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Kathleen Krüger
Geburtsdatum 17.05.1985
Alter 41
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Vorstand Sport
Akt. Verein Hamburger SV

Kathleen Krüger [Vorstand Sport]

30.04.2026 - 10:27 Uhr
Kathleen Krüger [Vorstand Sport] |#531
02.07.2026 - 11:06 Uhr
Zitat von Zwerkules

Zitat von heiwes

Zitat von foobar1887

....

Kann dir leider nicht ganz folgen. Es geht ja um die Aussage, dass das 2. Jahr schwere ist als das Erste.
...
Hätte ich vorher auch nicht gedacht, macht für mich auch nicht wirklich Sinn (bzw. kennen keine klaren Gründe).


Ich will da jetzt nicht zu sehr einsteigen, dafür ist hier der falsche Ort, aber zwei Punkte:

1. In Deinem Betrachtungszeitraum stiegen 12 von 32 Teams sofort wieder ab, 8 der 32 Aufsteiger stiegen im zweiten Jahr ab. Die Gefahr im ersten Jahr wieder abzusteigen kann man daher durchaus als größer bezeichnen.


Man kann natürlich nicht im 2. Jahr absteigen, wenn man bereits im ersten Jahr abgestiegen ist!

Daher sind 12/32 = 37,5% steigen im ersten Jahr.
Von den verbleibenden 20 Vereinen stiegen im 2. Jahr 8 ab, 8/20 = 40%.
Ganze 12 Vereine von den anfangs 32 Vereinen konnten (mindestens) eine dritte Saison in der 1. Liga bleiben oder sind es noch immer.

So wie du es berechnen willst, nimmst du dir lediglich die These: Wie viele Aufsteiger steigen innerhalb der ersten beiden (!) Jahre ab: 20/32 = 62,5%

@Willy:
Auch für dich: Man kann natürlich nicht im 2. Jahr absteigen, wenn man bereits im ersten Jahr abgestiegen ist!

Er suggeriert auch NICHT, dass der HSV eine größere Abstiegswahrscheinlichkeit als Elversberg hat.

Sondern dass der HSV in der 2. Saison eine höhere Abstiegswahrscheinlichkeit als der HSV in der 1. Saison hat.
Genauso hat Elversberg in der 2. Saison eine höhere Abstiegswahrscheinlichkeit als Elversberg in der 1. Saison - unabhängig wie hoch sie eigentlich sein könnte. Liegt sie in der ersten Saison bspw. bei 80%, dann liegt sie in der 2. Saison eher bei 81% als bei 79%.


Zitat von heiwes

Deine Statistik ist m.E. trotzdem sehr hilfreich. Gerade der Hinweis auf den tendenziell sinkenden Punkteschnitt verdeutlich gut, dass es als positive Entwicklung einzuordnen wäre, wenn man in der nächsten Saison den Punkteschnitt hält.


Das ist ein guter Punkt. Wenn wir auch in der kommenden Saison bei 38+ Punkten landen, also rund 1,12 Pkt/Spiel holen, sollte dies als (wenn auch nicht großer) Fortschritt gesehen werden - abhängig der Konkurrenz. Wenn wir am Ende mit 38 Punkte absteigen, ist es dann aber auch nicht so geil.


Es bedarf doch eigentlich keiner Statistiken, um zu erkennen, dass diese Saison ähnlich schwer wird wie die letzte.
Wir haben zwar bessere Rahmenbedingungen als die meisten Aufsteiger, aber mit Luka und Viera haben wir 2 Spieler verloren, die zu dem Erfolg der letzten Saison maßgeblich beigetragen hsben. Unser Kaderwert hat sich dadurch Stand jetzt) halbiert.
Die Lücken zu schließen ist heuer wieder eine Mammutaufgabe für Costa und Dierschl, und sie ist von elementarer Bedeutung.

