere Leistungsparameter (Expected Goals, Ballbesitzstrukturen, Feldüberlegenheit). Hoeneß’ Profil passte da in allen Belangen besser als das von Labbadia. Die Entscheidung für ihn war mutig – aber dieser Mut basierte auf Daten, Strukturfit und der geleisteten Vorarbeit im Verein.
Und trotzdem ist es eine verdammt mutige Entscheidung auf einen Trainer zu setzen, der als entlarvt galt in der damaligen Situation.
Stell Dir einfach vor, Du triffst so ne Entscheidung und sie funktioniert nicht aus was für Gründen auch immer und musst Dir dann auf jeder Pressekonferenz vorwerfen lassen, dass man zu blöd gewesen wäre sich anzuschauen wie er auf der letzten Trainerstation unterging.
Daten sind nur eines der Dinge auf die man achten muss. Letztlich ist es ein Showgeschäft und wenn man nicht die Show direkt liefern kann wird der Druck zu groß um abzuwarten ob es später noch was wird
Zur Bashing-Unterstellung:
Du beschwerst dich darüber, dass sich hier an einer lange vergangenen Einzelheit aufgehängt wird, und stempelst das Ganze als „Bashing“ ab. Damit verdrehst du aber den Zweck dieser Diskussion vollkommen und zerstörst am Ende jegliche Diskussionsgrundlage.
In dieser Debatte geht es schlichtweg darum, ein falsches historisches Narrativ („Labbadia war die naheliegende Lösung und Wohlgemuth konnte gar nicht anders“, „Wohlgemuth wusste vorab nur das, was jeder im Fernsehen sah“) inhaltlich richtigzustellen. Und nur weil man sich jetzt hier intensiv austauscht, um diese Aussagen mit Argumenten zu korrigieren, heißt das noch lange nicht, dass man diesem einen Umstand ein riesiges Übergewicht in der Gesamtbewertung von Wohlgemuth beimisst. Natürlich fließen in eine Gesamtbewertung unzählige andere und gewichtigere Faktoren ein.
Das lässt sich m.E. ohnehin auf viele Diskussionen rund um die Personalie Wohlgemuth übertragen: Wenn man versucht, eine faire, differenzierte Debatte zu führen – ohne ihn reflexartig zu glorifizieren oder als schlechten Manager abzustempeln –, wird bei berechtigter Kritik oder dem Richtigstellen von Narrativen extrem schnell der Vorwurf der Erbsenzählerei oder eben des „Bashings“ ausgepackt. Dabei geht es vielen schlicht darum, Falschdarstellungen zu korrigieren, um überhaupt erst das Fundament für eine sachliche Gesamteinschätzung zu schaffen.
Wer jeden Versuch, Fakten oder Denkmuster sachlich aufzuarbeiten, sofort mit dem Vorwurf des „Bashings“ abblockt, macht eine ehrliche Diskussionskultur im Forum unmöglich.
Ich habe bis jetzt noch immer kein rationales Argument gehört, dass Wohlgemuth in der damaligen Situation hätte bringen können um den Vorstand von einer Entscheidung GEGEN Labbadia hätte überzeugen können.
Nichts was Erkenntnisse im Nachhinein zutage bringen, nichts was Ziele die es in der Situation nicht hat geben können, nichts was Einblicke in Internas benötigt hätte, über die er zu dem Zeitpunkt noch nicht haben konnte, sondern irgendein rationales Argument, dass den Vorstand hätte überzeugen können
Solange das nicht kommt ist ihm die Labbadia Verpflichtung vorzuwerfen nichts weiter als Bashing
12.08.2026 - 16:43 Uhr
Wer nach dreieinhalb sehr erfolgreichen Jahren immer noch und so ausschweifend über die Causa Wohlgemuth und Labbadia diskutieren muss, hat sich das Lagerfeld-Zitat eigentlich redlich verdient.
