Rund um die Taktik der Nationalmannschaft
22.04.2009 - 18:55 Uhr
02.06.2012 - 23:46 Uhr
Also was ich meine heraus gehört zu haben ist, dass Löw jetzt vermehrt Spanien- und Dortmundlike direkt nach dem Ballverlust pressen lassen will. Ähnlich wie das eben die Spanier so hervorragend machen (siehe WM Semifinale). Daher auch seine Beschwerde nach dem Schweiz-Spiel, dass man statt gleich drauf zu gehen, sich nach hinten orientiert hat, dadurch den ersten Zweikampf verpaßte und gleich wieder 60-70 Meter nach hinten rennen mußte.
Ich frag mich nur ob Löw das in 10 Tagen richtig eintrainieren kann, bisher klappte das ja eher mäßig.
Hatte ich übersehen, ist aber ne interessante Frage, daher mal mein Senf:
Zitat von SexiestManAlive:
Die Frage mal umgedreht: Wie würdet ihr spielen lassen, wenn ihr der Gegner der deutschen N11 wärt?
Ich denke Spanien hats 2010 vorgemacht... sobald man den Ball verliert, gleich konsequent pressen, erst gar keine Kombination zulassen und alle Anspielstationen zustellen. Dann schwimmt die deutsche Mannschaft wie ein Fisch im trockenen und weiß nicht was sie tun soll.
Natürlich ist so'n Chelsea-Riegel auch empfehlenswert, wenn man das frühe Pressing nicht schafft bzw. kann, aber das Spanienspiel und die Verzweiflung von Schweinsteiger der keine Anspielstation fand und dadurch nach 3 Sekunden den Ball verlor sind mir noch zu gut in Erinnerung. Das Spiel gegen Serbien hat Serbien nur glücklich gewonnen, aber Spanien hatte uns wirklich im Griff. Um so erstaunlicher fand ich wieviel angst die Spanier tatsächlich hatten, als sie sich dann nach dem 0:1 komplett zurück gezogen haben. Da hatten sie noch nichtmal mehr Vertrauen in ihr Tikitaka was sie wahrscheinlich blind spielen können, soviel Respekt hatten sie dann doch vor uns.
Was scheinbar auch Wunder wirkt und was mich verwundert hat... körperliches Spiel. Frankreich war im Februar nicht wirklich besser, die sind einfach nur hart in den Mann gegangen und es kam NICHTS zurück. Ich konnte gar nicht verstehen, warum unsere Jungs sich so rumschubsen haben lassen. Hat dann auch gefruchtet und das ist für jede Mannschaft die das will, leicht zu spielen.
Wenn Holland also so knüppelhart schottisch wie im WM-Finale spielt, dann bin ich gespannt.
Ich frag mich nur ob Löw das in 10 Tagen richtig eintrainieren kann, bisher klappte das ja eher mäßig.
Hatte ich übersehen, ist aber ne interessante Frage, daher mal mein Senf:
Zitat von SexiestManAlive:
Die Frage mal umgedreht: Wie würdet ihr spielen lassen, wenn ihr der Gegner der deutschen N11 wärt?
Ich denke Spanien hats 2010 vorgemacht... sobald man den Ball verliert, gleich konsequent pressen, erst gar keine Kombination zulassen und alle Anspielstationen zustellen. Dann schwimmt die deutsche Mannschaft wie ein Fisch im trockenen und weiß nicht was sie tun soll.
Natürlich ist so'n Chelsea-Riegel auch empfehlenswert, wenn man das frühe Pressing nicht schafft bzw. kann, aber das Spanienspiel und die Verzweiflung von Schweinsteiger der keine Anspielstation fand und dadurch nach 3 Sekunden den Ball verlor sind mir noch zu gut in Erinnerung. Das Spiel gegen Serbien hat Serbien nur glücklich gewonnen, aber Spanien hatte uns wirklich im Griff. Um so erstaunlicher fand ich wieviel angst die Spanier tatsächlich hatten, als sie sich dann nach dem 0:1 komplett zurück gezogen haben. Da hatten sie noch nichtmal mehr Vertrauen in ihr Tikitaka was sie wahrscheinlich blind spielen können, soviel Respekt hatten sie dann doch vor uns.
