Spanien - weitere Vereine und Themen

| Athletic Club

06.02.2011 - 11:11 Uhr
| Athletic Club |#61
06.03.2011 - 21:21 Uhr
Endlich wieder ein Sieg, und zugleich ein enorm wichtiger Sieg. Damit konnte man Sevilla auf Distanz halten und wieder Espanyol überholen. Außerdem hat man nun den direkten Vergleich gegenüber Sevilla und Atlético gewonnen, welcher bei Punktgleichstand vor dem Torverhältnis gilt.

Von den Chancen und Spielanteilen kann man von einem ausgeglichenen Spiel sprechen, wobei Athletic halt seine Möglichkeiten nutzte.

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Iraizoz: Hielt die Führung mit einigen guten Paraden fest. Zeigte keine Unsicherheiten, die weiße Weste spricht für ihn.

Iraola: 'Man of the Match'. Defensiv ohne Probleme, sorgte am Ende für einige Entlastungsangriffe. Technisch wie gewohnt sauber, sicher im Kombinationsspiel. Hatte mit Negredo früh einen Zusammenprall, sodass er in der zweiten Halbzeit einen Turban tragen musste. Den Elfmeter verwandelte er souverän.

San José + Ekiza: Besser als in den letzten Partien, vorallem San José war über weite Strecken ganz gut. Zum Ende hin bei Flanken jedoch mit Problemen gegen Kanouté. Mit dem Ligaspiel erhält Borja Ekiza automatisch einen Profivertrag bis 2014. Was für ein Aufstieg von ihm, vom unscheinbaren Spieler der zweiten Mannschaft zum besten Innenverteidiger von Athletic. :)

Koikili: Ohne grobe Schnitzer, Seite dennoch oft nicht zu gemacht. Offensiv mit einer nennenswerten Aktion, die Fazio dann zum Glück auch nutzte. :D

Javi Martínez: Richtig guter Auftritt. Zweikampfstark in der Luft und am Boden. In die Offensive kann er sich vielleicht noch mehr einbringen, doch gegen Sevilla war die defensive Grundhaltung schon in Ordnung.

Gurpegi: Solide, aber keine außergewöhnliche Leistung.

David López: Mittelmäßig, aber wenigstens ist er aktiv und bietet sich an. Harmoniert weit besser mit Iraola, als es Susaeta tut.

Muniain: Immer mal wieder blitzte seine Klasse auf, insgesamt war das aber eine durchschnittliche Leistung.

Toquero: Unglücklicher Auftritt. Fightet und provozierte gegnerische Ballverluste, aber nicht in der Frequenz wie oft zu sehen. Musste praktisch mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Animo!

Llorente: Gefährlich, ein Tor wollte ihm dennoch nicht gelingen. Ansonsten bemüht und kämpferisch.

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De Marcos: Wurde für Toquero eingewechselt. Engagiert, gute Bewerbung für weitere Einsätze (je nachdem ob Toquero ausfällt). Hat den Elfmeter geschickt rausgeholt.

Orbaiz: Kam für David López spät in die Partie. Stabilisierte die Defensive.

Gabilondo: Kam zum für Muniain und führte die Standards aus.

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Aupa Athletic! Am übernächsten Montag muss man Getafe dann in Madrid auf Distanz halten.
| Athletic Club |#62
06.03.2011 - 22:31 Uhr
Wie sieht es eigentlich in Sachen Vertragsverlängerung von Iraola aus?

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Tornem.
| Athletic Club |#63
07.03.2011 - 12:41 Uhr
Zitat von Scouserboy:
Wow, einfach Klasse Txikia! Ich freue mich schon auf die folgenden Specials! :)

Sag mal, kann ich deine Texte auf anderen Plattformen veröffentlichen? Ich setz natürlich deine Namen drunter.


Eigentlich ungern. Aber wo denn dann?

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Zitat von DynamoFan1953:
Wie sieht es eigentlich in Sachen Vertragsverlängerung von Iraola aus?


