Fankultur in Köln
15.03.2012 - 23:46 Uhr
26.03.2026 - 13:39 Uhr
Zitat von Nandru
Ich finde, das klingt nach Stammtischparole und nicht nach differenzierter Betrachtungsweise.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft schadet dem Verein finanziell. Insofern sehe ich wenig Unterschied zwischen dir und den "Selbstdarstellern" in der Kurve - außer in der Höhe der Summe.
Um es lösungsorientiert anzugehen: Was sollen die Verantwortlichen des FC denn deiner Meinung nach besser machen?
Zitat von MrMarky113
Und mal wieder geht Geld für neue Spieler drauf, weil manche ... es nie lernen. (200.000)
Mitgliedschaft wird gekündigt! Ich hab die Schnauze voll von den Selbstdarstellern, sowie den Verantwortlichen des FC, die es einfach so hinnehmen. Wie schon so oft...
Und mal wieder geht Geld für neue Spieler drauf, weil manche ... es nie lernen. (200.000)
Mitgliedschaft wird gekündigt! Ich hab die Schnauze voll von den Selbstdarstellern, sowie den Verantwortlichen des FC, die es einfach so hinnehmen. Wie schon so oft...
Ich finde, das klingt nach Stammtischparole und nicht nach differenzierter Betrachtungsweise.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft schadet dem Verein finanziell. Insofern sehe ich wenig Unterschied zwischen dir und den "Selbstdarstellern" in der Kurve - außer in der Höhe der Summe.
Um es lösungsorientiert anzugehen: Was sollen die Verantwortlichen des FC denn deiner Meinung nach besser machen?
Du kannst den Mitgliedsbeitrag von Marky bestimmt übernehmen, wenn du Schaden vom Effzeh abwenden willst.
Vielleicht sollte man den Blickwinkel mal dahin richten, dass Tausende von Mitgliedern die Verfehlungen der Selbstdarstellern Jahr für Jahr mitfinanzieren, obwohl das Geld eigentlich dem Verein zugute kommen sollte.
Lösungsorientiert wäre im Übrigen, die Verursacher und diejenigen, die sie nachweislich decken, konsequent zur Kasse zu bitten. Dann hört das Neandertaler-Getue bestimmt auch mal auf.
26.03.2026 - 13:45 Uhr
Zitat von Nandru
Ich finde, das klingt nach Stammtischparole und nicht nach differenzierter Betrachtungsweise.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft schadet dem Verein finanziell. Insofern sehe ich wenig Unterschied zwischen dir und den "Selbstdarstellern" in der Kurve - außer in der Höhe der Summe.
Um es lösungsorientiert anzugehen: Was sollen die Verantwortlichen des FC denn deiner Meinung nach besser machen?
Zitat von MrMarky113
Und mal wieder geht Geld für neue Spieler drauf, weil manche ... es nie lernen. (200.000)
Mitgliedschaft wird gekündigt! Ich hab die Schnauze voll von den Selbstdarstellern, sowie den Verantwortlichen des FC, die es einfach so hinnehmen. Wie schon so oft...
Und mal wieder geht Geld für neue Spieler drauf, weil manche ... es nie lernen. (200.000)
Mitgliedschaft wird gekündigt! Ich hab die Schnauze voll von den Selbstdarstellern, sowie den Verantwortlichen des FC, die es einfach so hinnehmen. Wie schon so oft...
Ich finde, das klingt nach Stammtischparole und nicht nach differenzierter Betrachtungsweise.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft schadet dem Verein finanziell. Insofern sehe ich wenig Unterschied zwischen dir und den "Selbstdarstellern" in der Kurve - außer in der Höhe der Summe.
Um es lösungsorientiert anzugehen: Was sollen die Verantwortlichen des FC denn deiner Meinung nach besser machen?
Ich bin zwar nicht angesprochen, würde mich aber wirklich um die Umsetzung der Einschränkungen der persönlichen Freiheiten diesbezüglich freuen, sprich: Personalisierte Tickets, Ausbau der Videoüberwachung in den relevanten Kurven und Einschreiten bei Verhüllung / Vermummung mit nachgehendem Hausverbot für gefundene Personen sowie Entzug der Dauerkarte. Eventuell müssen weiter die Privilegien der organisierten Fans eingeschränkt werden um dem Herr zu werden, wie Aufheben der Berechtigungen zur Lagerung von Fanutensilien o.ä.
26.03.2026 - 14:11 Uhr
Zitat von DonMarvel
Lösungsorientiert wäre im Übrigen, die Verursacher und diejenigen, die sie nachweislich decken, konsequent zur Kasse zu bitten. Dann hört das Neandertaler-Getue bestimmt auch mal auf.
Lösungsorientiert wäre im Übrigen, die Verursacher und diejenigen, die sie nachweislich decken, konsequent zur Kasse zu bitten. Dann hört das Neandertaler-Getue bestimmt auch mal auf.
Das haben wir ja über sechs Jahre oder länger auch mal versucht. Aber die Regressforderungen waren ja auch immer ein Raub am armen kleinen Mann. Ich erinnere gerne an "Regressforderungen zerstören Existenzen!", von den Coloniacs glaube ich.
26.03.2026 - 17:45 Uhr
Zitat von wuerzbock
Das haben wir ja über sechs Jahre oder länger auch mal versucht. Aber die Regressforderungen waren ja auch immer ein Raub am armen kleinen Mann. Ich erinnere gerne an "Regressforderungen zerstören Existenzen!", von den Coloniacs glaube ich.
Zitat von DonMarvel
Lösungsorientiert wäre im Übrigen, die Verursacher und diejenigen, die sie nachweislich decken, konsequent zur Kasse zu bitten. Dann hört das Neandertaler-Getue bestimmt auch mal auf.
Lösungsorientiert wäre im Übrigen, die Verursacher und diejenigen, die sie nachweislich decken, konsequent zur Kasse zu bitten. Dann hört das Neandertaler-Getue bestimmt auch mal auf.
Das haben wir ja über sechs Jahre oder länger auch mal versucht. Aber die Regressforderungen waren ja auch immer ein Raub am armen kleinen Mann. Ich erinnere gerne an "Regressforderungen zerstören Existenzen!", von den Coloniacs glaube ich.
Ja, Pech!
