Die Couchingzone
13.08.2010 - 13:19 Uhr
19.05.2017 - 14:44 Uhr
"Lokbuch" oder "Station Betzenberg" waren übrigens gewollte "Fehler", den Rest hat wohl WannaCry aus dem Bahnnetz eingeschmuggelt. Wir bitten dies zu entschuldigen - hauptsache pünktlich auf die 12
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 19.05.2017 um 14:45 Uhr bearbeitet
19.05.2017 - 16:52 Uhr
Zitat von Hegermeister
Nicht auszumalen was im Eisenbahn-Bundesamt los wäre, würde die Bahn nur annähernd so konsequent wie der ICE Kaiserslautern die Reiseziele und Fahrplanvorgaben verfehlen.
Nicht auszumalen was im Eisenbahn-Bundesamt los wäre, würde die Bahn nur annähernd so konsequent wie der ICE Kaiserslautern die Reiseziele und Fahrplanvorgaben verfehlen.
Tut sie doch! Wolfsburg, ich sage nur Golfsburg! Da spielt die Bahn sogar Mini-Polo in der Lok und verpasst deshalb regelmäßig den planmäßigen Halt kurz vor dem traumatischen Eintauchen ins migrantenfreie Dunkel-Deutschland. Und im Golfsburg wird sogar noch deutlich mehr Geld sinnlos verbrannt als beim FCK!
Bei dessen Saison denke ich irgendwie immer an den vor Wochen im Dortmunder Hbf entgleisten ICE! Das konnte bis heute auch nicht richtig repariert werden, weshalb es immer noch zu Umleitungen und Verspätungen kommt. So landet man nicht einfach nur im Irgendwo, sondern im SonstNichtsMehr.
Vielleicht sind das alles aber auch nur Verzögerungen im FCK-Betriebsablauf hin zu einer strahlenden Zukunft mit bis 2020 runderneuerter ICE3-Flotte. Wer's glaubt...
Ach ja, der BahnCard-Verkauf wird demnächst im Pfalz-Express auf bestimmte Blöcke, ääh Waggons der 1. Klasse beschränkt! Ab nächster Saison dann zum vollen Preis! Sitzreservierungen ab 42 € erhältlich. Toll, so rücken wir alle kuschelig zusammen, bis wir dann im Irgendwo genervt aussteigen und doch lieber einen Mietwagen für die Weiterreise nehmen.
Egal, Danke für dieses hegermeisterliche Couching! Oder, wie man in der Eisenbahnersprache sagt: Echt abgefahren, ejjj!
19.05.2017 - 19:30 Uhr
Danke für das Abschlusscouching, Hegermeister. Ich sitze täglich etwa 100 Minuten im Zug und das ist wirklich oft nicht schön. Verspätungen, fehlende Reservierungsanzeigen und kaputte Klos sind an der Tagesordnung. Genauso wie viel zu laute und unnötige Durchsagen, wenn man endlich fast eingeschlafen ist. Und dieses penetrante "Die Fahrkarten bitte", wenn man auch beim nächsten Versuch endlich wieder eingeschlafen ist...
... aber das alles ist harmlos im Vergleich zu dem erbärmlichen und gefährlichen Schlingerkurs, den dieser FCK-Kader voller belangloser Placebo-Fußballer dieses Jahr aufgenommen hat. Wenn es uns am Ende erwischt, dann war es ein verdienter Abstieg mit Ansage. Wenn wir irgendwie davon kommen, dann sollten wir ENDLICH etwas daraus lernen. Erlöse endlich deine Fans, du lethargischer Schatten, der du man ne Fußballhölle warst!
... aber das alles ist harmlos im Vergleich zu dem erbärmlichen und gefährlichen Schlingerkurs, den dieser FCK-Kader voller belangloser Placebo-Fußballer dieses Jahr aufgenommen hat. Wenn es uns am Ende erwischt, dann war es ein verdienter Abstieg mit Ansage. Wenn wir irgendwie davon kommen, dann sollten wir ENDLICH etwas daraus lernen. Erlöse endlich deine Fans, du lethargischer Schatten, der du man ne Fußballhölle warst!
27.07.2017 - 22:21 Uhr
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Jahrgang 8, jungfräuliche, leicht verfrühte Erstausgabe
AN TAGEN WIE DIESEM
von Newtrial
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Diese erhabene Morgendämmerung verleiht der Welt ein junges, strahlendes Gesicht. Da ist nur Gegenwart und das Versprechen einer offenen Zukunft. Der leichte Nieselregen hat sich gelegt und intensiver Sommerduft dringt noch durch die verstaubtesten Poren der dunkelsten Empfindungen und Wohnungsecken. Unmöglich, die übliche, notdürftig als Realismus getarnte Misanthropie an den Tag zu legen.
Yoga-gestählt und frisch geduscht begebe ich mich auf den Weg zur Arbeit. 15 Gehminuten auf der zu dieser frühen Stunde bereits belebten Großstadtstraße. Zeit genug um über den Arbeitstag, aber auch über das Leben an sich und die eigenen Prioritäten nachzudenken. Na ja, wohl eher ein freies Assoziieren und ein Springen von Hölzchen aufs Stöckchen: Da wäre z.B. die leicht faulige Banane, die mich zum Frühstück erwartet und die jeglichen Sommerduft locker überdecken wird. --- Die zu erfindenden Ausreden bei der Erledigung der überfälligen Korrespondenz. --- Das Meeting am Nachmittag. --- SIE! --- Das FCK-Auftaktspiel am Sonntag in Nürnberg. --- Schon wieder SIE! --- Und zu IHR spielt mein Gedächtnis jetzt auch noch den reichlich unangebrachten Kommentar von Sheldon Cooper aus Staffel 1, Episode 3 von Big Bang Theory ein, dort seinerzeit an Freund Lennard und dessen damalige Nicht-Beziehung zu Penny gerichtet:
„Wenigstens kommst du jetzt an die Daten der Black Box ran, die du aus den Trümmern deiner abgestürzten Träume von einem Date mit ihr bergen konntest und kannst sie analysieren, bevor du wieder am Mount Looser zerschellst.“
Völlig aus dem Kontext gerissen! Also Danke für nichts, Sheldon - und jetzt raus aus meinem Kopf! --- Die blöden Halsband-Papageien, die mit einem Affenzahn über mir kreisen und die es hier ohne Klimawandel wohl auch nicht über den Winter geschafft hätten. Die Stadt will sie jetzt durch das Aussetzen von Eulen bekämpfen. --- Und wieder das Auftaktspiel des FCK, dem ich mit sehr gemischten Gefühlen entgegensehe. --- Die Eingangspforte des Bürogebäudes, endlich die Eingangspforte! Kopf-Kino ENDE!
Im Büro angekommen stinkt die mittlerweile rabenschwarze Banane penetranter als erwartet und firmiert die Frische des Tages somit nur noch als verblassender Reflex längst vergangener Äonen. Und während die Arbeit erstaunlich locker von der Hand geht und SIE sich nebenan gerade gut gelaunt ihren Kaffee macht, mutieren die roten Teufel in meinem ersten tm-post des Tages zur am Wochenende in Nürnberg chancenlosen grauen Maus! Soll ich das jetzt echt abschicken? Man wird mich dafür garantiert wieder in die „Nörgler“- und „Meckerer“-Ecke stellen. Hach, na und?! Ich stehe zu meiner Meinung, ihr Traumtänzer! Die Banane fault schließlich von der Schale her und der FCK ist numal der sprichwörtliche s(t)inkende Fisch! Und das Orchester auf der Titanic spielt dazu unverdrossen Jahr für Jahr den Übergangssaison-Blues. ...Oder so...
