DFB und DFB-Teams

Blick auf die Konkurrenz

05.11.2015 - 20:22 Uhr
Blick auf die Konkurrenz |#511
11.06.2026 - 00:31 Uhr
Keine der Top Nationen macht in den Testspielen gerade den Eindruck deutlich weiter als das DFB Team zu sein. Das zeigt aber auch, dass durchwachsende Leistungen in der Turniervorbereitung einfach normal und wenig aussagekräftig sind.

Am überzeugendsten lesen sich die beiden Ergebnisse der Belgier: 2:0 gegen Kroatien, 5:0 gegen Tunesien.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Marcelinho1000 am 11.06.2026 um 00:36 Uhr bearbeitet
Blick auf die Konkurrenz |#512
15.06.2026 - 22:55 Uhr
Man kann die Mannschaften von Curacao und Kap Verde nicht direkt vergleichen, denn gerade Kap Verde hat ne gute Truppe zusammen und es war auch schon vorher bekannt, dass die was können. Kein Wunder, denn auch da spielen gut ausgebildete Profis aus europäischen Profiligen - was allerdings auch für Curacao gilt.

Beide Mannschaften haben mit vielen Beinen verteidigt, aber Advocaat hat den Fehler gemacht mehr mitspielen zu wollen, was ihm zwar den Genuss des ersten WM-Tores für Curacao brachte, aber eben auch zu der hohen Niederlage führte.

Und trotzdem kann man durchaus Vergleiche zwischen dem Spanienspiel und dem deutschen Spiel gegen Curacao ziehen. Denn im Spiel gegen eine sortierte Deffnsive ist den Spaniern wirklich nichts eingefallen. 6 Spieler im Halbkreis außerhalb des 16ers, Querpässe über alle Stationen von ganz links nach ganz rechts und zurück. Ganz anders das deutsche Spiel: Wir sind ja aus den letzten Jahren auch mit diesem endlosen Querpassfeuerwerk vertraut. Aber gestern ist das überhaupt nicht passiert, unser Spiel war viel variabler und vor allem wurde in jeder Situation wenn möglich die vertikale Lösung gesucht. Und zwar von jedem. Das war schon ein Riesenunterschied im Vergleich zu den Spaniern, denen es überhaupt nicht gelungen ist, mal mit Dribblings, Steckpässen oder Doppelpässen für Gefahr zu sorgen. Das alles plus einige Weitschüsse und sogar Konter nach (Gegen-)pressing haben wir gestern gegen Curacao gesehen. Dazu noch gute Standards.

Mittlerweile können alle verteidigen, ausgebildet dazu sind sie mittlerweile alle. Und wenn es dann gut klappt, ein bisschen Glück dabei ist und vielleicht ein Sahnetag des Torwarts dazu kommt, können alle mittlerweile für echte Überraschungen sorgen. Wenn man aber so variabel und mit entsprechendem Einsatz auftritt wie die Deutschen gestern, haben solche Mannschaften es weiterhin schwer. Schön, dass man das auch mal einer deutschen Mannschaft attestieren kann.
Blick auf die Konkurrenz |#513
17.06.2026 - 17:14 Uhr
Ich frage mich,ob es diese "Trainingseinheiten" wie man einen Abwehrriegel am besten knackt als WM Spiel braucht.

Für den Zuschauer ermüdend, für die Spieler auch nicht prickelnd, erhöhte Verletzungsgefahr und wenn alle sog. Kleinen einen Punkt erkämpft haben, lässt auch bei denen die Freude an der WM nach.

Von den 32 Mannschaften in der KO Runde werden vermutlich höchstens 2 "Kleine" sein, vielleicht auch gar keine.

Für mich ist dies eine gelungene Werbeaktion der FIFA in den Ländern, die bisher ,fast, immer nur zuschauen dürften. Aber eine Weltmeisterschaft ist das noch nicht.

•     •     •


Ich reagiere nur auf sachliche Kritik
Blick auf die Konkurrenz |#514
17.06.2026 - 17:33 Uhr
Diese Kritik an der Erhöhung der Teilnehmerzahl ist aber auch ziemlich geschichtsvergessen.
1982 hat man sich sehr darüber aufgeregt, dass man auf 24 erhöht und die ganzen Exoten einlädt, womit man das Niveau senken würde. Die späteren Finalteilnehmer haben die Exoten ihrer Gruppen dann per Tordifferenz und der Schande von Gijon hinter sich gelassen.
Vier Jahre später hatte dann auch schon die erste afrikanische Mannschaft die K.O.-Runde erreicht.
Von der Regelung, dass Gruppendritte weiterkommen (also auch damals nur ein Drittel der Teams ausscheidet) profitierten vor allem die nicht so ganz ausgewiesenen Exoten Italien und Argentinien, die als Gruppendritte noch das Endspiel erreichten.

Die gleichen Vorwürfe, dass man damit die WM entwerte, hörte man dann 1998, als man schon nach 16 Jahren wieder das Teilnehmerfeld erhöhte und man die Teilnehmerzahl damit innerhalb von 16 Jahren verdoppelt hat. Auch hier wurde das belächelt, nur um dann 28 Jahre später das 32-Feld mit den selben Argumenten, mit denen man es 1998 noch abgelehnt hatte, mit Klauen und Zähnen zu verteidigen.

