FC.Vereinsführung
07.03.2019 - 20:37 Uhr
23.11.2025 - 19:01 Uhr
Zitat von Hennes1910
Ich find Müller-Römer tatsächlich auch wenig sympathisch, aber finde es dennoch nicht ganz falsch, ihn mit einzubeziehen. Deine Argumente sind völlig richtig, wenn man was größeres durchbringen will, macht es definitiv Sinn, ein Gesicht der Gegenseite mit einzubeziehen - und dass Müller-Römer bei all der teils schrägen Auftritte in der Öffentlichkeit ja offensichtlich in der Lage ist, in Gremien zu Ergebnissen zu kommen, da ist ja allein die aktuelle Satzung Zeugnis für. Zudem muss ich ihm als Positives zugestehen, dass er trotz jahrelanger Anfeindungen und Beleidigungen nie aufgehört hat, sich für den FC zu engagieren. Man muss nicht mit allen seinen Positionen übereinstimmen und er bringt natürlich ganz sicher auch eine gewisse Portion Narzissmus mit, aber dass der FC ihm am Herzen liegt, das glaube ich ihm absolut. Und dann find ich das auch nicht falsch, einen Mann mit einzubeziehen, der eine andere Meinung als die Mehrheitsmeinung vertritt. So sollte Demokratie im besten Fall auf allen Ebenen funktionieren. Wenn genug Leute nicht überzeugt von seinen Ideen sind, können sie ihn ja dann dennoch problemlos überstimmen, wenn er aber Leute überzeugen kann, bringt er sich halt auch in Ergebnissen ein.
Zitat von Goatstar71
Ich bin auch kein Fan vom Mann mit den Haaren. Es ist aber nicht unklug, gerade den Mann in eine Kommission aufzunehmen, der maßgeblich bei der aktuellen Satzung mitgewirkt hat. Dass er bei diesem Thema Expertise hat, werden wohl nur wenige von uns bestreiten wollen.
Ob der Ex-Präsident die Überarbeitung der Satzung proaktiv unterstützt oder eher kritisch begleitet, weiß ich nicht. Aber selbst wenn Müller-Römer "Pain in the ass vibes " mitbringt, kann es im Hinblick auf eine Umsetzung von Neuerung schlau sein, die mögliche Opposition direkt mit einzubinden.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Ich bin auch kein Fan vom Mann mit den Haaren. Es ist aber nicht unklug, gerade den Mann in eine Kommission aufzunehmen, der maßgeblich bei der aktuellen Satzung mitgewirkt hat. Dass er bei diesem Thema Expertise hat, werden wohl nur wenige von uns bestreiten wollen.
Ob der Ex-Präsident die Überarbeitung der Satzung proaktiv unterstützt oder eher kritisch begleitet, weiß ich nicht. Aber selbst wenn Müller-Römer "Pain in the ass vibes " mitbringt, kann es im Hinblick auf eine Umsetzung von Neuerung schlau sein, die mögliche Opposition direkt mit einzubinden.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Ich find Müller-Römer tatsächlich auch wenig sympathisch, aber finde es dennoch nicht ganz falsch, ihn mit einzubeziehen. Deine Argumente sind völlig richtig, wenn man was größeres durchbringen will, macht es definitiv Sinn, ein Gesicht der Gegenseite mit einzubeziehen - und dass Müller-Römer bei all der teils schrägen Auftritte in der Öffentlichkeit ja offensichtlich in der Lage ist, in Gremien zu Ergebnissen zu kommen, da ist ja allein die aktuelle Satzung Zeugnis für. Zudem muss ich ihm als Positives zugestehen, dass er trotz jahrelanger Anfeindungen und Beleidigungen nie aufgehört hat, sich für den FC zu engagieren. Man muss nicht mit allen seinen Positionen übereinstimmen und er bringt natürlich ganz sicher auch eine gewisse Portion Narzissmus mit, aber dass der FC ihm am Herzen liegt, das glaube ich ihm absolut. Und dann find ich das auch nicht falsch, einen Mann mit einzubeziehen, der eine andere Meinung als die Mehrheitsmeinung vertritt. So sollte Demokratie im besten Fall auf allen Ebenen funktionieren. Wenn genug Leute nicht überzeugt von seinen Ideen sind, können sie ihn ja dann dennoch problemlos überstimmen, wenn er aber Leute überzeugen kann, bringt er sich halt auch in Ergebnissen ein.