…riiiing!!!
---- Ein Anruf, echt jetzt? Schon um diese Zeit? ---
„…Danke, das wünsche ich Ihnen auch! Dann sehen wir uns übermorgen! Auf Wiederhören!“
Wow, das war eine wirklich erfreuliche Nachricht! SIE hat nebenan durch die offene Tür vage mitgehört, kommt nun mit zwei gefüllten Kaffeetassen neugierig rüber in mein Büro und fragt:
„Lassen die sich da echt drauf ein? Wie geil ist das denn?“
„Ja, Klasse, was? Wir fahren übermorgen hin. Machst Du einen Aufschlag für die Präsentation?“
„Klar, kein Ding! Wir können es ja dann heute Abend beim Feierabendbierchen durchgehen. Was sagst Du?“
(‚Sie will tatsächlich ein Treffen?! Jetzt bloß nicht kollabieren, Newtrial! Cool bleiben! Ist schließlich nur ein Arbeitstreffen. Poker-Face, Du verdammter Hornochse!‘)
„Ja, das passt ganz gut. Können wir gerne machen!“
(‚War das neutral genug rübergebracht? Sonst bildet die sich noch sonstwas ein. Kann froh sein, dass ich heute Abend nix vorhabe. O.K., jaaa, ich verpasse diese wichtige und hochpreisige Schulung. Die werde ich dann ohne Kostenerstattung erneut buchen müssen. Wird ein teurer Spaß. Außerdem gibt's da eine lange Warteliste und ich brauche die dort vermittelten Kenntnisse JETZT. Egal.‘)
„Gut, dann mache ich mich gleich an die Arbeit! Gehen wir später essen?“
(‚Jetzt will sie auch noch ein gemeinsames Mittagessen?! Reiß Dich zusammen, Du Horst! Neutrale Mimik, Gestik und beiläufiger Tonfall sind gefordert!‘)
„Ja gerne! Aber unseren Kaffee können wir schon noch in Ruhe zusammen trinken, bevor Du startest!“
"O.K.!", flötet sie schmunzelnd und setzt sich mit einer ganz und gar nicht angebrachten Selbstverständlichkeit. Hab ich mich zu guter letzt also doch noch zum Affen gemacht.
__________
!!!!! HEJJJJJ, IHR LOOSER, WAS FÜR EIN GEILER TAG !!!!!
__________
Heute schon die Achtsamkeit auf den Sommerduft gelenkt, der sich ausbreitet, seit diese schmackhaft-aromatische Banane verspeist ist? Läuft bei mir, würde ich sagen! So, jetzt noch schnell den tm-post fertigstellen und dann aber mal Gas geben, die restliche Korrespondenz erledigen und auf zu neuen Ufern, ääh zum gemeinsamen Mittagessen!
Momentmal, was hab ich denn da vorhin fabriziert?
Du lieber Himmel, bei mir ist das Glas Dornfelder wohl immer halbleer, was?! Was zähle ich denn da langatmig Spieler auf, die noch nicht bei hundert Prozent sind? Die auf dem Platz stehen, müssen es schließlich richten! Für die ist genau das doch ‚die Chance ihres Lebens‘, um einen vielversprechenden Pfälzer Jungliteraten zu paraphrasieren! (Wieso kommt mir dabei gerade das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ in den Kopf? Und Derricks: „Harry, hol schon mal den Wagen!“?). Und na klar, die Jungs sind noch nicht eingespielt (sieht der mit sich selbst uneingespielte Christoph Moritz ja auch so) – aber wenn jeder für jeden rennt und mitdenkt, kann man das auch mal ein Spiel lang kompensieren! Alles kein Grund, so negativ daher zu schreiben! Wie soll denn so jemals eine Aufbruchsstimmung aufkommen?! Die Saison ist doch schließlich brandneu, jedes Spiel muss erst gespielt werden und fängt beim Stand von 0:0 an! Und Geld scheizzt ja zumindest nicht quasi-automatisch Tore! Also komm schon, Newtrial, die Welt ist in jedem Augenblick voller Horizonte und Potenziale und dieser mit einem angenehmen Hauch von Banane geschwängerte Sommerduft muss alle Poren Deines tm-posts durchdringen. Also kloppst Du Deinen langatmigen, pessimistischen Textentwurf getrost in die Tonne!
Ach ja, und bevor da jetzt wieder irgendwer mit halbgarer Küchenpsychologie um die Ecke kommt: SIE hat mit dieser 180-Grad-Wende ja schon mal überhaupt garnix zu tun! Alles rein sachlich begründet! Klar?!
Schließlich bin ich mein eigener Herr und entscheide selbst über meine Ansichten! Aber sowas von!
Oder aber: Könnte es vielleicht doch eine gute Idee sein - in der Liebe wie auch als Fan - Information und Bewertung stärker voneinander zu trennen, anstatt sich lediglich zur längst aufgesetzten Brille die passenden (alternativen) „Fakten“ zu besorgen? Könnte die Einschätzung unseres geliebten FCK auf solchermaßen differenzierte Weise vielleicht etwas weniger einer regelmäßig im sozialen Netzwerk-Shitstorm endenden, rein ergebnisabhängigen Achterbahnfahrt gleichen? Und würde sie vielleicht sogar unabhängiger davon werden, ob wir unser sonstiges Leben gerade hassen oder aber auf Wolke 7 schweben? Könnten wir uns dann am Ende – und jetzt gerate ich wirklich ins haltlose Phantasieren! – sogar auf die noch jungfräuliche, neue Saison FREUEN?
Gut, letzteres ist wirklich abwegig, das sehe ich natürlich ein.
Entsetzt blicke ich auf das mit dem letzten Absatz angerichtete Desaster: Habe ich da gerade tatsächlich ein halbwegs passables Couching mit dem moralischen Resümee-Zeigefinger tödlich perforiert? „Speichern“ wurde aber bereits gedrückt! Zu spät!
THE END
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Während der fahnenflüchtige Bahli noch mühsam von der Couchgarnitur gekratzt werden muss – dort aber für alle Zeiten seine literarischen Bremsspuren hinterlässt – hat sich bereits ein Werschtche des solchermaßen lädierten Möbelstücks erbarmt! Butduma, Devil_till_death, Hegermeister, Newtrial, Vic Dorn und eben jenes Werschtche deklarieren die Couch daher hiermit offiziell als halbvoll, nicht halbleer! Der Bahli ist zwar weg! Der Winter ist gekommen! Und das mitten im Sommer! Doch werden wir dennoch nicht Hungers sterben. Denn wir haben ja ein Werschtche! Es sei uns auf der Couch willkommen!
Der Bahli aber ist von uns gegangen!
Über ihn kann ich nur Gutes berichten! Mag sein er war keiner der Besten, doch war er stets bemüht.