12.08.2026 - 16:51 Uhr
Zitat von st3in
Mit der Argumentation sollten wir nach Hoeneß einfach wieder Weinzierl holen. Könnte ja sein, dass das dann jetzt mit Stiller, Undav, Jeltsch und Co toll klappt. Und weil er schon mal da war kann er sich ja auch schnell wieder eingewöhnen. 😂
Selbst das Forum - die meisten ohne tieferen Einblick - hat damals nicht daran geglaubt, dass mit Labbadia irgendwas besser wird.
Ein potenzielles rationales Argument wäre übrigens gewesen, dass er mit der Hertha auch nen bescheidenen Punkteschnitt erreicht hat und auch Wolfsburg war eher mager. Ist ja nicht so dass wir da einen hoch gefragten Welttrainer verpflichtet haben..
Zitat von PrinceofLies
Und ich wiederhole meine Frage an Dich:
Was hätte Wohlgemuth für ein rationales Argument in der damaligen Situation GEGEN Labbadia bringen können?
Und ich wiederhole meine Frage an Dich:
Was hätte Wohlgemuth für ein rationales Argument in der damaligen Situation GEGEN Labbadia bringen können?
Mit der Argumentation sollten wir nach Hoeneß einfach wieder Weinzierl holen. Könnte ja sein, dass das dann jetzt mit Stiller, Undav, Jeltsch und Co toll klappt. Und weil er schon mal da war kann er sich ja auch schnell wieder eingewöhnen. 😂
Selbst das Forum - die meisten ohne tieferen Einblick - hat damals nicht daran geglaubt, dass mit Labbadia irgendwas besser wird.
Ein potenzielles rationales Argument wäre übrigens gewesen, dass er mit der Hertha auch nen bescheidenen Punkteschnitt erreicht hat und auch Wolfsburg war eher mager. Ist ja nicht so dass wir da einen hoch gefragten Welttrainer verpflichtet haben..
Anstatt die Frage nach einem rationalen Argument in der damaligen Situation zu beantworten, das Wohlgemuth offenbar nicht gebracht hat um den Vorstand zu überzeugen von Labbadia abzusehen und das ihr ihm vorwerft, wird also einfach Namen gedropt ohne dass die hypotethische Situation ausgemalt wird...
PS:
Labbadia bei Hertha:
Übernommen im Abstiegskampf, holte bis zum Jahresende einen Punkteschnitt von 1,78 und endete auf Platz 10
Labbadia bei Wolfsburg
Übernommen im Abstiegskampf, holte dann keinen berauschenden Punkteschnitt, aber hielt die Klasse per Relegation und gelangte im Folgejahr in den Europapokal
Genau das war seine Vita gemeinsam mit der Rettung von uns oder Hamburg ein paar Jahre davor.
Ein Trainer der kurzfristig im Abstiegskampf das Maximale aus dem Kader rausholt aber nach ein, spätestens zwei Jahren immer wieder in das Problem läuft dass er den Kader nicht weiterentwickeln kann.
Und jetzt nenn mir ein rationales Argument wie Du deine Vorgesetzten überzeugen kannst, dass den Trainer zu holen eine Fehlentscheidung sei obwohl klar ist, dass das was bisher versucht wurde (junge Spieler, technisch stark aber wenig Erfahrung, wenig gewachsene Struktur im Kader, ballbesitzorientierte Spielweise nicht effektiv genug) nicht klappt und dass ohne Klassenerhalt hier sehr wahrscheinlich die Lichter ausgehen werden wegen dem Stadionumbau
12.08.2026 - 16:55 Uhr
Zitat von PrinceofLies
Alles klar, Du verlangst, dass er die Zukunft hätte kennen müssen und damit irgendwie seine damaligen Vorgesetzten (er kam ja als Sportdirektor und nicht als Vorstand) überzeugen müssen, die Entscheidung zu ändern
Das ist dann einfach keine Kritik
Zitat von Neckarkrokodil
Es war im Nachhinein eine Fehlentscheidung, Labbadia zu holen, und das wird kritisiert.
Wir müssen keine rationalen Argumente kennen, weil wir nicht die ausgebildeten Fachmänner sind, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen.