Was scheinbar auch Wunder wirkt und was mich verwundert hat... körperliches Spiel. Frankreich war im Februar nicht wirklich besser, die sind einfach nur hart in den Mann gegangen und es kam NICHTS zurück. Ich konnte gar nicht verstehen, warum unsere Jungs sich so rumschubsen haben lassen. Hat dann auch gefruchtet und das ist für jede Mannschaft die das will, leicht zu spielen.
Wenn Holland also so knüppelhart schottisch wie im WM-Finale spielt, dann bin ich gespannt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jim_nihilist am 02.06.2012 um 23:53 Uhr bearbeitet
02.06.2012 - 23:56 Uhr
Zitat von jim_nihilist:
Was scheinbar auch Wunder wirkt und was mich verwundert hat... körperliches Spiel. Frankreich war im Februar nicht wirklich besser, die sind einfach nur hart in den Mann gegangen und es kam NICHTS zurück. Ich konnte gar nicht verstehen, warum unsere Jungs sich so rumschubsen haben lassen. Hat dann auch gefruchtet und das ist für jede Mannschaft die das will, leicht zu spielen.
Wenn Holland also so knüppelhart schottisch wie im WM-Finale spielt, dann bin ich gespannt.
Da es nicht das WM-Finale ist, würde der Schiedsrichter aber früher sanktionieren. Ein WM-Finale entscheidet man nicht durch zwei rote Karten in der ersten halben Stunde, ein EM-Vorrundenspiel unter Umständen schon. Die Franzosen haben das im Frühjahr deutlich besser gemacht.
Im Angriffsspiel würde ich als Gegner vor allem vermeiden, die Abwehr ausspielen und "zurechtlegen" zu wollen. Da eh keiner an den Mann geht, würde ich viel klassischer einfach mit Tempo in den Strafraum hineinlaufen bzw. hineinpassen; gar nicht unbedingt den freien Raum suchen, sondern die Stellen, in denen man bei aggressiver Verteidigung weggeblockt wird. Ähnlich wie damals China gegen uns, wie Bröker gegen die Hertha, und wie etwa 50 beliebige Werder-Gegentore, denen Mertesacker gern in unmittelbarer Nähe beiwohnen durfte.
Was scheinbar auch Wunder wirkt und was mich verwundert hat... körperliches Spiel. Frankreich war im Februar nicht wirklich besser, die sind einfach nur hart in den Mann gegangen und es kam NICHTS zurück. Ich konnte gar nicht verstehen, warum unsere Jungs sich so rumschubsen haben lassen. Hat dann auch gefruchtet und das ist für jede Mannschaft die das will, leicht zu spielen.
Wenn Holland also so knüppelhart schottisch wie im WM-Finale spielt, dann bin ich gespannt.
Da es nicht das WM-Finale ist, würde der Schiedsrichter aber früher sanktionieren. Ein WM-Finale entscheidet man nicht durch zwei rote Karten in der ersten halben Stunde, ein EM-Vorrundenspiel unter Umständen schon. Die Franzosen haben das im Frühjahr deutlich besser gemacht.
Im Angriffsspiel würde ich als Gegner vor allem vermeiden, die Abwehr ausspielen und "zurechtlegen" zu wollen. Da eh keiner an den Mann geht, würde ich viel klassischer einfach mit Tempo in den Strafraum hineinlaufen bzw. hineinpassen; gar nicht unbedingt den freien Raum suchen, sondern die Stellen, in denen man bei aggressiver Verteidigung weggeblockt wird. Ähnlich wie damals China gegen uns, wie Bröker gegen die Hertha, und wie etwa 50 beliebige Werder-Gegentore, denen Mertesacker gern in unmittelbarer Nähe beiwohnen durfte.
