Finanzlage der Eintracht
23.12.2006 - 12:55 Uhr
06.05.2012 - 23:47 Uhr
Zitat von eagle1978:
Einigen wir uns doch da drauf, dass die SGE bereit ist, so viel wie möglich zu investieren, um unsere Zukunft in der ersten Liga zu sichern und die Existenz des Vereins dabei nicht zu riskieren, ja. :)
so passts ;)
Bei einem direkten Abstieg wäre der Etat dann allerdings wohl wie jetzt, wenn wir den Aufstieg nicht geschafft hätten, bei zw. 10 u. 15 mio - geschätzt bei um 12 - aber davon wollen wir jetzt natürlich mal nicht ausgehen.
Einigen wir uns doch da drauf, dass die SGE bereit ist, so viel wie möglich zu investieren, um unsere Zukunft in der ersten Liga zu sichern und die Existenz des Vereins dabei nicht zu riskieren, ja. :)
so passts ;)
Bei einem direkten Abstieg wäre der Etat dann allerdings wohl wie jetzt, wenn wir den Aufstieg nicht geschafft hätten, bei zw. 10 u. 15 mio - geschätzt bei um 12 - aber davon wollen wir jetzt natürlich mal nicht ausgehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SVW-SGE-sdMAX am 06.05.2012 um 23:52 Uhr bearbeitet
07.05.2012 - 00:10 Uhr
Zitat von Jumano:
Das stimmt, siehe Freiburg und Augsburg. Nur welche Ambitionen haben diese Teams? Und ich rede nicht von SGE soll in den Europacup. Aber wenn der SCF und Augsburg mal wieder absteigen, ist es eben dem geschuldet, dass sie nicht anders können (Etat). Bei Frankfurt, mit dem großen Stadion, den Werbeeinnahmen, Fanbasis, Merchandising usw. haben wir eben ganz andere Möglichkeiten. Und die nutzen wir eben. Meiner Meinung nach völlig zurecht.
Sie haben dieselben REALISTISCHEN Ambitionen wie jeder Aufsteiger, nämlich erstmal die Liga halten. Der Einzige, der damit irgendwie nicht klarkommt, ist Veh.
Ich als Funkel-Hasser vermisse Friedhelm mittlerweile irgendwie; da war sicher nicht alles supermegageil, aber es wurde mit einem gehörigen Maß Bodenständigkeit agiert. Spätestens seit Skibbe geht das so langsam in eine andere Richtung, wobei Skibbe wenigstens ein bisschen Recht mit seinen Forderungen hatte, schließlich war die SGE da schon über Jahre hinweg in der Buli, mit teils beachtlichen Ergebnissen.
Heute haben wir die Situation, dass erstma wohl 10 Mio. Verlust eingefahren werden, wir quasi bei null stehen...da interessierts niemanden, dass wir die Eintracht sind und nicht etwa Augsburg, Freiburg oder sonstwer.
Das stimmt, siehe Freiburg und Augsburg. Nur welche Ambitionen haben diese Teams? Und ich rede nicht von SGE soll in den Europacup. Aber wenn der SCF und Augsburg mal wieder absteigen, ist es eben dem geschuldet, dass sie nicht anders können (Etat). Bei Frankfurt, mit dem großen Stadion, den Werbeeinnahmen, Fanbasis, Merchandising usw. haben wir eben ganz andere Möglichkeiten. Und die nutzen wir eben. Meiner Meinung nach völlig zurecht.
Sie haben dieselben REALISTISCHEN Ambitionen wie jeder Aufsteiger, nämlich erstmal die Liga halten. Der Einzige, der damit irgendwie nicht klarkommt, ist Veh.
Ich als Funkel-Hasser vermisse Friedhelm mittlerweile irgendwie; da war sicher nicht alles supermegageil, aber es wurde mit einem gehörigen Maß Bodenständigkeit agiert. Spätestens seit Skibbe geht das so langsam in eine andere Richtung, wobei Skibbe wenigstens ein bisschen Recht mit seinen Forderungen hatte, schließlich war die SGE da schon über Jahre hinweg in der Buli, mit teils beachtlichen Ergebnissen.
Heute haben wir die Situation, dass erstma wohl 10 Mio. Verlust eingefahren werden, wir quasi bei null stehen...da interessierts niemanden, dass wir die Eintracht sind und nicht etwa Augsburg, Freiburg oder sonstwer.
07.05.2012 - 00:14 Uhr
Ich begrüße die Erhöhung des Etates.Es ist ja nicht so,dass wir uns total verschulden und den Überblick verlieren,so dass wir in naher Zukunft pleite sind.Ich traue unserem AR schon zu,dass alles kalkulierbar bleibt.
07.05.2012 - 11:58 Uhr
Zitat von wannabe_experte:
Zitat von Jumano:
Das stimmt, siehe Freiburg und Augsburg. Nur welche Ambitionen haben diese Teams? Und ich rede nicht von SGE soll in den Europacup. Aber wenn der SCF und Augsburg mal wieder absteigen, ist es eben dem geschuldet, dass sie nicht anders können (Etat). Bei Frankfurt, mit dem großen Stadion, den Werbeeinnahmen, Fanbasis, Merchandising usw. haben wir eben ganz andere Möglichkeiten. Und die nutzen wir eben. Meiner Meinung nach völlig zurecht.
Sie haben dieselben REALISTISCHEN Ambitionen wie jeder Aufsteiger, nämlich erstmal die Liga halten. Der Einzige, der damit irgendwie nicht klarkommt, ist Veh.