Sehe ich komplett anders. Ich glaube gar nicht, dass MR die Gegenseite / Opposition des Vorstandes ist, sondern dass wir es hier, um den politische Terminus zu nutzen, mit der gleichen Fraktion oder zumindest mit einer Koalition zu tun haben.
Die Ausarbeitung einer Änderung von Satzungsinhalten bedarf, mit Verlaub, keiner Einbindung von MR in irgendwelchen Gremien. Eine Satzung oder auch Änderungen an Satzungen sollte eigentlich jeder halbwegs klare Rechtsanwalt schaffen. Dazu braucht es meines Erachtens keine besonderen juristischen Spezialkenntnisse, die ein MR hat, andere Juristen jedoch nicht.
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass in dieser Expertenrunde auch ein Justiziar neben MR sitzt, der den Potocznik Deal mit abgenickt hat und damit seinen Teil zur Transfersperre beigetragen hat, wird mir Angst und Bange, gerade wenn ich auch an Themen wie die Markenrechte und die Umstrukturierung von einer Kapitalgesellschaft in einen Verein denke, die ich ohnehin für wenig sinnvoll erachte. Da sitzen dann direkt die richtigen, um den nächsten Problemfall auf den Weg zu bringen.
Ich weiß. Das ist alles sehr negativ dargestellt, aber ich halte nunmal auch 0 von MR und das Vertrauen in die Rechtsabteilung des Clubs hat bei mir leider ebenfalls sehr gelitten. Das ist aber natürlich etwas sehr subjektives und trifft nur für mich zu.
23.11.2025 - 19:15 Uhr
Zitat von Effzeh-Jeck
Sehe ich komplett anders. Ich glaube gar nicht, dass MR die Gegenseite / Opposition des Vorstandes ist, sondern dass wir es hier, um den politische Terminus zu nutzen, mit der gleichen Fraktion oder zumindest mit einer Koalition zu tun haben.
Die Ausarbeitung einer Änderung von Satzungsinhalten bedarf, mit Verlaub, keiner Einbindung von MR in irgendwelchen Gremien. Eine Satzung oder auch Änderungen an Satzungen sollte eigentlich jeder halbwegs klare Rechtsanwalt schaffen. Dazu braucht es meines Erachtens keine besonderen juristischen Spezialkenntnisse, die ein MR hat, andere Juristen jedoch nicht.
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass in dieser Expertenrunde auch ein Justiziar neben MR sitzt, der den Potocznik Deal mit abgenickt hat und damit seinen Teil zur Transfersperre beigetragen hat, wird mir Angst und Bange, gerade wenn ich auch an Themen wie die Markenrechte und die Umstrukturierung von einer Kapitalgesellschaft in einen Verein denke, die ich ohnehin für wenig sinnvoll erachte. Da sitzen dann direkt die richtigen, um den nächsten Problemfall auf den Weg zu bringen.
Ich weiß. Das ist alles sehr negativ dargestellt, aber ich halte nunmal auch 0 von MR und das Vertrauen in die Rechtsabteilung des Clubs hat bei mir leider ebenfalls sehr gelitten. Das ist aber natürlich etwas sehr subjektives und trifft nur für mich zu.
Zitat von Hennes1910
Ich find Müller-Römer tatsächlich auch wenig sympathisch, aber finde es dennoch nicht ganz falsch, ihn mit einzubeziehen. Deine Argumente sind völlig richtig, wenn man was größeres durchbringen will, macht es definitiv Sinn, ein Gesicht der Gegenseite mit einzubeziehen - und dass Müller-Römer bei all der teils schrägen Auftritte in der Öffentlichkeit ja offensichtlich in der Lage ist, in Gremien zu Ergebnissen zu kommen, da ist ja allein die aktuelle Satzung Zeugnis für. Zudem muss ich ihm als Positives zugestehen, dass er trotz jahrelanger Anfeindungen und Beleidigungen nie aufgehört hat, sich für den FC zu engagieren. Man muss nicht mit allen seinen Positionen übereinstimmen und er bringt natürlich ganz sicher auch eine gewisse Portion Narzissmus mit, aber dass der FC ihm am Herzen liegt, das glaube ich ihm absolut. Und dann find ich das auch nicht falsch, einen Mann mit einzubeziehen, der eine andere Meinung als die Mehrheitsmeinung vertritt. So sollte Demokratie im besten Fall auf allen Ebenen funktionieren. Wenn genug Leute nicht überzeugt von seinen Ideen sind, können sie ihn ja dann dennoch problemlos überstimmen, wenn er aber Leute überzeugen kann, bringt er sich halt auch in Ergebnissen ein.
