Dänemark

Hall of Fame

29.09.2009 - 20:03 Uhr
In diesem Thread sollen Spieler und Trainer näher vorgestellt und gewürdigt werden, welche für die dänische Nationalmannschaft oder einen dänischen Klub außergewöhnliche Leistungen erbracht haben. Auch ein gesamtes Team kann in die 'Hall of Fame' aufgenommen werden, es sollte allerdings immer ein gewisser "Legenden"-Status vorhanden sein. Nachrichten und Episoden darüber, was die Stars heute machen, können hier ebenfalls gepostet werden.

Bereits in der 'Hall of Fame' sind:

- Sepp Piontek (Trainer)
- Europameister '92 (Team)
- Allan Simonsen (Spieler)
- Morten Olsen (Spieler)
- Pauli Jørgensen (Spieler)
- Søren Lerby (Spieler)
- Michael Laudrup (Spieler)
- Thomas Helveg (Spieler)
- Jon Dahl Tomasson (Spieler)
- Peter Schmeichel (Spieler)
- Preben Elkjær Larsen (Spieler)
- Per Nielsen (Spieler)
- Rudi Strittich (Trainer)

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vestegnen am 13.07.2010 um 09:10 Uhr bearbeitet
Hall of Fame |#1
29.09.2009 - 20:12 Uhr
dann werde ich mal anfangen mit dem Trainer, der für den dänischen Fußball und die Nationalmannschaft soviel geleistet hat:

Josef "Sepp" Piontek

Zitat von Wikipedia:
Josef Emanuel Hubertus Piontek, genannt Sepp Piontek (* 5. März 1940 in Breslau), ist ein deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer.

Piontek, dessen Karriere beim VfL Germania Leer begann, war als Abwehrspieler von Werder Bremen im ersten Jahr der neu geschaffenen Fußballbundesliga dabei. Bereits in den Jahren vor der Fußball-Bundesliga konnte er 1961 als junger Verteidiger den DFB-Pokal mit den Bremern gewinnen. Er spielte zwischen 1963 und 1972 in 203 Bundesligaspielen für Werder Bremen und erzielte 15 Tore. 1965 wurde er Deutscher Fußballmeister und in seiner erfolgreichsten Saison als Spieler wurde er auch deutscher Nationalspieler. 1965 und 1966 spielte er sechsmal für Deutschland.

1968 wurde er mit Werder Bremen noch einmal deutscher Vizemeister. Als er 1972 seine aktive Laufbahn beendete, wurde er sofort Trainer beim SV Werder Bremen und blieb bis 1975. Er wechselte dann zu Fortuna Düsseldorf, wurde jedoch zum Ende seiner ersten Saison 1976 entlassen. 1978/79 trainierte Piontek den FC St. Pauli.

Nach einigen Stationen im Ausland wurde er dann ab 1979 für elf Jahre Nationaltrainer von Dänemark. Dänemark hatte zwar immer wieder herausragende Spieler hervorgebracht, die allerdings immer im Ausland spielten, und die dänische Nationalmannschaft war bis zur Einstellung von Josef Piontek eher eine Amateurmannschaft. Piontek reiste quer durch Europa, um sich dänische Spieler anzuschauen und sie in die Nationalmannschaft zu holen. Dem Motivationskünstler Piontek gelang es, die Stars zu überreden, und dies war der Beginn der erfolgreichsten Zeit des dänischen Fußballs.

1983 qualifizierten sich Pionteks Dänen für die Fußballeuropameisterschaft 1984 in Frankreich und erreichten dank eines euphorischen Offensivfußballs das Halbfinale, wo sie erst im Elfmeterschießen an Spanien scheiterten. Dieser Aufwind des dänischen Fußballs bescherte den dänischen Fans zwei Jahre später die erste Teilnahme an einer Fußball-Weltmeisterschaft. Unter Piontek wurde die Mannschaft vor Deutschland Vorrundengruppenerster bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko. Dabei wurde Deutschland mit 2:0 geschlagen, Piontek ist hiermit der einzige deutsche Trainer, der mit einer Nationalmannschaft Deutschland in einem Pflichtspiel besiegen konnte[1]. Dänemark scheiterte dann allerdings deutlich im Achtelfinale wiederum an Spanien mit 1:5, wobei Emilio Butragueño mit vier Treffern Pionteks Dänen fast im Alleingang schlug.