Ich als Funkel-Hasser vermisse Friedhelm mittlerweile irgendwie; da war sicher nicht alles supermegageil, aber es wurde mit einem gehörigen Maß Bodenständigkeit agiert. Spätestens seit Skibbe geht das so langsam in eine andere Richtung, wobei Skibbe wenigstens ein bisschen Recht mit seinen Forderungen hatte, schließlich war die SGE da schon über Jahre hinweg in der Buli, mit teils beachtlichen Ergebnissen.
Heute haben wir die Situation, dass erstma wohl 10 Mio. Verlust eingefahren werden, wir quasi bei null stehen...da interessierts niemanden, dass wir die Eintracht sind und nicht etwa Augsburg, Freiburg oder sonstwer.
Man muß aber auch immer schauen, wie der Trainer bzw. das Team arbeitet und da steht klar im Mittelpunkt, alle Positionen möglichst gleichwertig doppelt zu besetzen was für den Konkurrenzkampf und eventuelle Verletzungen enorm wichtig ist und dafür braucht man nunmal eine bestimmte Anzahl an Spielern und den entsprechenden Etat. Das Problem, dass enige Positionen nicht ausreichend doppelt besetzt waren wurde sicher auch als eines der Hauptprobleme für den Abstieg ausgemacht insbesondere nach den Ausfällen von Franz und Tzavelas. Wenn viele der Spieler dazu noch hoch talentiert und im Beginn ihrer Entwicklung sind lann das für den Verein nur von Vorteil sein, sowohl aus sportlicher als mittelfristig auch aus finanzieller Sicht.
Zitat von Jumano:
Das stimmt, siehe Freiburg und Augsburg. Nur welche Ambitionen haben diese Teams? Und ich rede nicht von SGE soll in den Europacup. Aber wenn der SCF und Augsburg mal wieder absteigen, ist es eben dem geschuldet, dass sie nicht anders können (Etat). Bei Frankfurt, mit dem großen Stadion, den Werbeeinnahmen, Fanbasis, Merchandising usw. haben wir eben ganz andere Möglichkeiten. Und die nutzen wir eben. Meiner Meinung nach völlig zurecht.
Sie haben dieselben REALISTISCHEN Ambitionen wie jeder Aufsteiger, nämlich erstmal die Liga halten. Der Einzige, der damit irgendwie nicht klarkommt, ist Veh.
Ich als Funkel-Hasser vermisse Friedhelm mittlerweile irgendwie; da war sicher nicht alles supermegageil, aber es wurde mit einem gehörigen Maß Bodenständigkeit agiert. Spätestens seit Skibbe geht das so langsam in eine andere Richtung, wobei Skibbe wenigstens ein bisschen Recht mit seinen Forderungen hatte, schließlich war die SGE da schon über Jahre hinweg in der Buli, mit teils beachtlichen Ergebnissen.
Heute haben wir die Situation, dass erstma wohl 10 Mio. Verlust eingefahren werden, wir quasi bei null stehen...da interessierts niemanden, dass wir die Eintracht sind und nicht etwa Augsburg, Freiburg oder sonstwer.
Man muß aber auch immer schauen, wie der Trainer bzw. das Team arbeitet und da steht klar im Mittelpunkt, alle Positionen möglichst gleichwertig doppelt zu besetzen was für den Konkurrenzkampf und eventuelle Verletzungen enorm wichtig ist und dafür braucht man nunmal eine bestimmte Anzahl an Spielern und den entsprechenden Etat. Das Problem, dass enige Positionen nicht ausreichend doppelt besetzt waren wurde sicher auch als eines der Hauptprobleme für den Abstieg ausgemacht insbesondere nach den Ausfällen von Franz und Tzavelas. Wenn viele der Spieler dazu noch hoch talentiert und im Beginn ihrer Entwicklung sind lann das für den Verein nur von Vorteil sein, sowohl aus sportlicher als mittelfristig auch aus finanzieller Sicht.
07.05.2012 - 12:21 Uhr
Zitat von Heffalump:
Ich denke, dass bei der aktuellen Diskussion über das Aufbrauchen des "Eigenkapitals" zwei Dinge berücksichtigt werden müssen:
1.) Das Wort "Eigenkapital" kann hier eigentlich nicht so richtig stimmen. Denn darunter fällt keineswegs nur das Geld auf der hohen Kante, um das es hier ja augenscheinlich geht. Zielführender erscheinen mir hier Begriffe wie "Erspartes". Es handelt sich hier ja um Geld, das wir für den Aufstieg einsetzen konnten und von dem uns jetzt noch ein Rest von 5,5Mio zur Verfügung steht.
2.) Wir sind also in dieser Saison in der Lage, unseren Lizenzspieleretat um ebendiese 5,5Mio aufzustocken. Das sollte man m.E. ruhig tun, wenn man dafür einen wirklich tollen Spieler wie Helmes bekommen und die Qualität des Kaders deutlich erhöhen kann. Klar muss aber sein, dass diese Etaterhöhung keine strukturelle, sondern eine punktuelle sein muss. Denn die 24Mio bilden das ab, was wir uns aus den laufenden Mitteln leisten können. Dementsprechend dürfen diese 24Mio nicht durch Gehälter überschritten werden, da man sonst in den kommenden Jahren - wenn das Ersparte nicht mehr da ist - unweigerlich in die roten Zahlen rutscht. Wenn der Kader also künftig 20Mio Gehalt verschlingt und bislang 4Mio für Ablösen vorgesehen waren (nur als Beispiel), sollte dieses Gehaltsvolumen nicht überschritten werden. Statt dessen könnte man aber dieses Jahr dann 9,5Mio für Ablösen ausgeben. Nächste Saison wären es dann wieder nur 4Mio und das Gehaltsvolumen oder die Ablösen könnten um den Betrag steigen, den man mehr über den Fernsehvertrag bekommt.