Zitat von Goatstar71
Ich bin auch kein Fan vom Mann mit den Haaren. Es ist aber nicht unklug, gerade den Mann in eine Kommission aufzunehmen, der maßgeblich bei der aktuellen Satzung mitgewirkt hat. Dass er bei diesem Thema Expertise hat, werden wohl nur wenige von uns bestreiten wollen.
Ob der Ex-Präsident die Überarbeitung der Satzung proaktiv unterstützt oder eher kritisch begleitet, weiß ich nicht. Aber selbst wenn Müller-Römer "Pain in the ass vibes " mitbringt, kann es im Hinblick auf eine Umsetzung von Neuerung schlau sein, die mögliche Opposition direkt mit einzubinden.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Ich bin auch kein Fan vom Mann mit den Haaren. Es ist aber nicht unklug, gerade den Mann in eine Kommission aufzunehmen, der maßgeblich bei der aktuellen Satzung mitgewirkt hat. Dass er bei diesem Thema Expertise hat, werden wohl nur wenige von uns bestreiten wollen.
Ob der Ex-Präsident die Überarbeitung der Satzung proaktiv unterstützt oder eher kritisch begleitet, weiß ich nicht. Aber selbst wenn Müller-Römer "Pain in the ass vibes " mitbringt, kann es im Hinblick auf eine Umsetzung von Neuerung schlau sein, die mögliche Opposition direkt mit einzubinden.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Ich find Müller-Römer tatsächlich auch wenig sympathisch, aber finde es dennoch nicht ganz falsch, ihn mit einzubeziehen. Deine Argumente sind völlig richtig, wenn man was größeres durchbringen will, macht es definitiv Sinn, ein Gesicht der Gegenseite mit einzubeziehen - und dass Müller-Römer bei all der teils schrägen Auftritte in der Öffentlichkeit ja offensichtlich in der Lage ist, in Gremien zu Ergebnissen zu kommen, da ist ja allein die aktuelle Satzung Zeugnis für. Zudem muss ich ihm als Positives zugestehen, dass er trotz jahrelanger Anfeindungen und Beleidigungen nie aufgehört hat, sich für den FC zu engagieren. Man muss nicht mit allen seinen Positionen übereinstimmen und er bringt natürlich ganz sicher auch eine gewisse Portion Narzissmus mit, aber dass der FC ihm am Herzen liegt, das glaube ich ihm absolut. Und dann find ich das auch nicht falsch, einen Mann mit einzubeziehen, der eine andere Meinung als die Mehrheitsmeinung vertritt. So sollte Demokratie im besten Fall auf allen Ebenen funktionieren. Wenn genug Leute nicht überzeugt von seinen Ideen sind, können sie ihn ja dann dennoch problemlos überstimmen, wenn er aber Leute überzeugen kann, bringt er sich halt auch in Ergebnissen ein.
Sehe ich komplett anders. Ich glaube gar nicht, dass MR die Gegenseite / Opposition des Vorstandes ist, sondern dass wir es hier, um den politische Terminus zu nutzen, mit der gleichen Fraktion oder zumindest mit einer Koalition zu tun haben.
Die Ausarbeitung einer Änderung von Satzungsinhalten bedarf, mit Verlaub, keiner Einbindung von MR in irgendwelchen Gremien. Eine Satzung oder auch Änderungen an Satzungen sollte eigentlich jeder halbwegs klare Rechtsanwalt schaffen. Dazu braucht es meines Erachtens keine besonderen juristischen Spezialkenntnisse, die ein MR hat, andere Juristen jedoch nicht.
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass in dieser Expertenrunde auch ein Justiziar neben MR sitzt, der den Potocznik Deal mit abgenickt hat und damit seinen Teil zur Transfersperre beigetragen hat, wird mir Angst und Bange, gerade wenn ich auch an Themen wie die Markenrechte und die Umstrukturierung von einer Kapitalgesellschaft in einen Verein denke, die ich ohnehin für wenig sinnvoll erachte. Da sitzen dann direkt die richtigen, um den nächsten Problemfall auf den Weg zu bringen.
