Italien - weitere Vereine und Themen

⚽ - Hellas Verona F.C. - Gli Scaligeri

29.06.2018 - 23:53 Uhr
Habe schon länger nichts mehr getippt, aber die letzten Spiele dennoch verfolgt. Kämpferisch ist das doch meist sehr ordentlich, aber es muss halt auch mal ein Dreier wieder her. Auch wenn man das für das Lazio-Spiel nur schwerlich einfordern konnte, in Unterzahl war es schon schwierig überhaupt etwas Zählbares zu ergattern.

Mit Blick auf die nächsten Gegner wird klar, dass die Wochen der Wahrheit in der Hinrunde anstehen. Zuhause gegen Cagliari und Salernitana muss man gewinnen. Da es unten ein Schneckenrennen bislang ist, ist Hellas noch mittendrin. Aber ein neuer Impuls von Außen wäre wohl sehr wichtig. Ein paar Neuzugänge, ein Trainerwechsel oder eben beides.
Es sind mal wieder düstere Zeiten an der Adige. Zwar ging es sportlich in den letzten Wochen etwas bergauf (1-1 gegen Lazio, 0-1 in Florenz, 2-0 gegen Cagliari), ehe man am Tag vor Silvester gegen den bisherigen Tabellenletzten aus Salerno mit 0-1 verlor – so stehen die Veroneser aus Platz 17, punktgleich mit dem 18. aus Cagliari – doch die Niederlage gegen Salernitana war nicht die einzige Hiobsbotschaft der vergangenen Tage.

Aber der Reihe nach. Es wird kompliziert, versprochen. Die sportliche Situation ist gerade nicht wirklich relevant.

Bereits vor Wochen habe ich die derzeitige Situation in Verona detailliert geschildert. Ich habe zudem dieses vermeintliche Konsortium, bestehend aus amerikanischen und britischen Investoren unter Führung des unpopulären früheren Sportdirektors Francesco Marroccu, erwähnt – obwohl die Übernahme des Vereins durch jenes offensichtlich kurz bevorstand, ist es seitdem erstaunlich ruhig um den Verkauf des Vereins durch Präsident Maurizio Setti geworden. Und das hat Gründe.

„Verkaufen oder Sterben“ titelte Hellastory vor wenigen Tagen. Viel Dramatik, die in diesem Falle tatsächlich mehr als nur angebracht ist. Isak Hien ist bereits fix nach Bergamo gewechselt, gemeinsam mit Primavera-Bomber Siren Diao. Josh Doig steht vor einem Abgang (Sassuolo, Torino, Bologna), ebenso Eigengewächs Filippo Terracciano (Milan, Florenz.) Weitere werden folgen (Ngonge, Hongla). Ein Aderlass im Januar, nachdem man im Sommer diverse Millionengebote abgelehnt hatte? Merkwürdig. Oder doch nicht?

Wie nun bekannt ist, Verona schloss die Saison 2022-23 mit einem Verlust von € 11,7 mio ab. Das schlechteste Ergebnis, seit Setti den Verein 2012 übernommen hatte. Bereits in der Weihnachtswoche erfolgten Hausdurchsuchungen und Untersuchungen bei Setti und anderen Leuten im Vereinsumfeld, offensichtlich wurden sogar Settis Vereinsanteile aufgrund der Untersuchung wegen „betrügerischen Bankrotts“ eingefroren und beschlagnahmt. Bereits in den vergangenen Jahren gab es mehrfach Untersuchungen seitens der Guardia di Finanza, damals offiziell allerdings nicht Hellas Verona betreffend, sondern vielmehr Settis Modeunternehmen „Manila Grace“. Tatsächlich hielten sich schon damals hartnäckig Gerüchte, der Präsident habe mit Geldern aus der Hellas-Kasse anderweitige Löche in seinem Firmenkosmos geflickt. Diese hatte Setti heftigst dementiert.

Nun also die Zahlen, schwarz auf weiß. Oder, besser: rot auf weiß.

€ 11,7 mio Verlust – wohlgemerkt trotz der Rekordeinnahmen im Zeitraum der Setti-Ära in Höhe von € 30,9 mio. Im relevanten Bilanzierungszeitraum betraf dies folgende Einnahmen: € 8 mio für Ilic, 6,7 für Casale, 5,4 für Caprari, 3,6 für Simeone, 2,5 für Barak und € 0,8 mio für Ivor Pandur).