Bezüglich der Gehaltskosten müsste ja eigentlich sogar eine Reduktion gegenüber 2010/11 möglich sein, da a) der Kader keine 32 Spieler mehr umfassen wird und b) Großverdiener wie Amanatidis, Gekas, Altintop, Chris, Franz, Bellaid, Korkmaz, Caio und Fenin von der Gehaltsliste gestrichen werden können. Die zu erwartenden Neuzugänge werden - bis auf vielleicht einen "Kracher" - keiner an die 2Mio-Schallmauer heran kommen wird. Im Gegenteil, Aigner, Celozzi und co werden vermutlich deutlich unter 1Mio verdienen und Trapp wird auch nicht viel teurer sein, als Fährmann, der mit ähnlichen Vorschusslorbeeren in einer Zeit voller Kassen kam.
Von daher ergibt sich mit einem (einmaligen) Etat von 30Mio wirklich die Möglichkeit, einen guten Kader zusammen zu stellen.
Für mich ist das Aufbrauchen des Ersparten kein Tabubruch, sondern eine vertretbare Lösung. Denn die Eintracht ist ein Unternehmen und Kapital ist dazu da, dass man es investiert. Man muss dann halt in den nächsten Jahren sehen, dass man wieder in den Ansparmodus zurück findet (zurückhaltende Zuschauerprognosen, Pokaleinnahmen etc).
zu 1. Ob du das jetzt Eigenkapital oder erspartes nennst kommt ja aufs gleiche raus, die Erklärung ist natürlich auch für beides richtig, es sind Gelder die man wie erspartes behandeln und nur einmalig ausgeben kann.
u 2. Die ganzen Planungen für den Etat beruhen ja auf Erwartungen (Sponsoreinnahmen, Zuschauereinnahmen, TV Gelder, etc.) und vieles davon zieht man aus Erfahrungswerten.
Man greift jetzt mit der Erhöhung des Etats quasi auf die erwartete Entwicklung was die Finanzen betrifft auf sicht von 1-2 Jahren zuvor unter Hilfe des EK oder wenn du lieber möchtest der Ersparnisse. D.h. auf Grund der hoffentlich auch in einem Jahr nochmal u.a. verbesserten sportlichen Situation, steigen die finanziellen Mittel so weit um den Etat zu halten oder ggf noch etwas weiter ausbauen zu können oder eben wieder neues EK zur Absicherung zu bilden was ja in etwa das wiedergibt, was du auch geschrieben hast vielleicht einfach nochmal etwas einfacher dargestellt.
Was die Gehaltskosten betrifft wird sich das zeigen, je nachdem wer noch kommt - aber alleine durch die (bis zu rund ein drittel) Gehaltserhöhungen für die "alten" Spieler duch Erstligazugehörigkeit wird es da keine Senkung geben, im Gegenteil.
Am Ende wird wie eh alles vom sportlichen Erfolg abhängen aber das ist im Fußball ja nichts neues, wie gesagt, beim erneuten Abstieg, von dem wir mal nicht ausgehen, gäbe es dann aber keinen 20 Mio Etat mehr sondern eher um 12 - ohne sich groß zu verschulden.
Ich denke, dass bei der aktuellen Diskussion über das Aufbrauchen des "Eigenkapitals" zwei Dinge berücksichtigt werden müssen:
1.) Das Wort "Eigenkapital" kann hier eigentlich nicht so richtig stimmen. Denn darunter fällt keineswegs nur das Geld auf der hohen Kante, um das es hier ja augenscheinlich geht. Zielführender erscheinen mir hier Begriffe wie "Erspartes". Es handelt sich hier ja um Geld, das wir für den Aufstieg einsetzen konnten und von dem uns jetzt noch ein Rest von 5,5Mio zur Verfügung steht.
2.) Wir sind also in dieser Saison in der Lage, unseren Lizenzspieleretat um ebendiese 5,5Mio aufzustocken. Das sollte man m.E. ruhig tun, wenn man dafür einen wirklich tollen Spieler wie Helmes bekommen und die Qualität des Kaders deutlich erhöhen kann. Klar muss aber sein, dass diese Etaterhöhung keine strukturelle, sondern eine punktuelle sein muss. Denn die 24Mio bilden das ab, was wir uns aus den laufenden Mitteln leisten können. Dementsprechend dürfen diese 24Mio nicht durch Gehälter überschritten werden, da man sonst in den kommenden Jahren - wenn das Ersparte nicht mehr da ist - unweigerlich in die roten Zahlen rutscht. Wenn der Kader also künftig 20Mio Gehalt verschlingt und bislang 4Mio für Ablösen vorgesehen waren (nur als Beispiel), sollte dieses Gehaltsvolumen nicht überschritten werden. Statt dessen könnte man aber dieses Jahr dann 9,5Mio für Ablösen ausgeben. Nächste Saison wären es dann wieder nur 4Mio und das Gehaltsvolumen oder die Ablösen könnten um den Betrag steigen, den man mehr über den Fernsehvertrag bekommt.
Bezüglich der Gehaltskosten müsste ja eigentlich sogar eine Reduktion gegenüber 2010/11 möglich sein, da a) der Kader keine 32 Spieler mehr umfassen wird und b) Großverdiener wie Amanatidis, Gekas, Altintop, Chris, Franz, Bellaid, Korkmaz, Caio und Fenin von der Gehaltsliste gestrichen werden können. Die zu erwartenden Neuzugänge werden - bis auf vielleicht einen "Kracher" - keiner an die 2Mio-Schallmauer heran kommen wird. Im Gegenteil, Aigner, Celozzi und co werden vermutlich deutlich unter 1Mio verdienen und Trapp wird auch nicht viel teurer sein, als Fährmann, der mit ähnlichen Vorschusslorbeeren in einer Zeit voller Kassen kam.