Ich weiß. Das ist alles sehr negativ dargestellt, aber ich halte nunmal auch 0 von MR und das Vertrauen in die Rechtsabteilung des Clubs hat bei mir leider ebenfalls sehr gelitten. Das ist aber natürlich etwas sehr subjektives und trifft nur für mich zu.
Ich versteh deine Zweifel, hab aber zur Causa Potocnik eine andere Sichtweise, denn: Die Strafe ist am Ende doch sogar aufgehoben gemacht worden, nur eben erst ganz zum Schluss. Und wegen eines Urteils am EuGH, wo die Fifa Muffensausen bekommen hat. Ergo haben wir ein Eingeständnis der Verbände, dass mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit überhaupt kein Fehlverhalten vorgelegen hat - wogegen der FC dann ja auch in Sachen Schadenersatz aktiv werden wollte. Was aus der Schadenersatz-Sache geworden ist oder ob das Verfahren da noch läuft weiß ich nicht, aber wenn ich das damals nicht falsch aufgefasst habe, hieße das im Umkehrschluss, dass unsere Juristen da gar nicht so falsch lagen mit ihren Einschätzungen und die Fifa uns dennoch gesperrt hat.
Also ja, man kann skeptisch sein, aber nein, so dumm waren unsere Juristen scheinbar nicht. Die fifa hat halt wieder ihren komischen eigenen Brei gekocht, der mit zivilen rechtsstaatlichen Dingen wenig zu tun hat.
23.11.2025 - 19:36 Uhr
Zitat von Hennes1910
Ich versteh deine Zweifel, hab aber zur Causa Potocnik eine andere Sichtweise, denn: Die Strafe ist am Ende doch sogar aufgehoben gemacht worden, nur eben erst ganz zum Schluss.
Ich versteh deine Zweifel, hab aber zur Causa Potocnik eine andere Sichtweise, denn: Die Strafe ist am Ende doch sogar aufgehoben gemacht worden, nur eben erst ganz zum Schluss.
Dieser Umstand ändert aber leider nichts an der Tatsache, dass dem Verein ein beträchtlicher schaden entstanden ist. Der Grund dafür war die noch nicht hergestellte Rechtssicherheit. Als potocnik verpflichtet würde hätte klar sein müssen, dass selbst wenn man Recht hat es noch Jahre dauert bis man Recht bekommt und das man bis dahin massive Risiken eingeht, die der Spieler wohl kaum wert ist.
24.11.2025 - 08:56 Uhr
Zitat von Hennes1910
Ich versteh deine Zweifel, hab aber zur Causa Potocnik eine andere Sichtweise, denn: Die Strafe ist am Ende doch sogar aufgehoben gemacht worden, nur eben erst ganz zum Schluss. Und wegen eines Urteils am EuGH, wo die Fifa Muffensausen bekommen hat. Ergo haben wir ein Eingeständnis der Verbände, dass mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit überhaupt kein Fehlverhalten vorgelegen hat - wogegen der FC dann ja auch in Sachen Schadenersatz aktiv werden wollte. Was aus der Schadenersatz-Sache geworden ist oder ob das Verfahren da noch läuft weiß ich nicht, aber wenn ich das damals nicht falsch aufgefasst habe, hieße das im Umkehrschluss, dass unsere Juristen da gar nicht so falsch lagen mit ihren Einschätzungen und die Fifa uns dennoch gesperrt hat.
Also ja, man kann skeptisch sein, aber nein, so dumm waren unsere Juristen scheinbar nicht. Die fifa hat halt wieder ihren komischen eigenen Brei gekocht, der mit zivilen rechtsstaatlichen Dingen wenig zu tun hat.
Zitat von Effzeh-Jeck
Sehe ich komplett anders. Ich glaube gar nicht, dass MR die Gegenseite / Opposition des Vorstandes ist, sondern dass wir es hier, um den politische Terminus zu nutzen, mit der gleichen Fraktion oder zumindest mit einer Koalition zu tun haben.
Die Ausarbeitung einer Änderung von Satzungsinhalten bedarf, mit Verlaub, keiner Einbindung von MR in irgendwelchen Gremien. Eine Satzung oder auch Änderungen an Satzungen sollte eigentlich jeder halbwegs klare Rechtsanwalt schaffen. Dazu braucht es meines Erachtens keine besonderen juristischen Spezialkenntnisse, die ein MR hat, andere Juristen jedoch nicht.
