⚽ - Hellas Verona F.C. - Gli Scaligeri
29.06.2018 - 23:53 Uhr
12.09.2023 - 14:14 Uhr
Ich war die letzten Tage unterwegs, daher eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse – mal schauen, ob ich die ausführliche Vorschau bis Wochenende schaffe. Wie auch immer:
Juan Manuel Cruz wurde noch immer nicht als Neuzugang bestätigt, das sollte allerdings zeitnah erfolgen. Der Medizincheck war gestern. Währenddessen wird Cruz‘ Vater Julio von den italienischen Gazetten hoch und runter interviewt. Denn: Immerhin feierte Julio Cruz sein Serie A-Debüt im Jahr 2000 für den FC Bologna, wo er drei Spielzeiten blieb und insgesamt 27 Ligatore (88 Einsätze) erzielen konnte, bevor er weiter Richtung Inter zog.
Und eben genau gegen jenes Bologna könnte nun sein Sohn am kommenden Montag wiederum sein eigenes Serie A-Debüt im Bentegodi bestreiten. Gefundenes Fressen für die (Lokal-) Presse, klar.
Allgemein ist die Veroneser Hauszeitung L’Arena derzeit gut aufgelegt. Die Länderspielpause bringt Langeweile für die Redakteure, die sich mit Hellas auseinandersetzen – und so setzte man sich insbesondere mit den Neuzugängen des Sommers sowie des vergangenen Winters auseinander. Tchatchoua („Die neue Perle von Sogliano?“), Suslov („Der neue Hamsik“) und Duda („Ich kann Suslov helfen“) erhielten unterhaltsame Artikel. Umso spannender, ob insbesondere die beiden Erstgenannten nach schwereren Karrierephasen diesen Optimismus der L’Arena rechtfertigen können.
Heute ist der letzte Tag des Dauerkartenverkaufs. Die 13.000 könnten noch geknackt werden… Bestwert der vergangenen Jahre.
Stürmerlegende Preben Elkjaer wurde gestern 66 Jahre alt, Il Sindaco erhielt dabei Glückwünsche von allen Seiten der Veroneser. Ebenso wurde Coach Marco Baroni gestern 60 Jahre alt.
Duda konnte für die slowakische Nationalmannschaft treffen (3-0 gegen Liechtenstein), auch Isak Hien gewann mit seinen Schweden mit 5-0 in Estland. Währenddessen verlor Josh Doig mit der schottischen U21 in Spanien, wobei er das Team als Kapitän anführte.
Stichwort Hien – der gab in einer schwedischen Tageszeitung ein Interview, das eher neutral gegenüber Verona war. Tenor: Die Forderung von Verona wurde im Sommer eben von keinem Verein erfüllt, obwohl es fortgeschrittene Verhandlungen (namentlich: Atalanta) gab. Nichts Neues, mal sehen was der Winter bringen wird…
Auch der heutige Frosinone und frühere Kurzzeit-Verona-Coach Eusebio Di Francesco durfte in der Gazzetta dello Sport ein Interview gegeben. Angesprochen auf die Erfahrung, die ihn am meisten verletzt hatte gab der zu Protokoll: Er habe versprochen, nicht mehr darüber zu sprechen, aber es war Verona. Sicherlich ein Gefühl, das beide Seiten gemeinsam haben.
Und damit ist eigentlich auch wieder Zeit für die Liga. Nervige Länderspielpausen zu Saisonbeginn…
Juan Manuel Cruz wurde noch immer nicht als Neuzugang bestätigt, das sollte allerdings zeitnah erfolgen. Der Medizincheck war gestern. Währenddessen wird Cruz‘ Vater Julio von den italienischen Gazetten hoch und runter interviewt. Denn: Immerhin feierte Julio Cruz sein Serie A-Debüt im Jahr 2000 für den FC Bologna, wo er drei Spielzeiten blieb und insgesamt 27 Ligatore (88 Einsätze) erzielen konnte, bevor er weiter Richtung Inter zog.
Und eben genau gegen jenes Bologna könnte nun sein Sohn am kommenden Montag wiederum sein eigenes Serie A-Debüt im Bentegodi bestreiten. Gefundenes Fressen für die (Lokal-) Presse, klar.
Allgemein ist die Veroneser Hauszeitung L’Arena derzeit gut aufgelegt. Die Länderspielpause bringt Langeweile für die Redakteure, die sich mit Hellas auseinandersetzen – und so setzte man sich insbesondere mit den Neuzugängen des Sommers sowie des vergangenen Winters auseinander. Tchatchoua („Die neue Perle von Sogliano?“), Suslov („Der neue Hamsik“) und Duda („Ich kann Suslov helfen“) erhielten unterhaltsame Artikel. Umso spannender, ob insbesondere die beiden Erstgenannten nach schwereren Karrierephasen diesen Optimismus der L’Arena rechtfertigen können.
Heute ist der letzte Tag des Dauerkartenverkaufs. Die 13.000 könnten noch geknackt werden… Bestwert der vergangenen Jahre.