Dieser Verlust lässt sich laut Hellastory auf drei Gründe zurückführen:

- Anstieg der Personalkosten, insbesondere durch die Erhöhung von ergebnisabhängigen Prämienzahlungen (Anstieg von € 15,5 mio im Vergleich zu 2021-22). Interessant hierbei: Die variablen Bonizahlungen haben sich hierbei verdreifacht, stiegen 2022-23 auf € 12,5 mio. Wohlgemerkt ist dies eine Verdreifachung im Vergleich zu einer Saison 21-22 unter Coach Tudor, die Hellas Verona auf dem neunten Platz beendete. Absurd - doch offensichtlich versuchte Setti, das Wunder der letzten Saison durch Extra-Motivationen in monetärer Form für die Spieler noch reizvoller zu machen. Logisch, diese Prämien dürften von ziemlicher Höhe gewesen sein, immerhin schien der Nichtabstieg zu vielen Zeitpunkten während der Saison unmöglich zu sein…

Für Setti schienen diese horrende Bonuszahlungen aus wirtschaftlicher Sicht jedenfalls das kleinere Übel zu sein als ein möglicher Abstieg in die Zweitklassigkeit.

- Erhöhung der Abschreibungskosten um € 4,2 mio (Mehrjährige Spielerrechte).

- Erhöhung von Finanzaufwendungen auf € 4,5 mio, was einer Vervierfachung im Vergleich zur Vorsaison entspricht. Dies ist auf die gestiegene Verschuldung sowie die generellen Zinserhöhungen zurückzuführen.

Das Vereinsnettovermögen zum 30.06.2023 sank auf € 2,1 mio. Die Gesamtverbindlichkeiten beliefen sich auf € 162,0 mio, überstiegen somit den vermeintlichen Gesamtwert des Vereins um mehr als das Anderthalbfache.

Auch die Nettofinanzposition hat sich deutlich verschlechtert. Diese dient als Kennzahl zur Messung der gesamten Finanzposition eines Unternehmens gegenüber Banken und Kreditgebern, entwickelte sich hierbei von einem Negativ in Höhe von € 32,0 mio zum Stichtag 30.06.2022 zu einem Negativ von €65,6 mio zum Stichtag 30.06.2023. Dieses Ungleichgewicht soll durch kommende und kurzfristig erzielte Kapitalgewinne „abgefedert“ werden. Zudem stiegen auch die Steuerschulden um fast eine Million.

Als Folge jener Kennzahlen wurde durch die Wirtschaftsprüfer eine schriftliche Zusage von Setti gefordert, um diverse Prognosen mit Hinblick auf den Stichtag 30.06.2024 einzuhalten, um so den Geschäftsbetrieb auch gewährleisten zu können.

Eine Prognose für 2023-24 lässt sich hingegen nicht wirklich treffen, allerdings geht Hellastory davon aus, dass…

- eine geringere Abschreibungslast fällig sein wird, man prognostiziert einen Rückgang um über € 6 mio auf ca. € 15,0 mio. Dies ist Sportdirektor Sogliano zu verdanken, der klug und günstig Spieler holte.

- die Finanzbelastungen um mehrere Millionen steigen werden. (Höhere Zinssätze für Schulden, Erhöhung des finanziellen Engagements)

- niedrigere Einnahmen durch Spielerverkäufe auf dem Sommertransfermarkt 2023 generiert wurde , wenngleich hierzu noch wie oben angesprochen weitere Einnahmen folgen werden (wenngleich diese oftmals „spekulativ“ sind, da Verona gerne mit prozentualen Weiterverkaufsbeteiligungen arbeitet).


Verona benötigt auf Basis all jener Zahlen dementsprechend finanzielle Mittel. Diese Mittel können nur durch eine Senkung der Personalkosten sowie die Realisierung anderer Kapitalgewinne im jetzigen Wintertransferfenster bzw. spätestens noch im Juni generiert werden, um so ein negatives Nettovermögen verbunden mit einer Rekapitalisierung seitens Maurizio Setti zu vermeiden. Letzteres wird höchste Priorität für Setti haben.

Ein weiteres Problem für Setti, allerdings scheint die Beschlagnahmung seiner Firmenanteile das heikelste zu sein. Die weitere Entwicklung dieser Causa ist momentan noch ungewiss.

Schlagen wir den Bogen zurück zu dem vermeintlich so interessierten Konsortium, welches ich eingangs erwähnt hatte. In Angesicht der aufgeführten finanziellen Aspekte scheint es nicht verwunderlich, dass sich die Übernahme des Vereins zerschlagen hat.

Dass eine solche Übernahme nicht allzu fern gewesen sein kann, beweist der im Kontext der veröffentlichten Zahlen noch ungewöhnlichere Transfersommer der Mastini, als er für Setti-Verhältnisse ohnehin schien: Wenige Verkäufe trotz vieler hochdotierter Angebote (Ngonge, Hien). Setti wollte mit dem Halten der Leistungsträger schlicht und ergreifend bessere Verkaufsbedingungen für sich schaffen, die Wettbewerbsfähigkeit des Teams wahren. Nun muss der Deal allerdings geplatzt sein – anders ist das plötzliche Verkaufen diverser Leistungsträger, das in den kommenden Wochen folgen wird, nicht zu erklären.