Wir sind echt eine komische Nation. Wenn ich ein Fehlverhalten an den Tag lege und ich weiß, dass das nicht rechtens ist (aber selbst wenn ich das nicht wüsste - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht), dann werde ich nunmal dafür sanktioniert. Ganz einfach. Die Regressforderungen zerstören keine existenzen, sondern das eigene Verhalten. So lange wir eine Täter-Opfer-Umkehr hier machen, wird sich eh nie was ändern.
Jeder ist für sein eigenes Verhalten verantwortlich und die meisten kennen die Regeln, vor allem die Ultras wissen das ganz genau…
Aber die tun ja eh immer so, als wenn die von nichts wüssten und immer unschuldig sind 😉
27.03.2026 - 09:08 Uhr
Zitat von Seneca
Ich bin zwar nicht angesprochen, würde mich aber wirklich um die Umsetzung der Einschränkungen der persönlichen Freiheiten diesbezüglich freuen, sprich: Personalisierte Tickets, Ausbau der Videoüberwachung in den relevanten Kurven und Einschreiten bei Verhüllung / Vermummung mit nachgehendem Hausverbot für gefundene Personen sowie Entzug der Dauerkarte. Eventuell müssen weiter die Privilegien der organisierten Fans eingeschränkt werden um dem Herr zu werden, wie Aufheben der Berechtigungen zur Lagerung von Fanutensilien o.ä.
Zitat von Nandru
Ich finde, das klingt nach Stammtischparole und nicht nach differenzierter Betrachtungsweise.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft schadet dem Verein finanziell. Insofern sehe ich wenig Unterschied zwischen dir und den "Selbstdarstellern" in der Kurve - außer in der Höhe der Summe.
Um es lösungsorientiert anzugehen: Was sollen die Verantwortlichen des FC denn deiner Meinung nach besser machen?
Zitat von MrMarky113
Und mal wieder geht Geld für neue Spieler drauf, weil manche ... es nie lernen. (200.000)
Mitgliedschaft wird gekündigt! Ich hab die Schnauze voll von den Selbstdarstellern, sowie den Verantwortlichen des FC, die es einfach so hinnehmen. Wie schon so oft...
Und mal wieder geht Geld für neue Spieler drauf, weil manche ... es nie lernen. (200.000)
Mitgliedschaft wird gekündigt! Ich hab die Schnauze voll von den Selbstdarstellern, sowie den Verantwortlichen des FC, die es einfach so hinnehmen. Wie schon so oft...
Ich finde, das klingt nach Stammtischparole und nicht nach differenzierter Betrachtungsweise.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft schadet dem Verein finanziell. Insofern sehe ich wenig Unterschied zwischen dir und den "Selbstdarstellern" in der Kurve - außer in der Höhe der Summe.
Um es lösungsorientiert anzugehen: Was sollen die Verantwortlichen des FC denn deiner Meinung nach besser machen?
Ich bin zwar nicht angesprochen, würde mich aber wirklich um die Umsetzung der Einschränkungen der persönlichen Freiheiten diesbezüglich freuen, sprich: Personalisierte Tickets, Ausbau der Videoüberwachung in den relevanten Kurven und Einschreiten bei Verhüllung / Vermummung mit nachgehendem Hausverbot für gefundene Personen sowie Entzug der Dauerkarte. Eventuell müssen weiter die Privilegien der organisierten Fans eingeschränkt werden um dem Herr zu werden, wie Aufheben der Berechtigungen zur Lagerung von Fanutensilien o.ä.
Damit verursachst du dann am Ende mehr Kosten als wenn man einfach die Strafen zahlt. Genau das ist ja auch einer der Punkte, wieso die Vereine eben so wenig unternehmen. Klar kannst du für paar Millionen die Infrastruktur ausbauen, Metalldetektoren, Scanner, Kamerasysteme, personalisierte Tickets etc. einführen. Das ganze kostet aber sicherlich schonmal 2-3 Millionen einmalig, laufende Kosten sind da nicht mit drin. Mehr Ordner, mehr IT Personal, mehr Leute die Material auswerten. Die wollen ja auch alle bezahlt werden (und werden von Jahr zu Jahr teurer, während die Pyrostrafen in letzter Zeit inflationssicher waren) und die werden auch bei den Spielen bezahlt, wenn eben nicht gezündet wird und diese Kosten sind vorallem zu 100% weg vom Verein. Bei den Strafen muss man ja oft einfach einen Teil in die eigene Infrastruktur investieren, das ist sicher auch ein schwarzes Loch und die tatsächlichen Kosten der Strafen sind dann am Ende niedriger. Eine komplette Verhinderung wirst du in Köln nicht haben und wenn du diese hast, dann hast du einen Preis gezahlt, der das ganze niemals rechtfertigt. Hohe Kosten und eine zerstörte Fankultur (Und bevor hier jemand ankommt mit, Pyro verbieten ist nicht die Zerstörung der Fankultur, das stimmt, allerdings sind Videoüberwachung, personalisierte tickets etc. das.).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCAgnes am 27.03.2026 um 09:09 Uhr bearbeitet
27.03.2026 - 09:51 Uhr
Zitat von FCAgnes
Damit verursachst du dann am Ende mehr Kosten als wenn man einfach die Strafen zahlt. Genau das ist ja auch einer der Punkte, wieso die Vereine eben so wenig unternehmen. Klar kannst du für paar Millionen die Infrastruktur ausbauen, Metalldetektoren, Scanner, Kamerasysteme, personalisierte Tickets etc. einführen. Das ganze kostet aber sicherlich schonmal 2-3 Millionen einmalig, laufende Kosten sind da nicht mit drin. Mehr Ordner, mehr IT Personal, mehr Leute die Material auswerten. Die wollen ja auch alle bezahlt werden (und werden von Jahr zu Jahr teurer, während die Pyrostrafen in letzter Zeit inflationssicher waren) und die werden auch bei den Spielen bezahlt, wenn eben nicht gezündet wird und diese Kosten sind vorallem zu 100% weg vom Verein. Bei den Strafen muss man ja oft einfach einen Teil in die eigene Infrastruktur investieren, das ist sicher auch ein schwarzes Loch und die tatsächlichen Kosten der Strafen sind dann am Ende niedriger. Eine komplette Verhinderung wirst du in Köln nicht haben und wenn du diese hast, dann hast du einen Preis gezahlt, der das ganze niemals rechtfertigt. Hohe Kosten und eine zerstörte Fankultur (Und bevor hier jemand ankommt mit, Pyro verbieten ist nicht die Zerstörung der Fankultur, das stimmt, allerdings sind Videoüberwachung, personalisierte tickets etc. das.).
