Die Couchingzone
13.08.2010 - 13:19 Uhr
22.08.2014 - 18:24 Uhr
Herrliches Coaching! Großes Kino...wobei ich mich an beschriebene Zeit nur noch sehr dunkel erinnern kann. Zeigt, dass die 5 vorne noch weit weg ist
23.08.2014 - 15:25 Uhr
Nun, Tony Marshall hat den 10-kleine-Jägermeister-Song zwar nie gesungen, doch wie sagt man so schön: Er hat ihn gelebt. Bestimmt schon etliche Male...
Klasse Coaching aus der Frühzeit der Fußballkommerzialisierung.
Unbedingt erinnert sei hier noch an die legendäre Anzeigenserie "Ich trinke Jägermeister, weil..." Ich glaube, es gab über 1400 Varianten.
In Erinnerung geblieben ist mir eine gezeichnete Verarschung von Walter Moers: "Ich saufe Jägermeister, weil meine Alte Hängetitten hat."
Gruß,
Kohlmeyer
Klasse Coaching aus der Frühzeit der Fußballkommerzialisierung.
Unbedingt erinnert sei hier noch an die legendäre Anzeigenserie "Ich trinke Jägermeister, weil..." Ich glaube, es gab über 1400 Varianten.
In Erinnerung geblieben ist mir eine gezeichnete Verarschung von Walter Moers: "Ich saufe Jägermeister, weil meine Alte Hängetitten hat."
Gruß,
Kohlmeyer
23.08.2014 - 15:27 Uhr
Klasse Kohlmeyer, ein tolles Couching. Kurz und knapp, mit dem von dir bekannten Charme. Über die Hängetitten habe ich sehr gelacht. Danke.
28.08.2014 - 01:54 Uhr
Jahrgang 5 - Ausgabe 5
Da der 1. FC Kaiserslautern bereits am Freitag spielt (und ich heute und morgen keine Zeit habe) wird ausnahmsweise bereits Donnerstag morgen gecoucht.
Neue Philosophie und alter Mythos
von running-man
Noch vor wenigen Wochen war von nicht wenigen FCK-Fans in ihrer Stammkneipe, am Fußballplatz oder im Internet mehr und mehr zu hören, sie würde das Ganze um ihren Lieblingsverein kaum noch interessieren, der Verein beginne, ihnen egal zu werden, sie hätten keine Lust mehr, sich dieses Trauerspiel von Mannschaft und Vereinsführung weiter anzuschauen.
Noch vor wenigen Wochen war die Finanzlage ein Ritt auf der Rasierklinge. Das Tafelsilber wurde verscherbelt, die Fananleihe angeknabbert. Das gerade hoch dekorierte Nachwuchsleistungzentrum war dank eines ursprünglich als 05er-Fan bezichtigten, selbsternannten Steuerschützers in seiner Existenz gefährdet. Die Profimannschaft lag danieder, die Torfabrik in die Wüste (bzw den Karneval) geschickt, dafür unzählige unfähige, unvermittelbare, teure Kaderleichen, die nicht einmal auf dem Ramschmarkt abzustoßen waren. Der in weiten Bereichen ebenso unfähige Sonnenkönig auf dem Vorstandsvorsitzenden-Thron hatte sich zwar nach zweijähriger, hartnäckiger Beratungsresistenz dann doch noch einen Sportdirektor ins Boot geholt, aber der war bisher leider nur unterklassig tätig gewesen, verfügte dementsprechend über kein adäquates Netzwerk für hochwertige Spieler und war daher folgerichtig ebenfalls unfähig, einen Kader aufzubauen, dessen Spiele anzuschauen sich gelohnt hätte oder der gar in der Lage sein könnte, den FCK endlich wieder dahin zu bringen, wo er traditionsgemäß hingehört. Wie sollte auch ein unfähiger Vorstandsvorsitzender in der Lage sein, fähige Mitarbeiter zu rekrutieren, zumal sie ja aus Familie und Freundeskreis stammen müssen. Es wurde gefaselt von einem "Philosophiewechsel", was aber nichts anderes war als ein Euphemismus für das Eingeständnis, auf Grund zweijähriger Mißwirtschaft durch eklatante Fehleinkäufe und Verzocken bei der Sponsorensuche kein Geld mehr für notwendige Investitionen zu haben.