Ich bin auch kein Fan dieser Turnierbäume mit Gruppendritten, aber zu sagen, dass ist keine WM, finde ich sehr europazentriert.

Nebenbei: Eine WM, bei der lediglich mehr Länder aus aller WELT mitspielen, ist ein kleinerer Etikettenschwindel als ein CHAMPIONS LEAGUE, für deren Teilnahme man kein Champion sein muss.
Gefühlt 75% der Teams, die CL spielen, spielten früher im UEFA-Cup, der von Franz Beckenbauer ja mal als Cup der Verlierer betitelt wurde.

•     •     •

Wer hilft mir bei der Identifikation des folgenden typischen tm.de-Geräuschs?

„KLIRR“

Ich konnte es bisher eingrenzen auf:

a) zwei aufeinanderprallende Einzeiler
oder
b) ein Glashaus

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dreisambock am 17.06.2026 um 17:35 Uhr bearbeitet
Blick auf die Konkurrenz |#515
17.06.2026 - 17:48 Uhr
Ich bin auch immer noch der Ansicht, dass die Qualität nicht verwässert wurde, weil die Verbesserung der Qualität in der Breite seit 1998 enorm zugenommen hat. 1998 beim ersten Turnier waren die Japaner zum ersten Mal dabei und chancenlos. Mittlerweile sind sie Stammgast in den KO-Runden, und dass Südkorea Tschechien schlägt ist schon längst keine Überraschung mehr. Die Erhöhung der Quote der afrikanischen Teams ist ebenfalls gerechtfertigt entsprechend des Qualitätsniveaus im Vergleich zu Europa.

Auch im 32er Feld waren immer Mannschaften wie Trinidad, Panama oder Jamaica dabei, mal mehr, mal weniger konkurrenzfähig. Aber von diesen ganz großen Außenseitern gibt es auch jetzt maximal eine Mannschaft pro Gruppe, so gesehen ändert sich da nichts. Die deutsche Gruppe zum Beispiel hat ganz klar übliche WM-Qualität und das gilt für alle anderen Gruppen ebenso.

Mich stört jedoch der Modus an sich, dafür ist 48 im Vergleich zu den 32 leider eine krumme Zahl. Außerdem sind es zuviele Spiele. Also: Qualitätsmäßig ergibt die Aufstockung Sinn, für den Turnierverlauf finde ich es nicht gut.
Blick auf die Konkurrenz |#516
17.06.2026 - 21:19 Uhr
Zitat von matteagle95
Ich bin auch immer noch der Ansicht, dass die Qualität nicht verwässert wurde, weil die Verbesserung der Qualität in der Breite seit 1998 enorm zugenommen hat. 1998 beim ersten Turnier waren die Japaner zum ersten Mal dabei und chancenlos. Mittlerweile sind sie Stammgast in den KO-Runden, und dass Südkorea Tschechien schlägt ist schon längst keine Überraschung mehr. Die Erhöhung der Quote der afrikanischen Teams ist ebenfalls gerechtfertigt entsprechend des Qualitätsniveaus im Vergleich zu Europa.

Auch im 32er Feld waren immer Mannschaften wie Trinidad, Panama oder Jamaica dabei, mal mehr, mal weniger konkurrenzfähig. Aber von diesen ganz großen Außenseitern gibt es auch jetzt maximal eine Mannschaft pro Gruppe, so gesehen ändert sich da nichts. Die deutsche Gruppe zum Beispiel hat ganz klar übliche WM-Qualität und das gilt für alle anderen Gruppen ebenso.

Mich stört jedoch der Modus an sich, dafür ist 48 im Vergleich zu den 32 leider eine krumme Zahl. Außerdem sind es zuviele Spiele. Also: Qualitätsmäßig ergibt die Aufstockung Sinn, für den Turnierverlauf finde ich es nicht gut.

Da das komplette Teilnehmerfeld des bisherigen Modus in die K.O.-Runde kommt, ist die Wahrscheinlichkeit für das Ausscheiden eines großen Namens in der Vorrunde geringer als früher, egal wie schlecht dieses Team spielt.
Blick auf die Konkurrenz |#517
17.06.2026 - 21:52 Uhr
Zitat von Schilkseeschnack
Zitat von matteagle95

Ich bin auch immer noch der Ansicht, dass die Qualität nicht verwässert wurde, weil die Verbesserung der Qualität in der Breite seit 1998 enorm zugenommen hat. 1998 beim ersten Turnier waren die Japaner zum ersten Mal dabei und chancenlos. Mittlerweile sind sie Stammgast in den KO-Runden, und dass Südkorea Tschechien schlägt ist schon längst keine Überraschung mehr. Die Erhöhung der Quote der afrikanischen Teams ist ebenfalls gerechtfertigt entsprechend des Qualitätsniveaus im Vergleich zu Europa.