Sepp Piontek war auch Trainer der Nationalmannschaft von Grönland.

http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Piontek

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Hall of Fame |#2
29.09.2009 - 20:33 Uhr
das Europameister-Team von 1992 bekommt natürlich auch einen Ehrenplatz.

Zitat von Spiegel Online:
Eigentlich war Dänemark nicht für die EM 1992 qualifiziert. Doch weil Jugoslawien wegen des Bürgerkrieges ausgeschlossen wurde, rückten die Skandinavier nach und gewannen überraschend den Titel. Bis heute hält sich die Mär vom Hamburger verschlingenden Erfolgsteam.

Niemand hatte Dänemark auf der Rechnung. Wie auch? Deren Fußballer hatten bis dahin zwar einen vierten (1964) und einen dritten Platz (1984) bei einer EM vorweisen können, doch die desolate Vorstellung 1988 in Deutschland mit drei Vorrundenniederlagen eignete sich kaum als Visitenkarte. Die goldenen Zeiten der Achtziger waren längst passé. Zudem hatten sich die Dänen für das Turnier in Schweden sportlich nicht qualifizieren können und hinter Jugoslawien in ihrer Qualifikationsgruppe nur den zweiten Platz belegt. Die Teilnahme der Südosteuropäer scheiterte wegen der Bürgerkriegswirren auf dem Balkan. Zehn Tage vor dem Eröffnungsspiel in Stockholm sahen sich die Fifa und die Uefa schließlich gezwungen, einer Uno-Resolution bezüglich eines Embargos zu folgen, Jugoslawien vom Wettbewerb auszuschließen und dessen Verbandsmitgliedschaft aufzukündigen.

Völlig überraschend kam diese Entwicklung nicht. Bereits im Vorfeld hatte die Uefa beschlossen, sofern nötig, den Zweiten der Qualifikationsgruppe nachrücken zu lassen. Dennoch rechnete zu jenem Zeitpunkt niemand mehr mit einem solchen Schritt. Dänemarks Coach Richard Møller-Nielsen hörte der Legende nach im Radio von der Entscheidung, als er im Begriff war, seine Küche zu renovieren. Dazu passt das auch heute noch gerne verbreitete Bild, die Mannschaft sei quasi in Badelatschen vom Urlaubsstrand weg nach Schweden geholt worden. Doch so ganz stimmt das nicht, immerhin hatten sich die meisten Spieler ohnehin versammelt, um der ehemaligen Sowjetunion, die als "Gemeinschaft unabhängiger Staaten" (GUS) antrat, vor dem Turnier als Sparringspartner zur Verfügung zu stehen.

Die verbliebenen acht Tage Vorbereitungszeit nutzte Møller-Nielsen dazu, seinen Kader einzuschwören. Dabei verzichtete der Coach auf zwei Spieler, die der Auswahl gut zu Gesicht gestanden hätten. Michael Laudrup, der wohl stärkste und talentierteste dänische Akteur, weigerte sich nach einem Disput über taktische Fragen, jemals wieder unter Møller-Nielsen zu spielen. Den Liverpooler Profi Jan Mølby ließ der gescholtene Trainer ebenfalls unberücksichtigt.

Das Auftaktspiel bestritt Dänemark gegen die hoch eingeschätzten Engländer und gab mit dem Verweis auf konditionelle Defizite die Devise aus, nur nicht verlieren zu wollen. Nach dem Abpfiff war jedoch das englische Team froh, ein 0:0 gehalten zu haben. Trotzdem schien die Party zu Ende zu gehen, bevor sie richtig begonnen hatte. Einem verdienten 0:1 gegen Gastgeber Schweden folgte im letzten Gruppenspiel gegen Frankreich der frühe Führungstreffer durch Henrik Larsen, doch Jean-Pierre Papin glich nach einer Stunde aus. Nun zeigte sich, wie tief das Image der feierwütigen Skandinavier schon in den Köpfen der Kontrahenten saß, denn Frankreich versuchte, das Unentschieden zu verwalten und hatte einer mitreißenden dänischen Schlussoffensive nichts mehr entgegenzusetzen. Lars Elstrups Jokertor zwölf Minuten vor dem Abpfiff bescherte Dänemark den sensationellen Einzug ins Halbfinale.

