Fritz-Walter-Stadion
26.01.2009 - 08:40 Uhr
14.10.2017 - 14:17 Uhr
Die Westkurve ist ja beim FCK immer voll, der Rest immer leer. Da wäre der Verein schön blöd wenn er die Steherpreise senken würde. Denn die meisten in der Westkurve ziehen auch bei sinkenden Sitzplatzpreisen nicht woanders hin, weil halt Westkurve... Genau das gleiche warum der FCK nicht schon mit größerer Anstrengung versucht aus dem Stadion raus zu kommen: Ist halt Tradition.
14.10.2017 - 14:56 Uhr
Zitat von deadflower
Die Westkurve ist ja beim FCK immer voll, der Rest immer leer. Da wäre der Verein schön blöd wenn er die Steherpreise senken würde.
Die Westkurve ist ja beim FCK immer voll, der Rest immer leer. Da wäre der Verein schön blöd wenn er die Steherpreise senken würde.
Es geht gar nicht darum, Stehplätze zu verbilligen, sondern darum mehr davon anzubieten.
Wenn derart viele Sitzplätze leer bleiben, könnte man womöglich mehr Zuschauer per vergrößertem Stehplatz-Angebot locken. Der Betze war historisch immer ein Steh-Pubilkum. Die viel zu vielen Sitze aus dem WM06 Umbau fragt doch eh keiner nach.
Der Wirtschaftsstandort ist eher schwach, die Leute haben limitierte Einkommen, da böte es sich doch an, mehr günstige Stehplätze anzubieten, um Zuschauerzahlen zu steigern, wenn die teureren Sitzplätze eh zuhauf leer bleiben. Die Nachfrage zeigt doch glasklar auf, dass die Stehplätze stärker nachgefragt sind und Sitzplätze weniger Nachfrage aufweisen.
Warum bedient man nicht die Nachfrage des Marktes?
Warum bietet man derart viele Sitzplätze an, die keiner will und folglich leer bleiben?
Warum bietet man nicht die viel stärker nachgefragten Stehplätze an?
Bei einem 25k Schnitt hat man grob 15k Steher + 10k Sitzer und folglich 24k leere Sitzplätze.
Würde man 10k Sitze der _nicht verkauften_ 24k Sitze zu Stehplätzen konvertieren, müsste der Zuschauerschnitt automatisch steigen, weil die nachgefragteste Platzkategorie zulasten der wenig gefragten Sitzplätze erweitert wird.
Rein kaufmännisch betrachtet wird hier ein übergroßes Angebot ohne entsprechende Nachfrage hergestellt, während eine unbefriedigte Nachfrage überhaupt nicht bedient wird.
Das ist keine Marktwirtschaft, sondern ineffiziente Planwirtschaft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Landauer am 14.10.2017 um 14:58 Uhr bearbeitet
14.10.2017 - 15:20 Uhr
Zum einen kostet der Umbau Geld, das wir zur Zeit nicht haben, zum anderen weiß man nicht, wie hoch die Verluste durch Leute sind, die vom teuren Sitzplatz auf den billigen Steher wechseln.
Beste Grüße
Lullaby
Beste Grüße
Lullaby
14.10.2017 - 15:42 Uhr
Zitat von Lullaby
Zum einen kostet der Umbau Geld, das wir zur Zeit nicht haben, zum anderen weiß man nicht, wie hoch die Verluste durch Leute sind, die vom teuren Sitzplatz auf den billigen Steher wechseln.
Beste Grüße
Lullaby
Zum einen kostet der Umbau Geld, das wir zur Zeit nicht haben, zum anderen weiß man nicht, wie hoch die Verluste durch Leute sind, die vom teuren Sitzplatz auf den billigen Steher wechseln.
Beste Grüße
Lullaby
Dann macht weiter wie bisher, das scheint dann ja zufriedenstellend zu funktionieren.
Ich hätte zukünftig ganz bewusst auf die ur-eigene Heim-Qualität des FCK gesetzt und mehr Leute zu den Spielen gelockt. Diese frühere Stärke geht euch heutzutage ab, weil das Stadion zu stark versitzplatzt wurde. In der 1. Liga passt das noch, aber in der 2. Liga überhaupt nicht mehr. Dort ist es ein Handicap geworden.
Mehr Zuschauer, mehr Stimmung und mehr Geld.
Da wären mir bspw 35k Steher lieber als 15k Steher + 10k Sitzer, wenn wir mal deine angedeutete These zur theoretischen vollständigen Substitution nehmen.