Von daher ergibt sich mit einem (einmaligen) Etat von 30Mio wirklich die Möglichkeit, einen guten Kader zusammen zu stellen.
Für mich ist das Aufbrauchen des Ersparten kein Tabubruch, sondern eine vertretbare Lösung. Denn die Eintracht ist ein Unternehmen und Kapital ist dazu da, dass man es investiert. Man muss dann halt in den nächsten Jahren sehen, dass man wieder in den Ansparmodus zurück findet (zurückhaltende Zuschauerprognosen, Pokaleinnahmen etc).
zu 1. Ob du das jetzt Eigenkapital oder erspartes nennst kommt ja aufs gleiche raus, die Erklärung ist natürlich auch für beides richtig, es sind Gelder die man wie erspartes behandeln und nur einmalig ausgeben kann.
u 2. Die ganzen Planungen für den Etat beruhen ja auf Erwartungen (Sponsoreinnahmen, Zuschauereinnahmen, TV Gelder, etc.) und vieles davon zieht man aus Erfahrungswerten.
Man greift jetzt mit der Erhöhung des Etats quasi auf die erwartete Entwicklung was die Finanzen betrifft auf sicht von 1-2 Jahren zuvor unter Hilfe des EK oder wenn du lieber möchtest der Ersparnisse. D.h. auf Grund der hoffentlich auch in einem Jahr nochmal u.a. verbesserten sportlichen Situation, steigen die finanziellen Mittel so weit um den Etat zu halten oder ggf noch etwas weiter ausbauen zu können oder eben wieder neues EK zur Absicherung zu bilden was ja in etwa das wiedergibt, was du auch geschrieben hast vielleicht einfach nochmal etwas einfacher dargestellt.
Was die Gehaltskosten betrifft wird sich das zeigen, je nachdem wer noch kommt - aber alleine durch die (bis zu rund ein drittel) Gehaltserhöhungen für die "alten" Spieler duch Erstligazugehörigkeit wird es da keine Senkung geben, im Gegenteil.
Am Ende wird wie eh alles vom sportlichen Erfolg abhängen aber das ist im Fußball ja nichts neues, wie gesagt, beim erneuten Abstieg, von dem wir mal nicht ausgehen, gäbe es dann aber keinen 20 Mio Etat mehr sondern eher um 12 - ohne sich groß zu verschulden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SVW-SGE-sdMAX am 07.05.2012 um 12:25 Uhr bearbeitet
07.05.2012 - 12:26 Uhr
Zitat von eagle1978:
...
is ja supermegageil ;)
du hast dich falsch ausgedrückt, die medien drücken sich immer wieder falsch aus, aber am ende hastes doch wieder genau so gesagt, wies dann in den medien paar tage/wochen/monate später zu lesen ist... :rolleyes
schön, dass du diesen nicht ganz richtigen fakt dann auch immer wieder wiederholst und hervorhebst. da fallen mir spontan zwei sachen zu ein: back dir'n eis! oder alternativ: grill dir'n schneemann! ;)
...
is ja supermegageil ;)
du hast dich falsch ausgedrückt, die medien drücken sich immer wieder falsch aus, aber am ende hastes doch wieder genau so gesagt, wies dann in den medien paar tage/wochen/monate später zu lesen ist... :rolleyes
schön, dass du diesen nicht ganz richtigen fakt dann auch immer wieder wiederholst und hervorhebst. da fallen mir spontan zwei sachen zu ein: back dir'n eis! oder alternativ: grill dir'n schneemann! ;)
07.05.2012 - 12:33 Uhr
Zitat von LahntalAdler:
Zitat von eagle1978:
...
is ja supermegageil ;)
du hast dich falsch ausgedrückt, die medien drücken sich immer wieder falsch aus, aber am ende hastes doch wieder genau so gesagt, wies dann in den medien paar tage/wochen/monate später zu lesen ist... :rolleyes
schön, dass du diesen nicht ganz richtigen fakt dann auch immer wieder wiederholst und hervorhebst. da fallen mir spontan zwei sachen zu ein: back dir'n eis! oder alternativ: grill dir'n schneemann! ;)
Exakt, viel besser hätte ich es jetzt nicht ausdrücken können ;)
Zitat von eagle1978:
...
is ja supermegageil ;)
du hast dich falsch ausgedrückt, die medien drücken sich immer wieder falsch aus, aber am ende hastes doch wieder genau so gesagt, wies dann in den medien paar tage/wochen/monate später zu lesen ist... :rolleyes
schön, dass du diesen nicht ganz richtigen fakt dann auch immer wieder wiederholst und hervorhebst. da fallen mir spontan zwei sachen zu ein: back dir'n eis! oder alternativ: grill dir'n schneemann! ;)
Exakt, viel besser hätte ich es jetzt nicht ausdrücken können ;)
07.05.2012 - 12:47 Uhr
Es ist doch immer wieder großes Kino hier. Jemand erzählt absoluten Blödsinn und erzählt doch nachher noch das er mal wieder recht hatte. Aber nix für Ungut das zeigt ja mal wieder das du damals nicht im entferntesten verstanden hattest worum es ging.
