Karlsruher SC Karlsruher SC
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Taktik und Spielsysteme

21.07.2011 - 09:17 Uhr
Taktik und Spielsysteme |#1591
24.09.2018 - 17:26 Uhr
Danke dir! Das mit dem Voten verstehe ich nicht so ganz, ich darf das auch noch nicht. Ich glaube dazu muss man ein besonderes und hartes Auswahlverfahren bestehen. grins Da ich mich einmal bei Oral vertat, bin ich wohl auf Lebzeiten vom Voten ausgeschlossen. grins Nein ist mir irgendwie auch nicht so klar ab wann man voten darf.

Im FAQ steht dazu - " Diese Funktion ist in erster Linie an die Mitgliedsdauer geknüpft."
Taktik und Spielsysteme |#1592
24.09.2018 - 18:22 Uhr
Zitat von RudiMentaer

Danke dir! Das mit dem Voten verstehe ich nicht so ganz, ich darf das auch noch nicht. Ich glaube dazu muss man ein besonderes und hartes Auswahlverfahren bestehen. grins Da ich mich einmal bei Oral vertat, bin ich wohl auf Lebzeiten vom Voten ausgeschlossen. grins Nein ist mir irgendwie auch nicht so klar ab wann man voten darf.

Im FAQ steht dazu - " Diese Funktion ist in erster Linie an die Mitgliedsdauer geknüpft."


Klopf doch mal, diesbezüglich, beim Cheffe an.
Hab ich bei seinem Vorgänger auch so gemacht Zwinkernd
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KSC75 am 24.09.2018 um 18:23 Uhr bearbeitet
Taktik und Spielsysteme |#1593
24.09.2018 - 19:08 Uhr
Ich glaube, ihr müsst den Paten z.B. per PM fragen, ob ihr bewerten dürft.
Müsste klappen, weil ihr seid lange genug dabei.
Sorry für off topic

Deine Analysen sind immer klasse, Rudy: Danke!
Diesmal war, als hätte eine vollkommen andere Mannschaft gespielt.
"Was haben denn die geraucht?"
Sonst immer zeitlupiges Drittligabehäbige, diesmal Geschwindigkeitsspiel, lustvoll in die Zweikämpfe, ständig Bälle erobert und wieder verloren und wieder erobert.
Ich bin froh, dass ich das sehen konnte.

•     •     •

Lauft, ihr Orangen!
Taktik und Spielsysteme |#1594
25.09.2018 - 08:08 Uhr
Zitat von Bricchetti
Ich glaube, ihr müsst den Paten z.B. per PM fragen, ob ihr bewerten dürft.
Müsste klappen, weil ihr seid lange genug dabei.
Sorry für off topic

Deine Analysen sind immer klasse, Rudy: Danke!
Diesmal war, als hätte eine vollkommen andere Mannschaft gespielt.
"Was haben denn die geraucht?"
Sonst immer zeitlupiges Drittligabehäbige, diesmal Geschwindigkeitsspiel, lustvoll in die Zweikämpfe, ständig Bälle erobert und wieder verloren und wieder erobert.
Ich bin froh, dass ich das sehen konnte.


Das Fremdanklopfen von Dir, Bricchetti, war wohl erfolgreich.
Nun sehe ich diese knuffigen blauen Bewertungsknöpfe.
Danke auch an den Paten, der das wohl ermöglicht hat.
Um Bezug zu Spiderman zu nehmen ... ich bin mit der großen Verantwortung bewusst, die mit der neu gewonnen Kraft einhergeht. Ich gebe mir Mühe, weise zu handeln zwinker

•     •     •

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"Das ist kein Spiel, das ist ein Massaker!"
Bud Spencer in "Sie nannten ihn Mücke", 1978.
Taktik und Spielsysteme |#1595
25.09.2018 - 16:33 Uhr
Jap Merci, ich bin nun auch untenrum blau!
Taktik und Spielsysteme |#1596
27.09.2018 - 00:01 Uhr
9. Spieltag Aalen – Karlsruhe

Der KSC ohne Änderung im 442, Aalen spielte im 4231. Der Ex-Kaucze-Flüsterer Giannikis hatte vor allem individuelle Fehler als Faktor für den aktuellen Tabellenstand ausgemacht, war mit der taktischen Entwicklung der Mannschaft zufrieden.