Zitat von Seneca
Ich bin zwar nicht angesprochen, würde mich aber wirklich um die Umsetzung der Einschränkungen der persönlichen Freiheiten diesbezüglich freuen, sprich: Personalisierte Tickets, Ausbau der Videoüberwachung in den relevanten Kurven und Einschreiten bei Verhüllung / Vermummung mit nachgehendem Hausverbot für gefundene Personen sowie Entzug der Dauerkarte. Eventuell müssen weiter die Privilegien der organisierten Fans eingeschränkt werden um dem Herr zu werden, wie Aufheben der Berechtigungen zur Lagerung von Fanutensilien o.ä.
Zitat von Nandru
Ich finde, das klingt nach Stammtischparole und nicht nach differenzierter Betrachtungsweise.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft schadet dem Verein finanziell. Insofern sehe ich wenig Unterschied zwischen dir und den "Selbstdarstellern" in der Kurve - außer in der Höhe der Summe.
Um es lösungsorientiert anzugehen: Was sollen die Verantwortlichen des FC denn deiner Meinung nach besser machen?
Zitat von MrMarky113
Und mal wieder geht Geld für neue Spieler drauf, weil manche ... es nie lernen. (200.000)
Mitgliedschaft wird gekündigt! Ich hab die Schnauze voll von den Selbstdarstellern, sowie den Verantwortlichen des FC, die es einfach so hinnehmen. Wie schon so oft...
Und mal wieder geht Geld für neue Spieler drauf, weil manche ... es nie lernen. (200.000)
Mitgliedschaft wird gekündigt! Ich hab die Schnauze voll von den Selbstdarstellern, sowie den Verantwortlichen des FC, die es einfach so hinnehmen. Wie schon so oft...
Ich finde, das klingt nach Stammtischparole und nicht nach differenzierter Betrachtungsweise.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft schadet dem Verein finanziell. Insofern sehe ich wenig Unterschied zwischen dir und den "Selbstdarstellern" in der Kurve - außer in der Höhe der Summe.
Um es lösungsorientiert anzugehen: Was sollen die Verantwortlichen des FC denn deiner Meinung nach besser machen?
Ich bin zwar nicht angesprochen, würde mich aber wirklich um die Umsetzung der Einschränkungen der persönlichen Freiheiten diesbezüglich freuen, sprich: Personalisierte Tickets, Ausbau der Videoüberwachung in den relevanten Kurven und Einschreiten bei Verhüllung / Vermummung mit nachgehendem Hausverbot für gefundene Personen sowie Entzug der Dauerkarte. Eventuell müssen weiter die Privilegien der organisierten Fans eingeschränkt werden um dem Herr zu werden, wie Aufheben der Berechtigungen zur Lagerung von Fanutensilien o.ä.
Damit verursachst du dann am Ende mehr Kosten als wenn man einfach die Strafen zahlt. Genau das ist ja auch einer der Punkte, wieso die Vereine eben so wenig unternehmen. Klar kannst du für paar Millionen die Infrastruktur ausbauen, Metalldetektoren, Scanner, Kamerasysteme, personalisierte Tickets etc. einführen. Das ganze kostet aber sicherlich schonmal 2-3 Millionen einmalig, laufende Kosten sind da nicht mit drin. Mehr Ordner, mehr IT Personal, mehr Leute die Material auswerten. Die wollen ja auch alle bezahlt werden (und werden von Jahr zu Jahr teurer, während die Pyrostrafen in letzter Zeit inflationssicher waren) und die werden auch bei den Spielen bezahlt, wenn eben nicht gezündet wird und diese Kosten sind vorallem zu 100% weg vom Verein. Bei den Strafen muss man ja oft einfach einen Teil in die eigene Infrastruktur investieren, das ist sicher auch ein schwarzes Loch und die tatsächlichen Kosten der Strafen sind dann am Ende niedriger. Eine komplette Verhinderung wirst du in Köln nicht haben und wenn du diese hast, dann hast du einen Preis gezahlt, der das ganze niemals rechtfertigt. Hohe Kosten und eine zerstörte Fankultur (Und bevor hier jemand ankommt mit, Pyro verbieten ist nicht die Zerstörung der Fankultur, das stimmt, allerdings sind Videoüberwachung, personalisierte tickets etc. das.).
Also da würde ich dir hart widersprechen wir stehen alleine in den letzten 1,5 Jahren bei grob 1,5 Mio. Euro an Pyrostrafen, das hätte um deutlich ausgereicht um die Themen nachhaltig umzusetzen. Das bisschen Kamera Technik bekommst du für Locker unter 100.000 € selbst heute noch, Personalisierte Tickets kosten quasi nix, das ist ne einfache einmalige Änderung der Ticketvorlage mit nem zusätzlichen Feld für den Inhaber der Karte. Die Karten werden ohnehin ständig optisch angepasst. Den ganzen Metalldetektor, Scannerquatsch kannst du dir schenken wenn das Vergehen sanktioniert wird. Einzig die zusätzlich Ordner für die Spiele, sowie vielleicht ein zwei Mitarbeiter für die Auswertung der Bilder im Fall der Fälle, kosten zusätzliches Geld. Auch diese musst du wie die Ordner nicht zwingend selbst beschäftigen sondern kannst dir die Dienstleistung bedarfsweise zukaufen.
Wenn bei den organisierten Fans der Verein im Vordergrund stünde müssten wir uns über diesen ganzen Quatsch garnicht unterhalten und wenn wer sich in seinen Rechten eingeschränkt fühlt, wohlgemerkt auf einer "privaten" Veranstaltung, weil er nicht wild Straftaten begehen darf und deswegen fernbleibt, so what. Als ob es in Köln nicht genug Menschen gäbe die die verfügbaren Tickets mit Kusshand nehmen würden.
Ich hab übrigens gar nichts gegen Pyro als solches, nein ich finde es sogar in vielen Fällen recht stimmungsvoll, es ist in derzeitiger Ausgestaltung aber eben in Stadien verboten und kosten den Verein zusätzliche Geld. Der Fakt, dass den Zündern dies aber völlig egal ist, zeigt das wir was ändern müssen. Sollten die Personen selbst zur Kasse gebeten werden und es ist nicht mehr das Geld anderer, würden die es vielleicht auch mal lassen.
