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Die Couchingzone

13.08.2010 - 13:19 Uhr
Die Couchingzone |#1951
09.03.2017 - 15:11 Uhr
Zitat von bahli77

[
...

Dann die Goten - Maulaf, Dompfaf, Ganzbaf, Pifpaf und Pornograf ... grins

...
Cheers
Bahli


Das sind die Normannen!

Klugscheiszerischer Gruß aus der Pfalz
Dieser Beitrag wurde zuletzt von running-man am 09.03.2017 um 15:12 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1952
09.03.2017 - 18:44 Uhr
Zitat von running-man
Zitat von bahli77

...

Dann die Goten - Maulaf, Dompfaf, Ganzbaf, Pifpaf und Pornograf ... grins

...
Cheers
Bahli


Das sind die Normannen!

Klugscheiszerischer Gruß aus der Pfalz

Normannen mit solchen Namen sind Nordgoten, im Gegensatz zu den Ost- und Westgoten, die heißen dann Cholerik oder Erbsenzählerik wie du ... tongue

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Bahli

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You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)
Die Couchingzone |#1953
10.03.2017 - 03:20 Uhr
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Jahrgang 7, Ausgabe 25

DIE PLASMAWESEN-APOKALYPSE

Von Newtrial
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WAS BISHER GESCHAH

„Das Fundament des Universums müsste dann als ein Möglichkeitsraum, als Potenzial sich überlagernder Verwirklichungschancen, beschrieben werden, nicht als gigantische Maschinerie. Ganz gemäß der Losung: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Verstörend, dass diesen Ansätzen zufolge alle Informationen unseres dreidimensionalen Universums auf einer unendlich weit von uns entfernten Oberflächenebene in zweidimensionaler Weise (zweit-) kodiert sind. Unser Empfinden, in einem dreidimensionalen Raum zu leben, entstünde somit aus so etwas wie einer holographischen Projektion dieser zweidimensionalen Oberfläche.“

CUT

„Draußen wird es langsam hell. Mein Stammhirn rebelliert, begehrt gegen die mit dem Morgen nahende Extinktion auf.“

CUT

„Nun habe ich die Gewissheit, dass ein Teil jener 0,1%, die meine Individualität ausmachen, die Extinktion überstehen werden. Denn der Verein wird weiterleben!“

CUT

„Habe fertig. --- EXTINKTION“

THE END


--- AWAKEN ---


HINTER DEM HORIZONT

Das ambivalente Empfinden nach dem Erwachen aus jenem Aggregatzustand, den sie „Leben“ nennen: Kurze Erleichterung, das lebendige Universum – also der Weltgeist HEGELMEISTER – selbst zu sein, nicht nur ein vergängliches Staubkorn in einem toten All! Aber eben auch: Undefinierbares Bedauern, ein Gefühl des Verlustes und des Vergessens einer wichtigen Information.

Das große Rätsel: Warum begibt man sich als Weltgeist immer wieder in diese schmerzvollen, sterblichen und voneinander getrennten Existenzformen hinein? Was ist denn daraus zu lernen, wenn man doch selbst alles ist, was ist? Was gilt es aus diesem kurzen „Leben“ zu erinnern, was aber dann doch im Erwachen - also dem, was sie „Tod“ nennen - immer wieder vergessen wird? Wie, bei allem gebotenen kosmischen Verständnis, kann sich der Weltgeist denn bitte selbst ein Rätsel sein?

Also wieder von vorne beginnen mit der Arbeit an den Erinnerungsfetzen aus der gerade beendeten Existenzform. Was war es, das keinesfalls vergessen werden durfte?