14.10.2017 - 16:17 Uhr
Ich finde den Ansatz von Landauer nachvollziehbar und durchaus diskutabel. Es ist nur so, dass auch die West eben nicht bei allen Spielen komplett ausverkauft ist. Wenn du von dieser Stehplatztribüne also noch Zuschauer wegnimmst ....dann wohl aus den 3er und 4er Blöcken oben in die dann attraktiveren 1er Blöcke in der Süd..... dann hast du da wieder ein Problem, weil du der West einiges an Wucht wegnimmst.
Vorstellbar für mich wäre eher, 3er und 4er Blöcke der Süd umzuwandeln. Oder wie in der guten alten Zeit die Ecke der Osttribüne.....
Aber es ist doch letztlich wie Lullaby sagt....em naggische Mann kannst du nit in de Säggel greife..... zumal das Stadion ja gar nicht "uns" gehört.
Es bleibt dabei: Erfreuen wir uns daran, dass es in "wichtigen" Spielen gut gefüllt ist und eine gute Atmosphäre herrscht. Ansonsten bleibt die Hoffnung auf bessere Zeiten. Und die stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Vorstellbar für mich wäre eher, 3er und 4er Blöcke der Süd umzuwandeln. Oder wie in der guten alten Zeit die Ecke der Osttribüne.....
Aber es ist doch letztlich wie Lullaby sagt....em naggische Mann kannst du nit in de Säggel greife..... zumal das Stadion ja gar nicht "uns" gehört.
Es bleibt dabei: Erfreuen wir uns daran, dass es in "wichtigen" Spielen gut gefüllt ist und eine gute Atmosphäre herrscht. Ansonsten bleibt die Hoffnung auf bessere Zeiten. Und die stirbt ja bekanntlich zuletzt.
14.10.2017 - 17:14 Uhr
Der Punkt ist der, dass euer Schnitt zu gering ist und dies nicht nur massiven Leerstand dokumentiert, sondern auch einen dadurch völlig unzureichend entwickelten Heimvorteil.
Wer mit einem 49k Stadion einen geringeren Schnitt als Dresden (32k Kapa) und St. Pauli (29k Kapa) aufweist, der hat offensichtlich erhebliches brach liegendes Optimierungspotenzial.
Klar spielt mit hinein, dass die Kaderfluktuation viel zu hoch ist, um sich überhaupt noch mit den Spielern zu identifizieren.
Aber je mehr Zusammengehörigkeitsgefühl im Stadion freigesetzt werden kann, desto besser für euch. Lautern funktioniert seit jeher über die Wechselwirkung von Fans und Mannschaft. Und da fehlt nunmal die Kraft der Fans im Rücken. Das kostet echte Punkte.
Andere Clubs holen tolle Spieler und locken so die Zuschauer. Wer aber so klamm ist wie ihr, der muss zwangsläufig anders vorgehen und den Heimvorteil über vorteilhafte Angebote zurück gewinnen. Ändert sich aber nichts, dann fahrt ihr sportlich weiter nach unten. So sehe ich das als jahrzehntelanger Fußballfan, der nicht versteht, warum man sich bei euch lieber in sein drohendes Schicksal ergibt, statt andere Wege zu gehen. Wer Lautern wie ich derart lange kennt, der weiß einfach dass ihr ohne volle Rückendeckung der Fans sportlich nur die Hälfte wert seid.
Wer mit einem 49k Stadion einen geringeren Schnitt als Dresden (32k Kapa) und St. Pauli (29k Kapa) aufweist, der hat offensichtlich erhebliches brach liegendes Optimierungspotenzial.
Klar spielt mit hinein, dass die Kaderfluktuation viel zu hoch ist, um sich überhaupt noch mit den Spielern zu identifizieren.
Aber je mehr Zusammengehörigkeitsgefühl im Stadion freigesetzt werden kann, desto besser für euch. Lautern funktioniert seit jeher über die Wechselwirkung von Fans und Mannschaft. Und da fehlt nunmal die Kraft der Fans im Rücken. Das kostet echte Punkte.