Stürmerlegende Preben Elkjaer wurde gestern 66 Jahre alt, Il Sindaco erhielt dabei Glückwünsche von allen Seiten der Veroneser. Ebenso wurde Coach Marco Baroni gestern 60 Jahre alt.
Duda konnte für die slowakische Nationalmannschaft treffen (3-0 gegen Liechtenstein), auch Isak Hien gewann mit seinen Schweden mit 5-0 in Estland. Währenddessen verlor Josh Doig mit der schottischen U21 in Spanien, wobei er das Team als Kapitän anführte.
Stichwort Hien – der gab in einer schwedischen Tageszeitung ein Interview, das eher neutral gegenüber Verona war. Tenor: Die Forderung von Verona wurde im Sommer eben von keinem Verein erfüllt, obwohl es fortgeschrittene Verhandlungen (namentlich: Atalanta) gab. Nichts Neues, mal sehen was der Winter bringen wird…
Auch der heutige Frosinone und frühere Kurzzeit-Verona-Coach Eusebio Di Francesco durfte in der Gazzetta dello Sport ein Interview gegeben. Angesprochen auf die Erfahrung, die ihn am meisten verletzt hatte gab der zu Protokoll: Er habe versprochen, nicht mehr darüber zu sprechen, aber es war Verona. Sicherlich ein Gefühl, das beide Seiten gemeinsam haben.
Und damit ist eigentlich auch wieder Zeit für die Liga. Nervige Länderspielpausen zu Saisonbeginn…
12.09.2023 - 22:02 Uhr
Juan Manuel Cruz ist seit heute Abend fix und wird vrstl. bereits am Montag im Kader stehen. Vertrag bis 2027.
https://www.hellasverona.it/news/juan-manuel-cruz-e-un-nuovo-attaccante-dellhellas-verona
Und auch der Dauerkartenverkauf ist abgeschlossen: 12.826 Tickets wurden verkauft, die höchste Anzahl seit der Saison 2015-16 (13.267) - in der damaligen Vorsaison 14-15 holte man allerdings souverän den Klassenerhalt, nur um dann 2015-16 sang- und klanglos als Letzter abzusteigen.
https://www.hellasverona.it/news/juan-manuel-cruz-e-un-nuovo-attaccante-dellhellas-verona
Und auch der Dauerkartenverkauf ist abgeschlossen: 12.826 Tickets wurden verkauft, die höchste Anzahl seit der Saison 2015-16 (13.267) - in der damaligen Vorsaison 14-15 holte man allerdings souverän den Klassenerhalt, nur um dann 2015-16 sang- und klanglos als Letzter abzusteigen.
18.09.2023 - 09:46 Uhr
Länderspielpause vorbei – endlich.
Mit sechs Punkten aus den drei ersten Spielen hat Verona in der Retroperspektive alles richtig gemacht: Frosinone konnte auch Sassuolo (4-2) schlagen, Lecce holte einen Punkt in Monza und auch Genoa und Cagliari punkteten (jeweils Remis). Ergo: Die wahrscheinlichen Konkurrenten um den Klassenerhalt von Verona konnten auch an Spieltag vier munter weiterpunkten.
Das setzt die Gialloblù schon beinahe unter Zugzwang: Im Montagabendspiel gegen die Gäste aus Bologna ist ein Punktgewinn beinahe Pflicht, um so die Moral und das Selbstvertrauen hochzuhalten, insbesondere eben in Anbetracht der Resultate der direkten Konkurrenz. Denn: Dem Bologna-Spiel folgt am Samstag das Duell bei der AC Milan, bevor am Mittwoch danach Atalanta ins Bentegodi kommt und die Woche drauf das schwere Spiel bei Ex-Coach Juric in Torino ansteht.
Keine leichte Kost also – die ist Bologna allerdings auch nicht.
Gerade einmal 140 Kilometer trennen die beiden Städte, entsprechend groß ist die Rivalität, auch aufgrund der freundschaftlichen Kontakte des Veroneser Anhangs zum Erzrivalen der Rossoblù aus Bologna. Die Rede ist natürlich von der Viola.
Entsprechend groß ist auch die Reisefreude der Bologneser: Knapp 1800 Tickets wurden verkauft, eine stattliche Anzahl für ein Montagabendspiel, eine hitzige Atmosphäre ist somit garantiert, 19.000 – 20.000 Zuschauer sollten es letztendlich im Bentegodi am heutigen Abend sein.
Ein würdiger Rahmen für ein traditionsreiches Duell. Es wird bereits das 49. Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Serie A sein, wobei 12 Veroneser Siegen ganze 15 eben solcher für Bologna zu Buche stehen, während man sich 21 Mal die Punkte teilte. Zwei der letzten drei Duelle konnte Verona für sich entscheiden, zuletzt gab es am 31. Spieltag der letzten Saison 22-23 einen 2-1 Erfolg (Doppelpack Simone Verdi), im Hinspiel ein 1-1 Remis in Bologna sowie 21-22 ebenfalls einen 2-1 Erfolg (Kalinic, Caprari die Torschützen). Insgesamt Vorzeichen, die Verona hoffnungsvoll stimmen können…
Auf Seiten des Kaders gibt es drei Spieler, die ihr „Kaderdebüt“ feiern: Neben den Neuzugängen Tomas Suslov (FC Groningen) und Juan Manuel Cruz (CA Banfield, wie angekündigt steht er bereits im Kader) steht auch der brasilianische Mittelfeldspieler Charlys im Kader, der vom Esporte Clube Vitoria nach Verona kam und an den Kader herangeführt werden soll.