„Verkaufen oder Sterben“ – „Verkaufen“ von Spielern zum finanziellen Überleben des Vereins, „Verkaufen“ des Vereins zum wirtschaftlichen Überleben von Setti.

Oder eben „Sterben“ – wobei man mit ziemlicher Gewissheit davon ausgehen kann, dass zumindest die sportliche Lage der Veroneser zum Saisonende 23-24 mit einem „Sterben“, sprich: dem Abstieg in die Serie B, enden wird. Alles andere wäre im Kontext der Gesamtsituation ein noch größeres Wunder als der Klassenerhalt in der vergangenen Saison.

Ein Abstieg in die Serie B ist allerdings das kleinere Übel als das nicht allzu unrealistische worst case-Szenario: „Sterben“ im Sinne des vorläufigen Tods von Hellas Verona.

Dunkle Epochen, die vor nicht allzu langer Zeit weit weg schienen. Die curva sud hat es seit vielen Jahren geahnt…

•     •     •

/=\
2-1 Niederlage bei Tabellenführer Inter - ich habe jetzt einige Stunden Abstand gebraucht, um das alles verarbeiten zu können. Ich will hier auch gar nicht mehr näher drauf eingehen, auf dieses Spiel - leider hat man sich für einen ordentlichen Auftritt erneut nicht belohnt.

Um dieses Kapitel mit den Worten von Sportdirektor Sean Sogliano abzuschließen, die er nach dem Spiel gegenüber den Medienvertreten äußerte (frei übersetzt): Er sei kein Mensch, der oft über den VAR oder die Schiedsrichter im Allgemeinen spreche - doch der Ellbogenstoß im eigenen Strafraum von Bastoni vor dem 2-1 Siegtreffer von Inter sei kein Fehler gewesen, sondern ein Mangel an Respekt vor dem Verein Hellas Verona, der Stadt Verona sowie den Veroneser Anhängern. Dies sei eine Schande.

Deutliche Worte, die man so unterschreiben muss - ich kann jedem nur wärmstens empfehlen, sich die letzten 15 Minuten plus Nachspielzeit im Re-Live anzuschauen.

Es wurde übrigens ein Verfahren gegen Sogliano seitens der FIGC eingeleitet. Ein selbiges sollte lieber den ein oder anderen Ex-Veroneser in Diensten von Inter treffen, nach dessen unterirdischen Verhalten gegenüber Henry, nach dem verschossenen Elfmeter des Franzosen. Aber genug der Worte über ein Spiel, dessen letzte Minuten als "skandalös" in die Serie A-Geschichte von Hellas Verona eingehen werden. "Soli Contro Tutti".

Umso wichtiger ist nach dem Spiel in Mailand, wo Hellas einen klaren Aufwärtstrend nach der so enttäuschenden Heimniederlage gegen Salernitana zeigte, das folgende Heimspiel am Samstag gegen Empoli. Verona liegt inzwischen wieder auf Platz 18 mit 14 Punkten und damit einen Punkt vor Empoli (19.) Ein 6-Punkte-Spiel also - gegen Cagliari siegte man unter solchen Umständen, gegen Salernitana verlor man. Es wird spannend.

Bis dahin wird allerdings noch einiges an Wasser die Adige hinab fließen. Heißt: Das Transferfenster ist offen und in Verona herrscht viel, viel Bewegung. Bislang nur wenig fixes, aber vieles das wohl kommen wird. Sogliano muss mal wieder zaubern - auch wenn das im Sommer suboptimal lief, immerhin kann man eigentlich nur Tomas Suslov als Volltreffer bezeichnen. Der junge Slowake spielte einmal mehr eine Riesenpartie gegen Inter.

Ein kleiner Überblick, ungeordnet und ohne Gewähr auf Vollständigkeit, ob der Vielzahl der Gerüchte:

- Suslov ist das richtige Stichwort. Der slowakische Nationalspieler kam aus dem niederländischen Groningen, nach dem Transfer von Ngonge war er der zweite Transfer vom dortigen FC binnen weniger Monate. Und auch er schlug voll ein. Also schaut sich Sogliano erneut in der Eredivisie um: Vieles deutet daraufhin, dass Offensivmann Elayis Tavsan aus Nijmegen zu den Scaligeri stößt. An ihm ist man seit langem dran, die Finalisierung des Deals scheint Formsache zu sein.

- Er könnte (leider) Cyril Ngonge ersetzen. Der belgische Leistungsträger hat sich nach mäßigem Saisonstart in den letzten Wochen erheblich gesteigert und damit einmal mehr das Interesse größerer Vereine auf sich gezogen. Derzeit scheint ein Transfer zur Fiorentina die wahrscheinlichste Option zu sein, es gibt allerdings auch Spuren nach England.

