| Geburtsdatum | 26.08.1977 |
|---|---|
| Alter | 49 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | VfL Osnabrück |
Timo Schultz [Trainer]
04.01.2024 - 10:41 Uhr
05.01.2024 - 02:54 Uhr
Zitat von Taktikbock
Ich habe bisher von keinem im Detail gehört, warum die Neuzugänge schlecht waren, es war stattdessen ein, sie sind schlecht, weil sie günstig waren und der Verein kaputtgespart wird.
Ich habe bisher von keinem im Detail gehört, warum die Neuzugänge schlecht waren, es war stattdessen ein, sie sind schlecht, weil sie günstig waren und der Verein kaputtgespart wird.
Fast dein gesamter Betrag hat mir aus dem Herzen gesprochen. Die finanzielle Konsolidierung macht einen langfristigen Erfolg erst möglich und verhindert, dass der FC z.B. wie Hertha, die 60er oder Lautern endet. Allerdings ließ mich dein letzter Absatz (siehe Teil-Zitat) mit Kopfschütteln enden.
In den jeweiligen Spieler-Threads wurde ausgiebig darüber geschrieben und diskutiert, woran es manchen Zugängen unter Christian Keller mangelt. Z.B. die Kopfball- und Abschlussschwäche von Sargis Adamyan. Oder dass Mittelstürmer Steffen Tigges langsam ist, ein schlechtes Kopfballtiming hat und bei Flanken eher außen als am Elfmeterpunkt zu sehen ist. Christian Keller selber äußerte z.B., dass Sargis Adamyan weit hinter den Erwartungen zurück blieb.
Ich meine, mit dem jeweiligen Budget hätte der Geschäftsführer Sport eine höhere Trefferquote bei seinen Neuverpflichtungen erreichen können.
Mehr Beispiele!? Bei Denis Huseinbasic weiß jeder, dass für ihn nur 50k hingeblättert wurden. Klasse Move, auch wenn der Junge noch längere Entwicklungszeit benötigt. Aber dass z.B. für den damals 20jährigen 6er Adam Lenges die gleiche Summe nach Oberhausen überwiesen wurde, hat kaum jemand auf dem Radar. Oder dass man mit der ablösefreien Verpflichtung von Gabriel Segal besseren Zugang zum amerikanischen Markt erhoffte. Das Vorhaben scheiterte kläglich.
05.01.2024 - 09:39 Uhr
Zitat von Mr Ripley
In den Podcast, den der St. Pauli - Kollege empfohlen hat, hatte ich damals reingehört. Wirklich sehr spannend, weil quasi täglich gesprochen wurde und Schultz damit sehr intime Einblicke in seine Trainerarbeit lieferte.
In den Podcast, den der St. Pauli - Kollege empfohlen hat, hatte ich damals reingehört. Wirklich sehr spannend, weil quasi täglich gesprochen wurde und Schultz damit sehr intime Einblicke in seine Trainerarbeit lieferte.
Das erinnert mich an seine Aussage zu den Privatgesprächen in der Pressekonferenz. Sinngemäß sagte er, dass er mit den frisch gewordenen Vätern u.a. darüber spricht, ob sie noch ausreichend Schlaf bekommen.
Menschen, die (noch) keine Kinder haben, wissen es vermutlich nicht, aber mit ganz kleinen Kindern, vor allem Babies, kann man sich vom erholsamen Schlaf für eine Weile verabschieden, außer, man hat Glück und hat ein Kind, das von Anfang an durchschläft. Wer kennt es nicht, Babies, die alle 2 Stunden gestillt werden möchten oder Kleinkinder, die mitten in der Nacht aus dem Bett klettern, das Licht anmachen und aufstehen rufen oder sich ins Bett schleichen, um dir dann bei den rund 6.000 Umdrehungen pro Minute jegliche Körperteile einmal ins Gesicht zu hauen.
Man darf den Einfluss von Kindern auf die Leistungsfähigkeit von Eltern und somit auch Profisportlern nicht vernachlässigen. Bin gespannt, ob man da Probleme identifiziert und wie die Lösungen dafür aussehen. Fand ich jedenfalls ganz sympathisch und spricht tendenziell eher für erfahrene Trainer.
05.01.2024 - 10:59 Uhr
Wollen hier die üblichen Verdächtigen sich nicht ein Zimmer nehmen und Ihre allwöchentlichen Befindlichkeiten per Privat Nachricht klären?
Was haben diese alten Kamellen mit dem neuen Trainer zu tun..
Edit:
Ja, ist jetzt auch offtopic, aber diese ewigen persönlichen Fehden hier unter Usern um die gepachtete Vorherrschaft der einzig richtigen Meinung ist schon echt anstrengend.
Was haben diese alten Kamellen mit dem neuen Trainer zu tun..
Edit:
Ja, ist jetzt auch offtopic, aber diese ewigen persönlichen Fehden hier unter Usern um die gepachtete Vorherrschaft der einzig richtigen Meinung ist schon echt anstrengend.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von xLuckyLuciano am 05.01.2024 um 11:03 Uhr bearbeitet
05.01.2024 - 12:18 Uhr
Guten Morgen EffZeh Jünger, Jüngerinnen und Fanboys
Es ist immer spannend zu analysieren, interpretieren und vermuten. Timo Schultz war sicher für die meisten -oder gar alle- eine Überraschung, sozusagen in Köln ein unbeschriebenes Blatt. Wir können natürlich diskutieren, ob in dieser Situation ein Trainer ohne erstligaerfahrung kommt, mit jahrelanger Trainererfahrung kommt, oder ob ein anderer Trainer mit Buli Erfahrung kommt.