Ebenso kehrt Darko Lazovic nach überstandener Verletzungspause zurück in den Kader und wird sein Saisondebüt feiern. Da auch Faraoni in die Startelf zurückkehren wird, resultiert daraus folgende wahrscheinliche Aufstellung, die abermals in einem 3-4-2-1 antreten wird:
Montipo; Magnani, Hien, Dawidowicz; Faraoni, Hongla, Duda, Lazovic; Ngonge Folorunsho; Bonazzoli.
Die Verteidigung und das Mittelfeld stellen sich dabei mehr oder weniger von selbst auf, im Sturm könnte auch Djuric statt Bonazzoli ins Team rücken.
Übrigens wird Hellas Verona heute im dritten Trikot spielen, das als eine Hommage an die Europapokal-Saison 83-84 dient. Am heutigen 18.09. sogar mit einer besonderen Inschrift, in welcher an das erste Europapokalspiel der Vereinsgeschichte erinnert wird: Vor über 40 Jahren am 14.09.1983 schlugen die Scaligeri den jugoslawischen Vertreter Stella Rossa (hierzulande bekannt als Roter Stern) mit 1-0. Pietro Fanna, bekanntlich Teil der Scudetto 85-Mannschaft, erzielte den vielumjubelten Siegtreffer. Es folgte ein 3-2 Sieg in Belgrad, bevor man in der Folgerunde gegen Sturm Graz aufgrund der weniger erzielten Auswärtstore ausschied (2-2, 0-0).
Die sehenswerten Highlights dieses allerersten Europapokalspiels des Vereins findet man hier:
https://youtu.be/eb98QPVNl78?si=oCvZjQMEOJ-b5f1L
Mit sechs Punkten aus den drei ersten Spielen hat Verona in der Retroperspektive alles richtig gemacht: Frosinone konnte auch Sassuolo (4-2) schlagen, Lecce holte einen Punkt in Monza und auch Genoa und Cagliari punkteten (jeweils Remis). Ergo: Die wahrscheinlichen Konkurrenten um den Klassenerhalt von Verona konnten auch an Spieltag vier munter weiterpunkten.
Das setzt die Gialloblù schon beinahe unter Zugzwang: Im Montagabendspiel gegen die Gäste aus Bologna ist ein Punktgewinn beinahe Pflicht, um so die Moral und das Selbstvertrauen hochzuhalten, insbesondere eben in Anbetracht der Resultate der direkten Konkurrenz. Denn: Dem Bologna-Spiel folgt am Samstag das Duell bei der AC Milan, bevor am Mittwoch danach Atalanta ins Bentegodi kommt und die Woche drauf das schwere Spiel bei Ex-Coach Juric in Torino ansteht.
Keine leichte Kost also – die ist Bologna allerdings auch nicht.
Gerade einmal 140 Kilometer trennen die beiden Städte, entsprechend groß ist die Rivalität, auch aufgrund der freundschaftlichen Kontakte des Veroneser Anhangs zum Erzrivalen der Rossoblù aus Bologna. Die Rede ist natürlich von der Viola.
Entsprechend groß ist auch die Reisefreude der Bologneser: Knapp 1800 Tickets wurden verkauft, eine stattliche Anzahl für ein Montagabendspiel, eine hitzige Atmosphäre ist somit garantiert, 19.000 – 20.000 Zuschauer sollten es letztendlich im Bentegodi am heutigen Abend sein.
Ein würdiger Rahmen für ein traditionsreiches Duell. Es wird bereits das 49. Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Serie A sein, wobei 12 Veroneser Siegen ganze 15 eben solcher für Bologna zu Buche stehen, während man sich 21 Mal die Punkte teilte. Zwei der letzten drei Duelle konnte Verona für sich entscheiden, zuletzt gab es am 31. Spieltag der letzten Saison 22-23 einen 2-1 Erfolg (Doppelpack Simone Verdi), im Hinspiel ein 1-1 Remis in Bologna sowie 21-22 ebenfalls einen 2-1 Erfolg (Kalinic, Caprari die Torschützen). Insgesamt Vorzeichen, die Verona hoffnungsvoll stimmen können…
Auf Seiten des Kaders gibt es drei Spieler, die ihr „Kaderdebüt“ feiern: Neben den Neuzugängen Tomas Suslov (FC Groningen) und Juan Manuel Cruz (CA Banfield, wie angekündigt steht er bereits im Kader) steht auch der brasilianische Mittelfeldspieler Charlys im Kader, der vom Esporte Clube Vitoria nach Verona kam und an den Kader herangeführt werden soll.