HEGELMEISTER aktivierte das holographische Netzwerk. Alles Weltwissen war auf dieser zweidimensionalen Oberfläche codiert. Wenn er selbst schon nicht wusste, was er in seiner letzten dreidimensionalen Existenz denn so Besonderes erlebt hatte, musste die Information hier zu finden sein. Akribisch ging er Quantenverschränkung für Quantenverschränkung durch. Da! Ein rundes Objekt, das ihn an etwas zu erinnern schien. Zu hastig wollte er das Start-Qubit auslesen, was umgehend eine besonders massenreiche Sonne zur Supernova kollabieren und die gesuchte Information auf Nimmerwiedersehen in einem Schwarzen Loch verschwinden ließ. Er musste sich einfach besser im Griff haben! Die letzten Erinnerungsengramme der bei der Sternenexplosion unvermittelt untergegangenen, zwei Milliarden Jahre alten, plasmaförmigen Zivilisation drangen in HEGELMEISTERs Weltgeist und störten seine Konzentration. Na toll! Für die nächsten 10 Millionen Jahre konnte er die Suche nun vergessen. So lange würde nämlich die Codierung des Zivilisationswissens der versehentlich vernichteten Plasmawesen dauern, die es sogar fast geschafft hatten, die passende Frage zu der Antwort „42“ zu finden, was das gesamte Universum transformiert hätte. Wirklich dumm gelaufen!

Der Weltgeist legte sich erstmal schlafen. Erneut figurierte in seinen Träumen dieses runde Objekt der Begierde. Was war das bloß? Es strahlte nicht wie eine Sonne, bewegte sich nicht so regelhaft wie ein Planet auf einer elliptischen Umlaufbahn, rotierte zwar mitunter um die eigene Achse – aber längst nicht so schnell wie ein Pulsar – und sandte keine Strahlung aus. Merkwürdige Metaphern formten sich in HEGELMEISTERs Traumerleben: Die Flugkurve des Objektes war „angeschnitten“, die Bewegungsrichtung von einem semi-intelligenten Lebewesen vom Typ „Stieber“ genauso beabsichtigt und Zehntausende andere dieser Lebewesen vom Typ „Stieber“ schrien synchron laut auf, als der Flug des Objekts der Begierde durch ein Netz jäh aufgefangen und beendet wurde. Waren wohl doch nicht so semi-intelligent, so wie die brüllten und jubelten. HEGELMEISTERs Blick wurde durch einen dichten Schleier von aus Wasserstoff und Sauerstoff bestehenden Molekülen getrübt – „Fritz Walter-Wetter“ schoss es ihm durch den nicht vorhandenen Kopf. Er empfand tiefe Befriedigung, was umstandslos per Urknall ein neues Universum mit besonders lebensfreundlichen Bedingungen entstehen ließ. Als HEGELMEISTER erwachte, wusste er, was zu tun war. Denn diesmal hatte er endlich einen Namen.


FRITZ UND DER WELTGEIST

Und diesmal war er auch vorsichtiger beim Aktivieren der Matrix. Er hatte die Weckzeit der Quantenuhr vorsorglich auf 10 Millionen Jahre eingestellt, war entsprechend ausgeruht und die Serverkapazitäten waren nun auch wieder verfügbar. Er schaltete auf „telepathischen Dialogmodus“, was immer etwas Seltsames hatte, weil man dabei als Weltgeist im Grunde innere Selbstgespräche führte. Aber es funktionierte.

„Hallo Fritz Walter! Hörst Du mich und bist Du Dir Deines Quantenzustandes bewusst?“

„HEGELMEISTER, alter Freund! Mit Dir habe ich eh noch ein Hühnchen zu rupfen, so inkompetent, wie Du in den letzten Jahren meines Lebens – und auch noch danach – als ‚Fußball-Gott‘ aufgetreten bist. Dieses Gespräch wird kein Spaziergang für Dich, das verspreche ich.“

„Erzähl mir mehr von diesem ‚Fußball‘. Mir träumte von einem ledernen, kreisrunden Objekt der Begierde. Was ist sein Geheimnis? Und ich kann nur hoffen, dass es ein großes Geheimnis ist, so wie die Plasmawesen dafür leiden und sterben mussten. Und was bitte ist ein Stieber?“

„Deine letzte Frage kann ich nicht beantworten. Aber das Geheimnis des Fußballs liegt tief im Weltgeist selbst begründet. Fragst Du Dich nicht manchmal auch, wieso Du Dir selbst ein Rätsel bist, obwohl Du doch alles bist, was ist?“

„Äääähm, Ja, in der Tat. Aber…“

„Hör auf rumzustottern, ich habe Dir versprochen, dass dieses Gespräch kein Spaziergang für Dich wird. ‚n-Körper-Problem‘? ‚Chaos-Theorie?‘ Dazu jetzt noch mehr oder minder bewusste Wesen, die die Bewegungen von Ball und Spielern absichtlich beeinflussen? Also nicht mehr nur gravitative Einflüsse. Soweit klar?“