Denke, dass auch unsere Vorstände durchaus in die Prozesse eingebunden sind. Eine sauber Trennung zwischen strategischer Vorstandsarbeit und operativem Geschäft wird es um so eher geben, wenn der Verein sich in der Bundeslige etabliert hat, und weniger, wenn das primäre Ziel ist, den Abstieg zu vermeiden.
Von Krüger erwarte ich, dass sie vorrangig ein Auge auf die Prozesse in Costas Beritt hat, und ggf. zügig für Verbesserungen sorgt, seien diese nun personeller oder technischer Art.
Die Kaderzusamnenstellung muss funktionieren, alles andere hat mehr Zeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BallToGo am 02.07.2026 um 11:18 Uhr bearbeitet
Kathleen Krüger [Vorstand Sport] |#532
02.07.2026 - 12:12 Uhr
Zitat von WillyWinzig04

Auf die einzelnen Vereine gerechnet.
- ein Aufsteiger steigt zu 18% wieder ab
- ein Aufsteiger des Vorjahres zu 18 % ab
- ein Etablierte steigt zu 2,4 % ab

Oha, im Laufe meines Selbstgesprächs stelle ich fest, dass in Jahr 1 und 2 die Abstiegswahrscheinlichkeiten gleich bei 18% liegt. Andere Zahlen als du, aber gleiche Aussage.

Das schwere zweite Jahr gibt es dennoch nicht. Aber ein gleich schweres scheint es zu geben. zwinker
My Bad.


Also entweder kürzt du am Anfang auf eine Nachkommazahl oder nimmst deine 5 Nachkommazahlen bis zum Ende. Irgendwo dazwischen anfangen zu kürzen und dann auch nur bei einem Teil ist einfach nicht zielführend.

Dann würde sich folgendes ergeben:

Auf die einzelnen Vereine gerechnet -> 1 Nachkommazahl (2,1 Auf/Absteiger pro Jahr).
- ein Aufsteiger steigt zu 18,1% wieder ab
- ein Aufsteiger des Vorjahres zu 18,3 % ab
- ein Etablierte steigt zu 2,6 % ab

Auf die einzelnen Vereine gerechnet -> 5 Nachkommazahlen (2,13333 Auf/Absteiger pro Jahr).
- ein Aufsteiger steigt zu 17,57813% wieder ab
- ein Aufsteiger des Vorjahres zu 18,75000 % ab
- ein Etablierte steigt zu 2,58028 % ab

•     •     •

_____________________________
Nur der HSV !
Kathleen Krüger [Vorstand Sport] |#533
02.07.2026 - 13:10 Uhr
Zitat von Zwerkules


Man kann natürlich nicht im 2. Jahr absteigen, wenn man bereits im ersten Jahr abgestiegen ist!

....
So wie du es berechnen willst, nimmst du dir lediglich die These: Wie viele Aufsteiger steigen innerhalb der ersten beiden (!) Jahre ab: 20/32 = 62,5%

....


Eben, 37,5% nach der ersten und 25% nach der zweiten nmengeSaison. Aber ich wollte nichts berechnen, dass sollte sich aus meinem Beitrag eigentlich ergeben.

Wenn in einer Statistik mit einer geringen Datenmenge (32) die Daten von Leipzig genau so einfließen wie die von Fürth, ist m.E. der Wert einer Statistik eingeschränkt.
M.E. sind die Voraussetzungen zu unterschiedlich, um hier Durchschnittswerten eine besondere Relevanz zuzugestehen.