Ebenso kehrt Darko Lazovic nach überstandener Verletzungspause zurück in den Kader und wird sein Saisondebüt feiern. Da auch Faraoni in die Startelf zurückkehren wird, resultiert daraus folgende wahrscheinliche Aufstellung, die abermals in einem 3-4-2-1 antreten wird:
Montipo; Magnani, Hien, Dawidowicz; Faraoni, Hongla, Duda, Lazovic; Ngonge Folorunsho; Bonazzoli.
Die Verteidigung und das Mittelfeld stellen sich dabei mehr oder weniger von selbst auf, im Sturm könnte auch Djuric statt Bonazzoli ins Team rücken.
Übrigens wird Hellas Verona heute im dritten Trikot spielen, das als eine Hommage an die Europapokal-Saison 83-84 dient. Am heutigen 18.09. sogar mit einer besonderen Inschrift, in welcher an das erste Europapokalspiel der Vereinsgeschichte erinnert wird: Vor über 40 Jahren am 14.09.1983 schlugen die Scaligeri den jugoslawischen Vertreter Stella Rossa (hierzulande bekannt als Roter Stern) mit 1-0. Pietro Fanna, bekanntlich Teil der Scudetto 85-Mannschaft, erzielte den vielumjubelten Siegtreffer. Es folgte ein 3-2 Sieg in Belgrad, bevor man in der Folgerunde gegen Sturm Graz aufgrund der weniger erzielten Auswärtstore ausschied (2-2, 0-0).
Die sehenswerten Highlights dieses allerersten Europapokalspiels des Vereins findet man hier:
https://youtu.be/eb98QPVNl78?si=oCvZjQMEOJ-b5f1L
19.09.2023 - 10:37 Uhr
Der erhoffte Punktgewinn ist eingetreten: Man trennt sich mit 0-0 gegen Bologna.
Die ersten 40 Minuten waren dabei wirklich sehr stark. Man hat den Gegner aus der Emilia-Romagna weitestgehend im Griff gehabt, lediglich die ganz zwingenden Chancen blieben aus. Ein Treffer konnte erzielt werden, doch Bonazzoli soll Bologna-Keeper Skorupski gefoult haben - eine legitime Entscheidung, sicherlich.
Ngonge hatte ebenfalls die ein oder andere vielversprechende Offensivaktion, reagierte allerdings glücklos.
Tatsächlich war der spielerische Unterschied der Veroneser im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Bologna im April enorm: Selbstbewusst, viel Ballbesitz, hohe Spielanteilen - das Gegenteil zum 2-1 Sieg vor einigen Monaten, wenngleich damals ein glücklicher Sieg raussprang.
Ab der 40. Minute wachte dann Bologna auf und Montipo konnte sich gegen den starken schwedischen Neuzugang Jesper Karlsson (an dem Bologna viel Freude haben wird) gleich zwei Mal auszeichnen.
Nach der Halbzeit dann ein anderes Spiel: Es schien, als würden sich beide mit dem Punktgewinn zufrieden geben. So blieb es dann auch beim 0-0 nach einer unspektakulären zweiten Hälfte.
Doig musste dabei verletzt ausgewechselt werden in Halbzeit 1, wohl der Knöchel - das sah nicht gut aus. Für ihn kam Lazovic zu seinem Comeback und Saisondebüt.
Positiv erwähnen muss man Neuzugang Tomas Suslov. Der slowakische Nationalspieler kam für die letzten 20 Minuten für seinen Landsmann Duda und deutete umgehend seinen feinen Fuß sowie seine Dribbelstärke an.
Sehr schön.
Auch Spieler und Trainerteam waren mit dem Punktgewinn zufrieden. Am Samstag folgt das schwere Spiel in Mailand gegen die AC, mittwochs danach gastiert Atalanta im Bentegodi. Schwere Spiele, allerdings ist man mit 7 Punkten nach 4 Spielen im Soll.
Die ersten 40 Minuten waren dabei wirklich sehr stark. Man hat den Gegner aus der Emilia-Romagna weitestgehend im Griff gehabt, lediglich die ganz zwingenden Chancen blieben aus. Ein Treffer konnte erzielt werden, doch Bonazzoli soll Bologna-Keeper Skorupski gefoult haben - eine legitime Entscheidung, sicherlich.
Ngonge hatte ebenfalls die ein oder andere vielversprechende Offensivaktion, reagierte allerdings glücklos.
Tatsächlich war der spielerische Unterschied der Veroneser im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Bologna im April enorm: Selbstbewusst, viel Ballbesitz, hohe Spielanteilen - das Gegenteil zum 2-1 Sieg vor einigen Monaten, wenngleich damals ein glücklicher Sieg raussprang.
Ab der 40. Minute wachte dann Bologna auf und Montipo konnte sich gegen den starken schwedischen Neuzugang Jesper Karlsson (an dem Bologna viel Freude haben wird) gleich zwei Mal auszeichnen.
Nach der Halbzeit dann ein anderes Spiel: Es schien, als würden sich beide mit dem Punktgewinn zufrieden geben. So blieb es dann auch beim 0-0 nach einer unspektakulären zweiten Hälfte.
