Mein erstes Mal......
25.05.2012 - 21:44 Uhr
10.08.2016 - 09:46 Uhr
Ich war das erste Mal am 30.10.2009 im Stadion. Damals gab es ein schönes 2:0 gegen die Berliner. An dieses Spiel muss ich oft denken wenn ich Schmelzer sehe. Ich glaube dass war der Wendepunkt in seiner damals noch jungen Karriere.
Danach folgten einige Spiele. Dass bitterste war wohl ein Spiel gegen Marsaille welches mit 3:2 verloren ging. Das schönste war wohl (auch wenn es ein Unentschieden war) gegen Hoffenheim. Wir haben lange zurückgelegen. Sind erst in den letzten Minuten wirklich volles Risiko gegangen. Und mit dem Schlusspfiff dass 1:1. Ich hab das gefeiert wie die Meisterschaft.
Danach folgten einige Spiele. Dass bitterste war wohl ein Spiel gegen Marsaille welches mit 3:2 verloren ging. Das schönste war wohl (auch wenn es ein Unentschieden war) gegen Hoffenheim. Wir haben lange zurückgelegen. Sind erst in den letzten Minuten wirklich volles Risiko gegangen. Und mit dem Schlusspfiff dass 1:1. Ich hab das gefeiert wie die Meisterschaft.
10.08.2016 - 10:52 Uhr
Das erste mal BVB war an meinem 13. Geburtstag in Cottbus. Ich stand im Heimfanblog Stehplatz und konnte nicht jubeln. Es war das erste Bundesliga-Heimspiel der Cottbusser, der BVB gewann 4:1 durch Evanilsoun, Micki Stevic und 2x Heiko Herrlich. Vasile Miriuta verwandelte zwischenzeitlich einen Strafstoß zum 1:3.
Das ganze Stadion brüllte "Lehmann, du A*schloch". Sammer & Ede Geyer begrüßten sich sehr herzlich, da sie sich ja aus alten Dynamo-Zeiten noch bestens kannten.
Das erste Mal im Westfalenstadion war am 20.04.2002 gegen den 1. FC Köln. Die legendäre Jürgen Kohler Gedächtnisschwalbe in der 89. und der anschließende, verwandelte Elfer von Marcio Amoroso sicherte den 2:1 Sieg und damit den Sprung auf die Tabellenspitze.
Das ganze Stadion brüllte "Lehmann, du A*schloch". Sammer & Ede Geyer begrüßten sich sehr herzlich, da sie sich ja aus alten Dynamo-Zeiten noch bestens kannten.
Das erste Mal im Westfalenstadion war am 20.04.2002 gegen den 1. FC Köln. Die legendäre Jürgen Kohler Gedächtnisschwalbe in der 89. und der anschließende, verwandelte Elfer von Marcio Amoroso sicherte den 2:1 Sieg und damit den Sprung auf die Tabellenspitze.
10.08.2016 - 16:43 Uhr
07.05.1996
BVB - Leverkusen
Das Spiel war ein Nachholspiel vom 19. Spieltag und sollte ursprünglich im Februar stattfinden, wurde dann aber wie viele andere Begegnungen auch aufgrund der Witterungsbedingungen verlegt und erst kurz vor Saisonende nachgeholt.
Die Ausgangslage war folgende:
1. BVB 61 Punkte, 69:34 Tore, 31 Spiele
2. Bayern 61 Punkte, 61:39 Tore, 31 Spiele
Beide hatten ein Nachholspiel. Bayern musste nach Bremen.
Ich hatte mit meinem Vater Sitzplätze auf der Westtribüne. Wir hatten damals einen Trauerfall in der Familie und am nächsten Tag stand die Beerdigung an. Das Spiel wollten wir uns aber auf keinen Fall nehmen lassen. Das Westfalenstadion wurde damals ausgebaut. Die Osttribüne bekam gerade den zweiten Rang und war noch nicht fertiggestellt. Man starrte also auf eine unten besetzte, oben freie Tribüne. Zusammen mit dem Flutlicht, der Witterung und dem Gefühl des ersten BVB Spiels ein unvergesslicher Anblick.
