Karlsruher SC Karlsruher SC
deadline-day banner

Fanszene Teil VII

27.01.2017 - 19:06 Uhr
Fanszene Teil VII |#361
13.04.2017 - 17:15 Uhr
Zitat von Rigsby
Zitat von TinaToledo

Gab es schon eine Stellungnahme der Supporters?


@TinaToledo: #336


Merci

"Richtigstellung"

Ach, was solls.
Keiner will in diesem Verein irgendeine Verantwortung übernehmen. Schuld sind immer die anderen. Wer sich so verhält muss nicht unbedingt einen "Neuanfang" fordern.
Fanszene Teil VII |#362
13.04.2017 - 17:19 Uhr
@Kuerten: "Wenn dann also ein paar zehntausend Euro im Jahr für Pyros gezahlt werden müssen, dann sollen sich die Clubs aus meiner Sicht nicht ganz so anstellen."

Mir ist klar, dass dies nicht allein dein Denken, sondern vermutlich das vieler in der Kurve ist. Ich persönlich finde diese Einstellung allerdings ziemlich überheblich. Wenn ich mich irgendwo FREIWILLIG ehrenamtlich engagiere, bedeutet das doch nicht, dass ich deswegen die wilde Sau rauslassen und gegen bestehende Regeln verstoßen kann.
Fanszene Teil VII |#363
13.04.2017 - 17:22 Uhr
Zitat von turbine
Zitat von Kuerten

Zitat von turbine

Ja genau Kuerten. Ein Vergleich mit Silvesterböllern anzustellen ist alles andere als populistisch. So ein Blödsinn sowas zu vergleichen. Entweder diskutiert man über das eine oder das andere.

Was mich am allermeisten ankotzt ist es, diese Vollpfosten mit einem KSC Logo zu sehen. Die feiern sich selbst und ihre dicken Hoden auf Kosten MEINES Vereins. Und MEIN Verein ist es der die Zeche zahlt. Die stellen sich tatsächlich hin und sind mega stolz auf ihre Kultur, auf unsere Tradition und Blabla. Und gleichzeitig schädigen sie dem Verein auf so krasse Weise. Immer und immerwieder. DAS ist doch der Punkt.

Pyro ist geil. Aber wenn ich weiß, dass nicht ich sondern mein Verein dafür gerade stehen muss ist das schäbig, ignorant und dumm.

Die können sich selbst gerne feiern und sich für die allergeilsten halten. Habe ich kein Problem mit. Aber nicht mit unserem Logo und nicht so, dass der Verein dafür bluten muss.


Naja, das mit dem "bluten" sehe ich etwas anders.
Insbesondere die großen Clubs profitieren doch immens von der Stimmung in den Stadien. Ich bin mir sicher, dass die Stadien in Dortmund, Frankfurt, Köln, Hamburg etc. nicht so knallevoll wären, wenn es keine Stimmung gäbe. Ich unterstelle mal, dass ein signifikanter Teil der Zuschauer aufgrund des Erlebnischarakters ins Stadion geht. Und eben nicht weil da so toller Fußball gespielt wird. Das ist sicher auch der Grund warum Dresden einen höheren Zuschauerschnitt hat als Hoffenheim, Ingolstadt (ja, auch wenn sie ein größeres Staion hätten), Augsburg etc.

Heißt umgekehrt, dass die Fanszenen bzw. Ultras, die ehrenamtlich unzählige Stunden für den Verein aufwenden, für zusätzliche Zuschauer, sprich Einnahmen sorgen. Darüber sollten die Clubs unendlich dankbar sein.
Wenn dann also ein paar zehntausend Euro im Jahr für Pyros gezahlt werden müssen, dann sollen sich die Clubs aus meiner Sicht nicht ganz so anstellen. Aber unter der Hand gibts zwischen Vereinsvertretern und Ultras ohnehin diverse gentlemen agreements. Nur darf das natürlich nicht offiziell nach außen dringen....

Aber klar, zum Thema Böller und Leuchtraketen sollte man intensiv mit den Ultras sprechen.

Die Stadien dieser Vereine sind voll weil diese Vereine eine riesen Tradition haben, Fans über Generationen und ein Umfeld wo der Fußball gelebt wird und in der Gesellschaft eine große Rolle spielt. Und nicht weil Ultras irgendwie Stimmung machen.