Doig musste dabei verletzt ausgewechselt werden in Halbzeit 1, wohl der Knöchel - das sah nicht gut aus. Für ihn kam Lazovic zu seinem Comeback und Saisondebüt.
Positiv erwähnen muss man Neuzugang Tomas Suslov. Der slowakische Nationalspieler kam für die letzten 20 Minuten für seinen Landsmann Duda und deutete umgehend seinen feinen Fuß sowie seine Dribbelstärke an.
Sehr schön.
Auch Spieler und Trainerteam waren mit dem Punktgewinn zufrieden. Am Samstag folgt das schwere Spiel in Mailand gegen die AC, mittwochs danach gastiert Atalanta im Bentegodi. Schwere Spiele, allerdings ist man mit 7 Punkten nach 4 Spielen im Soll.
21.09.2023 - 17:37 Uhr
Doig wird den Gialloblu mit einer Knöchelverletzung vrstl. einen Monat fehlen, realistisch erscheint eine Rückkehr in den Kader am 21.10. gegen Napoli.
23.09.2023 - 08:00 Uhr
Bereits heute spielt Verona schon wieder - und es geht zu einem Gegner, bei dem es traditionell gar nichts zu holen gibt.
32 Auftritte gab es bislang in San Siro als Gast bei der AC Milan - es stehen 0 Siege für die Mastini zu Buche, ganze 13 Mal reichte es für ein Remis.
Die Bilanz wird im Übrigen nicht besser, bezieht man die Spiele bei Inter mit ein: 32 Spiele, 21 Niederlagen, 11 Remis. Kein Sieg.
64 Spiele in San Siro also für die Gialloblu und nicht ein einziger Sieg - doch jede Saison gibt es dann doch wieder zwei Mal die leise Hoffnung, dass der Bann gebrochen wird. So auch heute.
Tatsächlich treffen zwei sehr gut gestartete Teams aufeinander, wenngleich bei Milan gefühlt der Haussegen schief hängt nach den beiden letzten Partien. Nichtsdestotrotz wird Milan insbesondere nach der 5-1 Derbyniederlage hochmotiviert zu Werke gehen - den Veronesern könnte dabei allerdings die ein oder andere taktische Änderung samt Rotation auf Seiten Milans entgegenkommen. Könnte. Allzu viel Hoffnung ist es dann bei mir doch nicht.
Die Scaligeri müssen bekanntlich auf Josh Doig verzichten, können ansonsten aber bis auf die Langzeitausfälle (Henry, Braaf plus Neuzugang Tchatchoua) aus dem Vollen schöpfen.
Coach Baroni hat während der Woche auf der PK Neuzugang Suslov sehr gelobt, ich vermute daher, dass der junge Slowake nach seinem vielversprechenden Debüt nach seiner Einwechslung gegen Bologna von Beginn an spielen könnte. Ansonsten erwarte ich die taktische Ausrichtung betreffend keine großen Überraschungen, ich vermute, dass Verona so spielen wird:
Montipò; Magnani, Hien, Dawidowicz; Terracciano (Faraoni), Hongla, Duda, Lazovic; Suslov (Folorunsho), Ngonge; Bonazzoli.
Mit etwas Glück ist vielleicht ein Punktgewinn drin - er wäre verdammt wichtig angesichts der kommenden 16 Tagen mit vor Serie A-Spielen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Leider werde ich dir Partie erst heute Abend im Re-Live schauen können, allerdings werde ich zumindest Halbzeit zwei auf Radio Verona im Auto verfolgen.
Dai Verona, vinci per noi!
32 Auftritte gab es bislang in San Siro als Gast bei der AC Milan - es stehen 0 Siege für die Mastini zu Buche, ganze 13 Mal reichte es für ein Remis.
Die Bilanz wird im Übrigen nicht besser, bezieht man die Spiele bei Inter mit ein: 32 Spiele, 21 Niederlagen, 11 Remis. Kein Sieg.
64 Spiele in San Siro also für die Gialloblu und nicht ein einziger Sieg - doch jede Saison gibt es dann doch wieder zwei Mal die leise Hoffnung, dass der Bann gebrochen wird. So auch heute.
Tatsächlich treffen zwei sehr gut gestartete Teams aufeinander, wenngleich bei Milan gefühlt der Haussegen schief hängt nach den beiden letzten Partien. Nichtsdestotrotz wird Milan insbesondere nach der 5-1 Derbyniederlage hochmotiviert zu Werke gehen - den Veronesern könnte dabei allerdings die ein oder andere taktische Änderung samt Rotation auf Seiten Milans entgegenkommen. Könnte. Allzu viel Hoffnung ist es dann bei mir doch nicht.
Die Scaligeri müssen bekanntlich auf Josh Doig verzichten, können ansonsten aber bis auf die Langzeitausfälle (Henry, Braaf plus Neuzugang Tchatchoua) aus dem Vollen schöpfen.