Ich bleibe dabei EK ist nicht das Geld was man frei zur Vefügung hat. Um nochmal mein damaliges Beispiel zu bringen: Der BVB hatte in der letzten Bilanz ein EK von 98 Mio Euro, da Frage ich mich warum sie dich nicht als Manager einstellen und dies 98 Mio in Spieler investieren.
Und noch was, gleich beschweren sich alle wieder das hier alles so zugemüllt wird. Bei dem ersten provozierenden Post diese Nacht habe ich mir gedacht gut lass ihn er muss es ja sehr nötig haben. Aber da du ja nicht aufhören kannst musste ich mal eben was dazu sagen.
Ich bleibe dabei EK ist nicht das Geld was man frei zur Vefügung hat. Um nochmal mein damaliges Beispiel zu bringen: Der BVB hatte in der letzten Bilanz ein EK von 98 Mio Euro, da Frage ich mich warum sie dich nicht als Manager einstellen und dies 98 Mio in Spieler investieren.
Und noch was, gleich beschweren sich alle wieder das hier alles so zugemüllt wird. Bei dem ersten provozierenden Post diese Nacht habe ich mir gedacht gut lass ihn er muss es ja sehr nötig haben. Aber da du ja nicht aufhören kannst musste ich mal eben was dazu sagen.
07.05.2012 - 12:53 Uhr
Zitat von eagle1978:
Mal sehen was beim nächsten Mal passiert, wenn wieder ähnliches auftaucht... dann wird mir erneut erstmal keiner glauben.... schade eigentlich.... ist nun immerhin nicht das erste Mal, wo ich Sachverhalte hier korrekt widergegeben hatte - auch wenn sie damals keiner glauben wollte.....
eigentlich will ich garnicht antworten, aber ob dir jemand glaubt oder nicht ist irrelevant, wenn er deinen falschen ausdruck - und ja, du hast es falsch ausgedrückt - kritisiert. das richtige gemeint und das richtige geschrieben sind zwei unterschiedliche paar schuhe, auch wenn das in deiner betrachtung nie einen unterschied macht...
ich lese deine infos immer, merks mir als input und gut ist. deine verpackung der infos find ich persönlich ätzend und kritisiere dementsprechend alles was daran faktisch falsch ausgedrückt wurde. ich vermute die mehrheit handhabt das ähnlich, was aber nicht heißt, dass sie deine eigentliche hauptaussage nicht glauben/lesen/verstehen/mitnehmen... deine infos sind nicht der nabel der welt ;)
Mal sehen was beim nächsten Mal passiert, wenn wieder ähnliches auftaucht... dann wird mir erneut erstmal keiner glauben.... schade eigentlich.... ist nun immerhin nicht das erste Mal, wo ich Sachverhalte hier korrekt widergegeben hatte - auch wenn sie damals keiner glauben wollte.....
eigentlich will ich garnicht antworten, aber ob dir jemand glaubt oder nicht ist irrelevant, wenn er deinen falschen ausdruck - und ja, du hast es falsch ausgedrückt - kritisiert. das richtige gemeint und das richtige geschrieben sind zwei unterschiedliche paar schuhe, auch wenn das in deiner betrachtung nie einen unterschied macht...
ich lese deine infos immer, merks mir als input und gut ist. deine verpackung der infos find ich persönlich ätzend und kritisiere dementsprechend alles was daran faktisch falsch ausgedrückt wurde. ich vermute die mehrheit handhabt das ähnlich, was aber nicht heißt, dass sie deine eigentliche hauptaussage nicht glauben/lesen/verstehen/mitnehmen... deine infos sind nicht der nabel der welt ;)
07.05.2012 - 13:25 Uhr
Zitat von SVW-SGE-sdMAX:
Zitat von Heffalump:
Ich denke, dass bei der aktuellen Diskussion über das Aufbrauchen des "Eigenkapitals" zwei Dinge berücksichtigt werden müssen:
1.) Das Wort "Eigenkapital" kann hier eigentlich nicht so richtig stimmen. Denn darunter fällt keineswegs nur das Geld auf der hohen Kante, um das es hier ja augenscheinlich geht. Zielführender erscheinen mir hier Begriffe wie "Erspartes". Es handelt sich hier ja um Geld, das wir für den Aufstieg einsetzen konnten und von dem uns jetzt noch ein Rest von 5,5Mio zur Verfügung steht.
2.) Wir sind also in dieser Saison in der Lage, unseren Lizenzspieleretat um ebendiese 5,5Mio aufzustocken. Das sollte man m.E. ruhig tun, wenn man dafür einen wirklich tollen Spieler wie Helmes bekommen und die Qualität des Kaders deutlich erhöhen kann. Klar muss aber sein, dass diese Etaterhöhung keine strukturelle, sondern eine punktuelle sein muss. Denn die 24Mio bilden das ab, was wir uns aus den laufenden Mitteln leisten können. Dementsprechend dürfen diese 24Mio nicht durch Gehälter überschritten werden, da man sonst in den kommenden Jahren - wenn das Ersparte nicht mehr da ist - unweigerlich in die roten Zahlen rutscht. Wenn der Kader also künftig 20Mio Gehalt verschlingt und bislang 4Mio für Ablösen vorgesehen waren (nur als Beispiel), sollte dieses Gehaltsvolumen nicht überschritten werden. Statt dessen könnte man aber dieses Jahr dann 9,5Mio für Ablösen ausgeben. Nächste Saison wären es dann wieder nur 4Mio und das Gehaltsvolumen oder die Ablösen könnten um den Betrag steigen, den man mehr über den Fernsehvertrag bekommt.
