1. FC Kaiserslautern 1. FC Kaiserslautern
deadline-day banner

Die Couchingzone

13.08.2010 - 13:19 Uhr
Die Couchingzone |#1021
08.05.2014 - 22:34 Uhr
Jahrgang 4 - Ausgabe 38: Vorsicht Falle - Nepper, Schlepper, Sportbetrüger!


Jüngst stieß ich im ZDF auf eine interessante Sendung die ich glücklicherweise aufgezeichnet habe. Ihr habt sie sicher verpasst. Hier also mein Protokoll:


"Guten Abend meine Damen und Herren!

Willkommen zu einer neuen Ausgabe von "Vorsicht Falle - Nepper, Schlepper, Sportbetrüger!". Nachdem es uns zuletzt gelungen ist den Trickbetrüger Ulrich H. aus München Dingfest zu machen, kommen wir heute zu einem besonders dreisten Gaunerpärchen. Stefan G. und Fritz K. - sie arbeiten meist zusammen und geben sich als Fachleute aus. Dabei verschleiern sie ihre Identität besonders perfide indem sie sich als Stefan K. und Fritz G. ausgeben. Aber Vorsicht! Schon diese Namen sind nicht echt. Und die Masche mit denen die beiden unterwegs sind, hat es in sich. Widmen wir uns heute beispielhaft der erschütternden Geschichte des Opfers Marco H. der als aufrechter Arbeitsuchender ungewollt in die Fänge der beiden geriet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Stimme verfremdet haben und auch das Gesicht nicht zeigen können. Opferschutz steht bei uns an erster Stelle. Hören Sie jedoch selbst.

Marco H.: "Das war ja auch zu schön um wahr zu sein. Hätte mir gleich auffallen sollen. Ich saß in meiner Küche und hatte mal wieder nichts zu tun. Wie auch? Bewerber ohne Qualifikationen und mit hohen Gehaltsforderungen haben es heutzutage verdammt schwer auf dem Arbeitsmarkt. Jedenfalls las ich gewissenhaft wie immer den "Oggersheimer Postillion" als ich im "Stellenmarkt" direkt unter einem Angebot für Hilfsgabelstaplerfahrer auf eine Anzeige stieß, die zu mir passte wie sonst keine vorher und auch keine nachher. Da stand der Text, der mein Leben verändern sollte. Ich werde mich natürlich immer an den Wortlaut erinnern:

"Wollen auch Sie 5.000,- € in der Woche verdienen? Mit nur zwei Stunden Arbeit? Wollen auch Sie ein teures Auto fahren und ein großes Haus bewohnen? Qualifikation und Erfahrung nicht notwendig. Werden Sie jetzt erfolgreich und bewerben Sie sich unter Chiffre FCK 19.00.02.06"

Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und schickte meine Unterlagen, passt ja praktischerweise alles auf einen Zettel, gleich an den "Postillion". Und kaum drei Tage später hatte ich eine Antwort. Ich fand es etwas merkwürdig, dass ich Stefan G., den ich damals nur als Stefan K. kannte, nicht in einem Büro sondern einer teuren Sektbar treffen sollte. Aber bitte dachte ich bei mir, treffen wir uns eben im "Prickelnden Tropfen" - man kennt mich dort ohnehin. Und vertrauliche Separés haben die da schließlich auch. Was soll's also? Das Gespräch verlief relativ kurz aber wie ich nicht ohne Stolz feststellte, auch erfolgreich. Kaum zehn Minuten nachdem wir die dritte Flasche Sekt geöffnet hatten, wurde ich eingestellt. Wir waren uns zwar nicht ganz so sicher was ich eigentlich machen sollte, aber einen Arbeitsvertrag unterzeichnete ich noch am selben Tag in der Kanzlei eines Anwaltes, der zwar nicht über alles immer richtig informiert zu sein schien, sich aber als Schwiegervater des Finanzvorstandes Fritz K. den ich damals nur als Fritz G. kannte, herausstellte. Mit Fritz habe ich mich dann auch gleich angefreundet. Und siehe da, der hatte seinen Arbeitsvertrag ebenfalls aus dem "Prickelnden Tropfen". Damals, das muss ich im Nachhinein schon sagen, kam mir das gar nicht merkwürdig vor. Überhaupt ging es in der Chefetage recht familiär zu. Nur unten, in der Geschäftsstelle, waren keine richtigen Freunde. Die sind mir irgendwie fremd geblieben mit ihren kleinen Autos. Mürrische Leute mit gehetzten Gesichtern. In der Direktion hingegen fand man einen Freund hier, eine Verwandte da, man wusste in jedem Fall immer mit wem man es zu tun hatte. Und natürlich waren wir alle dankbar. Denn fast alle hatten ihr Bewerbungsgespräch im "Prickelnden Tropfen" geführt. Man munkelte sogar, dass einige gar kein Bewerbungsgespräch gebraucht hatten, aber das war mir damals natürlich völlig egal.

