Finanzlage der Eintracht
23.12.2006 - 12:55 Uhr
04.04.2012 - 10:02 Uhr
Ich möchte mich mal bei unseren Finanzexperten bedanken, die sich immer wieder die Mühe machen, hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen wenn es um Finanzen und ähnliches geht. Danke, dass ihr hier auch immer wieder Fachbegriffe erklärt und teilweise lästige Diskussionen annehmt. :)
Jetzt zu einer Frage:
Welche Faktoren sind denn überhaupt relevant um etwas über die wirtschaftliche Lage der Eintracht etwas auszusagen. Das Eigenkapital scheint es ja nicht zu sein, da es nur Auskunft über die Herkunft unseres Geldes gibt. Aber was ist denn mit der Differenz aus Eigen- und Fremdkapital? Könnte da ein Teil dahinter stecken oder ist das auch nur ein weiterer Nichtssagender Faktor in den Bilanzen, wenn esum unsere wirtschaftliche Lage geht?
Sollte ich hier irgendwelche Begriffe durcheinander gebracht haebn tut es mir leid, aber ich habe von Finanzen auch keine große Ahnung.
Jetzt zu einer Frage:
Welche Faktoren sind denn überhaupt relevant um etwas über die wirtschaftliche Lage der Eintracht etwas auszusagen. Das Eigenkapital scheint es ja nicht zu sein, da es nur Auskunft über die Herkunft unseres Geldes gibt. Aber was ist denn mit der Differenz aus Eigen- und Fremdkapital? Könnte da ein Teil dahinter stecken oder ist das auch nur ein weiterer Nichtssagender Faktor in den Bilanzen, wenn esum unsere wirtschaftliche Lage geht?
Sollte ich hier irgendwelche Begriffe durcheinander gebracht haebn tut es mir leid, aber ich habe von Finanzen auch keine große Ahnung.
04.04.2012 - 11:00 Uhr
Zitat von Mr Ripley:
Zitat von el_Gaita:
Zitat von Mr Ripley:
Das siehst du absolut richtig.
Kasse / Bank und im weiteren Sinne schnell liquidierbare Mittel wie Wertpapiere sind damit gemeint.
...und das hat wie bereits mehrfach erläutert nada/nothing/niente/nullum/nichts mit dem Begriff Eigenkapital zu tun.
Hat ja nun auch niemand behauptet, oder?
also mir fällt da einer ein, der das gleichsetzt. :cool
Zitat von el_Gaita:
Zitat von Mr Ripley:
Das siehst du absolut richtig.
Kasse / Bank und im weiteren Sinne schnell liquidierbare Mittel wie Wertpapiere sind damit gemeint.
...und das hat wie bereits mehrfach erläutert nada/nothing/niente/nullum/nichts mit dem Begriff Eigenkapital zu tun.
Hat ja nun auch niemand behauptet, oder?
also mir fällt da einer ein, der das gleichsetzt. :cool
04.04.2012 - 11:06 Uhr
Per se ist die Eigenkapitalquote schon nicht uninteressant. Bei einem Fußballverein tummeln sich aber zum einen die stillen Reserven, die den Wert drücken und zum anderen im Prinzip unveräußerbares Anlagevermögen. Ein Stadion hat zwar einen Wert, aber wenn bspw. die Eintracht, der 1. FC Köln oder Gladbach insolvent gehen, was machen die Gläubiger mit der Immobilie?
Grundsätzlich sind Verbindlichkeiten auch nix schlechtes. Verbindlichkeiten sollte man immer in Verbindung zu den Umsätzen einer Unternehmung betrachten.
Großstadtvereine, die in der ersten Liga spielen, haben meist eine ähnliche Ertragsstruktur über Sponsoren, Zuschauereinnahmen und Fernsehgelder. Den Unterschied macht da meist nur der internationale Wettbewerb aus. Sondererträge bilden zudem Spielerverkäufe.
Interessanter ist mE die Kostenstruktur. Was gebe ich für meinen Lizenzspielerkader aus? Was kostet mich das Stadion? Hier wird das meiste Geld versenkt und man findet schnell die Erklärung, wieso Vereine wie Bremen oder Stuttgart trotz CL und großen Spielerverkäufen (Özil, Diego oder Gomez) schnell wieder in den roten Zahlen landen.