Der BVB war die spielbestimmende Mannschaft und ging auch schon nach acht Minuten durch einen Pass des starken Möllers auf Zorc in Führung. So richtig viel weiß ich vom Spiel gar nicht mehr, das Drumherum war einfach zu beeindruckend. Ich war wie gebannt vom Spiel und bekam auch gar nicht mit, dass Bayern zwischenzeitlich mit 2:1 in Bremen führte. In der Pause gabs dann mitgebrachte Snacks, auf die Stadionwurst haben wir verzichtet, weil ich unbedingt auch die Halbzeitpause vom Platz aus miterleben wollte. Nach der Halbzeit ging es dann Schlag auf Schlag. Auf einmal riss mich ein vom Stadionsprecher gerufenes "Achtung" aus der Konzentration. Bremen mit dem 2:2. Fünf Minuten später: "Achtung", 3:2 für Bremen. Der Jubel war so groß wie bei einem selbsterzielten Treffer. Gefühlte weitere fünf Minuten später gab es dann einen Freistoß für den BVB. Ich meine Chapuisat war der Schütze, mir kams vor als ob der Ball eine Ewigkeit in der Luft war. In meiner Erinnerung schwang sich ein schwarzer Riese in die Luft, traf den Ball mit dem Kopf perfekt, TOR! Julio Cesar mit dem 2:0. Den Moment und vor allem das Geräusch, als er den Ball mit dem Kopf traf, werd ich nie vergessen. Das war so laut und so nah, als hätte ich das Ding selber reingemacht. Das Spiel war durch und die Meisterschaft so gut wie entschieden, der Jubel grenzenlos. Irgendwie sind wir nach Hause gekommen, wie weiß ich nicht. Ich war jedenfalls schwer beeindruckt und gezeichnet fürs Leben.
Nach dem Spiel hatte man drei Punkte Vorsprung und das bessere Torverhältnis, und durfte dann am nächsten Spieltag bei 1860 auch offiziell die zweite Bundesligameisterschaft feiern.
Heja BVB!
BVB - Leverkusen
Das Spiel war ein Nachholspiel vom 19. Spieltag und sollte ursprünglich im Februar stattfinden, wurde dann aber wie viele andere Begegnungen auch aufgrund der Witterungsbedingungen verlegt und erst kurz vor Saisonende nachgeholt.
Die Ausgangslage war folgende:
1. BVB 61 Punkte, 69:34 Tore, 31 Spiele
2. Bayern 61 Punkte, 61:39 Tore, 31 Spiele
Beide hatten ein Nachholspiel. Bayern musste nach Bremen.
Ich hatte mit meinem Vater Sitzplätze auf der Westtribüne. Wir hatten damals einen Trauerfall in der Familie und am nächsten Tag stand die Beerdigung an. Das Spiel wollten wir uns aber auf keinen Fall nehmen lassen. Das Westfalenstadion wurde damals ausgebaut. Die Osttribüne bekam gerade den zweiten Rang und war noch nicht fertiggestellt. Man starrte also auf eine unten besetzte, oben freie Tribüne. Zusammen mit dem Flutlicht, der Witterung und dem Gefühl des ersten BVB Spiels ein unvergesslicher Anblick.
Der BVB war die spielbestimmende Mannschaft und ging auch schon nach acht Minuten durch einen Pass des starken Möllers auf Zorc in Führung. So richtig viel weiß ich vom Spiel gar nicht mehr, das Drumherum war einfach zu beeindruckend. Ich war wie gebannt vom Spiel und bekam auch gar nicht mit, dass Bayern zwischenzeitlich mit 2:1 in Bremen führte. In der Pause gabs dann mitgebrachte Snacks, auf die Stadionwurst haben wir verzichtet, weil ich unbedingt auch die Halbzeitpause vom Platz aus miterleben wollte. Nach der Halbzeit ging es dann Schlag auf Schlag. Auf einmal riss mich ein vom Stadionsprecher gerufenes "Achtung" aus der Konzentration. Bremen mit dem 2:2. Fünf Minuten später: "Achtung", 3:2 für Bremen. Der Jubel war so groß wie bei einem selbsterzielten Treffer. Gefühlte weitere fünf Minuten später gab es dann einen Freistoß für den BVB. Ich meine Chapuisat war der Schütze, mir kams vor als ob der Ball eine Ewigkeit in der Luft war. In meiner Erinnerung schwang sich ein schwarzer Riese in die Luft, traf den Ball mit dem Kopf perfekt, TOR! Julio Cesar mit dem 2:0. Den Moment und vor allem das Geräusch, als er den Ball mit dem Kopf traf, werd ich nie vergessen. Das war so laut und so nah, als hätte ich das Ding selber reingemacht. Das Spiel war durch und die Meisterschaft so gut wie entschieden, der Jubel grenzenlos. Irgendwie sind wir nach Hause gekommen, wie weiß ich nicht. Ich war jedenfalls schwer beeindruckt und gezeichnet fürs Leben.