Etwas schwieriger wurde es als ich versuchte meinen Aufgabenbereich zu definieren. Ich sollte "Teammanager" werden. Jedenfalls stand das auf dem Türschild, dass man für mich an meinem schicken Büro angebracht hatte. Also dachte ich mir, dann kannst Du ja gleich mal loslegen. Doch als ich nach längerer Zeit der Suche einen Betrieb gefunden hatte, der den Mannschaftsbus zu Motivationszwecken in rosa lackieren sollte, musste ich feststellen, es gab bereits einen Teammanager! Und noch viel schlimmer, auch der ging ganz vertraulich mit Stefan G., den ich damals nur als Stefan K. kannte, um. Das hätte mir natürlich spanisch vorkommen müssen, aber wissen Sie, die waren alle so nett und Stefan meinte, er würde mir das erklären. Es sei bei einem Chef ganz normal, dass der viele Freunde und sogar Verwandte einstellt. Schließlich müssten die ja auch irgendwo Geld verdienen und wer umgibt sich nicht gern mit Leuten die man mag und die einem wohlgesonnen sind? Und was wäre man auch für ein Freund, wenn man nicht ein wenig Geld verteilen würde? Als ich anmerkte, dass ihm der Laden aber doch gar nicht gehöre und es deshalb ja einen Aufsichtsrat gäbe, hat er bloß gelacht. Wenn ICH das heute so erkläre klingt das natürlich völlig absurd. Aber Sie hätten es hören sollen, wenn ER es sagt, dann will man das einfach glauben. Ich solle mir nicht so viele Gedanken machen. Eigentlich solle ich am besten gar nicht denken.

Und so habe ich es dann auch eine Weile gehalten. Schönes Büro, etwas zu wenig Gehalt - aber das ist ja bei allen Arbeitnehmern so, schöne Aussicht, das schien mir doch alles ganz erstrebenswert. Ein ganz normales Arbeitnehmerleben eben. Und im "Prickelnden Tropfen" kommt man als "Teammanager" auch viel besser rüber. Und was hatte ich auch zu nörgeln? Fritz K. - den ich damals nur als Fritz G. kannte, hatte mir ja alles ganz genau aufgeschrieben. Und eine detaillierte Anweisung in einen speziellen ledergebunden Ordner geheftet der mit folgender Aufschrift versehen worden war:

"Konzept zur Beschreibung der Stelle des Teammanagers als Bindeglied und Kompetenzbeschreibung in der Gesamtstruktur eines Vereins im Profisport".

Wenn man ihn zur Hand nahm war er richtig schwer. Zwar waren alle Seiten in einer Sprache bedruckt, die ich nicht lesen konnte, aber das hat mich damals nicht weiter gestört. Ich erinnere mich noch an den Anfang: "Lorem ipsum" stand da geschrieben. Wissen Sie was das bedeutet? Na egal.

Eine Seite war jedoch auf Deutsch. Und die habe ich natürlich besonders gründlich gelesen. "Anweisungen für Pressegespräche" lautete die Überschrift. Und dann folgten die Regeln.

1. Führe keine Pressegespräche.

2. Wenn Du es gar nicht vermeiden kannst, rede viel über das Wetter.

3. Wenn Du nach deiner Aufgabe im Verein gefragt wirst, dann antworte mit folgendem Satz:

"Ich bin die Schnittstelle zwischen Mannschaft und Verein. Ich kümmere mich um die Anliegen der Mannschaft und vertrete die Interessen des Vereins."


Am Anfang ging das auch prima. Aber irgendwann gab es die erste Krise. Nein ich meine nicht den Abstieg und die verpassten Saisonziele. Auch nicht die wachsenden Schulden und die aberwitzigen Transfers. Der Stefan bog das immer wieder hin. Der hat so eine Gabe es den Leuten zu erklären. Das hat schon etwas magisches. Er sagt dann einfach, es geht nicht besser, und schon finden sich ganz viele Menschen, die das ohne Nachfrage wiederholen. Und das verstärkt sich dann selbst. Ich geb Ihnen mal ein Beispiel. Einmal hat er im Winter ganz viele neue Spieler auf Pump geholt. Als die Leute unruhig wurden wegen der Kosten hat er gesagt, sie sollten sich keine Sorgen machen, das sei alles bloß ein "Vorgriff" auf den Sommer. Im Sommer hat er dann wieder ganz viele andere Leute geholt und die vom Winter waren alle wieder weg. Ich sage Ihnen, das hat richtig viel Kohle gekostet. Ist gar keinem aufgefallen!