Coach Baroni hat während der Woche auf der PK Neuzugang Suslov sehr gelobt, ich vermute daher, dass der junge Slowake nach seinem vielversprechenden Debüt nach seiner Einwechslung gegen Bologna von Beginn an spielen könnte. Ansonsten erwarte ich die taktische Ausrichtung betreffend keine großen Überraschungen, ich vermute, dass Verona so spielen wird:
Montipò; Magnani, Hien, Dawidowicz; Terracciano (Faraoni), Hongla, Duda, Lazovic; Suslov (Folorunsho), Ngonge; Bonazzoli.
Mit etwas Glück ist vielleicht ein Punktgewinn drin - er wäre verdammt wichtig angesichts der kommenden 16 Tagen mit vor Serie A-Spielen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Leider werde ich dir Partie erst heute Abend im Re-Live schauen können, allerdings werde ich zumindest Halbzeit zwei auf Radio Verona im Auto verfolgen.
Dai Verona, vinci per noi!
26.09.2023 - 07:36 Uhr
Der Tenor nach der 1-0 Niederlage bei der AC Milan war bei Trainern und Spielern nahezu der gleiche: Leichte Enttäuschung, mit etwas mehr Mut wäre ein Remis für die Veroneser machbar gewesen. Das kann man schon so stehen lassen – wenngleich dieser Umstand eher nicht an der Stärke der Gialloblu sondern vielmehr an der Inspirationslosigkeit der Milanisti lag, die einmal mehr ihre Stärken nicht ausspielten.
Ironischerweise leitete Michael Folorunsho den Gegentreffer mit einem unnötigen Fehlpass im Mittelfeld ein, ansonsten war er aber der stärkste Veroneser auf dem Feld. Er findet sich langsam aber sicher auf Serie A-Niveau ein – der erste Treffer scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, so hatte er auch wenige Minuten nach dem Gegentreffer nach hervorragender Außenrist-Flanke von Eigengewächs Filippo Terracciano die Möglichkeit per Kopf auszugleichen – leider zu unplatziert.
Wie auch immer – ein Punktgewinn in Mailand war „never on the cards“, daher gilt: Blick nach vorne. Nach vorne, das heißt „auf morgen“. Atalanta kommt um 18.30 Uhr ins Bentegodi – und damit einmal mehr ein schwerer Brocken, der solide in die Saison gestartet ist. Positiv für Verona: Atalanta-Stürmer Gianluca Scamacca wird verletzungsbedingt fehlen, somit gibt es immerhin eine offensive Waffe des Gegners weniger zu verteidigen.
Dennoch erwartet die Veroneser traditionell eine schwere Partie gegen die in Verona ungeliebten Lombarden, datiert der letzte Heimsieg in Verona doch aus dem Februar des Jahres 2016 – ein 2-1 Sieg mit den Torschützen Luca Siligardi und Giampaolo Pazzini.
Immerhin gab es seit jenem Jahr zwei Auswärtssiege in Bergamo – wie immer also sind all diese Bilanzen nach Spielbeginn nur noch Makulatur. Außer es geht für Hellas Verona nach Mailand: Die Bilanz von zwischenzeitlich 65 Spielen ohne Sieg in San Siro ist für die Scaligeri vielmehr Fluch als bloß Makulatur…
Eine weitere unschöne Nachricht, glücklicherweise mit Happy End, gab es von einem Ex-Veroneser: Matteo Abbate, zwischen 2010 und 2013 für die Veroneser in der Verteidigung aktiv und inzwischen Coach von Serie C-Klub Pergolettese (Provinz Cremona), wurde am Rande des Spiels seines Teams bei Vicenza ohnmächtig und wurde ins Krankenhaus gebracht. Dort wurden jedoch keinerlei Ausfälligkeiten festgestellt und Abbate wurde wieder entlassen.
Abbate war Teil der Veroneser Serie C-Mannschaft, die 2011 die Rückkehr in die Zweitklassigkeit schaffte. Noch heute ist er sehr verbunden mit dem Verein, ist ab und an auch im Bentegodi anzutreffen - als stinknormaler Fan. Die Zeit in der Drittklassigkeit hatte Team, Fans und Verein beinahe genauso zusammenschweißen lassen wie der Scudetto 85 die damalige Mannschaft…
Kleine Impression gefällig? Dann hier entlang: https://youtu.be/mHLsj7WzWwc?si=rvtWqlZrTUf_YdrQ
Ironischerweise leitete Michael Folorunsho den Gegentreffer mit einem unnötigen Fehlpass im Mittelfeld ein, ansonsten war er aber der stärkste Veroneser auf dem Feld. Er findet sich langsam aber sicher auf Serie A-Niveau ein – der erste Treffer scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, so hatte er auch wenige Minuten nach dem Gegentreffer nach hervorragender Außenrist-Flanke von Eigengewächs Filippo Terracciano die Möglichkeit per Kopf auszugleichen – leider zu unplatziert.
Wie auch immer – ein Punktgewinn in Mailand war „never on the cards“, daher gilt: Blick nach vorne. Nach vorne, das heißt „auf morgen“. Atalanta kommt um 18.30 Uhr ins Bentegodi – und damit einmal mehr ein schwerer Brocken, der solide in die Saison gestartet ist. Positiv für Verona: Atalanta-Stürmer Gianluca Scamacca wird verletzungsbedingt fehlen, somit gibt es immerhin eine offensive Waffe des Gegners weniger zu verteidigen.