Und plötzlich überrennen zehn tapfere FCK-Recken im Hurra-Stil elf Münchener Löwen und auch das norddeutsche Pendant wird unbeschadet deren Aufstiegsambitionen stil- und standesgerecht ohne Punkte vom höchsten Fußballberg Deutschlands gejagt. Die Fieberkurve steigt wieder, die Zuversicht kehrt zurück. Dauerpessimisten, Berufsnörgler, Nepotismus-Rufer und Endzeit-Propheten werden wieder mit Lächeln im Gesicht und Glücksgefühlen im Herzen gesichtet. Die Kurve steht wieder fest hinter dem Team und übertönt spielend jeden Andersgesinnten. Der Süden ist ausverkauft und unterstützt den Westen. Die Funken sprühen und springen über. Die Mannschaft begeistert die Fans, die Fans treiben die Mannschaft an, auf dass sie die Fans begeistern möge. Der Berg bebt, der Betze brennt, der Mythos ist zurück.
Was war geschehen? War das etwa... war dieser... wie hieß das...dieser Philosophiewechsel...?
Nun ja, so ein Philosophiewechsel ist schon eine tolle Sache, beinhaltet er doch mehrere Elemente:
Zunächst die Philosophie - die Liebe zur Weisheit!
Ausgerichtet auf Erkenntnisgewinnung, arbeitend mit der Aufstellung, Prüfung und Verwerfung von Theorien!
Bildung von Thesen, Antithesen und -im Idealfall- Synthesen!
Denken, Nachdenken, Analysieren, Systematisieren!
Logik, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie!
Wahrheit, Falschheit, Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Philosophie eben!
Und dann der Wechsel!
Ein solcher setzt begriffsnotwendig voraus, dass wir bereits bisher eine -oder sogar mehrere- Philosophien hatten. Hatten wir auch Philosophen? Waren Platon oder Aristoteles am Berg? Immanuel Kant oder Martin Heidegger? Oder etwa Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir? Ich habe keinen von ihnen gesehen. Ich bin schlichter Fußballfan und kenne mich in diesen Sphären nicht aus. Aber der letzte Philosoph, den ich im Fritz-Walter-Stadion wahrgenommen habe, führte ganz real einen Aufsteiger zum deutschen Meistertitel, ehe er dann endgültig gen Olymp fuhr, um dort noch Höheres zu bewerkstelligen.
Ich will Runjaic nicht die Bürde auferlegen, zum Rehakles werden zu müssen. Aber einen Plan erwarte ich von ihm, Schupp und Kuntz. Einen solchen scheinen sie zu haben, auch wenn er wesentlich mit aus der (Finanz-) Not geboren wurde. Der Aderlaß im Sturm wurde offensichtlich kompensiert, nicht für zukunftsfähig erachtete Spieler abgegeben, der Kader entschlackt und gezielt mit jungen, "hungrigen" Spielern ergänzt. Das Gehaltsniveau wurde gesenkt und ein Transferüberschuß erwirtschaftet. Die Mannschaft spielt Fußball, das Niveau scheint zu steigen.
Ich sehe tatsächlich einen Plan, eine Strategie, eine Philosophie. Aber ein Kernpunkt von Philosophie ist das ständige Hinterfragen der eigenen Realität, das In-Frage-stellen der eigenen, gewonnenen Erkenntnisse. Mit Spannung erwarte ich das Spiel in Aalen, dem Zweitliga-Waterloo des FCK. Werden die Jungen, Hungrigen kreative Lösungen gegen den schwäbischen Beton finden? Wird die eigene Defensive ohne den Kapitän ausreichende Stabilität aufweisen? Oder werden wir morgen Abend wider unsere Philosophie überdenken müssen?
Gruß aus der Pfalz
Auf der Couch sitzen nach wie vor sechs Denkende, die wissen, dass sie nichts wissen und den werten Leser an diesem Nichts teilhaben lassen möchten.
Da der 1. FC Kaiserslautern bereits am Freitag spielt (und ich heute und morgen keine Zeit habe) wird ausnahmsweise bereits Donnerstag morgen gecoucht.