Nein, das richtige Problem war ein Pressegespräch. Als ich wieder einmal das Konzept zitierte blickte mich der Reporter an und sagte, dass das ja schön und gut wäre, aber es gäbe doch bereits einen Teammanager. Was denn der eigentlich so genau mache? Und was ich denn anderes täte? Und warum man denn zwei davon haben müsse, wenn man zuwenig Geld hat? Erst kam ich ins Stottern. Aber dann hatte ich einen Geistesblitz und sagte spontan etwas, dass Stefan dann einfach übernommen hat. Ich sagte, man brauche unbedingt zwei. Fand ich vollkommen logisch. Schließlich heißt es ja auch zweite Liga. Da steckt's ja schon drin. Aber irgendwie war der Reporter nicht zufrieden. Also habe ich Stefan angerufen und mein Problem erklärt. Der kam dann dazu, erzählte noch etwas von seiner Oma und sagte sinngemäß das Gleiche. Nur klang es irgendwie anders. Klüger und wegweisender. Dann hat er noch angefügt, dass man auch deshalb das Geld für zwei Teammanager ausgeben müsse, weil man sich keinen Sportdirektor leisten könne, den er selber ja auch für notwendig halte. Und da hat der Reporter das geglaubt. Und so hat er es dann immer gemacht.

Als Stefan sehr viel später aber wieder einmal Geld von der Stadt wollte, die nennen das Stadiongesellschaft oder so, haben die das so nicht mehr geschluckt. Es reichte offenbar nicht mehr zu sagen, man brauche einfach zwei Teammanager. Denn es begann ein Wahljahr. Und da sind die Politiker schwieriger als sonst und benutzen Begriffe wie "Außenwirkung". Stefan bekam das Geld trotzdem. Aber das hatte Folgen. Eines Morgens, als ich in mein Büro kam, hatte ich plötzlich ein neues Türschild: "Jugendkoordinator" stand da drauf. Ich war ganz panisch als ich bei Stefan anrief und fragte, was ein "Jugendkoordinator" denn eigentlich für Aufgaben hat. Der beruhigte mich schnell. Mach einfach das gleiche wie vorher, meinte er nur. Und Fritz K., den ich ja damals nur als Fritz G. kannte, hatte auch schon ein neues Konzept für mich geschrieben. Ich lernte also wieder fleißig auswendig, was ich antworte, wenn ich gefragt werden sollte. Diesmal lautete der Satz:

"Ich bin die Schnittstelle zwischen Jugend und Verein. Ich kümmere mich um die Anliegen der Jugend und vertrete die Interessen des Vereins."

Das erschien mir alles sehr plausibel und ich machte weiter wie bisher. Das ging auch eine Weile gut bis, ja bis wann eigentlich? Ich glaube die wirklichen Schwierigkeiten begannen, als ich wieder ein neues Türschild bekam. "Sportdirektor" hat da drauf gestanden und Fritz K., den ich zu diesem Zeitpunkt immer noch für Fritz G. hielt, hatte auch dieses Mal ein tolles Konzept für mich geschrieben. Aber es funktionierte nicht so recht. Pressegespräche ließen sich nicht mehr so konsequent vermeiden und begannen über mich regelrecht hereinzubrechen, bevor ich das neue Konzept verinnerlichen konnte. Und es kam wie es kommen musste. Zwischen den ganzen komplexen Konzepten kam ich etwas durcheinander und sprach den verhängnisvollen Satz, der den ganzen Wirbel auslöste. Das tut mir bis heute irgendwie leid, aber es war so kompliziert. Während einer Pressekonferenz zur Einstellung eines zweiten Sportdirektors (Anmerkung der Redaktion: Es handelte sich um Markus S.) Auf die Nachfrage nach meinen Kompetenzen hätte ich wohl einfach sagen sollen, dass man auf jeden Fall zwei Sportdirektoren brauche, wenn man nur einen Teammanager hat. Das ist mir heute auch klar und es wäre so weiter gegangen wie bisher. Aber die vielen Konzepte brachten mich wohl ein wenig durcheinander und deshalb antwortete ich:

"Ich bin die Schnittstelle zwischen Stefan K. und Stefan K. Ich kümmere mich um die Anliegen von Stefan K. und vertrete die Interessen des Stefan K. ."