Bezüglich der Gehaltskosten müsste ja eigentlich sogar eine Reduktion gegenüber 2010/11 möglich sein, da a) der Kader keine 32 Spieler mehr umfassen wird und b) Großverdiener wie Amanatidis, Gekas, Altintop, Chris, Franz, Bellaid, Korkmaz, Caio und Fenin von der Gehaltsliste gestrichen werden können. Die zu erwartenden Neuzugänge werden - bis auf vielleicht einen "Kracher" - keiner an die 2Mio-Schallmauer heran kommen wird. Im Gegenteil, Aigner, Celozzi und co werden vermutlich deutlich unter 1Mio verdienen und Trapp wird auch nicht viel teurer sein, als Fährmann, der mit ähnlichen Vorschusslorbeeren in einer Zeit voller Kassen kam.
Von daher ergibt sich mit einem (einmaligen) Etat von 30Mio wirklich die Möglichkeit, einen guten Kader zusammen zu stellen.
Für mich ist das Aufbrauchen des Ersparten kein Tabubruch, sondern eine vertretbare Lösung. Denn die Eintracht ist ein Unternehmen und Kapital ist dazu da, dass man es investiert. Man muss dann halt in den nächsten Jahren sehen, dass man wieder in den Ansparmodus zurück findet (zurückhaltende Zuschauerprognosen, Pokaleinnahmen etc).
zu 1. Ob du das jetzt Eigenkapital oder erspartes nennst kommt ja aufs gleiche raus, die Erklärung ist natürlich auch für beides richtig, es sind Gelder die man wie erspartes behandeln und nur einmalig ausgeben kann.
u 2. Die ganzen Planungen für den Etat beruhen ja auf Erwartungen (Sponsoreinnahmen, Zuschauereinnahmen, TV Gelder, etc.) und vieles davon zieht man aus Erfahrungswerten.
Man greift jetzt mit der Erhöhung des Etats quasi auf die erwartete Entwicklung was die Finanzen betrifft auf sicht von 1-2 Jahren zuvor unter Hilfe des EK oder wenn du lieber möchtest der Ersparnisse. D.h. auf Grund der hoffentlich auch in einem Jahr nochmal u.a. verbesserten sportlichen Situation, steigen die finanziellen Mittel so weit um den Etat zu halten oder ggf noch etwas weiter ausbauen zu können oder eben wieder neues EK zur Absicherung zu bilden was ja in etwa das wiedergibt, was du auch geschrieben hast vielleicht einfach nochmal etwas einfacher dargestellt.
Was die Gehaltskosten betrifft wird sich das zeigen, je nachdem wer noch kommt - aber alleine durch die (bis zu rund ein drittel) Gehaltserhöhungen für die "alten" Spieler duch Erstligazugehörigkeit wird es da keine Senkung geben, im Gegenteil.
Am Ende wird wie eh alles vom sportlichen Erfolg abhängen aber das ist im Fußball ja nichts neues, wie gesagt, beim erneuten Abstieg, von dem wir mal nicht ausgehen, gäbe es dann aber keinen 20 Mio Etat meh sondern eher um 12 - ohne sich groß zu verschulden.
Zu 1.) Nein, es ist nicht egal! Denn es sind 2 VOLLKOMMEN VERSCHIEDENE Dinge!! Aber die Diskussion führe ich jetzt hier kein 25. Mal, nur weil immer wieder Leute mit Wörtern um sich werfen, die sie ganz offensichtlich nicht verstehen...
Nur so viel:
1. Wenn der HR (oder wer auch immer das in Umlauf gebracht hat...) schreibt, dass wir die Etat-Erhöhung durch ein Rückgriff auf das EK finanzieren wollen, dann hat das nichts damit zu tun, dass wir "Erspartes" angehen, sondern dass wir auch im nächsten Jahr definitiv Verlust machen. Denn genau das bedeutet es, wenn wir "das EK angreifen"...
Im Übrigen hat das Ganze nichts damit zu tun, dass wir keine Kredite aufnehmen würden. Man kann sehr gut einen Rückgriff auf das EK tätigen und dabei die nötige Liquidität über Kredite bereitstellen.
2. Die herumgeisternden 5,5 Mio "Erspartes" wurden noch nicht einmal von irgendeinem Offiziellen oder einer wenigstens einigermaßen seriösen Zeitung bestätigt - also hört doch bitte auf mit Zahlen zu hantieren die ziemlich wahrscheinlich ziemlich falsch sind.
Zu 2.) Natürlich gehen wir durch den Wiederaufstieg von steigenden Umsätzen aus, ganz klar. Aber einen weiteren positiven Verlauf durch sportlichen Erfolg zu "planen", wäre vollkommen utopisch und vermessen und das nicht nur weil es gefährlich ist, sportlichen Erfolg planen zu wollen.
Darüber hinaus ist ein einmal beschlossener Etat nicht so einfach wieder zurück zu fahren. Denn dahinter stehen auch immer Vertragliche Verpflichtungen, die meistens über mehr als ein Jahr hinaus reichen. Das heißt, wenn wir dieses Jahr den erhöhten Etat über einen Rückgriff auf das EK ausgleichen wollen, also einen Verlust planen, was machen wir dann im nächsten Jahr, wenn wir diesen Etat wieder stemmen müssen?
Und im Jahr danach?
Umsätze lassen sich im Fußball nicht so einfach erhöhen, selbst wenn man sportlichen Erfolg hat (den wir erstmal haben müssen...). Es gibt da sehr klare Grenzbereiche, ab denen ein Verein, der nicht international spielt, seinen Umsatz eben nicht mehr weiter steigern kann, weil die "Ressourcen" erschöpft sind (zB das Stadion, das irgendwann einfach ausgelastet ist und damit kann man hier die Einnahmen schwerlich noch steigern).