„Äääähm….“

„Verflixt HEGELMEISTER, was bringst Du Dir als Weltgeist eigentlich selbst in der Schule bei? So etwas hat ja seinerzeit schon mein Kumpel Horst Eckel seinen Kids in der Realschule in Kusel vermitteln können. Wobei auch dort, zugegeben, einige daran zerbrochen sind und deshalb später z.B. auf die schiefe Paten-Bahn gerieten. Aber egal: Im Kern geht es darum, dass kein Fußballspiel einem anderen gleicht – und dies nicht einmal nach einer unendlichen Folge von Spielen in unendlich vielen Universen je der Fall sein wird oder sein kann. Kannst ja mal einen Test machen und diese Quantenmatrix mit der Aufgabe programmieren, ein beliebiges Spiel auf Basis der Informationen aus den ersten 15 Minuten im weiteren Ablauf zu berechnen. Aber Vorsicht, wenn Du das tatsächlich versuchst, war’s das mit mir, Dir als Weltgeist, dem Universum und dem ganzen Rest, da die Quantenmatrix unweigerlich kollabieren wird. Kommst Du jetzt langsam mal drauf, worum es hier geht? Ich habe zwar ewig Zeit, aber meine Geduld ist begrenzt.“

„Willst Du mir sagen, dass selbst, wenn ich als Weltgeist alles bin, was ist, ich doch nicht wissen kann, wie ich mich selbst entwickle und was die Zukunft bringt?“

„Bravo Einstein, aber das ist noch längst nicht alles! Du kannst nicht mal wissen, wer Du selbst in diesem Moment bist. Du Pflaume durchblickst nicht mal Deine eigene Gegenwart! Um Dich aufgeblasenen Weltgeist zu schaffen, müssen nämlich in jedem Moment unzählige Faktoren zusammenwirken – und niemand vermag dieses Zusammenwirken zu steuern. Und deshalb nehme ich es Dir wirklich übel, dass Du Dich als ‚Fußball-Gott‘ da eingemischt hast. Ja, Du wolltest nur das Beste, das stelle ich nicht in Abrede. Und das mit dem ‚Wunder von Bern‘ hat ja auch geklappt, was aber mehr uns elf Freunden und Sepp Herberger zu verdanken war als Dir! In die FCK-Erfolge aus den 1990er-Jahren hast Du dann aber massiv reingepfuscht und dabei echt übertrieben: Als Aufsteiger zum Meistertitel? Ernsthaft? Die Erschütterung der Macht war damals bis in entfernteste Paralleluniversen – und sogar darüber hinaus bis in die Säbener Strasse – zu vernehmen und hätte um ein Haar sogar das Nichts genichtet. Denkst Du eigentlich nach, bevor Du sowas machst? Oder tust Du es einfach nur, weil Du es kannst?“

„Jetzt mach aber mal halblang, schließlich habe ich Dich groß gemacht und Deinen geliebten FCK zum Mythos werden lassen. Das muss ich mir doch jetzt nicht noch als Unverantwortlichkeit aufs Quantenweißbrot schmieren lassen…“

„…STOPP! Hast Du mir denn überhaupt nicht zugehört? Warum glaubst Du wohl, hast Du mich über die Quantenmatrix angerufen? Ja O.K., O.K., mein Informationspaket abgerufen! Genau, weil Du Träume über ‚angeschnittene Bälle‘ und ‚Fritz Walter-Wetter‘ hattest, die Du Dir nicht erklären konntest. Weil Du das Gefühl hattest, was Wichtiges aus Deinem letzten „Leben“ vergessen zu haben.
Ach ja, nur so nebenbei, die Plasmawesen waren übrigens meine Freunde, Du Honk!
Aber zurück zum Thema: In was, glaubst Du, hast Du als ‚Fußball-Gott‘ mit chronischem Defizit an Durchblick da reingepfuscht?“