Am Ende sind diese heute geführten Diskussionen schon heute obsolet, es ist der Versuch in die Zukunft zu orakeln mit Statistiken. Geht kaufmännisch ganz gut bis schwierig, je nach unvorhersehbarer Krise oder Naturgewalt. Übertragen auf dem Fusballplatz bzw. -geschäft ist das fast ein Glücksspiel, im Fußball kann immer viel passieren. In 3 - 4 Wochen, werden wir mehr wissen.
Die 3 Meinungen sind ja einfach, von "schlechter Entscheidung" über "neutral"/"interessante" Entscheidung, selten habe ich gelesen "gute" Entscheidung. Ich als Realooptimist würde sie als "neutral gut" bezeichnen.
Es ist ein neuer Impulse der als Chance zu sehen ist, nichts anderes wäre bei allen anderen Trainern der Fall gewesen. Es ist für alle Spieler ein Neuanfang, so wie auch taktisch, spielerisch und als Team. Wir alle wissen, das kann eine positive Dynamik entfachen, ist halt Fußball. Wir alle wissen es kann nicht funktionieren, immer noch Fußball.
Natürlich bin ich fest davon überzeugt, das es einen positiven Effekt haben wird. Überzeugung wird der Schlüssel für eine positive Kehrtwende sein, dies gilt für Verantwortliche, Spieler, Mitarbeiter, deren Familien und Fans. Für alle die mit dem Verein Liebe, Freude und Trauer empfinden, muss das oberste Gebot sein, Menschen in Verantwortung, Spieler und anderen Fans selbst beim Bier holen positive Unterstützung die kommenden Wochen zu schenken. Im Prinzip gilt gleiches auch für die lokale Presse, die Wahrscheinlichkeit steigt nächste Saison über einen Erstligisten zu schreiben - sollte doch eigentlich auch ihr Interesse sein.
Die Aussagen von Schultz bezüglich Spieler stimmen mich positiv, ebenfalls das er neutral und scheinbar sehr kommunikativ mit Teams umgeht. Baumgart hatte definitiv hin und wieder an manchen Spielern zu lange festgehalten, bzw. an Ideen Spieler in ein ungewohntes positionsfremdes Korsett zu pressen. Ich gehe davon aus, dies wird der Vergangenheit angehören und dadurch eine Leistungssteigerung vom Einzelnen und somit dem Team nachsichziehen. Gespannt bin ich auf den Umgang mit Talenten.
Ich bin nicht enttäuscht wenn gegen Heidenheim
Schwäbe, Christensen, Hübers, Chabot, Kilian, D. Heintz, Martel, Ljubicic, Kainz, Uth, Thielmann, Maina, Waldschmidt, Selke
die erste Elf aus 11 der oben genannten Spielern besteht
Ich halte unseren Kader absolut für gut genug um die Klasse zu halten. Natürlich hat auch Schultz das Problem, der Kader hat durch Hector und Skhiri enorm an Spielinteligenz und Persönlichkeit verloren, das kann nur mit Spielinteligenz und Persönlichkeit aufgefangen werden. Das Kainz wieder , so hoffe ich, auf links geht um zu alter Stärke zu finden. Uth als 10 er oder zweite Spitze wieder beginnen kann, würde etwas von fehlender Persönlichkeit auf den Platz zurückbringen. In der Hoffnung, die Spieler dürfen vorne wieder kreativer sein, sollten die Beiden ebenfalls mehr Kreativität und Spiel- / Laufintelligenz in unser Offensivspiel bringen.
Persönlichkeit zeigen aus meiner Sicht auch 2 Jugendspieler, auf andere Art und Weise. Finkgräfes Leistungen strahlen eine positive Persönlichkeit aus, er geht sozusagen unbekümmert voran. Das wirkt sich positiv auf das gesamte Team aus. Er wirkt selbstbewusst und mündig, klar kein Hector. Aber ihm und Paqarada halte ich grundsätzlich in der Lage, dass sie in den nächsten Monaten den Krater, welchen der Hector Abschied hinterließ, zu einer Lücke machen. Auf der Skhiri Position war vor der Saison klar dies die Aufgabe für Ljubicic, wenn der neue Trainer keinen positiven Einfluss nimmt, gibt es aber auch noch 3 weitere Kandidaten. Zu Carstensen kann ich nichts sagen, abwarten. Huseinbasic würde ich von der Spielinteligenz das zutrauen, seine defensive Zweikampfführung finde ich nicht immer so toll, ebenfalls das Kopfballspiel. Wie bei Wäschenbach auch nicht, aber seine defensive Zweikampfführung ist besser, wie auch seine Spielinteligenz und er zeigte auch in der U19 als Kapitän Persönlichkeit. Dann haben wir noch 8-10 Talente die ebenfalls viel Potenzial haben.
