Die Couchingzone
13.08.2010 - 13:19 Uhr
21.04.2017 - 14:00 Uhr
Und da ist sie wieder, die berühmte Schere zwischen arm und reich bzw Arm und Reich.
Ich empfehle allen, die nicht in Selbstmitleid versinken möchten, den Film 'Moneyball' anzusehen. Ist zwar nicht alles ganz authentisch, aber es zeigt, dass man auch ohne Geld erfolgreich sein kann.
Im übertragenen Sinne, wir denken und handeln nach wie vor wie ein Erstligist. Das hat Kuntz eindrucksvoll vorgemacht und Stöver mit der Verpflichtung von Korkut und der damit verbundenen Kaderzusammenstellung eindrucksvoll bestätigt.
Ich empfehle allen, die nicht in Selbstmitleid versinken möchten, den Film 'Moneyball' anzusehen. Ist zwar nicht alles ganz authentisch, aber es zeigt, dass man auch ohne Geld erfolgreich sein kann.
Im übertragenen Sinne, wir denken und handeln nach wie vor wie ein Erstligist. Das hat Kuntz eindrucksvoll vorgemacht und Stöver mit der Verpflichtung von Korkut und der damit verbundenen Kaderzusammenstellung eindrucksvoll bestätigt.
21.04.2017 - 17:37 Uhr
Ein Couching, dass uns wohl allen aus der Seele spricht! Hoffe, ich muss dann nicht nächste Woche antizyklisch ein Couching "BERG ZERSETZT GLAUBE!" schreiben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 21.04.2017 um 18:03 Uhr bearbeitet
21.04.2017 - 21:58 Uhr
Passend zur beginnenden Grillsaison well-done auf den Punkt - wer kann der kann
So wie ich in der Schlussphase heute gezittert und gebangt habe, zeigt sich mir, dass das Herz definitiv nicht leer ist - in die Hose ging glücklicherweise auch nichts...
4 Wochen noch Augen zu und durch!
Bitter nur, dass uns mal wieder die Zeit der Planungssicherheit fehlt. Wobei sie der halben Liga fehlt, von daher....
Zitat von Devil_till_Death
Wir dürfen bangen, wir dürfen zittern – aber lasst uns selbstbewusst sein. Die nächsten vier Wochen sind zu wichtig, als dass wir sie mit voller Hose und leerem Herzen durchlaufen dürfen.
Wir dürfen bangen, wir dürfen zittern – aber lasst uns selbstbewusst sein. Die nächsten vier Wochen sind zu wichtig, als dass wir sie mit voller Hose und leerem Herzen durchlaufen dürfen.
So wie ich in der Schlussphase heute gezittert und gebangt habe, zeigt sich mir, dass das Herz definitiv nicht leer ist - in die Hose ging glücklicherweise auch nichts...
4 Wochen noch Augen zu und durch!
Bitter nur, dass uns mal wieder die Zeit der Planungssicherheit fehlt. Wobei sie der halben Liga fehlt, von daher....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 21.04.2017 um 21:59 Uhr bearbeitet
21.04.2017 - 22:00 Uhr
Wieso 4 Wochen? In Bruchsal und zu Hause gegen Reeperbahn gewinnen und wir sind durch. 13 Tage (hoffentlich)!
28.04.2017 - 05:52 Uhr
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Jahrgang 7, Ausgabe 31
CHAOS-LAUTERN IM LICHTE DES ORAKELS
Ein Deutungsversuch
von Newtrial
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Die scheinbare Nicht-Reproduzierbarkeit des Systemverhaltens entsteht durch die Nicht-Reproduzierbarkeit der (exakten) Ausgangsbedingungen, das heißt in chaotischen dynamischen Systemen ist die „starke Kausalität“ nicht gegeben: Ähnliche Ursachen führen nicht zu ähnlichen Wirkungen. (Wikipedia-Orakel)
ERFOLGSREZEPTE
Was wurde am Berg nicht schon alles versucht: „Geld schießt Tore"? Als Motto für uns keine Neuigkeit. Jahrelang ging ein Stefan Kuntz schließlich „All In“, pumpte schwindende finanzielle Ressourcen in den Kader, stellte ungedeckte Schecks auf die Zukunft aus und versuchte, Aufstieg und Erstligaverbleib damit zu erzwingen. Hätte es geklappt, wäre er heute der Held. Hat es aber nicht. Und somit ist er der Depp und vielleicht der Totengräber des Vereins.