Neue Philosophie und alter Mythos
von running-man
Noch vor wenigen Wochen war von nicht wenigen FCK-Fans in ihrer Stammkneipe, am Fußballplatz oder im Internet mehr und mehr zu hören, sie würde das Ganze um ihren Lieblingsverein kaum noch interessieren, der Verein beginne, ihnen egal zu werden, sie hätten keine Lust mehr, sich dieses Trauerspiel von Mannschaft und Vereinsführung weiter anzuschauen.
Noch vor wenigen Wochen war die Finanzlage ein Ritt auf der Rasierklinge. Das Tafelsilber wurde verscherbelt, die Fananleihe angeknabbert. Das gerade hoch dekorierte Nachwuchsleistungzentrum war dank eines ursprünglich als 05er-Fan bezichtigten, selbsternannten Steuerschützers in seiner Existenz gefährdet. Die Profimannschaft lag danieder, die Torfabrik in die Wüste (bzw den Karneval) geschickt, dafür unzählige unfähige, unvermittelbare, teure Kaderleichen, die nicht einmal auf dem Ramschmarkt abzustoßen waren. Der in weiten Bereichen ebenso unfähige Sonnenkönig auf dem Vorstandsvorsitzenden-Thron hatte sich zwar nach zweijähriger, hartnäckiger Beratungsresistenz dann doch noch einen Sportdirektor ins Boot geholt, aber der war bisher leider nur unterklassig tätig gewesen, verfügte dementsprechend über kein adäquates Netzwerk für hochwertige Spieler und war daher folgerichtig ebenfalls unfähig, einen Kader aufzubauen, dessen Spiele anzuschauen sich gelohnt hätte oder der gar in der Lage sein könnte, den FCK endlich wieder dahin zu bringen, wo er traditionsgemäß hingehört. Wie sollte auch ein unfähiger Vorstandsvorsitzender in der Lage sein, fähige Mitarbeiter zu rekrutieren, zumal sie ja aus Familie und Freundeskreis stammen müssen. Es wurde gefaselt von einem "Philosophiewechsel", was aber nichts anderes war als ein Euphemismus für das Eingeständnis, auf Grund zweijähriger Mißwirtschaft durch eklatante Fehleinkäufe und Verzocken bei der Sponsorensuche kein Geld mehr für notwendige Investitionen zu haben.
Und plötzlich überrennen zehn tapfere FCK-Recken im Hurra-Stil elf Münchener Löwen und auch das norddeutsche Pendant wird unbeschadet deren Aufstiegsambitionen stil- und standesgerecht ohne Punkte vom höchsten Fußballberg Deutschlands gejagt. Die Fieberkurve steigt wieder, die Zuversicht kehrt zurück. Dauerpessimisten, Berufsnörgler, Nepotismus-Rufer und Endzeit-Propheten werden wieder mit Lächeln im Gesicht und Glücksgefühlen im Herzen gesichtet. Die Kurve steht wieder fest hinter dem Team und übertönt spielend jeden Andersgesinnten. Der Süden ist ausverkauft und unterstützt den Westen. Die Funken sprühen und springen über. Die Mannschaft begeistert die Fans, die Fans treiben die Mannschaft an, auf dass sie die Fans begeistern möge. Der Berg bebt, der Betze brennt, der Mythos ist zurück.
Was war geschehen? War das etwa... war dieser... wie hieß das...dieser Philosophiewechsel...?
Nun ja, so ein Philosophiewechsel ist schon eine tolle Sache, beinhaltet er doch mehrere Elemente:
Zunächst die Philosophie - die Liebe zur Weisheit!
Ausgerichtet auf Erkenntnisgewinnung, arbeitend mit der Aufstellung, Prüfung und Verwerfung von Theorien!
Bildung von Thesen, Antithesen und -im Idealfall- Synthesen!
Denken, Nachdenken, Analysieren, Systematisieren!
Logik, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie!
Wahrheit, Falschheit, Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Philosophie eben!
Und dann der Wechsel!
