Blick auf die Konkurrenz
05.11.2015 - 20:22 Uhr
08.06.2025 - 10:25 Uhr
Zitat von Jonah21
Da du die damaligen U21 Europameister angesprochen hast, habe ich mir nochmal die damaligen Jahrgänge angeschaut und es ist wirklich bemerkenswert wie viele gute und teils Weltklasse Spieler in den Jahrgängen 1988-1990 hervorgebracht wurden .
1988: Höwedes, Boateng,Schmelzer,Özil,Hummels,Sahin
1989:Badstuber,Reus,Müller,Sven und Lars Bender
1990: Kroos,Gündogan,Hector,Schürrle
Generell kann man die Zeit 2009-2014 wahrscheinlich als den Höhepunkt des deutschen Fußballs bezeichnen. U21 Em Sieger 2009, 3 bei der WM 2010, spannende Liga da Dortmund den Bayern ordentlich Konkurrenz machte ,das verlorene Finale dahoam 2012 und 2013 das deutsche CL Finale und schließlich der WM Sieg 2014.
Zitat von BillyReina1972
Wir wurden ja Mitte der 00er Jahre für unsere Leistungszentren und unsere Ausbildung gelobt. Auch dafür, sehr junge Spieler bereits sehr früh zu integrieren.
Dieses Prinzip ist leider immer mehr abhanden gekommen! Wir hatten die goldene Generation der U21 EM Sieger von 2009, auf deren Fundament man 2014 den WM Titel gewann!
Drum herum herrschte dann aber oft Stillstand! Ich hatte im Vorfeld des Confed Cups wirklich gehofft, dass Jogi Löw wieder mehr in Sachen Fußball Lehrer arbeitet! Die damalige Perspektivmannschaft hatte Qualität und spielte teilweise wirklich brilliant schönen Fußball.
Leider hat man bei der WM 18 nicht darauf aufgebaut.
Problem sind auch die Liga Vereine, die einfach schlicht den Mut verloren haben, mal wieder eigene Talente zu unterstützen. Louis Van Gaal machte das bei den Bayern 2009 wirklich vorbildlich, als er verstärkt auf Akademie Spieler setzte.
Heute muss es ja jährlich der nächste 100Mio. Transfer sein.
Deswegen sind uns aktuell Spanien, Frankreich und England in der Hinsicht überlegen.
Auch lässt man in vielen Ländern jüngeren Spielern mehr Freiräume für individuelle Klasse. Bei uns versucht man eher Spieler in ein fertiges Korsett zu pressen-egal ob es passt oder nicht.
Wir wurden ja Mitte der 00er Jahre für unsere Leistungszentren und unsere Ausbildung gelobt. Auch dafür, sehr junge Spieler bereits sehr früh zu integrieren.
Dieses Prinzip ist leider immer mehr abhanden gekommen! Wir hatten die goldene Generation der U21 EM Sieger von 2009, auf deren Fundament man 2014 den WM Titel gewann!
Drum herum herrschte dann aber oft Stillstand! Ich hatte im Vorfeld des Confed Cups wirklich gehofft, dass Jogi Löw wieder mehr in Sachen Fußball Lehrer arbeitet! Die damalige Perspektivmannschaft hatte Qualität und spielte teilweise wirklich brilliant schönen Fußball.
Leider hat man bei der WM 18 nicht darauf aufgebaut.
Problem sind auch die Liga Vereine, die einfach schlicht den Mut verloren haben, mal wieder eigene Talente zu unterstützen. Louis Van Gaal machte das bei den Bayern 2009 wirklich vorbildlich, als er verstärkt auf Akademie Spieler setzte.
Heute muss es ja jährlich der nächste 100Mio. Transfer sein.
Deswegen sind uns aktuell Spanien, Frankreich und England in der Hinsicht überlegen.
Auch lässt man in vielen Ländern jüngeren Spielern mehr Freiräume für individuelle Klasse. Bei uns versucht man eher Spieler in ein fertiges Korsett zu pressen-egal ob es passt oder nicht.
Da du die damaligen U21 Europameister angesprochen hast, habe ich mir nochmal die damaligen Jahrgänge angeschaut und es ist wirklich bemerkenswert wie viele gute und teils Weltklasse Spieler in den Jahrgängen 1988-1990 hervorgebracht wurden .
1988: Höwedes, Boateng,Schmelzer,Özil,Hummels,Sahin
1989:Badstuber,Reus,Müller,Sven und Lars Bender
1990: Kroos,Gündogan,Hector,Schürrle
Generell kann man die Zeit 2009-2014 wahrscheinlich als den Höhepunkt des deutschen Fußballs bezeichnen. U21 Em Sieger 2009, 3 bei der WM 2010, spannende Liga da Dortmund den Bayern ordentlich Konkurrenz machte ,das verlorene Finale dahoam 2012 und 2013 das deutsche CL Finale und schließlich der WM Sieg 2014.
Nicht nur die-generell hatten viele der U21 Sieger später eine große Karriere hingelegt.
Neuer im Tor, dann noch Sami Khedira und Özil. Boateng. Hummels. Höwedes.
Das waren schon coole Zeiten damals.
Aktuell ist das ein bisschen mau.
Vor Ländern wie Italien sehe ich uns zwar weiterhin stehen. Aber im Vergleich zu Spanien, FRankreich und England fehlt es schlicht an der Breite im Kader. Wir haben, wenn alle fitt, für die Start 11 eine sehr hohe Qualität, die es auch mit den oben genannten Nationen aufnehmen kann!
Fallen aber Schlüsselspieler aus, dann haben wir schon einen großen Qualitätsabfall! Und das ist mM nach ein Versäumnis der Ausbildung in den letzten 10 Jahren bzw. in der Pre WM Zeit nach 2014 gewesen.
09.06.2025 - 04:54 Uhr
Zitat von BillyReina1972
Wir wurden ja Mitte der 00er Jahre für unsere Leistungszentren und unsere Ausbildung gelobt. Auch dafür, sehr junge Spieler bereits sehr früh zu integrieren.
Dieses Prinzip ist leider immer mehr abhanden gekommen! Wir hatten die goldene Generation der U21 EM Sieger von 2009, auf deren Fundament man 2014 den WM Titel gewann!
Drum herum herrschte dann aber oft Stillstand! Ich hatte im Vorfeld des Confed Cups wirklich gehofft, dass Jogi Löw wieder mehr in Sachen Fußball Lehrer arbeitet! Die damalige Perspektivmannschaft hatte Qualität und spielte teilweise wirklich brilliant schönen Fußball.
Leider hat man bei der WM 18 nicht darauf aufgebaut.
Problem sind auch die Liga Vereine, die einfach schlicht den Mut verloren haben, mal wieder eigene Talente zu unterstützen. Louis Van Gaal machte das bei den Bayern 2009 wirklich vorbildlich, als er verstärkt auf Akademie Spieler setzte.
Heute muss es ja jährlich der nächste 100Mio. Transfer sein.
Deswegen sind uns aktuell Spanien, Frankreich und England in der Hinsicht überlegen.
Auch lässt man in vielen Ländern jüngeren Spielern mehr Freiräume für individuelle Klasse. Bei uns versucht man eher Spieler in ein fertiges Korsett zu pressen-egal ob es passt oder nicht.
Wir wurden ja Mitte der 00er Jahre für unsere Leistungszentren und unsere Ausbildung gelobt. Auch dafür, sehr junge Spieler bereits sehr früh zu integrieren.
Dieses Prinzip ist leider immer mehr abhanden gekommen! Wir hatten die goldene Generation der U21 EM Sieger von 2009, auf deren Fundament man 2014 den WM Titel gewann!
Drum herum herrschte dann aber oft Stillstand! Ich hatte im Vorfeld des Confed Cups wirklich gehofft, dass Jogi Löw wieder mehr in Sachen Fußball Lehrer arbeitet! Die damalige Perspektivmannschaft hatte Qualität und spielte teilweise wirklich brilliant schönen Fußball.
Leider hat man bei der WM 18 nicht darauf aufgebaut.
Problem sind auch die Liga Vereine, die einfach schlicht den Mut verloren haben, mal wieder eigene Talente zu unterstützen. Louis Van Gaal machte das bei den Bayern 2009 wirklich vorbildlich, als er verstärkt auf Akademie Spieler setzte.
Heute muss es ja jährlich der nächste 100Mio. Transfer sein.