Weitere vermeintliche „Erfolgsrezepte“ gefällig? Man hat es mit Erfahrung versucht und Ex-BuLi-Ü-30-Spieler eingekauft. Man hat es mit der jüngsten Mannschaft der Liga versucht. Das Fritzl hat es mit etwas versucht, was es vermutlich für ein modernes Finanz- und Organiationsmanagement hält – „Outsourcing“ von Leistungen an teure, vermeintliche Spezialisten inklusive. Man hat es mit Feng Shui versucht, gemäß der Losung „Wer heilt hat Recht“. Man hat es mit immer neuen Trainern und jährlichen „großen Umbrüchen“ im Kader versucht. Mit erfahrenen Trainerfüchsen und modernen „Laptop“- und Nachwuchstrainern. Und nun versucht man es mit Marketing- und Stimmungskampagnen („Nur Gemeinsam!“), einer Ausgliederung und dem Herbei-Beten und -betteln von Sponsoren, Investoren, Mäzenen oder was auch immer – Hauptsache: frisches Geld! Man beschwört abwechselnd die Tradition und die Anpassung an die moderne, kommerzialisierte Fußballwelt. Und mal versucht man, das Anspruchsniveau im Umfeld zu senken, dann wieder, die Leute anzupeitschen und das mittelfristig „alternativlose“ Ziel „Erste Liga“ zu verkünden. Man hat es mit dem „starken Mann“ in der Vereinsführung versucht und setzt jetzt auf Teamwork. Man hat fast sämtliche Vereinsverantwortliche – teils unentlastet – in die Wüste geschickt. Zuvor hatte man Jahre lang auf „Kontinuität“, auf eine als Abnicken missverstandene "Geschlossenheit" der Verantwortlichen und auf Nibelungentreue (auch der Mitglieder und Fans) gegenüber Stefan Kuntz gesetzt. Dies gepaart mit dessen blindem Aktionismus (Beispiel Wintertransfers). Man hat es mit und ohne Sportdirektor versucht. --- Soll ich weitermachen? Seid ihr noch wach? Kommen euch schon die Tränen?
Die meisten dieser Rezepte haben anderswo irgendwo schon mal gegriffen. Aber: Chaos-Lautern ist eben ein "dynamisches System". Und für diese gilt:
„ÄHNLICHE URSACHEN FÜHREN NICHT ZU ÄHNLICHEN WIRKUNGEN“
Soll heißen: Was anderswo funktioniert, verbrennt am Berg nur allzu oft lediglich die letzten noch verbliebenen Ressourcen. Es scheint, als stünde unser Niedergang in irgendeiner so gar nicht roten Hölle oder bei irgendeinem missgünstigen Fußball-Gott schon längst für alle Zeiten auf einer uralten Tafel in flammenden Symbolen der Verdammnis aufgeschrieben. Und als würden wir dieses Drama im Moment nur nachspielen. Also alles Bad Karma? Oder müssen wir nur tief genug in Vereinsstrukturen und Vereinskultur graben, um den gordischen Knoten endlich durchschlagen und den Weg in eine weite, erfolgreiche und begeisternde Zukunft betreten zu können? Die Antwort auf diese Frage weiß - ja, da staunt ihr, was!? - das Wiki-Orakel:
„DAS VERHALTEN WIRD NICHT DURCH ZUFÄLLIGE ÄUßERE UMSTÄNDE (…) VERURSACHT“
Soll heißen: Diese Suppe haben wir uns höchst selbst eingebrockt! Kein missgünstiger Konkurrenzteufel, der dem roten Teufel-Kollegen eine reinwürgen wollte, war da am Werk. Auch kein verpeilter Fußball-Gott, der uns immer noch übelnimmt, dass er vor längerer Zeit mal von einem meiner Ex-Couching-Kollegen voll eins auf die Zwölf gekriegt hat. Und auch keine „Strukturschwäche“ und sonstige Einflüsse der Kommerzmaschine Fußball. Nicht einmal die bösen Schiris halten am Ende des Tages da den Daumen drauf. Unsere Erfolglosigkeit ist selbst gemacht. Heißt aber auch: Wir können das prinzipiell auch wieder grade biegen. Jedenfalls, wenn es dafür nicht schon zu spät ist.