Stets war er mir ein enger Freund, fast schon ein Bruder. Ich kannte ihn kaum. Zuletzt gepeinigt von nachgerade bahlisk anmutenden FCK-nightmares, not dreams, war seine Nacht dunkel und voller Schrecken. Mögen sich die Sieben seiner gepeinigten Fan-Seele annehmen, denn auf der Couch sind wir leider gerade mit Seriengucken ausgelastet. Im Forum hat er künftig keine Gnade mehr zu erwarten, sondern stets den eisernen Preis zu entrichten! Denn das ist Lautrer Lebensart! Auf der Couch, schlussendlich, wird er ewig leben! Denn wer tot ist, kann niemals sterben!
ABER, werter Bahli, wem auch immer Du künftig Deine Feder zu Diensten zu machen gedenkst, vor wem Du das Knie beugen und den Treueschwur ablegen magst - und selbst wenn dies der mächtige Fürst Didi unter dem Banner des gehäuteten Bullen oder aber der Nachtkönig persönlich wäre: Sei gewarnt, die Couch vergisst nicht!
Jahrgang 8, jungfräuliche, leicht verfrühte Erstausgabe
AN TAGEN WIE DIESEM
von Newtrial
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Diese erhabene Morgendämmerung verleiht der Welt ein junges, strahlendes Gesicht. Da ist nur Gegenwart und das Versprechen einer offenen Zukunft. Der leichte Nieselregen hat sich gelegt und intensiver Sommerduft dringt noch durch die verstaubtesten Poren der dunkelsten Empfindungen und Wohnungsecken. Unmöglich, die übliche, notdürftig als Realismus getarnte Misanthropie an den Tag zu legen.
Yoga-gestählt und frisch geduscht begebe ich mich auf den Weg zur Arbeit. 15 Gehminuten auf der zu dieser frühen Stunde bereits belebten Großstadtstraße. Zeit genug um über den Arbeitstag, aber auch über das Leben an sich und die eigenen Prioritäten nachzudenken. Na ja, wohl eher ein freies Assoziieren und ein Springen von Hölzchen aufs Stöckchen: Da wäre z.B. die leicht faulige Banane, die mich zum Frühstück erwartet und die jeglichen Sommerduft locker überdecken wird. --- Die zu erfindenden Ausreden bei der Erledigung der überfälligen Korrespondenz. --- Das Meeting am Nachmittag. --- SIE! --- Das FCK-Auftaktspiel am Sonntag in Nürnberg. --- Schon wieder SIE! --- Und zu IHR spielt mein Gedächtnis jetzt auch noch den reichlich unangebrachten Kommentar von Sheldon Cooper aus Staffel 1, Episode 3 von Big Bang Theory ein, dort seinerzeit an Freund Lennard und dessen damalige Nicht-Beziehung zu Penny gerichtet:
„Wenigstens kommst du jetzt an die Daten der Black Box ran, die du aus den Trümmern deiner abgestürzten Träume von einem Date mit ihr bergen konntest und kannst sie analysieren, bevor du wieder am Mount Looser zerschellst.“
Völlig aus dem Kontext gerissen! Also Danke für nichts, Sheldon - und jetzt raus aus meinem Kopf! --- Die blöden Halsband-Papageien, die mit einem Affenzahn über mir kreisen und die es hier ohne Klimawandel wohl auch nicht über den Winter geschafft hätten. Die Stadt will sie jetzt durch das Aussetzen von Eulen bekämpfen. --- Und wieder das Auftaktspiel des FCK, dem ich mit sehr gemischten Gefühlen entgegensehe. --- Die Eingangspforte des Bürogebäudes, endlich die Eingangspforte! Kopf-Kino ENDE!
Im Büro angekommen stinkt die mittlerweile rabenschwarze Banane penetranter als erwartet und firmiert die Frische des Tages somit nur noch als verblassender Reflex längst vergangener Äonen. Und während die Arbeit erstaunlich locker von der Hand geht und SIE sich nebenan gerade gut gelaunt ihren Kaffee macht, mutieren die roten Teufel in meinem ersten tm-post des Tages zur am Wochenende in Nürnberg chancenlosen grauen Maus! Soll ich das jetzt echt abschicken? Man wird mich dafür garantiert wieder in die „Nörgler“- und „Meckerer“-Ecke stellen. Hach, na und?! Ich stehe zu meiner Meinung, ihr Traumtänzer! Die Banane fault schließlich von der Schale her und der FCK ist numal der sprichwörtliche s(t)inkende Fisch! Und das Orchester auf der Titanic spielt dazu unverdrossen Jahr für Jahr den Übergangssaison-Blues. ...Oder so...
…riiiing!!!
---- Ein Anruf, echt jetzt? Schon um diese Zeit? ---
„…Danke, das wünsche ich Ihnen auch! Dann sehen wir uns übermorgen! Auf Wiederhören!“
Wow, das war eine wirklich erfreuliche Nachricht! SIE hat nebenan durch die offene Tür vage mitgehört, kommt nun mit zwei gefüllten Kaffeetassen neugierig rüber in mein Büro und fragt:
„Lassen die sich da echt drauf ein? Wie geil ist das denn?“
„Ja, Klasse, was? Wir fahren übermorgen hin. Machst Du einen Aufschlag für die Präsentation?“
„Klar, kein Ding! Wir können es ja dann heute Abend beim Feierabendbierchen durchgehen. Was sagst Du?“
(‚Sie will tatsächlich ein Treffen?! Jetzt bloß nicht kollabieren, Newtrial! Cool bleiben! Ist schließlich nur ein Arbeitstreffen. Poker-Face, Du verdammter Hornochse!‘)
„Ja, das passt ganz gut. Können wir gerne machen!“
(‚War das neutral genug rübergebracht? Sonst bildet die sich noch sonstwas ein. Kann froh sein, dass ich heute Abend nix vorhabe. O.K., jaaa, ich verpasse diese wichtige und hochpreisige Schulung. Die werde ich dann ohne Kostenerstattung erneut buchen müssen. Wird ein teurer Spaß. Außerdem gibt's da eine lange Warteliste und ich brauche die dort vermittelten Kenntnisse JETZT. Egal.‘)
„Gut, dann mache ich mich gleich an die Arbeit! Gehen wir später essen?“
(‚Jetzt will sie auch noch ein gemeinsames Mittagessen?! Reiß Dich zusammen, Du Horst! Neutrale Mimik, Gestik und beiläufiger Tonfall sind gefordert!‘)
„Ja gerne! Aber unseren Kaffee können wir schon noch in Ruhe zusammen trinken, bevor Du startest!“
"O.K.!", flötet sie schmunzelnd und setzt sich mit einer ganz und gar nicht angebrachten Selbstverständlichkeit. Hab ich mich zu guter letzt also doch noch zum Affen gemacht.
__________
!!!!! HEJJJJJ, IHR LOOSER, WAS FÜR EIN GEILER TAG !!!!!
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Heute schon die Achtsamkeit auf den Sommerduft gelenkt, der sich ausbreitet, seit diese schmackhaft-aromatische Banane verspeist ist? Läuft bei mir, würde ich sagen! So, jetzt noch schnell den tm-post fertigstellen und dann aber mal Gas geben, die restliche Korrespondenz erledigen und auf zu neuen Ufern, ääh zum gemeinsamen Mittagessen!
Momentmal, was hab ich denn da vorhin fabriziert?