Ich hab aktuell die Handwerker im Haus, wenn die morgen unsere Wände schlecht verputzen und ich im Nachhinein sie dann darauf anspreche (ich hoffe ich verschrei hiermit nichts 🫨), werde ich mich bestimmt nicht damit zufriedengeben, wenn deren Rückfrage ist: "Wie hätte ich das in der Situation besser machen sollen?"
Zitat von PrinceofLies
Das ihr Wohlgemuth im Nachhinein dafür kritisiert nicht vorher gewußt zu haben, dass Labbadia und die damalige Manschaft nicht zusammenpassen ohne je auch nur mit Labbadia vorher gearbeitet zu haben oder die Manschaft kennengelernt zu haben...sorry das ist zu verlangen dass jemand allwissend sein müsse
Und ich wiederhole meine Frage an Dich:
Was hätte Wohlgemuth für ein rationales Argument in der damaligen Situation GEGEN Labbadia bringen können?
Das ihr Wohlgemuth im Nachhinein dafür kritisiert nicht vorher gewußt zu haben, dass Labbadia und die damalige Manschaft nicht zusammenpassen ohne je auch nur mit Labbadia vorher gearbeitet zu haben oder die Manschaft kennengelernt zu haben...sorry das ist zu verlangen dass jemand allwissend sein müsse
Und ich wiederhole meine Frage an Dich:
Was hätte Wohlgemuth für ein rationales Argument in der damaligen Situation GEGEN Labbadia bringen können?
Es war im Nachhinein eine Fehlentscheidung, Labbadia zu holen, und das wird kritisiert.
Wir müssen keine rationalen Argumente kennen, weil wir nicht die ausgebildeten Fachmänner sind, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen.
Ich hab aktuell die Handwerker im Haus, wenn die morgen unsere Wände schlecht verputzen und ich im Nachhinein sie dann darauf anspreche (ich hoffe ich verschrei hiermit nichts 🫨), werde ich mich bestimmt nicht damit zufriedengeben, wenn deren Rückfrage ist: "Wie hätte ich das in der Situation besser machen sollen?"
Alles klar, Du verlangst, dass er die Zukunft hätte kennen müssen und damit irgendwie seine damaligen Vorgesetzten (er kam ja als Sportdirektor und nicht als Vorstand) überzeugen müssen, die Entscheidung zu ändern
Das ist dann einfach keine Kritik
Nein, ich erwarte nicht, dass Wohlgemuth die Zukunft kennt. Aber man sollte einen Sportdirektor, jetzt Vorstand, für die Fehleinschätzungen in seiner Amtszeit kritisieren können, ohne dass ein Schlaumeier um die Ecke kommt und sagt: Mach's besser oder sei still.
12.08.2026 - 17:03 Uhr
Zitat von PrinceofLies
Zur grundsätzlichen Transferpolitik:
Hört einfach auf zu erwarten, dass wir Spieler für die erste Elf holen.
Das ist weder die Philosophie des Vereins, noch ist das möglich.
Zur grundsätzlichen Transferpolitik:
Hört einfach auf zu erwarten, dass wir Spieler für die erste Elf holen.
Das ist weder die Philosophie des Vereins, noch ist das möglich.
Wieso soll man das nicht erwarten und vor allem wieso soll das nicht möglich sein? Klar werden die Anforderungen auch an Wohlgemuth durch den wachsenden Erfolg, an dem er auch seinen Anteil hat, schwieriger aber genau das ist doch der Punkt der zumindest mich zweifeln lässt, dass Wohlgemuth mit dem Tempo von Hoeneß und Wehrle bei der Entwicklung der Mannschaft mithalten kann.
12.08.2026 - 17:28 Uhr
Zitat von Dejic
Wieso soll man das nicht erwarten und vor allem wieso soll das nicht möglich sein? Klar werden die Anforderungen auch an Wohlgemuth durch den wachsenden Erfolg, an dem er auch seinen Anteil hat, schwieriger aber genau das ist doch der Punkt der zumindest mich zweifeln lässt, dass Wohlgemuth mit dem Tempo von Hoeneß und Wehrle bei der Entwicklung der Mannschaft mithalten kann.