Es gibt viel Potenzial zu wecken! Lasst es uns gemeinsam wecken, die erste Liga steckt im Verein. Charakter und Potenzial hat das Team, es ist einfacher Potenzial in einem positiven Umfeld zu entfalten. Kritik üben, oder Entscheidungen als falsch zu deklarieren bevor die Spiele gespielt wurden ist einfach nicht hilfreich
Es ist immer spannend zu analysieren, interpretieren und vermuten. Timo Schultz war sicher für die meisten -oder gar alle- eine Überraschung, sozusagen in Köln ein unbeschriebenes Blatt. Wir können natürlich diskutieren, ob in dieser Situation ein Trainer ohne erstligaerfahrung kommt, mit jahrelanger Trainererfahrung kommt, oder ob ein anderer Trainer mit Buli Erfahrung kommt.
Am Ende sind diese heute geführten Diskussionen schon heute obsolet, es ist der Versuch in die Zukunft zu orakeln mit Statistiken. Geht kaufmännisch ganz gut bis schwierig, je nach unvorhersehbarer Krise oder Naturgewalt. Übertragen auf dem Fusballplatz bzw. -geschäft ist das fast ein Glücksspiel, im Fußball kann immer viel passieren. In 3 - 4 Wochen, werden wir mehr wissen.
Die 3 Meinungen sind ja einfach, von "schlechter Entscheidung" über "neutral"/"interessante" Entscheidung, selten habe ich gelesen "gute" Entscheidung. Ich als Realooptimist würde sie als "neutral gut" bezeichnen.
Es ist ein neuer Impulse der als Chance zu sehen ist, nichts anderes wäre bei allen anderen Trainern der Fall gewesen. Es ist für alle Spieler ein Neuanfang, so wie auch taktisch, spielerisch und als Team. Wir alle wissen, das kann eine positive Dynamik entfachen, ist halt Fußball. Wir alle wissen es kann nicht funktionieren, immer noch Fußball.
Natürlich bin ich fest davon überzeugt, das es einen positiven Effekt haben wird. Überzeugung wird der Schlüssel für eine positive Kehrtwende sein, dies gilt für Verantwortliche, Spieler, Mitarbeiter, deren Familien und Fans. Für alle die mit dem Verein Liebe, Freude und Trauer empfinden, muss das oberste Gebot sein, Menschen in Verantwortung, Spieler und anderen Fans selbst beim Bier holen positive Unterstützung die kommenden Wochen zu schenken. Im Prinzip gilt gleiches auch für die lokale Presse, die Wahrscheinlichkeit steigt nächste Saison über einen Erstligisten zu schreiben - sollte doch eigentlich auch ihr Interesse sein.
Die Aussagen von Schultz bezüglich Spieler stimmen mich positiv, ebenfalls das er neutral und scheinbar sehr kommunikativ mit Teams umgeht. Baumgart hatte definitiv hin und wieder an manchen Spielern zu lange festgehalten, bzw. an Ideen Spieler in ein ungewohntes positionsfremdes Korsett zu pressen. Ich gehe davon aus, dies wird der Vergangenheit angehören und dadurch eine Leistungssteigerung vom Einzelnen und somit dem Team nachsichziehen. Gespannt bin ich auf den Umgang mit Talenten.
Ich bin nicht enttäuscht wenn gegen Heidenheim
Schwäbe, Christensen, Hübers, Chabot, Kilian, D. Heintz, Martel, Ljubicic, Kainz, Uth, Thielmann, Maina, Waldschmidt, Selke
die erste Elf aus 11 der oben genannten Spielern besteht
Ich halte unseren Kader absolut für gut genug um die Klasse zu halten. Natürlich hat auch Schultz das Problem, der Kader hat durch Hector und Skhiri enorm an Spielinteligenz und Persönlichkeit verloren, das kann nur mit Spielinteligenz und Persönlichkeit aufgefangen werden. Das Kainz wieder , so hoffe ich, auf links geht um zu alter Stärke zu finden. Uth als 10 er oder zweite Spitze wieder beginnen kann, würde etwas von fehlender Persönlichkeit auf den Platz zurückbringen. In der Hoffnung, die Spieler dürfen vorne wieder kreativer sein, sollten die Beiden ebenfalls mehr Kreativität und Spiel- / Laufintelligenz in unser Offensivspiel bringen.
Persönlichkeit zeigen aus meiner Sicht auch 2 Jugendspieler, auf andere Art und Weise. Finkgräfes Leistungen strahlen eine positive Persönlichkeit aus, er geht sozusagen unbekümmert voran. Das wirkt sich positiv auf das gesamte Team aus. Er wirkt selbstbewusst und mündig, klar kein Hector. Aber ihm und Paqarada halte ich grundsätzlich in der Lage, dass sie in den nächsten Monaten den Krater, welchen der Hector Abschied hinterließ, zu einer Lücke machen. Auf der Skhiri Position war vor der Saison klar dies die Aufgabe für Ljubicic, wenn der neue Trainer keinen positiven Einfluss nimmt, gibt es aber auch noch 3 weitere Kandidaten. Zu Carstensen kann ich nichts sagen, abwarten. Huseinbasic würde ich von der Spielinteligenz das zutrauen, seine defensive Zweikampfführung finde ich nicht immer so toll, ebenfalls das Kopfballspiel. Wie bei Wäschenbach auch nicht, aber seine defensive Zweikampfführung ist besser, wie auch seine Spielinteligenz und er zeigte auch in der U19 als Kapitän Persönlichkeit. Dann haben wir noch 8-10 Talente die ebenfalls viel Potenzial haben.