Abgebrüht pflegten die Dänen ihr Image als Ferienfußballer, die ihre Barbecue-Saison in Schweden starten wollten, und die Medien griffen diese Geschichten dankbar auf. So bekannte Flemming Povlsen freimütig, das Team ernähre sich überwiegend von Cola und Big Macs, und Trainer Møller-Nielsen initiierte zur Vorbereitung auf die Partie gegen Frankreich einen Minigolf-Wettbewerb. Das Konzept ging auf, die Mischung aus Vergnügen einerseits und sehr harter Arbeit andererseits ließ die dänische Mannschaft zu einer Einheit zusammenwachsen, die unbekümmert und frei von Erwartungsdruck aufspielte.

Das Halbfinale gegen Titelverteidiger Niederlande entwickelte sich zu einem Kracher. Im dänischen Mittelfeld agierte Brian Laudrup vom FC Bayern nach Belieben und setzte den zweifachen Torschützen Henrik Larsen gekonnt in Szene. Zwar konnten sich die favorisierten Niederländer ins Elfmeterschießen retten, dort aber versagten Marco van Basten die Nerven. Im Endspiel demonstrierten die Dänen schließlich auch dem letzten Ungläubigen eindrucksvoll, dass ihre Leistungen keineswegs auf Zufall beruhten.

Von der ersten Minute an dominierten sie Weltmeister Deutschland. Im Angriff waren sie druckvoll, hinten bestand ein überragender Torhüter Peter Schmeichel die Prüfungen, die ihm gestellt wurden - 2:0 hieß es in Göteborg am Ende für Dänemark.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,428739,00.html

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vestegnen am 29.09.2009 um 21:00 Uhr bearbeitet
Hall of Fame |#3
30.09.2009 - 08:25 Uhr
Allan Simonsen

Zitat
Allan Simonsen (* 15. Dezember 1952 in Vejle) ist ein ehemaliger dänischer Fußballspieler.

Simonsen kam als junges Stürmertalent 1972 aus Dänemark zu Borussia Mönchengladbach, ohne jedoch in den ersten beiden Jahren den Durchbruch in der ersten Bundesliga zu schaffen.

In der Saison 1974/1975 wurde er dann Stammspieler und hatte mit 18 Toren in 34 Saisonspielen wesentlichen Anteil am erneuten Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft seines Clubs. Simonsen wuchs in den nächsten Jahren zu einem der besten Stürmer Europas heran. Er gewann weitere zwei Deutsche Meisterschaften mit Mönchengladbach und gewann zweimal den UEFA-Pokal. Er spielte für Borussia Mönchengladbach in 178 Bundesligaspielen und erzielte 76 Tore. Zusammen mit Jupp Heynckes und Henning Jensen bildete er ein äußerst erfolgreiches Angriffstrio in der damaligen Zeit. Im Jahr 1977 wurde Simonsen zu Europas Fußballer des Jahres gewählt.

1979 wechselte Simonsen zum spanischen Traditionsverein FC Barcelona.

In der dänischen Nationalmannschaft, die nie besonders erfolgreich war, bemühte sich Anfang der 1980er Jahre der deutsche Trainer Josef Piontek, die zahlreichen dänischen Fußballprofis im Ausland zu einer schlagfertigen Nationalmannschaft zu formen. Allan Simonsen, der damals erfolgreichste dänische Fußballspieler und als über 30-Jähriger auch einer der erfahrensten, wurde ihr Kapitän. Es gelang, sich erstmals für ein großes Turnier zu qualifizieren: die Fußball-Europameisterschaft 1984 in Frankreich. Dies war der Beginn der erfolgreichen Zeit des dänischen Fußballs. Simonsen bestritt als Kapitän das Eröffnungsspiel dieser Europameisterschaft in Paris gegen den Gastgeber und späteren Titelträger Frankreich. Bei diesem Spiel brach sich Allan Simonsen ein Bein und konnte deshalb die großen Erfolge der Mannschaft nicht mehr als aktiver Spieler miterleben. Dieses Eröffnungsspiel war der Beginn des Endes einer großen europäischen Fußballerkarriere. Simonsen fuhr zwar noch mit zur Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko. Der dann 33-Jährige galt allerdings nicht mehr als Stammspieler und wurde nur einmal eingesetzt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Allan_Simonsen_%28Fu%C3%9Fballspieler%29

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Hall of Fame |#4
30.09.2009 - 08:29 Uhr
Morten Olsen

Zitat
Morten Olsen (* 14. August 1949 in Vordingborg, Dänemark) ist ein ehemaliger dänischer Fußballspieler und heute Trainer.