„Ich hab’s doch nur gut gemeint! Ich wollte nie, dass ihr absteigt, aber…“

„Du hättest Dich da raushalten müssen! Was glaubst Du, warum ich Dir erzählt habe, dass nie ein Spiel dem anderen gleichen wird? ÜBER DEN FUSSBALL ERNEUERT SICH DAS UNIVERSUM! Und damit leider auch Du, Weltungeist! Und mein geliebter FCK muss und wird sich da selbst wieder rausarbeiten, dazu braucht er weder Dich, noch Dr. Who und UNIT, die X-Men und auch nicht die Agents of S.H.I.E.L.D., Thor und die Avengers! Also halte gefälligst Deine Weltgeistgriffel da raus und besagte Time Lord-, Superhelden- und Halbgötter-Hilfstruppen zurück!“

„Aber Korkut hätte es nicht geschafft…“

„Und deshalb leakst Du mal eben vertrauliche Aufsichtsratsgespräche, versuchst unseren Sportdirektor zu enteiern und störst den gerade erst einsetzenden Erholungs- und Aufbauprozess. WEIL DU ES NUR GUT GEMEINT HAST?!“

„Ich mache es wieder gut…!

„NEIN VERDAMMT, DAS WIRST DU SCHÖN BLEIBEN LASSEN! DU BRINGST ES NOCH FERTIG, DIE UNIVERSELLE WELLENFUNKTION KOLLABIEREN ZU LASSEN UND DANN WIRD ES DAS UNIVERSUM NIE GEGEBEN HABEN!“

„Das täte mir besonders für den FCK leid. Ich bin doch auch nur ein Fan. Aber O.K., ich werde mich nicht mehr einmischen. Was ja bedeutet, dass ich mich nicht mehr in mich selbst einmischen soll. Hmm?! Aber gut. Danke Fritz! Sorry! Und grüß Italia schön von mir!“

„Na klar, ich schicke ihr eine E-Mail. Du weißt schon, dass Du lediglich mit meinem Quantenecho sprichst, oder? Also lass die Sentimentalitäten! Befolge künftig einfach das erste Weltgeist-FCK-Protokoll: 'ALLES IST EINS! AUSSER DER NULL! UND DIE MUSS STEHEN! HINTEN, NICHT VORNE!' Und jetzt raus aus meinen Qubits! --- Warte, halt, noch eins. Na gut, Du hast mich erwischt, ich gebe es zu: Italia und ich haben es irgendwie geschafft, unsere Quantenzustände verschränkt zu halten. Und sie mag Dich, aus welchem Grund auch immer. Jedenfalls: Sie lässt Dich auch lieb grüßen!“


FATAL ERROR

HEGELMEISTER dekohärentierte den Quantenstrom. Schweißgebadet wollte er die Dusche aufsuchen, bis ihm wieder einfiel, dass er derzeit keinen Körper besaß und schweißfrei im Flächenland weilte. Er war voller Reue und besorgte als erstes dem von ihm aus Lautern weg manipulierten Tayfun Korkut einen neuen, einträglichen Job. Und dem FCK eine gesalzene Ablösesumme. Gut gemeint war halt noch lange nicht gut gemacht, das würden sowohl der FCK als auch die Plasmawesen jederzeit bestätigen. Er musste einfach besser werden! Was konnte er nur tun? Und dann durchzuckte ihn die Erkenntnis, was sofort hunderte von Quasaren aufblitzen ließ:

--- Wo stand denn bitte geschrieben, dass die BASF auf ewig nur den Breitensport fördern dürfe?! Und wer war aktuell* deren AR-Vorsitzender? --- Gesichtslos grinsend hackte er sich in den Traum eines gewissen Dr. Jürgen Hambrecht.

…Bis in die Zentrale des Konkurrenten Bayer AG spürte man die Erschütterung der Macht. Und auch der Betzenberg erbebte. Das tödliche Spiel mit dem Investorenhöllenfeuer hatte begonnen.