„DETERMINISTISCHES CHAOS IST EIN IRREGULÄR ERSCHEINENDES, CHAOTISCHES VERHALTEN, WELCHES JEDOCH DEN REGELN EINER DETERMINISTISCHEN DYNAMIK FOLGT“
Soll heißen: Die ganze Scheizze folgt durchaus einer durch uns selbst losgetretenen, kausalen Gesetzmäßigkeit, auch wenn diese eher einem 11-Freunde-und-ihr-Feind-der-Ball-Teufelskreisel gleicht. Und die den Teufelskreisel durchbrechende goldene Regel lautet:
GUTE ARBEIT MACHT SICH BEZAHLT! (Newtrial-Orakel)
Und das, liebe Freunde der Schorle, des Dornfelder Roten und des Pferdefleisches, ist das Einzige, was der FCK in den letzten zehn Jahren NOCH NICHT versucht hat: Einfach mal gute, unspektakuläre Arbeit auf allen Ebenen zugleich abzuliefern.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass die gerade am Vereinsruder befindlichen Leute genau dafür stehen. Um gute Arbeit zu leisten, müssen sie dabei allerdings das, was man in den Sozialwissenschaften Pfadabhängigkeit nennt, beachten, d.h. nicht andere kopieren, sondern passgenaue Lösungen für diesen einzigartigen Verein finden. Spricht doch das Wiki-Orakel:
„DIE SCHEINBARE NICHT-REPRODUZIERBARKEIT DES SYSTEMVERHALTENS ENTSTEHT DURCH DIE NICHT-REPRODUZIERBARKEIT DER (EXAKTEN) AUSGANGSBEDINGUNGEN“
Soll, wie schon gesagt, heißen: Was anderswo funktioniert, läuft im dynamischen System Chaos-Lautern noch lange nicht. Jetzt aber hat uns das Orakel dafür auch den Grund verraten: Es ist so, weil unsere Tradition und das über viele Jahrzehnte gewachsene Umfeld einzigartige Ausgangsbedingungen hervorgebracht haben: Im Guten wie im Schlechten! Also, liebe Verantwortliche: Bastelt uns bitte ein auf unsere Situation zugeschnittenes Ausgliederungskonzept (wurde ja jüngst auch genauso angekündigt), anstatt irgendwas von irgendwem zu übernehmen oder von externen "Experten" ausarbeiten zu lassen. Und setzt in der Kaderentwicklung nicht auf „DIE Jugend“ oder „DIE Routiniers“, sondern holt Spieler, die nicht nur zu uns, sondern vor allem auch zueinander passen, die also tatsächlich zu einem funktionierenden Team zusammenwachsen können. Nicht nur atmosphärisch, sondern vor allem auch sportlich. Dann ist das Mannschafts-Ganze auch irgendwann wieder MEHR als die Summe der Qualität der Einzelspieler, anstatt weniger, wie seit Jahren bei uns der Fall. Und bei aller taktischen Freiheit, die ein Trainer für seine Arbeit benötigt, muss es doch eine unverrückbare Vereinsvorgabe geben, ohne deren Erfüllung er bei uns halt nicht tätig werden oder bleiben kann. Und die lautet:
„WIR WOLLN EUCH KÄMPFEN SEHN!"
Und was uns desillusionierte und dem "Mythos Betze" nachtrauernden Fans angeht, muss die aktuelle Losung lauten:
„WHEN YOU HAVE BURNED SO DEEP WITHIN,
REST THE ASHES, THEN BEGIN"
(Tarja, Eagle Eye)
Euer Newtrial
Sonst NichtsMehr
Jahrgang 7, Ausgabe 31
CHAOS-LAUTERN IM LICHTE DES ORAKELS
Ein Deutungsversuch
von Newtrial
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Die scheinbare Nicht-Reproduzierbarkeit des Systemverhaltens entsteht durch die Nicht-Reproduzierbarkeit der (exakten) Ausgangsbedingungen, das heißt in chaotischen dynamischen Systemen ist die „starke Kausalität“ nicht gegeben: Ähnliche Ursachen führen nicht zu ähnlichen Wirkungen. (Wikipedia-Orakel)
ERFOLGSREZEPTE
Was wurde am Berg nicht schon alles versucht: „Geld schießt Tore"? Als Motto für uns keine Neuigkeit. Jahrelang ging ein Stefan Kuntz schließlich „All In“, pumpte schwindende finanzielle Ressourcen in den Kader, stellte ungedeckte Schecks auf die Zukunft aus und versuchte, Aufstieg und Erstligaverbleib damit zu erzwingen. Hätte es geklappt, wäre er heute der Held. Hat es aber nicht. Und somit ist er der Depp und vielleicht der Totengräber des Vereins.