Ein solcher setzt begriffsnotwendig voraus, dass wir bereits bisher eine -oder sogar mehrere- Philosophien hatten. Hatten wir auch Philosophen? Waren Platon oder Aristoteles am Berg? Immanuel Kant oder Martin Heidegger? Oder etwa Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir? Ich habe keinen von ihnen gesehen. Ich bin schlichter Fußballfan und kenne mich in diesen Sphären nicht aus. Aber der letzte Philosoph, den ich im Fritz-Walter-Stadion wahrgenommen habe, führte ganz real einen Aufsteiger zum deutschen Meistertitel, ehe er dann endgültig gen Olymp fuhr, um dort noch Höheres zu bewerkstelligen.
Ich will Runjaic nicht die Bürde auferlegen, zum Rehakles werden zu müssen. Aber einen Plan erwarte ich von ihm, Schupp und Kuntz. Einen solchen scheinen sie zu haben, auch wenn er wesentlich mit aus der (Finanz-) Not geboren wurde. Der Aderlaß im Sturm wurde offensichtlich kompensiert, nicht für zukunftsfähig erachtete Spieler abgegeben, der Kader entschlackt und gezielt mit jungen, "hungrigen" Spielern ergänzt. Das Gehaltsniveau wurde gesenkt und ein Transferüberschuß erwirtschaftet. Die Mannschaft spielt Fußball, das Niveau scheint zu steigen.
Ich sehe tatsächlich einen Plan, eine Strategie, eine Philosophie. Aber ein Kernpunkt von Philosophie ist das ständige Hinterfragen der eigenen Realität, das In-Frage-stellen der eigenen, gewonnenen Erkenntnisse. Mit Spannung erwarte ich das Spiel in Aalen, dem Zweitliga-Waterloo des FCK. Werden die Jungen, Hungrigen kreative Lösungen gegen den schwäbischen Beton finden? Wird die eigene Defensive ohne den Kapitän ausreichende Stabilität aufweisen? Oder werden wir morgen Abend wider unsere Philosophie überdenken müssen?
Gruß aus der Pfalz
Auf der Couch sitzen nach wie vor sechs Denkende, die wissen, dass sie nichts wissen und den werten Leser an diesem Nichts teilhaben lassen möchten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von running-man am 28.08.2014 um 02:05 Uhr bearbeitet
28.08.2014 - 05:10 Uhr
Wow, running.man, für mich (mal wieder
) das beste Couching ever, das mir ja so was von aus dem Herzen spricht. Exakt so lese ich die Stimmungslage im Moment auch - und genau in dieser Weise entwickelt sich auch die meine in den letzten Wochen. Wahnsinnig gut auf den Punkt gebracht.
Und nach Aalen sehen wir dann wirklich schon etwas klarer. Das ist diesmal kein Punktspiel, das ist ein Charaktertest und die Probe aufs Exempel. Und wenn diese Nagelprobe misslingt, switchen wir einfach wieder zur Endzeitstimmung.
) das beste Couching ever, das mir ja so was von aus dem Herzen spricht. Exakt so lese ich die Stimmungslage im Moment auch - und genau in dieser Weise entwickelt sich auch die meine in den letzten Wochen. Wahnsinnig gut auf den Punkt gebracht. Und nach Aalen sehen wir dann wirklich schon etwas klarer. Das ist diesmal kein Punktspiel, das ist ein Charaktertest und die Probe aufs Exempel. Und wenn diese Nagelprobe misslingt, switchen wir einfach wieder zur Endzeitstimmung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 28.08.2014 um 05:29 Uhr bearbeitet
28.08.2014 - 08:17 Uhr
Na da gehe ich doch mal leicht in die Knie und erkläre diese Ausgabe zu deiner bisher besten (obwohl die letzte auch nicht schlecht war). Jetzt kannst Du nur noch eins tun: Drauflegen!
Den hänge ich mir über die Schreibmaschine. Mich düngt, wir haben ein Juwel gehoben.
Gruß Berti
Zitat von Meistercoucher
Auf der Couch sitzen nach wie vor sechs Denkende, die wissen, dass sie nichts wissen und den werten Leser an diesem Nichts teilhaben lassen möchten.
Auf der Couch sitzen nach wie vor sechs Denkende, die wissen, dass sie nichts wissen und den werten Leser an diesem Nichts teilhaben lassen möchten.
Den hänge ich mir über die Schreibmaschine. Mich düngt, wir haben ein Juwel gehoben.