Du lieber Himmel, bei mir ist das Glas Dornfelder wohl immer halbleer, was?! Was zähle ich denn da langatmig Spieler auf, die noch nicht bei hundert Prozent sind? Die auf dem Platz stehen, müssen es schließlich richten! Für die ist genau das doch ‚die Chance ihres Lebens‘, um einen vielversprechenden Pfälzer Jungliteraten zu paraphrasieren! (Wieso kommt mir dabei gerade das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ in den Kopf? Und Derricks: „Harry, hol schon mal den Wagen!“?). Und na klar, die Jungs sind noch nicht eingespielt (sieht der mit sich selbst uneingespielte Christoph Moritz ja auch so) – aber wenn jeder für jeden rennt und mitdenkt, kann man das auch mal ein Spiel lang kompensieren! Alles kein Grund, so negativ daher zu schreiben! Wie soll denn so jemals eine Aufbruchsstimmung aufkommen?! Die Saison ist doch schließlich brandneu, jedes Spiel muss erst gespielt werden und fängt beim Stand von 0:0 an! Und Geld scheizzt ja zumindest nicht quasi-automatisch Tore! Also komm schon, Newtrial, die Welt ist in jedem Augenblick voller Horizonte und Potenziale und dieser mit einem angenehmen Hauch von Banane geschwängerte Sommerduft muss alle Poren Deines tm-posts durchdringen. Also kloppst Du Deinen langatmigen, pessimistischen Textentwurf getrost in die Tonne! Ach ja, und bevor da jetzt wieder irgendwer mit halbgarer Küchenpsychologie um die Ecke kommt: SIE hat mit dieser 180-Grad-Wende ja schon mal überhaupt garnix zu tun! Alles rein sachlich begründet! Klar?!
Schließlich bin ich mein eigener Herr und entscheide selbst über meine Ansichten! Aber sowas von! Oder aber: Könnte es vielleicht doch eine gute Idee sein - in der Liebe wie auch als Fan - Information und Bewertung stärker voneinander zu trennen, anstatt sich lediglich zur längst aufgesetzten Brille die passenden (alternativen) „Fakten“ zu besorgen? Könnte die Einschätzung unseres geliebten FCK auf solchermaßen differenzierte Weise vielleicht etwas weniger einer regelmäßig im sozialen Netzwerk-Shitstorm endenden, rein ergebnisabhängigen Achterbahnfahrt gleichen? Und würde sie vielleicht sogar unabhängiger davon werden, ob wir unser sonstiges Leben gerade hassen oder aber auf Wolke 7 schweben? Könnten wir uns dann am Ende – und jetzt gerate ich wirklich ins haltlose Phantasieren! – sogar auf die noch jungfräuliche, neue Saison FREUEN?
Gut, letzteres ist wirklich abwegig, das sehe ich natürlich ein. Entsetzt blicke ich auf das mit dem letzten Absatz angerichtete Desaster: Habe ich da gerade tatsächlich ein halbwegs passables Couching mit dem moralischen Resümee-Zeigefinger tödlich perforiert? „Speichern“ wurde aber bereits gedrückt! Zu spät!
THE END
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Während der fahnenflüchtige Bahli noch mühsam von der Couchgarnitur gekratzt werden muss – dort aber für alle Zeiten seine literarischen Bremsspuren hinterlässt – hat sich bereits ein Werschtche des solchermaßen lädierten Möbelstücks erbarmt! Butduma, Devil_till_death, Hegermeister, Newtrial, Vic Dorn und eben jenes Werschtche deklarieren die Couch daher hiermit offiziell als halbvoll, nicht halbleer! Der Bahli ist zwar weg! Der Winter ist gekommen! Und das mitten im Sommer! Doch werden wir dennoch nicht Hungers sterben. Denn wir haben ja ein Werschtche! Es sei uns auf der Couch willkommen!
Der Bahli aber ist von uns gegangen!
Über ihn kann ich nur Gutes berichten! Mag sein er war keiner der Besten, doch war er stets bemüht.
Stets war er mir ein enger Freund, fast schon ein Bruder. Ich kannte ihn kaum. Zuletzt gepeinigt von nachgerade bahlisk anmutenden FCK-nightmares, not dreams, war seine Nacht dunkel und voller Schrecken. Mögen sich die Sieben seiner gepeinigten Fan-Seele annehmen, denn auf der Couch sind wir leider gerade mit Seriengucken ausgelastet. Im Forum hat er künftig keine Gnade mehr zu erwarten, sondern stets den eisernen Preis zu entrichten! Denn das ist Lautrer Lebensart! Auf der Couch, schlussendlich, wird er ewig leben! Denn wer tot ist, kann niemals sterben! ABER, werter Bahli, wem auch immer Du künftig Deine Feder zu Diensten zu machen gedenkst, vor wem Du das Knie beugen und den Treueschwur ablegen magst - und selbst wenn dies der mächtige Fürst Didi unter dem Banner des gehäuteten Bullen oder aber der Nachtkönig persönlich wäre: Sei gewarnt, die Couch vergisst nicht!

29.07.2017 - 17:29 Uhr
Tolles Couching, Kollege Newtrial, aber ich persönlich finde ja NICHT, dass unsere Gefühle gegenüber dem FCK sehr stark davon abhängig sind, ob wir gerade froh, verliebt und auf Wolke 7 sind oder deprimiert, broken-hearted und im Loch.
Ich finde, man kann noch so froh, verliebt und auf Wolke 7 sein - der FCK kann einem trotzdem immer noch mit nem schlechten Spiel den ganzen Tag versauen. Echt jetzt.
Ich finde, man kann noch so froh, verliebt und auf Wolke 7 sein - der FCK kann einem trotzdem immer noch mit nem schlechten Spiel den ganzen Tag versauen. Echt jetzt.
04.08.2017 - 12:00 Uhr
Jahrgang 8, Ausgabe 2:
FRÜHER WAR ALLES BESSER!
von werschtche
Früher, als man Fett noch mit „u“ geschrieben hat und die Gummistiefel noch aus Holz waren, ja früher, bist du in den Supermarkt gegangen und hast für zehn Mark eingekauft. Dann hattest du zu Hause ausgepackt: ein Laib Brot, ein halbes Pfund Butter, 200 Gramm Schnittkäse, zwei Packungen Milch, ein Pfund Kaffee, ein Glas Marmelade, ein paar Scheiben Aufschnitt, ein Kopfsalat und ein Bund Radieschen, eine Tüte Chips sowie zwei Päckchen Zigaretten.
Und heute? Überall Kameraüberwachung!
Heute kommst du aus der Kneipe und deine Freundin fragt dich (noch freundlich): „Wo warst Du?“
„In der Kneipe.“
„Hauch mich an!“, der Ton ist schon nicht mehr ganz so freundlich.
Du tust, was von dir verlangt wird und erhältst als Antwort: „Du riechst nach Kaffee!“ Ihre Mimik der Gesichtszüge verrät dir, dass die Aussage mit dem Kaffee mit Skepsis aufgenommen wird.
„Ich war in der Kneipe! Ich habe halt zuletzt einen Kaffee getrunken!“
„Du warst bei einer anderen Frau! Wie heißt Sie?“, zischt sie.
„Was? Wer?“ Was geht hier gerade ab? Bin ich im falschen Film?
„Wie heißt Sie?“, wiederholt sie ihre Frage, inzwischen mit zusammengepressten Zähnen.
„Christine“.
„Ah ja, du gibst es also auch noch zu?“ Ihre Stimme vibriert leicht hysterisch.