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass in dieser Expertenrunde auch ein Justiziar neben MR sitzt, der den Potocznik Deal mit abgenickt hat und damit seinen Teil zur Transfersperre beigetragen hat, wird mir Angst und Bange, gerade wenn ich auch an Themen wie die Markenrechte und die Umstrukturierung von einer Kapitalgesellschaft in einen Verein denke, die ich ohnehin für wenig sinnvoll erachte. Da sitzen dann direkt die richtigen, um den nächsten Problemfall auf den Weg zu bringen.
Ich weiß. Das ist alles sehr negativ dargestellt, aber ich halte nunmal auch 0 von MR und das Vertrauen in die Rechtsabteilung des Clubs hat bei mir leider ebenfalls sehr gelitten. Das ist aber natürlich etwas sehr subjektives und trifft nur für mich zu.
Zitat von Hennes1910
Ich find Müller-Römer tatsächlich auch wenig sympathisch, aber finde es dennoch nicht ganz falsch, ihn mit einzubeziehen. Deine Argumente sind völlig richtig, wenn man was größeres durchbringen will, macht es definitiv Sinn, ein Gesicht der Gegenseite mit einzubeziehen - und dass Müller-Römer bei all der teils schrägen Auftritte in der Öffentlichkeit ja offensichtlich in der Lage ist, in Gremien zu Ergebnissen zu kommen, da ist ja allein die aktuelle Satzung Zeugnis für. Zudem muss ich ihm als Positives zugestehen, dass er trotz jahrelanger Anfeindungen und Beleidigungen nie aufgehört hat, sich für den FC zu engagieren. Man muss nicht mit allen seinen Positionen übereinstimmen und er bringt natürlich ganz sicher auch eine gewisse Portion Narzissmus mit, aber dass der FC ihm am Herzen liegt, das glaube ich ihm absolut. Und dann find ich das auch nicht falsch, einen Mann mit einzubeziehen, der eine andere Meinung als die Mehrheitsmeinung vertritt. So sollte Demokratie im besten Fall auf allen Ebenen funktionieren. Wenn genug Leute nicht überzeugt von seinen Ideen sind, können sie ihn ja dann dennoch problemlos überstimmen, wenn er aber Leute überzeugen kann, bringt er sich halt auch in Ergebnissen ein.
Zitat von Goatstar71
Ich bin auch kein Fan vom Mann mit den Haaren. Es ist aber nicht unklug, gerade den Mann in eine Kommission aufzunehmen, der maßgeblich bei der aktuellen Satzung mitgewirkt hat. Dass er bei diesem Thema Expertise hat, werden wohl nur wenige von uns bestreiten wollen.
Ob der Ex-Präsident die Überarbeitung der Satzung proaktiv unterstützt oder eher kritisch begleitet, weiß ich nicht. Aber selbst wenn Müller-Römer "Pain in the ass vibes " mitbringt, kann es im Hinblick auf eine Umsetzung von Neuerung schlau sein, die mögliche Opposition direkt mit einzubinden.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Ich bin auch kein Fan vom Mann mit den Haaren. Es ist aber nicht unklug, gerade den Mann in eine Kommission aufzunehmen, der maßgeblich bei der aktuellen Satzung mitgewirkt hat. Dass er bei diesem Thema Expertise hat, werden wohl nur wenige von uns bestreiten wollen.
Ob der Ex-Präsident die Überarbeitung der Satzung proaktiv unterstützt oder eher kritisch begleitet, weiß ich nicht. Aber selbst wenn Müller-Römer "Pain in the ass vibes " mitbringt, kann es im Hinblick auf eine Umsetzung von Neuerung schlau sein, die mögliche Opposition direkt mit einzubinden.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Ich find Müller-Römer tatsächlich auch wenig sympathisch, aber finde es dennoch nicht ganz falsch, ihn mit einzubeziehen. Deine Argumente sind völlig richtig, wenn man was größeres durchbringen will, macht es definitiv Sinn, ein Gesicht der Gegenseite mit einzubeziehen - und dass Müller-Römer bei all der teils schrägen Auftritte in der Öffentlichkeit ja offensichtlich in der Lage ist, in Gremien zu Ergebnissen zu kommen, da ist ja allein die aktuelle Satzung Zeugnis für. Zudem muss ich ihm als Positives zugestehen, dass er trotz jahrelanger Anfeindungen und Beleidigungen nie aufgehört hat, sich für den FC zu engagieren. Man muss nicht mit allen seinen Positionen übereinstimmen und er bringt natürlich ganz sicher auch eine gewisse Portion Narzissmus mit, aber dass der FC ihm am Herzen liegt, das glaube ich ihm absolut. Und dann find ich das auch nicht falsch, einen Mann mit einzubeziehen, der eine andere Meinung als die Mehrheitsmeinung vertritt. So sollte Demokratie im besten Fall auf allen Ebenen funktionieren. Wenn genug Leute nicht überzeugt von seinen Ideen sind, können sie ihn ja dann dennoch problemlos überstimmen, wenn er aber Leute überzeugen kann, bringt er sich halt auch in Ergebnissen ein.