Weitere vermeintliche „Erfolgsrezepte“ gefällig? Man hat es mit Erfahrung versucht und Ex-BuLi-Ü-30-Spieler eingekauft. Man hat es mit der jüngsten Mannschaft der Liga versucht. Das Fritzl hat es mit etwas versucht, was es vermutlich für ein modernes Finanz- und Organiationsmanagement hält – „Outsourcing“ von Leistungen an teure, vermeintliche Spezialisten inklusive. Man hat es mit Feng Shui versucht, gemäß der Losung „Wer heilt hat Recht“. Man hat es mit immer neuen Trainern und jährlichen „großen Umbrüchen“ im Kader versucht. Mit erfahrenen Trainerfüchsen und modernen „Laptop“- und Nachwuchstrainern. Und nun versucht man es mit Marketing- und Stimmungskampagnen („Nur Gemeinsam!“), einer Ausgliederung und dem Herbei-Beten und -betteln von Sponsoren, Investoren, Mäzenen oder was auch immer – Hauptsache: frisches Geld! Man beschwört abwechselnd die Tradition und die Anpassung an die moderne, kommerzialisierte Fußballwelt. Und mal versucht man, das Anspruchsniveau im Umfeld zu senken, dann wieder, die Leute anzupeitschen und das mittelfristig „alternativlose“ Ziel „Erste Liga“ zu verkünden. Man hat es mit dem „starken Mann“ in der Vereinsführung versucht und setzt jetzt auf Teamwork. Man hat fast sämtliche Vereinsverantwortliche – teils unentlastet – in die Wüste geschickt. Zuvor hatte man Jahre lang auf „Kontinuität“, auf eine als Abnicken missverstandene "Geschlossenheit" der Verantwortlichen und auf Nibelungentreue (auch der Mitglieder und Fans) gegenüber Stefan Kuntz gesetzt. Dies gepaart mit dessen blindem Aktionismus (Beispiel Wintertransfers). Man hat es mit und ohne Sportdirektor versucht. --- Soll ich weitermachen? Seid ihr noch wach? Kommen euch schon die Tränen?
Die meisten dieser Rezepte haben anderswo irgendwo schon mal gegriffen. Aber: Chaos-Lautern ist eben ein "dynamisches System". Und für diese gilt:
„ÄHNLICHE URSACHEN FÜHREN NICHT ZU ÄHNLICHEN WIRKUNGEN“
Soll heißen: Was anderswo funktioniert, verbrennt am Berg nur allzu oft lediglich die letzten noch verbliebenen Ressourcen. Es scheint, als stünde unser Niedergang in irgendeiner so gar nicht roten Hölle oder bei irgendeinem missgünstigen Fußball-Gott schon längst für alle Zeiten auf einer uralten Tafel in flammenden Symbolen der Verdammnis aufgeschrieben. Und als würden wir dieses Drama im Moment nur nachspielen. Also alles Bad Karma? Oder müssen wir nur tief genug in Vereinsstrukturen und Vereinskultur graben, um den gordischen Knoten endlich durchschlagen und den Weg in eine weite, erfolgreiche und begeisternde Zukunft betreten zu können? Die Antwort auf diese Frage weiß - ja, da staunt ihr, was!? - das Wiki-Orakel:
„DAS VERHALTEN WIRD NICHT DURCH ZUFÄLLIGE ÄUßERE UMSTÄNDE (…) VERURSACHT“
Soll heißen: Diese Suppe haben wir uns höchst selbst eingebrockt! Kein missgünstiger Konkurrenzteufel, der dem roten Teufel-Kollegen eine reinwürgen wollte, war da am Werk. Auch kein verpeilter Fußball-Gott, der uns immer noch übelnimmt, dass er vor längerer Zeit mal von einem meiner Ex-Couching-Kollegen voll eins auf die Zwölf gekriegt hat. Und auch keine „Strukturschwäche“ und sonstige Einflüsse der Kommerzmaschine Fußball. Nicht einmal die bösen Schiris halten am Ende des Tages da den Daumen drauf. Unsere Erfolglosigkeit ist selbst gemacht. Heißt aber auch: Wir können das prinzipiell auch wieder grade biegen. Jedenfalls, wenn es dafür nicht schon zu spät ist.