...to be continued


* Ach ja?! grrr Ihr Null-Checker, die ihr das Jüngste Gericht für eine Koch-Show haltet, wollt mich darüber belehren, dass wir uns „aktuell“ doch 10 Millionen Jahre in der Zukunft befinden und der AR-Vorsitzende der BASF auch bei robuster Gesundheit so lange wohl kaum im Amt durchhalten dürfte? Ernsthaft jetzt? Wohl noch nie was von einem temporären Fragment gehört, was? augen-zuhalten Zu eurer geflissentlichen Kenntnisnahme: „Temporalmechanik“ war mein Vertiefungsfach an der Sternenflottenakademie! Ich kenne mich mit so etwas aus und mache da keine Fehler. Und jetzt Ende der Diskussion! angry

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Im nie versiegenden Quantenstrom ist das Couching die einzige Konstante. Möge die Macht mit den Couchistos sein! Und mit jener schrumpfenden Zahl an Getreuen, die ihnen ein „Lesenswert“ verpassen. Auf ewig verdammt sei der Rest des Forum-Operettenpublikums!

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502 Bad Gateway
nginx
Die Couchingzone |#1954
10.03.2017 - 12:35 Uhr
Ich weiß zwar nicht, was Du geraucht hast, aber das Ding ist ziemlich abgefahren genial !!!

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Krahl - Rasmussen, Frees, Gyamfi - Haas, Kunze, Ritter, Sahin, Joly - Yardimci, Berisha

"Wenn wir schon nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt" (R.Rüssmann)
Die Couchingzone |#1955
12.03.2017 - 11:33 Uhr
Auch der HegeRmeister brauchte zwei Anläufe, um zu verstehen, was aus dem Geiste Newtrials in die zweidimensiale Oberfläche des tm-Orbits graviert wurde. Aber ob er es vollständig verstanden hat oder ebenfalls Nachhilfe braucht, ist nicht sooo sicher.
Sicher ist nur, dass wir diesen HegeLmeister von der Couch fernhalten sollten - der macht doch dauernd alles kaputt mit seinen BigBangs, um sich danach für "neu" enstandenes Leben feiern zu lassen.

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Nichts ersetzt die Romantik eines Flutlichtspiels im Regen... ...und siegen!!

Wir denken nur noch von Grätsche zu Grätsche!

Hate the Game, not the Player!
Die Couchingzone |#1956
13.03.2017 - 06:25 Uhr
Zitat von Newtrial
Die Flugkurve des Objektes war „angeschnitten“, die Bewegungsrichtung von einem semi-intelligenten Lebewesen vom Typ „Stieber“ genauso beabsichtigt und Zehntausende andere dieser Lebewesen vom Typ „Stieber“ schrien synchron laut auf, als der Flug des Objekts der Begierde durch ein Netz jäh aufgefangen und beendet wurde. Waren wohl doch nicht so semi-intelligent, so wie die brüllten und jubelten.

Nur mal so nebenbei bemerkt... stark

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502 Bad Gateway
nginx
Die Couchingzone |#1957
13.03.2017 - 09:05 Uhr
Die ersten paar Absätze habe ich mehrere Male lesen müssen... mehrere Male. Anscheinend war dies für mein System so anspruchsvoll, dass dann auch noch der Computer gestreikt hat und ich fast 6 Stunden an dem Ding herumgedoktort habe... das Gute dabei ist, dass es ich immer noch nicht so ganz verstanden habe. tongue

Ich werde diese Woche leichtere Kost bieten. Versprochen.

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SAPERE AUDE
- Wage es, weise zu sein -

oder nach Immanuel Kant
"Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Die Couchingzone |#1958
13.03.2017 - 10:19 Uhr
Newtrial, sag nicht nie, du hättest nicht nicht keine unerlaubten Stoffe geraucht, um das da oben hinzubekommen. Im Endeffekt ist das musikalisch nahe an solch göttlichen Prog-Rock-Werken wie "A Louse Is Not A Home", "Supper's Ready", "The Watchmaker" oder dem von dir integrierten "Awaken" dran. Am Anfang denkst du, wasndasfürnding, nach dem dritten Lesen summt es in deinem Kopf "wasnhammerharteswahnsinnsbrett" ...

Ich empfehle mehrfaches Lesen, denn sonst läuft man Gefahr, die gesamte Quintessenz nicht mitzubekommen.