Zitat von PrinceofLies
Zur grundsätzlichen Transferpolitik:
Hört einfach auf zu erwarten, dass wir Spieler für die erste Elf holen.
Das ist weder die Philosophie des Vereins, noch ist das möglich.
Zur grundsätzlichen Transferpolitik:
Hört einfach auf zu erwarten, dass wir Spieler für die erste Elf holen.
Das ist weder die Philosophie des Vereins, noch ist das möglich.
Wieso soll man das nicht erwarten und vor allem wieso soll das nicht möglich sein? Klar werden die Anforderungen auch an Wohlgemuth durch den wachsenden Erfolg, an dem er auch seinen Anteil hat, schwieriger aber genau das ist doch der Punkt der zumindest mich zweifeln lässt, dass Wohlgemuth mit dem Tempo von Hoeneß und Wehrle bei der Entwicklung der Mannschaft mithalten kann.
Ich zweifle nicht an Wohlgemuth, aber wieso man keine Verpflichtungen mehr für die 1. Elf erwarten kann, erschließt sich mir nicht. Mit Prömel könnte es diese Saison schon wieder gelingen.
Es wird eher so sein, dass wir nicht 5 Spieler holen, die in die erste Elf rutschen. Es werden pro Saison eher nur 1-2 Spieler sein. Aber das ist doch ein gutes Zeichen. Wir haben halt mittlerweile echt gut Spieler auf hohem Niveau, die man nicht so ohne weiteres verdrängt. Alleine schon die ganzen A N11 Spieler.
Wir sind in der glücklichen Lage nur noch punktuell gestandene Spieler mit internationaler Klasse holen zu müssen und setzen denen jetzt jüngere Herausforderer ins Genick. Der Kader ist geformt, es sind keine vielen großen Stellschrauben notwendig. Ein sehr komfortable Situation, vor 3-4 Jahren waren wir davon noch ganz weit weg.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Corona1893 am 12.08.2026 um 17:30 Uhr bearbeitet
12.08.2026 - 17:38 Uhr
Zitat von Corona1893
Ich zweifle nicht an Wohlgemuth, aber wieso man keine Verpflichtungen mehr für die 1. Elf erwarten kann, erschließt sich mir nicht. Mit Prömel könnte es diese Saison schon wieder gelingen.
Es wird eher so sein, dass wir nicht 5 Spieler holen, die in die erste Elf rutschen. Es werden pro Saison eher nur 1-2 Spieler sein. Aber das ist doch ein gutes Zeichen. Wir haben halt mittlerweile echt gut Spieler auf hohem Niveau, die man nicht so ohne weiteres verdrängt. Alleine schon die ganzen A N11 Spieler.
Wir sind in der glücklichen Lage nur noch punktuell gestandene Spieler mit internationaler Klasse holen zu müssen und setzen denen jetzt jüngere Herausforderer ins Genick. Der Kader ist geformt, es sind keine vielen großen Stellschrauben notwendig. Ein sehr komfortable Situation, vor 3-4 Jahren waren wir davon noch ganz weit weg.
Zitat von Dejic
Wieso soll man das nicht erwarten und vor allem wieso soll das nicht möglich sein? Klar werden die Anforderungen auch an Wohlgemuth durch den wachsenden Erfolg, an dem er auch seinen Anteil hat, schwieriger aber genau das ist doch der Punkt der zumindest mich zweifeln lässt, dass Wohlgemuth mit dem Tempo von Hoeneß und Wehrle bei der Entwicklung der Mannschaft mithalten kann.
Zitat von PrinceofLies
Zur grundsätzlichen Transferpolitik:
Hört einfach auf zu erwarten, dass wir Spieler für die erste Elf holen.
Das ist weder die Philosophie des Vereins, noch ist das möglich.
Zur grundsätzlichen Transferpolitik:
Hört einfach auf zu erwarten, dass wir Spieler für die erste Elf holen.
Das ist weder die Philosophie des Vereins, noch ist das möglich.
