Infantino's daily nonsense oder "Die FIFA auf Abwegen"
30.07.2026 - 22:54 Uhr
31.07.2026 - 14:17 Uhr
Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.
Boxen, Darts... wer sagt eigentlich, dass es auf ewig nur einen Weltverband im Fussball geben wird?
Dann gibt es halt irgendwann die "Fifa-WM" mit Katar und Saudi-Arabien und den "Word-Football-Association"-Cup mit Spanien, Deutschland, Argentinien und Brasilien...
Boxen, Darts... wer sagt eigentlich, dass es auf ewig nur einen Weltverband im Fussball geben wird?
Dann gibt es halt irgendwann die "Fifa-WM" mit Katar und Saudi-Arabien und den "Word-Football-Association"-Cup mit Spanien, Deutschland, Argentinien und Brasilien...
31.07.2026 - 14:31 Uhr
Zitat von m-h1i
Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.
Boxen, Darts... wer sagt eigentlich, dass es auf ewig nur einen Weltverband im Fussball geben wird?
Dann gibt es halt irgendwann die "Fifa-WM" mit Katar und Saudi-Arabien und den "Word-Football-Association"-Cup mit Spanien, Deutschland, Argentinien und Brasilien...
Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.
Boxen, Darts... wer sagt eigentlich, dass es auf ewig nur einen Weltverband im Fussball geben wird?
Dann gibt es halt irgendwann die "Fifa-WM" mit Katar und Saudi-Arabien und den "Word-Football-Association"-Cup mit Spanien, Deutschland, Argentinien und Brasilien...
Ich freue mich schon, wenn Argentinien aus der FIFA aussteigt und 4 Wochen später plötzlich als NWO in schwarzen Trikots in der WFA auftaucht und alles kaputt tritt 😆
31.07.2026 - 21:17 Uhr
Die Entwicklungen der letzten Tage vom ersten Vorschlag bis hin zur fast schon überraschend geschlossenen Ablehnung von UEFA, CONCACAF und Asien wirkt fast schon surreal. Da ist die profitabelste WM aller Zeiten (ich glaub 15 Milliarden gelesen zu haben) kaum vorbei und es kommt dieser (für mich) durchaus befremdlicher Vorschlag mit entsprechender Deadline. Alleine schon diese dubiose Deadline zum Unterschreiben ansonsten bekommt man nichts vom Kuchen ab schreit doch fast nach Donald Trump. Der hat doch auch einen „Konkurrenzverein“ zu den Vereinten Nationen mit Deadline gegründet. Da musste man aber erst einmal ein paar Scheine hinlegen, um überhaupt am Tisch zu sitzen.
Nicht nur der Zeitpunkt irritiert mich etwas (ich vermute man wollte wohl die Euphorie der WM mitnehmen), aber eben auch der Gedanke das sich Infantino auf irgendeine Weise auch nach seiner letzten Amtszeit als FIFA-Präsi noch entscheidend beteiligt und einflussreich sehen möchte. Wundert mich aber das er nicht den klassischen Weg der meisten Autokraten gegangen ist, die Amtszeit auf Lebenszeit zu verlängern.
Mich verwundert aber eben auch die geschlossene Ablehnung der drei genannten Verbände. Die UEFA schießt doch seit Jahren immer mal wieder gegen die FIFA. Das ist weniger überraschend. Vor allem, weil Infantino mit seinem Ansatz eine Gefahr für den Einfluss der UEFA darstellt. Die geschlossene Ablehnung aus Nord- und Mittelamerika wundert mich aber dann doch ebenso wie aus Asien. Bei aller Kritik würde doch jedes FIFA-Land finanziell zu erst einmal profitieren, und zwar keineswegs unerheblich. Geld finden so weit ich das einschätze durch die Bank alle Fußballverbände der Welt schon mal schön und gut. Manche Länder z. B. in Afrika und Asien hätten plötzlich ganz andere Möglichkeiten in den Fußball zu investieren. Man beruft sich in Ländern z. B. Deutschland auf die Moral bei der Ablehnung. Das überrascht mich ehrlich gesagt auch, da dies in der Kommerzmaschine Fußball schon seit Jahren nicht mehr das allerwichtigste erscheint. Als Fan sehe ich vor allem die Gefahr, dass man von Seiten der Investoren vor allem möglichst viel aus dem Produkt WM herausholen möchte. Da liegt es nahe, das früher oder später in den Raum gestellt werden würde es größer, profitabler und irgendwann auch häufiger stattfinden zu lassen. Da würde meiner Meinung nach die WM als Veranstaltung auch für Zuschauer zur absoluten Premiumveranstaltung stilisiert werden und das würde man neben den Ticketpreisen vermutlich auch bei den TV-Rechten sehen.