Grundsätzlich sind Verbindlichkeiten auch nix schlechtes. Verbindlichkeiten sollte man immer in Verbindung zu den Umsätzen einer Unternehmung betrachten.
Großstadtvereine, die in der ersten Liga spielen, haben meist eine ähnliche Ertragsstruktur über Sponsoren, Zuschauereinnahmen und Fernsehgelder. Den Unterschied macht da meist nur der internationale Wettbewerb aus. Sondererträge bilden zudem Spielerverkäufe.
Interessanter ist mE die Kostenstruktur. Was gebe ich für meinen Lizenzspielerkader aus? Was kostet mich das Stadion? Hier wird das meiste Geld versenkt und man findet schnell die Erklärung, wieso Vereine wie Bremen oder Stuttgart trotz CL und großen Spielerverkäufen (Özil, Diego oder Gomez) schnell wieder in den roten Zahlen landen.
04.04.2012 - 12:03 Uhr
Zitat von Yeshua:
Zitat von Mr Ripley:
Zitat von el_Gaita:
Zitat von Mr Ripley:
Das siehst du absolut richtig.
Kasse / Bank und im weiteren Sinne schnell liquidierbare Mittel wie Wertpapiere sind damit gemeint.
...und das hat wie bereits mehrfach erläutert nada/nothing/niente/nullum/nichts mit dem Begriff Eigenkapital zu tun.
Hat ja nun auch niemand behauptet, oder?
also mir fällt da einer ein, der das gleichsetzt. :cool
Stimmt und dabei hat er es bestimmt schon 3 Mio. Mal erklärt, wieso es so ist. ;)
Zitat von Mr Ripley:
Zitat von el_Gaita:
Zitat von Mr Ripley:
Das siehst du absolut richtig.
Kasse / Bank und im weiteren Sinne schnell liquidierbare Mittel wie Wertpapiere sind damit gemeint.
...und das hat wie bereits mehrfach erläutert nada/nothing/niente/nullum/nichts mit dem Begriff Eigenkapital zu tun.
Hat ja nun auch niemand behauptet, oder?
also mir fällt da einer ein, der das gleichsetzt. :cool
Stimmt und dabei hat er es bestimmt schon 3 Mio. Mal erklärt, wieso es so ist. ;)
04.04.2012 - 13:20 Uhr
Zitat von Basserman:
Ich möchte mich mal bei unseren Finanzexperten bedanken, die sich immer wieder die Mühe machen, hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen wenn es um Finanzen und ähnliches geht. Danke, dass ihr hier auch immer wieder Fachbegriffe erklärt und teilweise lästige Diskussionen annehmt. :)
Gern geschehen. Ein paar Sachen kann man mMn so hier einfach nicht stehen lassen, auch wenns ein Kampf gegen Windmühlen ist...
Zitat von Basserman:
Jetzt zu einer Frage:
Welche Faktoren sind denn überhaupt relevant um etwas über die wirtschaftliche Lage der Eintracht etwas auszusagen. Das Eigenkapital scheint es ja nicht zu sein, da es nur Auskunft über die Herkunft unseres Geldes gibt. Aber was ist denn mit der Differenz aus Eigen- und Fremdkapital? Könnte da ein Teil dahinter stecken oder ist das auch nur ein weiterer Nichtssagender Faktor in den Bilanzen, wenn esum unsere wirtschaftliche Lage geht?
Sollte ich hier irgendwelche Begriffe durcheinander gebracht haebn tut es mir leid, aber ich habe von Finanzen auch keine große Ahnung.
Prinzipiell ist es immer schwer, allein aus der Bilanz eines Unternehmens Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Lage und die Finanzsituation ziehen zu wollen. Selbst bei sehr detailierten Bilanzen ist das schwer, bei denen die öffentlich zugänglich sind und nur ein Mindestmaß an Transparenz aufweisen sogar noch deutlich mehr.