Der Rest ist ja bekannt. Ich bin rausgeflogen. Stefan K. der sich als Stefan G. herausstellte, ist genauso verschwunden wie Fritz K. der sich mir gegenüber immer als Fritz G. ausgegeben hat. Zuletzt hörte ich, die beiden sollen in Frankfurt gesehen worden sein. Was soll ich denn jetzt machen? Ich habe keinen Job und mein Anwalt sagt, die wollen das Geld zurück. Mein Gott, was mach ich denn jetzt?"


Soweit die erschütternde Geschichte des Marco H. - ein Opfer wie es Sportbetrügern häufig unterkommt. Dabei gehen die immer nach der gleichen Methode vor. Scheinbar harmlose Stellenanzeigen locken das später schamlos ausgenutzte Opfer. Deshalb, seien Sie skeptisch.

Die Polizei gibt Ihnen die folgenden drei goldene Hinweise um sich vor dieser Masche zu schützen:

1. Lassen Sie gesunden Menschenverstand walten. Aufwand und Ertrag sollten immer im Verhältnis stehen und Widersprüche in öffentlichen Aussagen nicht unter den Tisch fallen.

2. Durch blindes Wiederholen sinnloser Aussagen ergibt sich keine plausible Begründung.

3. Viele Freunde und Verwandte des Chefs gibt es allenfalls in Sekten keinesfalls am Arbeitsplatz.

Damit sollte das Wichtigste gesagt sein. Beachten Sie diese Regeln und Ihnen bleibt das Schicksal von Marco H. erspart. Und das ist notwendig. Es gibt noch viele Marco H.'s in dieser Organisation. Erschütternd - nicht wahr? Wir verabschieden uns für heute. In der nächsten Sendung befassen wir uns dann mit dem spektakulären Fall der Angela G. und ihres dicken Freundes Siegmar M. die versucht haben, unsere Demokratie an Großkonzerne zu verkaufen. Guten Abend!"

So das war die Sendung. Gibts glaube ich auch in der Mediathek.



Gruß Berti





In der Couchingzone werden auch völlig fiktive Geschichten erzählt. Sollten doch einmal Ähnlichkeiten zum richtigen Leben auftreten, so ist das nichts als Zufall. Die größten Erfinder sind neben Berti auch noch der Ingenieur Bahli, Daniel Kohlmeyertrieb, Laudere, der sich in seiner unerschöpflichen Kreativität selbst einen lateinischen Namen gegeben hat und ihn als "Mundart" tarnt - und der königliche Autoproduzent Butduma, der sowohl den klapprigen Suparu, als auch den schicken VW Sahan erfunden hat - die allerdings beide bei Testfahrten auf unserem Werksgelände nicht richtig funktionierten. Umkreist wird die ganze Gesellschaft durch den Roadrunner meint Running-Man. Alle zusammen veröffentlichen sie die "Couchingzone" am Freitag um 12:00 Uhr und an jedem anderen Spieltag. Miep-Miep!


Sicherheitshinweis. Für alle die diesen Text nicht deuten können: Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine Satire. Der Vorgang ist frei erfunden und entbehrt jeder Grundlage.

•     •     •

Bertikoks - Transfermarkt since 2003. Originalmitgliedsnummer 1686. Keine anonyme Kritik: FCK MGLD 2151

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bertikoks am 08.05.2014 um 22:51 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1022
09.05.2014 - 08:16 Uhr
Handwerklich solide! :cool





Nein, Spaß beiseite. Hab mich königlich amüsiert bei der Lektüre!

Sehr tiefsitzendes Couching!
Die Couchingzone |#1023
09.05.2014 - 08:43 Uhr
Eduard Zimmermann wäre stolz auf dich gewesen, Berti G., den ich bisher nur als Berti K. kannte. Sehr liebevoll nachempfunden. Ob jetzt mehr Fiktion oder Realität dahinter steckt, das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. ;)

Ein absolut würdiger Abschluss dieser Couching-Saison, sofern er es denn war. Falls ja, ein großes Lob an alle Couchisten, vor allem an die Debütanten und -onkel. Habt ihr echt klasse gemacht. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich wäre froh, wenn ihr alle in dieser Zusammensetzung weiter machen könntet.

•     •     •

"Wenn am Wochenend' die Massen, in die Fußballstadien ziehn,
da kann ich es nicht lassen, mich ziehts zum Betze hin.