Deswegen sind uns aktuell Spanien, Frankreich und England in der Hinsicht überlegen.
Auch lässt man in vielen Ländern jüngeren Spielern mehr Freiräume für individuelle Klasse. Bei uns versucht man eher Spieler in ein fertiges Korsett zu pressen-egal ob es passt oder nicht.
Natürlich sind wir nicht so gut mit Talenten, wie wir sein sollten. Das Ding hier neulich auf tm über Alexander Nouri und seine Arbeit im Berzug auf das Thema fand ich sehr interessant.
Aber mir macht das alles keine Angst. Ich sage, dass wir aktuell in der Breite besser aufgestellt sind als wir es in den vergangenen so 29 Jahren waren.
Wir haben nicht den Pool wie Frankreich oder wie ein viel viel kleineres Land wie Portugal und müssen offensichtlich lernen, es besser zu machen. Da es bei einer Nationalmannschaft aber schon mit relativ wenigen tollen Spielern (2014 für mich 13 Feldspieler entscheidend - aber nun sind halt mehr Wechsel erlaubt, es müssen etwas mehr sein) möglich ist, einen Titel zu gewinnen, ist es dafür egal, ob du 50 geile Feldspieler hast oder 15. Die 15 können die 50 schlagen, weil die halt nicht eingesetzt werden können.
Das ist natürlich trotzdem kein Argument, nichts zu hinterfragen und zu verbessern. Und da finde ich es ehct interessant, dazu Experten zu hören, wie Nouri offensichtlich einer ist.
09.06.2025 - 05:47 Uhr
Zitat von Jonah21
Da du die damaligen U21 Europameister angesprochen hast, habe ich mir nochmal die damaligen Jahrgänge angeschaut und es ist wirklich bemerkenswert wie viele gute und teils Weltklasse Spieler in den Jahrgängen 1988-1990 hervorgebracht wurden .
1988: Höwedes, Boateng,Schmelzer,Özil,Hummels,Sahin
1989:Badstuber,Reus,Müller,Sven und Lars Bender
1990: Kroos,Gündogan,Hector,Schürrle
Generell kann man die Zeit 2009-2014 wahrscheinlich als den Höhepunkt des deutschen Fußballs bezeichnen. U21 Em Sieger 2009, 3 bei der WM 2010, spannende Liga da Dortmund den Bayern ordentlich Konkurrenz machte ,das verlorene Finale dahoam 2012 und 2013 das deutsche CL Finale und schließlich der WM Sieg 2014.
Zitat von BillyReina1972
Wir wurden ja Mitte der 00er Jahre für unsere Leistungszentren und unsere Ausbildung gelobt. Auch dafür, sehr junge Spieler bereits sehr früh zu integrieren.
Dieses Prinzip ist leider immer mehr abhanden gekommen! Wir hatten die goldene Generation der U21 EM Sieger von 2009, auf deren Fundament man 2014 den WM Titel gewann!
Drum herum herrschte dann aber oft Stillstand! Ich hatte im Vorfeld des Confed Cups wirklich gehofft, dass Jogi Löw wieder mehr in Sachen Fußball Lehrer arbeitet! Die damalige Perspektivmannschaft hatte Qualität und spielte teilweise wirklich brilliant schönen Fußball.
Leider hat man bei der WM 18 nicht darauf aufgebaut.
Problem sind auch die Liga Vereine, die einfach schlicht den Mut verloren haben, mal wieder eigene Talente zu unterstützen. Louis Van Gaal machte das bei den Bayern 2009 wirklich vorbildlich, als er verstärkt auf Akademie Spieler setzte.
Heute muss es ja jährlich der nächste 100Mio. Transfer sein.
Deswegen sind uns aktuell Spanien, Frankreich und England in der Hinsicht überlegen.
Auch lässt man in vielen Ländern jüngeren Spielern mehr Freiräume für individuelle Klasse. Bei uns versucht man eher Spieler in ein fertiges Korsett zu pressen-egal ob es passt oder nicht.
Wir wurden ja Mitte der 00er Jahre für unsere Leistungszentren und unsere Ausbildung gelobt. Auch dafür, sehr junge Spieler bereits sehr früh zu integrieren.
Dieses Prinzip ist leider immer mehr abhanden gekommen! Wir hatten die goldene Generation der U21 EM Sieger von 2009, auf deren Fundament man 2014 den WM Titel gewann!
Drum herum herrschte dann aber oft Stillstand! Ich hatte im Vorfeld des Confed Cups wirklich gehofft, dass Jogi Löw wieder mehr in Sachen Fußball Lehrer arbeitet! Die damalige Perspektivmannschaft hatte Qualität und spielte teilweise wirklich brilliant schönen Fußball.
Leider hat man bei der WM 18 nicht darauf aufgebaut.
Problem sind auch die Liga Vereine, die einfach schlicht den Mut verloren haben, mal wieder eigene Talente zu unterstützen. Louis Van Gaal machte das bei den Bayern 2009 wirklich vorbildlich, als er verstärkt auf Akademie Spieler setzte.
Heute muss es ja jährlich der nächste 100Mio. Transfer sein.
Deswegen sind uns aktuell Spanien, Frankreich und England in der Hinsicht überlegen.
Auch lässt man in vielen Ländern jüngeren Spielern mehr Freiräume für individuelle Klasse. Bei uns versucht man eher Spieler in ein fertiges Korsett zu pressen-egal ob es passt oder nicht.
Da du die damaligen U21 Europameister angesprochen hast, habe ich mir nochmal die damaligen Jahrgänge angeschaut und es ist wirklich bemerkenswert wie viele gute und teils Weltklasse Spieler in den Jahrgängen 1988-1990 hervorgebracht wurden .
1988: Höwedes, Boateng,Schmelzer,Özil,Hummels,Sahin
1989:Badstuber,Reus,Müller,Sven und Lars Bender
1990: Kroos,Gündogan,Hector,Schürrle
Generell kann man die Zeit 2009-2014 wahrscheinlich als den Höhepunkt des deutschen Fußballs bezeichnen. U21 Em Sieger 2009, 3 bei der WM 2010, spannende Liga da Dortmund den Bayern ordentlich Konkurrenz machte ,das verlorene Finale dahoam 2012 und 2013 das deutsche CL Finale und schließlich der WM Sieg 2014.
Ich würde das bis 2016 ausdehnen und in der gesamten Historie des DFB als einen Höhepunkt ansehen. Als DEN Höhepunkt ganz bestimmt nicht. Obwohl es oft toll aussah, Qualitäten hatte, die man so als Deutsch nicht kannte.
Und würde dann direkt wieder hinzufügen: Das war in der Breite ganz schön dünn.
Man muss sich einfach mal die WM-Kader 2010 und 2014 ansehen.
Dass 2010 Piotr Trochowski in der Startelf im WM-Halbfinale stand ist da ein bezeichnendes Detail.
Dass 2010 und 2014 kein Linksverteidiger in die Startelf gestellt wurde ist ein anderes.
Und man kann sich noch einmal in Erinnerung rufen, wer alles Weltmeister geworden ist. In puncto Qualität in der Breite waren uns viele überlegen. Aber wir waren am besten. Es war großartig. Aber ich würde es auch nicht überhöhen wollen.
Und die so dolle war's doch insgesamt damals auch nicht mit dem Setzen auf Talente?
Ich finde insgesamt überhaupt nicht, dass das weniger geworden ist.
Aber - und das ist der Punkt - es ist zu wenig, da stimme ich vollkomen zu.
Trainer stehen unter Druck, es ist zumeist nicht vorgesehen, dass junge Spieler spielen und auch Fehler machen dürfen.
Und grad die Zugpferde Dortmund und Bayern sind viel zu schlecht darin geworden, eigene Talente einzubauen. Wer kam bei Bayern noch nach Thomas Müller? Wer jetzt Musiala nennt, sollte schon wissen, dass der im Alter von 7-16 in England ausgebildet wurde, bei Bayern lediglich 20 Spiele in der Jugend gemacht hat. Mit Stanisic und Pavlovic sind nun endlich mal wieder zwei dabei. Macht 2 in 16 Jahren. Korrigiert mich, wenn ich wen vergessen habe.
Dortmund hat sich drauf fokussiert, (z.T. sehr teuer) eingekaufte Talente zu entwickeln. Aus der eigenen Jugend? Wer kam eigentlich nach Götze und Şahin noch? Mir fällt grad keiner ein.
