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Die Couchingzone

13.08.2010 - 13:19 Uhr
Die Couchingzone |#1611
11.12.2015 - 11:33 Uhr
Geil!

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"Wenn am Wochenend' die Massen, in die Fußballstadien ziehn,
da kann ich es nicht lassen, mich ziehts zum Betze hin.

Die Stimmung ist dort ganz famos, wie kanns auch anders sein,
und geht das Spiel dann richtig los, stimmen alle mit mir ein:

Olé Olé, Olé Ola, der FCK ist wieder da!
Olé Olé, Olé Ola,
die roten Teufel sind ganz wunderbar!"
Die Couchingzone |#1612
11.12.2015 - 14:15 Uhr
Werter Kohlmeyer,

den letzen Worten von DtD kann ich mich nur anschließen und bedauere mal wieder nicht bewerten zu dürfen.
Hut ab, Merci!

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„Das Größte, was man erreichen kann, ist nicht, nie zu straucheln, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.“ (Nelson Mandela)
„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“ (Oscar Wilde)
„Ein Spiel zu gewinnen ist leichter, wenn man gut spielt, als wenn man schlecht spielt.“ (Johan Cruyff)
„Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen, mit Geld, das wir nicht haben.“ (Richard David Precht)
Die Couchingzone |#1613
11.12.2015 - 14:20 Uhr
Der Weihnachtsmann lässt seine zwei Christbaumkugeln klingeln. Mir klingeln immer noch die Ohren ob dieser intraspektierlichen Weihnachtspredigt.

Alter Drecksack, du ... daumen-hoch

Cheers
Bahli

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You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)
Die Couchingzone |#1614
13.12.2015 - 19:33 Uhr
Hier gibt es wahrlich den ein oder anderen guten Schreiber, aber an Kreativität scheint mir dem Herr Kohlmeyer keiner wirklich (und auf Dauer) das Wasser reichen zu können...
Die Couchingzone |#1615
13.12.2015 - 19:41 Uhr
Zitat von keane16
Hier gibt es wahrlich den ein oder anderen guten Schreiber, aber an Kreativität scheint mir dem Herr Kohlmeyer keiner wirklich (und auf Dauer) das Wasser reichen zu können...


der ruht sich ja auch die ganze Woche aus.

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Ich habe so viele Beiträge bei tm.de, ich könnte dein Leben kaufen.
Die Couchingzone |#1616
13.12.2015 - 19:54 Uhr
Ich verstehe, wenn man die ganze Woche malocht, geht einem die Kreativität verloren!?

Hm, das glaube ich nicht, Tim!

Ich dachte immer, die kommt aus der Tiefe des Raums und man muss sie "nur" erkennen und einfangen. Möglicherweise hat Kohli auch die ein oder andere fähige Muse. Wenn sie dann noch aussieht wie Serendipity...
Die Couchingzone |#1617
16.12.2015 - 10:33 Uhr
Nach diesem Hammer-Couching von Kohlmeier muss ich mich nach Monaten mal wieder einloggen, um eine Wertung abzugeben daumen-hoch

Wobei, ein "lesenswert" reicht da gar nicht aus...

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I tried the capsule and I tried the smoke
I tried to aid escape like normal folk
But I never seemed to get the joke
Die Couchingzone |#1618
18.12.2015 - 09:35 Uhr
Jahrgang 6 - Ausgabe 21: Ein Faust für ein weihnachtliches Halleluja - Konrad F. und sein Bund mit dem roten Teufel
mit einem Gastauftritt von Torsten L. als lieber Knecht

von Butduma


Seine Backe war bereits eingeschlafen und fühlte sich taub an. Elektrische Ameisen bohrten sich durchs dünne Fleisch. Seit einigen Stunden saß Konrad F. nun schon am grob gehobelten Esstisch und stützte seinen Kopf in die rechte Hand. Der Aschenbecher aus Fürther Kristallglas stank und quoll über, oben auf dem Aschehaufen thronte ein Zigarettenstummel, welcher im Halbdunkel wie Erzengel Daniel glühte. Konrad F. sah ihn mit dem starren Blick eines Theologen auf Abwegen an. Er zerbrach sich in der vollgequalmten Bude den dünnen Kopf. Wo führte das alles hin? Wie sollte es weitergehen? Wird er kommen? Wahrscheinlich war er weg… für immer… oder noch schlimmer… es gab ihn gar nicht wirklich.