Es gibt viel Potenzial zu wecken! Lasst es uns gemeinsam wecken, die erste Liga steckt im Verein. Charakter und Potenzial hat das Team, es ist einfacher Potenzial in einem positiven Umfeld zu entfalten. Kritik üben, oder Entscheidungen als falsch zu deklarieren bevor die Spiele gespielt wurden ist einfach nicht hilfreich
05.01.2024 - 12:51 Uhr
Zitat von Slain
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.

trotzdem stellt sich mir die Frage wie die Verantwortlichen beim FC zu der Entscheidung gekommen sind.
Diese wichtige Trainerfrage kann doch nicht mit dem üblichen Blabla, wie einen neuen Impuls und so beantwortet werden, sondern was kann der neue Trainer besser als der alte, wo sind seine Stärken, macht er Spieler besser, welche Spielidee hat er, bzw. hat er bisher spielen lassen, wie reagiert er auf Niederlagen. Schulz ist für mich bisher nicht positiv aufgefallen im Unterschied zu seinem Nachfolger bei St. Pauli, daher kann ich die Entscheidung für ihn nicht nachvollziehen und entspricht der vieler Vereine die einen Wechsel mit neuem Impuls erklären, wie der Vfb mit Labadia….die Folgen sind bekannt.
Für mich ist Schulz ein Downgrade.
05.01.2024 - 13:02 Uhr
Zitat von weitwinkel
trotzdem stellt sich mir die Frage wie die Verantwortlichen beim FC zu der Entscheidung gekommen sind.
Diese wichtige Trainerfrage kann doch nicht mit dem üblichen Blabla, wie einen neuen Impuls und so beantwortet werden, sondern was kann der neue Trainer besser als der alte, wo sind seine Stärken, macht er Spieler besser, welche Spielidee hat er, bzw. hat er bisher spielen lassen, wie reagiert er auf Niederlagen. Schulz ist für mich bisher nicht positiv aufgefallen im Unterschied zu seinem Nachfolger bei St. Pauli, daher kann ich die Entscheidung für ihn nicht nachvollziehen und entspricht der vieler Vereine die einen Wechsel mit neuem Impuls erklären, wie der Vfb mit Labadia….die Folgen sind bekannt.
Für mich ist Schulz ein Downgrade.
Zitat von Slain
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.

trotzdem stellt sich mir die Frage wie die Verantwortlichen beim FC zu der Entscheidung gekommen sind.
Diese wichtige Trainerfrage kann doch nicht mit dem üblichen Blabla, wie einen neuen Impuls und so beantwortet werden, sondern was kann der neue Trainer besser als der alte, wo sind seine Stärken, macht er Spieler besser, welche Spielidee hat er, bzw. hat er bisher spielen lassen, wie reagiert er auf Niederlagen. Schulz ist für mich bisher nicht positiv aufgefallen im Unterschied zu seinem Nachfolger bei St. Pauli, daher kann ich die Entscheidung für ihn nicht nachvollziehen und entspricht der vieler Vereine die einen Wechsel mit neuem Impuls erklären, wie der Vfb mit Labadia….die Folgen sind bekannt.
Für mich ist Schulz ein Downgrade.
Timo Schultz mag ein Downgrade gegenüber Steffen Baumgart sein - das kann und will ich noch nicht beurteilen. Denn dafür kenne ich Schultz Arbeit einfach nicht gut genug.
Was man aus meiner Sicht aber definitiv festhalten muss: Baumgart hat sich in Köln gewissermaßen abgenutzt. Er wirkte in den letzten Wochen und Monaten verändert auf mich, irgendwie mürrischer und unzufriedener. Das, was er in den Jahren zuvor bravurös gemeistert hat - nämlich die Mannschaft trotz aller offenkundigen Schwächen stark zu reden und sich vor die einzelnen Spieler zu stellen -, hat er zumindest meinem Eindruck nach verloren.
Zumal Baumgart bei allem Respekt auch kein Taktikguru war, ist und wohl auch nicht mehr sein wird. Seine Stärken liegen aus meiner Sicht klar in der Kommunikation und im Mut, offensiven Fußball spielen zu lassen. Aber hat jemand diesen mutigen, offensiven Fußball in den letzten Wochen und Monaten vom FC sehen können? Ich nicht...
Die Trennung von Baumgart und dem FC war daher meinem Empfinden nach der richtige und irgendwie auch alternativlose Schritt.
Dass sich Schultz nun bereit erklärt hat, die super schwere Aufgabe am Geißbockheim anzugehen, kann ich ihm erstmal gar nicht hoch genug anrechnen. Denn welcher Trainer will schon eine Mannschaft übernehmen, die nicht nur tabellarisch schlecht dasteht, sondern das Team nicht einmal durch externe Transfers verstärken kann.