Moukoko war für mich ein extremes Beispiel dafür, wie man ein großes Talent nicht fördert.
Was viele gerne vergessen: 2022/23, mit 17 und 18, zu Beginn der Saison super gestartet. Bis zum 13. Spieltag 10 Scorerpunkte (im Schnitt alle 59 Minuten einen). Und da waren geile Sachen dabei. Und es waren eben überhaupt nicht, wie ich oft gelesen habe, einfach so unbedeutende Scorerpunkte, wo das Spiel längst entschieden war.
Dann großer Vertrag, die folgenden 4 Startelfeinsätze aber ohne Scorerpunkt. Und ab da war er raus bei Terzic. Haller kam zurück, dann wurde Füllkrug noch dazu verpflichtet.
Seine Einsatzzeiten wurden dramatisch weniger. Die Quote pro Minute war dabei noch immer gut.
Wie er/sein Management mit der Situation umgegangen sind kam dann als weiteres Problem hinzu.
Dass er vom Trainer fallengelassen wurde ist trotzdem wahr. Obwohl er sehr viel hat aufblitzen lassen. Insgesamt 23 Scorerpunkte in 2369 Minuten = alle 103 Minuten ein Scorerpunkt.
Es gibt sehr viele, die trotzdem behaupten, er hätte halt einfach nichts gezeigt und es deshalb nichts geworden. Für mich ist das aber ein Beispiel für einen richtig schlechten Umgang mit einem eigenen Talent. Leistung gezeigt, krass mit Geld zugeschüttet, nach 4 weniger guten Spielen das Vertrauen komplett entzogen.
Und was war bei Dortmund sonst noch seit Götze, Şahin, Großkreutz? Klärt mich gerne auf, wenn ich wen vergessen habe. Andere CL-Vereine, sogar erfolgreiche, schaffen das echt besser, neben teuren Einkäufen auch Talente zu integrieren. Und bei Bayern habe ich den Eindruck, dass da sehr viele aus dem Ausland rekrutierte Spieler in der Akademie sind.
09.06.2025 - 06:03 Uhr
Zitat von Marcelinho1000
Ja, den Quervergleich zu 2014 habe ich innerlich auch gezogen und mir gesagt, dass 14-15 gute Spieler reichen können, wenn man kein Verletzungspech hat.
Aber gerade die drei anderen Nationen in der Nations League zeigen eben sehr deutlich, dass bei uns einfach nicht so viel nachkommt. Das macht es auf Dauer schwierig. Und vor allem individuell fehlt es halt an ein paar "Zockern", wie Nagelsmann sie nennt. Also individuell herausragende Spieler, die es halt auch mal ermöglichen an schlechten Tagen Torgefahr zu erzeugen, ohne dass der ganz große Aufwand betrieben wird.
Daher ist es auch essentiell, dass Wirtz und Musiala eigentlich immer spielen müssen. Da dürfen wir uns keine Ausfälle leisten. Aber selbst da ist es so, dass der Musiala von 2022 (WM Katar) phänomenal im Dribbling war. Damals hat er drei, vier Gegenspieler gleichzeitig auseinandergenommen. Ich finde, dass ist ihm schon ein bisschen abgegangen. Diese Leichtigkeit, die nun zum Beispiel Yamal oder Doué haben. Gut ist er natürlich trotzdem.
Aber es ärgert dann schon, wenn beim Gegner halt Spieler am Start sind, die mit ihrer Dribbelstärke und vor allem noch Geschwindigkeit direkt Alarm machen, wenn sie ein bisschen Raum bekommen. Und gerade die offensiven Flügel wären dazu natürlich prädestiniert. Man stelle sich mal vor, wir könnten Wirtz und Musiala einen herausragenden Flügelstürmer an die Seite stellen, der selber Gegenspieler bindet, den sie aber auch genial einsetzen können. Und da ist es dann ein trauriges Bild, wenn bei uns da ständig Sané rumstolpert, der gefühlt ja nichts mehr von einem pfeilschnellen Außen, der in den Strafraum dringt, hat. Dann kommt der (bei allem Respekt) übergewichtige Gnabry rein und spielt so, als würde man Andrich als Flügelstürmer aufbieten und ansonsten ist da halt auch viel Durchschnitt dabei.
Daher habe ich auch immer ein Auge auf potenzielle Top-Jungs aus dem Nachwuchs und lege da viel Hoffnung rein. Bei unserer überschaubaren Auswahl an Top-Talenten braucht es dann leider auch Glück, dass da einer komplett durch die Decke geht. Ein Lennart Karl z.B. sollte es unbedingt schaffen. Das brauchen wir einfach. Realistisch gesehen ist der Weg jedoch noch sehr weit.
Aber ich wollte unsere Mannschaft jetzt nicht schlecht machen. Die erste Elf gefällt mir aktuell sehr gut. Vor allem, wenn Woltemade internationales Top-Niveau erreichen sollte. Und ja, dann sind wir voll konkurrenzfähig und können jeden Gegner schlagen.
Aber mittelfristig braucht es mehr Spieler, die auf ein solches Niveau kommen.
Zitat von Walloschke_B
Das stimmt alles. Frankreich hat in der Breite ne sehr starke Offensive. Ja, Doué ist super. Cherki wird glaube ich aber noch größer. Die beiden dürften wir Stand jetzt im Spiel um Platz 3 erwarten.
In der Breite schlagen sie uns qualitätsmäßig viele Male. Gilt auch nicht nur für die Offensive. Wann war das aber nicht so? Zum Glück können die auch nur 10 Feldspieler aufstellen und dann noch maximal ihre komplette Offensive einmal austauschen.
Das ist das Schöne.
Dasselbe gilt für Spanien und Portugal.
So sehr Spanien auch grad auftrumpft und so gut Portugal gestern ab dem 1:1 aussah: Ich sehe uns komplett auf Augenhöhe.
Die Spanier etwa haben heute sogar Fabián Ruiz draußen gelassen. Und Rodri, der Wahnsinnspieler, fehlt sogar. Letztes Jahr gegen uns haben sie mit Fabián Ruiz und Rodri gegen uns gespielt und haben in der Verlängerung Glück gehabt.
Und guck dir unsere Aufstellung von damals an: https://www.transfermarkt.de/spielbericht/index/spielbericht/4359336
Ich mache mir da wenig Gedanken. Bei uns fehlten gerade zwei wichtige Innenverteidiger, der beste ZM mit Stiller, und mit Havertz und Musiala zwei wichtige Stammspieler vorne.
Nimm bei Spanien einfach nur Yamal raus und das sieht schon ganz anders aus.
Bei Portugal: Nimm Vitinha und Bruno Fernandes raus und es sieht schon anders aus.
Auch bei Frankreich in der Offensive ist glaube ich am meisten ersetzbar.
Im ZM und in der Verteidigung hingegen können die nicht beliebig gleichwertig ersetzen.
Nebenbei hätte Frankreich das Spiel auch gewinnen können. Viele Chancen übers gesamte Spiel!
Und wäre das 5:5 gefallen, hätten die das gewonnen.
Aber Angst müssen wir nicht haben. Finde ich.
Zitat von Marcelinho1000
Doué, der ja ohnehin eine starke Saison spielt, hat gestern nun auch ein überragendes CL Finale gespielt. Das scheint ein weiterer Topstar zu werden.
Es ist schon unfassbar, was Frankreich offensiv aufzubieten hat.
Mbappé
Dembélé
Doué
Thuram
Olise
Barcola
Cherki
Ekitiké
Akliouche
Millot
Coman
Kolo Muani
Nkunku
Rutter
Mateta
Tel
Diaby
Wahi
Um mal die Stammkräfte und den erweiterten Kreis zu nennen. Das ist schon absurd. Da kannst du mal mindestens zwei Weltklasse offensive Dreireihen bilden und kannst dahinter auch immer noch stark auffüllen.
Bei uns sieht man aktuell, dass es mit einigen Ausfällen offensiv schon mau wird.
Klar, die Topbesetzung von uns, kann annähernd mithalten, was halt vor allem an Musiala und Wirtz liegt aber selbst Havertz fällt im Vergleich zu den Franzosen schon deutlich ab. Es wäre daher so wichtig, dass mit Woltemade mal wieder einer ganz groß rauskommt.