Sehe ich komplett anders. Ich glaube gar nicht, dass MR die Gegenseite / Opposition des Vorstandes ist, sondern dass wir es hier, um den politische Terminus zu nutzen, mit der gleichen Fraktion oder zumindest mit einer Koalition zu tun haben.
Die Ausarbeitung einer Änderung von Satzungsinhalten bedarf, mit Verlaub, keiner Einbindung von MR in irgendwelchen Gremien. Eine Satzung oder auch Änderungen an Satzungen sollte eigentlich jeder halbwegs klare Rechtsanwalt schaffen. Dazu braucht es meines Erachtens keine besonderen juristischen Spezialkenntnisse, die ein MR hat, andere Juristen jedoch nicht.
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass in dieser Expertenrunde auch ein Justiziar neben MR sitzt, der den Potocznik Deal mit abgenickt hat und damit seinen Teil zur Transfersperre beigetragen hat, wird mir Angst und Bange, gerade wenn ich auch an Themen wie die Markenrechte und die Umstrukturierung von einer Kapitalgesellschaft in einen Verein denke, die ich ohnehin für wenig sinnvoll erachte. Da sitzen dann direkt die richtigen, um den nächsten Problemfall auf den Weg zu bringen.
Ich weiß. Das ist alles sehr negativ dargestellt, aber ich halte nunmal auch 0 von MR und das Vertrauen in die Rechtsabteilung des Clubs hat bei mir leider ebenfalls sehr gelitten. Das ist aber natürlich etwas sehr subjektives und trifft nur für mich zu.
Ich versteh deine Zweifel, hab aber zur Causa Potocnik eine andere Sichtweise, denn: Die Strafe ist am Ende doch sogar aufgehoben gemacht worden, nur eben erst ganz zum Schluss. Und wegen eines Urteils am EuGH, wo die Fifa Muffensausen bekommen hat. Ergo haben wir ein Eingeständnis der Verbände, dass mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit überhaupt kein Fehlverhalten vorgelegen hat - wogegen der FC dann ja auch in Sachen Schadenersatz aktiv werden wollte. Was aus der Schadenersatz-Sache geworden ist oder ob das Verfahren da noch läuft weiß ich nicht, aber wenn ich das damals nicht falsch aufgefasst habe, hieße das im Umkehrschluss, dass unsere Juristen da gar nicht so falsch lagen mit ihren Einschätzungen und die Fifa uns dennoch gesperrt hat.
Also ja, man kann skeptisch sein, aber nein, so dumm waren unsere Juristen scheinbar nicht. Die fifa hat halt wieder ihren komischen eigenen Brei gekocht, der mit zivilen rechtsstaatlichen Dingen wenig zu tun hat.
Nur um das mal ganz klar zu stellen:
Der FC hat sich sehr wohl rechtswidrig verhalten. Die EU hat die FIFA nur dahingehend belehrt, dass die Strafe für das vergehen unverhältnismäßig war. Also um mal eine Analogie zu gebrauchen: wir haben fürs Falschparken 6 Monate Knast ohne bewährung bekommen. Aus der Aufhebung der Freiheitsstrafe sollte man jetzt aber nicht ableiten, dass das Falschparken deswegen rechtskonform war...
Zudem merke ich mal an, dass der FC vor einiger Zeit bereits entschieden und medial kommuniziert hat, dass man nach prüfung auf schadensersatzansprüche verzichten wird.