Die Gründe dafür sind verschieden: Einmal ist eine Bilanz immer nur eine Stichtagsbetrachtung, somit kann man nicht wirklich ablesen, wie sich die Situation des Unternehmens im einzelnen entwickelt hat und am nächsen Tag können die Werte schon wieder ganz andere sein, dann hat das Unternehmen / der Verein natürlich den Wunsch, dass möglichst wenig Details öffentlich werden und ein weiterer Grund ist das deutsche Bilanz- und Steuerrecht, das streng nach dem Vorsichts- bzw. Niederstwertprinzip funktioniert und somit dafür sorgt, dass nicht die "tatsächlichen" Werte des Sachvermögens gezeigt werden, sondern in den meisten Fällen deutlich unterbewerte Zahlen auftauchen (zB eine 0 beim Wert von Rode und Kittel etc.).
Deutlich mehr Aussagekraft als die Bilanz hat eine GuV, aus der man relativ genau die Erlös- und Kostensituation eines Unternehmens ablesen kann. Also wie generiert das Unternehmen seine Einnahmen (in unserem Fall: Wie viel kommt aus dem Merchandising, von Sponsoren, aus Ticketverkäufen, Prämien etc.) und wofür gibt es wie viel Geld aus (Personaletat, Stadionmiete etc.). Somit lassen sich auch Rückschlüsse auf die weitere Entwicklung ziehen. ZB gibt es noch Einnahmen-Potential, weil man im TV-Ranking klettert, oder weil der Zuschauerschnitt weiter steigen wird oder weil man im nächsten Jahr international spielt etc. Oder ist eher mit sinkenden Einnahmen zu rechnen, weil der Sponsor wegfällt und der neue nicht so viel zahlt, weil weniger Logen verkauft werden konnten oder weil man im Verlgeich zum Vorjahr nicht mehr international spielt.
Gleiches gilt für die Ausgabenseite, besonders beim Thema Personaletat.
Aber zurück zu deiner ursprünglichen Frage: Aus dem Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital lässt sich immerhin schon mal erkennen, wie "verschuldet" ein Verein ist. HB spricht ja immer davon, dass wir alles aus eigenen Mitteln finanzieren und im Gegensatz zu Hertha / Köln keine Schulden hätten, das ist aber faktisch nicht richtig. Jedes Unternehmen in dieser Größenordnung hat "Schulden", die Frage ist immer was dahinter steht (Fristigkeit, Grund der Verbindlichkeit). In unserem Fall ist es nun so, dass wir für einen Verein unserer Größenordnung schon über ausreichend EK verfügen, auch im Vergleich zum FK. Das erlaubt es uns zB, einen entsprechenden Verlust zu machen wie dieses Jahr und auch in den nächsten Jahren etwas Spielraum zu haben.
Viel wichtiger noch als das EK / FK Verhältnis ist aber das, worauf eagle schon ewig rumreitet - die Höhe der liquiden Mittel. Die haben nun mal rein gar nix mit dem EK zu tun, sind aber auch aus einer Bilanz ersichtlich und in diesen Mitteln steckte unser großer Vorteil im Vergleich zu vielen anderen Vereinen - wir konnten diese Saison die hohen Kosten (die unsere Einnahmen deutlich überstiegen haben) mehr oder weniger vollständig aus eigenen Mitteln bestreiten, ohne hierfür Kredite aufnehmen zu müssen. Somit verschafft uns das wirtschaftlich eine recht gute Ausgangssituation für die nächsten Jahre (hoffentlich!!) in der Bundesliga.
Um das ganze noch mal ganz allgemein zu betrachten: Es ist immer gut, ein zumindest annähernd ausgeglichenes Verhältnis von EK zu FK zu haben, um die Handlungsfähigkeit eines Unternehmens sicher zu stellen. Auf der anderen Seite ist es aber wirtschaftlich auch nicht sinnvoll, ein Unternehmen nur mit EK zu finanzieren. Denn auch so begrenzt man seine Handlungsfähigkeiten. Die Formel dabei ist immer: So lange ich mit Hilfe des eingesetzten Kapitals mehr Gewinn mache, wie ich Zinsen für meine Verbindlichkeiten zahlen muss, lohnt es sich weitere Kredite aufzunehmen (wie gesagt, nur bis zu einem bestimmten Maße, aber eine EK-Quote von unter 20% fängt mMn an kritisch zu werden, wobei Vereine wie Köln, Hertha, Hannover oder auch Hamburg ja auch immer noch existieren...).