03.06.2012 - 00:10 Uhr
Zitat von SexiestManAlive:
Da es nicht das WM-Finale ist, würde der Schiedsrichter aber früher sanktionieren. Ein WM-Finale entscheidet man nicht durch zwei rote Karten in der ersten halben Stunde, ein EM-Vorrundenspiel unter Umständen schon. Die Franzosen haben das im Frühjahr deutlich besser gemacht.
Das kann wohl sein, hoffe ich zumindest sehr, wobei van Bommel ja der Meister darin ist am Rande der Legalität zu arbeiten, schließlich kam er ins WM-Finale ohne Karte - im Gegensatz zu Stahlfuß-Klose und Blutgrätsch-Müller.
Zitat von SexiestManAlive:
Im Angriffsspiel würde ich als Gegner vor allem vermeiden, die Abwehr ausspielen und "zurechtlegen" zu wollen. Da eh keiner an den Mann geht, würde ich viel klassischer einfach mit Tempo in den Strafraum hineinlaufen bzw. hineinpassen; gar nicht unbedingt den freien Raum suchen, sondern die Stellen, in denen man bei aggressiver Verteidigung weggeblockt wird. Ähnlich wie damals China gegen uns, wie Bröker gegen die Hertha, und wie etwa 50 beliebige Werder-Gegentore, denen Mertesacker gern in unmittelbarer Nähe beiwohnen durfte.
In der Tat, da braucht man nur den Ball reinschieben und Mertesacker rennt schon von sich aus beiseite...gegen die Schweiz war das unglaublich, denn die Schweizer haben's ja genau so gemacht und sie hatten auch nichts zu befürchten weil Mertesacker immer irgendwo anders rumgelaufen ist, als man sollte...einmal beim falschen Mann, das andere mal wollte glaube ich Boateng korrigierend in die Mitte mitlaufen und dann war auf seinem Posten natürlich alles frei... Ergebnis: zweimal halbschnell durch die Abwehrkette in deren Mitte (!) gespielt und dann ist das Tor nur noch eine Formsache. Selten sowas amateurhaftes gesehen im Profifussball. Von wegen Erfahrung und so weiter... und dann denke ich schreckhaft an Nani und Ronaldo, die zwar beide langsam beim Kopfrechnen sind, aber blitzschnell mit den Beinen.
Man könnte sich jetzt verrückt machen, aber ich spar mir meine Energie und warte jetzt bis Samstag nach dem Spiel. Und dann gibt's n knalliges Donnerwetter oder n kaltes Bier, passend zum kalten Angstschweiß: "Glück gehabt."
Mats gib alles im Training!
Da es nicht das WM-Finale ist, würde der Schiedsrichter aber früher sanktionieren. Ein WM-Finale entscheidet man nicht durch zwei rote Karten in der ersten halben Stunde, ein EM-Vorrundenspiel unter Umständen schon. Die Franzosen haben das im Frühjahr deutlich besser gemacht.
Das kann wohl sein, hoffe ich zumindest sehr, wobei van Bommel ja der Meister darin ist am Rande der Legalität zu arbeiten, schließlich kam er ins WM-Finale ohne Karte - im Gegensatz zu Stahlfuß-Klose und Blutgrätsch-Müller.
Zitat von SexiestManAlive:
Im Angriffsspiel würde ich als Gegner vor allem vermeiden, die Abwehr ausspielen und "zurechtlegen" zu wollen. Da eh keiner an den Mann geht, würde ich viel klassischer einfach mit Tempo in den Strafraum hineinlaufen bzw. hineinpassen; gar nicht unbedingt den freien Raum suchen, sondern die Stellen, in denen man bei aggressiver Verteidigung weggeblockt wird. Ähnlich wie damals China gegen uns, wie Bröker gegen die Hertha, und wie etwa 50 beliebige Werder-Gegentore, denen Mertesacker gern in unmittelbarer Nähe beiwohnen durfte.