Wirtz
Musiala
Havertz
Woltemade
Füllkrug
Kleindienst
Sané
Undav
Burkardt
Adeyemi
Schade
Gruda
Gnabry
Beier
Leweling
International gesehen schon eher viel Masse statt Klasse.
Klar, letztlich kann man nur 3-4 von den Offensivspielern aufstellen, da helfen Frankreich dann auch keine 10 Topspieler auf der Bank...aber es macht mich nachdenklich. Umso erstaunlicher, dass Nagelsmann zuletzt trotzdem so gut auf Ausfälle reagieren konnte. Das ist auch viel sein Verdienst.
Doué, der ja ohnehin eine starke Saison spielt, hat gestern nun auch ein überragendes CL Finale gespielt. Das scheint ein weiterer Topstar zu werden.
Es ist schon unfassbar, was Frankreich offensiv aufzubieten hat.
Mbappé
Dembélé
Doué
Thuram
Olise
Barcola
Cherki
Ekitiké
Akliouche
Millot
Coman
Kolo Muani
Nkunku
Rutter
Mateta
Tel
Diaby
Wahi
Um mal die Stammkräfte und den erweiterten Kreis zu nennen. Das ist schon absurd. Da kannst du mal mindestens zwei Weltklasse offensive Dreireihen bilden und kannst dahinter auch immer noch stark auffüllen.
Bei uns sieht man aktuell, dass es mit einigen Ausfällen offensiv schon mau wird.
Klar, die Topbesetzung von uns, kann annähernd mithalten, was halt vor allem an Musiala und Wirtz liegt aber selbst Havertz fällt im Vergleich zu den Franzosen schon deutlich ab. Es wäre daher so wichtig, dass mit Woltemade mal wieder einer ganz groß rauskommt.
Wirtz
Musiala
Havertz
Woltemade
Füllkrug
Kleindienst
Sané
Undav
Burkardt
Adeyemi
Schade
Gruda
Gnabry
Beier
Leweling
International gesehen schon eher viel Masse statt Klasse.
Klar, letztlich kann man nur 3-4 von den Offensivspielern aufstellen, da helfen Frankreich dann auch keine 10 Topspieler auf der Bank...aber es macht mich nachdenklich. Umso erstaunlicher, dass Nagelsmann zuletzt trotzdem so gut auf Ausfälle reagieren konnte. Das ist auch viel sein Verdienst.
Das stimmt alles. Frankreich hat in der Breite ne sehr starke Offensive. Ja, Doué ist super. Cherki wird glaube ich aber noch größer. Die beiden dürften wir Stand jetzt im Spiel um Platz 3 erwarten.
In der Breite schlagen sie uns qualitätsmäßig viele Male. Gilt auch nicht nur für die Offensive. Wann war das aber nicht so? Zum Glück können die auch nur 10 Feldspieler aufstellen und dann noch maximal ihre komplette Offensive einmal austauschen.
Das ist das Schöne.
Dasselbe gilt für Spanien und Portugal.
So sehr Spanien auch grad auftrumpft und so gut Portugal gestern ab dem 1:1 aussah: Ich sehe uns komplett auf Augenhöhe.
Die Spanier etwa haben heute sogar Fabián Ruiz draußen gelassen. Und Rodri, der Wahnsinnspieler, fehlt sogar. Letztes Jahr gegen uns haben sie mit Fabián Ruiz und Rodri gegen uns gespielt und haben in der Verlängerung Glück gehabt.
Und guck dir unsere Aufstellung von damals an: https://www.transfermarkt.de/spielbericht/index/spielbericht/4359336
Ich mache mir da wenig Gedanken. Bei uns fehlten gerade zwei wichtige Innenverteidiger, der beste ZM mit Stiller, und mit Havertz und Musiala zwei wichtige Stammspieler vorne.
Nimm bei Spanien einfach nur Yamal raus und das sieht schon ganz anders aus.
Bei Portugal: Nimm Vitinha und Bruno Fernandes raus und es sieht schon anders aus.
Auch bei Frankreich in der Offensive ist glaube ich am meisten ersetzbar.
Im ZM und in der Verteidigung hingegen können die nicht beliebig gleichwertig ersetzen.
Nebenbei hätte Frankreich das Spiel auch gewinnen können. Viele Chancen übers gesamte Spiel!
Und wäre das 5:5 gefallen, hätten die das gewonnen.
Aber Angst müssen wir nicht haben. Finde ich.
Ja, den Quervergleich zu 2014 habe ich innerlich auch gezogen und mir gesagt, dass 14-15 gute Spieler reichen können, wenn man kein Verletzungspech hat.
Aber gerade die drei anderen Nationen in der Nations League zeigen eben sehr deutlich, dass bei uns einfach nicht so viel nachkommt. Das macht es auf Dauer schwierig. Und vor allem individuell fehlt es halt an ein paar "Zockern", wie Nagelsmann sie nennt. Also individuell herausragende Spieler, die es halt auch mal ermöglichen an schlechten Tagen Torgefahr zu erzeugen, ohne dass der ganz große Aufwand betrieben wird.
Daher ist es auch essentiell, dass Wirtz und Musiala eigentlich immer spielen müssen. Da dürfen wir uns keine Ausfälle leisten. Aber selbst da ist es so, dass der Musiala von 2022 (WM Katar) phänomenal im Dribbling war. Damals hat er drei, vier Gegenspieler gleichzeitig auseinandergenommen. Ich finde, dass ist ihm schon ein bisschen abgegangen. Diese Leichtigkeit, die nun zum Beispiel Yamal oder Doué haben. Gut ist er natürlich trotzdem.
Aber es ärgert dann schon, wenn beim Gegner halt Spieler am Start sind, die mit ihrer Dribbelstärke und vor allem noch Geschwindigkeit direkt Alarm machen, wenn sie ein bisschen Raum bekommen. Und gerade die offensiven Flügel wären dazu natürlich prädestiniert. Man stelle sich mal vor, wir könnten Wirtz und Musiala einen herausragenden Flügelstürmer an die Seite stellen, der selber Gegenspieler bindet, den sie aber auch genial einsetzen können. Und da ist es dann ein trauriges Bild, wenn bei uns da ständig Sané rumstolpert, der gefühlt ja nichts mehr von einem pfeilschnellen Außen, der in den Strafraum dringt, hat. Dann kommt der (bei allem Respekt) übergewichtige Gnabry rein und spielt so, als würde man Andrich als Flügelstürmer aufbieten und ansonsten ist da halt auch viel Durchschnitt dabei.
Daher habe ich auch immer ein Auge auf potenzielle Top-Jungs aus dem Nachwuchs und lege da viel Hoffnung rein. Bei unserer überschaubaren Auswahl an Top-Talenten braucht es dann leider auch Glück, dass da einer komplett durch die Decke geht. Ein Lennart Karl z.B. sollte es unbedingt schaffen. Das brauchen wir einfach. Realistisch gesehen ist der Weg jedoch noch sehr weit.
Aber ich wollte unsere Mannschaft jetzt nicht schlecht machen. Die erste Elf gefällt mir aktuell sehr gut. Vor allem, wenn Woltemade internationales Top-Niveau erreichen sollte. Und ja, dann sind wir voll konkurrenzfähig und können jeden Gegner schlagen.
Aber mittelfristig braucht es mehr Spieler, die auf ein solches Niveau kommen.
Nun ist die Nations League durch und vielleicht ist das, was ich nun schreibe, überraschend.
Der kicker titelt "Zur Weltspitze fehlt ganz viel" und "so ist der WM-Titel ein sehr kühnes Vorhaben".
Ich habe das Spiel bei Freunden im schwedischen Fernsehen gesehen und werde mir die Aufnahme der RTL-Übertragung nochmal ansehen, um Lothar Matthäus' Meinung zu hören. Aber ich sage:
Was ich gesehen habe ist, dass die anderen auch nur mit Wasser kochen. Die sind für Deutschland alle schlagbar. Die Konkurrenz wird mir zu gutgeschrieben.
Unsere in weiten Teilen B-Elf mit einer missratenen Aufstellung hatte absolut die Chance, Portugal zu schlagen, welche letztendlich den Titel gewannen.