Auch im 32er Feld waren immer Mannschaften wie Trinidad, Panama oder Jamaica dabei, mal mehr, mal weniger konkurrenzfähig. Aber von diesen ganz großen Außenseitern gibt es auch jetzt maximal eine Mannschaft pro Gruppe, so gesehen ändert sich da nichts. Die deutsche Gruppe zum Beispiel hat ganz klar übliche WM-Qualität und das gilt für alle anderen Gruppen ebenso.

Mich stört jedoch der Modus an sich, dafür ist 48 im Vergleich zu den 32 leider eine krumme Zahl. Außerdem sind es zuviele Spiele. Also: Qualitätsmäßig ergibt die Aufstockung Sinn, für den Turnierverlauf finde ich es nicht gut.

Da das komplette Teilnehmerfeld des bisherigen Modus in die K.O.-Runde kommt, ist die Wahrscheinlichkeit für das Ausscheiden eines großen Namens in der Vorrunde geringer als früher, egal wie schlecht dieses Team spielt.


Ja, das stimmt. Dafür denke ich, dass viele größere Namen im Sechzehntelfinale rausfallen.

Ich finde den Modus auch blöd, freue mich aber über die zusätzlichen Farbkleckse, die so eine WM oft auch ausmachen. Und der größere Anteil von Nichteuropäern ist jetzt einfach auch langsam überfällig. Die Alternative wäre, bei 32 Teams zu bleiben und den Europäern Plätze wegzunehmen, ähnlich wie bei der U20 oder U17 WM. Aber das wäre wohl nicht machbar gewesen.

Trotzdem wäre mir der alte Modus lieber gewesen, denn über 100 Spiele braucht einfach kein Mensch.
Blick auf die Konkurrenz |#518
17.06.2026 - 23:23 Uhr
Zitat von matteagle95
Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von matteagle95

Ich bin auch immer noch der Ansicht, dass die Qualität nicht verwässert wurde, weil die Verbesserung der Qualität in der Breite seit 1998 enorm zugenommen hat. 1998 beim ersten Turnier waren die Japaner zum ersten Mal dabei und chancenlos. Mittlerweile sind sie Stammgast in den KO-Runden, und dass Südkorea Tschechien schlägt ist schon längst keine Überraschung mehr. Die Erhöhung der Quote der afrikanischen Teams ist ebenfalls gerechtfertigt entsprechend des Qualitätsniveaus im Vergleich zu Europa.

Auch im 32er Feld waren immer Mannschaften wie Trinidad, Panama oder Jamaica dabei, mal mehr, mal weniger konkurrenzfähig. Aber von diesen ganz großen Außenseitern gibt es auch jetzt maximal eine Mannschaft pro Gruppe, so gesehen ändert sich da nichts. Die deutsche Gruppe zum Beispiel hat ganz klar übliche WM-Qualität und das gilt für alle anderen Gruppen ebenso.

Mich stört jedoch der Modus an sich, dafür ist 48 im Vergleich zu den 32 leider eine krumme Zahl. Außerdem sind es zuviele Spiele. Also: Qualitätsmäßig ergibt die Aufstockung Sinn, für den Turnierverlauf finde ich es nicht gut.

Da das komplette Teilnehmerfeld des bisherigen Modus in die K.O.-Runde kommt, ist die Wahrscheinlichkeit für das Ausscheiden eines großen Namens in der Vorrunde geringer als früher, egal wie schlecht dieses Team spielt.


Ja, das stimmt. Dafür denke ich, dass viele größere Namen im Sechzehntelfinale rausfallen.

Ich finde den Modus auch blöd, freue mich aber über die zusätzlichen Farbkleckse, die so eine WM oft auch ausmachen. Und der größere Anteil von Nichteuropäern ist jetzt einfach auch langsam überfällig. Die Alternative wäre, bei 32 Teams zu bleiben und den Europäern Plätze wegzunehmen, ähnlich wie bei der U20 oder U17 WM. Aber das wäre wohl nicht machbar gewesen.

Trotzdem wäre mir der alte Modus lieber gewesen, denn über 100 Spiele braucht einfach kein Mensch.

Es geht um Gewinnmaximierung. Bei der nächsten WM könnten es anlässlich des 100-jährigen Jubiläums 64 Teilnehmer sein.
Blick auf die Konkurrenz |#519
18.06.2026 - 08:00 Uhr
Ich glaube Gewinnmaximierung, oder eher der Wunsch nach unbegrenztem Wachstum, ist einer von zwei Punkten. Der andere vielleicht genauso wichtige wäre das Sichern von Stimmen für Infantino aus den kleineren Verbänden Afrikas, Asiens und der Karibik. Das hatte Blatter ja auch schon versucht.
Blick auf die Konkurrenz |#520
18.06.2026 - 14:48 Uhr
https://www.kicker.de/einreise-verwehrt-wahi-fehlt-der-elfenbeinkueste-gegen-deutschland-1229177/artikel

Elye Wahi darf nicht nach Kanada einreisen, offenes Verfahren wegen Manipulationsverdacht.
War gegen Ecuador einer der Schwächeren, aber trotzdem eine Option weniger.
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