Das bewahrheitete sich dann auch so im Spiel. Giannikis hatte das Uerdingen-Spiel definitiv studiert. Aalen spielte von Anfang an gut eingestellt auf das Pressing des KSC in der vordersten Reihe im Verbund mit dem MF. Ließ man gegen Uerdingen den Ball auf die AV laufen, setzte die dann unter Druck, kam der KSC durch die in die höhere Zentrale gespielten Bälle leicht zum Ballgewinn und schaltete dann um, so tat uns Aalen den Gefallen heute nicht. Ging der Ball auf die AV, spielten die wieder in die Abwehr zurück, man ließ den Ball geduldig laufen. Beide Sechser versuchten sich tief in den Aufbau einzubinden, meist schob ein Sechser in die IV, beide IV gingen dann sehr breit. Die AV schoben hoch, damit lief das Pressing des KSC ins Leere, Stiefler und Wanitzek rückten nicht raus, man ließ sich nicht locken. Damit kam der KSC nicht zum Umschalten. Aalen hatte mit der Struktur aber dann etwas Probleme ins letzte Drittel zu kommen. Deren Zehner ließ sich ebenso häufig tief fallen, agierte teils sogar als Aufbausechser, doch somit gab es zu großen Abstand in die Spitze, beide Flügelspieler agierten zuerst breit und waren in Manndeckung raus. Meist war der weite Ball als Überbrückung die Wahl, darauf Kampf um 2. Bälle. Da das MF der Aalener grundsätzlich durch die Spielweise in der MF-Zentrale kompakt und vielzählig hinter dem Ball stand, gab es keine Chance die mit flachen Bällen vertikal zu überspielen. Der KSC hingegen dachte dann gar nicht daran, nach Ballgewinn dann lange den Ball laufen zu lassen, weit aufzurücken. Meist gab es ohne richtiges Pressing von Aalen dann einen weiten Ball, eben weil Marvin direkt an seine Leistung gegen Uerdingen anknüpfte und von Anfang an durch seine Bewegungen, er schob meist auf den Flügel raus, weil die Aalen-AV ja oft hoch schoben, sich anspielbereit zeigte, der KSC dann trotzdem schnell im letzten Drittel war und von dort das Spielgeschehen kontrollieren konnte. Der KSC kam zu kleineren Chancen, holte sich früh bereits einige Standards heraus. Man zeigte, dass grundsätzlich Ruhe im Ballbesitz drin war, man den Ball wie gegen Uerdingen in hohen Zonen auch sauber über mehrere Stationen laufen lassen konnte. Nach knapp 15 Minuten verflachte die Partie dann etwas. Der KSC verlegte sich immer öfter auf weite Bälle, was weiter mit Pourie effizient war. Aalen hatte dagegen sichtbar Probleme ins letzte Drittel zu kommen, sie gaben den Ball aus einem ruhigen Aufbauspiel heraus ohne große Gefahr wieder her, nur ab und an konnten sie sich im Kampf um 2. Bälle einen kleinen Vorteil erarbeiten. Nach dem 1:0 übernahm der KSC dann das Spiel bis zur Pause.

Da wie gesagt die Aalen-MF-Zentrale eben mit dem Zehner so ins Aufbauspiel eingebunden war, die Flügelspieler in Manndeckung geschluckt wurden, stellten diese etwas um. Morys spielte dann für lange Zeit nicht mehr auf dem Flügel, er rückte ein, agierte zwischen linkem Halbraum und Zentrale, quasi als Ersatzzehner, Zwischenraumspieler. Aalen versuchte nun mit Flachpässen durch die MF-Kette zu kommen. Damit hatte Chois keinen Gegenspieler mehr, da der linke AV der Aalener nun weit aufrückte und Thiede ihn aufnahm, der damit Morys nicht mehr absichern konnte. Choi konnte damit mehr in die Offensive gehen, rückte seinerseits ein und gab den aufrückenden Zehner aus dem rechten Halbraum rein.