Wieso soll man das nicht erwarten und vor allem wieso soll das nicht möglich sein? Klar werden die Anforderungen auch an Wohlgemuth durch den wachsenden Erfolg, an dem er auch seinen Anteil hat, schwieriger aber genau das ist doch der Punkt der zumindest mich zweifeln lässt, dass Wohlgemuth mit dem Tempo von Hoeneß und Wehrle bei der Entwicklung der Mannschaft mithalten kann.
Ich zweifle nicht an Wohlgemuth, aber wieso man keine Verpflichtungen mehr für die 1. Elf erwarten kann, erschließt sich mir nicht. Mit Prömel könnte es diese Saison schon wieder gelingen.
Es wird eher so sein, dass wir nicht 5 Spieler holen, die in die erste Elf rutschen. Es werden pro Saison eher nur 1-2 Spieler sein. Aber das ist doch ein gutes Zeichen. Wir haben halt mittlerweile echt gut Spieler auf hohem Niveau, die man nicht so ohne weiteres verdrängt. Alleine schon die ganzen A N11 Spieler.
Wir sind in der glücklichen Lage nur noch punktuell gestandene Spieler mit internationaler Klasse holen zu müssen und setzen denen jetzt jüngere Herausforderer ins Genick. Der Kader ist geformt, es sind keine vielen großen Stellschrauben notwendig. Ein sehr komfortable Situation, vor 3-4 Jahren waren wir davon noch ganz weit weg.
Seh ich absolut auch so und es wäre ja auch verrückt eine funktionierende Mannschaft ohne Not und große Abgänge gleich auf 3-4 Positionen zu verändern aber 1-2 qualitative Verstärkungen in der Spitze kann man schon erwarten. Habe es gerade auch schon in einem anderen Thread geschrieben, nüchtern betrachtet haben uns letzte Saison zwei absolute Leistungsträger verlassen und man hat es trotz 75 Mio€-Transferausgaben und zwei freien Positionen nicht geschafft einen Spieler zu verpflichten, der sich nachhaltig durchsetzen konnte. Ich finde wie gesagt, dass so eine Bilanz durchaus zu Kritik an die für die Transfers zuständigen Personen, berechtigt. So eine Bilanz können wir uns auch nicht Jahr für Jahr leisten.
12.08.2026 - 18:19 Uhr
Zitat von Dejic
Seh ich absolut auch so und es wäre ja auch verrückt eine funktionierende Mannschaft ohne Not und große Abgänge gleich auf 3-4 Positionen zu verändern aber 1-2 qualitative Verstärkungen in der Spitze kann man schon erwarten. Habe es gerade auch schon in einem anderen Thread geschrieben, nüchtern betrachtet haben uns letzte Saison zwei absolute Leistungsträger verlassen und man hat es trotz 75 Mio€-Transferausgaben und zwei freien Positionen nicht geschafft einen Spieler zu verpflichten, der sich nachhaltig durchsetzen konnte. Ich finde wie gesagt, dass so eine Bilanz durchaus zu Kritik an die für die Transfers zuständigen Personen, berechtigt. So eine Bilanz können wir uns auch nicht Jahr für Jahr leisten.
Zitat von Corona1893
Ich zweifle nicht an Wohlgemuth, aber wieso man keine Verpflichtungen mehr für die 1. Elf erwarten kann, erschließt sich mir nicht. Mit Prömel könnte es diese Saison schon wieder gelingen.
Es wird eher so sein, dass wir nicht 5 Spieler holen, die in die erste Elf rutschen. Es werden pro Saison eher nur 1-2 Spieler sein. Aber das ist doch ein gutes Zeichen. Wir haben halt mittlerweile echt gut Spieler auf hohem Niveau, die man nicht so ohne weiteres verdrängt. Alleine schon die ganzen A N11 Spieler.
Wir sind in der glücklichen Lage nur noch punktuell gestandene Spieler mit internationaler Klasse holen zu müssen und setzen denen jetzt jüngere Herausforderer ins Genick. Der Kader ist geformt, es sind keine vielen großen Stellschrauben notwendig. Ein sehr komfortable Situation, vor 3-4 Jahren waren wir davon noch ganz weit weg.