„DETERMINISTISCHES CHAOS IST EIN IRREGULÄR ERSCHEINENDES, CHAOTISCHES VERHALTEN, WELCHES JEDOCH DEN REGELN EINER DETERMINISTISCHEN DYNAMIK FOLGT“
Soll heißen: Die ganze Scheizze folgt durchaus einer durch uns selbst losgetretenen, kausalen Gesetzmäßigkeit, auch wenn diese eher einem 11-Freunde-und-ihr-Feind-der-Ball-Teufelskreisel gleicht. Und die den Teufelskreisel durchbrechende goldene Regel lautet:
GUTE ARBEIT MACHT SICH BEZAHLT! (Newtrial-Orakel)
Und das, liebe Freunde der Schorle, des Dornfelder Roten und des Pferdefleisches, ist das Einzige, was der FCK in den letzten zehn Jahren NOCH NICHT versucht hat: Einfach mal gute, unspektakuläre Arbeit auf allen Ebenen zugleich abzuliefern.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass die gerade am Vereinsruder befindlichen Leute genau dafür stehen. Um gute Arbeit zu leisten, müssen sie dabei allerdings das, was man in den Sozialwissenschaften Pfadabhängigkeit nennt, beachten, d.h. nicht andere kopieren, sondern passgenaue Lösungen für diesen einzigartigen Verein finden. Spricht doch das Wiki-Orakel:
„DIE SCHEINBARE NICHT-REPRODUZIERBARKEIT DES SYSTEMVERHALTENS ENTSTEHT DURCH DIE NICHT-REPRODUZIERBARKEIT DER (EXAKTEN) AUSGANGSBEDINGUNGEN“
Soll, wie schon gesagt, heißen: Was anderswo funktioniert, läuft im dynamischen System Chaos-Lautern noch lange nicht. Jetzt aber hat uns das Orakel dafür auch den Grund verraten: Es ist so, weil unsere Tradition und das über viele Jahrzehnte gewachsene Umfeld einzigartige Ausgangsbedingungen hervorgebracht haben: Im Guten wie im Schlechten! Also, liebe Verantwortliche: Bastelt uns bitte ein auf unsere Situation zugeschnittenes Ausgliederungskonzept (wurde ja jüngst auch genauso angekündigt), anstatt irgendwas von irgendwem zu übernehmen oder von externen "Experten" ausarbeiten zu lassen. Und setzt in der Kaderentwicklung nicht auf „DIE Jugend“ oder „DIE Routiniers“, sondern holt Spieler, die nicht nur zu uns, sondern vor allem auch zueinander passen, die also tatsächlich zu einem funktionierenden Team zusammenwachsen können. Nicht nur atmosphärisch, sondern vor allem auch sportlich. Dann ist das Mannschafts-Ganze auch irgendwann wieder MEHR als die Summe der Qualität der Einzelspieler, anstatt weniger, wie seit Jahren bei uns der Fall. Und bei aller taktischen Freiheit, die ein Trainer für seine Arbeit benötigt, muss es doch eine unverrückbare Vereinsvorgabe geben, ohne deren Erfüllung er bei uns halt nicht tätig werden oder bleiben kann. Und die lautet:
„WIR WOLLN EUCH KÄMPFEN SEHN!"
Und was uns desillusionierte und dem "Mythos Betze" nachtrauernden Fans angeht, muss die aktuelle Losung lauten:
„WHEN YOU HAVE BURNED SO DEEP WITHIN,
REST THE ASHES, THEN BEGIN"
(Tarja, Eagle Eye)
Euer Newtrial
Sonst NichtsMehr
29.04.2017 - 23:20 Uhr
Nach dem heutigen Spiel und in Anbetracht des Schicksals des Gegners, ist es mir lieber diese Saison better fade out auf Platz 12 than burn out in der Relegation.
Und im Sommer muss das Feuer am Schicksalsberg neu entfacht werden. So wie du es beschreibst!
Kluges Couching
Und im Sommer muss das Feuer am Schicksalsberg neu entfacht werden. So wie du es beschreibst!
Kluges Couching
01.05.2017 - 19:31 Uhr
Einmal gelesen und gleich alles verstanden so vong Message her! Bravo Newtrial!
04.05.2017 - 20:18 Uhr
Jahrgang 7, Ausgabe 32: FULL METAL BETZENBERG
von Butduma
STILLGESTANDEN, IHR LEISETRETER!
Immer noch außer Atem? Ihr pumpt ja wie hässliche kleine Maikäfer. Nichts leisten, aber atmen wollen. Solche Schmarotzer habe ich am liebsten in meiner Truppe. Euch werde ich die Flausen schon noch austreiben. Ich bin hier euer einziger Freund und euer größter Feind. Ich bin die Schwiegermutter, die ihr nie hattet, ich bin Flinten-Uschis hässliche Schwester, ich bin euer Albtraum im rot-weißen Tarnfleck. Wenn ich mit euch fertig bin, dann nässt ihr euch schon beim Gedanken an mich ein. Der Generalstab der Fans wurde bereits über euch gebrochen und ich bin sein Exekutor.
STILLGESTANDEN, HABE ICH GESAGT.