„Ich war im >Christine<, mit Nils, wir hatten Fußball geguckt und vorm abfahren hab' ich noch 'nen Kaffee getrunken!“ Jedoch wird deine Beteuerung völlig ignoriert, du hörst hinter dir nur noch ein lautes Türknallen und stehst allein im Raum.
Früher kamst Du aus der Kneipe, deine Freundin kam dir entgegen, schenkte dir ein warmes Willkommenslächeln zur Begrüßung, gab dir einen Kuss, rümpfte ihre süße, kleine Stupsnase, gab dir einen weiteren Kuss und sagte: „Zieh andere Klamotten an, du stinkst nach Zigarettenqualm! Und vielleicht, aber nur vielleicht, hat sie noch nach dem Endergebnis gefragt.
Früher haben wir uns einfach auf einen freien Parkplatz gestellt, egal wann, egal wo. Natürlich so nah wie möglich am Eingang zum Einkaufszentrum, so nah wie möglich an den Geschäften in der Innenstadt - und, ganz wichtig, Hauptsache kostenfrei!
Heute müssen wir für Parkplätze viel Geld bezahlen und freilassen für Eltern mit Kind, Frauen mit Kind, Frauen ohne Kind, Motorradfahrer und was weiß ich. Wo soll ich denn parken? Am Ar*sch der Welt? Ich stelle mich jetzt immer auf einen Parkplatz für Laktose-Intolerante, da ist immer was frei!
Heute liest man in der Zeitung, dass sich ein LKW-Fahrer auf einem Feldweg festgefahren hat, weil er seinem Navi gefolgt ist.
Früher sind wir mit dem Auto an den Plattensee gefahren, ohne Navi und sind auch angekommen. Da gibt es nämlich, schon ziemlich lange sogar, solche blauen Schilder auf den Autobahnen, wo drauf steht, wo man hinfahren kann. Wir wussten in etwa die grobe Richtung. Von Kaiserslautern aus, Richtung Frankentaler Kreuz, dann Richtung Speyer, dann die A6 bis hinter Nürnberg, dann auf die A3 bis Deutschlandende bei Passau und immer weiter bis nach Wien. Komischerweise waren in Österreich auch blaue Schilder, die uns den Weg wiesen Richtung Budapest und weiter an den Balaton. Dort mussten wir uns nach anderen Schildern richten und Mutti hatte den großen Atlas auf dem Schoß. Ohne Navi, dauerte die Fahrt 11 Stunden, heute, mit Navi ebenso und den Kindern auf dem Rücksitz war genauso langweilig und sie fragten: „Wann sind wir denn daha?“!
Übrigens, meine Stimme im Navi ist Christian! Nicht Angela oder Stefanie oder Renate. Nein, denn ich lasse mir von einer Frau nicht sagen, wo ich hin zu fahren habe!
Früher haben wir das vor uns stehende Essen gegessen.
Heute fotografieren wir es und als krönender Abschluss wird es geteilt. Aber nicht mit irgendwelchen anwesenden Personen, sondern auf Facebook, Twitter und Konsorten - mit dem Mobiltelefon. Alles Mögliche wird „geteilt“, sogar beim Unfall an der Ecke sind Bilder von Verletzten schneller online auf den sozialen Netzwerken, als ein Notruf bei der Polizei - erschreckend!
Heute reden wir denglisch. Grausam! In den Zeitungen bei den Arbeitsgesuchen findet man Stellenanzeigen für „Facility manager“ oder „CMS Key User“ oder Inhouse consult - Point of Sale
Früher redete man deutsch. Wer Arbeit suchte, musste nicht erst einen Englischkurs belegen um zu wissen, ob er für diese Stelle qualifiziert ist, oder nicht. Für mich ein absolutes no go - so etwas und da ist es mir auch egal, ob ich in oder out bin. Sorry, vielleicht bin ich da nicht up to date, aber es gibt andere must-have. Früher stand in Stellenanzeigen: Hausmeister gesucht, für jeden klar erkenntlich und gut war‘s!
Egal - ich fahr nachher in’s Drive in und hol mir Fastfood, aus Frust, check!
Früher haben wir jede freie Minute genutzt, um draußen unsere Freizeit zu gestalten, egal ob kicken auf dem Bolzplatz, joggen oder Fahrrad fahren. Hauptsache raus, Hauptsache Bewegung!
Heute besteht bei den meisten Frauen die sportliche Betätigung meist nur noch beim Eisprung und bei den Herrn der Schöpfung ist die einzige Bewegung auch nur noch der Gang zum Kühlschrank.
Apropos Kühlschrank: Mittlreweile geht es leider auch auf der Couch nicht mehr ohne Werbung, denn der Inhalt des Kühlschranks bezahlt sich nicht von selbst. Außerdem ist durch undichte Kanäle durchgedrungen, dass einer oder mehrere das Couchingschreiben nicht unentgeltlich macht, wasGauner! Also, sorry für diese kleine Unterbrechung! Trotzdem, spart‘ euch dazu eure Kommentare, denn wir müssen jeden Penny drei Mal umdrehen, und dennoch kommt, real gesehen, netto immer noch das Selbe raus! Ohne Augenlidlähmung ist eine baldige Änderung eh nicht absehbar. (Na? Wie viel habt ihr in diesem Abschnitt entdeckt? 7, 8, 9?) Früher war alles besser - und werbefreier!
Heute fallen Fußballspieler bei dem kleinsten Windhauch und wälzen sich auf dem grünen Rasen, als ob jemand mit der Kettensäge versucht hat, irgendwelche wichtige Körperteile abzutrennen.
Früher stellten sich Schiedsrichter wie Ahlenfelder neben so einem Spieler und sagte: „Junge, steh' auf, die Rasenheizung ist nicht an!“ Oder es gab solche Spieler, wie der Dieter Hoeneß, der blutete aus einer Platzwunde am Kopf, wie die Sau. Er hat sich jedoch nicht auswechseln lassen. Nein, so was kam früher nicht in Frage. Der Mannschaftsarzt legte ihm einen Turban an und Hoeneß spielte weiter und als krönenden Abschluss erzielte er noch ein Tor, natürlich mit dem Kopf!
Früher als ich auch noch auf den Betze ging (früher war ich noch jung und hatte das Geld), da haben wir alle lauthals unseren Verein unterstützt. Es wurde gesungen, geklatscht und angefeuert, was das Zeug hielt. Selbst bei einem Rückstand ging die Post ab, denn wir wussten, jetzt - gerade jetzt, benötigt die Mannschaft die volle Unterstützung. Wir wussten, da unten auf dem Rasen fängt es jetzt an, der Kampfmotor FCK ist angesprungen und beginnt zu laufen, deshalb dauerte ein Spiel manchmal so lange, bis der FCK die Führung erzielte.
Wirklich, liebe PC-Generation, Videotext! Kein Live-Ticker auf Kicker oder t-online, kein TM oder Sky!
Es gab damals noch eine andere Welt, eine Welt da draußen, mit Singvögel und Spaziergängen. Wüsstet ihr, was für ein Baum da steht, solltet ihr euch doch mal in den Wald verirren? Wisst ihr auch, dass Rasierklingen keine Entfernungsmesser sind?