Der KSC lag nach der ersten Hälfte durchaus verdient in Front. Zwar hatte Aalen einige wenige Aktionen im Umschaltspiel, wenn der KSC Offensivaktionen nicht in Abschlüsse umwandeln konnte, die sie dann ordentlich ausspielten, doch der KSC kontrollierte aus der Defensive heraus, ließ sich von Aalen nicht locken.
Moutas war in der Pause kurz angebunden „…Spiel im Griff, kann so weitergehen.“ Absolut. Obwohl Aalen definitiv sehr ordentlich spielte, nicht die Fehler der Uerdinger beging, aber halt aus dem Ballbesitz heraus nicht sehr viel im letzten Drittel kreieren konnten. Die Abstimmung im Aufbauspiel war aber absolut hochklassig, denn gerade wenn sich ein Aalener Sechser oder der Zehner mal fallen ließ, war das im Kollektiv gut abgestimmt, stark vom Timing her und der KSC hatte gar keine Chance das mitzugehen, Druck auszuüben. Passend dann in der Kette zu bleiben und geduldig auf die Chancen zu warten.
In Hälfte 2 nahm die Partie zuerst nahtlos den Verlauf von Hälfte 1. Der KSC eher passiv auf den entscheidenden Moment wartend, Aalen mehr das Spiel zu machend. Die Aalener kamen dann nach einem Standard schnell zum Ausgleich und nun kippte das Spiel zu unsren Ungunsten bis zum 2:1. Der KSC versuchte nun mit zu vielen Spielern in der letzten Reihe zu agieren, war nach Angriffen in der Rückwärtsbewegung teils katastrophal gestaffelt. In einer Szene gab man den Ball dann am 16er an den Gegner, dabei vier KSC-Spieler zu weit aufgerückt, direkt hinter dem Ball und ließen sich nur im Trab fallen, das Mittelfeld war meilenweit offen. Zum Glück hatte Aalen nicht mehr richtig den Elan direkt vertikal zu spielen. Dazu agierte Fink im Pressing zeitweise gar nicht mehr und war damit keine Hilfe, leitete nicht im Pressing an, was das passende Verschieben stocken ließ. Damit konnte Aalen dann immer öfter durch die Zentrale in die letzte Reihe spielen, weil Stiff und Wanitzek eben in der Kette spielten, nicht anlaufen konnten, sich aber auch nicht tief fallen lassen konnten, falls Fink und Pourie überspielt werden, nicht den Zwischenlinienraum zur Abwehr verkleinerten, weil die Abstände in der Raumverteidigung ja immer allesamt im Verbund mit der Spitze und der Verteidigung erfolgen muss. Fink fand sich dann aber nach dem 2:1 wieder ein, presste und leitete wieder mehr, zündete gar nochmal mit einer sehr feinen Vorlage für Pourie zum 3:1. Nach dem 2:1 agierte der KSC dann noch ein Stück weit kompakter, die Stürmer ließen sich bis hinter die Mittellinie fallen, damit konnte das Mittelfeld den Zwischenlinienraum enger halten, während die Aalener nun auch im Verbund mit den AV sich versuchten ins letzte Drittel zu kombinieren. Choi ging als Erster für Camoglu, der KSC kam kurz darauf zum 3:1. Danach wollte man die Aalener, die weiter sauber im Mittelfeld kombinierten, nur noch am Durchbruch hindern. Fortan verteidigten teils Pourie und Fink auf der Höhe, wo davor noch das KSC-Mittelfeld dicht machte, tiefer geht nicht. Fink rückte immer mehr in die MF-Kette ein. Alois reagierte passend, da die Aalener nun massiv nachschoben, gerade Saar ala Hummels weit aufrückte und sich als ganz ordentlicher Aufbauspieler erwies. Alois brachte Groiß für Fink, der KSC nun im 4-1-4-1, damit gab es nun auch wieder die Chance nach Ballgewinn umzuschalten, der KSC fächerte wieder mehr auf, die Achter hatten bei Ballgewinn die Möglichkeit mit der Absicherung von Groiß sich mehr in die Offensive und ins Vertikalspiel einzuschalten. Groiß gab den Staubsauger hinter Wanitzek und Stiefler, nahm Spieler im Zwischenlinienraum auf. Gerade Stiefler versuchte dann noch eifrig anzulaufen, sich in die Offensive einzuschalten und lief in der 89. Minute sogar noch den Keeper der Aalener voll an, nachdem er sich im ganzen Spiel schon sehr ausdauernd zeigte. Aalen konnte auch dank Uphoff die sich letztlich noch bietenden Chancen nicht nutzen.

Gutes Spiel des KSC im Kollektiv, Aalen zeigte sich im Ballbesitz so gar nicht nervös. Kurze Aussetzer waren bei denen dann das Problem. Beim 1:0 und 3:1 für den KSC waren sie doch schlafmützig und ließen den KSC viel zu leicht gewähren, weil nur Ball nahe Spieler agierten, der Rest eher passiv das Spiel bestaunte, ohne zu schauen, wie sich die Gegenspieler vom KSC in Position bringen. Tut mir echt leid für die Aalen, die eigentlich eine gute Mannschaft haben, im Aufbau gut abgestimmt spielten, dem KSC es nicht leicht machten, bis halt zu den beiden Szenen zum 1:0 und 3:1. Der KSC hingegen ließ sich nicht aus der Fassung bringen, zeigte ebenfalls Ruhe und effektives Spiel im letzten Drittel. Letztlich fußballerisch und taktisch eine über lange Zeit fein anzuschauende und ausgeglichene Partie.