Olsen spielte von 1972 bis 1986 bei diversen Vereinen in Belgien. Nennenswert ist in diesem Zusammenhang der Gewinn des Uefa-Pokals mit dem RSC Anderlecht 1983. Sein Stern als einer der besten Abwehrspieler Europas ging gemeinsam mit den Erfolgen der dänischen Nationalmannschaft Anfang der 80er Jahre auf. Der bereits über 30-Jährige spielte einen ruhigen Libero, der in der Lage war, aus der eigenen Abwehr heraus das Spiel der Dänen zu gestalten.

Als Kapitän führte er die dänische Nationalmannschaft ins Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft 1984 in Frankreich, was bis dahin der größte Erfolg des dänischen Fußballs überhaupt war. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko spielten die Dänen mit Deutschland in einer Vorrundengruppe und bezwangen die Deutschen unter Teammanager Franz Beckenbauer mit 2:0. Als Gruppenerster galten sie plötzlich als Geheimfavorit, mussten sich jedoch Spanien im Achtelfinale mit 1:5 geschlagen geben. Olsen wechselte aber nach dieser Weltmeisterschaft nach Deutschland zum 1. FC Köln. Im Alter von 37 Jahren gab er sein Debüt in der Fußball-Bundesliga und fehlte in seiner ersten Saison bei keinem Spiel. 1988 führte er die dänische Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Deutschland ein weiteres Mal als Kapitän an. Jedoch zündete dort das "Danish Dynamite" nicht mehr und Olsen schied mit seinen Mannen nach drei Niederlagen in der Vorrunde aus.

Morten Olsen spielte noch insgesamt drei Jahre für den 1. FC Köln in der 1. Bundesliga, Unter dem damaligen Trainer Christoph Daum wurde er einmal deutscher Vize-Meister und einmal Dritter. Im Alter von fast 40 Jahren beendete er dort seine Karriere 1989.

http://de.wikipedia.org/wiki/Morten_Olsen

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Hall of Fame |#5
30.09.2009 - 08:35 Uhr
Pauli Jørgensen ist die größte Legende des Boldklubben Frem und war einer der erfolgreichsten dänischen Stürmer aller Zeiten.

Zitat
Pauli Jørgensen (December 4, 1905 in Frederiksberg – October 30, 1993) was a Danish national and international football centre forward and club manager. He was the most capped player for the Danish national team for 22 years (1939-1961).

Jørgensen played 283 (245 goals) matches for Boldklubben Frem between 1924 and 1942 and became Danish champion with Frem in 1931, 1933, 1936, and 1941. In the 1936-37 season he topped the score table with 19 goals. He won the Danish championship as a manager for Frem in 1944. He played 47 international matches for Denmark, including 12 as captain and scored 44 goals between 1925 and 1939. Furthermore Jørgensen played around 75 matches for the Copenhagen representative team Stævnet.

Pauli Jørgensen was honoured as the Danish football player who had meant the most for the game of football in Denmark during the first 50 years of Dansk Boldspil Union (DBU). In his eighties he made the Guinness book of records as the oldest active football player in Denmark.

Honours:

Individual

* Best Nordic Centre Forward: 1930
* Danish 1st Division Top Goalscorer: 1926-27
* Most Valuable Player in the First 50 Years of the Danish FA: 1971

Team

* Danish Championships: 1930-31, 1932-33, 1935-36 and 1940-41 with Frem
* Danish Cup: 1927, 1938 and 1940 with Frem

http://en.wikipedia.org/wiki/Pauli_J%C3%B8rgensen

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Hall of Fame |#6
30.09.2009 - 08:43 Uhr
Søren Lerby

Zitat
Søren Lerby (* 1. Februar 1958 in Kopenhagen) ist ein ehemaliger dänischer Fußballspieler und -trainer. Derzeit ist er als Spielervermittler aktiv.