Zumal Schultz auf mich in seiner Vorstellungs-PK einen durchaus guten Eindruck gemacht hat. Er wirkt kommunikativ stark, schlagfertig und optimistisch. Und das sind genau die Eigenschaften, die die Mannschaft im ersten Moment braucht, um die Köpfe wieder resetten zu können. Und ganz ehrlich: lieber probiere ich ein eher unbeschriebenes (Trainer-)Blatt wie Schultz aus, als das ich hier nochmal Labbadia, Funkel, Gisdol und Co. an der Seitenlinie rumturnen sehen möchte.
Gebt ihm erstmal ein paar Wochen und Spiele und regt euch erst dann auf. Oder noch besser: freut euch dann, dass es unter Schultz in der Rückrunde deutlich besser laufen wird

Dieser Beitrag wurde zuletzt von HaetzUnJefoehl am 05.01.2024 um 13:06 Uhr bearbeitet
05.01.2024 - 13:23 Uhr
Zitat von weitwinkel
trotzdem stellt sich mir die Frage wie die Verantwortlichen beim FC zu der Entscheidung gekommen sind.
Diese wichtige Trainerfrage kann doch nicht mit dem üblichen Blabla, wie einen neuen Impuls und so beantwortet werden, sondern was kann der neue Trainer besser als der alte, wo sind seine Stärken, macht er Spieler besser, welche Spielidee hat er, bzw. hat er bisher spielen lassen, wie reagiert er auf Niederlagen. Schulz ist für mich bisher nicht positiv aufgefallen im Unterschied zu seinem Nachfolger bei St. Pauli, daher kann ich die Entscheidung für ihn nicht nachvollziehen und entspricht der vieler Vereine die einen Wechsel mit neuem Impuls erklären, wie der Vfb mit Labadia….die Folgen sind bekannt.
Für mich ist Schulz ein Downgrade.
Zitat von Slain
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.

trotzdem stellt sich mir die Frage wie die Verantwortlichen beim FC zu der Entscheidung gekommen sind.
Diese wichtige Trainerfrage kann doch nicht mit dem üblichen Blabla, wie einen neuen Impuls und so beantwortet werden, sondern was kann der neue Trainer besser als der alte, wo sind seine Stärken, macht er Spieler besser, welche Spielidee hat er, bzw. hat er bisher spielen lassen, wie reagiert er auf Niederlagen. Schulz ist für mich bisher nicht positiv aufgefallen im Unterschied zu seinem Nachfolger bei St. Pauli, daher kann ich die Entscheidung für ihn nicht nachvollziehen und entspricht der vieler Vereine die einen Wechsel mit neuem Impuls erklären, wie der Vfb mit Labadia….die Folgen sind bekannt.
Für mich ist Schulz ein Downgrade.
Genau übliches blablabla. Deinerseits.
Unter Schulz war St. Pauli fast über eine gesamte Saison die stärkste Mannschaft in einer starken 2. BL, die auch noch äußerst ansehnlichen Fußball gespielt hat.
Aber gut, dass er dir nicht positiv aufgefallen ist
05.01.2024 - 13:52 Uhr
Zitat von HaetzUnJefoehl
Timo Schultz mag ein Downgrade gegenüber Steffen Baumgart sein - das kann und will ich noch nicht beurteilen. Denn dafür kenne ich Schultz Arbeit einfach nicht gut genug.
Was man aus meiner Sicht aber definitiv festhalten muss: Baumgart hat sich in Köln gewissermaßen abgenutzt. Er wirkte in den letzten Wochen und Monaten verändert auf mich, irgendwie mürrischer und unzufriedener. Das, was er in den Jahren zuvor bravurös gemeistert hat - nämlich die Mannschaft trotz aller offenkundigen Schwächen stark zu reden und sich vor die einzelnen Spieler zu stellen -, hat er zumindest meinem Eindruck nach verloren.
Zumal Baumgart bei allem Respekt auch kein Taktikguru war, ist und wohl auch nicht mehr sein wird. Seine Stärken liegen aus meiner Sicht klar in der Kommunikation und im Mut, offensiven Fußball spielen zu lassen. Aber hat jemand diesen mutigen, offensiven Fußball in den letzten Wochen und Monaten vom FC sehen können? Ich nicht...
Die Trennung von Baumgart und dem FC war daher meinem Empfinden nach der richtige und irgendwie auch alternativlose Schritt.
Dass sich Schultz nun bereit erklärt hat, die super schwere Aufgabe am Geißbockheim anzugehen, kann ich ihm erstmal gar nicht hoch genug anrechnen. Denn welcher Trainer will schon eine Mannschaft übernehmen, die nicht nur tabellarisch schlecht dasteht, sondern das Team nicht einmal durch externe Transfers verstärken kann.
Zumal Schultz auf mich in seiner Vorstellungs-PK einen durchaus guten Eindruck gemacht hat. Er wirkt kommunikativ stark, schlagfertig und optimistisch. Und das sind genau die Eigenschaften, die die Mannschaft im ersten Moment braucht, um die Köpfe wieder resetten zu können. Und ganz ehrlich: lieber probiere ich ein eher unbeschriebenes (Trainer-)Blatt wie Schultz aus, als das ich hier nochmal Labbadia, Funkel, Gisdol und Co. an der Seitenlinie rumturnen sehen möchte.