Gruß Berti
28.08.2014 - 10:04 Uhr
Zitat von Bertikoks
Mich düngt, wir haben ein Juwel gehoben.
Mich düngt, wir haben ein Juwel gehoben.
Na hoffentlich wächst dann auch was aus dich....
Gute Beschreibung der etwas übertriebenen Philosophie-Diskussion, runningman.
28.08.2014 - 10:30 Uhr
Zu Fussball und Philosophie fällt mir doch grad folgendes ein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fballspiel_der_Philosophen
Gibt's auf allen möglichen Videoplattformen anzuschauen.
:)
http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fballspiel_der_Philosophen
Gibt's auf allen möglichen Videoplattformen anzuschauen.
:)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lichtenkiesel am 28.08.2014 um 10:31 Uhr bearbeitet
28.08.2014 - 10:51 Uhr
Wir merken uns:
Wenn der (Betzen-)Berg nicht zum Philosophen kommt, muss der Philosoph eben zum Berg kommen. Oder sich auf die Couch setzen, dem modernen Äquivalent zur Tonne von Diogenes.
Und wer hat all das, was Platon Running-Man hier als Philosophie definiert...
... in einem einzigen Satz fußballphilosophisch auf den Punkt gebracht? Natürlich einer vom Berg:
"Der Ball muss ins Tor. Alles andere ist Kokolores." Aristoteles Ratinho.
Denn wie wir gesehen haben: Nachdem der Ball ein paar Mal im gegnerischen Tor war, haben sich alle wieder lieb. Danke, Ratinho.
Und danke, running-man.
Gott ist tot. Fritz Walter lebt.
Nietzsche Kohlmeyer
Wenn der (Betzen-)Berg nicht zum Philosophen kommt, muss der Philosoph eben zum Berg kommen. Oder sich auf die Couch setzen, dem modernen Äquivalent zur Tonne von Diogenes.
Und wer hat all das, was Platon Running-Man hier als Philosophie definiert...
Zitat von running-man
Zunächst die Philosophie - die Liebe zur Weisheit!
Ausgerichtet auf Erkenntnisgewinnung, arbeitend mit der Aufstellung, Prüfung und Verwerfung von Theorien!
Bildung von Thesen, Antithesen und -im Idealfall- Synthesen!
Denken, Nachdenken, Analysieren, Systematisieren!
Logik, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie!
Wahrheit, Falschheit, Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Philosophie eben!
Zunächst die Philosophie - die Liebe zur Weisheit!
Ausgerichtet auf Erkenntnisgewinnung, arbeitend mit der Aufstellung, Prüfung und Verwerfung von Theorien!
Bildung von Thesen, Antithesen und -im Idealfall- Synthesen!
Denken, Nachdenken, Analysieren, Systematisieren!
Logik, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie!
Wahrheit, Falschheit, Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Philosophie eben!
... in einem einzigen Satz fußballphilosophisch auf den Punkt gebracht? Natürlich einer vom Berg:
"Der Ball muss ins Tor. Alles andere ist Kokolores." Aristoteles Ratinho.
Denn wie wir gesehen haben: Nachdem der Ball ein paar Mal im gegnerischen Tor war, haben sich alle wieder lieb. Danke, Ratinho.
Und danke, running-man.
Gott ist tot. Fritz Walter lebt.
Nietzsche Kohlmeyer
29.08.2014 - 09:22 Uhr
Sehr cool, running-man!
Ist man auf Wilhelm Weischedels philosophischer Hintertreppe auf der letzten Stufe angekommen, erleuchtet den Fußballfan ab sofort ein besonderes Kapitel der Liebe zur Erkenntnis gewinnenden Weisheit. Es gibt den großen Plan. Einfach nur gut!
Übrigens sind die Pflaumen vom Baum der Erkenntnis viel leckerer ...
Cheers
Bahli
Ist man auf Wilhelm Weischedels philosophischer Hintertreppe auf der letzten Stufe angekommen, erleuchtet den Fußballfan ab sofort ein besonderes Kapitel der Liebe zur Erkenntnis gewinnenden Weisheit. Es gibt den großen Plan. Einfach nur gut!
Übrigens sind die Pflaumen vom Baum der Erkenntnis viel leckerer ...
Cheers
Bahli
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