St. Pauli 25/26
Gehaltsetat 26 Mio., Netto - Transferinvestitionen 2,5 Mio., Aufsteiger Köln, HSV
HSV 26/27
Gehaltsetat 46 Mio. + X, Netto-Transferinvestitionen 15 Mio. + X (jeweils geschätzt), Aufsteiger Schalke, Elversberg, Paderborn

Dass beide Clubs mit einer ähnlichen Abstiegswahrscheinlichkeit in die zweite Saison gehen/gingen, halte ich für nicht haltbar. Auch die Differenz beim Punkteschnitt müsste man noch Mal prüfen. Leipzig (CL), Heidenheim (ECL) hatten z.B. Faktoren zu verkraften, die ein deutliches absinken des Punkteschnitts erwartbar machten. Allerdings würde ich der erkennbaren Tendenz schon zustimmen, allerdings mit einer kleinen Ergänzung:
Der HSV hat unüblich viele Startelf Positionen im ersten Jahr neu besetzt. Das einzige Team, welches vor der ersten Saison das Gesicht der Mannschaft ähnlich stark veränderte war Union und Union ist das Team mit der größten Steigerung.

Btt:

Krügers Aufgabe wird es jetzt zunächst sein, die hinterlassene Lücke zu füllen. Sie wird den Weg ganz anders gehen müssen als ihr Vorgänger und m.E. wird es Zeit brauchen, bis sie die Rolle komplett ausfüllt. Läuft es gut, wächst sie mit dem HSV. Dass alle in den nächsten 11 Monaten wieder einen guten Job machen müssen, damit der HSV in der nächsten Saison im Wettbewerb besteht, ist auch ohne Kenntnis von Daten und Statistiken offensichtlich. Ich denke sie wird ihren Teil dazu beitragen, in dem sie das bestehende Gefüge ergänzt.

•     •     •

Na denn ...
Kathleen Krüger [Vorstand Sport] |#534
02.07.2026 - 13:33 Uhr
Zitat von heiwes
Zitat von Zwerkules

Man kann natürlich nicht im 2. Jahr absteigen, wenn man bereits im ersten Jahr abgestiegen ist!

....
So wie du es berechnen willst, nimmst du dir lediglich die These: Wie viele Aufsteiger steigen innerhalb der ersten beiden (!) Jahre ab: 20/32 = 62,5%

....


Eben, 37,5% nach der ersten und 25% nach der zweiten nmengeSaison. Aber ich wollte nichts berechnen, dass sollte sich aus meinem Beitrag eigentlich ergeben.


Genau 25% durch die verbliebenen Nichtabsteiger aus dem 1. Jahr sind dann wieder 40%

(100% der Aufsteiger - 37,5% Absteiger = 62,5% Nichtabsteiger im Aufstiegsjahr)
25% / 62,5% = 40%


Zitat von heiwes
Wenn in einer Statistik mit einer geringen Datenmenge (32) die Daten von Leipzig genau so einfließen wie die von Fürth, ist m.E. der Wert einer Statistik eingeschränkt.
M.E. sind die Voraussetzungen zu unterschiedlich, um hier Durchschnittswerten eine besondere Relevanz zuzugestehen.


Da stimme ich dir zu!
Der User hat einfach alle Aufsteiger der letzten 15 Jahre betrachtet und - ohne weitere Rahmenbedingungen - bewiesen, dass ein Aufsteiger im 2. Jahr im Schnitt weniger Punkte holt und wahrscheinlicher absteigt als im ersten Jahr.

Dass es da noch Rahmenbedingungen gibt, die zum Teil krass unterschiedlich sein könnten, ist absolut richtig... ist aber auch kein Bestandteil der Statistik gewesen.

Die reinen "Aufsteiger/Punkte/ggf. Abstieg" -Statistik darf dann gern ein User um Budget, Marketing, Transfers, Konkurrenzaufsteiger, europäischen Wettbewerb, Pokalrunden, Spielausfälle, Spielplan, etc. ergänzen. Ich mache es nicht, und ich schätze @foobar1887 so ein, dass er dies auch nicht vor hat smile

•     •     •

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Nur der HSV !
Kathleen Krüger [Vorstand Sport] |#535
02.07.2026 - 13:40 Uhr
Zitat von Zwerkules
Zitat von WillyWinzig04

Auf die einzelnen Vereine gerechnet.
- ein Aufsteiger steigt zu 18% wieder ab
- ein Aufsteiger des Vorjahres zu 18 % ab
- ein Etablierte steigt zu 2,4 % ab

Oha, im Laufe meines Selbstgesprächs stelle ich fest, dass in Jahr 1 und 2 die Abstiegswahrscheinlichkeiten gleich bei 18% liegt. Andere Zahlen als du, aber gleiche Aussage.