Søren Lerby spielte bei den dänischen Fußballvereinen Boldklubben 1903, Taastrup IK und Fremad Amager, bevor er 1975 im Alter von 17 Jahren zum niederländischen Verein Ajax Amsterdam wechselte. Hier gab Lerby am 11. April 1976 gegen die Go Ahead Eagles Deventer sein Debüt und gewann in acht Spielzeiten fünf Landesmeisterschaften und zwei Mal den KNVB-Pokal. In die Zeit bei Ajax Amsterdam fällt auch Lerbys erster Einsatz für die dänische Nationalmannschaft am 24. Mai 1978, als er im EM-Qualifikationsspiel gegen Irland zum Einsatz kam.

Mit Beginn der Spielzeit 1983/84 wechselte Lerby zum FC Bayern München, wo er den zum Ende der Vorsaison zurückgetretenen Paul Breitner ersetzen sollte. Insgesamt verblieb Lerby drei Spielzeiten in München und konnte hierbei zwei Mal die deutsche Meisterschaft sowie zwei Pokalsiege feiern. International wurde Søren Lerby in das Team zur Europameisterschaft 1984 berufen, wo er alle Spiele bestritt und ein Tor erzielen konnte. Ebenso war Lerby Teilnehmer der Weltmeisterschaft 1986, wo er abermals in allen Spielen seiner Mannschaft zum Einsatz kam und ein Tor erzielen konnte. Am 13. November 1985 bestritt er innerhalb eines Tages Spiele für die Nationalmannschaft und Bayern München. Erst kam er in der entscheidenden Qualifikationspartie für die Fußball-Weltmeisterschaft 1986 gegen Irland zum Einsatz und dann im Achtelfinale beim DFB-Pokal in Bochum.

Nach drei Jahren in der Bundesliga wechselte Lerby für eine Spielzeit zum Ligue 1-Klub AS Monaco, bevor er im Sommer 1987 zurück in die niederländische Eerendivisie wechselte und sich dem PSV Eindhoven anschloss. Hier gewann Lerby 1988 sowohl die niederländische Meisterschaft und den Pokal als auch den Europapokal der Landesmeister. Nach dieser erfolgreichen Saison spielte Lerby für die dänische Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 1988, wurde aber nur in zwei Spielen eingesetzt. Lerby beendete letztendlich seine Nationalmannschaftskarriere am 15. November 1989 nach dem Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiel gegen Rumänien.

Nach einer weiteren Saison 1988/89 beim PSV Eindhoven und seinem siebenten Gewinn der niederländischen Meisterschaft beendete Lerby 1989 seine aktive Karriere. Er kehrte jedoch noch einmal in den deutschen Fußball zurück, als er am 9. Oktober 1991 den Trainerposten bei seinem ehemaligen Verein FC Bayern München übernahm und diesen bis zum 10. März 1992 inne hatte. Dieses Engagement war sein einziges als Trainer und hiernach wechselte Lerby in die Position eines Spielervermittlers.

http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B8ren_Lerby

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Hall of Fame |#7
30.09.2009 - 08:47 Uhr
Michael Laudrup

Zitat
Michael Laudrup (* 15. Juni 1964 in Kopenhagen) ist ein dänischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler. Während seiner aktiven Karriere war er einer der besten Spielmacher der Welt, im November 2006 wurde er als bester dänischer Fußballer aller Zeiten ausgezeichnet. Seit dem Jahr 2000 ist er als Trainer aktiv.

Michael Laudrup bestritt zwischen 1982 und 1998 104 Länderspiele für Dänemark. Lange Zeit war er der herausragende Spieler Dänemarks und trotzdem blieb ihm der große Erfolg versagt. An seinem 18. Geburtstag gab er sein Debüt in der Nationalmannschaft und erzielte beim Spiel gegen Norwegen prompt ein Tor, das erste von insgesamt 37. Wegen eines Konfliktes mit dem Nationaltrainer Richard Møller Nielsen stand er jedoch nicht im Kader der Fußball-Europameisterschaft 1992, so dass er den einzigen internationalen Titel Dänemarks verpasste. Nach der Niederlage im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 gegen Brasilien, beendete Laudrup seine Karriere.