Könnt ihr euch eigentlich vorstellen, was das ein Graus war, wenn man am Samstagmittag zu Tante Hilde's Geburtstag eingeladen war und gleichzeitig der FCK spielte. Keine Chance auf Informationen über den Spielstand. Da hast du alle 30 Sekunden auf die Uhr geguckt, und je näher der Zeiger auf Viertel vor fünf stand, umso nervöser wurdest du. Wie lange muss ich eigentlich noch warten, wann kann ich endlich heim fahren, schaffen wir es noch rechtzeitig zur Sportschau? Früher hatten wir noch E-lan und kein W-Lan.
Heute sind wir sowas von online, jeder daddelt auf seinem i-Phone rum. Jeder, der dir in der Stadt entgegenkommt, hat ein Handy in der Hand und die, die vor dir laufen schauen alle 5 Sekunden auf das Teil. Entweder haben sie ein Kurzzeitgedächtnis und die soeben angezeigte Zeit schon wieder vergessen oder sie schauen, ob sie noch Empfang haben. Es gibt sogar, habe ich mir sagen lassen, eine App, die dich warnt, dass du nicht gegen einen vor dir stehenden Laternenmast prallst. Bitte was? Genau das wäre es doch! ZONK, aufgeprallt, angeeckt und das Ding würde in der Tasche verschwinden. Oder es wird quatscht, egal wo, selbst im Bus oder in der Bahn. Früher hatte man den Anstand mit seinem Sitznachbarn etwas Konversation zu betreiben oder ein Buch gelesen oder einfach geschwiegen. Heute weiß irgendwie jeder wo dein letzter Pickel war, wann du ihn aufgedrückt hast, wer live dabei sein konnte und was für Kommentare deine Zuschauer abgelassen haben. Grauslich!
Heute diskutiert man über einen Videobeweis, Torlinientechnik, Chip im Ball.
Früher gab es einen Schiedsrichter und zwei Linienrichter und fertig. Da brauchte es keinen vierten Offiziellen oder, wie bei CL- oder EL-Spielen, noch zwei Torrichter. Wir wussten, wann der Ball im Tor war. Nämlich dann, wenn der Schiri mit ausgestrecktem Arm zur Mittellinie zeigte. Sollte er das nicht gemacht haben und der Ball war trotzdem im Tor, dann kam es zur heute sogenannten Rudelbildung und alle zweiundzwanzig Spieler und vielleicht auch noch Trainer und andere Funktionäre standen auf dem Platz und belagerten vehement den Mann in schwarz. In schwarz! Nicht in kanariengelb oder in babyar‘schblau. Von den Zuschauerrängen wurde gepfiffen und gebuht, mal ging der ein oder andere Regenschirm kaputt, jedoch ging es meistens fair zu. Auch schon vor dem Spiel war es fair, ohne verhöhnende Plakate und Beleidigungen.
Früher, was waren das für tolle Spiele des 1. FCK in der Bundesliga, im Europapokal, in der Champions League. Manche erinnern sich sicherlich an diese Zeit. An Spiele, wie das legendäre 5:0 gegen Real Madrid oder das 3:1 gegen Barcelona, auch wenn letzteres leider nicht positiv für unseren Club geendet hatte. Das Bild der „brennenden Westtribüne“ hat sich in die Gedächtnisse vieler Fußballfans eingebrannt, nicht nur in Kaiserslautern oder Deutschland, nein, im gesamten europäischen Raum!
Mann, Mann, Mann, das waren Zeiten, Emotionen! Das waren Gefühle, als ob du auf dem Kettenkarussell deinen Vordermann überholst.
Die Europakarte des FCK hat Einstecknadeln in den bekannten Orten Göteborg, Amsterdam, Reykjavik, Lüttich, Sevilla, Prag, Belgrad, Lissabon. Dazu gab es Orte, die musst du aber erst auf einer Landkarte suchen und finden, das sind so unbekannte Namen wie Paralimni, Akranes, Diósgyör.
Und heute? Hören wir damit auf, von regenbogenfarbenfurzenden Einhörnern zu träumen und stellen uns der Realität, im hier und jetzt. Wir spielen nur noch biederen Zweitligafußball in Orten, die man zum Teil auch erst einmal auf einer Deutschlandkarte finden muss. Die Reisen gehen oder gingen in grauer Zweitligazeit nach Würzburg, Aue, Kiel, Regensburg, Gütersloh, Meppen. Das ist so und nicht zu ändern! Vielleicht irgendwann? Für manche hänge ich in der Vergangenheit, das mag sein. Aber sind es nicht gerade die schönen Momente, an die wir uns alle gerne erinnern? Streben, Hoffen, Bangen wir deshalb nicht jedes Jahr, dass dieses Jahr alles besser wird?
Während einige noch verzweifelt alle Werbefirmen suchen, wundere ich mich über die Tatsache: Wenn doch in 1999 die Umstellung auf Euro erfolgte, warum gibt es dann immer noch Tomatenmark?
Die Kollegen der Couch beschäftigen sich mit anderen Themen und teilen diese, wie früher, immer pünktlich, an Freitagen um 12.00 Uhr, in diesem Forum. Kostenlos, aber nicht umsonst!
FRÜHER WAR ALLES BESSER!
von werschtche
Früher, als man Fett noch mit „u“ geschrieben hat und die Gummistiefel noch aus Holz waren, ja früher, bist du in den Supermarkt gegangen und hast für zehn Mark eingekauft. Dann hattest du zu Hause ausgepackt: ein Laib Brot, ein halbes Pfund Butter, 200 Gramm Schnittkäse, zwei Packungen Milch, ein Pfund Kaffee, ein Glas Marmelade, ein paar Scheiben Aufschnitt, ein Kopfsalat und ein Bund Radieschen, eine Tüte Chips sowie zwei Päckchen Zigaretten.
Und heute? Überall Kameraüberwachung!
Heute kommst du aus der Kneipe und deine Freundin fragt dich (noch freundlich): „Wo warst Du?“
„In der Kneipe.“
„Hauch mich an!“, der Ton ist schon nicht mehr ganz so freundlich.
Du tust, was von dir verlangt wird und erhältst als Antwort: „Du riechst nach Kaffee!“ Ihre Mimik der Gesichtszüge verrät dir, dass die Aussage mit dem Kaffee mit Skepsis aufgenommen wird.
„Ich war in der Kneipe! Ich habe halt zuletzt einen Kaffee getrunken!“
„Du warst bei einer anderen Frau! Wie heißt Sie?“, zischt sie.
„Was? Wer?“ Was geht hier gerade ab? Bin ich im falschen Film?
„Wie heißt Sie?“, wiederholt sie ihre Frage, inzwischen mit zusammengepressten Zähnen.
„Christine“.
„Ah ja, du gibst es also auch noch zu?“ Ihre Stimme vibriert leicht hysterisch.
„Ich war im >Christine<, mit Nils, wir hatten Fußball geguckt und vorm abfahren hab' ich noch 'nen Kaffee getrunken!“ Jedoch wird deine Beteuerung völlig ignoriert, du hörst hinter dir nur noch ein lautes Türknallen und stehst allein im Raum.
Früher kamst Du aus der Kneipe, deine Freundin kam dir entgegen, schenkte dir ein warmes Willkommenslächeln zur Begrüßung, gab dir einen Kuss, rümpfte ihre süße, kleine Stupsnase, gab dir einen weiteren Kuss und sagte: „Zieh andere Klamotten an, du stinkst nach Zigarettenqualm! Und vielleicht, aber nur vielleicht, hat sie noch nach dem Endergebnis gefragt.