Da ein Fußballverein seinen wirtschaftlichen Erfolg aufgrund der engen Verknüpfung mit dem sportlichen Erfolg fast nicht planen kann, ist die von mir genannte Regel hier aber nur sehr schwer anwendbar und im Zweifek würde ich immer die Bruchhagen- oder auch Hoeneß-Methode (starkes EK, hohe Rücklagen, wenig Risiko) bevorzugen.
Ich möchte mich mal bei unseren Finanzexperten bedanken, die sich immer wieder die Mühe machen, hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen wenn es um Finanzen und ähnliches geht. Danke, dass ihr hier auch immer wieder Fachbegriffe erklärt und teilweise lästige Diskussionen annehmt. :)
Gern geschehen. Ein paar Sachen kann man mMn so hier einfach nicht stehen lassen, auch wenns ein Kampf gegen Windmühlen ist...
Zitat von Basserman:
Jetzt zu einer Frage:
Welche Faktoren sind denn überhaupt relevant um etwas über die wirtschaftliche Lage der Eintracht etwas auszusagen. Das Eigenkapital scheint es ja nicht zu sein, da es nur Auskunft über die Herkunft unseres Geldes gibt. Aber was ist denn mit der Differenz aus Eigen- und Fremdkapital? Könnte da ein Teil dahinter stecken oder ist das auch nur ein weiterer Nichtssagender Faktor in den Bilanzen, wenn esum unsere wirtschaftliche Lage geht?
Sollte ich hier irgendwelche Begriffe durcheinander gebracht haebn tut es mir leid, aber ich habe von Finanzen auch keine große Ahnung.
Prinzipiell ist es immer schwer, allein aus der Bilanz eines Unternehmens Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Lage und die Finanzsituation ziehen zu wollen. Selbst bei sehr detailierten Bilanzen ist das schwer, bei denen die öffentlich zugänglich sind und nur ein Mindestmaß an Transparenz aufweisen sogar noch deutlich mehr.
Die Gründe dafür sind verschieden: Einmal ist eine Bilanz immer nur eine Stichtagsbetrachtung, somit kann man nicht wirklich ablesen, wie sich die Situation des Unternehmens im einzelnen entwickelt hat und am nächsen Tag können die Werte schon wieder ganz andere sein, dann hat das Unternehmen / der Verein natürlich den Wunsch, dass möglichst wenig Details öffentlich werden und ein weiterer Grund ist das deutsche Bilanz- und Steuerrecht, das streng nach dem Vorsichts- bzw. Niederstwertprinzip funktioniert und somit dafür sorgt, dass nicht die "tatsächlichen" Werte des Sachvermögens gezeigt werden, sondern in den meisten Fällen deutlich unterbewerte Zahlen auftauchen (zB eine 0 beim Wert von Rode und Kittel etc.).
Deutlich mehr Aussagekraft als die Bilanz hat eine GuV, aus der man relativ genau die Erlös- und Kostensituation eines Unternehmens ablesen kann. Also wie generiert das Unternehmen seine Einnahmen (in unserem Fall: Wie viel kommt aus dem Merchandising, von Sponsoren, aus Ticketverkäufen, Prämien etc.) und wofür gibt es wie viel Geld aus (Personaletat, Stadionmiete etc.). Somit lassen sich auch Rückschlüsse auf die weitere Entwicklung ziehen. ZB gibt es noch Einnahmen-Potential, weil man im TV-Ranking klettert, oder weil der Zuschauerschnitt weiter steigen wird oder weil man im nächsten Jahr international spielt etc. Oder ist eher mit sinkenden Einnahmen zu rechnen, weil der Sponsor wegfällt und der neue nicht so viel zahlt, weil weniger Logen verkauft werden konnten oder weil man im Verlgeich zum Vorjahr nicht mehr international spielt.
Gleiches gilt für die Ausgabenseite, besonders beim Thema Personaletat.