Uphoffs zu kurze Faustabwehr brachte den Ausgleich, das glich er dann mit einigen Paraden aus. Thiede hatte es nicht so leicht. Zuerst nahm er Morys gut aus dem Spiel, im weiteren Verlauf musste er den Aalener AV aufnehmen, ohne dass Choi ihn unterstütze. Er musste dann aber ebenso ein Auge auf den einrückenden Morys haben. Die große Chance zum 1:1 vor der Pause muss er sich ankreiden, aber ansonsten defensiv wie gewohnt sehr gut. Gleiches gilt für Damian, der defensiv ebenso seine Sache gut machte, auch diesmal im Vergleich zu Thiede mehr Offensivakzente setzte, Flanken schlug. Gordon gefiel mir heute nicht so gut. Weiß nicht ob er Standprobleme hatte, aber teils war das nicht gerade souverän gespielt. Aber wie gesagt durch das Einrücken von Morys und dem ebenso ganz flinken Schnellbach war das heute eine andere Aufgabe, wie noch letzte Woche zumeist nur Aigner aus dem Spiel zu nehmen. Pisot wie gewohnt, mit Wanitzek die Konstanz in unsrem Spiel. Der agierte diesmal aufgrund der defensiven Stellung oft auf einer Höhe mit Stiff, der nur situativ aufrücken konnte. Sehr umsichtig im Defensiv- und Offensivspiel. Stiff war letztlich der Mann, der öfter Zweikämpfe suchen konnte und sich da heute von seiner besten Seite zeigte. Dazu wie Wanitzek passsicher, toller und sicherer Antreiber aus der Zentrale raus und bis zur letzten Minute mit einem Elan dabei, der schlicht beeindruckend war. Choi konnte sich in Hälfte 1 ins Offensivspiel einbringen, weil der KSC nicht umschalten konnte, er im Vergleich zu Lorenz nicht direkt den Weg in die Spitze suchte, wieder der etwas tiefer startende Flügeloffensivspieler war. Er war dann mit Ball am Fuß sehr ordentlich beim Übergang ins letzte Drittel, zeigte seine Stärke als inverser Flügelspieler, auch wenn die Abschlüsse dann doch weit am Tor vorbei gingen. Leider fehlte es ansonsten aber an Abstimmung, mit Fink und Pourie lief das überhaupt nicht, Thiede kam kaum dazu mal passend zu überlaufen und sich einzubringen. Offensiv bessere Ansätze wie gegen Uerdingen, im Pressing beständig, später passend mehr in die Offensive gerückt, als Morys dann einrückte, aber die Abstimmung fehlte halt und das lag weniger an seinen Mitspielern, die ihn einzusetzen versuchten. Lorenz verteidigte ebenfalls gut in der Kette, war ein sauberer Kombinationspartner am Flügel, bei Möglichkeit schaltete er wieder wie gegen Uerdingen und suchte direkt den Weg in die letzte Reihe. Sein Treffer zum 2:1 war zu dem Zeitpunkt, als der KSC drauf und dran war das Spiel herzugeben, echt Gold wert und ein unglaublicher Hammer. Toni hatte es in der englischen Woche sicherlich am schwersten, in Hälfte 2 schnaufte er kurz durch, was dem KSC etwas Probleme bereitete, er fing sich aber wieder. Ansonsten wie gegen Uerdingen mit starkem Passspiel, dem Treffer zum 1:0, einer feinen Vorlage für Marvin zum 3:1, Übersicht brachte er auch gegen Aalen beeindruckend auf den Platz. Marvin zeigte sich wieder von seiner besten Seite. Super Freilaufbewegungen, Bälle sauber verarbeitet, gute Ablagen und bei Sprints kaum zu stoppen, das war all around 3.Liga-Lewa-Niveau. Meist musste er es mit Saar aufnehmen, der ihm körperlich wenig entgegen zu setzen hatte. Nur pfiff der Teils etwas kleinliche Schiri, der ansonsten echt super leitete, bei engen Szenen immer richtig lag, dann bei Marvins Einsatz häufiger ab.
Taktik und Spielsysteme |#1597
30.09.2018 - 10:01 Uhr
10. Spieltag Karlsruhe – Cottbus

Cottbus spielte im 4141, der KSC ohne Änderung im 442. Das Spiel eine tolle (taktische) Fortsetzung der Partie gegen Aalen. Aalen hatte im 4231 anfangs Probleme ins letzte Drittel zu kommen, weil man kontrolliert von hinten raus aufbaute, dann letztlich durch die breiten Flügelspieler und dem alleinigen Stürmer aber kaum ins letzte Drittel kam. Morys suchte dann vom linken Flügel aus Anschluss in die Zentrale rein. Cottbus knüpfte daran an und spielte das nun viel extremer aus, wurde für das Risiko aber nicht belohnt und vom KSC geschlagen, der seit dem Uerdingen-Kick einfach eine Lauf hat.

Der Beginn der Partie war offen. Der KSC konnte früh ins Kombinationsspiel kommen, Fink und Marvin knüpften an die Leistungen der letzten Spiele an. Beide Teams versuchten bei Möglichkeit hoch zu pressen, doch es gelang nicht. Der KSC verteidigte dann im 442 in gewohnter Höhe, Cottbus wechselnd im 442, indem ein Achter aufrückte, oder auch im 451, wenn man den KSC dann etwas tieferstehend empfing. Interessant dann wie Cottbus das Pressing des KSC im kompletten Verlauf der Partie weitestgehend aushebeln konnte.