Für die Fans eine absolute Katastrophe! Diese Katastrophe sehe ich aber momentan noch nicht ganz bei den Verbänden. Womöglich übersehe ich etwas? Ich frage mich deshalb auch, was der wahre Grund der geschlossenen Ablehnung von 3 Kontinentalverbänden ist? Nicht genug vom Kuchen abzubekommen mag womöglich für Europa stimmen, aber für Länder wie Curacao und Bermuda oder Bhutan und die Mongolei?
Da bin ich noch nicht wirklich davon überzeugt.
Auch wenn der Vorstoß von Infantino durchaus auf Trump'sche Art dilettantisch wirkt, war es anscheinend nicht der erste Versuch und sehr wahrscheinlich auch nicht der letzte.
Ich mache mir keine Illusionen, dass man in Zukunft dann doch in irgendeiner Form in diese Richtung geht und einen Schritt in Richtung Investoren macht.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Widerstand aber für Infantino dann doch zu groß und das wird meiner Meinung nach erstmal versenkt. Ob das für eine Rolle für die kommende Wahl des FIFA-Präsidenten spielt, bleibt aber mit Spannung abzuwarten. Sollte aber Infantino gestürzt werden und die UEFA ihren Favoriten also den Kollegen von PSG durchbekommen, wird das meiner Meinung nach noch einmal eine ganz neue Stufe erreichen. Dann wird man über Infantino vermutlich irgendwann so reden wie man heute über Blatter spricht. Ganz nach dem Motto " so schlimm war es damals aber auch nicht im Gegensatz zu heute“.
Nicht nur der Zeitpunkt irritiert mich etwas (ich vermute man wollte wohl die Euphorie der WM mitnehmen), aber eben auch der Gedanke das sich Infantino auf irgendeine Weise auch nach seiner letzten Amtszeit als FIFA-Präsi noch entscheidend beteiligt und einflussreich sehen möchte. Wundert mich aber das er nicht den klassischen Weg der meisten Autokraten gegangen ist, die Amtszeit auf Lebenszeit zu verlängern.
Mich verwundert aber eben auch die geschlossene Ablehnung der drei genannten Verbände. Die UEFA schießt doch seit Jahren immer mal wieder gegen die FIFA. Das ist weniger überraschend. Vor allem, weil Infantino mit seinem Ansatz eine Gefahr für den Einfluss der UEFA darstellt. Die geschlossene Ablehnung aus Nord- und Mittelamerika wundert mich aber dann doch ebenso wie aus Asien. Bei aller Kritik würde doch jedes FIFA-Land finanziell zu erst einmal profitieren, und zwar keineswegs unerheblich. Geld finden so weit ich das einschätze durch die Bank alle Fußballverbände der Welt schon mal schön und gut. Manche Länder z. B. in Afrika und Asien hätten plötzlich ganz andere Möglichkeiten in den Fußball zu investieren. Man beruft sich in Ländern z. B. Deutschland auf die Moral bei der Ablehnung. Das überrascht mich ehrlich gesagt auch, da dies in der Kommerzmaschine Fußball schon seit Jahren nicht mehr das allerwichtigste erscheint. Als Fan sehe ich vor allem die Gefahr, dass man von Seiten der Investoren vor allem möglichst viel aus dem Produkt WM herausholen möchte. Da liegt es nahe, das früher oder später in den Raum gestellt werden würde es größer, profitabler und irgendwann auch häufiger stattfinden zu lassen. Da würde meiner Meinung nach die WM als Veranstaltung auch für Zuschauer zur absoluten Premiumveranstaltung stilisiert werden und das würde man neben den Ticketpreisen vermutlich auch bei den TV-Rechten sehen.
Für die Fans eine absolute Katastrophe! Diese Katastrophe sehe ich aber momentan noch nicht ganz bei den Verbänden. Womöglich übersehe ich etwas? Ich frage mich deshalb auch, was der wahre Grund der geschlossenen Ablehnung von 3 Kontinentalverbänden ist? Nicht genug vom Kuchen abzubekommen mag womöglich für Europa stimmen, aber für Länder wie Curacao und Bermuda oder Bhutan und die Mongolei?
Da bin ich noch nicht wirklich davon überzeugt.
Auch wenn der Vorstoß von Infantino durchaus auf Trump'sche Art dilettantisch wirkt, war es anscheinend nicht der erste Versuch und sehr wahrscheinlich auch nicht der letzte.