Der Erste Lesedurchgang hat mich wohl so erschüttert zurückgelassen, dass ich sowohl vergessen habe, ein Lesenswert zu setzen als auch einen Kommentar zu schreiben ... schief

Cheers
Bahli

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You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von bahli77 am 13.03.2017 um 10:20 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1959
17.03.2017 - 09:08 Uhr
Jahrgang 7, Ausgabe 26: NOBBY M. UND DER SCHLÜSSEL DES KORKHUT

von Butduma


Gefährlich schwankte der überdimensionale Korkhut auf seinem Kopf, als er mit knöchriger Hand in den linken Tränensack griff. Ein riesiger Sack… Derrick wäre sicherlich der Harry abgefahren. Regen rann von der korkenen Hutkrempe auf den matschigen Waldboden. Den Treffpunkt „Johanniskreuz“ hatte er absichtlich gewählt. Was hier vor sich ging musste fernab jeglicher Zivilisation und guter Gastronomie geschehen. Mit einem schmatzenden Geräusch zog er einen prall gefüllten Schlüsselbund hervor.

„Hier. Nimm.“

Die Augen seines Gegenübers lugten spitzfindig hinter 20 Zentimeter dicken Brillengläsern hervor. Aufgeregt huschten zwei kleine Miniaturwischer über die runden Scheiben.

„Und welcher ist es?“
„Das weiß ich nicht, ich habe ihn selbst nie gefunden“, gab der Mann mit dem Korkhut unumwunden zu.
„Und dafür muss ich hier draußen im Regen stehen?“, fragte der kleine Brillenträger.
Der Korkhut wurde ernst: „Im Regen stehe aktuell nur ich, und das selbst im Trockenen.“
„Ist ja gut. Gib her das Ding. Ich bin schon Pitsche Patsche nass.“
„Merke dir eines, kleiner Mann. Egal wie nass du bist, Aliji ist nasser! Ich verabscheue mich jetzt aus privaten Gründen, Tante Käthe wartet mit neuen Pillen auf mich“, sprachs und verschwand im Dickicht.

Nobby M. pfiff einen ausgewilderten Luchs zu sich und ritt auf ihm zurück Richtung Stadt. Während er im wilden Katzgalopp über Sandsteine und unter Kiefern voran huschte, schossen im angesichts dieser seltsamen Begegnung allerlei Fragen durch die Birne. Konnte es wirklich so einfach sein? Würde ein dämlicher Schlüssel genügen? Warum wollte ihm der Mann mit dem Korkhut eigentlich helfen? War Käthe tatsächliche die Tante dieses Sonderlings? Und die wichtigste aller Fragen: Warum trug man in Anatolien so seltsame Hüte? Sicherlich hatten die alle keine Freundin, wenn sie Zeit dazu fanden, aus der Rinde des Korkbaumes derartige Kopfbedeckungen zu schnitzen. Das war wie mit den sozialen Medien: Der Korkbaum, das Internet des Tür…
… ein Ast haute Nobby M. prachtvoll gegen die Rübe.

Der Kuss fühlte sich männlich an… zu männlich. Als Nobby M. zu sich kam, beugte Uwe S. über ihm und setzte mit weit geöffnetem Mund zur nächsten Beatmung an. Kraft der rückkehrenden Lebensgeister, konnte ihm Nobby M. gerade noch Einhalt gebieten. Mit einem Zewa, das er vorsorglich immer in seinem Brustbeutel trug, wischte er sich den Sabber aus dem Gesicht.

„Was ist passiert?“
„Ich habe dich hier gefunden. Du lagst einfach so im Wald rum“, brummte der bärige Ersthelfer.
„Ich… ähhh ich… ich habe nur nach Pilzen gestiebert. Aber da ist mwenig zu holen heute.“
Uwe S. schaute misstrauisch und stoisch zugleich: „So ist das wohl. Hauptsache du erzählst mir nicht, du suchst den Max zum Moritz. Das hätte ich dir nicht abgekauft, denn jeder Kauf will wohl überlegt sein.“
„Jetzt geht das wieder los“, dachte sich Nobby M und versuchte das Männergespräch auf dem Waldboden auf ein anderes Thema zu lenken. „Und was machst du hier, wenn ich fragen darf? Du siehst ziemlich schmutzig und angeschlagen aus.“
„Ich komme von einem Riesenkampf. Ähnlich wie Kain gegen Abel, nur ohne Tote. Gab richtig schön was auf die Fresse, auch für mich, aber lassen wir es dabei bewenden.“
„Bist ja auch kein richtiger Riese“, entgegnete der kleine Nobby keck, „höchstens mal ein Griesgram.“
„Komm Nobby, ich bring dich jetzt nach Kaiserlautern zum Nähen.“
„Waaaas?“, rief Nobby M. erstaunt.
“Du siffst aus deinem Kopf”, entgegnete Uwe S. mit ruhiger Stimmt. „Schwester Ewa Ton wird das zunähen. Höchstens fünf Stiche. Klassische Fleischwunde.“
Nobby S. kletterte behutsam auf die Schultern von Uwe S., damit ihn dieser zurück in die Stadt tragen konnte. Gerade als sie sich auf den Weg machen wollte, raschelte es im Gebüsch und ferne Stimmen drangen an ihr Ohr.