Früher haben wir uns einfach auf einen freien Parkplatz gestellt, egal wann, egal wo. Natürlich so nah wie möglich am Eingang zum Einkaufszentrum, so nah wie möglich an den Geschäften in der Innenstadt - und, ganz wichtig, Hauptsache kostenfrei!
Heute müssen wir für Parkplätze viel Geld bezahlen und freilassen für Eltern mit Kind, Frauen mit Kind, Frauen ohne Kind, Motorradfahrer und was weiß ich. Wo soll ich denn parken? Am Ar*sch der Welt? Ich stelle mich jetzt immer auf einen Parkplatz für Laktose-Intolerante, da ist immer was frei!
Heute liest man in der Zeitung, dass sich ein LKW-Fahrer auf einem Feldweg festgefahren hat, weil er seinem Navi gefolgt ist.
Früher sind wir mit dem Auto an den Plattensee gefahren, ohne Navi und sind auch angekommen. Da gibt es nämlich, schon ziemlich lange sogar, solche blauen Schilder auf den Autobahnen, wo drauf steht, wo man hinfahren kann. Wir wussten in etwa die grobe Richtung. Von Kaiserslautern aus, Richtung Frankentaler Kreuz, dann Richtung Speyer, dann die A6 bis hinter Nürnberg, dann auf die A3 bis Deutschlandende bei Passau und immer weiter bis nach Wien. Komischerweise waren in Österreich auch blaue Schilder, die uns den Weg wiesen Richtung Budapest und weiter an den Balaton. Dort mussten wir uns nach anderen Schildern richten und Mutti hatte den großen Atlas auf dem Schoß. Ohne Navi, dauerte die Fahrt 11 Stunden, heute, mit Navi ebenso und den Kindern auf dem Rücksitz war genauso langweilig und sie fragten: „Wann sind wir denn daha?“!
Übrigens, meine Stimme im Navi ist Christian! Nicht Angela oder Stefanie oder Renate. Nein, denn ich lasse mir von einer Frau nicht sagen, wo ich hin zu fahren habe!
Früher haben wir das vor uns stehende Essen gegessen.
Heute fotografieren wir es und als krönender Abschluss wird es geteilt. Aber nicht mit irgendwelchen anwesenden Personen, sondern auf Facebook, Twitter und Konsorten - mit dem Mobiltelefon. Alles Mögliche wird „geteilt“, sogar beim Unfall an der Ecke sind Bilder von Verletzten schneller online auf den sozialen Netzwerken, als ein Notruf bei der Polizei - erschreckend!
Heute reden wir denglisch. Grausam! In den Zeitungen bei den Arbeitsgesuchen findet man Stellenanzeigen für „Facility manager“ oder „CMS Key User“ oder Inhouse consult - Point of Sale
Früher redete man deutsch. Wer Arbeit suchte, musste nicht erst einen Englischkurs belegen um zu wissen, ob er für diese Stelle qualifiziert ist, oder nicht. Für mich ein absolutes no go - so etwas und da ist es mir auch egal, ob ich in oder out bin. Sorry, vielleicht bin ich da nicht up to date, aber es gibt andere must-have. Früher stand in Stellenanzeigen: Hausmeister gesucht, für jeden klar erkenntlich und gut war‘s!
Egal - ich fahr nachher in’s Drive in und hol mir Fastfood, aus Frust, check!
Früher haben wir jede freie Minute genutzt, um draußen unsere Freizeit zu gestalten, egal ob kicken auf dem Bolzplatz, joggen oder Fahrrad fahren. Hauptsache raus, Hauptsache Bewegung!
Heute besteht bei den meisten Frauen die sportliche Betätigung meist nur noch beim Eisprung und bei den Herrn der Schöpfung ist die einzige Bewegung auch nur noch der Gang zum Kühlschrank.
Apropos Kühlschrank: Mittlreweile geht es leider auch auf der Couch nicht mehr ohne Werbung, denn der Inhalt des Kühlschranks bezahlt sich nicht von selbst. Außerdem ist durch undichte Kanäle durchgedrungen, dass einer oder mehrere das Couchingschreiben nicht unentgeltlich macht, wasGauner! Also, sorry für diese kleine Unterbrechung! Trotzdem, spart‘ euch dazu eure Kommentare, denn wir müssen jeden Penny drei Mal umdrehen, und dennoch kommt, real gesehen, netto immer noch das Selbe raus! Ohne Augenlidlähmung ist eine baldige Änderung eh nicht absehbar. (Na? Wie viel habt ihr in diesem Abschnitt entdeckt? 7, 8, 9?) Früher war alles besser - und werbefreier!
Heute fallen Fußballspieler bei dem kleinsten Windhauch und wälzen sich auf dem grünen Rasen, als ob jemand mit der Kettensäge versucht hat, irgendwelche wichtige Körperteile abzutrennen.
Früher stellten sich Schiedsrichter wie Ahlenfelder neben so einem Spieler und sagte: „Junge, steh' auf, die Rasenheizung ist nicht an!“ Oder es gab solche Spieler, wie der Dieter Hoeneß, der blutete aus einer Platzwunde am Kopf, wie die Sau. Er hat sich jedoch nicht auswechseln lassen. Nein, so was kam früher nicht in Frage. Der Mannschaftsarzt legte ihm einen Turban an und Hoeneß spielte weiter und als krönenden Abschluss erzielte er noch ein Tor, natürlich mit dem Kopf!
Früher als ich auch noch auf den Betze ging (früher war ich noch jung und hatte das Geld), da haben wir alle lauthals unseren Verein unterstützt. Es wurde gesungen, geklatscht und angefeuert, was das Zeug hielt. Selbst bei einem Rückstand ging die Post ab, denn wir wussten, jetzt - gerade jetzt, benötigt die Mannschaft die volle Unterstützung. Wir wussten, da unten auf dem Rasen fängt es jetzt an, der Kampfmotor FCK ist angesprungen und beginnt zu laufen, deshalb dauerte ein Spiel manchmal so lange, bis der FCK die Führung erzielte.
Zitat von M4rc1n
Früher haben wir nicht auf Wunder gehofft, wir haben sie erzwungen.
Es gab auch damals schon Durststrecken, wo es nicht immer optimal lief und trotzdem strömten die Massen beim nächsten Heimspiel wieder ins Stadion. Und wenn wir mal nicht live im Stadion sein konnten, lief entweder das Radio oder man schaute gespannt auf den Fernseher, ob sich bei den magentafarbenen Zahlen etwas änderte. Ja, da konnte in einem der drei (in Zahlen - 3!) Programmen laufen, was da wollte, es war pupsegal, der Videotext war an und wir waren trotzdem zufrieden. Früher haben wir nicht auf Wunder gehofft, wir haben sie erzwungen.
Wirklich, liebe PC-Generation, Videotext! Kein Live-Ticker auf Kicker oder t-online, kein TM oder Sky!
Es gab damals noch eine andere Welt, eine Welt da draußen, mit Singvögel und Spaziergängen. Wüsstet ihr, was für ein Baum da steht, solltet ihr euch doch mal in den Wald verirren? Wisst ihr auch, dass Rasierklingen keine Entfernungsmesser sind?