Dennoch erwartet die Veroneser traditionell eine schwere Partie gegen die in Verona ungeliebten Lombarden, datiert der letzte Heimsieg in Verona doch aus dem Februar des Jahres 2016 – ein 2-1 Sieg mit den Torschützen Luca Siligardi und Giampaolo Pazzini.
Immerhin gab es seit jenem Jahr zwei Auswärtssiege in Bergamo – wie immer also sind all diese Bilanzen nach Spielbeginn nur noch Makulatur. Außer es geht für Hellas Verona nach Mailand: Die Bilanz von zwischenzeitlich 65 Spielen ohne Sieg in San Siro ist für die Scaligeri vielmehr Fluch als bloß Makulatur…
Eine weitere unschöne Nachricht, glücklicherweise mit Happy End, gab es von einem Ex-Veroneser: Matteo Abbate, zwischen 2010 und 2013 für die Veroneser in der Verteidigung aktiv und inzwischen Coach von Serie C-Klub Pergolettese (Provinz Cremona), wurde am Rande des Spiels seines Teams bei Vicenza ohnmächtig und wurde ins Krankenhaus gebracht. Dort wurden jedoch keinerlei Ausfälligkeiten festgestellt und Abbate wurde wieder entlassen.
Abbate war Teil der Veroneser Serie C-Mannschaft, die 2011 die Rückkehr in die Zweitklassigkeit schaffte. Noch heute ist er sehr verbunden mit dem Verein, ist ab und an auch im Bentegodi anzutreffen - als stinknormaler Fan. Die Zeit in der Drittklassigkeit hatte Team, Fans und Verein beinahe genauso zusammenschweißen lassen wie der Scudetto 85 die damalige Mannschaft…
Kleine Impression gefällig? Dann hier entlang: https://youtu.be/mHLsj7WzWwc?si=rvtWqlZrTUf_YdrQ
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dellascala am 26.09.2023 um 07:49 Uhr bearbeitet
26.09.2023 - 20:14 Uhr
Überraschung: Im Kader für morgen steht Neuzugang Jackson Tchatchoua, dessen Genesung nach seinem Autounfall im Juni in Marokko scheinbar gut verlaufen ist. Ich bin gespannt auf seine kommenden Wochen und Monate, nachdem andere Teams aufgrund seines unklaren Gesundheitszustands von einer Verpflichtung Abstand genommen hatten.
Und dann steht auch Thomas Henry im Kader - etwas überraschend, erstmals nach über 9 Monaten und seinem Kreuzbandriss. Sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass Milan Djuric angeschlagen fehlt. Cabal und Mboula im Übrigen ebenfalls.
Und dann steht auch Thomas Henry im Kader - etwas überraschend, erstmals nach über 9 Monaten und seinem Kreuzbandriss. Sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass Milan Djuric angeschlagen fehlt. Cabal und Mboula im Übrigen ebenfalls.
28.09.2023 - 09:31 Uhr
Verona verliert das gestrige Heimspiel mit 0-1 gegen Atalanta. Schütze des goldenen Tores war Koopmeiners.
Die Scaligeri sind damit seit 4 Spielen sieglos, lediglich gegen Bologna gab es einen Punktgewinn (3 Niederlagen). Damit steht man weiterhin bei 7 Punkten - allerdings nun bereits nach 6 Spieltagen. Und damit nähert sich die Punkteausbeute langsam aber sicher wohl auch dem tatsächlichen Leistungsniveau.
Das Spiel gegen Atalanta war inzwischen das dritte Spiel hintereinander ohne Torerfolg. Ja, ein altbekanntes Problem in Verona, das in den letzten Jahren immer wieder vorgekommen ist (Ausnahme: Die Offensive um Barak, Simeone, Caprari unter Tudor). Doch - leicht ernüchternd war das gestern dann schon. Baronis Team geht insgesamt sehr wenig offensives RIsiko, zu keiner Zeit bestand wirkliche "Gefahr", dass Verona ein Tor erzielen könnte. Auch Comebacker Henry schaffte da keine Abhilfe - in den kommenden Wochen sehe ich ebenfalls nicht, wie man dieses Problem lösen kann.
Vielleicht durch ein anderes System? Immerhin spielt Baroni noch immer in seinem eigentlich ungeliebten 3-4-2-1, doch ich sehe momentan nicht, wie mitten in der ersten schwierigen Saisonphase auf sein bevorzugtes 4-3-3 umgestellt werden sollte. Und auch nicht, welches Spielermaterial dafür in Frage käme.
Man hat gestern auch gesehen, dass man sich nicht auf kreative Momente von Ngonge verlassen kann. Dafür spielt der junge Belgier zu unkonstant, das darf auch nicht das einzige Rezept sein. Verona war harmlos, zurückhaltend, abwarten. Ohne, dass es ein Aufäumen gegeben hätte, nicht einmal in den letzten Minuten.