Aber zurück zu deiner ursprünglichen Frage: Aus dem Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital lässt sich immerhin schon mal erkennen, wie "verschuldet" ein Verein ist. HB spricht ja immer davon, dass wir alles aus eigenen Mitteln finanzieren und im Gegensatz zu Hertha / Köln keine Schulden hätten, das ist aber faktisch nicht richtig. Jedes Unternehmen in dieser Größenordnung hat "Schulden", die Frage ist immer was dahinter steht (Fristigkeit, Grund der Verbindlichkeit). In unserem Fall ist es nun so, dass wir für einen Verein unserer Größenordnung schon über ausreichend EK verfügen, auch im Vergleich zum FK. Das erlaubt es uns zB, einen entsprechenden Verlust zu machen wie dieses Jahr und auch in den nächsten Jahren etwas Spielraum zu haben.
Viel wichtiger noch als das EK / FK Verhältnis ist aber das, worauf eagle schon ewig rumreitet - die Höhe der liquiden Mittel. Die haben nun mal rein gar nix mit dem EK zu tun, sind aber auch aus einer Bilanz ersichtlich und in diesen Mitteln steckte unser großer Vorteil im Vergleich zu vielen anderen Vereinen - wir konnten diese Saison die hohen Kosten (die unsere Einnahmen deutlich überstiegen haben) mehr oder weniger vollständig aus eigenen Mitteln bestreiten, ohne hierfür Kredite aufnehmen zu müssen. Somit verschafft uns das wirtschaftlich eine recht gute Ausgangssituation für die nächsten Jahre (hoffentlich!!) in der Bundesliga.
Um das ganze noch mal ganz allgemein zu betrachten: Es ist immer gut, ein zumindest annähernd ausgeglichenes Verhältnis von EK zu FK zu haben, um die Handlungsfähigkeit eines Unternehmens sicher zu stellen. Auf der anderen Seite ist es aber wirtschaftlich auch nicht sinnvoll, ein Unternehmen nur mit EK zu finanzieren. Denn auch so begrenzt man seine Handlungsfähigkeiten. Die Formel dabei ist immer: So lange ich mit Hilfe des eingesetzten Kapitals mehr Gewinn mache, wie ich Zinsen für meine Verbindlichkeiten zahlen muss, lohnt es sich weitere Kredite aufzunehmen (wie gesagt, nur bis zu einem bestimmten Maße, aber eine EK-Quote von unter 20% fängt mMn an kritisch zu werden, wobei Vereine wie Köln, Hertha, Hannover oder auch Hamburg ja auch immer noch existieren...).
Da ein Fußballverein seinen wirtschaftlichen Erfolg aufgrund der engen Verknüpfung mit dem sportlichen Erfolg fast nicht planen kann, ist die von mir genannte Regel hier aber nur sehr schwer anwendbar und im Zweifek würde ich immer die Bruchhagen- oder auch Hoeneß-Methode (starkes EK, hohe Rücklagen, wenig Risiko) bevorzugen.
04.04.2012 - 15:02 Uhr
Na was hat der Pröckl bezüglich der liquiden Mittel denn nun gesagt? 3,5 Mio. oder 5 Mio.? Ich lese hier zwei unterschiedliche Angaben mit einer Differenzen von immerhin 1,5 Mio - was ja nicht ganz unerheblich ist.
Bitte um Aufklärung! Einer von euch beiden hatte sich da offenbar verhört... :)
Bitte um Aufklärung! Einer von euch beiden hatte sich da offenbar verhört... :)
04.04.2012 - 15:03 Uhr
Zitat von eagle1978:
Ich bin einfach nun mal auf die nächste Mitgliederversammlung gespannt; dann wissen wir ganz genau Bescheid.
Ich auch, wird wie jedes Jahr wieder Ende November, Anfang Dezember sein. Kurz vorher gibts wieder das Handout mit allen Zahlen, Daten und Fakten per Post. ( Auch wenn ich da immer nur die Hälfte verstehe :D )
Ich bin echt gespannt wer den der neue Oberfinanzer sein wird, wurde ein Dr. Pröckel Nachfolger denn schon mal bekannt gegeben bzw. hat einer schonmal einen potentiellen Kandidaten gehört?
Ich bin einfach nun mal auf die nächste Mitgliederversammlung gespannt; dann wissen wir ganz genau Bescheid.