Laut 'El Correo' ist man bei den Vertragsverlängerung von Javi Martínez und Iraola sehr weit. Der Rechtsverteidiger wird aller Vorraussicht nach seine Karriere irgendwann bei Athletic beenden.

Javi Martínez möchte gern längerfristig an Athletic gebunden sein, die Ausstiegsklausel soll auf 40 Mio. € angehoben werden.

In diesem Monat könnte bereits Vollzug gemeldet werden. Die Geschichte kann sich aber auch, wie bei Iraizoz, um Monate verzögern.

Angeblich gab es auch mit Llorente Gespräche um eine vorzeitige Vertragsverlängerung. In dem Fall gab es einen Bericht der 'Deia', aber ohne Konkrete Fakten.

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http://www.athletic-club.net/web/main.asp?a=0&b=1&c=1&d=1000&berria=10508&idi=1

Andoni Iraola zog sich gegen Sevilla eine Rissquetschwunde am Kopf zu, die mit sieben Stichen genäht werden musste.

Gaizka Toquero erlitt eine Muskelverletzung am rechten hinteren Oberschenkel.

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http://11freunde.de/international/135279/ueberall_ist_beton

Gerade erst bei 'AupaAthletic' gefunden. Ein Interview mit Jupp Heynckes über das San Mamés, sehr lesenswert.
| Athletic Club |#64
07.03.2011 - 13:04 Uhr
Zitat von Txikia:
Zitat von Scouserboy:
Wow, einfach Klasse Txikia! Ich freue mich schon auf die folgenden Specials! :)

Sag mal, kann ich deine Texte auf anderen Plattformen veröffentlichen? Ich setz natürlich deine Namen drunter.


Eigentlich ungern. Aber wo denn dann?

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Zitat von DynamoFan1953:
Wie sieht es eigentlich in Sachen Vertragsverlängerung von Iraola aus?


Laut 'El Correo' ist man bei den Vertragsverlängerung von Javi Martínez und Iraola sehr weit. Der Rechtsverteidiger wird aller Vorraussicht nach seine Karriere irgendwann bei Athletic beenden.

Javi Martínez möchte gern längerfristig an Athletic gebunden sein, die Ausstiegsklausel soll auf 40 Mio. € angehoben werden.

In diesem Monat könnte bereits Vollzug gemeldet werden. Die Geschichte kann sich aber auch, wie bei Iraizoz, um Monate verzögern.

Angeblich gab es auch mit Llorente Gespräche um eine vorzeitige Vertragsverlängerung. In dem Fall gab es einen Bericht der 'Deia', aber ohne Konkrete Fakten.

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http://www.athletic-club.net/web/main.asp?a=0&b=1&c=1&d=1000&berria=10508&idi=1

Andoni Iraola zog sich gegen Sevilla eine Rissquetschwunde am Kopf zu, die mit sieben Stichen genäht werden musste.

Gaizka Toquero erlitt eine Muskelverletzung am rechten hinteren Oberschenkel.

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http://11freunde.de/international/135279/ueberall_ist_beton

Gerade erst bei 'AupaAthletic' gefunden. Ein Interview mit Jupp Heynckes über das San Mamés, sehr lesenswert.


Wie ich lese, stehen zwei wichtige Spieler bei euch vor der Vertragsverlängerung. Trotzdem meine Frage, wie ihr die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels der folgenden 3 Spieler zur kommenden Saison einschätzt:

Llorente
Javi Martinez
Iraola

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FC Barcelona - més que un club

#91
#122

Triple 2009/2015
| Athletic Club |#65
07.03.2011 - 13:15 Uhr
Zitat von Barca-Barca-Barca:
Wie ich lese, stehen zwei wichtige Spieler bei euch vor der Vertragsverlängerung. Trotzdem meine Frage, wie ihr die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels der folgenden 3 Spieler zur kommenden Saison einschätzt:

Llorente
Javi Martinez
Iraola


Llorente 15%
Javi Martínez 1%
Iraola 0%

Gehe von keinem Abgang der Stammspieler aus.
| Athletic Club |#66
07.03.2011 - 15:27 Uhr
Zitat von Txikia:
Zitat von Barca-Barca-Barca:
Wie ich lese, stehen zwei wichtige Spieler bei euch vor der Vertragsverlängerung. Trotzdem meine Frage, wie ihr die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels der folgenden 3 Spieler zur kommenden Saison einschätzt:

Llorente
Javi Martinez
Iraola


Llorente 15%
Javi Martínez 1%
Iraola 0%

Gehe von keinem Abgang der Stammspieler aus.


Ich würde es dennoch so sehen:

Llorente 20%
Javi Martínez 2,5%
Iraola 0%

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Vamonos ...

#19 Na, na na na na - Junior Malanda, Malanda! Junior Malanda! #19 Never forget! 10.01.15 #19

Persönliches Highlight: DFB Pokalsieg live 2015
| Athletic Club |#67
08.03.2011 - 12:07 Uhr
Zitat von Kaestorfer:
Ich würde es dennoch so sehen:

Llorente 20%
Javi Martínez 2,5%
Iraola 0%


Was auch keinen Unterschied macht.

Wollen wir doch nicht über Abgänge sprechen, wenn Athletic seit Jahren endlich wieder einen richtig starken Kader beisammen hat. :)

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http://www.aupaathletic.com/noticias/noticias-ver.asp?idN=8922

Toquero wird gegen Getafe ausfallen.

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'Special IV'

Nachdem in den letzten Teilen die Verteidiger beleuchtet wurde, nahm ich mir nun eine offensivere Position vor. Zentrale Mittelfeldspieler stehen in 'Special IV' im Vordergrund. Da diese Position in den letzten Jahren mit dem klassischen 'Sechser' verschmolz, fasse ich Spielertypen beider Kategorien zusammen. Letztendlich findet sich eine Legende in der Jahrhundertelf wieder.

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Zentrale Mittelfeldspieler / Mediocentros (Pivotes):

Josu Urrutia:

Der in Bilbao geborene defensive Mittelfeldspieler war seine gesamte Karriere nur für Athletic aktiv und durchschritt jede Jugendabteilung in Lezama. Die großen Erfolge der 80er-Jahre erlebte er noch als Jugendlicher bei Bilbao Athletic ehe er sein Debut unter Howard Kendall im März 1988 gegen Sporting de Gijón gab.

Unter dem Briten, der Ende 1989 gehen musste, wurde er immer wieder für die erste Mannschaft nominiert und war ein Hoffnungsschimmer in einem ansonsten unterdurchschnittlichen Athletic. Vereinsikone Txetxu Rojo übernahm das Team übergangsweise, Urrutia schaffte den endgültigen Sprung zum Stammspieler.

Athletic versuchte es 1990 zum zweiten Mal mit Clemente, dem mit der Mannschaft jedoch kein sportlicher Befreiungsschlag gelang. Weitere Interimstrainer folgten bis der deutsche Erfolgstrainer 'Don' Jupp Heynckes den Trainerposten bei Athletic übernahm. Dieser förderte u.a. den jungen Julen Guerrero, welcher für die Karriere von Josu Urrutia entscheidenden Anteil hatte.

Zusammen mit dem weitaus offensiveren Guerrero bildete Urrutia eines der stärksten Mittelfeldgespanne der Primera División in den 90er-Jahren. Während Guerrero vorne für Kreativität und Tore sorgte hielt ihm Josu den Rücken frei und organisierte das Zusammenspiel zwischen Defensive und Offensive.

Daneben war Urrutia äußerst zweikampfstark und aggressiv, sodass er in seiner Karriere einige Verwarnungen und Platzverweise erhielt.