- Isak Hien ist schon weg, ein weiterer Leistungsträger absolviert derzeit seinen Medizincheck bei seinem neuen Verein: Filippo Terracciano (AC Milan). Das Veroneser Eigengewächs wird einen Fünfjahresvertrag in Mailand unterschreiben.

- Als Ersatz für Hien (Atalanta) soll ein anderer, junger Schwede kommen: Edvin Kurtulus in Diensten von Hammarby soll laut Hellaslive aus Stockholm nach Verona kommen.

- Milan Djuric, der am Samstag in Mailand das Team als Kapitän anführte, wird mit Aufsteiger Genoa in Verbindung gebracht.

- Der Konkurrent um den Klassenerhalt aus Salerno soll an Ex-Spieler Bonazzoli sowie Davide Faraoni Interesse zeigen.

- Die Spur von Josh Doig zu Torino ist weiterhin heiß...

- Koray Günter könnte es in die B zu Como ziehen, Hongla dagegen ziemlich sicher nach Spanien zu Granada.

- Als Ersatz für den jungen Katalanen Diao, bester Torschütze der Primavera und nun ebenfalls neuer Atalanta-Spieler, wurde für die Primavera von Torino der junge Stürmer Nicolo Franzoni geholt. Ob er Diao qualitativ ersetzen kann, wird sich zeigen, immerhin kennt er aber Verona bestens, war er doch in seiner frühen Jugend bei "Stadt"-Rivale Chievo zugegen.

Um es noch mit den Worten von Hellastory abzuschließen: Die Spieler wollen Verona nicht verlassen, der Verein will sie verkaufen.

Warten wir mal ab, was die kommenden Wochen bringen. Ich hoffe noch immer auf ein kleines Wunder und einen lediglich überschaubaren Aderlass. Die Gerüchte suggerieren allerdings leider anderes...

P.S.: Ganz vergessen, erwähnenswert von Samstag ist noch das Serie A-Debüt des jungen Brasilianers Charlys, der ebenso wie Kallon eingewechselt wurde. Kallon ist dahingehend überraschend, als dass seine Leihe nach Bari inklusive KO seit mehreren Tagen vor dem Abschluss stehen soll…

•     •     •

/=\

Dieser Beitrag wurde zuletzt von dellascala am 08.01.2024 um 16:38 Uhr bearbeitet
Terracciano zu Milan fix.

Ich möchte den Twitter-Post von Hellas Verona nicht vorenthalten:

https://x.com/hellasveronafc/status/1744407364868911594?s=46&t=fGlcOeO-AZYUqA6fHvmMIQ

Weinend

•     •     •

/=\

„Wäre es nach mir gegangen, hätte ich eine Stadt wie Verona niemals verlassen.“
Nach längerer Zeit habe ich mal wieder etwas "frei" gehabt und mich im fünften Teil der "Serie" #hellasveronastory um einen echten Rockstar aus der Veroneser Geschichte gekümmert.

•     •     •

/=\
Einen 2-1 Erfolg gab es am Samstag gegen Empoli. Milan Djuric und Cyril Ngonge glänzten einmal mehr als Torschützen, ehe Zurkowski für Empoli verkürzen konnte. Verona konnte im Anschluss den Sieg allerdings sichern, obwohl Duda noch mit Rot vom Platz flog. Erneut eine klare Fehlentscheidung zu Ungunsten der Gialloblù – aber das ist nach den letzten Wochen bekanntlich nichts Neues.

„SOLI CONTRO TUTTI“ war seitens der Hellas Army vor der Curva Sud zu lesen. Der allseits bekannte Spruch der Veroneser war leider nie treffender als in den vergangenen Wochen. Dies ist auch der Vereinspolitik geschuldet. Besser: Der Politik von Setti.

Bereits am Freitagabend um 18.00 Uhr versammelten sich 600 Anhänger der Veroneser vor dem Vereinsgelände. Ihr Ziel: Ein friedliches Gespräch mit Präsident Setti. Im zuvor veröffentlichten Communiqué wurde verdeutlicht, welch Narrenfreiheit der Präsident in der Lokalpresse genießt. Tatsächlich war in den vergangenen Wochen von der Problematik um fehlende Gelder, Vorwürfe der Insolvenzverschleppung sowie daraus resultierenden Spielerverkäufe - wenn überhaupt - nur vereinzelt zu lesen. Setti selbst wurde nicht einmal nach einer Stellungnahme gefragt. Journalistische Sorgfaltspflicht? Fehlanzeige.

Die Curva Sud wollte nun endlich eine Stellungnahme von Maurizio Setti. Einfach mal klare Aussagen, wie es um den Verein bestellt ist. 600 Fans versammelten sich, sangen, rollten Spruchbänder aus. Klingelten an der Via Olanda – erfolglos: wie erwartet, Setti zeigte sich nicht.