In England gibt es weniger Stimmung. Die Stadien sind trotzdem voll.

Das Ehrenamt und die unzähligen Stunden können sie gerne bleiben lassen wenn dieser Schaden dabei eintsteht. Finanziell und im Imagebereich.


Da bin ich aber komplett anderer Meinung.

Der große Hype in den Stadien ist erst in den letzten 10-15 Jahren entstanden. Schau Dir mal den Zuschauerschnitt der Bundesligen vor 20 Jahren und heute an. Und vor 20 Jahren hatten Köln, Dortmund und Co. genauso Tradition. Mit dem Einzug der neuen Stadien sowie der Ultraszenen wurde der Fußball immer populärer. Bin mir zu 100% sicher, dass mit dem plötzlichen Wegfall der Ultraszenen bzw. der Stimmung in den Stadien die Vereine einen massiven langfristigen Zuschauerschwund erleiden würden.

Ich kann mich an den Boykott der Ultras vor einigen Jahren erinnern. (Grund war die potentielle Verschiebung der Anstoßzeiten). Das war Langweile pur im Stadion.
Fanszene Teil VII |#364
13.04.2017 - 17:35 Uhr
Zitat von Kuerten
Zitat von turbine

Zitat von Kuerten

Zitat von turbine

Ja genau Kuerten. Ein Vergleich mit Silvesterböllern anzustellen ist alles andere als populistisch. So ein Blödsinn sowas zu vergleichen. Entweder diskutiert man über das eine oder das andere.

Was mich am allermeisten ankotzt ist es, diese Vollpfosten mit einem KSC Logo zu sehen. Die feiern sich selbst und ihre dicken Hoden auf Kosten MEINES Vereins. Und MEIN Verein ist es der die Zeche zahlt. Die stellen sich tatsächlich hin und sind mega stolz auf ihre Kultur, auf unsere Tradition und Blabla. Und gleichzeitig schädigen sie dem Verein auf so krasse Weise. Immer und immerwieder. DAS ist doch der Punkt.

Pyro ist geil. Aber wenn ich weiß, dass nicht ich sondern mein Verein dafür gerade stehen muss ist das schäbig, ignorant und dumm.

Die können sich selbst gerne feiern und sich für die allergeilsten halten. Habe ich kein Problem mit. Aber nicht mit unserem Logo und nicht so, dass der Verein dafür bluten muss.


Naja, das mit dem "bluten" sehe ich etwas anders.
Insbesondere die großen Clubs profitieren doch immens von der Stimmung in den Stadien. Ich bin mir sicher, dass die Stadien in Dortmund, Frankfurt, Köln, Hamburg etc. nicht so knallevoll wären, wenn es keine Stimmung gäbe. Ich unterstelle mal, dass ein signifikanter Teil der Zuschauer aufgrund des Erlebnischarakters ins Stadion geht. Und eben nicht weil da so toller Fußball gespielt wird. Das ist sicher auch der Grund warum Dresden einen höheren Zuschauerschnitt hat als Hoffenheim, Ingolstadt (ja, auch wenn sie ein größeres Staion hätten), Augsburg etc.

Heißt umgekehrt, dass die Fanszenen bzw. Ultras, die ehrenamtlich unzählige Stunden für den Verein aufwenden, für zusätzliche Zuschauer, sprich Einnahmen sorgen. Darüber sollten die Clubs unendlich dankbar sein.
Wenn dann also ein paar zehntausend Euro im Jahr für Pyros gezahlt werden müssen, dann sollen sich die Clubs aus meiner Sicht nicht ganz so anstellen. Aber unter der Hand gibts zwischen Vereinsvertretern und Ultras ohnehin diverse gentlemen agreements. Nur darf das natürlich nicht offiziell nach außen dringen....

Aber klar, zum Thema Böller und Leuchtraketen sollte man intensiv mit den Ultras sprechen.

Die Stadien dieser Vereine sind voll weil diese Vereine eine riesen Tradition haben, Fans über Generationen und ein Umfeld wo der Fußball gelebt wird und in der Gesellschaft eine große Rolle spielt. Und nicht weil Ultras irgendwie Stimmung machen.

In England gibt es weniger Stimmung. Die Stadien sind trotzdem voll.