27.03.2026 - 09:58 Uhr
Zitat von Seneca
Also da würde ich dir hart widersprechen wir stehen alleine in den letzten 1,5 Jahren bei grob 1,5 Mio. Euro an Pyrostrafen, das hätte um deutlich ausgereicht um die Themen nachhaltig umzusetzen. Das bisschen Kamera Technik bekommst du für Locker unter 100.000 € selbst heute noch, Personalisierte Tickets kosten quasi nix, das ist ne einfache einmalige Änderung der Ticketvorlage mit nem zusätzlichen Feld für den Inhaber der Karte. Die Karten werden ohnehin ständig optisch angepasst. Den ganzen Metalldetektor, Scannerquatsch kannst du dir schenken wenn das Vergehen sanktioniert wird. Einzig die zusätzlich Ordner für die Spiele, sowie vielleicht ein zwei Mitarbeiter für die Auswertung der Bilder im Fall der Fälle, kosten zusätzliches Geld. Auch diese musst du wie die Ordner nicht zwingend selbst beschäftigen sondern kannst dir die Dienstleistung bedarfsweise zukaufen.
Wenn bei den organisierten Fans der Verein im Vordergrund stünde müssten wir uns über diesen ganzen Quatsch garnicht unterhalten und wenn wer sich in seinen Rechten eingeschränkt fühlt, wohlgemerkt auf einer "privaten" Veranstaltung, weil er nicht wild Straftaten begehen darf und deswegen fernbleibt, so what. Als ob es in Köln nicht genug Menschen gäbe die die verfügbaren Tickets mit Kusshand nehmen würden.
Ich hab übrigens gar nichts gegen Pyro als solches, nein ich finde es sogar in vielen Fällen recht stimmungsvoll, es ist in derzeitiger Ausgestaltung aber eben in Stadien verboten und kosten den Verein zusätzliche Geld. Der Fakt, dass den Zündern dies aber völlig egal ist, zeigt das wir was ändern müssen. Sollten die Personen selbst zur Kasse gebeten werden und es ist nicht mehr das Geld anderer, würden die es vielleicht auch mal lassen.
Zitat von FCAgnes
Damit verursachst du dann am Ende mehr Kosten als wenn man einfach die Strafen zahlt. Genau das ist ja auch einer der Punkte, wieso die Vereine eben so wenig unternehmen. Klar kannst du für paar Millionen die Infrastruktur ausbauen, Metalldetektoren, Scanner, Kamerasysteme, personalisierte Tickets etc. einführen. Das ganze kostet aber sicherlich schonmal 2-3 Millionen einmalig, laufende Kosten sind da nicht mit drin. Mehr Ordner, mehr IT Personal, mehr Leute die Material auswerten. Die wollen ja auch alle bezahlt werden (und werden von Jahr zu Jahr teurer, während die Pyrostrafen in letzter Zeit inflationssicher waren) und die werden auch bei den Spielen bezahlt, wenn eben nicht gezündet wird und diese Kosten sind vorallem zu 100% weg vom Verein. Bei den Strafen muss man ja oft einfach einen Teil in die eigene Infrastruktur investieren, das ist sicher auch ein schwarzes Loch und die tatsächlichen Kosten der Strafen sind dann am Ende niedriger. Eine komplette Verhinderung wirst du in Köln nicht haben und wenn du diese hast, dann hast du einen Preis gezahlt, der das ganze niemals rechtfertigt. Hohe Kosten und eine zerstörte Fankultur (Und bevor hier jemand ankommt mit, Pyro verbieten ist nicht die Zerstörung der Fankultur, das stimmt, allerdings sind Videoüberwachung, personalisierte tickets etc. das.).
Zitat von Seneca
Ich bin zwar nicht angesprochen, würde mich aber wirklich um die Umsetzung der Einschränkungen der persönlichen Freiheiten diesbezüglich freuen, sprich: Personalisierte Tickets, Ausbau der Videoüberwachung in den relevanten Kurven und Einschreiten bei Verhüllung / Vermummung mit nachgehendem Hausverbot für gefundene Personen sowie Entzug der Dauerkarte. Eventuell müssen weiter die Privilegien der organisierten Fans eingeschränkt werden um dem Herr zu werden, wie Aufheben der Berechtigungen zur Lagerung von Fanutensilien o.ä.
Zitat von Nandru
Ich finde, das klingt nach Stammtischparole und nicht nach differenzierter Betrachtungsweise.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft schadet dem Verein finanziell. Insofern sehe ich wenig Unterschied zwischen dir und den "Selbstdarstellern" in der Kurve - außer in der Höhe der Summe.
Um es lösungsorientiert anzugehen: Was sollen die Verantwortlichen des FC denn deiner Meinung nach besser machen?
Zitat von MrMarky113
Und mal wieder geht Geld für neue Spieler drauf, weil manche ... es nie lernen. (200.000)
Mitgliedschaft wird gekündigt! Ich hab die Schnauze voll von den Selbstdarstellern, sowie den Verantwortlichen des FC, die es einfach so hinnehmen. Wie schon so oft...
Und mal wieder geht Geld für neue Spieler drauf, weil manche ... es nie lernen. (200.000)
Mitgliedschaft wird gekündigt! Ich hab die Schnauze voll von den Selbstdarstellern, sowie den Verantwortlichen des FC, die es einfach so hinnehmen. Wie schon so oft...
Ich finde, das klingt nach Stammtischparole und nicht nach differenzierter Betrachtungsweise.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft schadet dem Verein finanziell. Insofern sehe ich wenig Unterschied zwischen dir und den "Selbstdarstellern" in der Kurve - außer in der Höhe der Summe.
Um es lösungsorientiert anzugehen: Was sollen die Verantwortlichen des FC denn deiner Meinung nach besser machen?
Ich bin zwar nicht angesprochen, würde mich aber wirklich um die Umsetzung der Einschränkungen der persönlichen Freiheiten diesbezüglich freuen, sprich: Personalisierte Tickets, Ausbau der Videoüberwachung in den relevanten Kurven und Einschreiten bei Verhüllung / Vermummung mit nachgehendem Hausverbot für gefundene Personen sowie Entzug der Dauerkarte. Eventuell müssen weiter die Privilegien der organisierten Fans eingeschränkt werden um dem Herr zu werden, wie Aufheben der Berechtigungen zur Lagerung von Fanutensilien o.ä.