In der Tat, da braucht man nur den Ball reinschieben und Mertesacker rennt schon von sich aus beiseite...gegen die Schweiz war das unglaublich, denn die Schweizer haben's ja genau so gemacht und sie hatten auch nichts zu befürchten weil Mertesacker immer irgendwo anders rumgelaufen ist, als man sollte...einmal beim falschen Mann, das andere mal wollte glaube ich Boateng korrigierend in die Mitte mitlaufen und dann war auf seinem Posten natürlich alles frei... Ergebnis: zweimal halbschnell durch die Abwehrkette in deren Mitte (!) gespielt und dann ist das Tor nur noch eine Formsache. Selten sowas amateurhaftes gesehen im Profifussball. Von wegen Erfahrung und so weiter... und dann denke ich schreckhaft an Nani und Ronaldo, die zwar beide langsam beim Kopfrechnen sind, aber blitzschnell mit den Beinen.
Man könnte sich jetzt verrückt machen, aber ich spar mir meine Energie und warte jetzt bis Samstag nach dem Spiel. Und dann gibt's n knalliges Donnerwetter oder n kaltes Bier, passend zum kalten Angstschweiß: "Glück gehabt."
Mats gib alles im Training!
03.06.2012 - 16:18 Uhr
Zitat von jim_nihilist:
Was scheinbar auch Wunder wirkt und was mich verwundert hat... körperliches Spiel. Frankreich war im Februar nicht wirklich besser, die sind einfach nur hart in den Mann gegangen und es kam NICHTS zurück. Ich konnte gar nicht verstehen, warum unsere Jungs sich so rumschubsen haben lassen. Hat dann auch gefruchtet und das ist für jede Mannschaft die das will, leicht zu spielen.
Wenn Holland also so knüppelhart schottisch wie im WM-Finale spielt, dann bin ich gespannt.
Zitat
Frankreich in der Taktikanalyse
Die Qualität der Verteidigung: Oberste Maxime ist: Jeder nimmt am Spiel gegen den Ball teil. Keiner darf sich zu schade sein, Defensivarbeit zu leisten. Die Sicherung des eigenen Tores geht über Aktionen in der Offensive. Heißt: Frankreich hat bei gegnerischem Ballbesitz quasi elf Verteidiger auf dem Platz - die sich in ihren Fähigkeiten ideal ergänzen.
In der Offensive (vor allem Mittelfeld-Dreierreihe) ist Frankreich fast durchweg mit Spielern besetzt, die zwar keine klassischen Balleroberer sind, es aber verstehen, dem gegnerischen Spielaufbau keine Verschnaufpausen zu gönnen.
Soll heißen: Die Dreierreihe (im bevorzugten 4-2-3-1) mit wendigen Typen wie Nasri, Valbuena oder Ribery kann den Gegner über einen längeren Zeitraum hartnäckig mit Tempo unter Druck setzen, ist dank des tiefen Körperschwerpunktes der Spieler in der Lage, viele Richtungswechsel mitzugehen und damit perfekt geeignet dafür, kontinuierlich Passwege zu schließen und dem Gegner das Vordringen in die französische Hälfte extrem zu erschweren.
http://www.spox.com/de/sport/fussball/em/em-2012/taktikanalysen/frankreich-spielanalyse-franck-ribery-laurent-blanc-vertikales-spiel-innenverteidiger-eroeffnung-tiefe-staerken.html
in meinen augen ist nicht die "härte" der franzosen ausschlaggebend, sondern eher das ganzheitliche defensivkonzept. dieses defensivkonzept ließ laurent blanc schon bei girode praktizieren, und ähnelt sehr stark dem dortmunder offensivpressing.
genauso wie der bvb, geht die equipe nicht übermäßig hart zur sache, aber dennoch energisch und aggressiv, so dass sich die ballverarbeitungszeiten des gegners extrem verkürzen, und er zu fehlern gezwungen wird.