Das Ehrenamt und die unzähligen Stunden können sie gerne bleiben lassen wenn dieser Schaden dabei eintsteht. Finanziell und im Imagebereich.


Da bin ich aber komplett anderer Meinung.

Der große Hype in den Stadien ist erst in den letzten 10-15 Jahren entstanden. Schau Dir mal den Zuschauerschnitt der Bundesligen vor 20 Jahren und heute an. Und vor 20 Jahren hatten Köln, Dortmund und Co. genauso Tradition. Mit dem Einzug der neuen Stadien sowie der Ultraszenen wurde der Fußball immer populärer. Bin mir zu 100% sicher, dass mit dem plötzlichen Wegfall der Ultraszenen bzw. der Stimmung in den Stadien die Vereine einen massiven langfristigen Zuschauerschwund erleiden würden.

Ich kann mich an den Boykott der Ultras vor einigen Jahren erinnern. (Grund war die potentielle Verschiebung der Anstoßzeiten). Das war Langweile pur im Stadion.




Sorry das is kompletter Quark, der Grund für den Hype um Fußball herum ist dass sich der Fußball langsam aus dem Muff des Arbeitersports heraus zum endgültigen Profisport und des dahingehenden Aufkommens der Erlebnis"schickeria" . Mehr Übertragungen, weiterer Kreis von potentiellen Zuschauern etc.


Das hat mit Verlaub absolut gar nix mit Ultras zu tun.

•     •     •

Polytifoso - laut Couchinski

Blau wie´s Meer und weiß wie Schnee, dass bist du mein KSC!

HSV

We had dreams and songs to sing
Of the glory, round the Fields of Anfield Road
Fanszene Teil VII |#365
13.04.2017 - 17:36 Uhr
Zitat von Kuerten
Da bin ich aber komplett anderer Meinung.

Der große Hype in den Stadien ist erst in den letzten 10-15 Jahren entstanden. Schau Dir mal den Zuschauerschnitt der Bundesligen vor 20 Jahren und heute an. Und vor 20 Jahren hatten Köln, Dortmund und Co. genauso Tradition. Mit dem Einzug der neuen Stadien sowie der Ultraszenen wurde der Fußball immer populärer. Bin mir zu 100% sicher, dass mit dem plötzlichen Wegfall der Ultraszenen bzw. der Stimmung in den Stadien die Vereine einen massiven langfristigen Zuschauerschwund erleiden würden.

Ich kann mich an den Boykott der Ultras vor einigen Jahren erinnern. (Grund war die potentielle Verschiebung der Anstoßzeiten). Das war Langweile pur im Stadion.

Das der große Hype mit den Ultras kam ist ein absoluter Mythos. Genau das gleiche wie die (Achtung Populismus) Kirche, die behauptet sie hätte großen Anteil an der Wiedervereinigung.

Das hat ganz andere Gründe. Und zwar, dass der Fußball professionell vermarktet wird und es diese Stadien gibt.

Aber mit diesen Geschichten kann man sich natürlich auf ein ganz hohes Podest stellen.
Fanszene Teil VII |#366
13.04.2017 - 17:36 Uhr
Zitat von Rigsby
@Kuerten: "Wenn dann also ein paar zehntausend Euro im Jahr für Pyros gezahlt werden müssen, dann sollen sich die Clubs aus meiner Sicht nicht ganz so anstellen."

Mir ist klar, dass dies nicht allein dein Denken, sondern vermutlich das vieler in der Kurve ist. Ich persönlich finde diese Einstellung allerdings ziemlich überheblich. Wenn ich mich irgendwo FREIWILLIG ehrenamtlich engagiere, bedeutet das doch nicht, dass ich deswegen die wilde Sau rauslassen und gegen bestehende Regeln verstoßen kann.


Du hast völlig Recht, das ist noch keine Legitimation.

Mir geht es eher darum, dass die Vereine generell massiv von der Stimmung in den Stadien - auch finanziell - profitieren. Man könnte in der sehr kommerziell gewordenen Fußballwelt das Spiel ja auch umdrehen. Support, Choreos und co. gibts für die Vereine nur gegen Entgelt. Und glaub mir, wenn der BVB statt Eintrittspreise zu verlangen den Ultras auf der Südtribüne in der Summe pro Spiel 100.000 Euro zahlen würde, dann hätte der BVB immer noch ein sensationelles Geschäft gemacht.
Super Stimmung = hoher Erlebnischarakter = hohe Zuschauerzahlen = hohe Einnahmen

Aber auf so eine Idee würde der gemeine Fan ja nie kommen. Daher bin ich der Meinung, dass man auch mal 5 gerade sein lassen muss.

