| Geburtsdatum | 29.12.1967 |
|---|---|
| Alter | 58 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Torpedo Kutaisi |
Dirk Schuster [Trainer]
10.05.2022 - 17:58 Uhr
15.02.2023 - 13:44 Uhr
Zitat von Roon_Bub
Ist momentan online:
https://11freunde.de/artikel/frueher-haben-wir-geschwitzt-wenn-wir-zum-betze-mussten/7987967?komplettansicht=
Zitat von bahli77
In der neuen Printausgabe des Magazins für Fußballkultur "11 Freunde" gibt es ein üppiges Interview mit Dirk Schuster (Interview des Monats: "Früher haben wir geschwitzt, wenn wir zum Betze mussten"). 11 Freunde hat ihn beim Waldlauf bei Schnee im Pfälzer Wald begleitet. Dirk Schuster, sein Co Sascha Franz und Oliver Schäfer (natürlich) in kurzen Hosen
Nette Aussage: "Wir wollen Spieler mit Ecken und Kanten. Wir wollen keinen umerziehen".
In der neuen Printausgabe des Magazins für Fußballkultur "11 Freunde" gibt es ein üppiges Interview mit Dirk Schuster (Interview des Monats: "Früher haben wir geschwitzt, wenn wir zum Betze mussten"). 11 Freunde hat ihn beim Waldlauf bei Schnee im Pfälzer Wald begleitet. Dirk Schuster, sein Co Sascha Franz und Oliver Schäfer (natürlich) in kurzen Hosen
Nette Aussage: "Wir wollen Spieler mit Ecken und Kanten. Wir wollen keinen umerziehen".
Ist momentan online:
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Sehr lesenswert!
Wir haben einfach einen tollen Trainer. Für mich der Beste seit Kurz. Und nein, das soll Antwerpens Leistung nicht schmälern, aber Schuster ist ihm taktisch und menschlich voraus.
15.02.2023 - 14:16 Uhr
Meines Erachtens hatte Kurz im taktischen Bereich nicht unbedingt mehr drauf als Antwerpen. Schuster dürfte beiden in diesem Bereich einiges voraus haben. Generell sehe ich in insoweit von unseren Trainern im letzten Jahrzehnt nur Runjaic auf Augenhöhe, der die Mannschaft im entscheidenden Moment aber nicht auf Kurs halten konnte. Spannend wird es, wie sich Schuster schlägt, wenn uns mal eine sportliche Krise ereilt. Antwerpen hat es mehrmals geschafft, seine Mannschaften da heraus zu führen, das war eine durchaus beeindruckende Qualität.
15.02.2023 - 15:43 Uhr
Schuster ist taktisch ne Maschine. Er hat diese Saison so oft gegnerische Coaches ausgecoacht, die Truppe immer perfekt eingestellt, behält mit seiner Art immer die Ruhe, auch bei Rückständen.
Zudem (und das haben in den letzten Jahren wenige FCK Trainer) stellt er sofort um, wenn sein Plan nicht funktioniert. Da wird das System nicht auf biegen und brechen durch gepresst. Wie oft wir in der 2 Halbzeit komplett verändert auftreten, wenn der Plan in HZ1 nicht klappte, zeigt das Schuster immer für Planänderungen bereit ist.
Die Einzigen Spiele bei denen er sich komplett verzockte, war meiner Meinung nach Regensburg und Pauli und 20 Spieltagen, sind 2 Ausrutscher ne Top Quote.
Das Paderborn Hinspiel sah ich auch nicht als verzockt an, wir waren sehr gut auf den Gegner eingestellt die vor uns ein Torfeuerwerk abgezogen haben, dass lief einfach unglücklich.
Zudem (und das haben in den letzten Jahren wenige FCK Trainer) stellt er sofort um, wenn sein Plan nicht funktioniert. Da wird das System nicht auf biegen und brechen durch gepresst. Wie oft wir in der 2 Halbzeit komplett verändert auftreten, wenn der Plan in HZ1 nicht klappte, zeigt das Schuster immer für Planänderungen bereit ist.