Da wo ein "normales" Unternehmen expandieren würde (neuer Markt, neue Produkte) sind Vereine leider sehr limitiert, da der Markt (Bundesliga) und das Produkt (Fußball) nicht erweiterbar sind. Klar kann man versuchen, die Marke im Ausland bekannter zu machen und damit zusätzliche Einnahmen zu generieren. Aber das ist immer erstmal mit Investitionen verbunden und zum anderen: Wer interessiert sich im Ausland für einen mittelmäßigen Verein in der BuLi? Nicht mal Vereine wie Hannover, Stuttgart oder Leverkusen, die ab und zu auch mal EL spielen, schaffen es international "interessant" zu wirken. Warum wir?
Bedeutet, dass nunmal nur die Inlands-Umsätze übrig bleiben, um damit unseren Etat zu stemmen. Und diese sind leider begrenzt. Fragt mal den Bruchhagen, der hat zu diesem Thema (stagnierende Umsätze bei sportlicher Kontinuität) vor 2 oder 3 Jahre mal ein sehr interessantes Interview gegeben.
Noch ne Anmerkung:
Spielertransfers und damit verbundene Ablösesummen sind KEINE Personalkosten, haben mit der Etatplanung also nicht so viel zu tun!
Ablösesummen sind Investitionen...
@LahntalAdler:
Ich hab seine Posts bewusst überlesen! Hat er etwa schon wieder behauptet, dass er Recht hatte?
Recht womit denn bitte?? Der HR hat doch nun wirklich gar nix Handfestes geschrieben. Nur dass wir für den erhöhten Etat einen weiteren Verlust in Kauf nehmen.
Und ich glaube, das hatte er nie vorher gesagt, oder?!
Zitat von Heffalump:
Ich denke, dass bei der aktuellen Diskussion über das Aufbrauchen des "Eigenkapitals" zwei Dinge berücksichtigt werden müssen:
1.) Das Wort "Eigenkapital" kann hier eigentlich nicht so richtig stimmen. Denn darunter fällt keineswegs nur das Geld auf der hohen Kante, um das es hier ja augenscheinlich geht. Zielführender erscheinen mir hier Begriffe wie "Erspartes". Es handelt sich hier ja um Geld, das wir für den Aufstieg einsetzen konnten und von dem uns jetzt noch ein Rest von 5,5Mio zur Verfügung steht.
2.) Wir sind also in dieser Saison in der Lage, unseren Lizenzspieleretat um ebendiese 5,5Mio aufzustocken. Das sollte man m.E. ruhig tun, wenn man dafür einen wirklich tollen Spieler wie Helmes bekommen und die Qualität des Kaders deutlich erhöhen kann. Klar muss aber sein, dass diese Etaterhöhung keine strukturelle, sondern eine punktuelle sein muss. Denn die 24Mio bilden das ab, was wir uns aus den laufenden Mitteln leisten können. Dementsprechend dürfen diese 24Mio nicht durch Gehälter überschritten werden, da man sonst in den kommenden Jahren - wenn das Ersparte nicht mehr da ist - unweigerlich in die roten Zahlen rutscht. Wenn der Kader also künftig 20Mio Gehalt verschlingt und bislang 4Mio für Ablösen vorgesehen waren (nur als Beispiel), sollte dieses Gehaltsvolumen nicht überschritten werden. Statt dessen könnte man aber dieses Jahr dann 9,5Mio für Ablösen ausgeben. Nächste Saison wären es dann wieder nur 4Mio und das Gehaltsvolumen oder die Ablösen könnten um den Betrag steigen, den man mehr über den Fernsehvertrag bekommt.
Bezüglich der Gehaltskosten müsste ja eigentlich sogar eine Reduktion gegenüber 2010/11 möglich sein, da a) der Kader keine 32 Spieler mehr umfassen wird und b) Großverdiener wie Amanatidis, Gekas, Altintop, Chris, Franz, Bellaid, Korkmaz, Caio und Fenin von der Gehaltsliste gestrichen werden können. Die zu erwartenden Neuzugänge werden - bis auf vielleicht einen "Kracher" - keiner an die 2Mio-Schallmauer heran kommen wird. Im Gegenteil, Aigner, Celozzi und co werden vermutlich deutlich unter 1Mio verdienen und Trapp wird auch nicht viel teurer sein, als Fährmann, der mit ähnlichen Vorschusslorbeeren in einer Zeit voller Kassen kam.
Von daher ergibt sich mit einem (einmaligen) Etat von 30Mio wirklich die Möglichkeit, einen guten Kader zusammen zu stellen.
Für mich ist das Aufbrauchen des Ersparten kein Tabubruch, sondern eine vertretbare Lösung. Denn die Eintracht ist ein Unternehmen und Kapital ist dazu da, dass man es investiert. Man muss dann halt in den nächsten Jahren sehen, dass man wieder in den Ansparmodus zurück findet (zurückhaltende Zuschauerprognosen, Pokaleinnahmen etc).
zu 1. Ob du das jetzt Eigenkapital oder erspartes nennst kommt ja aufs gleiche raus, die Erklärung ist natürlich auch für beides richtig, es sind Gelder die man wie erspartes behandeln und nur einmalig ausgeben kann.
u 2. Die ganzen Planungen für den Etat beruhen ja auf Erwartungen (Sponsoreinnahmen, Zuschauereinnahmen, TV Gelder, etc.) und vieles davon zieht man aus Erfahrungswerten.