Im Aufbauspiel ließ sich der 6er in die IV fallen, beide Flügelverteidiger suchten den Weg in die Hälfte des KSC. Ein Anbindungsachter in der Zentrale, der 2. Achter suchte den Weg hinter Stiefler und Wanitzek. Die Flügelangreifer der Cottbuser spielten nicht am Flügel, sie gingen in die Halbräume, mit in die Zentrale rein, was für Wanitzek und Stiefler dann unglaublich schwer zu verteidigen war. Ohne direkten Gegenspieler mussten Thiede und Roßbach in der Kette verbleiben, da die Cottbuser AV den Raum hätten nutzen können, sie schoben nur leicht hoch. Damit waren Lorenz und Choi gezwungen die AV aufzunehmen, konnten in der MF-Pressinglinie nicht mehr hochschieben, den Gegner am Übergang über die Mittellinie hindern. Beide KSC-Stürmer machten die Zentrale dicht, mussten auf die 3er-Kette fokussieren, damit von dort niemand über die Mittellinie geht. Nun lag es letztlich an Stiefler und Wanitzek, wie man die Angriffsbemühungen der Cottbuser wieder einfängt und sie taten sich sichtlich schwer. Rausrücken war keine Option, denn im Rücken hatte man den Stürmer, die beiden Flügelangreifer und den Achter. Deckungsschatten war nicht mehr möglich, auch ließ sich dann einer dieser Angreifer im passenden Moment aus der Spitze fallen, ging vor Marvin und Manuel. Das dann entsprechend aufzufangen, sich nicht rausziehen zu lassen und die Zentrale zu öffnen, es war für lange Zeit eine zu große Aufgabe. Cottbus versuchte nicht über die Zentrale in die Karlsruher Hälfte zu kommen, das war zu gefährlich, da ja mit den beiden KSC-Stürmern und den beiden zentralen MF-Spielern Lücken nicht da waren. Cottbus versuchte es über Seitverlagerungen und dann in die Zentrale rein. Der KSC verschob zum Ball, machte die Räume eng, Choi oder Lorenz rückten dann ballfern entsprechend ein, damit war der ballferne Cottbuser AV frei. Verlagerungen - von dort aus konnte man dann schnell in die Zentrale rein kombinieren, der Verbindungsachter rückte ebenfalls mit auf, teils ließen sich dann die Flügelangreifer auf den Flügel fallen, der Stürmer rückte etwas raus, der ballferne Flügelspieler übernahm die Spitze. Problematisch hier gerade, dass bei 3 Leuten, die direkt am 16er agieren, der Fokus der Verteidiger weg geht von den nachrückenden Spielern, und da hatte ja Cottbus noch die beiden offensiv ausgerichteten Achter. Nach dem einen sensationell vergeigten Eckball, als Cottbus 2 (oder 3-4?) Hochkaräter direkt liegen ließen, kamen dann gerade die aus dem Rückraum nachrückenden Achter zu gefährlichen Möglichkeiten. Anpassungen des KSC gab es selten. Wenn rückte Stiefler in einzelnen Situationen mit auf, presste die 3er-Kette und den Verbindungsachter, dann rückten Lorenz oder Choi neben Wanitzek und man machte eine Flügelseite damit etwas weiter auf, aber wirklichen Punch entwickelte die Stellung auch nicht. Cottbus spielte super mutig, aber das Risiko gegen einen aktuell super eingespielten KSC brachte dann auch Nachteile ein. Zwar konnte man Lorenz binden, der sich ins Umschaltspiel wenig einschalten konnte, aber lief nach Ballverlust das Gegenpressing nicht, der KSC kam im Mittelfeld wieder an den Ball, dann waren die Flügel der Cottbuser durch die hochstehenden AV und eingerückten Flügelangreifer vollkommen offen. Pourie nutzte das von der ersten Minute an, ließ sich die Bälle auf den Flügel servieren, rückte aus der Zentrale raus. Da zeigte sich Cottbus anfällig, denn weder bekam man bei Ballverlust auf Fink Zugriff, noch konnte man das rausrücken von Marvin einfangen. Dazu agierte die IV gezwungen hochstehend, der Cottbuser Keeper machte den mitspielenden Torwart und stand an der 16er-Kante bereit um rauszugehen. Der KSC hatte nach dem Kampf um 2. Bälle noch Probleme umzuschalten, die Cottbuser spielten aggressiv und verhinderten das, kamen sehr ordentlich ins Gegenpressing, doch beim 1:0 fiel das dann kurz zusammen. Nachdem ein Angriff des KSC versandete, die Cottbuser tief standen, legte der Kepper flach ab und es ging schnell in die Offensive, ein hoher Ball konnte Gordon per Kopf klären und auf Stielfer ablegen. Nun war Cottbus super gestreckt, Gegenpressing konnte nicht laufen und die Abwehr schob dazu hoch. Damit hatte Stiefler alle Zeit der Welt Marvin mustergültig in die Gasse zu schicken, weil Stieflers Gegenspieler mit gutem Abstand toten Raum absicherte und sich eher fallen ließ, anstatt mit vollem Tempo drauf zu gehen. Danach übernahm der KSC dann mehr die Kontrolle. Bei Möglichkeit, wenn die IV mit dem fallen lassenden Sechser tief stand, rückten entweder Stiefler oder Wanitzek aus dem MF raus, man wollte die Cottbuser am Spielaufbau und den Setiverlagerungen hindern. Das brachte öfter den weiten Ball aus der Verteidigung ein, im letzten Drittel konnte Cottbus diese massive Anzahl an Spielern dann nicht mehr in Stellung bringen. Auch agierte Cottbus dann grundsätzlich nicht mehr so stürmisch, da der KSC sich durchweg leicht tat ins letzte Drittel zu kommen, immer kurz davor war durchzubrechen, eben weil Marvin weiter bei Möglichkeit auf den Flügel rausrückte, aber auch Stiefler und Wanitzek weiträumige Pässe an den Mann brachten oder Choi von Anfang an diesmal gut in Kombinationen mit seinen Mitspielern kam. Choi tendierte in der gegnerischen Hälfte dazu nicht auf dem Flügel zu spielen, er rückte wie gegen Aalen in den Halbraum, suchte direkten Anschluss zu Fink und Pourie, was diesmal umfassend einen sehr guten Eindruck machte, nicht nur wenn er am Ball war. In einem offenen Spiel, indem beide Teams zu Hochkarätern kamen, ging der KSC mit Führung in die Pause. Beide Teams passten sich nur teilweise an den Gegner an und versuchten ihr Spiel durchzudrücken, war dann lange ein Spiel mit offenem Visier.