mmn. ist das der fussball der zukunft, den der dfb trotz der präsenz des bvb aktuell verpasst. was im grunde auch verständlich ist, weil die nati seit zwei jahren im eher "bayern-orientiertem" 4-2-3-1, ihre automatismen gebildet hat, welche kurzfristig einfach die stimmigere infrastruktur für die verkürzte turniervorbereitung bietet. mittelfristig könnten wir allerdings schon nach der em auf eine fullpressing spielweise schwenken, wo wir dann mit spielern wie götze, reus, hummels, s. bender auch das ideale personal hätten.
Was scheinbar auch Wunder wirkt und was mich verwundert hat... körperliches Spiel. Frankreich war im Februar nicht wirklich besser, die sind einfach nur hart in den Mann gegangen und es kam NICHTS zurück. Ich konnte gar nicht verstehen, warum unsere Jungs sich so rumschubsen haben lassen. Hat dann auch gefruchtet und das ist für jede Mannschaft die das will, leicht zu spielen.
Wenn Holland also so knüppelhart schottisch wie im WM-Finale spielt, dann bin ich gespannt.
Zitat
Frankreich in der Taktikanalyse
Die Qualität der Verteidigung: Oberste Maxime ist: Jeder nimmt am Spiel gegen den Ball teil. Keiner darf sich zu schade sein, Defensivarbeit zu leisten. Die Sicherung des eigenen Tores geht über Aktionen in der Offensive. Heißt: Frankreich hat bei gegnerischem Ballbesitz quasi elf Verteidiger auf dem Platz - die sich in ihren Fähigkeiten ideal ergänzen.
In der Offensive (vor allem Mittelfeld-Dreierreihe) ist Frankreich fast durchweg mit Spielern besetzt, die zwar keine klassischen Balleroberer sind, es aber verstehen, dem gegnerischen Spielaufbau keine Verschnaufpausen zu gönnen.
Soll heißen: Die Dreierreihe (im bevorzugten 4-2-3-1) mit wendigen Typen wie Nasri, Valbuena oder Ribery kann den Gegner über einen längeren Zeitraum hartnäckig mit Tempo unter Druck setzen, ist dank des tiefen Körperschwerpunktes der Spieler in der Lage, viele Richtungswechsel mitzugehen und damit perfekt geeignet dafür, kontinuierlich Passwege zu schließen und dem Gegner das Vordringen in die französische Hälfte extrem zu erschweren.
http://www.spox.com/de/sport/fussball/em/em-2012/taktikanalysen/frankreich-spielanalyse-franck-ribery-laurent-blanc-vertikales-spiel-innenverteidiger-eroeffnung-tiefe-staerken.html
in meinen augen ist nicht die "härte" der franzosen ausschlaggebend, sondern eher das ganzheitliche defensivkonzept. dieses defensivkonzept ließ laurent blanc schon bei girode praktizieren, und ähnelt sehr stark dem dortmunder offensivpressing.
genauso wie der bvb, geht die equipe nicht übermäßig hart zur sache, aber dennoch energisch und aggressiv, so dass sich die ballverarbeitungszeiten des gegners extrem verkürzen, und er zu fehlern gezwungen wird.
mmn. ist das der fussball der zukunft, den der dfb trotz der präsenz des bvb aktuell verpasst. was im grunde auch verständlich ist, weil die nati seit zwei jahren im eher "bayern-orientiertem" 4-2-3-1, ihre automatismen gebildet hat, welche kurzfristig einfach die stimmigere infrastruktur für die verkürzte turniervorbereitung bietet. mittelfristig könnten wir allerdings schon nach der em auf eine fullpressing spielweise schwenken, wo wir dann mit spielern wie götze, reus, hummels, s. bender auch das ideale personal hätten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von WM1974 am 03.06.2012 um 16:20 Uhr bearbeitet
03.06.2012 - 16:25 Uhr
Lesenswert, die Analyse bei spox.com.