Hört auf zu zittern und den Blick geradeaus! Blick geradeaus, Soldat Pollersbeck. Was haben Sie eigentlich beim bayrischen Wachbataillon gelernt? Gardemaß angeboren, aber ein Knick in der Optik. Schauen Sie mich an, Sie Schielschlumpf! Oberst Ehrmann wird Sie schleifen, dass Ihnen springen und fangen vergeht. Konzentration, verdammt nochmal, und den Blick immer auf die gegnerische Kugel gerichtet, damit Ihnen nicht aus Versehen eine davon zwischen die Rippen rutscht. Wäre zwar kein Verlust, aber vielleicht können wir Sie noch dem Feind zur Schwächung unterjubeln.
Da braucht keiner grinsen, ihr Versager. Es wundert mich immer noch, wie dieser erbärmliche Haufen die letzten beiden Manöver erfolgreich bestreiten konnte. Da hat sich der Feind wohl selbst erschossen oder war schon halb tot, als ihr auf ihn getroffen seid.
RÜHRT EUCH…
JA NICHT VON DER STELLE!
Wo ist eigentlich Soldat Koch, Truppe? Ah… da hinten steht das Jüngelchen und schaut auf den Boden. Muss er weinen, der Kleine?
Koch, glauben Sie etwa, dass Sie da unten Kakerlaken erspähen? Die tummeln sich wohl eher in Ihrem Dunstkreis herum. Es wird Zeit, dass Sie mal wieder gescheite Pässe servieren. Mit dem üblichen unappetitlichen Mist kann keiner was anfangen, das schwächt nur die Moral der Truppe. Wenn man schon keine Ehre im schwächlichen Leib hat, dann braucht es wenigstens ein bisschen Moral. Aber was sag ich? Einlullen lassen sie sich vom Feind. Der braucht nur im Negligee am Schlafwagen locken und sie taumeln blindlings hinein. Wären Schläfer nicht gefährliche Leute, dann müsste man euch alle so nennen.
STEHT STRAMM!
Stramm habe ich gesagt. Mein Gott… Sie pumpen ja immer noch, Fähnrich Zoua! Da hat meine tote Großmutter nach drei Stück Käsekuchen mehr Kondition.
Nehmt auch Schwarze in der Truppe auf, haben sie uns gesagt. Die können rennen wie ein Windhund, haben sie gesagt. Wenn ich mir Sie so anschaue, dann wohl eher wie ein hechelnder Labrador vor der Bratwurst. Wie haben Sie das eigentlich an der heimischen Front gemacht, so im Angesicht eines Rudels hungriger Löwen? Bis Sie sich umgedreht haben, hat der Löwe ihnen schon den dicken Hintern abgebissen. Ziehen Sie erst mal weitere Hosen an, dann sind die Beine besser durchblutet und Sie sehen nicht mehr aus wie eine Tucke aus Timbuktu. Beim Kollegen Osawe klappt das mit dem Rennen ja auch. Der springt wie eine Gazelle! Eine blinde Gazelle mit Genickstarre zwar, aber immerhin eine Gazelle.
VOOOORTRETEN…
Mannschaftsführer Halfar. Schauen Sie mich nicht so wehleidig an, Sie abgebrochener Gartenzwerg. Früher wäre man mit Ihrer Frisur und dem Mangel an Zentimetern zum Kloputzen abkommandiert worden, heute führt man die jämmerliche Truppe ins Feld. Sie gehören wohl zu denen, die sich nicht gleich in die Hose scheißen, wenn der Feind schießt. Löblich. Vielleicht sind Sie kein kompletter Versager. Aber ich habe dennoch ein Problem mit Ihnen, Mannschaftsführer Halfar. Sie treffen kein Scheunentor. Wollen Sie den Feind etwa totrennen, Sie verkappter Pazifist? Sie sind hier um zu schießen und zu treffen… schießen… treffen… schießen… treffen…! So eine Scheiße. Oder schaffen Sie wenigstens Munition für die anderen an, damit diese aus allen Rohren ballern können. Und jetzt hopp… wieder zurück in die Reihe, Frodo!
AUFGEPASST!
So… jetzt die Ohren spitzen, Kompanie!
Soldat Gaus, Sie Blödmann! Legen Sie das Messer weg, das war nicht wörtlich gemeint.