Zitat von Dejic
Wieso soll man das nicht erwarten und vor allem wieso soll das nicht möglich sein? Klar werden die Anforderungen auch an Wohlgemuth durch den wachsenden Erfolg, an dem er auch seinen Anteil hat, schwieriger aber genau das ist doch der Punkt der zumindest mich zweifeln lässt, dass Wohlgemuth mit dem Tempo von Hoeneß und Wehrle bei der Entwicklung der Mannschaft mithalten kann.
Zitat von PrinceofLies
Zur grundsätzlichen Transferpolitik:
Hört einfach auf zu erwarten, dass wir Spieler für die erste Elf holen.
Das ist weder die Philosophie des Vereins, noch ist das möglich.
Zur grundsätzlichen Transferpolitik:
Hört einfach auf zu erwarten, dass wir Spieler für die erste Elf holen.
Das ist weder die Philosophie des Vereins, noch ist das möglich.
Wieso soll man das nicht erwarten und vor allem wieso soll das nicht möglich sein? Klar werden die Anforderungen auch an Wohlgemuth durch den wachsenden Erfolg, an dem er auch seinen Anteil hat, schwieriger aber genau das ist doch der Punkt der zumindest mich zweifeln lässt, dass Wohlgemuth mit dem Tempo von Hoeneß und Wehrle bei der Entwicklung der Mannschaft mithalten kann.
Ich zweifle nicht an Wohlgemuth, aber wieso man keine Verpflichtungen mehr für die 1. Elf erwarten kann, erschließt sich mir nicht. Mit Prömel könnte es diese Saison schon wieder gelingen.
Es wird eher so sein, dass wir nicht 5 Spieler holen, die in die erste Elf rutschen. Es werden pro Saison eher nur 1-2 Spieler sein. Aber das ist doch ein gutes Zeichen. Wir haben halt mittlerweile echt gut Spieler auf hohem Niveau, die man nicht so ohne weiteres verdrängt. Alleine schon die ganzen A N11 Spieler.
Wir sind in der glücklichen Lage nur noch punktuell gestandene Spieler mit internationaler Klasse holen zu müssen und setzen denen jetzt jüngere Herausforderer ins Genick. Der Kader ist geformt, es sind keine vielen großen Stellschrauben notwendig. Ein sehr komfortable Situation, vor 3-4 Jahren waren wir davon noch ganz weit weg.
Seh ich absolut auch so und es wäre ja auch verrückt eine funktionierende Mannschaft ohne Not und große Abgänge gleich auf 3-4 Positionen zu verändern aber 1-2 qualitative Verstärkungen in der Spitze kann man schon erwarten. Habe es gerade auch schon in einem anderen Thread geschrieben, nüchtern betrachtet haben uns letzte Saison zwei absolute Leistungsträger verlassen und man hat es trotz 75 Mio€-Transferausgaben und zwei freien Positionen nicht geschafft einen Spieler zu verpflichten, der sich nachhaltig durchsetzen konnte. Ich finde wie gesagt, dass so eine Bilanz durchaus zu Kritik an die für die Transfers zuständigen Personen, berechtigt. So eine Bilanz können wir uns auch nicht Jahr für Jahr leisten.
Das haben ja auch Hoeneß und Undav angemahnt. Sie wollen Spieler, die sofort weiterhelfen und nicht nur Persepktivspieler sind, die erst entwickelt werden müssen. Prömel und Pejcinovic traue ich das zu. Das heißt nicht, dass es nur fertige Spieler sind. Hoeneß hat vor einem Jahr auch über Chema ganz anders geredet als über Darvich oder Jovanovic und gesagt, dass er uns auch in der letzten Saison schon weiterhelfen wird - was ja dann auch so eintrat.
Ich würde mich dann am Ende auch eher an den Minuten orientieren als an einer fiktiven Startelf (siehe Pejcinovic-Umfrage). Wenn Pejcinovic im ersten Jahr 2000-3000 Minuten spielt, wäre das für mich völlig in Ordnung. Wenn er so wenig spielt wie Arevalo oder Jovanovic, die beide entwicklungsfähige Spieler sind, aber uns bisher noch nicht weitergeholfen haben, hätte man (zu) viel Geld versenkt.