Demensprechend gespannt war ich, als ich mich in der Nacht von Freitag auf Samstag in Richtung Verona begab. Was würde der Folgetag bringen? Wie würde die Curva reagieren? Wie würde die Stimmung sein? Und vor allem: Wie würde die Mannschaft auf den „Skandal“ von Mailand reagieren?

Kurz gesagt: Die Mannschaft zeigte einmal mehr, trotz der weiteren Gerüchte um die Zukunft von Leistungsträgern und Verein, ihr Herz und ihre ungebrochene Leidenschaft. Der zweite Sieg in den letzten vier Spielen – das ist ob der aktuellen Lage kaum zu fassen. Ein riesiges Lob auch a Marco Baroni, der mehr oder weniger unbeeindruckt „sein Ding“ durchzieht und es geschafft hat, die Mannschaft zu formen und - aller Widrigkeiten zum Trotz - zusammenzuschweißen. Und zu motivieren.

Ansonsten zog auch die Curva „ihr Ding“ durch. Ab und an wurde Setti in den Gesängen adressiert, ansonsten zeigte man einmal mehr, dass dieser Verein so viel mehr als irgendein korrupter Präsident ist, dessen Absichten man seit Jahren durchschaut hatte. So auch der Tenor ums Stadion herum sowie in der Stadt.

Gestern dann die Nachricht – die Veroneser Lebensversicherung Cyril Ngonge wird zu Napoli wechseln. Einnahmen in Höhe von € 20 mio plus Boni für die Scaligeri .Auf dem Papier ein solider Deal, der sich mindestens in die Top 3-Verkäufe der Veroneser einreiht, auf einer Ebene mit den Verkäufen von Marash Kumbulla und Juan Iturbe. Doch wieviel dieses Geldes wird tatsächlich Hellas Verona zur Verfügung stehen? Fraglich. Eigentlich sollte man mit den Verkäufen von Hien, Terracciano, Hongla und vor allem Ngonge nun mehr als genügend flüssige Mittel zur Verfügung haben. Plus dem Leihabgang des langjährigen Kapitäns Faraoni. Eigentlich. Niemand weiß genau, was Setti treibt. Es ist wahrscheinlich, dass weitere Abgänge (Doig, Henry, Djuric) folgen werden. Trotz einer bereits generierten Summe in Höhe von locker über € 35 mio in dieser Transferperiode. Sogliano muss erneut zaubern, es werden (günstige) Zugänge folgen. Wieder einmal – und wieder einmal ein „ Gamble“, welches wie bei Ngonge gut ausgehen kann. Oder wie in vielen anderen Fällen nicht ganz so gut.

Quo vadis, Hellas Verona? Man weiß es nicht. Wie lange kann die Leidenschaft der Spieler und die Verbundenheit der Kurve und der Stadt den Verein noch tragen, in diesen schweren Zeiten? Eine Frage, die durch die kommenden Monate beantwortet werden wird.

Gestern Abend trudelte dann die Meldung ein, dass eine Gruppe namens „Casillo“ die Fabrik, das Business sowie die Marke „Manila Grace“ selbst für 700.000€ übernommen hat. Die Modemarke gehörte Setti, die Zwangsauktion war vom Gericht in Modena angeordnet. Auch hier gab es einen Fehlbetrag in Höhe von € 12 mio, wobei Setti im Mai letzten Jahres eine Einigung mit den Gläubigern erzielen konnte.

Man weiß also, wohin die Gelder der Verkäufe fließen: in die Tasche von Maurizio Setti. Hoffen wir, dass er bald verknackt wird – die Ermittlungen laufen bekanntlich. Und hoffen wir, dass Hellas Verona bald frei von Setti ist – und zwar nicht durch eine Insolvenz…

•     •     •

/=\
„Lustig“ ist auch der Gedanke, dass am Samstag das Spiel gegen die Roma um Neu-Coach De Rossi ansteht.

Der Transfer von Josh Doig zu Sassuolo, einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, wird wohl ebenfalls heute finalisiert. Die Vereine haben sich bereits geeinigt.

Es gibt weiterhin noch keinen Neuzugang. Im Vergleich zu vor zwei Wochen hat sich der Kader für das Roma-Spiel also wie folgt verändert:

Den Verein verlassen haben Terracciano, Hien, Hongla, Kallon, Faraoni, Ngonge und Doig. Dazu werden Coppola, Lazovic und Duda gesperrt fehlen. 10 Spieler aus dem festen Spieltagskader.

Hinzu kommen die anhaltenden Gerüchte um Djuric (Genoa), Henry (Palermo) und Mboula (Spanien).

Braaf, Günter und Hrustic sind seit Monaten außen vor.