Könnt ihr euch eigentlich vorstellen, was das ein Graus war, wenn man am Samstagmittag zu Tante Hilde's Geburtstag eingeladen war und gleichzeitig der FCK spielte. Keine Chance auf Informationen über den Spielstand. Da hast du alle 30 Sekunden auf die Uhr geguckt, und je näher der Zeiger auf Viertel vor fünf stand, umso nervöser wurdest du. Wie lange muss ich eigentlich noch warten, wann kann ich endlich heim fahren, schaffen wir es noch rechtzeitig zur Sportschau? Früher hatten wir noch E-lan und kein W-Lan.
Heute sind wir sowas von online, jeder daddelt auf seinem i-Phone rum. Jeder, der dir in der Stadt entgegenkommt, hat ein Handy in der Hand und die, die vor dir laufen schauen alle 5 Sekunden auf das Teil. Entweder haben sie ein Kurzzeitgedächtnis und die soeben angezeigte Zeit schon wieder vergessen oder sie schauen, ob sie noch Empfang haben. Es gibt sogar, habe ich mir sagen lassen, eine App, die dich warnt, dass du nicht gegen einen vor dir stehenden Laternenmast prallst. Bitte was? Genau das wäre es doch! ZONK, aufgeprallt, angeeckt und das Ding würde in der Tasche verschwinden. Oder es wird quatscht, egal wo, selbst im Bus oder in der Bahn. Früher hatte man den Anstand mit seinem Sitznachbarn etwas Konversation zu betreiben oder ein Buch gelesen oder einfach geschwiegen. Heute weiß irgendwie jeder wo dein letzter Pickel war, wann du ihn aufgedrückt hast, wer live dabei sein konnte und was für Kommentare deine Zuschauer abgelassen haben. Grauslich!
Heute diskutiert man über einen Videobeweis, Torlinientechnik, Chip im Ball.
Früher gab es einen Schiedsrichter und zwei Linienrichter und fertig. Da brauchte es keinen vierten Offiziellen oder, wie bei CL- oder EL-Spielen, noch zwei Torrichter. Wir wussten, wann der Ball im Tor war. Nämlich dann, wenn der Schiri mit ausgestrecktem Arm zur Mittellinie zeigte. Sollte er das nicht gemacht haben und der Ball war trotzdem im Tor, dann kam es zur heute sogenannten Rudelbildung und alle zweiundzwanzig Spieler und vielleicht auch noch Trainer und andere Funktionäre standen auf dem Platz und belagerten vehement den Mann in schwarz. In schwarz! Nicht in kanariengelb oder in babyar‘schblau. Von den Zuschauerrängen wurde gepfiffen und gebuht, mal ging der ein oder andere Regenschirm kaputt, jedoch ging es meistens fair zu. Auch schon vor dem Spiel war es fair, ohne verhöhnende Plakate und Beleidigungen.
Früher, was waren das für tolle Spiele des 1. FCK in der Bundesliga, im Europapokal, in der Champions League. Manche erinnern sich sicherlich an diese Zeit. An Spiele, wie das legendäre 5:0 gegen Real Madrid oder das 3:1 gegen Barcelona, auch wenn letzteres leider nicht positiv für unseren Club geendet hatte. Das Bild der „brennenden Westtribüne“ hat sich in die Gedächtnisse vieler Fußballfans eingebrannt, nicht nur in Kaiserslautern oder Deutschland, nein, im gesamten europäischen Raum!
Mann, Mann, Mann, das waren Zeiten, Emotionen! Das waren Gefühle, als ob du auf dem Kettenkarussell deinen Vordermann überholst.
Die Europakarte des FCK hat Einstecknadeln in den bekannten Orten Göteborg, Amsterdam, Reykjavik, Lüttich, Sevilla, Prag, Belgrad, Lissabon. Dazu gab es Orte, die musst du aber erst auf einer Landkarte suchen und finden, das sind so unbekannte Namen wie Paralimni, Akranes, Diósgyör.
Und heute? Hören wir damit auf, von regenbogenfarbenfurzenden Einhörnern zu träumen und stellen uns der Realität, im hier und jetzt. Wir spielen nur noch biederen Zweitligafußball in Orten, die man zum Teil auch erst einmal auf einer Deutschlandkarte finden muss. Die Reisen gehen oder gingen in grauer Zweitligazeit nach Würzburg, Aue, Kiel, Regensburg, Gütersloh, Meppen. Das ist so und nicht zu ändern! Vielleicht irgendwann? Für manche hänge ich in der Vergangenheit, das mag sein. Aber sind es nicht gerade die schönen Momente, an die wir uns alle gerne erinnern? Streben, Hoffen, Bangen wir deshalb nicht jedes Jahr, dass dieses Jahr alles besser wird?
Während einige noch verzweifelt alle Werbefirmen suchen, wundere ich mich über die Tatsache: Wenn doch in 1999 die Umstellung auf Euro erfolgte, warum gibt es dann immer noch Tomatenmark?
Die Kollegen der Couch beschäftigen sich mit anderen Themen und teilen diese, wie früher, immer pünktlich, an Freitagen um 12.00 Uhr, in diesem Forum. Kostenlos, aber nicht umsonst!
04.08.2017 - 12:39 Uhr
Zitat von werschtche
Außerdem ist durch undichte Kanäle durchgedrungen, dass einer oder mehrere das Couchingschreiben nicht unentgeltlich macht, wasGauner!
Außerdem ist durch undichte Kanäle durchgedrungen, dass einer oder mehrere das Couchingschreiben nicht unentgeltlich macht, wasGauner!
Ääääjjj, wir hatten uns doch drauf geeinigt, das nicht an die große Glocke zu hängen!
Ich bin nicht mehr jung und ich brauche das Geld!
FRÜHER konnte man so was vielleicht noch umsonst und draußen schreiben. Mit Feder und Tintenfass selbstredend, diese neumodischen Computer kannte man da doch gar nicht! Das Pergament hat dann ein Rabe zur tm-Redaktion nach Hamburg geflogen. Ja, so war das damals. Sehr geiles Couching!
Lese ich mir heute Nachmittag vielleicht noch mal durch, aber jetzt gibts in unserem Altenpflegeheim erstmal leckeren Haferschleim zum Schlürfen. Gott sei Dank, weil ich nämlich vergessen hab, wo ich mein Gebiß hingelegt habe.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 04.08.2017 um 12:54 Uhr bearbeitet
04.08.2017 - 13:00 Uhr
Was ein G-R-A-D-I-O-S-E-R Einstand!
Das beste Debüt seit "Murmur" ... oder "Howling Wind" ... oder "Music from Big Pink" ... oder "My Generation " ... oder "Freak Out!" ... oder "The Piper at the Gates of Dawn" ...
Cheers
Bahli
Das beste Debüt seit "Murmur" ... oder "Howling Wind" ... oder "Music from Big Pink" ... oder "My Generation " ... oder "Freak Out!" ... oder "The Piper at the Gates of Dawn" ...
Cheers
Bahli
04.08.2017 - 13:35 Uhr
Die Worschd vum Deller gezoh!
06.08.2017 - 19:22 Uhr
Der Werschtsche nimmt den roten Faden und anstatt ihn zu stricken hat er ihn Dir hochkant um die Ohren, dass Dir hören und sehen vergeht. Jetzt weiß ich zwar immer noch nicht, ob früher alles besser war oder nicht, aber zumindest hatte ich Spass dabei.
Wer ist eigentlich Dein Ärmelsponsor auf der Couch?
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