Er, der Theologie Konrad F., hätte nie diesen unheilvollen Bund mit dem roten Teufel eingehen dürfen. Rastlos war er auf den Fluren des NLZ herumgeirrt, immer auf der Suche nach der richtigen Taktik, dem absoluten Spielverständnis, dem Schlüssel zur unumstößlichen Fußballweisheit. In seinem Schlepptau der etwas hinterfotzige Knecht Braun, der sich vordergründig zwar als lieber Knecht ausgab, in Wirklichkeit aber ein typischer Pälzer Krischer war, welcher seine Freunde den nächstbesten Löwen zum Fraß vorwarf. Bis zu diesem einen Tag im Oktober, an dem sich so vieles ändern sollte…

Hinter den beiden tippelte und trappelte plötzlich ein eitler Pudel über den noch nicht fertiggestellten Laminatboden. Knecht Braun zog Konrad F. an der Kapuze seines Pullis und sprach:

„Bemerkst du, wie in weitem Schneckenkreise
Er um uns her und immer näher jagt?
Und irr ich nicht, so zieht ein Feuerstrudel
Auf seinen Pfaden hinterdrein.“

Ein Pudel mit einem Feuerstrudel. Apfelstrudel wäre besser. Konrad F. beschlich ein ungutes Gefühl. Wollte ihn sein lieber Knecht wieder einmal linken?

„Braun schweig!“, schleuderte er ihm mit eisigem Blick entgegen und entließ ihn mit einem Handstreich aus seinen Diensten. Den Pudel packte er in die Taschen seines Trainingsanzuges und begab sich mit ihm in den Massageraum, wo er die mit weißem Leder gepolsterte Tür fest hinter sich verschloss.

Konrad F. tropfte dem Tier Massageöl in die Augen, damit es seinen Rachen weit öffnete. Nur mit einem Feuerzeug bewaffnet stieg er in die dunkle Öffnung hinab und traf dort nach langem Umherwandern im feuchten Hundeatem auf eine schelmisch grinsende Gestalt. Satan Kuntz, im Volksmund auch Betzebub genannt, wartete in seinem Versteck.

„Das also war des Pudels Kern.“, dachte Konrad F. mehr laut als leise, während sein Zeigfinger, der sich in einen Tintenstift verwandelt hatte, bereits über den Vertrag kreiste, welcher ihm der Oberteufel unter die dürre Nase hielt. Und Schwuppdiwupp erschien wie von Geisterhand das Wort „Profitrainer“ in fetten Lettern auf dem Dokument.

Mit einem großen Puff und viel Schwefelgestank verschwand Satan Kuntz in einer rot-weißen Pyrowolke. Vor ihm waren schon andere IN einem großen Puff verschwunden, doch das war neu! Konrad F. verlor die Besinnung und als er wieder zu sich kam, saß er auf einem roten Sportledersitz am Rande einer grünen Wiese und wusste nicht wie ihm geschehen war. Nur ein leichter Chappi-Duft war Überbleibsel der Vorkommnisse, jedoch irritierte das Konrad F. nicht weiter, immerhin kam dies öfter vor als man denkt .

Konrad F. starrte in den Rauch, der aus seinem engelhaften Zigarettenstummel emporstieg. Vielleicht war es die gerechte Strafe, dass nun in seiner eigenen Ungewissheit sieden musste. Vielleicht hatte er sich durch den Bund mit Satan mitschuldig gemacht, dass er nicht kam. Ja, er war bestimmt weg oder alles war nur eine Ausgeburt seiner kindlichen Fantasie, die nun zum Teufel war.