Aber bei Pejcinovic und Prömel glaube ich schon, dass sie auf ihre Minuten kommen und eine wichtige Rolle spielen werden.
Bei Sauer bin ich skeptischer. Kann natürlich sein, dass der auch auf seine Minuten kommt und sich zu einem Leweling oder Führich entwickelt, kann aber auf meiner Sicht auch sein, dass das eher Bouanani reloaded wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von justalittlethought am 12.08.2026 um 18:21 Uhr bearbeitet
12.08.2026 - 18:21 Uhr
Zitat von Dejic
Seh ich absolut auch so und es wäre ja auch verrückt eine funktionierende Mannschaft ohne Not und große Abgänge gleich auf 3-4 Positionen zu verändern aber 1-2 qualitative Verstärkungen in der Spitze kann man schon erwarten. Habe es gerade auch schon in einem anderen Thread geschrieben, nüchtern betrachtet haben uns letzte Saison zwei absolute Leistungsträger verlassen und man hat es trotz 75 Mio€-Transferausgaben und zwei freien Positionen nicht geschafft einen Spieler zu verpflichten, der sich nachhaltig durchsetzen konnte. Ich finde wie gesagt, dass so eine Bilanz durchaus zu Kritik an die für die Transfers zuständigen Personen, berechtigt. So eine Bilanz können wir uns auch nicht Jahr für Jahr leisten.
Zitat von Corona1893
Ich zweifle nicht an Wohlgemuth, aber wieso man keine Verpflichtungen mehr für die 1. Elf erwarten kann, erschließt sich mir nicht. Mit Prömel könnte es diese Saison schon wieder gelingen.
Es wird eher so sein, dass wir nicht 5 Spieler holen, die in die erste Elf rutschen. Es werden pro Saison eher nur 1-2 Spieler sein. Aber das ist doch ein gutes Zeichen. Wir haben halt mittlerweile echt gut Spieler auf hohem Niveau, die man nicht so ohne weiteres verdrängt. Alleine schon die ganzen A N11 Spieler.
Wir sind in der glücklichen Lage nur noch punktuell gestandene Spieler mit internationaler Klasse holen zu müssen und setzen denen jetzt jüngere Herausforderer ins Genick. Der Kader ist geformt, es sind keine vielen großen Stellschrauben notwendig. Ein sehr komfortable Situation, vor 3-4 Jahren waren wir davon noch ganz weit weg.
Zitat von Dejic
Wieso soll man das nicht erwarten und vor allem wieso soll das nicht möglich sein? Klar werden die Anforderungen auch an Wohlgemuth durch den wachsenden Erfolg, an dem er auch seinen Anteil hat, schwieriger aber genau das ist doch der Punkt der zumindest mich zweifeln lässt, dass Wohlgemuth mit dem Tempo von Hoeneß und Wehrle bei der Entwicklung der Mannschaft mithalten kann.
Zitat von PrinceofLies
Zur grundsätzlichen Transferpolitik:
Hört einfach auf zu erwarten, dass wir Spieler für die erste Elf holen.
Das ist weder die Philosophie des Vereins, noch ist das möglich.
Zur grundsätzlichen Transferpolitik:
Hört einfach auf zu erwarten, dass wir Spieler für die erste Elf holen.
Das ist weder die Philosophie des Vereins, noch ist das möglich.
Wieso soll man das nicht erwarten und vor allem wieso soll das nicht möglich sein? Klar werden die Anforderungen auch an Wohlgemuth durch den wachsenden Erfolg, an dem er auch seinen Anteil hat, schwieriger aber genau das ist doch der Punkt der zumindest mich zweifeln lässt, dass Wohlgemuth mit dem Tempo von Hoeneß und Wehrle bei der Entwicklung der Mannschaft mithalten kann.
Ich zweifle nicht an Wohlgemuth, aber wieso man keine Verpflichtungen mehr für die 1. Elf erwarten kann, erschließt sich mir nicht. Mit Prömel könnte es diese Saison schon wieder gelingen.