Schlottern euch schon die Knie, Truppe? Ich habe euch eine entzückende Gefechtssimulation unter dem schönen Namen „Operation Piratensturm“ mitgebracht. Ausgangslage ist ein Überfall einer nordischen Piratenbande, die mit euch unbekannten Waffen und Taktiken eine Eroberung der Basis „Betze“ anstrebt. Anführer ist der erfahrene Haudegen Ewald – das Schlitzbein – Lienen. Zur Verteidigung stehen euch der zwölfte Mann, eine rot-weiße Wand und der Angriff zur Verfügung. Zielsetzung ist das erfolgreiche Halten der Basis ohne Verluste an Personal und Punkten sowie die Wahrung der Ordnung des 2. Bundesadlers. Bei Niederlage steht der Kompanie unter Umständen ein Biwak in beschissenen Gefilden oder die komplette Auflösung des Standortes ins Haus. Wer von euch Luschen die Bezeichnung „Simulation“ also auf die schmale Schulter nimmt, dem blase ich höchstpersönlich das Betzelied… nachts… im Hochbett!
In diesem Sinne!
Ba beneen
Butduma
In der gepanzerten Couch sitzen Bomber-Bahli, Dum-Dum-Devil, Nuketrial, Heckenschützenmeister, Victory-Vic und Barett-But und tüfteln ihre Siegestaktik aus, damit sie pünktlich zum Appell am Freitagmittag ihren erfolgreichen Schlachtplan präsentieren können. Gemeinsam züchten sie zudem ein Rudel Friedenstauben.
von Butduma
STILLGESTANDEN, IHR LEISETRETER!
Immer noch außer Atem? Ihr pumpt ja wie hässliche kleine Maikäfer. Nichts leisten, aber atmen wollen. Solche Schmarotzer habe ich am liebsten in meiner Truppe. Euch werde ich die Flausen schon noch austreiben. Ich bin hier euer einziger Freund und euer größter Feind. Ich bin die Schwiegermutter, die ihr nie hattet, ich bin Flinten-Uschis hässliche Schwester, ich bin euer Albtraum im rot-weißen Tarnfleck. Wenn ich mit euch fertig bin, dann nässt ihr euch schon beim Gedanken an mich ein. Der Generalstab der Fans wurde bereits über euch gebrochen und ich bin sein Exekutor.
STILLGESTANDEN, HABE ICH GESAGT.
Hört auf zu zittern und den Blick geradeaus! Blick geradeaus, Soldat Pollersbeck. Was haben Sie eigentlich beim bayrischen Wachbataillon gelernt? Gardemaß angeboren, aber ein Knick in der Optik. Schauen Sie mich an, Sie Schielschlumpf! Oberst Ehrmann wird Sie schleifen, dass Ihnen springen und fangen vergeht. Konzentration, verdammt nochmal, und den Blick immer auf die gegnerische Kugel gerichtet, damit Ihnen nicht aus Versehen eine davon zwischen die Rippen rutscht. Wäre zwar kein Verlust, aber vielleicht können wir Sie noch dem Feind zur Schwächung unterjubeln.
Da braucht keiner grinsen, ihr Versager. Es wundert mich immer noch, wie dieser erbärmliche Haufen die letzten beiden Manöver erfolgreich bestreiten konnte. Da hat sich der Feind wohl selbst erschossen oder war schon halb tot, als ihr auf ihn getroffen seid.
RÜHRT EUCH…
JA NICHT VON DER STELLE!
Wo ist eigentlich Soldat Koch, Truppe? Ah… da hinten steht das Jüngelchen und schaut auf den Boden. Muss er weinen, der Kleine?
Koch, glauben Sie etwa, dass Sie da unten Kakerlaken erspähen? Die tummeln sich wohl eher in Ihrem Dunstkreis herum. Es wird Zeit, dass Sie mal wieder gescheite Pässe servieren. Mit dem üblichen unappetitlichen Mist kann keiner was anfangen, das schwächt nur die Moral der Truppe. Wenn man schon keine Ehre im schwächlichen Leib hat, dann braucht es wenigstens ein bisschen Moral. Aber was sag ich? Einlullen lassen sie sich vom Feind. Der braucht nur im Negligee am Schlafwagen locken und sie taumeln blindlings hinein. Wären Schläfer nicht gefährliche Leute, dann müsste man euch alle so nennen.
STEHT STRAMM!
Stramm habe ich gesagt. Mein Gott… Sie pumpen ja immer noch, Fähnrich Zoua! Da hat meine tote Großmutter nach drei Stück Käsekuchen mehr Kondition.
Nehmt auch Schwarze in der Truppe auf, haben sie uns gesagt. Die können rennen wie ein Windhund, haben sie gesagt. Wenn ich mir Sie so anschaue, dann wohl eher wie ein hechelnder Labrador vor der Bratwurst. Wie haben Sie das eigentlich an der heimischen Front gemacht, so im Angesicht eines Rudels hungriger Löwen? Bis Sie sich umgedreht haben, hat der Löwe ihnen schon den dicken Hintern abgebissen. Ziehen Sie erst mal weitere Hosen an, dann sind die Beine besser durchblutet und Sie sehen nicht mehr aus wie eine Tucke aus Timbuktu. Beim Kollegen Osawe klappt das mit dem Rennen ja auch. Der springt wie eine Gazelle! Eine blinde Gazelle mit Genickstarre zwar, aber immerhin eine Gazelle.