Sein erstes Ligaspiel hatte er 1982 als 17-Jähriger für Brøndby IF bestritten. Schon in dieser ersten Saison machte er auf sich aufmerksam, als er in 24 Spielen 15 Tore erzielte. Laudrup zog es früh ins Ausland und so wurde er im Sommer 1983 von Juventus Turin verpflichtet. Da zu dieser Zeit jedoch jeder Serie A-Verein nur zwei ausländische Spieler im Kader haben durfte und Juve bereits mit Michel Platini und Zbigniew Boniek zwei ausländische Spieler unter Vertrag hatte, entschied man sich, ihn für ein Jahr zum Aufsteiger Lazio Rom auszuleihen. Dort wurde er sofort Stammspieler, schoss in seinem ersten Serie A-Spiel gegen Hellas Verona zwei Tore und konnte seine Mannschaft in der Saison 1983/84 vor dem Abstieg in die Serie B bewahren. Im Sommer 1984 entschied sich Juventus, Laudrup noch für ein weiteres Jahr an Lazio auszuleihen. In dieser Saison konnte der junge Däne den Abstieg jedoch nicht verhindern. In seiner Zeit bei Lazio Rom stand er in allen 60 Ligaspielen auf dem Platz. Im Sommer 1985 ging er schließlich zu Juventus Turin, und holte in der Saison 1985/86 mit Juventus sofort die italienische Meisterschaft und Weltpokal.

Nach drei Jahren bei Juve wechselte er im Jahr 1989 nach Spanien zum FC Barcelona. Dort feierte er 1992 mit dem Gewinn der Champions League seinen zweiten internationalen Erfolg. In 36 Ligaspielen erzielte er die für einen Spielmacher beachtliche Anzahl von 13 Toren. In Spanien dominierte er mit seinen Vereinen die erste Hälfte der 90er Jahre. Alle Meisterschaften von 1991 bis 1995 gingen entweder an den FC Barcelona oder an Real Madrid, wohin er 1994 gewechselt war. Laudrup errang viermal den Titel mit Barcelona sowie einmal mit Real Madrid.

Nach zwei Jahren in der spanischen Hauptstadt wechselte er zur Saison 1996/97 in die japanische J. League zu Vissel K?be. Nach nur einem Jahr suchte er aber wieder eine größere sportliche Herausforderung und wechselte in die Niederlande zu Ajax Amsterdam. Die Spielzeit 1997/98 sollte seine letzte Spielzeit werden. Laudrup war mit Ajax noch einmal sehr erfolgreich. Er gewann dort Pokal und Meisterschaft und erzielte in dieser Spielzeit in 21 Spielen elf Tore. Laudrup schaffte es somit den Meisterschaftstitel in drei verschiedenen Ländern mit vier verschiedenen Vereinen zu gewinnen. 2006 wurde er in seiner Heimat Dänemark zum besten dänischen Spieler aller Zeiten gewählt.

Erfolge:

* Champions League: 1991/92 (mit dem FC Barcelona)
* Weltpokal: 1985 (mit Juventus Turin)
* europäischer Supercup: 1985 (mit Juventus Turin); 1992 (mit dem FC Barcelona)
* italienische Meisterschaft: 1985/86 (mit Juventus Turin)
* spanische Meisterschaft: 1990/91, 1991/92, 1992/93, 1993/94 (mit dem FC Barcelona); 1994/95 mit (Real Madrid)
* niederländischer Meister: 1997/98 (mit Ajax Amsterdam)
* spanischer Pokal: 1989/90 (mit dem FC Barcelona)
* spanischer Supercup: 1990 - 1992 (mit dem FC Barcelona)
* niederländischer Pokal: 1997/98 (mit Ajax Amsterdam)
* dänischer Fußballer des Jahre: 1982 - 1985
* bester Spieler der Primera División: 1992 - 1993
* bester ausländischer Spieler der letzten 25 Jahre (1974-1999) in Spanien

http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Laudrup

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Hall of Fame |#8
03.10.2009 - 10:15 Uhr
Thomas Helveg

Zitat
Thomas Helveg (* 24. Juni 1971 in Odense) ist ein dänischer Fußballspieler, der seit Januar 2007 wieder bei Odense BK unter Vertrag steht.