Ich mache mir keine Illusionen, dass man in Zukunft dann doch in irgendeiner Form in diese Richtung geht und einen Schritt in Richtung Investoren macht.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Widerstand aber für Infantino dann doch zu groß und das wird meiner Meinung nach erstmal versenkt. Ob das für eine Rolle für die kommende Wahl des FIFA-Präsidenten spielt, bleibt aber mit Spannung abzuwarten. Sollte aber Infantino gestürzt werden und die UEFA ihren Favoriten also den Kollegen von PSG durchbekommen, wird das meiner Meinung nach noch einmal eine ganz neue Stufe erreichen. Dann wird man über Infantino vermutlich irgendwann so reden wie man heute über Blatter spricht. Ganz nach dem Motto " so schlimm war es damals aber auch nicht im Gegensatz zu heute“.
31.07.2026 - 22:34 Uhr
Zitat von Torpedo99
Die geschlossene Ablehnung aus Nord- und Mittelamerika wundert mich aber dann doch ebenso wie aus Asien. Bei aller Kritik würde doch jedes FIFA-Land finanziell zu erst einmal profitieren, und zwar keineswegs unerheblich. Geld finden so weit ich das einschätze durch die Bank alle Fußballverbände der Welt schon mal schön und gut. Manche Länder z. B. in Afrika und Asien hätten plötzlich ganz andere Möglichkeiten in den Fußball zu investieren.
Die geschlossene Ablehnung aus Nord- und Mittelamerika wundert mich aber dann doch ebenso wie aus Asien. Bei aller Kritik würde doch jedes FIFA-Land finanziell zu erst einmal profitieren, und zwar keineswegs unerheblich. Geld finden so weit ich das einschätze durch die Bank alle Fußballverbände der Welt schon mal schön und gut. Manche Länder z. B. in Afrika und Asien hätten plötzlich ganz andere Möglichkeiten in den Fußball zu investieren.
Natürlich wollen die alle Geld sehen, aber dafür braucht es keine Investoren. Der zurückgetretenen Carlos Cordeiro fasst das in seiner Begründung recht gut zusammen (New York Times):
“If Member Associations believe additional investment is needed to develop the game, FIFA already has the financial capacity to provide that support from its existing resources,” he continued. “Against that backdrop, selling a permanent stake in football’s most valuable asset to raise $4.2billion makes little sense. It is mortgaging football’s future without any compelling justification.”
Es gibt keinen Grund, Anteile zu verkaufen, wenn du das alles auch aus Eigenkapital decken kannst. Und das ist vorhanden - auch, um den nationalen Verbänden mehr vom Kuchen abzugeben. Das aktuelle Programm dient nur dazu, Gianni Infantino mit einem perversen Rentenvertrag zu versorgen und seinen Gönnern jahrzehntelange Gewinne zu bescheren. Und die wollen die Verbände lieber selbst. Cordeiro hat in Harvard studiert und bei Goldman Sachs gearbeitet - der möchte Geld machen und hat das in der Vergangenheit auch sehr sehr gerne gemacht ohne große moralische Bedenken. Wenn der vor einem Geschäft zurückschreckt, weil es nicht profitabel ist, dann ist das für Infantino ein noch heftigerer Treffer als die drei Tiefschläge durch die Verbände.
01.08.2026 - 07:33 Uhr
Quelle: Der Spiegel
Infantino stoppt Investorenpläne für Fußball-Weltmeisterschaften
Ich hoffe das stimmt dann auch wirklich, und es wird nicht im stillen Kämmerlein daran weiter gearbeitet. Ansonsten haben die Verbände hoffentlich endlich erkannt was sie für eine Macht haben und werden auch in Zukunft bei solchen Ideen Nein sagen.
01.08.2026 - 13:36 Uhr
Quelle: Transfermarkt
UEFA fordert: Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen
„So können wir nicht weitermachen – mit geheimen Machenschaften, die im Eiltempo von gesichtslosen Individuen ausgeheckt werden und deren Nutzen für den Sport fragwürdig ist“, hieß es dazu bei der UEFA. „Wir müssen die Verantwortlichen ausfindig machen und sie zur Rechenschaft ziehen.“
Uiuiui, die UEFA hält ja wirklich null hinterm Berg und haut ganz schön auf Infantino drauf. „So können wir nicht weitermachen – mit geheimen Machenschaften, die im Eiltempo von gesichtslosen Individuen ausgeheckt werden und deren Nutzen für den Sport fragwürdig ist“, hieß es dazu bei der UEFA. „Wir müssen die Verantwortlichen ausfindig machen und sie zur Rechenschaft ziehen.“
Das kann man nur gut finden.
Mich würde es wundern, wenn Infantino unbeschadet aus dieser Sache rauskommt.
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