Im Übrigen sitze ich im G8, habe aber trotzdem starke Symapthien für das Engagement der Ultras bzw. Supporters im Allgemeinen. Hätte persönlich schon ein Problem, wenn der D1 leer wäre bzw. bei Auswärtsspielen kaum Stimmung im Gästeblock wäre.
Fanszene Teil VII |#367
13.04.2017 - 17:42 Uhr
Zitat von turbine
Zitat von Kuerten

Da bin ich aber komplett anderer Meinung.

Der große Hype in den Stadien ist erst in den letzten 10-15 Jahren entstanden. Schau Dir mal den Zuschauerschnitt der Bundesligen vor 20 Jahren und heute an. Und vor 20 Jahren hatten Köln, Dortmund und Co. genauso Tradition. Mit dem Einzug der neuen Stadien sowie der Ultraszenen wurde der Fußball immer populärer. Bin mir zu 100% sicher, dass mit dem plötzlichen Wegfall der Ultraszenen bzw. der Stimmung in den Stadien die Vereine einen massiven langfristigen Zuschauerschwund erleiden würden.

Ich kann mich an den Boykott der Ultras vor einigen Jahren erinnern. (Grund war die potentielle Verschiebung der Anstoßzeiten). Das war Langweile pur im Stadion.

Das der große Hype mit den Ultras kam ist ein absoluter Mythos. Genau das gleiche wie die (Achtung Populismus) Kirche, die behauptet sie hätte großen Anteil an der Wiedervereinigung.

Das hat ganz andere Gründe. Und zwar, dass der Fußball professionell vermarktet wird und es diese Stadien gibt.

Aber mit diesen Geschichten kann man sich natürlich auf ein ganz hohes Podest stellen.


Ok, dann meinst Du also nicht, dass bei dem Wegfall der Ultraszenen und zeitgleich der Stimmung in den Stadien die Zuschauerzahlen rückläufig wären?

Viele aus meinem Bekanntenkreis (und nicht unbedingt nur Fußballfans) haben sich im Rahmen des Stadion- Erstbesuchs anschl. mehr über die Stimmung als über das Spiel geäußert. Aber vll. sind meine Erfahrungen ja auch exklusiv, kann durchaus sein.
Fanszene Teil VII |#368
13.04.2017 - 17:44 Uhr
Zitat von Kuerten
Zitat von turbine

Zitat von Kuerten

Zitat von turbine

Ja genau Kuerten. Ein Vergleich mit Silvesterböllern anzustellen ist alles andere als populistisch. So ein Blödsinn sowas zu vergleichen. Entweder diskutiert man über das eine oder das andere.

Was mich am allermeisten ankotzt ist es, diese Vollpfosten mit einem KSC Logo zu sehen. Die feiern sich selbst und ihre dicken Hoden auf Kosten MEINES Vereins. Und MEIN Verein ist es der die Zeche zahlt. Die stellen sich tatsächlich hin und sind mega stolz auf ihre Kultur, auf unsere Tradition und Blabla. Und gleichzeitig schädigen sie dem Verein auf so krasse Weise. Immer und immerwieder. DAS ist doch der Punkt.

Pyro ist geil. Aber wenn ich weiß, dass nicht ich sondern mein Verein dafür gerade stehen muss ist das schäbig, ignorant und dumm.

Die können sich selbst gerne feiern und sich für die allergeilsten halten. Habe ich kein Problem mit. Aber nicht mit unserem Logo und nicht so, dass der Verein dafür bluten muss.


Naja, das mit dem "bluten" sehe ich etwas anders.
Insbesondere die großen Clubs profitieren doch immens von der Stimmung in den Stadien. Ich bin mir sicher, dass die Stadien in Dortmund, Frankfurt, Köln, Hamburg etc. nicht so knallevoll wären, wenn es keine Stimmung gäbe. Ich unterstelle mal, dass ein signifikanter Teil der Zuschauer aufgrund des Erlebnischarakters ins Stadion geht. Und eben nicht weil da so toller Fußball gespielt wird. Das ist sicher auch der Grund warum Dresden einen höheren Zuschauerschnitt hat als Hoffenheim, Ingolstadt (ja, auch wenn sie ein größeres Staion hätten), Augsburg etc.