Man greift jetzt mit der Erhöhung des Etats quasi auf die erwartete Entwicklung was die Finanzen betrifft auf sicht von 1-2 Jahren zuvor unter Hilfe des EK oder wenn du lieber möchtest der Ersparnisse. D.h. auf Grund der hoffentlich auch in einem Jahr nochmal u.a. verbesserten sportlichen Situation, steigen die finanziellen Mittel so weit um den Etat zu halten oder ggf noch etwas weiter ausbauen zu können oder eben wieder neues EK zur Absicherung zu bilden was ja in etwa das wiedergibt, was du auch geschrieben hast vielleicht einfach nochmal etwas einfacher dargestellt.
Was die Gehaltskosten betrifft wird sich das zeigen, je nachdem wer noch kommt - aber alleine durch die (bis zu rund ein drittel) Gehaltserhöhungen für die "alten" Spieler duch Erstligazugehörigkeit wird es da keine Senkung geben, im Gegenteil.
Am Ende wird wie eh alles vom sportlichen Erfolg abhängen aber das ist im Fußball ja nichts neues, wie gesagt, beim erneuten Abstieg, von dem wir mal nicht ausgehen, gäbe es dann aber keinen 20 Mio Etat meh sondern eher um 12 - ohne sich groß zu verschulden.
Zu 1.) Nein, es ist nicht egal! Denn es sind 2 VOLLKOMMEN VERSCHIEDENE Dinge!! Aber die Diskussion führe ich jetzt hier kein 25. Mal, nur weil immer wieder Leute mit Wörtern um sich werfen, die sie ganz offensichtlich nicht verstehen...
Nur so viel:
1. Wenn der HR (oder wer auch immer das in Umlauf gebracht hat...) schreibt, dass wir die Etat-Erhöhung durch ein Rückgriff auf das EK finanzieren wollen, dann hat das nichts damit zu tun, dass wir "Erspartes" angehen, sondern dass wir auch im nächsten Jahr definitiv Verlust machen. Denn genau das bedeutet es, wenn wir "das EK angreifen"...
Im Übrigen hat das Ganze nichts damit zu tun, dass wir keine Kredite aufnehmen würden. Man kann sehr gut einen Rückgriff auf das EK tätigen und dabei die nötige Liquidität über Kredite bereitstellen.
2. Die herumgeisternden 5,5 Mio "Erspartes" wurden noch nicht einmal von irgendeinem Offiziellen oder einer wenigstens einigermaßen seriösen Zeitung bestätigt - also hört doch bitte auf mit Zahlen zu hantieren die ziemlich wahrscheinlich ziemlich falsch sind.
Zu 2.) Natürlich gehen wir durch den Wiederaufstieg von steigenden Umsätzen aus, ganz klar. Aber einen weiteren positiven Verlauf durch sportlichen Erfolg zu "planen", wäre vollkommen utopisch und vermessen und das nicht nur weil es gefährlich ist, sportlichen Erfolg planen zu wollen.
Darüber hinaus ist ein einmal beschlossener Etat nicht so einfach wieder zurück zu fahren. Denn dahinter stehen auch immer Vertragliche Verpflichtungen, die meistens über mehr als ein Jahr hinaus reichen. Das heißt, wenn wir dieses Jahr den erhöhten Etat über einen Rückgriff auf das EK ausgleichen wollen, also einen Verlust planen, was machen wir dann im nächsten Jahr, wenn wir diesen Etat wieder stemmen müssen?
Und im Jahr danach?
Umsätze lassen sich im Fußball nicht so einfach erhöhen, selbst wenn man sportlichen Erfolg hat (den wir erstmal haben müssen...). Es gibt da sehr klare Grenzbereiche, ab denen ein Verein, der nicht international spielt, seinen Umsatz eben nicht mehr weiter steigern kann, weil die "Ressourcen" erschöpft sind (zB das Stadion, das irgendwann einfach ausgelastet ist und damit kann man hier die Einnahmen schwerlich noch steigern).
Da wo ein "normales" Unternehmen expandieren würde (neuer Markt, neue Produkte) sind Vereine leider sehr limitiert, da der Markt (Bundesliga) und das Produkt (Fußball) nicht erweiterbar sind. Klar kann man versuchen, die Marke im Ausland bekannter zu machen und damit zusätzliche Einnahmen zu generieren. Aber das ist immer erstmal mit Investitionen verbunden und zum anderen: Wer interessiert sich im Ausland für einen mittelmäßigen Verein in der BuLi? Nicht mal Vereine wie Hannover, Stuttgart oder Leverkusen, die ab und zu auch mal EL spielen, schaffen es international "interessant" zu wirken. Warum wir?
Bedeutet, dass nunmal nur die Inlands-Umsätze übrig bleiben, um damit unseren Etat zu stemmen. Und diese sind leider begrenzt. Fragt mal den Bruchhagen, der hat zu diesem Thema (stagnierende Umsätze bei sportlicher Kontinuität) vor 2 oder 3 Jahre mal ein sehr interessantes Interview gegeben.
Noch ne Anmerkung:
Spielertransfers und damit verbundene Ablösesummen sind KEINE Personalkosten, haben mit der Etatplanung also nicht so viel zu tun!
Ablösesummen sind Investitionen...
@LahntalAdler:
Ich hab seine Posts bewusst überlesen! Hat er etwa schon wieder behauptet, dass er Recht hatte?
Recht womit denn bitte?? Der HR hat doch nun wirklich gar nix Handfestes geschrieben. Nur dass wir für den erhöhten Etat einen weiteren Verlust in Kauf nehmen.
Und ich glaube, das hatte er nie vorher gesagt, oder?!
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