Das schwere zweite Jahr gibt es dennoch nicht. Aber ein gleich schweres scheint es zu geben. zwinker
My Bad.


Also entweder kürzt du am Anfang auf eine Nachkommazahl oder nimmst deine 5 Nachkommazahlen bis zum Ende. Irgendwo dazwischen anfangen zu kürzen und dann auch nur bei einem Teil ist einfach nicht zielführend.

Dann würde sich folgendes ergeben:

Auf die einzelnen Vereine gerechnet -> 1 Nachkommazahl (2,1 Auf/Absteiger pro Jahr).
- ein Aufsteiger steigt zu 18,1% wieder ab
- ein Aufsteiger des Vorjahres zu 18,3 % ab
- ein Etablierte steigt zu 2,6 % ab

Auf die einzelnen Vereine gerechnet -> 5 Nachkommazahlen (2,13333 Auf/Absteiger pro Jahr).
- ein Aufsteiger steigt zu 17,57813% wieder ab
- ein Aufsteiger des Vorjahres zu 18,75000 % ab
- ein Etablierte steigt zu 2,58028 % ab


Ja, mit dem Runden hast du Recht. Ich hatte zwischendurch einfach keine Lust mehr mit echten Zahlen zu rechnen. zwinker

Wobei am Ende das "gleiche" Ergebnis heraus kommt. Da das was @heiwes sagt, natürlich Gewicht hat. Hier sind ja nicht die gleichen Vorraussetzungen vorhanden und somit könnte die Abstiegswahrscheinlichkeit vom HSV auch bei 10 % liegen und die von Paderborn bei 30 %. Das wird wahrscheinlich auch so sein.

Die Etablierten steigen ja auch nicht zu gleichen Wahrscheinlichkeiten ab. Bayern z.B. zu vielleicht 0,001 % und Werder dagegen zu 10 %, wie wir.

Die Rechnung basiert ja eher auf Würfeln und das die Wahrscheinlichkeiten eine Seite zu treffen immer gleich wäre. Bedeutet gleich-starke Vereine.

Wahrscheinlich sollte man die Statistik genauer betrachten und darlegen, wieviel Aufsteiger bereits seit 5 oder mehr Jahren nicht in der Liga waren und bei den Absteigern mit einbeziehen, welche mind. 5 Jahre nicht abgestiegen sind.

Denn Paderborn wird ja nicht plötzlich etabliert, nur weil sie mal 3 Jahre in der BuLi spielen.
Ebenso wird der HSV nicht klassischer Zweitligist, nur weil er mal 3 Jahre Liga 2 spielt. Oha, es waren 7. 🙈

Die Abstiegswahrscheinlichkeit von Paderborn wird wohl die kommenden 3 Jahre nur knapp unter der der durchschnittlichen Aufsteiger liegen. Ebenso wie die Aufstiegswahrscheinlichkeit von HSV die kompletten 7 Jahre sehr hoch war und teilweise über der der Absteiger.

•     •     •

"Jatta trifft manchmal die Maschen und manchmal den Maschsee."
(Tim Walter 26.08.2023)

"Wenn du weißt, wie nicht aufsteigen geht, dann ändere es doch und steig auf."
(Steffen Baumgart)
Kathleen Krüger [Vorstand Sport] |#536
02.07.2026 - 14:09 Uhr
Zitat von Zwerkules
Zitat von heiwes

Zitat von Zwerkules

Man kann natürlich nicht im 2. Jahr absteigen, wenn man bereits im ersten Jahr abgestiegen ist!