Somit stellt sich der Kader (und die Elf) am Samstag von alleine auf - es bleiben ganze 16, 17 Spieler übrig. Und da sind Djuric, Henry und Mboula mit einberechnet…

Was eine Witzveranstaltung.

•     •     •

/=\
Vor den Augen von Damiano Tommasi, seines Zeichens Bürgermeister der Città di Verona sowie früherer Spieler sowohl bei der AS Roma als auch bei Hellas Verona, zeigten sich am Samstagabend im Stadio Olimpico zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten, die letztlich zu einer 2-1 Niederlage für die Veroneser führten.

Sicherlich, insbesondere in Anbetracht der unterirdischen ersten Halbzeit der Veroneser ist dies kein gänzlich unverdientes Resultat – allerdings hätten sich die Gastgeber nicht beschweren dürfen, wäre für Verona ein Remis rausgesprungen. Für die Gialloblù fehlte (wieder einmal) das letzte Quäntchen Glück, ebenso stand das eigene Unvermögen einem Punktgewinn (erneut) im Wege.

Ein Doppelschlag von Lukaku und Pellegrini sorgte Mitte der ersten Halbzeit für die zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Römer Führung. Bei beiden Gegentreffern stand der als Rechtsverteidiger agierende Jackson Tchatchaou völlig neben sich, ermöglichte so den Römern mit seinen Fehlern Platz und Treffer. Die Darbietung des Belgiers fügte sich allerdings nahtlos in den gesamten Kontext ein: Verona stand nicht gut, verteidigte schlecht und insbesondere das Mittelfeld war in der Defensivbewegung teilweise non-existent.

Nach der Halbzeitpause dann ein anderes Bild: Die Roma wirkte plötzlich passiv, Verona hingegen erkämpfte sich mehr und mehr Spielanteile. Inklusive des (vermeintlichen) Lohnes – eine wunderbare Flanke von Suslov köpfte der bis dahin passive Michael Folorunsho ins Netz der Römer, das Referee-Gespann um den VAR erkannte allerdings ein Foul des Torschützen am Niederländer Rick Karsdorp, der vielmehr über seine eigenen Füße stolperte bzw. aus einem Minikontakt eine Riesensache machte.

Wieder einmal eine absolut lächerliche Entscheidung gegen Verona mit leider relevantem Einfluss auf das Spiel. In den letzten Wochen kann man eine auffällige Häufung von solchen Entscheidungen gegen die Scaligeri beobachten, selbst ohne Vereinsbrille hat dies einen zunehmend bitteren Beigeschmack. SOLI CONTRO TUTTI, der geneigte Leser dieses Threads kennt das ja bereits. zwinker

Nur wenige Minuten später war es dann mal wieder das eigene Unvermögen, dass den Veronesern einen Torerfolg und damit den Anschlusstreffer kostete: Einen Handelfmeter, den Djuric selbst herausgeholt hatte, drosch der Bosnier mit einem absurden Vollspann-Schuss in den römischen Nachthimmel. Ein wahrhaftiger Uli-Hoeneß-Gedächtniselfmeter – doch für Verona ist dies umso bitter, da es bereits der dritte verschossene Elfmeter hintereinander gewesen ist (Djuric in Florenz, Henry bekanntlich bei Inter – und nun Djuric in Rom). Das ist absolut eigenes Unvermögen, das teuer zu stehen kommen kann. Die Konkurrenz punktet unabdinglich (Empoli und Frosinone jeweils mit Siegen).

Es blieb zunächst also beim 2-0, ehe Folorunsho – in Rom geboren und bei Lazio ausgebildet – mit einem überragenden Dribbling sowie tollem Abschluss aus der Distanz verkürzen konnte. Herausragende Schusstechnik der Napoli-Leihgabe.

Nachdem Anschlusstreffer hatte Verona noch die ein oder andere Möglichkeit, allerdings ohne wirkliche Gefahr ausstrahlen zu können, wenngleich man das Spiel nach dem Spiel zu diesem Zeitpunkt dominierte und die Roma erheblich wackelte. Warum nicht direkt so.

Positiv hervorheben muss man einmal mehr Tomas Suslov; wie bereits in den vergangenen Wochen drückte der junge Slowake dem Spiel der Mastini seinen Stempel auf. Neben dem Torschützen Folorunsho muss man auch noch Juan Cabal erwähnen – der letztjährige Neuzugang schien bislang noch nicht wirklich angekommen in Verona, allerdings scheint es so, als könne der Kolumbianer seine Chance als LV nach dem Abgang von Josh Doig (Sassuolo) nutzen. Zumindest hinterlässt er wesentlich bessere Eindrücke als zuvor in der Innenverteidigung. Klasse Partie! Und auch bei Suat Serdar ist eine Formsteigerung zu erkennen, er konnte seinen zweiten Startelfeinsatz in Folge feiern, hatte die ein oder andere solide Aktion und war in der Entstehung des Treffers von Folorunsho mit einem cleveren Block gegen Bove maßgeblich beteiligt.