Frankreich wäre aktuell ohnehin mein nicht ganz so geheimer Geheimtipp auf den EM-Titel. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß die zentralen Figuren das Turnier fit bestreiten können... wenn M'Vila sich gegen Serbien doch schwerer verletzt haben sollte und stattdessen meinetwegen Alou Diarra aufläuft, wäre man meiner Einschätzung nach aus dem Kreis der Topfavoriten raus.
Frankreich wäre aktuell ohnehin mein nicht ganz so geheimer Geheimtipp auf den EM-Titel. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß die zentralen Figuren das Turnier fit bestreiten können... wenn M'Vila sich gegen Serbien doch schwerer verletzt haben sollte und stattdessen meinetwegen Alou Diarra aufläuft, wäre man meiner Einschätzung nach aus dem Kreis der Topfavoriten raus.
03.06.2012 - 17:12 Uhr
da würde ich auch wieder auf den bvb verweisen, denen einzelne spielerausfälle, weniger auszumachen scheinen, als einem system, dass mehr auf die individuellen qualitäten einzelner setzt.
also ich als bayern-fan, muss das einfach neidlos anerkennen, dass ein gut abgestimmtes kollektiv störungsunanfälliger reagiert. der bvb kompensierte kagawa, götze und bender nahezu ohne qualitätsverlust. die nationalmannschaft hängt wahrscheinlich nicht unbedingt weniger am tropf von schweinsteiger, als der fcbayern...
sicher ist die deutsche nationalelf auch ein gutes kollektiv, aber sie befindet sich leider in einem offensivprozess, den ausser den spaniern nur selten eine mannschaft mit erfolgen krönen konnte. vermutlich werden wir eher die schönspielenden zweiten, gemäß der holländischen tradition, als uns in die spanische spielüberlegenheit transformiert zu bekommen.
rein personell, sind die franzosen meines erachtens, so oder so, nicht zu den geheimfavoriten zu zählen. da ist spanien und die elftal nominell einfach stärker besetzt. aber es kommt halt immer auf die summe aller faktoren an - und da darf aus deutscher sicht durchaus noch gehofft werden...
also ich als bayern-fan, muss das einfach neidlos anerkennen, dass ein gut abgestimmtes kollektiv störungsunanfälliger reagiert. der bvb kompensierte kagawa, götze und bender nahezu ohne qualitätsverlust. die nationalmannschaft hängt wahrscheinlich nicht unbedingt weniger am tropf von schweinsteiger, als der fcbayern...
sicher ist die deutsche nationalelf auch ein gutes kollektiv, aber sie befindet sich leider in einem offensivprozess, den ausser den spaniern nur selten eine mannschaft mit erfolgen krönen konnte. vermutlich werden wir eher die schönspielenden zweiten, gemäß der holländischen tradition, als uns in die spanische spielüberlegenheit transformiert zu bekommen.
rein personell, sind die franzosen meines erachtens, so oder so, nicht zu den geheimfavoriten zu zählen. da ist spanien und die elftal nominell einfach stärker besetzt. aber es kommt halt immer auf die summe aller faktoren an - und da darf aus deutscher sicht durchaus noch gehofft werden...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von WM1974 am 03.06.2012 um 17:12 Uhr bearbeitet
03.06.2012 - 17:58 Uhr
Zitat von WM1974:
rein personell, sind die franzosen meines erachtens, so oder so, nicht zu den geheimfavoriten zu zählen. da ist spanien und die elftal nominell einfach stärker besetzt. aber es kommt halt immer auf die summe aller faktoren an - und da darf aus deutscher sicht durchaus noch gehofft werden...