....
So wie du es berechnen willst, nimmst du dir lediglich die These: Wie viele Aufsteiger steigen innerhalb der ersten beiden (!) Jahre ab: 20/32 = 62,5%

....


Eben, 37,5% nach der ersten und 25% nach der zweiten nmengeSaison. Aber ich wollte nichts berechnen, dass sollte sich aus meinem Beitrag eigentlich ergeben.


Genau 25% durch die verbliebenen Nichtabsteiger aus dem 1. Jahr sind dann wieder 40%

(100% der Aufsteiger - 37,5% Absteiger = 62,5% Nichtabsteiger im Aufstiegsjahr)
25% / 62,5% = 40%


Zitat von heiwes

Wenn in einer Statistik mit einer geringen Datenmenge (32) die Daten von Leipzig genau so einfließen wie die von Fürth, ist m.E. der Wert einer Statistik eingeschränkt.
M.E. sind die Voraussetzungen zu unterschiedlich, um hier Durchschnittswerten eine besondere Relevanz zuzugestehen.


Da stimme ich dir zu!
Der User hat einfach alle Aufsteiger der letzten 15 Jahre betrachtet und - ohne weitere Rahmenbedingungen - bewiesen, dass ein Aufsteiger im 2. Jahr im Schnitt weniger Punkte holt und wahrscheinlicher absteigt als im ersten Jahr.

Dass es da noch Rahmenbedingungen gibt, die zum Teil krass unterschiedlich sein könnten, ist absolut richtig... ist aber auch kein Bestandteil der Statistik gewesen.

Die reinen "Aufsteiger/Punkte/ggf. Abstieg" -Statistik darf dann gern ein User um Budget, Marketing, Transfers, Konkurrenzaufsteiger, europäischen Wettbewerb, Pokalrunden, Spielausfälle, Spielplan, etc. ergänzen. Ich mache es nicht, und ich schätze @foobar1887 so ein, dass er dies auch nicht vor hat smile


Wenn man eine relevante Datenmenge nehmen würde, hätte ich Verständnis, eine Statistik als Beweis zu betrachten. Gerade wenn andere wesentliche Faktoren für den Abstieg ausgeklammert werden, würde ich es nicht tun. Ich weiß, dass es irgendwo noch eine andere Auswertung gab, in der es für europäische Ligen ausgewertet wurde, hier zumindest eine Auswertung

https://www.textilvergehen.de/2020/09/17/ist-zweite-jahr-in-der-bundesliga-wirklich-immer-das-schwierigste/

die zu einem anderen Ergebnis für die Bundesliga kommt. Kein Beweis für irgendwas, außer, dass man nur den eigenen Statistiken trauen darf.

•     •     •

Na denn ...
Kathleen Krüger [Vorstand Sport] |#537
02.07.2026 - 14:32 Uhr
Zitat von heiwes

Zitat von Zwerkules

Zitat von heiwes

Zitat von Zwerkules

Man kann natürlich nicht im 2. Jahr absteigen, wenn man bereits im ersten Jahr abgestiegen ist!

....
So wie du es berechnen willst, nimmst du dir lediglich die These: Wie viele Aufsteiger steigen innerhalb der ersten beiden (!) Jahre ab: 20/32 = 62,5%

....


Eben, 37,5% nach der ersten und 25% nach der zweiten nmengeSaison. Aber ich wollte nichts berechnen, dass sollte sich aus meinem Beitrag eigentlich ergeben.


Genau 25% durch die verbliebenen Nichtabsteiger aus dem 1. Jahr sind dann wieder 40%

(100% der Aufsteiger - 37,5% Absteiger = 62,5% Nichtabsteiger im Aufstiegsjahr)
25% / 62,5% = 40%


Zitat von heiwes

Wenn in einer Statistik mit einer geringen Datenmenge (32) die Daten von Leipzig genau so einfließen wie die von Fürth, ist m.E. der Wert einer Statistik eingeschränkt.
M.E. sind die Voraussetzungen zu unterschiedlich, um hier Durchschnittswerten eine besondere Relevanz zuzugestehen.