Somit eine weitere Niederlage für Verona, die durchaus vermeidbar gewesen wäre. Vielen Dank auch an den VAR…

Letztendlich zeigte die Mannschaft in der zweiten Halbzeit einmal mehr ihr großes Kämpferherz – der Glaube an den Klassenerhalt lebt. Wenngleich mich die ganzen Spiele derzeit schon ziemlich mitnehmen… Ich bin verhalten optimistisch, der Charakter der Mannschaft stimmt. Viele der jungen Spieler entwickeln sich von Woche zu Woche sichtbar weiter und werden besser und wichtiger.

Am Sonntag steht dann die nächste 6-Punkte-Partie gegen Frosinone um Ex-Coach Di Francesco an – bis dahin könnte auch der ein oder andere Neuzugang an der Via Olanda zu Verona präsentiert werden. Kaum zu glauben.

Am heutigen Montag stehen offenbar gleich zwei Medizinchecks an:

Der bereits länger gehandelte Stürmer Tijjani Noslin wird aus der Eredivisie von Fortuna Sittard kommen. Der 24-jährige erzielte in dieser Saison drei Treffer in 13 Spielen, kann sämtliche Positionen in der Offensive variabel bekleiden, kommt insbesondere aber auf Rechtsaußen zum Einsatz, wo nach den Abgängen von Ngonge und Kallon sowohl Qualität als auch Quantität fehlen.

Ruben Vinagre wird vielen ein Begriff sein, der Portugiese galt einst als hoffnungsvolles Talent, spielte bei Sporting und den Wolverhampton Wanderers, ehe u.a. auch Verletzungen einen Strich durch seine so hoffnungsvolle Karriere machten. Zwischenzeitlich ist Vinagre bei Hull City aktiv, er soll in Verona auf der Linksverteidiger-Position für die so dringend benötigte Unterstützung sorgen.

Es gibt zudem weitere Gerüchte unter anderem um Javairo Dilrosun, Ex-Herthaner in Diensten von Feyenoord, Joseph Ceesay (RV, Malmö FF) sowie den Norweger Osame Sahraoui (Heerenveen). Letztgenannter wäre ein absoluter „Top-Deal“, der junge Norweger wäre der ideale Ngonge-Ersatz – rein vom Potenzial her wäre dies für Veroneser Verhältnisse gar ein echter „Blockbuster-Move“, an welchen ich noch nicht wirklich glauben kann.

Viele der Gerüchte um Zugänge und Abgänge (Henry) werden sich in den kommenden Tagen notgedrungen konkretisieren und finalisieren. Es bleibt spannend, was Sogliano noch reißen kann (und vor allem: darf!). Ein Sahraoui-Deal wäre ungewöhnlich, wenngleich die nötigen Millionen vorhanden wären…

Denn: Hellas Verona konnte einen Serie A-Einnahmerekord für eine Wintertransferperiode erzielen. Die bislang generierten € 40 mio bedeuten einen zweiten Platz in der „Einnahmerekord-Tabelle“ hinter der Viola aus Florenz, die im Winter 2021-22 satte € 86 mio einnehmen konnte. Hierbei übertraf man auch den eigenen, alten Einnahmerekord aus dem Winter 2019-20 (€ 36 mio, Einnahmen unter anderem durch die Verkäufe von Amrabat und Rrahmani).

Zum Abschluss noch eine ungewöhnliche Anekdote: Die Veroneser Trainerlegende Andrea Mandorlini wurde heute beim CFR Cluj in Rumänien entlassen. Sein Nachfolger soll ein anderer bekannter Ex-Veroneser werden: Adrian Mutu. Sachen gibt’s…

•     •     •

/=\
Vergangenes Wochenende gab es ein 1-1 gegen Frosinone. Zunächst verschoss Duda den vierten Elfmeter in Folge für Verona (!) - ehe der jüngere Slowake Tomas Suslov den Bann brach und Verona mit seinem ersten Ligatreffer per Elfmeter in Führung brachte. Kaio Jorge konnte für Frosinone ausgleichen. Letztendlich ein gerechtes Remis.

Auf Seiten der Abgänge und auch - Achtung: Überraschung! - auf Seiten der Zugänge hat sich in den letzten Tagen einiges getan. Insbesondere viele Gerüchte.

Meine ausführliche Zusammenfassung und Bewertung der so zahlreichen Zu- und Abgänge folgt dann am Freitag nach Ende der Transferperiode - alles andere hätte bei diesem Volumen keinen Sinn gemacht.