Ich auch, wird wie jedes Jahr wieder Ende November, Anfang Dezember sein. Kurz vorher gibts wieder das Handout mit allen Zahlen, Daten und Fakten per Post. ( Auch wenn ich da immer nur die Hälfte verstehe :D )
Ich bin echt gespannt wer den der neue Oberfinanzer sein wird, wurde ein Dr. Pröckel Nachfolger denn schon mal bekannt gegeben bzw. hat einer schonmal einen potentiellen Kandidaten gehört?
04.04.2012 - 15:08 Uhr
Zitat von Smie1688:
Na was hat der Pröckl bezüglich der liquiden Mittel denn nun gesagt? 3,5 Mio. oder 5 Mio.? Ich lese hier zwei unterschiedliche Angaben mit einer Differenzen von immerhin 1,5 Mio - was ja nicht ganz unerheblich ist.
Bitte um Aufklärung! Einer von euch beiden hatte sich da offenbar verhört... :)
Er hat in der Präsentation zu 100% von 3,5 Millionen gesprochen, verteilt auf 3 Konten, zu ungefähr gleichen Teilen. Da hab ich damals aufgepasst wie ein Schiesshund!
Daten waren auf der letzten Mitgliedsversammlung eindeutig, aus 13,X Millionen Euro werden in dieser Zweitliga Saison 3,5X Millionen. Die 10 Millionen werden quasi durch den teuren Kader und den Verlusten beim TV Geld verbrannt.
Von den 5 Millionen hat ja der Heribert irgendwas geblubbert, das hab ich ja schonmal weiter oben gefragt, das ich gerne mal wüsste was das für ein Betrag ist und woher der kommt.
Na was hat der Pröckl bezüglich der liquiden Mittel denn nun gesagt? 3,5 Mio. oder 5 Mio.? Ich lese hier zwei unterschiedliche Angaben mit einer Differenzen von immerhin 1,5 Mio - was ja nicht ganz unerheblich ist.
Bitte um Aufklärung! Einer von euch beiden hatte sich da offenbar verhört... :)
Er hat in der Präsentation zu 100% von 3,5 Millionen gesprochen, verteilt auf 3 Konten, zu ungefähr gleichen Teilen. Da hab ich damals aufgepasst wie ein Schiesshund!
Daten waren auf der letzten Mitgliedsversammlung eindeutig, aus 13,X Millionen Euro werden in dieser Zweitliga Saison 3,5X Millionen. Die 10 Millionen werden quasi durch den teuren Kader und den Verlusten beim TV Geld verbrannt.
Von den 5 Millionen hat ja der Heribert irgendwas geblubbert, das hab ich ja schonmal weiter oben gefragt, das ich gerne mal wüsste was das für ein Betrag ist und woher der kommt.
04.04.2012 - 15:37 Uhr
Grad beim durchforsten unserer Bilanz 2010 was lustiges gefunden im Risikobericht.
Es geht um die sportlichen Risiken:
"Diesen Risiken versuchen wir durch eine hohe Qualität im Scouting und in der sportmedizinischen Analyse vor der Verpflichtung von neuen Spielern entgegenzutreten."
Ob die Herren sich da sicher waren von der Eintracht zu sprechen ? :D
Es geht um die sportlichen Risiken:
"Diesen Risiken versuchen wir durch eine hohe Qualität im Scouting und in der sportmedizinischen Analyse vor der Verpflichtung von neuen Spielern entgegenzutreten."
Ob die Herren sich da sicher waren von der Eintracht zu sprechen ? :D
04.04.2012 - 15:39 Uhr
Zitat von eagle1978:
Ich gehe wie gesagt sehr davon aus, dass HB genau dies meinte und meiner Meinung nach mit dem Begriff EK verwechselte.
Das kann ich schwer beweisen; aber es gibt durchaus Sinn.... kann ja auch gut sein, dass er beim Erklären auch mal schnell versehentlich die Begrifflichkeiten verwechselt hat.
OMG. Meinst du das ernst?? Jetzt mal wirklich - machst du einen Scherz, oder soll das dein Ernst sein?
Du willst doch bitte hier nicht wirklich allen erzählen, dass du einfach mal wilde Zahlen und Spekulationen aufgestellt hast und das damit begründest, dass Heribert Bruchhagen, der ja nur seit 1988 bis heute in verschiedenen Vereinen als Manager tätig ist und entsprechend seit 25 Jahren durchgehend mit solchen Begriffen zu tun hat, die grundlegenden Unterschiede zwischen Eigenkapital und liquiden Mitteln nicht kennt und sich "versprochen hat"??