SPANIEN
Und das Loben der tollen Spanier auch durch die Experten im Fernsehen ging mir schon nach dem Halbfinale viel zu weit. 3 Minuten länger und die hätten Tor Nr. 5 kassiert. Und dann hätte ich eher auf ein 5:7 getippt. Spanien hat absolut auch Probleme. Ich habe sie auch nicht als den großen Favoriten gesehen heute Abend. Und es zeigte sich für meine Begriffe auch heute Abend sehr, dass die eben auch nur mit Wasser kochen. Das ist eine tolle Mannschaft, ja. Aber erstens defensiv anfällig und zweitens auch gar nicht so überragend in der Breite. Es würde beispielsweise wohl niemand behaupten, dass deren Mittelstürmer Oyarzabal Weltklasse wäre? Der ist gut, aber nicht Weltklasse. In Abwesenheit von Carvajal haben sie auch keinen Weltklasse-RV. Mingueza und Porro heute. Isco und Morata als Einwechselspieler ist ebenfalls nicht höchstes Level.
Wenn Rodri zurückkommt, werden sie wieder besser. Aber wir erinnern uns: Selbst mit Rodri im Mittelfeld brauchten sie Glück gegen uns letzten Sommer.
Meine Meinung: Total auf Augenhöhe, wenn wir mit kompletter Truppe antreten. Ein 50:50-Spiel.
FRANKREICH
Ist defensiv total verwundbar. Zur Offensive musst du sie fast immernoch zwingen, obwohl sie mit Doué, Dembelé, Olise, Mbappé und Cherki hintendran wahnsinnige Qualität haben. Thuram und Kolo Muani sind auch okay, aber nun für mich jetzt keine Unterschiedspieler.
Mit voller Truppe hatten wir sie zuletzt 2x geschlagen. Können wir jederzeit auch wieder tun. Ein 50:50-Spiel.
PORTUGAL
...sehe ich insgesamt fast am stärksten. Aber letzlich auch einfach nur auf Augenhöhe. Will irgendwer behaupten, dass die gegen uns unverwundbar waren? Und wir hatten eine mangelhafte Aufstellung, zusätzlich zu den Ausfällen.
Für mich ist das kompletter Unsinn, dass diese zwei Spiele gezeigt hätten, dass wir nun doch wieder weit weg von der Weltspitze wären. Nur weil wir mit dem Ausfall von 5-6 Stammspielern plus ein paar weiteren und mit suboptimaler Aufstellung gegen Portugal nun 2x verloren haben (wobei beides sogar hätte anders ausgehen können), ist nicht alles von vorher Schall und Rauch und wir sind zurück im Rumpelmodus.
Das ist noch immer die Mannschaft, die seit März 2024 mit Frankreich, den Niederlanden und Spanien auf Augenhöhe war. Man muss sich nicht immer gleich blenden lassen und alles schwarzmalen.
@Schilkseeschnack Stimmt, der Heimvorteil. Und Toni Kroos auch. Hast du Recht.
Aber ich fand Deutschland auch in Paris und Amsterdam und in Mailand gut. Ohne den Heimvorteil ging das schon auch genauso gut, oder?
Und ich bin bei Angelo Stiller recht optimistisch. Dass es da ein Real Madrid-Gerücht gibt, wundert mich gar nicht.
Und klar, wenn beispielsweise bei Frankreich Doué, Cherki und Olise hinzukommen, ist das schon krass.
Und die haben insgesamt mehr Qualität in der Breite. Ist ja seit 30 Jahren so. Aber auf Augenhöhe sehe ich uns trotzdem.
09.06.2025 - 09:08 Uhr
Zitat von Walloschke_B
Natürlich sind wir nicht so gut mit Talenten, wie wir sein sollten. Das Ding hier neulich auf tm über Alexander Nouri und seine Arbeit im Berzug auf das Thema fand ich sehr interessant.
Aber mir macht das alles keine Angst. Ich sage, dass wir aktuell in der Breite besser aufgestellt sind als wir es in den vergangenen so 29 Jahren waren.
Wir haben nicht den Pool wie Frankreich oder wie ein viel viel kleineres Land wie Portugal und müssen offensichtlich lernen, es besser zu machen. Da es bei einer Nationalmannschaft aber schon mit relativ wenigen tollen Spielern (2014 für mich 13 Feldspieler entscheidend - aber nun sind halt mehr Wechsel erlaubt, es müssen etwas mehr sein) möglich ist, einen Titel zu gewinnen, ist es dafür egal, ob du 50 geile Feldspieler hast oder 15. Die 15 können die 50 schlagen, weil die halt nicht eingesetzt werden können.
Das ist natürlich trotzdem kein Argument, nichts zu hinterfragen und zu verbessern. Und da finde ich es ehct interessant, dazu Experten zu hören, wie Nouri offensichtlich einer ist.
Zitat von BillyReina1972
Wir wurden ja Mitte der 00er Jahre für unsere Leistungszentren und unsere Ausbildung gelobt. Auch dafür, sehr junge Spieler bereits sehr früh zu integrieren.
Dieses Prinzip ist leider immer mehr abhanden gekommen! Wir hatten die goldene Generation der U21 EM Sieger von 2009, auf deren Fundament man 2014 den WM Titel gewann!
Drum herum herrschte dann aber oft Stillstand! Ich hatte im Vorfeld des Confed Cups wirklich gehofft, dass Jogi Löw wieder mehr in Sachen Fußball Lehrer arbeitet! Die damalige Perspektivmannschaft hatte Qualität und spielte teilweise wirklich brilliant schönen Fußball.
Leider hat man bei der WM 18 nicht darauf aufgebaut.
Problem sind auch die Liga Vereine, die einfach schlicht den Mut verloren haben, mal wieder eigene Talente zu unterstützen. Louis Van Gaal machte das bei den Bayern 2009 wirklich vorbildlich, als er verstärkt auf Akademie Spieler setzte.
Heute muss es ja jährlich der nächste 100Mio. Transfer sein.
Deswegen sind uns aktuell Spanien, Frankreich und England in der Hinsicht überlegen.
Auch lässt man in vielen Ländern jüngeren Spielern mehr Freiräume für individuelle Klasse. Bei uns versucht man eher Spieler in ein fertiges Korsett zu pressen-egal ob es passt oder nicht.
Wir wurden ja Mitte der 00er Jahre für unsere Leistungszentren und unsere Ausbildung gelobt. Auch dafür, sehr junge Spieler bereits sehr früh zu integrieren.
Dieses Prinzip ist leider immer mehr abhanden gekommen! Wir hatten die goldene Generation der U21 EM Sieger von 2009, auf deren Fundament man 2014 den WM Titel gewann!
Drum herum herrschte dann aber oft Stillstand! Ich hatte im Vorfeld des Confed Cups wirklich gehofft, dass Jogi Löw wieder mehr in Sachen Fußball Lehrer arbeitet! Die damalige Perspektivmannschaft hatte Qualität und spielte teilweise wirklich brilliant schönen Fußball.
Leider hat man bei der WM 18 nicht darauf aufgebaut.
Problem sind auch die Liga Vereine, die einfach schlicht den Mut verloren haben, mal wieder eigene Talente zu unterstützen. Louis Van Gaal machte das bei den Bayern 2009 wirklich vorbildlich, als er verstärkt auf Akademie Spieler setzte.
Heute muss es ja jährlich der nächste 100Mio. Transfer sein.
Deswegen sind uns aktuell Spanien, Frankreich und England in der Hinsicht überlegen.
Auch lässt man in vielen Ländern jüngeren Spielern mehr Freiräume für individuelle Klasse. Bei uns versucht man eher Spieler in ein fertiges Korsett zu pressen-egal ob es passt oder nicht.
Natürlich sind wir nicht so gut mit Talenten, wie wir sein sollten. Das Ding hier neulich auf tm über Alexander Nouri und seine Arbeit im Berzug auf das Thema fand ich sehr interessant.
Aber mir macht das alles keine Angst. Ich sage, dass wir aktuell in der Breite besser aufgestellt sind als wir es in den vergangenen so 29 Jahren waren.
Wir haben nicht den Pool wie Frankreich oder wie ein viel viel kleineres Land wie Portugal und müssen offensichtlich lernen, es besser zu machen. Da es bei einer Nationalmannschaft aber schon mit relativ wenigen tollen Spielern (2014 für mich 13 Feldspieler entscheidend - aber nun sind halt mehr Wechsel erlaubt, es müssen etwas mehr sein) möglich ist, einen Titel zu gewinnen, ist es dafür egal, ob du 50 geile Feldspieler hast oder 15. Die 15 können die 50 schlagen, weil die halt nicht eingesetzt werden können.