Die Einzigen Spiele bei denen er sich komplett verzockte, war meiner Meinung nach Regensburg und Pauli und 20 Spieltagen, sind 2 Ausrutscher ne Top Quote.
Das Paderborn Hinspiel sah ich auch nicht als verzockt an, wir waren sehr gut auf den Gegner eingestellt die vor uns ein Torfeuerwerk abgezogen haben, dass lief einfach unglücklich.
15.02.2023 - 17:08 Uhr
Mir ist heute bei der PK u.a. aufgefallen dass Schuster erneut die Passqualität im Spiel gegen St. Pauli stark kritisiert hat, ich glaube er nannte diese sogar „unterirdisch“. Das Thema bekleidet uns ja schon seit der Hinrunde immer wieder, auf dem Kiez hat sich nun dazu leider noch die fehlende Schärfe und Griffigkeit in der Zweikampfführung hinzuaddiert, die diesen Makel oft noch etwas kaschieren konnte und auf die wir uns im Großteil der Spiele eigentlich immer verlassen konnten.
Meine (zugegeben naive) Frage: Ist diese Passqualität nicht ein Punkt der am 21. Spieltag nicht gefühlt in jeder Woche in den PK‘s zur Diskussion stehen sollte, und woran liegen unsere offensichtlichen (?) Probleme dass sich dieses Passspiel dem Anschein nach nur sehr mühsam verbessert und es unser Trainer jede Woche in den öffentlichen Auftritten vor den Presse-/Medienvertretern gebetsmühlenartig wiederholen muss?
Völlig unabhängig seiner heutigen Aussagen ist mir im Spiel gegen St. Pauli auch extrem aufgefallen dass in der Umschaltbewegung z.T. die einfachsten 2m-Pässe nicht zum Mitspieler kamen und wir auch so kaum in das Offensivspiel gefunden haben. Wird ein solches Problem schon gelöst/verbessert wenn bspw. mit Ritter oder Klement zwei Kreativspieler auf den Platz zurückkehren, die einen gepflegten Ball an den/die Mitspieler bringen oder liegen unsere Probleme da eurer Meinung nach sogar etwas unterschwelliger auf einer ganz anderen Ebene?
Gruß,
W7
Meine (zugegeben naive) Frage: Ist diese Passqualität nicht ein Punkt der am 21. Spieltag nicht gefühlt in jeder Woche in den PK‘s zur Diskussion stehen sollte, und woran liegen unsere offensichtlichen (?) Probleme dass sich dieses Passspiel dem Anschein nach nur sehr mühsam verbessert und es unser Trainer jede Woche in den öffentlichen Auftritten vor den Presse-/Medienvertretern gebetsmühlenartig wiederholen muss?
Völlig unabhängig seiner heutigen Aussagen ist mir im Spiel gegen St. Pauli auch extrem aufgefallen dass in der Umschaltbewegung z.T. die einfachsten 2m-Pässe nicht zum Mitspieler kamen und wir auch so kaum in das Offensivspiel gefunden haben. Wird ein solches Problem schon gelöst/verbessert wenn bspw. mit Ritter oder Klement zwei Kreativspieler auf den Platz zurückkehren, die einen gepflegten Ball an den/die Mitspieler bringen oder liegen unsere Probleme da eurer Meinung nach sogar etwas unterschwelliger auf einer ganz anderen Ebene?
Gruß,
W7
15.02.2023 - 17:16 Uhr
Passqualität hängt an diversen Faktoren. Technik und Kreativität sind zwei davon, aber hohe Laufbereitschaft sorgt z.B. dafür, dass der ballführende Spieler Angebote bekommt, und gutes Positionsspiel sorgt dafür, dass der ballführende Spieler weiß, wo er nach Angeboten gucken muss.