•     •     •

/=\
Nun gut, wo soll man anfangen. Die letzten Stunden, Tagen, Wochen – sie haben vor allem eines hinterlassen: Ratlosigkeit. Neben Verärgerung. Sarkasmus, und ja, natürlich auch: Hass. Verachtung. Es ist ein wahrhaftiger Melting Pot der Gefühle, der alle mit hineinzieht, die es in irgendeiner Form mit den Veronesern halten.

Fangen wir heute doch einfach mal am Ende an. Mit einer Anekdote, die den Zustand von Hellas Verona ganz treffend beschreibt.

André Silva sollte die neue Sturmhoffnung sein, ein Brasilianer in Diensten des portugiesischen Erstligisten Vitoria Guimaraes. Mit portugiesischem Pass. Dachte man – und das offensichtlich nicht nur in Portugal, sondern auch in Verona.

Und so landete Silva in Verona, der Transfer wurde von den Medien bereits als perfekt vermeldet. Der Vertrag lag bereit, der Medizincheck war terminiert, die Vereine waren sich einig. Doch nur eines fehlte. Genau: der portugiesische Pass. Es stellte sich heraus, dass jener Pass gar nicht existiert – der Deal platzte, da die Gialloblù bereits alle Nicht-EU-Kaderplätze vergeben hatten und haben.

Ein Armutszeugnis, sowohl für den portugiesischen Verein als auch für die Veroneser – treffender könnte ein „Transfer“ den aktuellen Zustand des Vereins tatsächlich nicht beschreiben.

Verschaffen wir uns also einen kurzen Überblick über die Transferbewegungen. Die Gründe für die zahlreichen Abgänge habe ich bereits vielfach dargestellt, diesen Part überspringe ich.

Die Abgänge – in chronologischer Reihenfolge, von Beginn des Transferfensters bis jetzt:

Isak Hien (Atalanta), Balde Siren Diao (Atalanta), Filippo Terracciano (AC Milan), Yayah Kallon (SSC Bari), Marco Faraoni (ACF Fiorentina), Cyril Ngonge (SSC Napoli), Josh Doig (US Sassuolo), Jayden Braaf (Sittard), Milan Djuric (Monza), Koray Günter (Karagümrük), Riccardo Saponara (Ankaragücü), Jordi Mboula (Racing Santander), Bruno Amione (CS Laguna)

Wohlgemerkt sind unter diesen Abgängen sechs – in Zahlen: 6!!!! – Stammspieler der Hinrunde (Hien, Terracciano, Faraoni, Ngonge, Doig, Djuric) sowie mit Saponara, Mboula und Amione drei weitere Spieler, die zumindest zur erweiterten Stammelf gehörten. Die generierten Einnahmen sollten locker über € 45 mio betragen – viel Geld zum Investieren also.

Das wurde dann natürlich auch gemacht – haha, kleiner Witz am Rande. Sportdirektor Sogliano musste selbstverständlich wieder einmal mit dem begrenzten Budget von Präsident Setti arbeiten – irgendwie eine Mannschaft zusammenstellen, die den Klassenerhalt schafft.

Die Zugänge:

Karol Swiderski (MS, Leihe, Charlotte), Stefan Mitrovic (LA, Crvena Zvezda), Fabien Centonze (RV, Leihe, Nantes), Ruben Vinagre (LV, Leihe, Sporting), Dani Silva (ZM, Guimaraes), Reda Belahayane (DM, OGC Nice), Tijjani Noslin (RA, Fortuna Sittard), Elayis Tavsan (RA, Nijmegen).

Insgesamt investierte der Verein knappe € 6 mio, zusätzlich zu der gezogenen KO von Tomas Suslov (€ 1 mio, Groningen). Es grenzt beinahe an ein Wunder, dass der junge Slowake Suslov, seines Zeichens wohl der Spieler der vergangenen Monate, nach der gezogenen Kaufoption nicht auch noch kurzerhand verscherbelt wurde… Ja – man weiß nicht wirklich, wie man ein Resümee ziehen soll.

13 Abgängen stehen zwar acht Zugänge gegenüber, doch der qualitative Aderlass kann schlicht und ergreifend nicht kompensiert worden sein.

Schwer vorstellbar, dass Sogliano ein solcher Glücksgriff wie mit Ngonge gelungen ist, der im vergangenen Winter aus Groningen kam und schnell zu DEM Leistungsträger avancierte. Ein Glücksgriff – auf einen solchen kann sich Hellas Verona nun wahrlich nicht erneut verlassen.

Die neuen potenziellen Rollen der Spieler werde ich in den kommenden Tagen (versuchen zu) erörtern – wahrscheinlich muss Coach Marco Baroni dies selbst zunächst einmal mit Hilfe von Google, ChatGPT und Transfermarkt tun….

Fortsetzung folgt.

https://mentalitacalcio.de/del-calcio/notizie-di-verona-transfers-01-02-2024/

•     •     •

/=\
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.