Eigentlich ging es recht gut los nach der teuflischen Begegnung. Die Leute lagen ihm zu Füßen und huldigten seinen diabolischen Tänzen im Kreide-Rechteck. Allenthalben vernahm man die Aussage: „Der passt wie der Faust aufs Auge!“ Doch der Jubel sollte nicht lange währen, denn Konrad F. hatte sich zu sehr auf die Kämpfen- und Grätschenfrage konzentriert und andere wichtige Dinge wie eine schöne Frisur außer Acht gelassen – die Spitzen wurden stumpf und trafen kaum noch das Tor, ein typischer Fall von Haarsplissbylko. Zudem durchschaute das Volk den unseligen Handel und erkannte mit großer Bauernschläue, dass Satan Kuntz seine krummen Finger im Spiel hatte. Zu oft hatten ihnen die Debitoren-Dämonen aus dem grünen Walde schon übel mitgespielt. Mehr als einmal wurde der Hund angesichts der offensichtlichen Missetaten in der Pfanne verrückt und dann hieß es nur noch: „Neee Kinners, heute gibt’s wieder kein Fleisch zu Weihnachten!“

Konrad F. konnte nur mit vor Entsetzen weit aufgerissenen Augen und fuchtelnden Armen mitansehen, wie die einstige Hölle so lange zufror, bis vom Höllenfeuer nur noch so etwas wie eine lauwarme Bettflasche übrig war. In jenen Tagen, an denen die Dunkelheit über das Licht und die Kälte über den Wärme siegt, geschah es dann: Die Bauern griffen zu Mistgabeln und Plastikklappstühlen und marschierten los.

Konrad F. stellte sich die Frage, ob er eine Mitverantwortung trug. Er sank tief in seinen Stuhl, die Lehne verschwand fast in seinem Rücken, und seine Lungenflügel füllten sich mit unsäglichem Rauch. Die Zeit war Kaugummi... viel Kaugummi. Doch dann öffnete sich mit einem unüberhörbaren Quietschen die Tür am anderen Ende des Raumes. Ein runder Kopf mit Igelfrisur steckte im Spalt und das Blitzen in seinen Augen war Zeichen der Neuigkeiten, welche sich gleich durch Mund und Zunge den Weg ins freie Bahnen sollten. MarK Oh, ein zur eierlegenden Wollmichsau recycelter Ex-Dj, begann zu sprechen:

„Konrad, also der Alte…“

Konrad F. erstarrte.

„Also der Alte… ähm… also genau der da mit dem Bart und dem dicken Bauch und so… also der ist wirklich weg.“

Konrad F. wurde es blümerant. Er hatte versagt. Egal ob es den Weihnachtsmann jemals gab oder auch nicht, jetzt war er auf jeden Fall weg und mit ihm der Glaube an den kleinen Wunschzettel, welchen er liebevoll auf Klopapier gezeichnet hatte. Und während er langsam in die Ohnmacht und vom Stuhl glitt, spielten die Panflöten von Bagdad in seinem Kopf „Schiller die Glocken nie klingen“.

Zwischen den Welten gefangen bemerkte Konrad F. nicht, dass wenige Minuten später ein dicker Mann mit Zipfelmütze durch den Schornstein schoss und mit großer Liebe und Anmut etwas in die Vordertaschen seines Kapuzenpullis stopfte. Es war eine kleine rot-weiße Schatulle von spannendem Inhalt. In Watte gebettet glänzten letzte Patronen, nicht nur eine oder zwei, sondern genau fünf Stück.

In diesem Sinne!

Ba beneen
Butduma

Auf der Couch sitzen Männer mit und ohne Bart, sie erzählen Wahrheiten und Geschichten, welche manchmal ebenfalls mit einem Bart daherkommen. Jedenfalls haben sie erkannt, dass bald Weihnachten und Winterpause ist, weshalb ihre nächstes Geschenk in Form einer Kolumne wohl erst zum nächsten Spieltag zu erwarten… wahrscheinlich freitags gegen zwölf Uhr oder ein wenig früher. Bis dahin wünschen sie allen Leserinnen und Lesern frohe Tage und einen guten Rutsch, insofern dieser schmerzfrei und nicht zu lange ist.

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SAPERE AUDE
- Wage es, weise zu sein -

oder nach Immanuel Kant
"Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Butduma am 18.12.2015 um 09:36 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1619
18.12.2015 - 10:00 Uhr
But, ich will eine Kaffeetasse von dir!

Gruß Berti

•     •     •

Bertikoks - Transfermarkt since 2003. Originalmitgliedsnummer 1686. Keine anonyme Kritik: FCK MGLD 2151
Die Couchingzone |#1620
18.12.2015 - 10:02 Uhr
Ganz toll!
Danke!

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"Das Gras wird gebeten über die Sache zu wachsen. ... Das Gras bitte!!!" [Stefan Kuntz]

NEIN zu RB!
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