Seinen Stammplatz festigte er praktisch bis zum Karriereende. Egal ob Heynckes, Stepanovic, Irureta oder Luis Fernández, jeder Trainer schätzte seinen Einsatz und Wichtigkeit im Mannschaftsgefüge. Doch wie jeder Sportler stieß auch sein Körper irgendwann auf Grenzen. Jupp Henyckes, der stets auf junge Spieler setzte, übernahm die Mannschaft erneut, Urrutia verlor den Platz an die jungen Gurpegi und Orbaiz.

Obwohl er in der Saison 2002-03 noch im Kader stand wurde er wegen mangelnder Fitness und physischen Problemen kein einziges Mal eingesetzt. Relativ unscheinbar verabschiedete er von der Fußballbühne, wurde am vorletzten Spieltag im San Mamés gegen Deportivo jedoch noch geehrt.

In 16 Spielzeiten lief er 401 Mal für Athletic auf und erzielte dabei 11 Tore. Für das Baskenland stand Urrutia sechs Mal auf dem Platz, zwei Tore gelangen ihm für die 'Tricolor'.

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Miguel de Andrés:

De Andrés absolvierte zwar nicht die Anzahl an Spielen wie es viele andere für Athletic taten, doch gilt er bis heute als einer der spielstärksten Fußballer der Vereinsgeschichte.

Anders als der Großteil der Spieler damals kam er nicht aus 'Euskadi' sondern aus, dem zweifelsohne baskischgeprägten, Otsagabia in Navarra. Auch war er zunächst kein Jugendspieler von Athletic sondern kickte in seinen Jugendjahren bei Berbinzana und CD Pamplona. Mit 16 Jahren waren bereits die Vereine Barcelona und Real Madrid an dem Spielmacher interessiert, der sich dann jedoch, nach einer Initiative von Jugendcoach und Scout Iñaki Sáez, für Athletic entschied.

Zunächst wurde er noch bei Bilbao Athletic eingesetzt und ein Jahr zu Castellón ausgeliehen, wo er in der Segunda División anständige Leistungen zeigte. Bei Athletic debutierte er dann unter Helmut Senekowitsch und galt in der Fußballwelt als kommender 'Beckenbauer Spaniens', seine Trainer setzten ihn jedoch im zentralen Mittelfeld ein und nicht, wie von ihm erwünscht, als Libero.

Seinen ganz großen Durchbruch hatte er dann unter Javi Clemente. Mit Sola, Urtubi und Gallego bildete De Andrés ein ausgezeichnet funktionierendes Mittelfeldgespann, dass die spanische Fußballwelt verzückte und maßgeblich für den Erfolg der Mannschaft verantwortlich war.

Den großen Höhepunkt feierte er dann 1984 im Finale der Copa del Rey. De Andrés beeindruckte in allen Belangen. Defensiv ließ er Maradona und Schuster blass aussehen, offensiv organisierte er das disziplinierte Spiel der Basken, welches Endika mit dem einzigen Tor für Athletic entschied (hier bei 2:49 der Blonde vor Zubi: http://www.youtube.com/watch?v=F1fcL_BqRfw Video über 83-84).

International sah es für ihn jedoch schlecht aus. Für die Fußballweltmeisterschaft 1982 in Spanien wurde er nicht berufen. Zamora, Arkonada und co. scheiterten dann frühzeitig. Gleiches galt für die WM 1986 in Mexiko.

Die Spielzeit 1986-87 war für De Andrés dann der ganz große Fall. Sportlich lief es die gesamte Spielzeit sehr schlecht für die Mannschaft, die an die Vorjahre nicht anknüpfen konnte. Der 'Blonde von Otsagabia' verletzte sich im ersten Saisonspiel schwer und viel Monate aus. Erst am 23. Spieltag 'feierte' er sein Comeback, welches jedoch 1:4 gegen Barcelona verloren ging.