25.11.2025 - 08:44 Uhr
Zitat von D0Mspatz
Nur um das mal ganz klar zu stellen:
Der FC hat sich sehr wohl rechtswidrig verhalten. Die EU hat die FIFA nur dahingehend belehrt, dass die Strafe für das vergehen unverhältnismäßig war. Also um mal eine Analogie zu gebrauchen: wir haben fürs Falschparken 6 Monate Knast ohne bewährung bekommen. Aus der Aufhebung der Freiheitsstrafe sollte man jetzt aber nicht ableiten, dass das Falschparken deswegen rechtskonform war...
Zudem merke ich mal an, dass der FC vor einiger Zeit bereits entschieden und medial kommuniziert hat, dass man nach prüfung auf schadensersatzansprüche verzichten wird.
Zitat von Hennes1910
Ich versteh deine Zweifel, hab aber zur Causa Potocnik eine andere Sichtweise, denn: Die Strafe ist am Ende doch sogar aufgehoben gemacht worden, nur eben erst ganz zum Schluss. ...
Also ja, man kann skeptisch sein, aber nein, so dumm waren unsere Juristen scheinbar nicht. Die fifa hat halt wieder ihren komischen eigenen Brei gekocht, der mit zivilen rechtsstaatlichen Dingen wenig zu tun hat.
Zitat von Effzeh-Jeck
...Das ist aber natürlich etwas sehr subjektives und trifft nur für mich zu.
...Das ist aber natürlich etwas sehr subjektives und trifft nur für mich zu.
Ich versteh deine Zweifel, hab aber zur Causa Potocnik eine andere Sichtweise, denn: Die Strafe ist am Ende doch sogar aufgehoben gemacht worden, nur eben erst ganz zum Schluss. ...
Also ja, man kann skeptisch sein, aber nein, so dumm waren unsere Juristen scheinbar nicht. Die fifa hat halt wieder ihren komischen eigenen Brei gekocht, der mit zivilen rechtsstaatlichen Dingen wenig zu tun hat.
Nur um das mal ganz klar zu stellen:
Der FC hat sich sehr wohl rechtswidrig verhalten. Die EU hat die FIFA nur dahingehend belehrt, dass die Strafe für das vergehen unverhältnismäßig war. Also um mal eine Analogie zu gebrauchen: wir haben fürs Falschparken 6 Monate Knast ohne bewährung bekommen. Aus der Aufhebung der Freiheitsstrafe sollte man jetzt aber nicht ableiten, dass das Falschparken deswegen rechtskonform war...
Zudem merke ich mal an, dass der FC vor einiger Zeit bereits entschieden und medial kommuniziert hat, dass man nach prüfung auf schadensersatzansprüche verzichten wird.
Danke für die Klarstellung, alles aus meiner Sicht korrekt. Ergänzen möchte ich aber, um das Bild rund zu machen, dass den Verantwortlichen damals sehr bewusst war, dass die Instanzen eventuell einen anderen Blick auf den Sachverhalt haben werden.
Man ist beim FC das "Risiko" eingegangen, weil man den potenziellen Strafrahmen fürs "Falschparken" als Ersttäter rein wirtschaftlich im 6stelligen Bereich verortet sah. Diese Einschätzung erklärt auch, weshalb das finanzielle Risiko für den Spieler eingegangen wurde. Diejenigen, die dieser Einschätzung gefolgt sind, waren nicht nur auf der Baumschule.
Wem klar war, dass die Transfersperre mit all ihren Konsequenzen kommen wird, ist gerade vom Rathaus zurückkommen. Dann darf er mir bitte erklären, dass der damalige Präsident Wolf auf der legendären Mitgliederversammlung gelogen hat, als er davon sprach, dass andere, vergleichbare Vereine (zeitgleich) mit ähnlichen Anklagen nur im von FC erwarteten Strafrahmen verurteilt bzw. belangt wurden.
Dass der FC auf Regressansprüche bzw. Schadensersatzansprüche verzichtet, hat wohl auch ganz viel mit der unsicheren Lage bei der gerichtsfesten Nachweisbarkeit des Schadens (Abstieg etc.) zu tun. Da der FC, in Persona von Keller und aus damaliger Sicht guten Gründen, öffentlich mehrfach davon gesprochen hat, dass der Kader (trotz Transfersperre) in der Lage sei, die Klasse zu halten.