Die Stimmung ist dort ganz famos, wie kanns auch anders sein,
und geht das Spiel dann richtig los, stimmen alle mit mir ein:

Olé Olé, Olé Ola, der FCK ist wieder da!
Olé Olé, Olé Ola,
die roten Teufel sind ganz wunderbar!"
Die Couchingzone |#1024
09.05.2014 - 08:54 Uhr
ist ja schön geschrieben, aber ich verstehe das nicht. :P

Müsste der Prickelnde Tropfen nicht Tropfender Hahn heißen? Und was hat diese Geschichte mit Staplerfahren zu tun?

:ugly

Schickes Ding, schickes Ding!

•     •     •

FCK Fans, wir leiden und das mit viel Erfahrung! Ist uns noch zu helfen?
Die Couchingzone |#1025
09.05.2014 - 10:46 Uhr
Eigentlich wären mal wieder ein Promistimmen fällig, aber ich hab grad keine Zeit, welche einzuholen.

Daher nur ein bescheidener Satz von Kohlmeyer, auch als Coolmeyer und Hohlgeier bekannt:

So soll Satire sein.

•     •     •

"Du kannst auf deinen Verein stolz sein, aber eigentlich nicht auf die Tatsache, ein Fan dieses Vereins zu sein. Denn die Fan-Werdung vollzieht sich bekanntlich ähnlich wie die sexuelle Orientierung: Da kommt etwas über dich, das du nicht beeinflussen kannst. (...) . Du kannst deinem Verein nicht einfach die Gefolgschaft kündigen. Du kannst deinem Verein nicht den Tritt versetzen. (...) Du kannst deinen Verein nicht einfach loslassen, denn er hält an dir fest."
Thomas Brussig
Die Couchingzone |#1026
09.05.2014 - 19:52 Uhr
Ich find's absolut witzlos. Das Couching endet scheinbar, wie die Saison...

•     •     •

Kaiserslautern Fußballclub olé
Die Couchingzone |#1027
10.05.2014 - 00:32 Uhr
Genial, ich finde es einfach nur Genial
und ja ich habe Lorem ipsum googeln müssen. Aber danach wurde es immer besser.

Ich Danke Euch für das Begleiten dieser na sagen wir mal schwierigen Saison. Ihr seid die einzige Konstante darin.
Danke dafür.

•     •     •

Der Südpfälzer hat zu diesem physikalischen Phänomen ein ganz lapidares Sprichwort auf Lager: „Alles was de nuff schmeise duh‘sch, des kummd irschendwann ach widder runner.“ Alla hopp, so werd’s wohl sei.
Butduma im April 2012



Durlacher achso !!!
Durli Mai 2013
Die Couchingzone |#1028
10.05.2014 - 12:09 Uhr
Die Leidensgeschichte des Marco H. hat mich ein Stück weit betroffen gemacht, irgendwie. Also so, ne?! Aber beruhigend, dass das Ganze fiktiv ist und jeder Grundlage entbehrt. Dann war dieses seltsame Vertrautheitsgefühl wohl nur ein Kung Fu, Déjà-vu oder wie das heißt. Ich vertraue da voll und ganz auf meine Psychoanalytikerin und hacke das jetzt ab! :o

•     •     •

502 Bad Gateway
nginx

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 10.05.2014 um 12:14 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1029
10.05.2014 - 13:49 Uhr
Der Bildungsauftrag wurde mit diesem Couching auf jeden Fall erfüllt! So dürfte doch jetzt hoffentlich jeder mitbekommen haben, dass wir nur noch einen Teammanager haben und möglicherweise deshalb den Aufstieg verpasst haben!

Hieß es doch immer: "Ein Verein wie der 1. FC Kaiserslautern braucht dringend 2 Teammanager. Der sportliche Erfolg ist eng verknüpft mit der richtigen Wahl der Minibar. Außerdem müssen Neuzugänge zum Betzenberg finden. Ein Teammanager alleine kann dies in 2 Stunden Arbeit pro Woche gar nicht bewältigen."

Die Zahl 2 wird mir aber so langsam unheimlich!

2 Teammanager
2 Vorstandsmitglieder
2 Jahre Leihe Occean
2 Millionen Euro (ca.) Verlust 12/13
2 x Prüfstand (bisher)
Liga 2

So, jetzt höre ich aber auf... Bin ich froh, dass das hier alles nur Satire ist!

•     •     •

"(...)was vorher nie denkbar war, das ist beim FCK möglich!" - Norbert Thines

Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKFAN am 10.05.2014 um 14:00 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1030
10.05.2014 - 18:24 Uhr
Na bitte Berti (eine kleine Alliteration als Geschenk), es geht doch!

•     •     •

$ echo "Bonsoir, Elliot"
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.