In der Pause äußerte sich der Cottbuser Co begeistert über die ersten 25 Minuten, sah die Cottbuser da als herausragend. Im letzten Drittel waren die Cottbuser auch extrem stark und mutig. Dazu kamen die Bälle, lief der Übergang ins letzte Drittel über Seitverlagerungen, dann tolle Bewegungen des Angriffs, um die Zuordnungen zu stören und ins Kombinationsspiel zu kommen, sehr ansehnlich.

In Hälfte 2 gab es keine wirklichen Umstellungen, beide Teams versuchten weiter in ihrer Stellung sich den Vorteil zu erarbeiten. Stiefler tendierte aber bei Möglichkeit nun noch öfter dazu auszuscheren und den Spielaufbau der Cottbuser im Verbund mit den Stürmern zu stören, Choi und Lorenz versuchten das zu antizipieren und rückten dann ebenfalls nach vorne. Auch erlahmten die Angriffsbemühungen der Cottbuser etwas, weil der KSC Ruhe im Spiel hatte, das Gegenpressing der Cottbuser immer besser aushebelte und man selbst tief an der eigenen Grundlinie den Ball nicht ohne weiteres hergab und rausdrosch. Dazu versuchte Stiefler bei Ballgewinn mit Choi früh in die gegnerische Hälfte zu gehen, Stiefler teils sogar aus dem Rückraum direkt in die Spitze startend, der KSC nutzte die Umschalt- und Kontermöglichkeiten nun noch besser. Leider ging dann der Ballgewinn beim 2:0 wegen einer Wiederholung von Telekom-Sport flöten, auf alle Fälle war Cottbus aufgerückt, die IV tief, ein riesiges Loch in der Zentrale, während der KSC in Gleichzahl aufs Tor ging.

Cottbus gab sich nicht auf und versuchte zum Anschluss zu kommen, mit den aufrückenden, fallen lassenden Spielern die Zuordnungen im letzten Drittel zu stören, was ihnen gelang. Wollitz wechselte durch, brachte dazu einen Stürmer für einen Flügelspieler, was aber keine Änderung in der Angriffsstruktur brachte, Borischinski ging in den Sturm, der bisherige Stürmer Vitertti nahm die Position neben ihm ein, ergo also als eingerückter Flügelstürmer, bewegliche 3-Mann-Spitze. Cottbus war drauf und dran den Anschlusstreffer herzustellen, scheiterte aber teils wieder spektakulär. Alois brachte zuerst Sane, der dann eigentlich als Stürmer in der Defensive aushalf und Manndeckung bis tief in die eigene Hälfte ausübte. Den Umschwung brachte Alois wie gegen Aalen mit Groiß. Der gab wieder den Staubsauger hinter Wanitzek und Stiefler. Letzterer rückte bei Möglichkeit nun noch mehr auf. Nun hatte der KSC mit Groiß einen Spieler zwischen den Ketten, der das rein- und rausrücken der Cottbuser besser sehen und darauf reagieren konnte, was dem KSC dann in der Defensive half. Cottbus warf gegen Ende alles nach vorne, der KSC konnte umschalten, doch gerade Sane wollte noch was zeigen und missachtete bei Möglichkeit die Option auf ein Abspiel, was Gordon vielleicht noch einen eigenen Treffer beschert hätte.