Da stimme ich dir zu!
Der User hat einfach alle Aufsteiger der letzten 15 Jahre betrachtet und - ohne weitere Rahmenbedingungen - bewiesen, dass ein Aufsteiger im 2. Jahr im Schnitt weniger Punkte holt und wahrscheinlicher absteigt als im ersten Jahr.

Dass es da noch Rahmenbedingungen gibt, die zum Teil krass unterschiedlich sein könnten, ist absolut richtig... ist aber auch kein Bestandteil der Statistik gewesen.

Die reinen "Aufsteiger/Punkte/ggf. Abstieg" -Statistik darf dann gern ein User um Budget, Marketing, Transfers, Konkurrenzaufsteiger, europäischen Wettbewerb, Pokalrunden, Spielausfälle, Spielplan, etc. ergänzen. Ich mache es nicht, und ich schätze @foobar1887 so ein, dass er dies auch nicht vor hat smile


Wenn man eine relevante Datenmenge nehmen würde, hätte ich Verständnis, eine Statistik als Beweis zu betrachten. Gerade wenn andere wesentliche Faktoren für den Abstieg ausgeklammert werden, würde ich es nicht tun. Ich weiß, dass es irgendwo noch eine andere Auswertung gab, in der es für europäische Ligen ausgewertet wurde, hier zumindest eine Auswertung

https://www.textilvergehen.de/2020/09/17/ist-zweite-jahr-in-der-bundesliga-wirklich-immer-das-schwierigste/

die zu einem anderen Ergebnis für die Bundesliga kommt. Kein Beweis für irgendwas, außer, dass man nur den eigenen Statistiken trauen darf.


Dem Text glaube ich keinen Meter.
"Dennoch folgte für 40 Prozent der Bundesliga-Debütanten im Jahr nach dem 11. Platz eine sportliche Verschlechterung und für Mannschaften wie Bremen (1980), Freiburg (1997), Mainz (2006) oder Karlsruhe (2008) sogar der unmittelbare Abstieg. "

  • Bremen war kein Debütant, sondern beim Abstieg 1980 als Gründungsmitglied bis dahin dauerhaft in der 1. Bundesliga. Anschließend übernahm Otto Rehhagel und der Rest ist Geschichte.
  • Freiburg war beim Abstieg 1997 bereits 4 Jahre in der Liga und demnach auch kein Debütant oder im 2. Jahr. Bei dem nächsten Abstieg 2002 waren sie auch schon wieder 4 Jahre in der 1. Bundesliga und im Vorjahr gar Platz 6.
  • Mainz beim Abstieg 2006 war da auch schon das 3. Jahr in der 1. Bundesliga und die Platzierungen waren 11., 11., 16. Sie haben also nach dem Aufstiegsjahr als 11. es geschafft im 2. Jahr erneut 11. zu werden.


Lediglich beim KSC liegt dieser Abschnitt richtig.
Und wenn ich da schon 3 von 4 Behauptungen als Falsch darstellen kann, brauche ich nicht weitersuchen. Da würde ich noch mehr finden, ganz sicher.


Edith meint:
Du und Willy haben ja Recht, dass es noch Rahmenbedingungen gibt. Wie ich oben bereits schon erwähnte.
Ihr braucht also nicht ständig darauf verweisen, wenn lediglich die Aufsteiger und die ersten beiden Jahren - unabhängig von Rahmenbedingungen - betrachtet worden sind.

•     •     •

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Nur der HSV !