Trainer Iribar und Präsident Aurtenetxe, die ins Kreuzfeuer geraten waren, wollten ein Exempel statuieren, De Andrés wurde weder gegen Sevilla noch gegen Logroñés in den Kader berufen. Gegen das legendäre Team von Real Madrid um 'Buitre' stand er dann jedoch wieder in der Mannschaft. Doch anstatt einen Neuanfang zu starten verletzte sich De Andrés erneut.

Nach einem brutalen Einsteigen von Ricardo Gallego in der 14. Minute erlitt der Spieler eine schlimme Knieverletzung, von der er sich nie erholte. Für Teamarzt Villarrubias war die Verletzung die schlimmste, die er seit Jahren gesehen hat. De Andrés riss sich beide Kreuzbänder, erlitt weitere Bänderverletzungen sowie einen Meniskusriss.

Gleichzeitig war dies das letztes Fußballspiel seiner Karriere. Zwar stand er die nächsten Jahre noch im Kader und versuchte sich in mehreren Rehas. Letztendlich fand er jedoch nie wieder den Anschluss und beendete seine Karriere 1989 mit 31 Jahren ohne jahrelang im Fußballgeschäft aktiv gewesen zu sein.

Für Athletic bestritt er 268 Partien und erzielte dabei 12 Tore. Mit der spanischen Nationalmannschaft lief Miguel, neben Einsätzen im Jugendbereich, zweimal auf.

'Don' Miguel de Andrés hatte die Qualität ein ganz, ganz großer Spieler, national wie international, zu werden. Die unverständliche Nichtnominierung für die WM und die schlimmen Verletzungen 1986-87 warfen ihn dann stark zurück, sodass er als eine tragische Figur, aber auch als großer Fußballer, der Vereinsgeschichte in Erinnerung bleibt.

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Ángel María Villar:

Villar, geboren in Bilbao, ist bis heute eine tragende Figur im spanischen sowie weltweiten Fußball. Ausgebildet bei Athletic wurde er zu Beginn seiner Karriere noch zu CD Getxo und Galdakao in die regionalen Ligen des baskischen Fußballs ausgeliehen um dort Erfahrung zu sammeln.

1971 schaffte er den Sprung in die erste Mannschaft und organisierte das Spiel aus dem defensiven Mittelfeld. Neben Rojo II. und Zubiaga zog er die Fäden und war Aushängeschild für den damals sehr robusten Fußball von Athletic.

Die Mannschaft gehörte national eher zur zweiten Garde und musste sich oft den Vereinen aus Barcelona und Madrid geschlagen geben. Einen großen Erfolg feierte Villar trotzdem, die Copa del Rey konnte man 1973 unter Milorad Pavic gegen Castellón gewinnen.

Unglückliche Berühmtheit erlangte er am 24. März 1974, als er Superstar Johan Cruyff hart anging und man einen WM-Ausfall des Niederländers befürchtete. Letztendlich war dies doch nicht der Fall.

1977 erreichte Athletic dann zum einzigen Mal der Vereinsgeschichte ein internationales Finale. Gegen Juventus verlor man das UEFA Cup-Finale jedoch aufgrund der Auswärtstorregel. Villar gehörte neben Txurruka, Irureta, Iribar, Dani und Carlos Ruiz zu den Leistungsträgern. Vorher schaltete man u.a. Barcelona, den AC Milan und den FC Basel aus.

Mit dem Anbruch der neuen Fußballära bei Athletic beendete Ángel María Villar seine Karriere am Ende der Saison 1980-81. Doch der Fußballwelt blieb er bis heute erhalten. Neben seiner Karriere als Fußballer war er auch Absolvent der Universität von Deusto (Bilbao) und wirkt dort noch bis heute.

Bereits zu seiner Fußballerzeit war er Mitbegründer und Vizepräsident der organisierten Spielergemeinschaft in Spanien (1978). Nach seinem Karriereende als Spieler wurde Villar auf Anhieb Präsident des baskischen Fußballverbands und ist seit 1988 Präsident des spanischen Fußballverbandes. 1992, 1996, 2000, 2004 und 2008 wurde er immer wiedergewählt.