Gebt ihm erstmal ein paar Wochen und Spiele und regt euch erst dann auf. Oder noch besser: freut euch dann, dass es unter Schultz in der Rückrunde deutlich besser laufen wird
Zitat von weitwinkel
trotzdem stellt sich mir die Frage wie die Verantwortlichen beim FC zu der Entscheidung gekommen sind.
Diese wichtige Trainerfrage kann doch nicht mit dem üblichen Blabla, wie einen neuen Impuls und so beantwortet werden, sondern was kann der neue Trainer besser als der alte, wo sind seine Stärken, macht er Spieler besser, welche Spielidee hat er, bzw. hat er bisher spielen lassen, wie reagiert er auf Niederlagen. Schulz ist für mich bisher nicht positiv aufgefallen im Unterschied zu seinem Nachfolger bei St. Pauli, daher kann ich die Entscheidung für ihn nicht nachvollziehen und entspricht der vieler Vereine die einen Wechsel mit neuem Impuls erklären, wie der Vfb mit Labadia….die Folgen sind bekannt.
Für mich ist Schulz ein Downgrade.
Zitat von Slain
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.

trotzdem stellt sich mir die Frage wie die Verantwortlichen beim FC zu der Entscheidung gekommen sind.
Diese wichtige Trainerfrage kann doch nicht mit dem üblichen Blabla, wie einen neuen Impuls und so beantwortet werden, sondern was kann der neue Trainer besser als der alte, wo sind seine Stärken, macht er Spieler besser, welche Spielidee hat er, bzw. hat er bisher spielen lassen, wie reagiert er auf Niederlagen. Schulz ist für mich bisher nicht positiv aufgefallen im Unterschied zu seinem Nachfolger bei St. Pauli, daher kann ich die Entscheidung für ihn nicht nachvollziehen und entspricht der vieler Vereine die einen Wechsel mit neuem Impuls erklären, wie der Vfb mit Labadia….die Folgen sind bekannt.
Für mich ist Schulz ein Downgrade.
Timo Schultz mag ein Downgrade gegenüber Steffen Baumgart sein - das kann und will ich noch nicht beurteilen. Denn dafür kenne ich Schultz Arbeit einfach nicht gut genug.
Was man aus meiner Sicht aber definitiv festhalten muss: Baumgart hat sich in Köln gewissermaßen abgenutzt. Er wirkte in den letzten Wochen und Monaten verändert auf mich, irgendwie mürrischer und unzufriedener. Das, was er in den Jahren zuvor bravurös gemeistert hat - nämlich die Mannschaft trotz aller offenkundigen Schwächen stark zu reden und sich vor die einzelnen Spieler zu stellen -, hat er zumindest meinem Eindruck nach verloren.
Zumal Baumgart bei allem Respekt auch kein Taktikguru war, ist und wohl auch nicht mehr sein wird. Seine Stärken liegen aus meiner Sicht klar in der Kommunikation und im Mut, offensiven Fußball spielen zu lassen. Aber hat jemand diesen mutigen, offensiven Fußball in den letzten Wochen und Monaten vom FC sehen können? Ich nicht...
Die Trennung von Baumgart und dem FC war daher meinem Empfinden nach der richtige und irgendwie auch alternativlose Schritt.
Dass sich Schultz nun bereit erklärt hat, die super schwere Aufgabe am Geißbockheim anzugehen, kann ich ihm erstmal gar nicht hoch genug anrechnen. Denn welcher Trainer will schon eine Mannschaft übernehmen, die nicht nur tabellarisch schlecht dasteht, sondern das Team nicht einmal durch externe Transfers verstärken kann.
Zumal Schultz auf mich in seiner Vorstellungs-PK einen durchaus guten Eindruck gemacht hat. Er wirkt kommunikativ stark, schlagfertig und optimistisch. Und das sind genau die Eigenschaften, die die Mannschaft im ersten Moment braucht, um die Köpfe wieder resetten zu können. Und ganz ehrlich: lieber probiere ich ein eher unbeschriebenes (Trainer-)Blatt wie Schultz aus, als das ich hier nochmal Labbadia, Funkel, Gisdol und Co. an der Seitenlinie rumturnen sehen möchte.
Gebt ihm erstmal ein paar Wochen und Spiele und regt euch erst dann auf. Oder noch besser: freut euch dann, dass es unter Schultz in der Rückrunde deutlich besser laufen wird

Schultz ist für mich definitiv kein downgrade, eher eine -vielleicht sogar logische- Weiterentwicklung des Vereins. Als Baumgart den Verein übernommen hat waren wir nach der Rettung durch die Relegation klinisch tot. Da sind sich wahrscheinlich alle FC-Anhänger einig.
Baumgart hat mit seiner Art Fußball spielen zu lassen dem Verein neues Leben eingehaucht. Die offensive Spielphilosophie zur neuen "DNA" des Vereins ausgerufen, und auch im Nachwuchsbereich umgesetzt. Sein Scheitern in dieser Saison, nach zwei wundervollen Jahren mit teils berauschenden Fußballfesten, hat diverse Gründe. Diese wurden hier ja auch ausgiebig diskutiert. Ein Grund für sein Aus ist unbestritten, das SB72 der Mannschaft keine alternative Taktik vermitteln konnte, nachdem das System, dass den FC die letzten beiden Jahre stark gemacht hat nicht mehr gegriffen hat (was natürlich auch mit den diskutierten Veränderungen in der Mannschafts-Struktur zu tun hat).