Der FC hat sich ganz sicher nicht 100% gesetzestreu und regelkonform verhalten. Das Strafmaß kann das aber ebenfalls nicht von sich behaupten. Dass Müller-Römer nun bei der AG Satzung mitwirkt, spielt dabei aber keine Rolle.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
25.11.2025 - 10:28 Uhr
Zitat von Goatstar71
Zitat von D0Mspatz
Nur um das mal ganz klar zu stellen:
(...)
Der FC hat sich ganz sicher nicht 100% gesetzestreu und regelkonform verhalten. Das Strafmaß kann das aber ebenfalls nicht von sich behaupten. Dass Müller-Römer nun bei der AG Satzung mitwirkt, spielt dabei aber keine Rolle.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Zitat von Hennes1910
Ich versteh deine Zweifel, hab aber zur Causa Potocnik eine andere Sichtweise, denn: Die Strafe ist am Ende doch sogar aufgehoben gemacht worden, nur eben erst ganz zum Schluss. ...
Also ja, man kann skeptisch sein, aber nein, so dumm waren unsere Juristen scheinbar nicht. Die fifa hat halt wieder ihren komischen eigenen Brei gekocht, der mit zivilen rechtsstaatlichen Dingen wenig zu tun hat.
Zitat von Effzeh-Jeck
...Das ist aber natürlich etwas sehr subjektives und trifft nur für mich zu.
...Das ist aber natürlich etwas sehr subjektives und trifft nur für mich zu.
Ich versteh deine Zweifel, hab aber zur Causa Potocnik eine andere Sichtweise, denn: Die Strafe ist am Ende doch sogar aufgehoben gemacht worden, nur eben erst ganz zum Schluss. ...
Also ja, man kann skeptisch sein, aber nein, so dumm waren unsere Juristen scheinbar nicht. Die fifa hat halt wieder ihren komischen eigenen Brei gekocht, der mit zivilen rechtsstaatlichen Dingen wenig zu tun hat.
Nur um das mal ganz klar zu stellen:
(...)
Der FC hat sich ganz sicher nicht 100% gesetzestreu und regelkonform verhalten. Das Strafmaß kann das aber ebenfalls nicht von sich behaupten. Dass Müller-Römer nun bei der AG Satzung mitwirkt, spielt dabei aber keine Rolle.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Gutes Fazit, hab ich am Ende wohl verkürzt dargelegt und nicht ganz richtig argumentiert. Aber vor allem: Hier geht's um "den mit den Haaren", also back to topic
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hennes1910 am 25.11.2025 um 10:29 Uhr bearbeitet
01.12.2025 - 15:58 Uhr
09.03.2026 - 20:33 Uhr
Quelle: Florian Plettenberg
Understand that 1. FC Köln are pushing to appoint Tim #Steidten with immediate effect. A director role is currently being discussed and concrete talks have already taken place. Another meeting is scheduled.
Anscheinend stehen wir in Verhandlungen mit Tim Steidten, war zuletzt technischer Direktor bei West Ham
10.03.2026 - 06:48 Uhr
Das würde mir sehr gut gefallen. Wichtig, die Position zu besetzen und ich habe den Eindruck, dass Steidten viel Qualität in Scouting und Kaderplanung mitbringt. Bei Werder und Bayer ist er mit gutem Ruf gegangen: sinnvolle Transfers zugeschnitten auf die Ausrichtung des Vereins und Fokus auf junge, talentierte Spieler. Klar, nicht jeder Transfer sitzt und bei Leverkusen gab es leise Kritik, dass die Transfers zu knapp angegangen wurden. Da kommt es aber ja auch auf das Zusammenspiel mit Kessler dann an und ich finde, die könnten gut zueinander passen und machen beide einen vernünftigen Eindruck. Ich glaube, Steidten wurde ja sogar als Nachfolger für Keller hier ins Spiel gebracht. Hätte gar nicht unbedingt gedacht, dass er auch dir die Position eine Ebene tiefer zur Verfügung steht.
10.03.2026 - 08:59 Uhr
Ein mittelgroßer Scharlatan, der Herr Steidten. Hat viel vom nahezu perfekten Apparat in Lev profitiert. In London ist er danach dann komplett zerschellt, als er sich kurz nach Einführung mit Erfolgstrainer Moyes zerstreiten musste und fortan sein eigenes Süppchen kochte. Highlight: Füllkrug, seinen Duzfreund einen 4-Jahresvertrag zu schenken. Bei 8 Mio pro Jahr Basisgehalt.
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