„… Uh ah, uh ah, uh ah…. Jaqu… Ja… Zou…, uh ah, uh ah, uh ah,…“

Etwas undeutlich, doch immer stärker aufbrandend und damit auch verständlicher.

„Jaques, Jaques, Zoua, uh ah, uh ah, uh ah,… Jacques, Jacques, Zoua, uh ah, uh ah, uh ah,…“

Nobby und Uwe sahen sich aufgeregt an. Der natürliche Stress-Mechanismus setzte ein. Schockstarre, Adrenalin, Fluchtreflex…

Uwe S. flüsterte: „Die Pfälzer Wilden beten ihren afrikanischen Kopfballgott an. Wenn er uns findet, köpft er uns bestimmt K.O.“

Doch es war schon zu spät. Hinter einem Busch sprang ein unzähmbarer Löwe hervor, der sich noch im Flug in einen muskulösen Jüngling mit einer knallengen Silberhose verwandelte. Sein Schrei ging durch Mark und Schienbeinschoner.

„SWAAAAAAAAG!“

Uwe S. schaltete in den Kampfmodus. Er ballte seine Fäuste gen Himmel, Blitze schossen aus ihnen hervor. Unaufhaltsam stürmte der Muskelmann auf die zwei Freunde zu. Kurz bevor er die beiden erreichte – sagen wir mal 1,75 Meter davor – fasste sich der Kopfballgott an den Hintern und lies sich auf dem Waldboden niedersinken. Muskuläre Probleme, Glück gehabt. Uwe S. lief mit Nobby M. auf seinen Schultern davon.

Der Aufstieg zum Betzenberg war sehr anstrengend. Unermüdlich schraubte sich der städtische Hügel in die Höhe. Als die beiden um eine langegezogene Kurve bogen, klopfte Nobby M. seinem Träger auf den spärlich behaarten Kopf.

„Weiß du noch, Uwe?“, presste Nobby M. zwischen zwei lauten Lachern hervor. „Ist der Typ doch tatsächlich auf sein eigenes Gehänge getreten, so tief hing er beim Sprint durch.“
Uwe S. stimmte in das Gelächter ein, dabei blieb ihm eine Weile regelrecht die Luft weg. Doch er sammelte sich wieder: „Ja… heißt ja nicht umsonst Gaussche Glockenkurve hier.“

Beide kugelten sich vor Lachen. In diesem Fall bedeutet dies, dass sie den Aufstieg erneut angehen mussten. Sie waren einfach den Berg heruntergerollt.

Schweißgebadet und ziemlich außer Atem kam Uwe S. mit Nobby M. auf seinen Schultern vor der Geschäftsstelle des örtlichen Fußballvereines an. Der nordische Hüne setzte den bebrillten Mann sanft auf dem Boden ab, doch ließ er ihn nicht los. Seine Finger legten sich wie fleischerne Schraubzwingen um die Arme seines Freundes.

„So jetzt Butter bei die Fische. Was hast du im Wald getrieben und warum zum Teufel hattest du die ganze Zeit einen Ständer, während ich dich hier hoch getragen habe?“
„Ähmmm… ähmmmm…“, stotterte Nobby M.
„Denk dir jetzt keine Geschichten aus, sonst kommst du in den Ballschrank“, brummte Uwe S. bestimmt.
„Ich habe ihn getroffen.“
„Wen?“
„Den Korkhut.“
„Ja und weiter? Ich habe ihn an Tante Käthe verkauft, die hat einen gebraucht. Was treibt ihr also zusammen alleine im Wald?“
Nobby M. schaute beschämt hinter seinen dicken Brillengläsern hervor: „Er hat ihn mir gegeben.“
„Du Schwein!“
„Nicht das, was du meinst.“
„Aber du hattest doch einen Stä…“

Nobby M. griff vorne in seine Hose und zog den rasselnden Schlüsselbund hervor. Er wedelte damit vor Uwe S.‘ Nase. Dieser schreckte wegen dem faden Geruch etwas zurück, doch schlich sich auch Erleichterung in sein Gesicht.