Heißt umgekehrt, dass die Fanszenen bzw. Ultras, die ehrenamtlich unzählige Stunden für den Verein aufwenden, für zusätzliche Zuschauer, sprich Einnahmen sorgen. Darüber sollten die Clubs unendlich dankbar sein.
Wenn dann also ein paar zehntausend Euro im Jahr für Pyros gezahlt werden müssen, dann sollen sich die Clubs aus meiner Sicht nicht ganz so anstellen. Aber unter der Hand gibts zwischen Vereinsvertretern und Ultras ohnehin diverse gentlemen agreements. Nur darf das natürlich nicht offiziell nach außen dringen....

Aber klar, zum Thema Böller und Leuchtraketen sollte man intensiv mit den Ultras sprechen.

Die Stadien dieser Vereine sind voll weil diese Vereine eine riesen Tradition haben, Fans über Generationen und ein Umfeld wo der Fußball gelebt wird und in der Gesellschaft eine große Rolle spielt. Und nicht weil Ultras irgendwie Stimmung machen.

In England gibt es weniger Stimmung. Die Stadien sind trotzdem voll.

Das Ehrenamt und die unzähligen Stunden können sie gerne bleiben lassen wenn dieser Schaden dabei eintsteht. Finanziell und im Imagebereich.


Da bin ich aber komplett anderer Meinung.

Der große Hype in den Stadien ist erst in den letzten 10-15 Jahren entstanden. Schau Dir mal den Zuschauerschnitt der Bundesligen vor 20 Jahren und heute an. Und vor 20 Jahren hatten Köln, Dortmund und Co. genauso Tradition. Mit dem Einzug der neuen Stadien sowie der Ultraszenen wurde der Fußball immer populärer. Bin mir zu 100% sicher, dass mit dem plötzlichen Wegfall der Ultraszenen bzw. der Stimmung in den Stadien die Vereine einen massiven langfristigen Zuschauerschwund erleiden würden.

Ich kann mich an den Boykott der Ultras vor einigen Jahren erinnern. (Grund war die potentielle Verschiebung der Anstoßzeiten). Das war Langweile pur im Stadion.


Ohne Ultras sieht man gerade in Leverkusen z.b. wäre Stimmungstechnisch auch bei uns überhaupt nichts mehr los.Aktion war völlig drüber nun bekommen sie Einschränkungen eventuell sofern jemand ermittelt wird Stadionverbote und gut ist vorerst.Man sollte auch mal bedenken welche positive Aktionen seitens der Ultras kommen,nicht alles ist schlecht nur wegen Stuttgart.Wieviele hier würden sich denn den ganzen Aufwand für einen Verein geben und das kostenlos.Wir haben momentan wohl grössere Probleme als unsere Ultras wenn man so nur das Sportliche nimmt.
Fanszene Teil VII |#369
13.04.2017 - 17:52 Uhr
Zitat von Kuerten

Zitat von turbine

Zitat von Kuerten

Da bin ich aber komplett anderer Meinung.

Der große Hype in den Stadien ist erst in den letzten 10-15 Jahren entstanden. Schau Dir mal den Zuschauerschnitt der Bundesligen vor 20 Jahren und heute an. Und vor 20 Jahren hatten Köln, Dortmund und Co. genauso Tradition. Mit dem Einzug der neuen Stadien sowie der Ultraszenen wurde der Fußball immer populärer. Bin mir zu 100% sicher, dass mit dem plötzlichen Wegfall der Ultraszenen bzw. der Stimmung in den Stadien die Vereine einen massiven langfristigen Zuschauerschwund erleiden würden.

Ich kann mich an den Boykott der Ultras vor einigen Jahren erinnern. (Grund war die potentielle Verschiebung der Anstoßzeiten). Das war Langweile pur im Stadion.

Das der große Hype mit den Ultras kam ist ein absoluter Mythos. Genau das gleiche wie die (Achtung Populismus) Kirche, die behauptet sie hätte großen Anteil an der Wiedervereinigung.