Wie gegen Aalen ein packendes Fußballspiel, in dem beide Teams ihre Offensive stark einbinden konnten. Sobald es über die Mittellinie ging, war richtig Tempo drin. Hatte der KSC den Ball, ging es mehr umschaltend schnell in die Spitze. Die Cottbuser konnten ihr ruhiges Aufbauspiel beständig durchbringen und aufgerückt eine Vielzahl an Angreifern in und um den 16er positionieren. Wollitz wird auch als Verlierer sicherlich viel positives aus dem Spiel ziehen können, Alois aus dem Sieg noch Verbesserungspotential. Das Kombinationsspiel des KSC war wieder sehr ansehnlich, weite Bälle hatten eine unglaubliche Präzision aus der Zentrale raus. Die Balance stimmte, wenn auch mit etwas Risiko behaftet, denn trotz der mutigen Spielweise von Cottbus ließ man sich nicht einschnüren, konnte dann die Gegenangriffe gut ausspielen, schnell nachrücken. Das Spiel hätte aber auch gut und gerne einen anderen Verlauf nehmen können, doch dank der Abschlussschwäche der Cottbuser brachte der KSC den Sieg ohne Gegentreffer über die Ziellinie.

Uphoff hatte viel zu tun und auch das notwendige Glück, den teils kamen die Cottbuser frei zu Abschlüssen, da hätte er kaum eine Chancen gehabt. Thiedes Seite wurde wieder vorrangig bespielt, ungewohnt häufig musste er im Rückwärtsgang den Cottbusern am Flügel hinterher. Sicherlich bedingt dadurch, dass er den AV der Cottbuser eher laufen ließ, anstatt eine Lücke zu der IV aufgehen zu lassen. Hatte dann ab und an Schwierigkeiten im 1 gegen 1 nicht überspielt zu werden. Aber grundsätzlich eine gute Leistungen wie alle anderen Verteidiger, da sie durchgehend wach waren und diesmal einer geballten Offensive gegenüber standen. Damian hatte teils Probleme wenn er dann doch mal den Flügelstürmer oder fallen lassenden Achter aufnahm, der Ball kam und der Cottbuser AV dann sofort mit dem Tempo den Flügel frei runter ging. Die gefährlichen Hereingaben in Hälfte 1 vom Flügel aus rein kamen über seine Seite. Da war dann einfach Fokus auf zu viele Spieler zu halten und die richtige Entscheidung sicherlich nicht immer möglich. Gordon und Pisot spielten beide gut, Pisot konnte gegen Ende der Partie mit einer Grätsche das 2:1 durch Broschinski gerade noch verhindern. Beide ließen sich nicht locken und machten damit die Zentrale gut dicht, nur wenn es vom Flügel aus rein ging, hatten sie so gut wie keine Chance mehr, wenn ein Cottbuser aus dem Rückraum zum Abschluss in den 16er ging. Im Aufbauspiel versuchte Gordon eher den Flachpass zu wählen, weite Bälle gab es selten und wenn, kamen die auch zumeist bei Pourie an. Wanitzek und Stiefler hatten eigentlich unlösbare Aufgaben, denn Anlaufen war selten drin, Spieler die sich aus dem Deckungsschatten lösten, konnten sie nicht im Auge haben und mitgehen, man musste die Zentrale halten, was aber nicht immer gelang. Es gab Szenen, da wurden beide ausgespielt und Cottbus stand mit einer Vielzahl an Spielern frei vor dem 16er. Schuld will ich da niemandem geben, denn man spielte in der MF-Zentrale in Gleichzahl und hatte ebenso die eingerückten Flügelangreifer im Auge zu haben, das sind dann 2 Spieler mehr. Stiefler war im Kampf um die 2. Bälle mega stark, positionierte sich immer super passend als 2. Absicherung oder um dann im Umschaltspiel aufzudrehen. Wie langsam gewohnt suchte er ebenso wieder den Weg in die Spitze, wäre auch einmal alleine auf den Cottbuser Keeper zu, doch leider pfiff der Schiri den Angriff ab, obwohl das sehr wahrscheinlich gleiche Höhe war. Trotz englischer Woche dann nochmal 90 Minuten ohne Nachlass gearbeitet, wieder eine super eindrucksvolle Leistung. Marvin spielte am Anfang zu passiv, ließ die Angriffe der Cottbuser etwas laufen und versuchte nicht so schnell wie möglich in sich bietende Zweikämpfe zu kommen. Einerseits ok um bei Ballgewinn passend fürs Umschaltspiel zu stehen, sich nicht zu sehr fallen zu lassen, aber es wurde dann für den KSC richtig gefährlich. Ordnete das Spiel mit seinen Pässen aber wieder wunderbar, drehte gegen Ende der 1. Hälfte dann richtig auf, schaltete sich bei Möglichkeit auch in die Offensive ein. Lorenz konnte diesmal die Angriffe selten direkt mitgehen, er musste zuerst den Cottbuser AV binden. Er spielte dann weit mehr am Flügel und kombinierte dort, schlug Flanken. Choi konnte diesmal wieder den offensiveren Part geben und machte sein bisher bestes Saisonspiel. Von den Abstimmungsschwierigkeiten gegen Aalen war überhaupt nichts mehr zu sehen. Teils hervorragend freie Räume antizipiert, defensiv wieder sehr aufmerksam, seine Leistung mit der Vorlage gekrönt. Scheint mir allgemein einer zu sein, der eher die Vorlage sucht, denn in aussichtsreicher Position versuchte er in Hälfte 2 dann nochmal abzulegen. Das passte dann als Spielertyp wunderbar zu Fink und Pourie. So hat er sich einen Stammplatz vollkommen verdient. Das Lob zu Fink und Pourie spar ich mir diesmal weitestgehend, kann man eh kaum noch was draufsetzen. daumen-hoch So ein funktionierendes Zusammenspiel, allgemein das Angriffsspiel, das habe ich schon lange nicht mehr gesehen, aber eben auch nicht so einen offensiv agierenden und mutigen Gegner wie die Cottbuser im Wildpark.
Taktik und Spielsysteme |#1598
30.09.2018 - 11:16 Uhr
also ich war trotz sieg nicht wirklich zufrieden mit der leistung. cottbus hatte irre viele chancen, die sie auch wirklich irre schlecht genutzt haben. das spiel kann auch ganz anders ausgehen. woher die freiräume kamen, konnte ich jetzt an einzelnen spielern nicht unbedingt festmachen. wahrscheinlich hat cottbus das stellenweise auch einfach gut und sehr schön direkt gespielt, sobald ein spieler frei stand.