Seit 1992 ist er auch Vizepräsident der UEFA und seit 2000 in gleicher Position bei der FIFA.

Während seiner Spielerkarriere bestritt Villar 291 Spiele für Athletic (8 Tore). Mit der spanischen Nationalmannschaft nahm er 1976 und 1980 bei der EM sowie 1978 bei der WM teil (insgesamt 21 Länderspiele). Neben Aktivitäten in der baskischen Regionalpolitik lief Villar auch vier Mal für die baskische Auswahl auf.

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Diesmal fiel die Wahl sehr schwer, ein Ander Garitano, José Mari Amorrortu oder Javier Irureta wurde z.B. nicht berücksichtigt. Weitere Spieler habe ich auf andere Positionen 'versetzt', da diese auch größtenteils dort spielten.

Villar hat seine Verdienste vorallem abseits des Platzes und war nie ein wirklich überragender Spieler. Damit fällt er raus. Urrutia habe ich noch selber spielen gesehen, sein Zusammenspiel mit Guerrero war wirklich genial. Trotzdem fällt meine Wahl auf Miguel de Andrés.

Dieser hat zwar die wenigsten Spiele (der Kandidaten) für Athletic bestritten, doch war seine Qualität unbestritten.

---------------- Iribar ----------------

-- Orue -- Goikoetxea -- Larrazabal

------------ De Andrés --------------
| Athletic Club |#68
09.03.2011 - 14:50 Uhr
'Special V.1':

Weiter geht es mit den Positionen im Mittelfeld. Neben klassischen Abräumern und Spielmachern in der Zentrale hatten auch die Flügelspieler eine wichtige Rolle bei Athletic. Egal in welcher Zeit und mit welcher Mannschaft waren die 'Außen' oft torgefährlich und vielseitig einsetzbar. Um beide Seiten zu besetzen werden zwei Spieler den Sprung in die Jahrhundertelf schaffen.

Im ersten Teil berichte ich über zwei linke Flügelspieler, den bevorzugten Kandidaten könnt ihr in einer Umfrage selbst wählen.

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Flügelspieler / interiores:


Ismael Urtubi:

Geboren in der Arbeiterstadt Barakaldo zog es ihn bereits zur Jugendzeit nach Bilbao. Unter Jugendcoach Iñaki Sáez debutierte er mit 16 Jahren 1978 bei Bilbao Athletic. Dort sammelte er Erfahrung und wurde zu den unterklassigen Mannschaften RCD Mallorca und Mungia ausgeliehen. Trainer Lucien Müller (Mallorca) erkannte das von Iñaki Sáez behauptete Talent aber nicht, was sich später als Irrtum herausstellte.

Nach Kurzeinsätzen (1980 und 1981) für die erste Mannschaft gegen Sporting und Salamanca wurde er 1982 endgültig in den Stammkader berufen. Mit der, bereits mehrmals angesprochenen, Elf um Goikoetxea und Zubizarreta wurde er 1983 in seiner ersten Profisaison spanischer Meister. 1984 folgte das Double.

Urtubi hatte an den Erfolgen entscheidenen Anteil und überzeugte als Stammspieler. Der linke Mittelfeldspieler hatte einige Qualitäten, so wurde ihm neben seiner Schnelligkeit und außerordentlichen Technik auch eine brillante Schusstechnik mit seinem linken Fuß nachgesagt. Als besonderes Merkmal galten seine Elfmeter, für die er durchweg zuständig war. Im Stile eines Johan Neeskens verwandelte er die Strafstöße spektakulär mit dem Vollspann unter die Torlatte. Bis heute gilt er als bester Elfmeterschütze in der Historie von Athletic.

Neben seinen Einsätzen auf dem linken Flügel spielte 'Itubi', oder der 'Jäger von Muskiz' (dort wuchs er auf, obwohl er in Barakaldo geboren wurde), auch öfters im zentralen Mittelfeld.