Beste Grüße
Lullaby
Beste Grüße
Lullaby
15.02.2023 - 18:00 Uhr
Denke auch, dass es da viele Faktoren gibt. Neben technischer Ausbildung und der Einübung von Automatismen erkenne ich da auch eine mentale - fast schon "spirituelle" - Komponente: In sehr guten Spielphasen verbessert sich mitunter plötzlich (etwa nach einem erzielten Treffer) auch das Passspiel einer Mannschaft schlagartig. Die Pässe kommen jetzt nicht mehr dahin, wo der Mitspieler steht, sondern dessen Laufwege werden nun antizipiert und man spielt den Ball "raumdeutend" in die Gasse. Das hätte man vom kognitiven Wissen und vom Training her natürlich auch schon fünf Minuten früher tun können, aber jetzt gelingt das, was da noch misslungen wäre. Ja: Selbstbewusstsein, Körperspannung, Laufbereitschaft, Kreativität - aber halt eben auch eine schwer zu greifende "synergetische" Qualität, in der man nicht mehr als elf Einzelspieler, sondern als eine Mannschaft agiert. Alle scheinen dann plötzlich eine Klasse besser zu spielen und miteinander verschränkt zu sein. Das - nicht der Kopfball - macht Fußball zu einer Kopfsache. Eine Mannschaft, die an sich glaubt und dieses kollektive Mindset verinnerlicht hat, kann qualitativ überlegene Gegner schlagen. Das ist übrigens auch das Geheimnis des Pokals.
Plötzlich gelingt alles und man ist im Flow. Das macht Fußball so unberechenbar. Und da schwingt auch eine gute Portion Aberglaube mit. Man macht in der Drangphase den Tausendprozenter nicht rein und erhält im Gegenzug einen eingeschenkt! So als stünde diese Dramaturgie schon vorher fest. Eine Art self fullfilling prophecy.
Allerdings gehe ich mit dieser Beschreibung von einer Passqualität aus, die Sicherheitspässe und Breitwandfußball nicht wirklich mit umfasst. Ich spreche hier von den echten Risikopässen, mit denen du das Spiel wirklich verändern und den Gegner aushebeln kannst. Bei unbedrängten Pässen kommt diese mentale Qualität aber auch - und zwar m.E. vor allem in der Passschärfe - zum Ausdruck. Hengt der Kopf unten und zittern die Knie, verhungert der Ball schon mal unterwegs und der Gegner kommt noch dazwischen.
Eine Erklärung dieses Phänomens findet man übrigens bei manchen Kampfsportarten oder auch in meditativen Praktiken. "Nicht denken!" - das ist die Lösung. Dasselbe findet man ja auch bei Stürmern, die mit dem Ball zu lange allein auf den Torwart zulaufen und denen dann "zwei Gedanken" zugleich durch den Kopf gehen. Ein kluger Pass und ein guter Torschuss sind "No-Brainer". "Denken" muss man, wenn man zweifelt - kompetent Agieren erfordert "Überzeugung". Ja, er "wollte" den Ball "genau dahin spielen" - aber er musste dafür nicht wirklich kognitiv zwischen mehreren Möglichkeiten wählen, sondern "wusste, was zu tun ist". Oder wie es ein großer Betze-Philosoph ausdrückte: "Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!"
Aber klar, ohne entsprechende technische Ausbildung hilft dir auch dieses Momentum nix.
Ist aber auch OT hier.
Plötzlich gelingt alles und man ist im Flow. Das macht Fußball so unberechenbar. Und da schwingt auch eine gute Portion Aberglaube mit. Man macht in der Drangphase den Tausendprozenter nicht rein und erhält im Gegenzug einen eingeschenkt! So als stünde diese Dramaturgie schon vorher fest. Eine Art self fullfilling prophecy.