VOOOORTRETEN…
Mannschaftsführer Halfar. Schauen Sie mich nicht so wehleidig an, Sie abgebrochener Gartenzwerg. Früher wäre man mit Ihrer Frisur und dem Mangel an Zentimetern zum Kloputzen abkommandiert worden, heute führt man die jämmerliche Truppe ins Feld. Sie gehören wohl zu denen, die sich nicht gleich in die Hose scheißen, wenn der Feind schießt. Löblich. Vielleicht sind Sie kein kompletter Versager. Aber ich habe dennoch ein Problem mit Ihnen, Mannschaftsführer Halfar. Sie treffen kein Scheunentor. Wollen Sie den Feind etwa totrennen, Sie verkappter Pazifist? Sie sind hier um zu schießen und zu treffen… schießen… treffen… schießen… treffen…! So eine Scheiße. Oder schaffen Sie wenigstens Munition für die anderen an, damit diese aus allen Rohren ballern können. Und jetzt hopp… wieder zurück in die Reihe, Frodo!
AUFGEPASST!
So… jetzt die Ohren spitzen, Kompanie!
Soldat Gaus, Sie Blödmann! Legen Sie das Messer weg, das war nicht wörtlich gemeint.
Schlottern euch schon die Knie, Truppe? Ich habe euch eine entzückende Gefechtssimulation unter dem schönen Namen „Operation Piratensturm“ mitgebracht. Ausgangslage ist ein Überfall einer nordischen Piratenbande, die mit euch unbekannten Waffen und Taktiken eine Eroberung der Basis „Betze“ anstrebt. Anführer ist der erfahrene Haudegen Ewald – das Schlitzbein – Lienen. Zur Verteidigung stehen euch der zwölfte Mann, eine rot-weiße Wand und der Angriff zur Verfügung. Zielsetzung ist das erfolgreiche Halten der Basis ohne Verluste an Personal und Punkten sowie die Wahrung der Ordnung des 2. Bundesadlers. Bei Niederlage steht der Kompanie unter Umständen ein Biwak in beschissenen Gefilden oder die komplette Auflösung des Standortes ins Haus. Wer von euch Luschen die Bezeichnung „Simulation“ also auf die schmale Schulter nimmt, dem blase ich höchstpersönlich das Betzelied… nachts… im Hochbett!
In diesem Sinne!
Ba beneen
Butduma
In der gepanzerten Couch sitzen Bomber-Bahli, Dum-Dum-Devil, Nuketrial, Heckenschützenmeister, Victory-Vic und Barett-But und tüfteln ihre Siegestaktik aus, damit sie pünktlich zum Appell am Freitagmittag ihren erfolgreichen Schlachtplan präsentieren können. Gemeinsam züchten sie zudem ein Rudel Friedenstauben.
04.05.2017 - 21:09 Uhr
Wenn Butduma sagt: "stillgestanden”, dann pendelt nur noch der Sack, auch wenn eine Wespe zum Bobbes rein und aus der Nase wieder rausfliegt!
löblich, löblich, Soldat! Ich verleihe Ihnen für besondere Leistungen eine Ehrenmedaille.
löblich, löblich, Soldat! Ich verleihe Ihnen für besondere Leistungen eine Ehrenmedaille.
04.05.2017 - 22:01 Uhr
Werter Drill-Instructur Butduma, großartige Bildsprache mal wieder. Ich kann Gaus' verdutzten Blick beim Weglegen des Messers deutlich vor mir sehen
Wenn die Simulation morgen durch ist, wird ein Mann der klaren Haltug wie Sie aus aktuellem Anlass nach Illkirchen versetzt. Treiben Sie dem Sauhaufen dort den falschen Corpsgeist aus und zeigen Sie Ursula und ihrer versifften Tupper-Truppe mal, wie Führung geht!
Weitermachen!
Wenn die Simulation morgen durch ist, wird ein Mann der klaren Haltug wie Sie aus aktuellem Anlass nach Illkirchen versetzt. Treiben Sie dem Sauhaufen dort den falschen Corpsgeist aus und zeigen Sie Ursula und ihrer versifften Tupper-Truppe mal, wie Führung geht!
Weitermachen!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 04.05.2017 um 22:10 Uhr bearbeitet
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