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zwerkules am 02.07.2026 um 14:33 Uhr bearbeitet
Kathleen Krüger [Vorstand Sport] |#538
02.07.2026 - 15:37 Uhr
Hm, k.A. ob das bei Eurer Rechnerei weiterhilft; aber Fakt ist, dass seit 1963 bis zum Saisonende 2024/25 insgesamt 60 Vereine aus der 2. Liga aufgestiegen, und nach der ersten 1. BL-Saison direkt wieder abgestiegen sind. Von allen Aufsteigern in diesem Zeitraum sind aber nur lediglich 26 Vereine im 2. Jahr abgestiegen.
Klingt irgendwie recht eindeutig.....

•     •     •

Ich kann Sie gar nicht so beleidigen, wie Sie mir auf den Wecker gegangen sind! (Klaus K.)

Ich habe keine Angst zu sterben! Ich habe Angst, mich nicht lebendig zu fühlen (Walter R.)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von wazzup1971 am 02.07.2026 um 15:38 Uhr bearbeitet
Kathleen Krüger [Vorstand Sport] |#539
02.07.2026 - 16:13 Uhr
Zitat von Zwerkules
...

Dem Text glaube ich keinen Meter.
"Dennoch folgte für 40 Prozent der Bundesliga-Debütanten im Jahr nach dem 11. Platz eine sportliche Verschlechterung und für Mannschaften wie Bremen (1980), Freiburg (1997), Mainz (2006) oder Karlsruhe (2008) sogar der unmittelbare Abstieg. "

....


Du musst dem Text nicht glauben. allerdings liest Du ihn m.E. nicht so, wie er gemeint war. Bis zum "und" schreibt er über "Debütanten", sprich Teams die erstmalig in die Bundesliga aufgestiegen sind. Danach schreibt er über (andere) Mannschaften, die nach Platz 11 direkt abstiegen. Das Merkmal Debütant trifft auf keine der Mannschaften zu, auch Karlsruhe war früher schon Bundesligist.

Den Teil über die Debütanten habe ich mir nicht durchgelesen, weil es da nur eine (zu) kleine Datenmenge geben kann und diese in der für mich relevanten Aufsteiger Statistik enthalten sind.

•     •     •

Na denn ...
Kathleen Krüger [Vorstand Sport] |#540
02.07.2026 - 16:17 Uhr
Ich fand die Wahl Kathleen Krüger von Anfang an spannend.
Die Pk gestern hat mich darin definitiv bestätigt. Ein wirklich sympathischer, authentischer Auftritt.
Man hat ihr schon etwas angemerkt, dass sie kein ausgebuffter Medienprofi ist, das ist in meinen Augen aber erstmal nebensächlich, rhetorisch war das sehr viel Input und verglichen zur PK ihres Vorgängers viel weniger Grinsen und viel weniger Floskeln.

Sie kann sicherlich in die Rolle auf der Bühne genauso reinwachsen wie in die neue Rolle der sportlichen Chefin.
Wichtig erst einmal, dass sie die richtigen Ziele formuliert hat. Nachwuchsförderung und Integration des Nachwuchses stand ja an erster Stelle, ist auch vollkommen alternativlos.
Die Förderung der Frauenmannschaft, das weitere Aufbauen von Werten, Risikominimierung und das Etablieren vom HSV in der Bundesliga.

Die Frage mit dem internationalen Wettbewerb hat sie sehr gut wegmoderiert und mir hat es generell gefallen, wie der Fokus erstmal auf möglichst vielen kleinen Zielen liegen soll.

Das ist alles nicht revolutionär, unser Verein entwickelt sich aber aktuell in vielerlei Hinsicht in eine richtige Richtung und Kathleen Krüger scheint in vielen Themen ähnliche Ziele und Ansichten zu haben wie die restlichen Verantwortlichen.

Wir brauchen keinen Richtungswechsel, ein gutes Netzwerk und neue Ideen kann sich aber sehr gut mit dem aktuellen HSV vertragen.

Ich freue mich auf die Arbeit von KK!
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