Damit verursachst du dann am Ende mehr Kosten als wenn man einfach die Strafen zahlt. Genau das ist ja auch einer der Punkte, wieso die Vereine eben so wenig unternehmen. Klar kannst du für paar Millionen die Infrastruktur ausbauen, Metalldetektoren, Scanner, Kamerasysteme, personalisierte Tickets etc. einführen. Das ganze kostet aber sicherlich schonmal 2-3 Millionen einmalig, laufende Kosten sind da nicht mit drin. Mehr Ordner, mehr IT Personal, mehr Leute die Material auswerten. Die wollen ja auch alle bezahlt werden (und werden von Jahr zu Jahr teurer, während die Pyrostrafen in letzter Zeit inflationssicher waren) und die werden auch bei den Spielen bezahlt, wenn eben nicht gezündet wird und diese Kosten sind vorallem zu 100% weg vom Verein. Bei den Strafen muss man ja oft einfach einen Teil in die eigene Infrastruktur investieren, das ist sicher auch ein schwarzes Loch und die tatsächlichen Kosten der Strafen sind dann am Ende niedriger. Eine komplette Verhinderung wirst du in Köln nicht haben und wenn du diese hast, dann hast du einen Preis gezahlt, der das ganze niemals rechtfertigt. Hohe Kosten und eine zerstörte Fankultur (Und bevor hier jemand ankommt mit, Pyro verbieten ist nicht die Zerstörung der Fankultur, das stimmt, allerdings sind Videoüberwachung, personalisierte tickets etc. das.).
Also da würde ich dir hart widersprechen wir stehen alleine in den letzten 1,5 Jahren bei grob 1,5 Mio. Euro an Pyrostrafen, das hätte um deutlich ausgereicht um die Themen nachhaltig umzusetzen. Das bisschen Kamera Technik bekommst du für Locker unter 100.000 € selbst heute noch, Personalisierte Tickets kosten quasi nix, das ist ne einfache einmalige Änderung der Ticketvorlage mit nem zusätzlichen Feld für den Inhaber der Karte. Die Karten werden ohnehin ständig optisch angepasst. Den ganzen Metalldetektor, Scannerquatsch kannst du dir schenken wenn das Vergehen sanktioniert wird. Einzig die zusätzlich Ordner für die Spiele, sowie vielleicht ein zwei Mitarbeiter für die Auswertung der Bilder im Fall der Fälle, kosten zusätzliches Geld. Auch diese musst du wie die Ordner nicht zwingend selbst beschäftigen sondern kannst dir die Dienstleistung bedarfsweise zukaufen.
Wenn bei den organisierten Fans der Verein im Vordergrund stünde müssten wir uns über diesen ganzen Quatsch garnicht unterhalten und wenn wer sich in seinen Rechten eingeschränkt fühlt, wohlgemerkt auf einer "privaten" Veranstaltung, weil er nicht wild Straftaten begehen darf und deswegen fernbleibt, so what. Als ob es in Köln nicht genug Menschen gäbe die die verfügbaren Tickets mit Kusshand nehmen würden.
Ich hab übrigens gar nichts gegen Pyro als solches, nein ich finde es sogar in vielen Fällen recht stimmungsvoll, es ist in derzeitiger Ausgestaltung aber eben in Stadien verboten und kosten den Verein zusätzliche Geld. Der Fakt, dass den Zündern dies aber völlig egal ist, zeigt das wir was ändern müssen. Sollten die Personen selbst zur Kasse gebeten werden und es ist nicht mehr das Geld anderer, würden die es vielleicht auch mal lassen.
Alles klar, ein Kamera System fürs Stadion für unter 100.000€. Verlink das mal, ich denke da wären 18 Bundesligisten sehr stark interessiert. Ich glaube du unterschätzt hier die technischen Anforderungen, Installations- und Wartungskosten, sowie die schiere Anzahl an Kameras die benötigt wird. Nur damit die Leute sich unter einer Plane umziehen.
27.03.2026 - 10:04 Uhr
Zitat von FCAgnes
Damit verursachst du dann am Ende mehr Kosten als wenn man einfach die Strafen zahlt. Genau das ist ja auch einer der Punkte, wieso die Vereine eben so wenig unternehmen. Klar kannst du für paar Millionen die Infrastruktur ausbauen, Metalldetektoren, Scanner, Kamerasysteme, personalisierte Tickets etc. einführen. Das ganze kostet aber sicherlich schonmal 2-3 Millionen einmalig, laufende Kosten sind da nicht mit drin. Mehr Ordner, mehr IT Personal, mehr Leute die Material auswerten. Die wollen ja auch alle bezahlt werden (und werden von Jahr zu Jahr teurer, während die Pyrostrafen in letzter Zeit inflationssicher waren) und die werden auch bei den Spielen bezahlt, wenn eben nicht gezündet wird und diese Kosten sind vorallem zu 100% weg vom Verein. Bei den Strafen muss man ja oft einfach einen Teil in die eigene Infrastruktur investieren, das ist sicher auch ein schwarzes Loch und die tatsächlichen Kosten der Strafen sind dann am Ende niedriger. Eine komplette Verhinderung wirst du in Köln nicht haben und wenn du diese hast, dann hast du einen Preis gezahlt, der das ganze niemals rechtfertigt. Hohe Kosten und eine zerstörte Fankultur (Und bevor hier jemand ankommt mit, Pyro verbieten ist nicht die Zerstörung der Fankultur, das stimmt, allerdings sind Videoüberwachung, personalisierte tickets etc. das.).
Damit verursachst du dann am Ende mehr Kosten als wenn man einfach die Strafen zahlt. Genau das ist ja auch einer der Punkte, wieso die Vereine eben so wenig unternehmen. Klar kannst du für paar Millionen die Infrastruktur ausbauen, Metalldetektoren, Scanner, Kamerasysteme, personalisierte Tickets etc. einführen. Das ganze kostet aber sicherlich schonmal 2-3 Millionen einmalig, laufende Kosten sind da nicht mit drin. Mehr Ordner, mehr IT Personal, mehr Leute die Material auswerten. Die wollen ja auch alle bezahlt werden (und werden von Jahr zu Jahr teurer, während die Pyrostrafen in letzter Zeit inflationssicher waren) und die werden auch bei den Spielen bezahlt, wenn eben nicht gezündet wird und diese Kosten sind vorallem zu 100% weg vom Verein. Bei den Strafen muss man ja oft einfach einen Teil in die eigene Infrastruktur investieren, das ist sicher auch ein schwarzes Loch und die tatsächlichen Kosten der Strafen sind dann am Ende niedriger. Eine komplette Verhinderung wirst du in Köln nicht haben und wenn du diese hast, dann hast du einen Preis gezahlt, der das ganze niemals rechtfertigt. Hohe Kosten und eine zerstörte Fankultur (Und bevor hier jemand ankommt mit, Pyro verbieten ist nicht die Zerstörung der Fankultur, das stimmt, allerdings sind Videoüberwachung, personalisierte tickets etc. das.).