Das ist natürlich trotzdem kein Argument, nichts zu hinterfragen und zu verbessern. Und da finde ich es ehct interessant, dazu Experten zu hören, wie Nouri offensichtlich einer ist.
Ja ich hab das Interview mit Nouri gelesen und fand es interessant.
Vor allem die Idee der Talent Förderstellen. Welches etwa in Portugal erfolgreich angewandt wird. Auch, dass in manchen Bundesländern die Nachwuchs Förderung mangels Infrastruktur komplett brach liegt.
Das sind so Sachen, die wir uns als ein Land, welches immer Stolz auf den Sport war, nicht leisten können.
Dazu halt Trainingsmethoden, die darauf abzielen, Spieler in ein enges Korsett zu zwängen und so die individuellen Fähigkeiten marginalisieren.
So fällt massig Talent durchs Sieb.
Und ja es ist keine Schande, mit einem Kader in der NL zu scheitern bei der Vielzahl an Ausfällen. Das kann passieren und es gab ja trotzdem auch Gewinner wie Ter Stegen und mit Abstrichen Woltemade und Adeyemi.
Nur zeigt es halt auch, dass in der Breite sehr viel fehlt. Und das schon länger.
Deswegen muss man mM nach eigentlich mal die Buli Vereine mehr in die Pflicht nehmen. Den eigenen Talenten mehr Chancen geben und sie früh integrieren. Ihnen Zeit zum Entwickeln geben und nicht so früh fallen lassen.
Den von Dir genannten Fall Moukoko fand ich auch abschreckend.
09.06.2025 - 12:24 Uhr
Nachdem nach dem Final-Four jetzt in vielen Beitraägen rund um die Spiele ein riesiger Graben zwischen dem deutschen Team und den drei anderen Mannschaften gesehen wird, mal meine Gedanken dazu.
Ich habe es im "Weg-zur-WM-2026"-Thread schon geschrieben: relativ zum Kader hatten die Deutschen mit Sicherheit die heftigsten Ausfälle. Und schaute man sich die vier Kader des Turniers an, dann hatte den Deutschland den schwächsten Kader. Insofern ist das Ergebnis nicht überraschend.
Aber: gerade bei Spanien und Frankreich konnte man doch sehen, dass diese, selbst mit ihre mythologisch beschworenen Kadertiefe, Probleme bekommen, falls Spieler fehlen.
Bei den Franzosen wird teilweise so getan, als hätten sie keinen Bock gehabt, während die Deutschen am Anschlag gespielt hätten. Warum nicht beide so gut, wie sie es eben konnten oder beide nicht voll motviert?
Es war mit Sicherheit nicht die Absicht Frankreichs, der deutschen B-11 21 Abschlüsse (etlich davon in bester Position) zu gewähren. Und vermutlich war es auch nicht die Absicht, den Spaniern Chancen für 10 Tore zu ermöglichen. Das ist alles, nur nicht das, was Dechamps in den letzten 13 Jahren hat spielen lassen. Man konnte da sehr gut sehen, dass die auch Schwierigkeiten haben, wenn Leute nicht da sind. Nur ist der Restkader halt immer noch besser als der Restkader der Deutschen es war.
Spanien hat in den vier NL-Spielen dieses Jahres gegen Topgegner (NED, FRA, POR) in jedem Spiel mindestens zwei Tore gefressen - insgesamt 10. Das ist doch nicht gut, schon gar nicht für den spanischen Standard. Auch damit wirst du vermutlich nicht Weltmeister. Und auch hier kann man eben vermuten, dass dann irgendwann das Fehlen von Rodri (Carvajal) trotz der Kadertiefe nicht mehr kompensiert werden kann. Und sowohl gegen Deutschland bei der EM als auch gegen Frankreich hat man Spiele dem Gegner in die Hand gegeben, nachdem die besten Offensivspieler ausgetauscht wurden (wobei in beiden Spielen (selbst bei dem 5-1-Stand gegen Frankreich) der Gegner schon zuvor mitgehalten hat, bzw Torchancen hatte (Frankreich)). Kadertiefe: ja. Problemlose Kompensation bestimmter Ausfälle: nein.
Bei beiden Teams sah das natürlich jetzt dennoch ganz gut aus, weil die Offensive eben immer noch da und für Tore gut war, aber wenn die auf pragmatische und bestbesetzte Engländer und Argentinier prallen (oder eben Portugiesen), sehe ich mit den Ausfällen eher den Gegner vorne.
Daher, wenn schon diese Teams mit Ausfällen Dinge produzieren, die unüblich sind (Flut an Gegentoren oder Chancen für den Gegner), dann ist das, was die deutsche Mannschaft gezeigt hat, eben leider das Erwartbare, auch wenn man immer anderes hofft.
Mit dem Viertelfinale hatten diese vier Teams jetzt vier Spiele gegen starke Gegner in diesem Halbjahr.
Die Bilanz:
Portugal: 2-1-1
Spanien: 1-3-0
Frankreich: 2-0-2
Deutschland: 1-1-2
Man sieht, dass das alles sehr eng ist, selbst ein Team wie Spanien hat für Siege zu kämpfen, wenn nicht alle an Bord sind. Insofern: der Abstand ist da, hängt aber vielleicht tatsächlich doch noch mehr von den aus der ersten Elf verfügbaren Spieler ab, als einem lieb wäre.
Ich habe es im "Weg-zur-WM-2026"-Thread schon geschrieben: relativ zum Kader hatten die Deutschen mit Sicherheit die heftigsten Ausfälle. Und schaute man sich die vier Kader des Turniers an, dann hatte den Deutschland den schwächsten Kader. Insofern ist das Ergebnis nicht überraschend.
Aber: gerade bei Spanien und Frankreich konnte man doch sehen, dass diese, selbst mit ihre mythologisch beschworenen Kadertiefe, Probleme bekommen, falls Spieler fehlen.
Bei den Franzosen wird teilweise so getan, als hätten sie keinen Bock gehabt, während die Deutschen am Anschlag gespielt hätten. Warum nicht beide so gut, wie sie es eben konnten oder beide nicht voll motviert?
Es war mit Sicherheit nicht die Absicht Frankreichs, der deutschen B-11 21 Abschlüsse (etlich davon in bester Position) zu gewähren. Und vermutlich war es auch nicht die Absicht, den Spaniern Chancen für 10 Tore zu ermöglichen. Das ist alles, nur nicht das, was Dechamps in den letzten 13 Jahren hat spielen lassen. Man konnte da sehr gut sehen, dass die auch Schwierigkeiten haben, wenn Leute nicht da sind. Nur ist der Restkader halt immer noch besser als der Restkader der Deutschen es war.
Spanien hat in den vier NL-Spielen dieses Jahres gegen Topgegner (NED, FRA, POR) in jedem Spiel mindestens zwei Tore gefressen - insgesamt 10. Das ist doch nicht gut, schon gar nicht für den spanischen Standard. Auch damit wirst du vermutlich nicht Weltmeister. Und auch hier kann man eben vermuten, dass dann irgendwann das Fehlen von Rodri (Carvajal) trotz der Kadertiefe nicht mehr kompensiert werden kann. Und sowohl gegen Deutschland bei der EM als auch gegen Frankreich hat man Spiele dem Gegner in die Hand gegeben, nachdem die besten Offensivspieler ausgetauscht wurden (wobei in beiden Spielen (selbst bei dem 5-1-Stand gegen Frankreich) der Gegner schon zuvor mitgehalten hat, bzw Torchancen hatte (Frankreich)). Kadertiefe: ja. Problemlose Kompensation bestimmter Ausfälle: nein.
Bei beiden Teams sah das natürlich jetzt dennoch ganz gut aus, weil die Offensive eben immer noch da und für Tore gut war, aber wenn die auf pragmatische und bestbesetzte Engländer und Argentinier prallen (oder eben Portugiesen), sehe ich mit den Ausfällen eher den Gegner vorne.
Daher, wenn schon diese Teams mit Ausfällen Dinge produzieren, die unüblich sind (Flut an Gegentoren oder Chancen für den Gegner), dann ist das, was die deutsche Mannschaft gezeigt hat, eben leider das Erwartbare, auch wenn man immer anderes hofft.
Mit dem Viertelfinale hatten diese vier Teams jetzt vier Spiele gegen starke Gegner in diesem Halbjahr.