Der Verteidiger Thomas Helveg spielte bereits die ersten Jahre seiner Karriere bei seinem Heimatclub in Odense.

1993 ging er nach Italien zum Erstligisten Udinese Calcio, wo er 1995 mit Oliver Bierhoff in einer Mannschaft spielte. 1998 folgte er Bierhoff zum AC Mailand. Ein Jahr später wurde er mit Milan italienischer Meister und 2003 gewann er die UEFA Champions League. Nach diesem seinem größten Erfolg wechselte er für ein Jahr zum Lokalrivalen Inter Mailand, um dann die Serie A zu verlassen.

2004/05 spielte er bei Norwich City in England und wechselte zur Saison 2005/06 in die Fußball-Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Im Januar 2007 ging er nach 13 Bundesligaeinsätzen zurück zu seinem Heimatverein, der Helveg eine berufliche Perspektive für die Zukunft bot.

Für die dänische Nationalmannschaft, in der er am 20. April 1994 sein Debüt gab, war er bei folgenden Großereignissen dabei: EM 1996 in England, WM 1998 in Frankreich, EM 2000 in Belgien und Holland, WM 2002 in Japan und Südkorea und EM 2004 in Portugal. Der erfahrene Abwehrrecke Helveg gehörte auch bei der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland zum festen Stamm von Nationaltrainer Morten Olsen. Seine letzte Partie bestritt er am 17. Oktober 2007 gegen Lettland. Am 28. Februar 2008 erklärte Helveg seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Er absolvierte insgesamt 108 Spiele und erzielte zwei Tore.

http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Helveg

Erfolge:
Dänischer Meister 1989
Dänischer Pokalsieger 1991, 1993
Dänemarks Spieler des Jahres 1994
Italienischer Meister 1999
Italienischer Pokalsieger 2003
Champions League-Sieger 2003

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Hall of Fame |#9
03.10.2009 - 10:20 Uhr
Jon Dahl Tomasson

Zitat
Jon Dahl Tomasson (* 29. August 1976 in Kopenhagen) ist ein dänischer Fußballspieler. Entgegen weit verbreiteter Meinung handelt es sich beim Namensbestandteil Dahl nicht um einen Vornamen, sondern um den Familiennamen seiner Mutter.

Jon Dahl Tomasson spielte bereits mit 17 Jahren beim SC Heerenveen in den Niederlanden, für den er 32 Tore schoss und daraufhin zu Newcastle United wechselte. Die Saison in England wurde aber zum Reinfall, da er nur 3 Tore in 23 Spielen schoss und auch sonst keine guten Leistungen zeigte. Sein Vertrag wurde nicht verlängert. Da man sich in Holland noch an seine Qualitäten und Spielstärken erinnerte, bekam er bei Feyenoord Rotterdam eine zweite Chance. Dieses Mal zeigte er hervorragende Leistungen und er traf über 60 Mal für Feyenoord. Er wurde sofort mit dieser Mannschaft Meister und gewann ebenfalls mit ihr den UEFA-Cup, wo er beim 3:2-Finalsieg gegen Borussia Dortmund das 3:1 erzielte.

Sofort umwarben ihn Topclubs aus Europa. Schließlich holte der AC Milan den Dänen ablösefrei zu sich. In seinem ersten Jahr konnte er seine Stärken nicht unter Beweis stellen, da beim AC Milan zwei weitere Weltklassestürmer spielten und er nicht oft eingesetzt wurde. In seiner zweiten Saison bekam er durch die Verletzung von Filippo Inzaghi mehr Chancen und fiel durch zahlreiche Treffer positiv auf.

Mit Beginn der Saison 2005/2006 ging Jon Dahl Tomasson für den VfB Stuttgart auf Torejagd. Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag. Dort konnte er jedoch nicht überzeugen und wurde deswegen in der Winterpause der Saison 2006/07 an den FC Villarreal ausgeliehen.

Offiziell war er ab dem 1. Juli 2007 wieder beim VfB Stuttgart unter Vertrag. Allerdings gehörte Tomasson dort nur dem Kader der zweiten Mannschaft an. Am 10. Juli 2007 wechselte Tomasson endgültig zurück zu Villarreal.