Sach mal gehts noch? Bzw.: Gehts noch weiter hergeholt? Das kann doch echt nur ein Aprilscherz sein!
Es ist ja auch ne ganz normale Sache, dass sich der Vorstandsvorsitzende eines mittelgroßen deutschen Unternehmens mit nem Jahresumsatz von über 50 Mio € vor die Presse stellt, ein Statement zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens abgibgt und sich dann zwei im Grundsatz völlig verschiedene betriebswirtschaftliche Begriffe durcheineander wirft...
Wie gesagt, dafür könnte er verklagt werden, abgesehen davon dass er sofort entlassen werden müsste, wenn ihm wirklich so ein Fehler unterläuft.
@Smie: Auf der MV hat Pröckl anscheinend 3,5 gesagt, kann ich aber nicht beurteilen, da war ich nicht dabei. Die 5 Mio hat sich eagle mal wieder selbst ausgedacht.
Und bevor er sich gleich entrüstet - ich habe das Interview von Pröckl extra noch mal gegoogelt und im ganzen Interview sagt er nicht einmal, dass unsere liquiden Mittel auf 5 Mio sinken werden. Lediglich dass das EK auf ca. 5 Mio sinken wird. Aber den Unterschied haben einzelne hier ja bis heute nicht verstanden. Und alternativ gäbe es ja auch noch die Möglichkeit, dass Pröckl sich bei dem Interview damals einfach versprochen hat. So wie HB aktuell... :rolleyes
Ich gehe wie gesagt sehr davon aus, dass HB genau dies meinte und meiner Meinung nach mit dem Begriff EK verwechselte.
Das kann ich schwer beweisen; aber es gibt durchaus Sinn.... kann ja auch gut sein, dass er beim Erklären auch mal schnell versehentlich die Begrifflichkeiten verwechselt hat.
OMG. Meinst du das ernst?? Jetzt mal wirklich - machst du einen Scherz, oder soll das dein Ernst sein?
Du willst doch bitte hier nicht wirklich allen erzählen, dass du einfach mal wilde Zahlen und Spekulationen aufgestellt hast und das damit begründest, dass Heribert Bruchhagen, der ja nur seit 1988 bis heute in verschiedenen Vereinen als Manager tätig ist und entsprechend seit 25 Jahren durchgehend mit solchen Begriffen zu tun hat, die grundlegenden Unterschiede zwischen Eigenkapital und liquiden Mitteln nicht kennt und sich "versprochen hat"??
Sach mal gehts noch? Bzw.: Gehts noch weiter hergeholt? Das kann doch echt nur ein Aprilscherz sein!
Es ist ja auch ne ganz normale Sache, dass sich der Vorstandsvorsitzende eines mittelgroßen deutschen Unternehmens mit nem Jahresumsatz von über 50 Mio € vor die Presse stellt, ein Statement zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens abgibgt und sich dann zwei im Grundsatz völlig verschiedene betriebswirtschaftliche Begriffe durcheineander wirft...
Wie gesagt, dafür könnte er verklagt werden, abgesehen davon dass er sofort entlassen werden müsste, wenn ihm wirklich so ein Fehler unterläuft.
@Smie: Auf der MV hat Pröckl anscheinend 3,5 gesagt, kann ich aber nicht beurteilen, da war ich nicht dabei. Die 5 Mio hat sich eagle mal wieder selbst ausgedacht.
Und bevor er sich gleich entrüstet - ich habe das Interview von Pröckl extra noch mal gegoogelt und im ganzen Interview sagt er nicht einmal, dass unsere liquiden Mittel auf 5 Mio sinken werden. Lediglich dass das EK auf ca. 5 Mio sinken wird. Aber den Unterschied haben einzelne hier ja bis heute nicht verstanden. Und alternativ gäbe es ja auch noch die Möglichkeit, dass Pröckl sich bei dem Interview damals einfach versprochen hat. So wie HB aktuell... :rolleyes
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RoyalTL am 04.04.2012 um 15:45 Uhr bearbeitet
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