Wegen seiner jugendlichen und spielerischen Direktheit wurde er damals öfters als 'Keiler' und 'Frischling' zugleich betitelt. Anders als andere Leistungsträger der Meisterjahre steigerte er sich zusammen mit Julio Salinas in den weiteren Jahren und bereitete den gegnerischen Verteidigern enorm viele Schwierigkeiten.

In der Nationalmannschaft spielte er jedoch kaum eine Rolle, verletzte er sich beim WM-Qualifikationsmatch gegen Schottland 1984. Spanien verlor. Im Januar 1985 bestritt er gegen Finnland dann sein einziges weiteres Länderspiel, Urtubi wurde aber erst spät eingewechselt.

Auch mit Athletic hatte Ismael in der Spielzeit 1984-85 wenig Erfolg. Bereits in der ersten Runde des 'Pokal der Landesmeister' verlor man gegen das starke Bordeaux um Battiston, Giresse und Tigana knapp und musste somit international früh die Segel streichen. Am Ende der Saison verlor die Mannschaft ebenso das Copa-Finale gegen Atlético. Urtubi verursachte fälschlicherweise einen Elfmeter. Im Strafraumgerangel wollte er seinen Torhüter Zubizarreta beschützen und hob dabei beide Arme. Der Schiedsrichter entschied auf Handspiel, obwohl Urtubi den Ball nie mit den Händen berührte.

Nach diesen Fehlschlägen ging Javi Clemente am Ende der Saison (zu dem Abgang gibt es noch einige Gerüchte, diese werden aber in den Artikeln zu Manu Sarabia und Javi Clemente näher beleuchtet). Iribar und Kendall konnten die Spielerabgänge von Zubizarreta und Julio Salinas (nach Barcelona) mit Biurrun und Uralde nicht gleichwetig ersetzen.

Die Zeit nach Clemente war voller Enttäuschungen und Misserfolgen, auch für Urtubi. Unter Kendall spielte er sogar als Linksverteidiger. Zu den Leistungen unter seinem früheren Coach fand er nur sporadisch, gehörte er dennoch zu den stärksten Spielern von Athletic zu der Zeit.

Wie Jahre zuvor bei De Andrés verletzte sich Ismael Urtubi so stark, das diese Verletzung ihn enorm zurückwarf. Im Februar 1989 gegen Real Valladolid erlitt er zwei Meniskusrisse sowie einen Kreuzbandriss.

Im Alter von 29 Jahren gab er dann nach 18-monatiger Abstinenz sein Comeback gegen Osasuna. Unter dem alten Mentor Javi Clemente war er gleich wieder Stammspieler. Doch waren seine Einsätze, wie die der Mannschaft, überschaubar und Clemente musste ihn aus der Stammelf nehmen. Seinen Zenit hatte Urtubi nach der Verletzung überschritten, sodass er in der Folgesaison bei einem Pokalspiel gegen Alavés offiziell verabschiedet wurde.

278 mal lief er für Athletic auf und erzielte dabei 37 Tore. Neben den angesprochenen Einsätzen für Spanien kann Urtubi auch ein Länderspiel der Basken gegen Tottenham verzeichen.

Nach der Spielzeit bei Athletic ließ er seine Karriere bei Balmaseda und Zalla (viertklassige Mannschaften) ruhig ausklingen. 2005-06 war er auch ein Jahr beim Viertligisten Mirandés als Trainer aktiv und wurde Vizemeister. Mittlerweile trainiert er die regionale Mannschaft von Muskiz, weit ab vom profissionellen Fußball.

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Bittor Alkiza:

Eine interessante Geschichte gibt es auch über Bittor Alkiza zu erzählen. Besonders ist seine Verbundenheit mit Athletic, stammt er weder aus Bizkaia noch aus Lezama oder anderen Jugendeinrichtungen des Vereins. Der polivalent einsetzbare Mittelfeldspieler wurde in Donostia (San Sebastián) geboren und stammt aus der Fußballschule von Real Sociedad. Bei dem Verein wirkte auch sein Vater Iñaki Alkiza langezeit als Spieler und Präsident.