Nach dem Spiel hatte man drei Punkte Vorsprung und das bessere Torverhältnis, und durfte dann am nächsten Spieltag bei 1860 auch offiziell die zweite Bundesligameisterschaft feiern.
Heja BVB!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wombatzmampf am 10.08.2016 um 16:47 Uhr bearbeitet
10.08.2016 - 17:55 Uhr
Daran kann ich mich leider nicht mehr wirklich Erinnern
Ich war kurz vor meinem vierten !! Geburtstag im Jahre 1984
Mein Opa hat mich damals gegen die Blauen mitgenommen. Die einzigen Erinnerungen an diesen Besuch habe ich durch Erzählungen von meinem Opa, der leider schon ein paar Jahre nicht mehr Lebt und durch die Eintrittskarte, die er mir zu meinem 10ten Geburtstag eingerahmt geschenkt hat.
Natürlich weiß ich , dass wir 4:1 durch Gewonnen haben und das Spiel der 16te Spieltag in der Saison 84/85 war. Halt diese typische Geschichte :" Mein Vater/Opa hat mich als kleines Kind schon mitgenommen "
Bis zu meinem 30ten dann war ich bei so gut wie jedem Heimspiel und ein paar Auswärtsspielen in allen möglichen Wettbewerben. Dann bin ich nach Österreich gezogen und es hat rapide Abgenommen aufgrund der Entfernung.
Ich war kurz vor meinem vierten !! Geburtstag im Jahre 1984
Mein Opa hat mich damals gegen die Blauen mitgenommen. Die einzigen Erinnerungen an diesen Besuch habe ich durch Erzählungen von meinem Opa, der leider schon ein paar Jahre nicht mehr Lebt und durch die Eintrittskarte, die er mir zu meinem 10ten Geburtstag eingerahmt geschenkt hat. Natürlich weiß ich , dass wir 4:1 durch Gewonnen haben und das Spiel der 16te Spieltag in der Saison 84/85 war. Halt diese typische Geschichte :" Mein Vater/Opa hat mich als kleines Kind schon mitgenommen "
Bis zu meinem 30ten dann war ich bei so gut wie jedem Heimspiel und ein paar Auswärtsspielen in allen möglichen Wettbewerben. Dann bin ich nach Österreich gezogen und es hat rapide Abgenommen aufgrund der Entfernung.
10.08.2016 - 18:19 Uhr
ich glaube das war 2002 mit dem örtlichen fanclub. es war aufjedenfall gegen köln und ich war auf der südtribüne. es war total geil aber ich kann mich leider kaum noch erinnern. wir haben jedenfalls gewonnen das weiß ich noch
10.08.2016 - 18:32 Uhr
1995 gegen den Fc Bayern, mein Schwager hat mich mit auf die Süd genommen, ich war 15. BVB hat 3:1 gewonnen und Susi hat getroffen
Das war ne Truppe.
Aber den BVB live durfte ich schon viele Jahre vorher sehen ab und an beim Training und bei einem Testkick oder sowas in Witten. Ich hab immer noch die Schwarz-Weiss Fotos (nicht weil das 1950 war sondern weil ich als Kind zu blöd war den richtigen Film einzukaufen) und das Trikot mit dem gekritzel von Leuten wie Klos oder Mill. Evtl 93 oder so.
Kleiner Exkurs: Für die Jüngeren hier, "früher" musste man kleine Filmrollen in die Fotokamera legen, mann konnte dann nur begrenzt Fotos schiessen und diese auch erst nach einigen Tagen überhaupt sehen...
Schon vor 1995 durfte ich allerdings ab un an mit nach BO oder GE. Mit Brüdern von Freunden oder so. Komischer Freundeskreis wenn ich so zurückdenke
Ich bin eh immer nur wegen der Wurst mit.