Allerdings gehe ich mit dieser Beschreibung von einer Passqualität aus, die Sicherheitspässe und Breitwandfußball nicht wirklich mit umfasst. Ich spreche hier von den echten Risikopässen, mit denen du das Spiel wirklich verändern und den Gegner aushebeln kannst. Bei unbedrängten Pässen kommt diese mentale Qualität aber auch - und zwar m.E. vor allem in der Passschärfe - zum Ausdruck. Hengt der Kopf unten und zittern die Knie, verhungert der Ball schon mal unterwegs und der Gegner kommt noch dazwischen.
Eine Erklärung dieses Phänomens findet man übrigens bei manchen Kampfsportarten oder auch in meditativen Praktiken. "Nicht denken!" - das ist die Lösung. Dasselbe findet man ja auch bei Stürmern, die mit dem Ball zu lange allein auf den Torwart zulaufen und denen dann "zwei Gedanken" zugleich durch den Kopf gehen. Ein kluger Pass und ein guter Torschuss sind "No-Brainer". "Denken" muss man, wenn man zweifelt - kompetent Agieren erfordert "Überzeugung". Ja, er "wollte" den Ball "genau dahin spielen" - aber er musste dafür nicht wirklich kognitiv zwischen mehreren Möglichkeiten wählen, sondern "wusste, was zu tun ist". Oder wie es ein großer Betze-Philosoph ausdrückte: "Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!"
Aber klar, ohne entsprechende technische Ausbildung hilft dir auch dieses Momentum nix.
Ist aber auch OT hier.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 15.02.2023 um 18:24 Uhr bearbeitet
15.02.2023 - 20:27 Uhr
Die Passquote ist allgemein aus zwei Gründen schlecht. Zum einen, weil Teile der Mannschaft aus meiner Sicht immer 120 Prozent Leistung geben müssen, damit wir erfolgreich sind. Wir balancieren eigentlich die ganze Saison schon über einer großen Schlucht. Ja wir haben Qualität im Team keine Frage. Aber es steht auch außer Frage, dass Spieler wie Redondo, Hanslik oder auch Kraus schon über der Leistungsgrenze spielen. Was passiert wenn ein Spieler an seiner Grenze agiert? Die Fehlerquote steigt.
Zum zweiten hab ich den Eindruck, wir geben dem Gegner immer wieder ganz bewusst den Ball am Mittelkreis damit der vorne möglichst offensiv agiert. Dann haben wir bei technischen Fehlern oder Ballverlusten ein möglichst offenes Feld vor uns. Und davon leben wir doch.
Was ich sagen will ist das wir mit dieser Art Fußball schon irgendwie bewusst das Thema Passquote ein wenig hinten anstellen. Was auch dazu führt, dass wir quasi in jeder Partie zittern müssen. Wir hatten kein einziges Spiel in dieser Saison, dass wir souverän runter gespielt haben. Wir mussten eigentlich immer bis zur 80 Minute warten, bis man im besten Fall durchatmen könnte.
Was mir auch ein wenig Sorgen macht um ehrlich zu sein in Richtung nächster Saison. Man sagt der Schuster Fussball wäre nicht zu knacken. Das ist aus meiner Sicht nicht ganz richtig. Solange das Selbstverständnis einer Mannschaft daran gemessen wird, dass das Team nur den Klassenerhalt schaffen soll, solange ist es vom Kopf her auch einfacher so wie momentan zu spielen.
Wir wissen aber, dass das Selbstverständnis des FCK sich im nächsten Jahr wieder deutlich verändern wird. Dann wird es schon heißen "sicherer Mittelfeldplatz mindestens". Dann füllst du das Stadion nicht mehr so einfach wie vorher, wenn du nur im Mittelfeld rumspielst. Und plötzlich ist dann auch die Spirale nach oben nicht mehr so konstant.
Man muss sich ganz deutlich vor Augen führen. Der FCK in der Saison 2022/23 ist in jeder Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung. Deswegen bin ich mir auch nicht sicher, ob sich das im nächsten Jahr mit den selben Bausteinen nochmal kopieren ließe. Ich halte Schuster für klug genug das zu wissen.