In seiner ersten Profisaison wurde er 1991-1992 sofort Stammspieler bei Erreala. Leistungsträger war in der baskischen Provinzhauptstadt bis zu seinem Wechsel im Sommer 1994. Für 220 Millionen Peseten (umgerechnet 1,3 Mio. €) wechselte er als einer der ersten Spieler von Real Sociedad zum Rivalen Athletic. Neben Alkiza wagten diesen ersten Schritt zu der Zeit nur Loren, Iturrino und David Billabona.

Bei Athletic knüpfte er gleich an die Leistung der Vorjahre an und etablierte sich als Stammspieler. Neben Urrutia und Julen Guerrero bildete er ein starkes Mittelfeld, dass sich unter Luis Fernández 1998 für die UEFA Champions League qualifizierte und Vizemeister wurde.

Je nach Spielsituation und Wichtigkeit der Partien wurde Bittor an der Seite von Josu Urrutia als zentraler Mittelfeldspieler eingesetzt. Dieses Spielsystem wurde vorallem gegen stärkere Gegner praktiziert, Athletic spielte mit defensiveren Flügelspielern und nur einer Spitze, dahinter agierte Julen Guerrero als hängende Spitze.

Neben seiner Technik und starken Schusstechnik aus zweiter Reihe wusste er das Spiel aus dem Mittelfeld zu dirigieren. Alkiza spielte genau Pässe und schirmte den Ball vor Gegner geschickt ab, wodurch er nur selten für Ballverluste verantwortlich war.

Für die EM 2000 in den Benelux-Staaten wurde er für Spanien nominiert und nahm am Vorrundenspiel gegen Israel teil. Im gleichen Jahr absolvierte Alkiza auch zwei Freundschaftsspiele gegen Russland und Italien, wobei er bei ersterem ein Tor erzielte.

Im mittjährigen Transferfenster 2003 wechselte Bittor Alkiza dann wieder zurück zu seinem Heimatverein Real Sociedad, wo er seine Karriere ausklingen lassen wollte. Während seiner Abschlusszeit in Donosti stand er oft zwischen Startelf und Ersatzbank, Verletzungen kündigten 2005 dann sein Karriereende an.

Am Ende der Saison beendete er seine Fußballlaufbahn im Alter von 34 Jahren. Die erfolgreichste Zeit hatte er in Bilbao an der Seite von Guerrero und Urrutia. Neben den Erfolgen 1998 war Alkiza auch Vorreiter für weitere Spieler, die später aus Donosti nach Bilbao wechselten.

328 Spiele und acht Tore kann er bei Athletic verzeichnen. Nebenbei ist Bittor Alkiza auch einer der meist eingesetzten Spieler der baskischen Fußballauswahl. Bei neun Einsätzen gelang ihm jedoch nie ein Treffer.

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Wie angesprochen fiel mir die Wahl diesmal sehr schwer. Alkiza und Urtubi befinden sich auf einer Qualitätsebene, sodass ich mich nicht festlegen wollte. Darum bitte ich die User von Transfermarkt sich für einen der beiden Spieler zu entscheiden, der dann für die Jahrhundertelf aufgeboten wird. Eine kurze Einschätzung und Begründung wäre nicht schlecht.
| Athletic Club |#69
09.03.2011 - 15:39 Uhr
Ganz klar Alkiza. Dynamischer und moderner als Ismael... der mehr vom alten Schlag war .. also Richtung "Holzer"! :)
| Athletic Club |#70
09.03.2011 - 16:30 Uhr
Da komme ich deiner Bitte doch gerne nach Julian und stimme wie Jorge für Alkiza, wobei seine Spielzeiten vor meiner aktiven Beobachtung stattfanden.

Gute Sache deine Texte Txikia, gerade für die etwas jüngeren User unter uns.

•     •     •

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