Es wird eher so sein, dass wir nicht 5 Spieler holen, die in die erste Elf rutschen. Es werden pro Saison eher nur 1-2 Spieler sein. Aber das ist doch ein gutes Zeichen. Wir haben halt mittlerweile echt gut Spieler auf hohem Niveau, die man nicht so ohne weiteres verdrängt. Alleine schon die ganzen A N11 Spieler.
Wir sind in der glücklichen Lage nur noch punktuell gestandene Spieler mit internationaler Klasse holen zu müssen und setzen denen jetzt jüngere Herausforderer ins Genick. Der Kader ist geformt, es sind keine vielen großen Stellschrauben notwendig. Ein sehr komfortable Situation, vor 3-4 Jahren waren wir davon noch ganz weit weg.
Seh ich absolut auch so und es wäre ja auch verrückt eine funktionierende Mannschaft ohne Not und große Abgänge gleich auf 3-4 Positionen zu verändern aber 1-2 qualitative Verstärkungen in der Spitze kann man schon erwarten. Habe es gerade auch schon in einem anderen Thread geschrieben, nüchtern betrachtet haben uns letzte Saison zwei absolute Leistungsträger verlassen und man hat es trotz 75 Mio€-Transferausgaben und zwei freien Positionen nicht geschafft einen Spieler zu verpflichten, der sich nachhaltig durchsetzen konnte. Ich finde wie gesagt, dass so eine Bilanz durchaus zu Kritik an die für die Transfers zuständigen Personen, berechtigt. So eine Bilanz können wir uns auch nicht Jahr für Jahr leisten.
Das ist ja interessant. Mit Woltemade hat uns also ein absoluter Leistungsträger verlassen, aber ein El Khannouss ist auf der anderen Seite nicht mal Stammspieler oder konnte sich nachhaltig durchsetzen?
Nur mal kurz als Realitätscheck, Nick kam auf knapp über 2.000 Spielminuten und damit deutlich weniger als Bilal. Selbst der gescholtene Assignon hat mehr Minuten letzte Saison absolviert als Woltemade. Und das obwohl El Khannouss durch den späten Transfer + Afrika Cup alleine schon 8 Pflichtspiele verpasst hat. Bis zu diesem Afrika Cup stand er übrigens in 17 von 20 Spielen in der Startelf und bei den 3 übrigen Spielen wurde er jeweils eingewechselt. Wie viel mehr Sofortverstärkung, Stammspieler und Leistungsträger soll ein Spieler denn bitte sein?
Übrigens die Spieler die wir für insgesamt 75 Mio. verpflichtet haben, haben aktuell einen MW von über 100 Mio. und alleine für El Khannouss würden wir einen Großteil der Ausgaben wieder rein holen. Dazu waren 6 der 8 Transfer Spieler unter oder knapp über 20 und damit sowieso langfristige Projekte die ihr volles Potential erst dann zeigen werden. Sicherlich waren das nicht die besten Transferperioden von Wohlgemuth und den ein oder anderen Spieler hätte man sich sparen können. Aber mit Chema, El Khannouss und Tomas hat man 3 Spieler geholt die uns absolut verstärkt haben letzte Saison. Bei Bouanani und Assignon war das für den Preis sicherlich zu wenig, aber auch da sollte man zumindest bei BAD das zweite Jahr abwarten. Und Jovanovic, Darvich und Arevalo lassen sich aktuell sowieso nicht bewerten. Falls nur einer davon durch die Decke geht, wird man weit mehr rausbekommen als man investiert hat.
12.08.2026 - 18:22 Uhr
Zitat von justalittlethought
Aber bei Pejcinovic und Prömel glaube ich schon, dass sie auf ihre Minuten kommen und eine wichtige Rolle spielen werden.
Aber bei Pejcinovic und Prömel glaube ich schon, dass sie auf ihre Minuten kommen und eine wichtige Rolle spielen werden.
Davon gehe ich auch aus.
Das sind zwei Neuzugänge die uns gleich helfen werden.
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