für mich zeichnet sich dennoch ab, dass es systemseitig früher oder später veränderungen bedarf. ich schlage die hier mal vor:

--------------pourié
------choi/batmaz----fink
lorenz--wanitzek--stiefler--thiede
-----groiß----pisot---gordon
--------------uphoff

ich erhoffe mir davon, dass die "doppelsechs" defensiv entlastet wird und stiefler+wanitzek dennoch weiter im zentrum spielen können. außerdem erscheinen mir lorenz und thiede für diese flügelposition durchaus geeignet (auch wenn bei lorenz natürlich defensiv immer ein wenig ein fragezeichen steht). zudem ist choi für mich kein außenspieler bzw. auch batmaz könnte auf der zentraleren position viele freiheiten bekommen und einiges bewirken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Audio am 30.09.2018 um 11:26 Uhr bearbeitet
Taktik und Spielsysteme |#1599
30.09.2018 - 12:49 Uhr
@rudi_mentaer:
Kannst Du mit diesem Risiko so weiterspielen?
Das ist doch eigentlich auch nicht Schwartz-like.

Das hätte gestern locker 0:3 stehen können. Haben wir dann nicht sofort wieder das Lotte-Syndrom? Oder hätten wir nach 0:1 umgestellt?

Vor vielen Jahren, bei eben jenem Aufstieg mit Ede, haben wir in Freiburg gespielt. Freiburg ganz unten. Freiburg war die bessere Mannschaft, hatte Chancen. Wir haben dann das 1:0 gemacht (Federico wenn ich mich nicht täusche), und das Spiel war rum. Schliesslich ein glattes 0:4 für den KSC. Ist das dann einfach so?

•     •     •

Gegen Beleidigungen im Stadion. Sektion Nördliche Hardt
Taktik und Spielsysteme |#1600
01.10.2018 - 11:01 Uhr
Zitat von Audio


--------------pourié
------choi/batmaz----fink
lorenz--wanitzek--stiefler--thiede
-----groiß----pisot---gordon
--------------uphoff


In dem System wäre sicherlich Gordon der ZIV und Pisot RIV. Als LIV würde Rossbach besser passen als Groiß. Als RV sollte Camoglu den Vorzug bekommen, weil es in dem System offensivstarke AV benötigt.

Sieht auf dem Papier erstmal gut aus (defensive Unterstützung für das ZM), aber die Dreierkette ist eine gewisse Umstellung und war auch unter Meister gescheitert. Schwartz ist zu konservativ dafür. Wenn überhaupt stellt er eher auf 4-1-4-1 um mit Groiß als Absicherung hinter den beiden Achtern. Genauso war es ja auch am Samstag nach der Auswechslung von Fink. Im 4-1-4-1 müsste aber aus unserem Sturmduo jemand auf die Flügel rücken, was ich schade fände.

Solange der Erfolg ihm recht gibt, wird AS die Taktik wohl beibehalten. Auch wenn unsere Doppel-Acht natürlich recht offensiv und damit auch risikobehaftet ist.

•     •     •

Post #1894 am 29.01.2017 um 10:13 Uhr
DISKUSSION ZU DEN TRANSFERGERÜCHTEN - WINTER 2016/2017 |#441
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