Die Bilanz:
Portugal: 2-1-1
Spanien: 1-3-0
Frankreich: 2-0-2
Deutschland: 1-1-2
Man sieht, dass das alles sehr eng ist, selbst ein Team wie Spanien hat für Siege zu kämpfen, wenn nicht alle an Bord sind. Insofern: der Abstand ist da, hängt aber vielleicht tatsächlich doch noch mehr von den aus der ersten Elf verfügbaren Spieler ab, als einem lieb wäre.
10.06.2025 - 19:41 Uhr
Zitat von Dreisambock
Nachdem nach dem Final-Four jetzt in vielen Beitraägen rund um die Spiele ein riesiger Graben zwischen dem deutschen Team und den drei anderen Mannschaften gesehen wird, mal meine Gedanken dazu.
Ich habe es im "Weg-zur-WM-2026"-Thread schon geschrieben: relativ zum Kader hatten die Deutschen mit Sicherheit die heftigsten Ausfälle. Und schaute man sich die vier Kader des Turniers an, dann hatte den Deutschland den schwächsten Kader. Insofern ist das Ergebnis nicht überraschend.
Aber: gerade bei Spanien und Frankreich konnte man doch sehen, dass diese, selbst mit ihre mythologisch beschworenen Kadertiefe, Probleme bekommen, falls Spieler fehlen.
Bei den Franzosen wird teilweise so getan, als hätten sie keinen Bock gehabt, während die Deutschen am Anschlag gespielt hätten. Warum nicht beide so gut, wie sie es eben konnten oder beide nicht voll motviert?
Es war mit Sicherheit nicht die Absicht Frankreichs, der deutschen B-11 21 Abschlüsse (etlich davon in bester Position) zu gewähren. Und vermutlich war es auch nicht die Absicht, den Spaniern Chancen für 10 Tore zu ermöglichen. Das ist alles, nur nicht das, was Dechamps in den letzten 13 Jahren hat spielen lassen. Man konnte da sehr gut sehen, dass die auch Schwierigkeiten haben, wenn Leute nicht da sind. Nur ist der Restkader halt immer noch besser als der Restkader der Deutschen es war.
Spanien hat in den vier NL-Spielen dieses Jahres gegen Topgegner (NED, FRA, POR) in jedem Spiel mindestens zwei Tore gefressen - insgesamt 10. Das ist doch nicht gut, schon gar nicht für den spanischen Standard. Auch damit wirst du vermutlich nicht Weltmeister. Und auch hier kann man eben vermuten, dass dann irgendwann das Fehlen von Rodri (Carvajal) trotz der Kadertiefe nicht mehr kompensiert werden kann. Und sowohl gegen Deutschland bei der EM als auch gegen Frankreich hat man Spiele dem Gegner in die Hand gegeben, nachdem die besten Offensivspieler ausgetauscht wurden (wobei in beiden Spielen (selbst bei dem 5-1-Stand gegen Frankreich) der Gegner schon zuvor mitgehalten hat, bzw Torchancen hatte (Frankreich)). Kadertiefe: ja. Problemlose Kompensation bestimmter Ausfälle: nein.
Bei beiden Teams sah das natürlich jetzt dennoch ganz gut aus, weil die Offensive eben immer noch da und für Tore gut war, aber wenn die auf pragmatische und bestbesetzte Engländer und Argentinier prallen (oder eben Portugiesen), sehe ich mit den Ausfällen eher den Gegner vorne.
Daher, wenn schon diese Teams mit Ausfällen Dinge produzieren, die unüblich sind (Flut an Gegentoren oder Chancen für den Gegner), dann ist das, was die deutsche Mannschaft gezeigt hat, eben leider das Erwartbare, auch wenn man immer anderes hofft.
Mit dem Viertelfinale hatten diese vier Teams jetzt vier Spiele gegen starke Gegner in diesem Halbjahr.
Die Bilanz:
Portugal: 2-1-1
Spanien: 1-3-0
Frankreich: 2-0-2
Deutschland: 1-1-2
Man sieht, dass das alles sehr eng ist, selbst ein Team wie Spanien hat für Siege zu kämpfen, wenn nicht alle an Bord sind. Insofern: der Abstand ist da, hängt aber vielleicht tatsächlich doch noch mehr von den aus der ersten Elf verfügbaren Spieler ab, als einem lieb wäre.
Nachdem nach dem Final-Four jetzt in vielen Beitraägen rund um die Spiele ein riesiger Graben zwischen dem deutschen Team und den drei anderen Mannschaften gesehen wird, mal meine Gedanken dazu.
Ich habe es im "Weg-zur-WM-2026"-Thread schon geschrieben: relativ zum Kader hatten die Deutschen mit Sicherheit die heftigsten Ausfälle. Und schaute man sich die vier Kader des Turniers an, dann hatte den Deutschland den schwächsten Kader. Insofern ist das Ergebnis nicht überraschend.
Aber: gerade bei Spanien und Frankreich konnte man doch sehen, dass diese, selbst mit ihre mythologisch beschworenen Kadertiefe, Probleme bekommen, falls Spieler fehlen.
Bei den Franzosen wird teilweise so getan, als hätten sie keinen Bock gehabt, während die Deutschen am Anschlag gespielt hätten. Warum nicht beide so gut, wie sie es eben konnten oder beide nicht voll motviert?
Es war mit Sicherheit nicht die Absicht Frankreichs, der deutschen B-11 21 Abschlüsse (etlich davon in bester Position) zu gewähren. Und vermutlich war es auch nicht die Absicht, den Spaniern Chancen für 10 Tore zu ermöglichen. Das ist alles, nur nicht das, was Dechamps in den letzten 13 Jahren hat spielen lassen. Man konnte da sehr gut sehen, dass die auch Schwierigkeiten haben, wenn Leute nicht da sind. Nur ist der Restkader halt immer noch besser als der Restkader der Deutschen es war.
Spanien hat in den vier NL-Spielen dieses Jahres gegen Topgegner (NED, FRA, POR) in jedem Spiel mindestens zwei Tore gefressen - insgesamt 10. Das ist doch nicht gut, schon gar nicht für den spanischen Standard. Auch damit wirst du vermutlich nicht Weltmeister. Und auch hier kann man eben vermuten, dass dann irgendwann das Fehlen von Rodri (Carvajal) trotz der Kadertiefe nicht mehr kompensiert werden kann. Und sowohl gegen Deutschland bei der EM als auch gegen Frankreich hat man Spiele dem Gegner in die Hand gegeben, nachdem die besten Offensivspieler ausgetauscht wurden (wobei in beiden Spielen (selbst bei dem 5-1-Stand gegen Frankreich) der Gegner schon zuvor mitgehalten hat, bzw Torchancen hatte (Frankreich)). Kadertiefe: ja. Problemlose Kompensation bestimmter Ausfälle: nein.
Bei beiden Teams sah das natürlich jetzt dennoch ganz gut aus, weil die Offensive eben immer noch da und für Tore gut war, aber wenn die auf pragmatische und bestbesetzte Engländer und Argentinier prallen (oder eben Portugiesen), sehe ich mit den Ausfällen eher den Gegner vorne.
Daher, wenn schon diese Teams mit Ausfällen Dinge produzieren, die unüblich sind (Flut an Gegentoren oder Chancen für den Gegner), dann ist das, was die deutsche Mannschaft gezeigt hat, eben leider das Erwartbare, auch wenn man immer anderes hofft.
Mit dem Viertelfinale hatten diese vier Teams jetzt vier Spiele gegen starke Gegner in diesem Halbjahr.
Die Bilanz:
Portugal: 2-1-1
Spanien: 1-3-0
Frankreich: 2-0-2
Deutschland: 1-1-2
Man sieht, dass das alles sehr eng ist, selbst ein Team wie Spanien hat für Siege zu kämpfen, wenn nicht alle an Bord sind. Insofern: der Abstand ist da, hängt aber vielleicht tatsächlich doch noch mehr von den aus der ersten Elf verfügbaren Spieler ab, als einem lieb wäre.
In Bestbesetzung ist Deutschland gegen jeden Gegner konkurrenzfähig und kann auch um den WM-Titel spielen. Hinter der Bestbesetzung und den ersten 13-14 Spielern wird die Qualität dünn. Aktuelle können die zwei besten Fußballer im Kader Musiala und Wirtz nicht annähernd ersetzt werden. Das gilt zwar auch für die jeweils Besten im Kader von Spanien und Frankreich, doch hier fällt der Qualitätsunterschied geringer aus. Bei Spanien kann Olmo für Yamal auf RA spielen und Zubimendi ist auf der Sechs auf höherem Niveau als Groß oder Andrich (die spanische Gegentorflut ist dem Defensivverhalten und der Schwäche in der IV geschuldet).