Das war ne Truppe. Aber den BVB live durfte ich schon viele Jahre vorher sehen ab und an beim Training und bei einem Testkick oder sowas in Witten. Ich hab immer noch die Schwarz-Weiss Fotos (nicht weil das 1950 war sondern weil ich als Kind zu blöd war den richtigen Film einzukaufen) und das Trikot mit dem gekritzel von Leuten wie Klos oder Mill. Evtl 93 oder so.
Kleiner Exkurs: Für die Jüngeren hier, "früher" musste man kleine Filmrollen in die Fotokamera legen, mann konnte dann nur begrenzt Fotos schiessen und diese auch erst nach einigen Tagen überhaupt sehen...
Schon vor 1995 durfte ich allerdings ab un an mit nach BO oder GE. Mit Brüdern von Freunden oder so. Komischer Freundeskreis wenn ich so zurückdenke
Ich bin eh immer nur wegen der Wurst mit.
10.08.2016 - 18:42 Uhr
Das muss wohl die Saison 82/83 gewesen sein. Feldkamp war Trainer. Der Verein war in finanziellen Schwierigkeiten und hatte die Fans aufgerufen, ins Stadion zu kommen und mit Ticketkäufen zu helfen. Mein Dad entschied, dass er seinen Beitrag leisten wollte und nahm mich erstmals mit. Ich war noch keine 6 aber erinnere mich sehr gut. Er kaufte die teuersten Karten (damals glaube ich so um die 40 Mark), die an der Tageskasse noch zu haben waren, obwohl er eine Dauerkarte für die damalige Haupttribüne hatte - aber dann hätte ich ja alleine gesessen. Am Kartenschalter erklärte er der Kassiererin, dass er das extra machte, um dem Verein zu helfen und mir war das peinlich.
Was danach kam, sollte Geschichte schreiben. Nicht nur meine ewige Verbundenheit mit diesem grandiosen Verein wurde auf ein neues Level gehoben (bis dahin sah ich den BVB ja nur in der Sportschau, Livespiele im TV gab es nicht) und hörte gebannt die Erzählungen meines Vaters aus seiner Jugend, als er sich illegal in die Rote Erde geschlichen hatte bei Europacup-Fights wie gegen Benfica Lissabon.
An jenem Samstag ging es gegen Arminia Bielefeld. Die erst Halbzeit war mau. Bielefeld ging sogar in Führung und ich war frustriert. Das erste mal im Stadion und dann so ein Kackspiel. Zur Halbzeit stand es 1:1 und wiederwillig aß ich eine Bratwurst. Der Hunger war mir vergangen.
Als die 2. Halbzeit angepfiffen wurde, konnte niemand ahnen, was passieren würde. Dortmund erzielte 10 Tore und gewann 11:1. Manni Burgsmüller erzielte 5 Tore. Es ist kaum zu beschreiben, was damals schon los war, obwohl das eine Zeit war, in der das deutlich kleinere Stadion durchaus nicht immer ausverkauft war. Die Fans auf der Süd waren damals schon grandios und ich um eine Geschichte reicher, die ich nie wieder vergessen würde.
Was danach kam, sollte Geschichte schreiben. Nicht nur meine ewige Verbundenheit mit diesem grandiosen Verein wurde auf ein neues Level gehoben (bis dahin sah ich den BVB ja nur in der Sportschau, Livespiele im TV gab es nicht) und hörte gebannt die Erzählungen meines Vaters aus seiner Jugend, als er sich illegal in die Rote Erde geschlichen hatte bei Europacup-Fights wie gegen Benfica Lissabon.
An jenem Samstag ging es gegen Arminia Bielefeld. Die erst Halbzeit war mau. Bielefeld ging sogar in Führung und ich war frustriert. Das erste mal im Stadion und dann so ein Kackspiel. Zur Halbzeit stand es 1:1 und wiederwillig aß ich eine Bratwurst. Der Hunger war mir vergangen.
Als die 2. Halbzeit angepfiffen wurde, konnte niemand ahnen, was passieren würde. Dortmund erzielte 10 Tore und gewann 11:1. Manni Burgsmüller erzielte 5 Tore. Es ist kaum zu beschreiben, was damals schon los war, obwohl das eine Zeit war, in der das deutlich kleinere Stadion durchaus nicht immer ausverkauft war. Die Fans auf der Süd waren damals schon grandios und ich um eine Geschichte reicher, die ich nie wieder vergessen würde.
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