Mal abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass die Kosten für den Verein so hoch wären, wie du hier suggerierst - das hat @Seneca ja ebenfalls schon aufgedröselt -, würde ich noch in den Raum werfen, dass es ja auch um das Sicherheitsempfinden im Stadion geht.
Keine Ahnung, ob du schon einmal im Block standest, als zum Beispiel Rauchtöpfe gezündet worden sind. Aber, was das mit den Atemwegen macht, kann man sich nicht ausdenken. Das Zeug stinkt bestialisch, es reizt die Augen, den Rachen und ist einfach derbe unangenehm. Wer sich über Raucher aufregt, die im Freien am HbF ihre Glimmstängel vernichten, der sollte das niemals mitmachen.
Und da sind wir ja nicht einmal bei den Dingen, die wirklich gefährlich sind: Bengalische Feuer brennen mit bis zu 2500 Grad Celsius und können NICHT mit Wasser gelöscht werden. Das ist heiß genug, um Metall zu schmelzen. Und das wird von besoffenen Dudes ohne Ausbildung in einer Menschenmenge mit tausenden anderen fröhlich in die Hand genommen und abgefackelt. Einfach, weil es Spaß macht und angeblich zur Fankultur gehören würde.
Sorry, kann ich absolut nullkommanull nachvollziehen, wie man das befürworten kann. Zumal das Stadion ja auch für Kinder und Familien ein sicherer Ort sein sollte. Und ich sage ehrlich: Wenn es den FC pro Saison fünf Millionen kosten würde, das zu verhindern, wäre ich absolut fein damit. Das wäre zumindest mal Geld, was sinnvoll investiert wäre.
Auch verstehe ich nicht, warum personalisierte Tickets oder eine umfassendere Videoüberwachung die Fankultur zerstören würden. Gibt es da wirklich nachvollziehbare Gründe für diese Auffassung? Am Ende ist es doch auch hier so: Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, braucht keine Repressalien zu fürchten. Und man muss sich halt auch schlicht nichts zu Schulden kommen lassen, um seinen Verein im Stadion anfeuern zu dürfen. Auf was kommt es sonst als Fan an? Vielleicht kannst du mir hier ja auf die Sprünge helfen?
27.03.2026 - 10:18 Uhr
Zitat von HaetzUnJefoehl
Mal abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass die Kosten für den Verein so hoch wären, wie du hier suggerierst - das hat @Seneca ja ebenfalls schon aufgedröselt -, würde ich noch in den Raum werfen, dass es ja auch um das Sicherheitsempfinden im Stadion geht.
Keine Ahnung, ob du schon einmal im Block standest, als zum Beispiel Rauchtöpfe gezündet worden sind. Aber, was das mit den Atemwegen macht, kann man sich nicht ausdenken. Das Zeug stinkt bestialisch, es reizt die Augen, den Rachen und ist einfach derbe unangenehm. Wer sich über Raucher aufregt, die im Freien am HbF ihre Glimmstängel vernichten, der sollte das niemals mitmachen.
Und da sind wir ja nicht einmal bei den Dingen, die wirklich gefährlich sind: Bengalische Feuer brennen mit bis zu 2500 Grad Celsius und können NICHT mit Wasser gelöscht werden. Das ist heiß genug, um Metall zu schmelzen. Und das wird von besoffenen Dudes ohne Ausbildung in einer Menschenmenge mit tausenden anderen fröhlich in die Hand genommen und abgefackelt. Einfach, weil es Spaß macht und angeblich zur Fankultur gehören würde.
Sorry, kann ich absolut nullkommanull nachvollziehen, wie man das befürworten kann. Zumal das Stadion ja auch für Kinder und Familien ein sicherer Ort sein sollte. Und ich sage ehrlich: Wenn es den FC pro Saison fünf Millionen kosten würde, das zu verhindern, wäre ich absolut fein damit. Das wäre zumindest mal Geld, was sinnvoll investiert wäre.
Auch verstehe ich nicht, warum personalisierte Tickets oder eine umfassendere Videoüberwachung die Fankultur zerstören würden. Gibt es da wirklich nachvollziehbare Gründe für diese Auffassung? Am Ende ist es doch auch hier so: Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, braucht keine Repressalien zu fürchten. Und man muss sich halt auch schlicht nichts zu Schulden kommen lassen, um seinen Verein im Stadion anfeuern zu dürfen. Auf was kommt es sonst als Fan an? Vielleicht kannst du mir hier ja auf die Sprünge helfen?
Zitat von FCAgnes
Damit verursachst du dann am Ende mehr Kosten als wenn man einfach die Strafen zahlt. Genau das ist ja auch einer der Punkte, wieso die Vereine eben so wenig unternehmen. Klar kannst du für paar Millionen die Infrastruktur ausbauen, Metalldetektoren, Scanner, Kamerasysteme, personalisierte Tickets etc. einführen. Das ganze kostet aber sicherlich schonmal 2-3 Millionen einmalig, laufende Kosten sind da nicht mit drin. Mehr Ordner, mehr IT Personal, mehr Leute die Material auswerten. Die wollen ja auch alle bezahlt werden (und werden von Jahr zu Jahr teurer, während die Pyrostrafen in letzter Zeit inflationssicher waren) und die werden auch bei den Spielen bezahlt, wenn eben nicht gezündet wird und diese Kosten sind vorallem zu 100% weg vom Verein. Bei den Strafen muss man ja oft einfach einen Teil in die eigene Infrastruktur investieren, das ist sicher auch ein schwarzes Loch und die tatsächlichen Kosten der Strafen sind dann am Ende niedriger. Eine komplette Verhinderung wirst du in Köln nicht haben und wenn du diese hast, dann hast du einen Preis gezahlt, der das ganze niemals rechtfertigt. Hohe Kosten und eine zerstörte Fankultur (Und bevor hier jemand ankommt mit, Pyro verbieten ist nicht die Zerstörung der Fankultur, das stimmt, allerdings sind Videoüberwachung, personalisierte tickets etc. das.).