Andere Clubs holen tolle Spieler und locken so die Zuschauer. Wer aber so klamm ist wie ihr, der muss zwangsläufig anders vorgehen und den Heimvorteil über vorteilhafte Angebote zurück gewinnen. Ändert sich aber nichts, dann fahrt ihr sportlich weiter nach unten. So sehe ich das als jahrzehntelanger Fußballfan, der nicht versteht, warum man sich bei euch lieber in sein drohendes Schicksal ergibt, statt andere Wege zu gehen. Wer Lautern wie ich derart lange kennt, der weiß einfach dass ihr ohne volle Rückendeckung der Fans sportlich nur die Hälfte wert seid.
14.10.2017 - 19:01 Uhr
Solange mehr Heimfans wie Auswärtsfans da sind haben wir unseren Heimvorteil.
15.10.2017 - 10:34 Uhr
Zitat von Slimerazor
Solange mehr Heimfans wie Auswärtsfans da sind haben wir unseren Heimvorteil.
Solange mehr Heimfans wie Auswärtsfans da sind haben wir unseren Heimvorteil.
Bescheidenheit ist sicherlich eine Zier, aber der FCK braucht dennoch jede zusätzliche Unterstützung vom Publikum, die man bekommen kann, um diese schwierige Phase zu überwinden. Vielleicht sollte man meine Zeilen deshalb nicht als Kritik, sondern als Aufforderung zur Verbesserung der eigenen Möglichkeiten auffassen. Verbesserungen sind stets möglich, auch ohne diese primär als negativ behaftete Kritik zu sehen, sondern als Herausforderung für eine bessere Zukunft.
Ein Stadion ist nunmal die Bühne eines Fußballspiels, und je stärker die Interaktion zwischen Publikum und Mannschaft, desto mehr Herzblut füllt den Rasen. Und dieses Herzblut ist der Treibstoff für sportliche Erfolge.
15.10.2017 - 11:45 Uhr
Ich glaube, wir haben verstanden was du meinst, Landauer.
15.10.2017 - 13:21 Uhr
Ich glaube die letzten Spielzeiten haben gezeigt, dass der Verein nicht daran scheitert, Punkte im Fritz-Walter-Stadion zu holen, sondern auswärts. Zuhause konnte man immer ganz ordentlich punkten oder zumindest meist ohne Niederlage die Spiele beenden.
Eine höhere Auslastung des Stadions hätte aus meiner Sicht insbesondere einen Vorteil, nämlich den, des finanziellen. Das die Spieler einen deutlich attraktiveren und besseren Fußball als aktuell dadurch spielen können, vermag ich zumindest zu bezweifeln.
Natürlich machen stimmungstechnisch 40.000 Zuschauer mehr aus als 20.000, aber den Hauptanteil an Stimmung macht eben klar die Westkurve aus, und 20.000 Menschen mehr bringen dir auch fast nur beim "Steht auf wenn ihr Lautrer seid" oder beim Torjubel etwas.
Nicht falsch verstehen, auch ich freue mich natürlich darüber wenn der Betze möglichst voll und sicher motiviert das die Spieler auch nochmal ein paar Prozente mehr zu geben, aber das sie dadurch deutlich mehr Punkte in der Vergangenheit geholt hätten, wage ich einfach zu bezweifeln. Zumal wie eingangs erwähnt der sportliche Misserfolg nicht unbedingt auf eine Heimschwäche zurückzuführen ist, sondern auf eine katastrophale Auswärtsbilanz in den letzten Jahren.
Teuflische Grüße
Diable
Eine höhere Auslastung des Stadions hätte aus meiner Sicht insbesondere einen Vorteil, nämlich den, des finanziellen. Das die Spieler einen deutlich attraktiveren und besseren Fußball als aktuell dadurch spielen können, vermag ich zumindest zu bezweifeln.
Natürlich machen stimmungstechnisch 40.000 Zuschauer mehr aus als 20.000, aber den Hauptanteil an Stimmung macht eben klar die Westkurve aus, und 20.000 Menschen mehr bringen dir auch fast nur beim "Steht auf wenn ihr Lautrer seid" oder beim Torjubel etwas.
Nicht falsch verstehen, auch ich freue mich natürlich darüber wenn der Betze möglichst voll und sicher motiviert das die Spieler auch nochmal ein paar Prozente mehr zu geben, aber das sie dadurch deutlich mehr Punkte in der Vergangenheit geholt hätten, wage ich einfach zu bezweifeln. Zumal wie eingangs erwähnt der sportliche Misserfolg nicht unbedingt auf eine Heimschwäche zurückzuführen ist, sondern auf eine katastrophale Auswärtsbilanz in den letzten Jahren.
Teuflische Grüße
Diable
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