Stimmt. Die Spanier und die Holländer wären sinnvollere GEHEIMfavouriten ^^
rein personell, sind die franzosen meines erachtens, so oder so, nicht zu den geheimfavoriten zu zählen. da ist spanien und die elftal nominell einfach stärker besetzt. aber es kommt halt immer auf die summe aller faktoren an - und da darf aus deutscher sicht durchaus noch gehofft werden...
Stimmt. Die Spanier und die Holländer wären sinnvollere GEHEIMfavouriten ^^
03.06.2012 - 21:25 Uhr
Zitat von Exilborusse:
Zitat von WM1974:
rein personell, sind die franzosen meines erachtens, so oder so, nicht zu den geheimfavoriten zu zählen. da ist spanien und die elftal nominell einfach stärker besetzt. aber es kommt halt immer auf die summe aller faktoren an - und da darf aus deutscher sicht durchaus noch gehofft werden...
Stimmt. Die Spanier und die Holländer wären sinnvollere GEHEIMfavouriten ^^
ja, aber sind jetzt england, italien, portugal auch geheimfavouriten, weil sie sich, rein nominell, in ähnlichen sphären bewegen, wie die equipe - eigentlich nicht, oder...? die franzosen allerdings schon, weil sie mit überzeugenden resultaten aufwarten, und eben mannschaftlich große nationen geschlagen haben.
vielleicht ist jetzt der unterschied zwischen individueller(nomineller) und kollektiver(mannschaftlicher) klasse deutlicher geworden...?
wie wäre es mit polen als geheimfavourit...? :p
Zitat von WM1974:
rein personell, sind die franzosen meines erachtens, so oder so, nicht zu den geheimfavoriten zu zählen. da ist spanien und die elftal nominell einfach stärker besetzt. aber es kommt halt immer auf die summe aller faktoren an - und da darf aus deutscher sicht durchaus noch gehofft werden...
Stimmt. Die Spanier und die Holländer wären sinnvollere GEHEIMfavouriten ^^
ja, aber sind jetzt england, italien, portugal auch geheimfavouriten, weil sie sich, rein nominell, in ähnlichen sphären bewegen, wie die equipe - eigentlich nicht, oder...? die franzosen allerdings schon, weil sie mit überzeugenden resultaten aufwarten, und eben mannschaftlich große nationen geschlagen haben.
vielleicht ist jetzt der unterschied zwischen individueller(nomineller) und kollektiver(mannschaftlicher) klasse deutlicher geworden...?
wie wäre es mit polen als geheimfavourit...? :p
Dieser Beitrag wurde zuletzt von WM1974 am 03.06.2012 um 21:28 Uhr bearbeitet
04.06.2012 - 08:33 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Spielanalyse im Fußball
Anleitung für den EM-Titel
03.06.2012 17:17 Uhrvon Nik Afanasjew
Der Technische Bericht der Uefa fasst zu jedem Turnier ausführlich Zahlen und Expertenwissen zusammen, auch für die letzte Europameisterschaft 2008. Daraus lässt sich ein Erfolgsleitfaden für 2012 erstellen. Ein Versuch.
Ich stell's mal hier ein... Anleitung für den EM-Titel
03.06.2012 17:17 Uhrvon Nik Afanasjew
Der Technische Bericht der Uefa fasst zu jedem Turnier ausführlich Zahlen und Expertenwissen zusammen, auch für die letzte Europameisterschaft 2008. Daraus lässt sich ein Erfolgsleitfaden für 2012 erstellen. Ein Versuch.
04.06.2012 - 08:37 Uhr
Quelle: www.zeit.de
EM-Prognosen
Schon wieder Spanien
Mit wissenschaftlichen Modellen sagen Forscher den Ausgang der Fußball-EM voraus: Spanien wird wieder Europameister. Deutschland bleibt nur Platz zwei.
anderer Ansatz: Prognose basierend auf Marktwerten... Schon wieder Spanien
Mit wissenschaftlichen Modellen sagen Forscher den Ausgang der Fußball-EM voraus: Spanien wird wieder Europameister. Deutschland bleibt nur Platz zwei.
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