Damit verursachst du dann am Ende mehr Kosten als wenn man einfach die Strafen zahlt. Genau das ist ja auch einer der Punkte, wieso die Vereine eben so wenig unternehmen. Klar kannst du für paar Millionen die Infrastruktur ausbauen, Metalldetektoren, Scanner, Kamerasysteme, personalisierte Tickets etc. einführen. Das ganze kostet aber sicherlich schonmal 2-3 Millionen einmalig, laufende Kosten sind da nicht mit drin. Mehr Ordner, mehr IT Personal, mehr Leute die Material auswerten. Die wollen ja auch alle bezahlt werden (und werden von Jahr zu Jahr teurer, während die Pyrostrafen in letzter Zeit inflationssicher waren) und die werden auch bei den Spielen bezahlt, wenn eben nicht gezündet wird und diese Kosten sind vorallem zu 100% weg vom Verein. Bei den Strafen muss man ja oft einfach einen Teil in die eigene Infrastruktur investieren, das ist sicher auch ein schwarzes Loch und die tatsächlichen Kosten der Strafen sind dann am Ende niedriger. Eine komplette Verhinderung wirst du in Köln nicht haben und wenn du diese hast, dann hast du einen Preis gezahlt, der das ganze niemals rechtfertigt. Hohe Kosten und eine zerstörte Fankultur (Und bevor hier jemand ankommt mit, Pyro verbieten ist nicht die Zerstörung der Fankultur, das stimmt, allerdings sind Videoüberwachung, personalisierte tickets etc. das.).
Mal abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass die Kosten für den Verein so hoch wären, wie du hier suggerierst - das hat @Seneca ja ebenfalls schon aufgedröselt -, würde ich noch in den Raum werfen, dass es ja auch um das Sicherheitsempfinden im Stadion geht.
Keine Ahnung, ob du schon einmal im Block standest, als zum Beispiel Rauchtöpfe gezündet worden sind. Aber, was das mit den Atemwegen macht, kann man sich nicht ausdenken. Das Zeug stinkt bestialisch, es reizt die Augen, den Rachen und ist einfach derbe unangenehm. Wer sich über Raucher aufregt, die im Freien am HbF ihre Glimmstängel vernichten, der sollte das niemals mitmachen.
Und da sind wir ja nicht einmal bei den Dingen, die wirklich gefährlich sind: Bengalische Feuer brennen mit bis zu 2500 Grad Celsius und können NICHT mit Wasser gelöscht werden. Das ist heiß genug, um Metall zu schmelzen. Und das wird von besoffenen Dudes ohne Ausbildung in einer Menschenmenge mit tausenden anderen fröhlich in die Hand genommen und abgefackelt. Einfach, weil es Spaß macht und angeblich zur Fankultur gehören würde.
Sorry, kann ich absolut nullkommanull nachvollziehen, wie man das befürworten kann. Zumal das Stadion ja auch für Kinder und Familien ein sicherer Ort sein sollte. Und ich sage ehrlich: Wenn es den FC pro Saison fünf Millionen kosten würde, das zu verhindern, wäre ich absolut fein damit. Das wäre zumindest mal Geld, was sinnvoll investiert wäre.
Auch verstehe ich nicht, warum personalisierte Tickets oder eine umfassendere Videoüberwachung die Fankultur zerstören würden. Gibt es da wirklich nachvollziehbare Gründe für diese Auffassung? Am Ende ist es doch auch hier so: Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, braucht keine Repressalien zu fürchten. Und man muss sich halt auch schlicht nichts zu Schulden kommen lassen, um seinen Verein im Stadion anfeuern zu dürfen. Auf was kommt es sonst als Fan an? Vielleicht kannst du mir hier ja auf die Sprünge helfen?
Ich muss als Gegenfrage stellen, wie sehr bist du mit der Fankultur vertraut? Denn so wie du es hier formulierst, scheinst du eher weiter entfernt sein und das ganze von außen zu beobachten. Personalisierte Tickets und umfassende Videoüberwachung sind der Grabstein, das ist einfach so und würde das Stadion und die Fankultur dauerhaft verändern und es kämen englische Verhältnisse (die ja übrigens witzigerweise, ähnlich wie Spanien langsam eine Wiederauflebung der Fan/Ultrakultur entdecken).
Und klar stand ich schon im Block, angenehm riechen tut es nicht aber gerade, wenn ich in der Süd stehe dann gehe ich davon aus. Wenn ich mit wem im Stadion bin dem das ganze tatsächlich zu schaffen macht, dann sitzen wir meist West.
Das Thema Gefahr ist ja auch so eins, 2024/25 gab es 25.260.000 Besucher beim deutschen Fussball, Verletzungen durch Pyro sind 95. Da müsste man ja schon fast ein Kompliment aussprechen, dass die es hinbekommen das unreguliert so dermaßen sicher abzufeuern. Dazu stellt sich ja dann auch die Frage wieviele der verletzten szeneferne Personen sind, also nicht jemand der sich mit seinem eigenen Bengalo selber verletzt. Das würde ich persönlich nämlich auch aus der Statistik ausklammern. (https://www.sportschau.de/fussball/gewalt-im-fussball-polizei-legt-ruecklaeufige-zahlen-vor,zis-zahlen-sporteinsaetze-polizei-100.html)
Hab mal ChatGPT gefragt und ihm bewusst gesagt die konservativen und niedrigeren Beträge zu wählen:
Der 1. FC Köln zahlt aktuell vor allem variable Kosten für Pyrotechnik-Vergehen seiner Fans. Diese liegen konservativ geschätzt bei rund 500.000 Euro pro Jahr. Die Idee, Pyrotechnik vollständig zu unterbinden, würde diese variablen Strafzahlungen zwar stark reduzieren, aber gleichzeitig neue fixe Kosten verursachen.
Um „Null Pyro“ zu erreichen, müsste der Verein vor allem in Sicherheitsmaßnahmen, Personal und Prävention investieren. Selbst bei vorsichtiger Rechnung ergeben sich dafür jährliche Fixkosten von etwa 600.000 Euro (z. B. für zusätzliche Ordner, Kameratechnik und Fanarbeit). Trotz dieser Maßnahmen wären kleinere Restverstöße kaum vollständig vermeidbar, sodass weiterhin etwa 50.000 Euro an Strafen anfallen könnten.