Also war die Trennung, wie Baumgart es ja auch gesehen hat, in meinen Augen alternativlos.
Jetzt auf einen neuen Trainer zu setzen, der eine ähnliche Spielphilosophie verfolgt empfinde ich als logisch, nicht als kontraproduktiv, wie hier im trööt auch zu lesen war. Damit meine ich nicht unbedingt das Spielsystem im speziellen. Sondern eher den Gegner ununterbrochen zu nerven, immer den Ball haben wollen, und das Spiel aktiv gestalten, egal wie der Gegner heißt. Gepaart mit herausragendem Teamgeist, der die Mannschaft bereits unter Baumgart so stark gemacht hat. Diese Voraussetzungen erfüllt unser neuer Trainer meineserachtens zu 100 %. Und ich traue ihm zu mit einem frischen Blick auf die Spieler die entsprechenden Stellschrauben zu finden und zu drehen. (die ersten beiden Interviews waren dahingehend vielversprechend)
Bei St. Pauli übernahm er nach Jos Luhukai einen Trümmerhaufen der regelmäßig gegen den Abstieg in Liga 3 gespielt hat. Er hat dort, ähnlich wie SB bei uns über Teamgeist und Änderung der Spielphilosophie das Ruder herum gerissen und aus dem Hamburger Stadtteilclub einen ernsthaften Aufstiegsaspiranten geformt. Für den aktuellen Höhenflug bei St. Pauli hat unser neuer Trainer mit den Grundstein gelegt, da gibt es im St. Pauli-Lager eigentlich keine zwei Meinungen.
Auch dass er Jugendspieler integrieren kann, hat er in seiner Zeit als Trainer in Hamburg bewiesen. Und das ist meineserachtens genauso elementar wichtig wie das fortführen der vereinseigenen Spielphilosophie.
https://www.transfermarkt.de/timo-schultz/debuetanten/trainer/20161
Nicht aufgeführt sind zudem Spieler wie Fin Ole Becker, die zwar in jungen Jahren schon Profiluft unter anderen Trainern geschnuppert hatten, aber unter der Förderung von Timo Schultz zu Stammspielern reiften.
Dabei zudem viele Jugendspieler gefördert, was ebenfalls
05.01.2024 - 14:35 Uhr
Zitat von weitwinkel
Dass sich Schultz nun bereit erklärt hat, die super schwere Aufgabe am Geißbockheim anzugehen, kann ich ihm erstmal gar nicht hoch genug anrechnen. Denn welcher Trainer will schon eine Mannschaft übernehmen, die nicht nur tabellarisch schlecht dasteht, sondern das Team nicht einmal durch externe Transfers verstärken kann.
Zitat von Slain
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.

Dass sich Schultz nun bereit erklärt hat, die super schwere Aufgabe am Geißbockheim anzugehen, kann ich ihm erstmal gar nicht hoch genug anrechnen. Denn welcher Trainer will schon eine Mannschaft übernehmen, die nicht nur tabellarisch schlecht dasteht, sondern das Team nicht einmal durch externe Transfers verstärken kann.
Echt jetzt, einem Trainer der sowohl in der zweiten Liga als auch in der Schweiz gescheitert und davor gar nicht in Erscheinung getreten ist, aktuell ohne Anstellung ist, dem soll der FC jetzt dankbar sein?
Ich sehe das genau andersherum, es ist eine einmalige Chance für Timo nach der Vita bei einem Bundesligaclub unterzukommen und vor 50k Fans sein Team aufs Feld zu schicken. Vor allen Dingen hat er bei den Vorzeichen so gar nichts zu verlieren, steigt der FC ab, war es irgendwie absehbar und Timo nimmt keinen nennenswerten Imageschaden, bleiben wir drin, ist er der große Held und darf noch ein Jahr weitermachen.
Das soll nicht heißen, dass er keine faire Chance verdient hat, aber bei aller Liebe darf man dann die Kirche schon im Dorf stehen lassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nitem am 05.01.2024 um 14:40 Uhr bearbeitet
05.01.2024 - 15:38 Uhr
Zitat von ralf81
Grundsätzlich gebe ich dir Recht. Es sollte jetzt auch nicht als Höchststrafe interpretiert werden, wenn jemand den 1. FC Köln trainieren muss.
Letztlich musst du mir aber erklären, was genau du als Scheitern bei St. Pauli bezeichnest... Wenn er bei uns zweieinhalb Jahre tätig ist und dabei jeweils die Klasse hält, und nach den zweieinhalb Jahren läuft es nicht mehr so, dann bin ich ihm trotzdem dankbar und würde ihn nicht als gescheitert bezeichnen... Ist Baumgart bei uns gescheitert?
Zitat von Nitem
Echt jetzt, einem Trainer der sowohl in der zweiten Liga als auch in der Schweiz gescheitert und davor gar nicht in Erscheinung getreten ist, aktuell ohne Anstellung ist, dem soll der FC jetzt dankbar sein?