Zum zweiten hab ich den Eindruck, wir geben dem Gegner immer wieder ganz bewusst den Ball am Mittelkreis damit der vorne möglichst offensiv agiert. Dann haben wir bei technischen Fehlern oder Ballverlusten ein möglichst offenes Feld vor uns. Und davon leben wir doch.
Was ich sagen will ist das wir mit dieser Art Fußball schon irgendwie bewusst das Thema Passquote ein wenig hinten anstellen. Was auch dazu führt, dass wir quasi in jeder Partie zittern müssen. Wir hatten kein einziges Spiel in dieser Saison, dass wir souverän runter gespielt haben. Wir mussten eigentlich immer bis zur 80 Minute warten, bis man im besten Fall durchatmen könnte.
Was mir auch ein wenig Sorgen macht um ehrlich zu sein in Richtung nächster Saison. Man sagt der Schuster Fussball wäre nicht zu knacken. Das ist aus meiner Sicht nicht ganz richtig. Solange das Selbstverständnis einer Mannschaft daran gemessen wird, dass das Team nur den Klassenerhalt schaffen soll, solange ist es vom Kopf her auch einfacher so wie momentan zu spielen.
Wir wissen aber, dass das Selbstverständnis des FCK sich im nächsten Jahr wieder deutlich verändern wird. Dann wird es schon heißen "sicherer Mittelfeldplatz mindestens". Dann füllst du das Stadion nicht mehr so einfach wie vorher, wenn du nur im Mittelfeld rumspielst. Und plötzlich ist dann auch die Spirale nach oben nicht mehr so konstant.
Man muss sich ganz deutlich vor Augen führen. Der FCK in der Saison 2022/23 ist in jeder Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung. Deswegen bin ich mir auch nicht sicher, ob sich das im nächsten Jahr mit den selben Bausteinen nochmal kopieren ließe. Ich halte Schuster für klug genug das zu wissen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 15.02.2023 um 20:33 Uhr bearbeitet
15.02.2023 - 20:36 Uhr
Man verpflichtet Spieler wie Klement, Opoku oder Rapp nicht, weil man dauerhaft auf Konter spielen will. Rapp hat neben defensiven Qualitäten eine gute Spieleröffnung, Klement und Opoku ihre Stärken definitiv mit dem Ball und nicht gegen ihn.
Ich denke, nächste Saison darf Schuster zeigen, dass er eine Mannschaft auch spielerisch entwickeln kann. Ballbesitz wird dann sicherlich weiterhin kein besonders wichtiges Kriterium sein, aber mehr Kontrolle in unsere raumgreifenden Pässe zu bekommen, und das Spiel vermehrt weiter nach vorne zu verlagern, wird dann wichtiger werden.
Beste Grüße
Lullaby
Ich denke, nächste Saison darf Schuster zeigen, dass er eine Mannschaft auch spielerisch entwickeln kann. Ballbesitz wird dann sicherlich weiterhin kein besonders wichtiges Kriterium sein, aber mehr Kontrolle in unsere raumgreifenden Pässe zu bekommen, und das Spiel vermehrt weiter nach vorne zu verlagern, wird dann wichtiger werden.
Beste Grüße
Lullaby
15.02.2023 - 20:41 Uhr
Ich denke, dafür gibt es ne einfache Erklärung. Zum einen sind wir mit Blick auf den Ballbesitz nie die dominierende Mannschaft. Während also andere Mannschaften sich sauber, weil weitestgehend unbekümmert, das Bällchen hin und her spielen können, findet unser Passspiel maßgeblich im progressiven Vorwärtsgang statt, bei dem wir häufig auch noch stark gepresst werden.