Das hat ganz andere Gründe. Und zwar, dass der Fußball professionell vermarktet wird und es diese Stadien gibt.

Aber mit diesen Geschichten kann man sich natürlich auf ein ganz hohes Podest stellen.


Ok, dann meinst Du also nicht, dass bei dem Wegfall der Ultraszenen und zeitgleich der Stimmung in den Stadien die Zuschauerzahlen rückläufig wären?

Viele aus meinem Bekanntenkreis (und nicht unbedingt nur Fußballfans) haben sich im Rahmen des Stadion- Erstbesuchs anschl. mehr über die Stimmung als über das Spiel geäußert. Aber vll. sind meine Erfahrungen ja auch exklusiv, kann durchaus sein.



Bei einzelnen Vereinen vielleicht schon je nachdem wie groß die Ultrabasis jeweils ist, im Gesamten? Definitiv nicht, siehe England wo die Ultras nach noch krasseren Ausschreitungen (Hooliganbewegung) nahezu verbannt wurden bzw. sich die neuen Eintrittpreise nicht mehr leisten können. Hat es der PL geschadet? Glaube nicht, immerhin generiert die Liga Rekordumsätze und die Stadion sind gut besucht.


Die Frage ist doch, sind es die 50-100 Honks, die unbedingt zündeln bzw. sich prügeln müssen und andere anstacheln bzw. vom Rest geduldet werden die Arbeit der gesamten Ultras wert? Wir reden hier nicht über Kleckerlesbeträge die als Strafe seitens des DFB/DFL bezahlt werden müssen. Teilausschlüsse bzw. Geisterspiele hatten wir in der Vergangenheit ebenfalls schon und damit Verlust von Einnahmen und Imageschaden.

Der Imageschaden an sich in € auszudrücken ist schwer, aber ist nunmal vorhanden.


In meinen Augen müssen wir auch nicht drüber reden ob die Ultrabewegung an sich schlecht is und ausgemerzt werden sollten, sondern wie wir die ***** en loswerden denen offentsichtlich der Verein egal ist, sich lieber selbst feiern und dem Verein schaden. Den ich habe so meine Zweifel, dass jeder Ultra so denkt und nicht sehen kann wie diese Personen dem Verein schaden.

•     •     •

Polytifoso - laut Couchinski

Blau wie´s Meer und weiß wie Schnee, dass bist du mein KSC!

HSV

We had dreams and songs to sing
Of the glory, round the Fields of Anfield Road

Dieser Beitrag wurde zuletzt von El-Konsolero am 13.04.2017 um 17:53 Uhr bearbeitet
Fanszene Teil VII |#370
13.04.2017 - 17:57 Uhr
Zitat von schimmi0


Ohne Ultras sieht man gerade in Leverkusen z.b. wäre Stimmungstechnisch auch bei uns überhaupt nichts mehr los.Aktion war völlig drüber nun bekommen sie Einschränkungen eventuell sofern jemand ermittelt wird Stadionverbote und gut ist vorerst.Man sollte auch mal bedenken welche positive Aktionen seitens der Ultras kommen,nicht alles ist schlecht nur wegen Stuttgart.Wieviele hier würden sich denn den ganzen Aufwand für einen Verein geben und das kostenlos.Wir haben momentan wohl grössere Probleme als unsere Ultras wenn man so nur das Sportliche nimmt.


...da gebe ich Dir recht.
Aber es muss doch verdammt noch mal möglich sein, auch ohne solche A***lochaktionen wie am Sonntag Stimmung in ein Stadion zu bekommen!

Und hier muss mein meines Erachtens genau differenzieren!

In vielen Ländern wird Pyrotechnik als Stimmungsmittel eingesetzt. Was hierfür meiner Meinung nach auch in bestimmten Bereichen des Stadions legalisiert werden sollte.

Aber wie am Sonntag geschehen in Verbindung mit Leuchtspur, Signalmunition o.ä. wird die Pyrotechnik als Stilmittel der Gewalt(ausübung) missbraucht. Dazu das unkontrollierte Werfen/Abschießen in den Innenraum...
Und wer so etwas gut heißt hat nicht mehr alle Latten am Zaun.

•     •     •

Es gibt Tage, an denen verliert man und Tage, an denen gewinnt ein anderer...

  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.