Die einzigen Lichtblicke: Der gebürtige Veroneser Terracciano sowie der eingewechselte Suslov, der die einzige wirkliche Chance mit einem DIstanzschuss hatte. Das war einfach nicht genug.
Am Montag geht es zu Ivan Juric' Torino. Eine schwere Begegnung, bei der durchaus ein Punkt drin sein kann. Vorausgesetzt, man lässt dem Gegner nicht wieder Räume en masse - und man traut sich selbst auch mal aufs Tor zu schießen.
Am Spieltag darauf kommt ein weiterer Ex-Coach ins Bentegodi: Eusebio Di Francesco samt seiner furios gestarteten Frosinone-Mannschaft. Ein Pflichtsieg. Sollte man beide Partien verlieren, dann sieht das doch schon wieder sehr suboptimal aus...
Die Scaligeri sind damit seit 4 Spielen sieglos, lediglich gegen Bologna gab es einen Punktgewinn (3 Niederlagen). Damit steht man weiterhin bei 7 Punkten - allerdings nun bereits nach 6 Spieltagen. Und damit nähert sich die Punkteausbeute langsam aber sicher wohl auch dem tatsächlichen Leistungsniveau.
Das Spiel gegen Atalanta war inzwischen das dritte Spiel hintereinander ohne Torerfolg. Ja, ein altbekanntes Problem in Verona, das in den letzten Jahren immer wieder vorgekommen ist (Ausnahme: Die Offensive um Barak, Simeone, Caprari unter Tudor). Doch - leicht ernüchternd war das gestern dann schon. Baronis Team geht insgesamt sehr wenig offensives RIsiko, zu keiner Zeit bestand wirkliche "Gefahr", dass Verona ein Tor erzielen könnte. Auch Comebacker Henry schaffte da keine Abhilfe - in den kommenden Wochen sehe ich ebenfalls nicht, wie man dieses Problem lösen kann.
Vielleicht durch ein anderes System? Immerhin spielt Baroni noch immer in seinem eigentlich ungeliebten 3-4-2-1, doch ich sehe momentan nicht, wie mitten in der ersten schwierigen Saisonphase auf sein bevorzugtes 4-3-3 umgestellt werden sollte. Und auch nicht, welches Spielermaterial dafür in Frage käme.
Man hat gestern auch gesehen, dass man sich nicht auf kreative Momente von Ngonge verlassen kann. Dafür spielt der junge Belgier zu unkonstant, das darf auch nicht das einzige Rezept sein. Verona war harmlos, zurückhaltend, abwarten. Ohne, dass es ein Aufäumen gegeben hätte, nicht einmal in den letzten Minuten.
Die einzigen Lichtblicke: Der gebürtige Veroneser Terracciano sowie der eingewechselte Suslov, der die einzige wirkliche Chance mit einem DIstanzschuss hatte. Das war einfach nicht genug.
Am Montag geht es zu Ivan Juric' Torino. Eine schwere Begegnung, bei der durchaus ein Punkt drin sein kann. Vorausgesetzt, man lässt dem Gegner nicht wieder Räume en masse - und man traut sich selbst auch mal aufs Tor zu schießen.
Am Spieltag darauf kommt ein weiterer Ex-Coach ins Bentegodi: Eusebio Di Francesco samt seiner furios gestarteten Frosinone-Mannschaft. Ein Pflichtsieg. Sollte man beide Partien verlieren, dann sieht das doch schon wieder sehr suboptimal aus...
28.09.2023 - 15:09 Uhr
Habe mich hier länger nicht zu Wort gemeldet, aber die letzten Partien dennoch meist komplett live gesehen. Und das war meist leider kein Augenschmaus. Gegen Bologna hat man noch sehr ansehnlich kombiniert in der ersten Hälfte. Hat mir Mut für die schwierigen Partien gegen Milan und Atalanta gemacht. Gegen Milan war auch mehr drin, die waren an dem Tag sehr schwach. Die Ernüchterung hat bei mir auch im gestrigen Match gegen Atalanta eingesetzt. Viele Serie A-Mannschaften können sehr gut verteidigen, aber man hatte wirklich gar keine Lösungen gegen Atalanta. War dann doch etwas enttäuschend. Die nächsten Aufgaben werden wohl nicht leichter, aber nur 4 Tore nach 6 Spielen ist eben wirklich sehr dürftig. Vielleicht dann stärker über Standards gehen. Man hat ja ein paar wuchtige Leute in der Mannschaft.
Serdar fand ich im übrigen bisher relativ enttäuschend. Er ist noch nicht in der Serie A bzw. in der Mannschaft angekommen. Also es muss sich alles noch etwas finden, vielleicht spielt man in Torino ja zumindest einen etwas mutigeren Ball.
Serdar fand ich im übrigen bisher relativ enttäuschend. Er ist noch nicht in der Serie A bzw. in der Mannschaft angekommen. Also es muss sich alles noch etwas finden, vielleicht spielt man in Torino ja zumindest einen etwas mutigeren Ball.
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