Ich sehe das genau andersherum, es ist eine einmalige Chance für Timo nach der Vita bei einem Bundesligaclub unterzukommen und vor 50k Fans sein Team aufs Feld zu schicken. Vor allen Dingen hat er bei den Vorzeichen so gar nichts zu verlieren, steigt der FC ab, war es irgendwie absehbar und Timo nimmt keinen nennenswerten Imageschaden, bleiben wir drin, ist er der große Held und darf noch ein Jahr weitermachen.
Das soll nicht heißen, dass er keine faire Chance verdient hat, aber bei aller Liebe darf man dann die Kirche schon im Dorf stehen lassen.
Zitat von weitwinkel
Dass sich Schultz nun bereit erklärt hat, die super schwere Aufgabe am Geißbockheim anzugehen, kann ich ihm erstmal gar nicht hoch genug anrechnen. Denn welcher Trainer will schon eine Mannschaft übernehmen, die nicht nur tabellarisch schlecht dasteht, sondern das Team nicht einmal durch externe Transfers verstärken kann.
Zitat von Slain
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.
Wenn schon auf den neuen Trainer eingehauen wird, bevor er überhaupt seine Vorstellungs-PK gegeben hat, dann ist das einfach nur unterste Schublade.
Lasst ihn doch erstmal ein paar Wochen machen und dann kann man ihn immer noch bewerten.

Dass sich Schultz nun bereit erklärt hat, die super schwere Aufgabe am Geißbockheim anzugehen, kann ich ihm erstmal gar nicht hoch genug anrechnen. Denn welcher Trainer will schon eine Mannschaft übernehmen, die nicht nur tabellarisch schlecht dasteht, sondern das Team nicht einmal durch externe Transfers verstärken kann.
Echt jetzt, einem Trainer der sowohl in der zweiten Liga als auch in der Schweiz gescheitert und davor gar nicht in Erscheinung getreten ist, aktuell ohne Anstellung ist, dem soll der FC jetzt dankbar sein?
Ich sehe das genau andersherum, es ist eine einmalige Chance für Timo nach der Vita bei einem Bundesligaclub unterzukommen und vor 50k Fans sein Team aufs Feld zu schicken. Vor allen Dingen hat er bei den Vorzeichen so gar nichts zu verlieren, steigt der FC ab, war es irgendwie absehbar und Timo nimmt keinen nennenswerten Imageschaden, bleiben wir drin, ist er der große Held und darf noch ein Jahr weitermachen.
Das soll nicht heißen, dass er keine faire Chance verdient hat, aber bei aller Liebe darf man dann die Kirche schon im Dorf stehen lassen.
Grundsätzlich gebe ich dir Recht. Es sollte jetzt auch nicht als Höchststrafe interpretiert werden, wenn jemand den 1. FC Köln trainieren muss.
Letztlich musst du mir aber erklären, was genau du als Scheitern bei St. Pauli bezeichnest... Wenn er bei uns zweieinhalb Jahre tätig ist und dabei jeweils die Klasse hält, und nach den zweieinhalb Jahren läuft es nicht mehr so, dann bin ich ihm trotzdem dankbar und würde ihn nicht als gescheitert bezeichnen... Ist Baumgart bei uns gescheitert?
Letztendlich ist Baumgart beim FC gescheitert, wie hoch sein Anteil an der aktuellen Situation ist spielt doch anschließend eine untergeordnete Rolle.
Baumgart hat ein Relegationsteam nach Europa geführt, das bleibt für immer in seiner Vita stehen.
Timo hat
20/21 in der kompletten Saison 8 Punkte mehr geholt als sein Vorgänger 19/20
21/22 hat er mit 36 Punkten eine grandiose Hinrunde gespielt, hat dann mit 21 Punkten in der Rückrunde den Aufstieg verspielt.
22/23 ist er nach 19 Punkten in 20 Spielen gegangen worden, ALSO GESCHEITERT
By the way: Hürzeler hat dann in den restlichen 17 Spielen vom Start weg 41 Punkte geholt, sogar 5 Punkt mehr als in der Blütezeit Timos (21/22 Hinrunde mit 36 Punkten).
Das ist nichts für die Ewigkeit, er hat kein Team vorm Abstieg bewahrt, hat keinen Aufstieg zu verzeichnen, zumindest auf dem Papier nichts aber rein gar nichts nachhaltiges auf die Beine gestellt.
Das Argument, das man Basel nicht bewerten darf, finde ich auch hanebüchen. Damit meine ich nicht das Abschneiden Timos mit dem Club sondern, dass er den Weg überhaupt gegangen ist, das zeugt weder von Weitsicht noch von einer ordentlichen Karriereplanung.
Jetzt stellt sich der Kollege hin und schwafelt etwas von, er hätte nicht lange überlegen müssen, das glaube ich ihm gerne, bei Basel hat er offensichtlich auch nicht lange überlegt.
Wie gesagt, das sind die Fakten, die subjektiven Kommentare hier im Forum bescheinigen Timo eine gute Arbeit, ich möchte dem gar nicht widersprechen und hoffe das diejenigen Recht behalten, aber auf dem Papier ist das alles recht dünn.
Ich greife mal die Frage auf, wie man denn als Trainer nicht scheitern kann. Funkel ist nicht gescheitert, er hat eine klare Aufgabe und hat diese bestanden und ist dann abgetreten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nitem am 05.01.2024 um 15:41 Uhr bearbeitet
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