Kombiniert mit der Tatsache, dass auf unserer Seite vergleichsweise die fußballerische Qualität etwas unter Ligaschnitt sein wird, werden sich unsere Spieler ständig in Situationen wiederfinden, wo sie unter hohem Druck und bei guter Gegnerbewegung Pässe spielen müssen. Klappt halt dann nicht gut. Wenn dann Nervosität dazu kommt oder das Selbstvertrauen ein bisschen leidet, klappt’s noch weniger.
Besonders aufgefallen ist es gegen pauli deshalb, weil sie genau all die Faktoren auf den Platz gebracht haben. Die waren super aktiv in den Zweikämpfen, haben uns immer angelaufen, waren ständig auf zweite Bälle aus, haben die Räume taktisch gut zugelaufen, waren also super beweglich und zusätzlich auch noch spielerisch stark. Außerdem waren die passsichersten Spieler bei uns nicht auf dem Feld. Mich wundert es daher überhaupt nicht, dass es gegen Pauli besonders mies war.
Muss man halt weiter üben, sich an die Liga weiter anpassen und irgendwann bessere Spieler holen…
Kombiniert mit der Tatsache, dass auf unserer Seite vergleichsweise die fußballerische Qualität etwas unter Ligaschnitt sein wird, werden sich unsere Spieler ständig in Situationen wiederfinden, wo sie unter hohem Druck und bei guter Gegnerbewegung Pässe spielen müssen. Klappt halt dann nicht gut. Wenn dann Nervosität dazu kommt oder das Selbstvertrauen ein bisschen leidet, klappt’s noch weniger.
Besonders aufgefallen ist es gegen pauli deshalb, weil sie genau all die Faktoren auf den Platz gebracht haben. Die waren super aktiv in den Zweikämpfen, haben uns immer angelaufen, waren ständig auf zweite Bälle aus, haben die Räume taktisch gut zugelaufen, waren also super beweglich und zusätzlich auch noch spielerisch stark. Außerdem waren die passsichersten Spieler bei uns nicht auf dem Feld. Mich wundert es daher überhaupt nicht, dass es gegen Pauli besonders mies war.
Muss man halt weiter üben, sich an die Liga weiter anpassen und irgendwann bessere Spieler holen…
15.02.2023 - 20:42 Uhr
Zitat von Lullaby
Man verpflichtet Spieler wie Klement, Opoku oder Rapp nicht, weil man dauerhaft auf Konter spielen will. Rapp hat neben defensiven Qualitäten eine gute Spieleröffnung, Klement und Opoku ihre Stärken definitiv mit dem Ball und nicht gegen ihn.
Ich denke, nächste Saison darf Schuster zeigen, dass er eine Mannschaft auch spielerisch entwickeln kann. Ballbesitz wird dann sicherlich weiterhin kein besonders wichtiges Kriterium sein, aber mehr Kontrolle in unsere raumgreifenden Pässe zu bekommen, und das Spiel vermehrt weiter nach vorne zu verlagern, wird dann wichtiger werden.
Beste Grüße
Lullaby
Man verpflichtet Spieler wie Klement, Opoku oder Rapp nicht, weil man dauerhaft auf Konter spielen will. Rapp hat neben defensiven Qualitäten eine gute Spieleröffnung, Klement und Opoku ihre Stärken definitiv mit dem Ball und nicht gegen ihn.
Ich denke, nächste Saison darf Schuster zeigen, dass er eine Mannschaft auch spielerisch entwickeln kann. Ballbesitz wird dann sicherlich weiterhin kein besonders wichtiges Kriterium sein, aber mehr Kontrolle in unsere raumgreifenden Pässe zu bekommen, und das Spiel vermehrt weiter nach vorne zu verlagern, wird dann wichtiger werden.
Beste Grüße
Lullaby
Was letztendlich wiederum für Thomas Hengen spricht, der eine Mannschaft zusammen gestellt hat, die nicht zwingend defensiven Konterfußball spielen muss.
Das wurde ja eigentlich immer erwartet, dass der FCK trainerunabhängig einen Kader hat der funktioniert.
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