Insgesamt ergäben sich damit jährliche Gesamtkosten von rund 650.000 Euro – also mehr als im aktuellen Zustand. Rein wirtschaftlich wäre eine vollständige Eliminierung von Pyrotechnik daher nicht günstiger, sondern sogar leicht teurer. Dennoch kann sich der Ansatz langfristig lohnen, etwa um Imageschäden zu vermeiden oder das Risiko deutlich höherer Strafen und Sanktionen zu reduzieren.
Die Imageschäden gibt es ja bspw nicht sonst würden FC und DFB nicht so oft Pyro in ihr Marketingmaterial aufnehmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCAgnes am 27.03.2026 um 10:19 Uhr bearbeitet
27.03.2026 - 11:16 Uhr
Zitat von FCAgnes
Ich muss als Gegenfrage stellen, wie sehr bist du mit der Fankultur vertraut? Denn so wie du es hier formulierst, scheinst du eher weiter entfernt sein und das ganze von außen zu beobachten. Personalisierte Tickets und umfassende Videoüberwachung sind der Grabstein, das ist einfach so und würde das Stadion und die Fankultur dauerhaft verändern und es kämen englische Verhältnisse (die ja übrigens witzigerweise, ähnlich wie Spanien langsam eine Wiederauflebung der Fan/Ultrakultur entdecken).
Ich muss als Gegenfrage stellen, wie sehr bist du mit der Fankultur vertraut? Denn so wie du es hier formulierst, scheinst du eher weiter entfernt sein und das ganze von außen zu beobachten. Personalisierte Tickets und umfassende Videoüberwachung sind der Grabstein, das ist einfach so und würde das Stadion und die Fankultur dauerhaft verändern und es kämen englische Verhältnisse (die ja übrigens witzigerweise, ähnlich wie Spanien langsam eine Wiederauflebung der Fan/Ultrakultur entdecken).
Sowas lieb' ich ja. Auf meine Frage lieferst du keine Argumente, sondern stellst erstmal infrage, inwieweit ich mit der Fankultur vertraut sei. Dabei zählt doch jeder Anhänger eines Klubs zur Fankultur - ganz unabhängig davon, wie oft er oder sie im Stadion ist, wie viel Kohle er oder sie für Merchandise ausgibt oder wie viele Spiele er oder sie überhaupt verfolgt. Selbst, wenn ich die FC-Spiele nur einmal alle Jubeljahre im Radio verfolge, bin ich immer noch Teil der Fankultur und der Szene. Es gibt keine Fans erster und zweiter Klasse.
Was du glaube ich meinst ist die aktive Fanszene. Und da kann ich dir sagen: Ich habe seit über 25 Jahren eine Dauerkarte und in dieser Zeit fast jedes Heimspiel besucht. Hinzu kamen bis vor rund zehn Jahren etliche Auswärtsfahrten, teilweise zehn bis 15 pro Saison. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die sich selbst als Teil der aktiven Szene bezeichnen. Und keiner davon konnte mir wirklich mal beantworten, warum eine Videoüberwachung oder personalisierte Tickets der Grabstein für die Szene wären. Außer denjenigen, die es als wichtigen und essentiellen Bestandteil des Fantums sehen, sich gegenseitig die Köpfe einzuhauen oder eben Pyros zu zünden. Und hier bleibt es aus meiner Sicht eben dabei: Wer sich nciht daneben benimmt, braucht keine Angst vor Repressalien zu haben. Und: Das Stadion ist kein rechtsfreier Raum.
Zitat von FCAgnes
Und klar stand ich schon im Block, angenehm riechen tut es nicht aber gerade, wenn ich in der Süd stehe dann gehe ich davon aus. Wenn ich mit wem im Stadion bin dem das ganze tatsächlich zu schaffen macht, dann sitzen wir meist West.
Und klar stand ich schon im Block, angenehm riechen tut es nicht aber gerade, wenn ich in der Süd stehe dann gehe ich davon aus. Wenn ich mit wem im Stadion bin dem das ganze tatsächlich zu schaffen macht, dann sitzen wir meist West.
Allein das finde ich persönlich aber schon nicht in Ordnung. So werden halt Menschen ausgeschlossen, die selbst vielleicht auch einmal gerne in der Süd stehen würden. Das hat doch mit einer vernünftigen Teilhabe nichts mehr zu tun.
Zitat von FCAgnes
Das Thema Gefahr ist ja auch so eins, 2024/25 gab es 25.260.000 Besucher beim deutschen Fussball, Verletzungen durch Pyro sind 95. Da müsste man ja schon fast ein Kompliment aussprechen, dass die es hinbekommen das unreguliert so dermaßen sicher abzufeuern. Dazu stellt sich ja dann auch die Frage wieviele der verletzten szeneferne Personen sind, also nicht jemand der sich mit seinem eigenen Bengalo selber verletzt. Das würde ich persönlich nämlich auch aus der Statistik ausklammern. (https://www.sportschau.de/fussball/gewalt-im-fussball-polizei-legt-ruecklaeufige-zahlen-vor,zis-zahlen-sporteinsaetze-polizei-100.html)
Das Thema Gefahr ist ja auch so eins, 2024/25 gab es 25.260.000 Besucher beim deutschen Fussball, Verletzungen durch Pyro sind 95. Da müsste man ja schon fast ein Kompliment aussprechen, dass die es hinbekommen das unreguliert so dermaßen sicher abzufeuern. Dazu stellt sich ja dann auch die Frage wieviele der verletzten szeneferne Personen sind, also nicht jemand der sich mit seinem eigenen Bengalo selber verletzt. Das würde ich persönlich nämlich auch aus der Statistik ausklammern. (https://www.sportschau.de/fussball/gewalt-im-fussball-polizei-legt-ruecklaeufige-zahlen-vor,zis-zahlen-sporteinsaetze-polizei-100.html)
Hier haben wir offensichtlich einfach verschiedene Ansichten. Nur, weil bislang Gott sei Dank noch niemand in Flammen aufgegangen ist, heißt das nicht, dass es nicht passieren kann. Und, sobald das auch nur ein einziges Mal irgendwo passiert, ist die Kacke aber mal so richtig am Dampfen. Ich würde dieses Risiko eben von vornherein nicht eingehen, zumal man ja eben nicht nur sich selbst in Gefahr bringt, wenn man die Dinger zündet, sondern auch noch zigtausende Menschen, die damit überhaupt nix am Hut haben.
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