Bei Frankreich gibt es ohne Mbappé und Saliba immer noch Qualität auf dem Platz.
10.06.2025 - 19:56 Uhr
Zitat von Jonah21
Da du die damaligen U21 Europameister angesprochen hast, habe ich mir nochmal die damaligen Jahrgänge angeschaut und es ist wirklich bemerkenswert wie viele gute und teils Weltklasse Spieler in den Jahrgängen 1988-1990 hervorgebracht wurden .
1988: Höwedes, Boateng,Schmelzer,Özil,Hummels,Sahin
1989:Badstuber,Reus,Müller,Sven und Lars Bender
1990: Kroos,Gündogan,Hector,Schürrle
Generell kann man die Zeit 2009-2014 wahrscheinlich als den Höhepunkt des deutschen Fußballs bezeichnen. U21 Em Sieger 2009, 3 bei der WM 2010, spannende Liga da Dortmund den Bayern ordentlich Konkurrenz machte ,das verlorene Finale dahoam 2012 und 2013 das deutsche CL Finale und schließlich der WM Sieg 2014.
Zitat von BillyReina1972
Wir wurden ja Mitte der 00er Jahre für unsere Leistungszentren und unsere Ausbildung gelobt. Auch dafür, sehr junge Spieler bereits sehr früh zu integrieren.
Dieses Prinzip ist leider immer mehr abhanden gekommen! Wir hatten die goldene Generation der U21 EM Sieger von 2009, auf deren Fundament man 2014 den WM Titel gewann!
Drum herum herrschte dann aber oft Stillstand! Ich hatte im Vorfeld des Confed Cups wirklich gehofft, dass Jogi Löw wieder mehr in Sachen Fußball Lehrer arbeitet! Die damalige Perspektivmannschaft hatte Qualität und spielte teilweise wirklich brilliant schönen Fußball.
Leider hat man bei der WM 18 nicht darauf aufgebaut.
Problem sind auch die Liga Vereine, die einfach schlicht den Mut verloren haben, mal wieder eigene Talente zu unterstützen. Louis Van Gaal machte das bei den Bayern 2009 wirklich vorbildlich, als er verstärkt auf Akademie Spieler setzte.
Heute muss es ja jährlich der nächste 100Mio. Transfer sein.
Deswegen sind uns aktuell Spanien, Frankreich und England in der Hinsicht überlegen.
Auch lässt man in vielen Ländern jüngeren Spielern mehr Freiräume für individuelle Klasse. Bei uns versucht man eher Spieler in ein fertiges Korsett zu pressen-egal ob es passt oder nicht.
Wir wurden ja Mitte der 00er Jahre für unsere Leistungszentren und unsere Ausbildung gelobt. Auch dafür, sehr junge Spieler bereits sehr früh zu integrieren.
Dieses Prinzip ist leider immer mehr abhanden gekommen! Wir hatten die goldene Generation der U21 EM Sieger von 2009, auf deren Fundament man 2014 den WM Titel gewann!
Drum herum herrschte dann aber oft Stillstand! Ich hatte im Vorfeld des Confed Cups wirklich gehofft, dass Jogi Löw wieder mehr in Sachen Fußball Lehrer arbeitet! Die damalige Perspektivmannschaft hatte Qualität und spielte teilweise wirklich brilliant schönen Fußball.
Leider hat man bei der WM 18 nicht darauf aufgebaut.
Problem sind auch die Liga Vereine, die einfach schlicht den Mut verloren haben, mal wieder eigene Talente zu unterstützen. Louis Van Gaal machte das bei den Bayern 2009 wirklich vorbildlich, als er verstärkt auf Akademie Spieler setzte.
Heute muss es ja jährlich der nächste 100Mio. Transfer sein.
Deswegen sind uns aktuell Spanien, Frankreich und England in der Hinsicht überlegen.
Auch lässt man in vielen Ländern jüngeren Spielern mehr Freiräume für individuelle Klasse. Bei uns versucht man eher Spieler in ein fertiges Korsett zu pressen-egal ob es passt oder nicht.
Da du die damaligen U21 Europameister angesprochen hast, habe ich mir nochmal die damaligen Jahrgänge angeschaut und es ist wirklich bemerkenswert wie viele gute und teils Weltklasse Spieler in den Jahrgängen 1988-1990 hervorgebracht wurden .
1988: Höwedes, Boateng,Schmelzer,Özil,Hummels,Sahin
1989:Badstuber,Reus,Müller,Sven und Lars Bender
1990: Kroos,Gündogan,Hector,Schürrle
Generell kann man die Zeit 2009-2014 wahrscheinlich als den Höhepunkt des deutschen Fußballs bezeichnen. U21 Em Sieger 2009, 3 bei der WM 2010, spannende Liga da Dortmund den Bayern ordentlich Konkurrenz machte ,das verlorene Finale dahoam 2012 und 2013 das deutsche CL Finale und schließlich der WM Sieg 2014.
Der Resetknopf muss "erfolgreich" gedrückt werden, um eine neue Ära einzuleiten.
17.10.2025 - 10:32 Uhr
Bin mal gespannt, wer noch alles bei der WM dabei sein wird oder noch in den Playoffs scheitert!
Weil in in Nord und Mittelamerika mit den USA, Kanada und Mexiko drei Big Player als Gastgeber dabei sind, wird es da wohl wahrscheinlich ein paar Neulinge geben-Surinam, Curaçao oder Teams, die lange nicht mehr dabei waren. Etwa Jamaika!
Teams wie Costa Rica sind ja etwas überraschend hinten an.
Südamerika könnte Bolivien reinrutschen. Zuletzt 1994 dabei.
Europa finde ich die Quali der Färöer Inseln sehr stark! Platz 3.
Afrika hat mit Gabun und DR Kongo auch einen potentiellen Neuling bzw Team, welches Jahrzehnte nicht dabei war, am Start.
Ansonsten ist Südafrika qualifiziert. Auch lange nicht mehr dabei gewesen.
Asien stellt mit Jordanien und Usbekistan zwei absolute Überraschungen.
Der Irak steht in Quali Runde 5 gegen die VAE.
Ozeanien Neuseeland. Die All Whites zuletzt 2010 dabei. Damals ja sehr achtbar geschlagen.
Negative Überraschungen waren für mich die beiden eigentlich hocheingestuften Afrika Teams Nigeria und Kamerun.
In Europa eindeutig Schweden und Serbien.
Amerika wahrscheinlich Chile, deren letzter Platz wirklich blamabel ist.
Weil in in Nord und Mittelamerika mit den USA, Kanada und Mexiko drei Big Player als Gastgeber dabei sind, wird es da wohl wahrscheinlich ein paar Neulinge geben-Surinam, Curaçao oder Teams, die lange nicht mehr dabei waren. Etwa Jamaika!
Teams wie Costa Rica sind ja etwas überraschend hinten an.
Südamerika könnte Bolivien reinrutschen. Zuletzt 1994 dabei.
Europa finde ich die Quali der Färöer Inseln sehr stark! Platz 3.
Afrika hat mit Gabun und DR Kongo auch einen potentiellen Neuling bzw Team, welches Jahrzehnte nicht dabei war, am Start.
Ansonsten ist Südafrika qualifiziert. Auch lange nicht mehr dabei gewesen.
Asien stellt mit Jordanien und Usbekistan zwei absolute Überraschungen.
Der Irak steht in Quali Runde 5 gegen die VAE.
Ozeanien Neuseeland. Die All Whites zuletzt 2010 dabei. Damals ja sehr achtbar geschlagen.
Negative Überraschungen waren für mich die beiden eigentlich hocheingestuften Afrika Teams Nigeria und Kamerun.
In Europa eindeutig Schweden und Serbien.
Amerika wahrscheinlich Chile, deren letzter Platz wirklich blamabel ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BillyReina1972 am 17.10.2025 um 10:33 Uhr bearbeitet
18.03.2026 - 01:38 Uhr
Das ist jetzt zwar nicht direkt der Weg zur WM.
Aber nun wurde der Afrikacup am grünen Tisch entschieden.
Aber nun wurde der Afrikacup am grünen Tisch entschieden.
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