Am 29. März 1997 gab er gegen Kroatien sein Debüt für Dänemark. Tomasson hat nach Poul Nielsen (52 Tore) die meisten Tore für die dänische Nationalmannschaft erzielt. Am 20. August 2008 absolvierte er sein 100. Länderspiel, das Spiel ging aber mit 0:3 gegen den Europameister Spanien verloren. Er ist derzeit Kapitän der dänischen Nationlalmannschaft.

Erfolge/Titel:

* Holländischer Meister 1999
* Holländischer Supercupsieger 1999
* UEFA-Pokal-Sieger 2002
* Champions-League-Sieger 2003
* Europäischer-Supercup-Sieger 2003
* Italienischer Meister 2004
* Italienischer Pokalsieger 2003

Tomasson wurde in den Jahren 2002 und 2004 zu Dänemarks Fußballer des Jahres gewählt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Jon_Dahl_Tomasson

Tomasson ist zudem der erfolgreichste dänische Torschütze aller Zeiten in der niederländischen Liga.

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Hall of Fame |#10
03.10.2009 - 10:24 Uhr
Peter Schmeichel

Zitat
Peter Boles?aw Schmeichel (* 18. November 1963 in Gladsaxe) ist ein ehemaliger dänischer Fußballspieler auf der Position des Torwarts. Schmeichels Vater kam aus Polen. Bis er 1970 den dänischen Pass bekam, war er polnischer Staatsbürger.

Peter Schmeichel startete 1984 seine Torhüterkarriere beim dänischen Klub Hvidovre IF. 1987 wechselte er zum dänischen Topverein Bröndby IF und gewann dort viermal die dänische Meisterschaft und einmal den dänischen Pokal. Das erste Mal wurde die internationale Öffentlichkeit bei der Europameisterschaft 1988 in Deutschland auf ihn aufmerksam.

Manchester United wurde auf Schmeichel wegen seiner spektakulären Paraden aufmerksam und holte ihn 1991 auf die Insel. Bei den „Red Devils“ feierte Schmeichel zahlreiche Erfolge. Neben fünf Meistertiteln und drei Pokalsiegen gewann er in seiner letzten Saison bei diesem Verein auch noch die Champions League. Im denkwürdigen Finale 1999 im Camp Nou in Barcelona gegen den FC Bayern München hütete er mit hohem Risiko das Tor und rettete seinem Team die Siegchance, da er in den richtigen Momenten hellwach war. In der Nachspielzeit gewann Manchester durch zwei Tore der zuvor eingewechselten Teddy Sheringham und Ole Gunnar Solskjær doch noch dieses dramatische Finale. In seinen 392 Spielen für Manchester United blieb Schmeichel 177 mal ohne Gegentor.

Er sollte auch bei seiner nächsten Station weiter erfolgreich sein. So wurde er im Alter von 37 Jahren mit Sporting Lissabon 2000 portugiesischer Meister. Schmeichel beendete 2003 seine Karriere, die er zwischen den Pfosten von Aston Villa und Manchester City in der englischen Premier League ausklingen ließ.

Sein wohl größter Erfolg war der überraschende Gewinn der Europameisterschaft 1992, als Dänemark im Finale Deutschland mit 2:0 bezwang. Schmeichel hütete in insgesamt 129 Länderspielen das Tor der dänischen Nationalmannschaft.

Er ist weltweit der einzige bekannte Torhüter, der aus dem laufenden Spiel heraus zwei Tore erzielte. Kurioserweise wurde ein weiteres spektakuläres Tor von Schmeichel im FA Cup 1997 wegen Abseits aberkannt. Bis heute ist kein weiteres Profi-Spiel bekannt, in dem ein Torhüter wegen Abseits zurückgepfiffen wurde.

Erfolge:

* Dänischer Meister: 1987, 1988, 1990, 1991
* Dänischer Pokalsieger: 1989
* Englischer Meister: 1993, 1994, 1996, 1997, 1999
* Englischer Pokalsieger: 1994, 1996, 1999
* Portugiesischer Meister: 2000
* Champions-League-Sieger: 1999
* Europameister: 1992
* Welttorhüter des Jahres: 1992, 1993
* UEFA Club Football Awards Torhüter des Jahres: 1998

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Schmeichel

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