„Du weißt aber schon, dass du die Dinger nicht brauchst. Hier hält dir doch jeder die Tür auf.“
Nobby M. schob seine Brille mit dem Mittelfinger hoch auf die Nase. „Klar doch, bin ja nicht vom Pritsche gefallen.“
„Und warum lässt du dir dann diese Ungetüm von Schlüsselbund andrehen?“, fragte Uwe S.
„Weil er bestimmt dabei ist!“, rief Nobby M. freudig aus und tanzte aufgeregt im Kreis. „Wenn ich ihn finde, dann sind die traurigen Zeiten vorbei. Dann wir gepunktet, gepunktet, gepunktet… ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich…“
„… in die Kabine scheiß“, rief Uwe S. laut aus, „es gibt ihn nicht!“
Nobby M. beendete abrupt seinen Freudentanz: „Doch.. doch… doch. Es gibt ihn und ich werde ihn finden.“
„Ich habe ihm mehr Zeit gegeben als jeder andere es getan hätte und er hat in trotzdem nicht gefunden. Hast du dich nicht gefragt, warum er den Schlüsselbund nicht mitgenommen hat, wenn er von der Sache doch so überzeugt ist?“
„Aber…“
„Nichts aber. Reinhängen, kämpfen und keine übertriebenen Experimente mit Höchstanspruch starten.“
Nobby M. sah sein Gegenüber etwas entgeistert an: „Ich wollte aber mal was neues ausprobieren und ich wollte die Garantie, dass es klappt.“
„Hier ein Plan. Steck in dir in den Sack. Das ist das was man braucht.“

Nobby M. betrachtete das Pfälzische Pergament mit großem Bedacht. Er nickte, faltete es zusammen und steckte es in seine etwas zu große Hosentasche. Oben am Fenster der Geschäftsstelle lachte ein Mann. Zufrieden. Aus dem Fenster.

Uwe S. klopfte Nobby M. auf die Schulter und machte sich auf den Weg in die Geschäftsstelle. Kraftvoll riss er die Tür aus den Angeln und winkte mit ihr seinem Freund zu.

„Es ist wie im wahren Leben. Der beste Schlüssel nützt nichts ohne Schloss.“

Nobby M. stand alleine auf dem großen Platz vor dem beeindruckenden Stadion. Er sah in den grauen März-Himmel, tiefblau und wolkenbehangen, die Sonne brannte in seinen Augen. Mit einem lauten Knall fiel der Groschen schließlich auf den fruchtbaren Boden des Intellekts.

Erfolg ist kein Schloss, weshalb sollte es also einen Schlüssel dazu geben? Ehrliche Arbeit und ein Plan im Sack sind die Bringer. Da hatte Uwe S. Recht. Nobby M. setzte sich im Schneidersitz auf den harten Boden. Hinter dem Ohr zog er einen ramponierten Bleistift von IKEA hervor, der Plan lag auf seinen gekreuzten Beinen. Er tat einen tiefen Atemzug und machte sich ans Werk. Mit herausgetreckter Zunge und höchster Konzentration begann er zu zeichnen…
In diesem Sinne!

Ba beneen
Butduma

Auf der Couch nehmen Ahli B., Devil T.D., New T., Meister H., Dick V. und But U. ein gemeinsames Fußbad in lauwarmem Weizenbier, denn sie haben wieder fristgerecht geliefert. Klein Bierfische knabbern an den Zehen und sorgen damit für einen frischen Teint. Nächsten Spieltag ist es dann wieder soweit. Spätestens um 12:00 Uhr.

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SAPERE AUDE
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Die Couchingzone |#1960
17.03.2017 - 09:17 Uhr
Korkhut Zunge raus
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