Fanscouting & Transferwünsche OHNE QUELLEN 2026/27
04.02.2026 - 19:12 Uhr
11.03.2026 - 16:20 Uhr
Zitat von Kini60
Sorry aber das ist einfach Falsch und zwar komplett. Wir haben einen Kaderplaner und auch Scouts, so wie du das schreibst, kommt es rüber als würde bei uns keiner in der Hinsicht was tun.
Auch Paula ist ja jetzt nicht untätig als Geschäftsführer, der steht in Verhandlungen mit den Spielern, er hat auch gesagt das es bei Teilen erst mal nach Hinten gestellt ist z.B. Deniz
Hinsichtlich der Spieler die du vorschlägst, gibt es auf jeden Fall einige spannende Jungs. Für mich wäre Dressel hier die Personalie 1+ egal ob Liga 2. od. 3. will ich ihn wieder bei uns sehen, gerade als Linksfuß auch eine Top Option für uns, gerade wenn man nicht weiß wie es bei Jacobsen weiter geht, also ob er bleibt oder geht.
Ansonsten kommt es viel auf das System an das geplant ist und wer bleibt oder geht. Gerade die Ex-Löwen hätten bei mir einen Stein im Brett oder Jungs die aus der Region kommen. Würden wir in der 3. Liga bleiben, wären vermutlich alle Verstärkungen, steigen wird eventuell auf, müsste man genauer hinschauen wer das im Kreuz hat.
Sorry aber das ist einfach Falsch und zwar komplett. Wir haben einen Kaderplaner und auch Scouts, so wie du das schreibst, kommt es rüber als würde bei uns keiner in der Hinsicht was tun.
Auch Paula ist ja jetzt nicht untätig als Geschäftsführer, der steht in Verhandlungen mit den Spielern, er hat auch gesagt das es bei Teilen erst mal nach Hinten gestellt ist z.B. Deniz
Hinsichtlich der Spieler die du vorschlägst, gibt es auf jeden Fall einige spannende Jungs. Für mich wäre Dressel hier die Personalie 1+ egal ob Liga 2. od. 3. will ich ihn wieder bei uns sehen, gerade als Linksfuß auch eine Top Option für uns, gerade wenn man nicht weiß wie es bei Jacobsen weiter geht, also ob er bleibt oder geht.
Ansonsten kommt es viel auf das System an das geplant ist und wer bleibt oder geht. Gerade die Ex-Löwen hätten bei mir einen Stein im Brett oder Jungs die aus der Region kommen. Würden wir in der 3. Liga bleiben, wären vermutlich alle Verstärkungen, steigen wird eventuell auf, müsste man genauer hinschauen wer das im Kreuz hat.
Wenn wir auf der Position des Verantwortlichen Sportdirektors, Managers oder meinetwegen Kaderplaners vernünftig aufgestellt wären, dann würden wir einen besseren Fußballspielen. Das tun wir aber nicht mehr, seitdem Lex die Fußballschuhe an Nagel gehängt hat. Wir spielten in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg. Und schießen auch keine Tore mehr. Natürlich hat das viele Gründe, hätten wir jedoch eine stringente Spielphilosophie, welche exakten Anforderungen / Stärken z.B. auf der Position links hinten (LAV) benötigt würden, wie zum Beispiel Linksfuß, Aggressivität, Zweikampfstärke, Speed, Laufbereitschaft, Flankenstärke etc…
Dann könnte man nach genau diesem Profil in der Regionalliga und den Zweitmannschaften von Buliclubs schwerpunktmäßig in Bayern / Süddeutschland suchen. Natürlich gibt diese Talente, aber ich glaube nicht, dass das bei uns jemand gemacht hat... und glaube mich zu erinnern, dass der Kaderplaner erst vor gut zwei Jahren auf „Freelancer Basis“ angestellt wurde. Sorry, aber so stellt man doch keinen professionellen Fußballklub auf, der in die Bundesliga gehört.
11.03.2026 - 16:32 Uhr
Wie wichtig eine brillante Kader-Ausrichtung ist, beweist seit Jahren der SC Verl. Trotz widriger Voraussetzungen verpflichten sie Jahr für Jahr Kicker, bei denen ich immer ein bisschen neidisch bin. Mein „Neid“ gilt übrigens auch lange vor Aufstieg dem SV Elversberg, der aus verhältnismäßig wenig Voraussetzungen sehr viel Ertrag zieht. Aber zurück zur dritten Liga:
Der SC Verl agiert in der 3. Liga mit einem der niedrigsten Etats, wobei die Gesamtaufwendungen zuletzt bei rund 7,88 Millionen Euro lagen. Trotz begrenzter finanzieller Mittel im Vergleich zum Liga-Durchschnitt hält sich der Verein durch eine erfolgreiche Transferstrategie und gestiegene Werbeeinnahmen (ca. 4,2 Mio. €) im Profifußball.
Finanzielle Fakten zum SC Verl (Stand 2024/2025): Gesamteinnahmen/Etat:
Die Werbeeinnahmen sind ein Hauptpfeiler, die sich in den letzten Jahren auf über 4 Mio. Euro verdoppelt haben. Die Sportclub Arena bietet Platz für 5.207 Zuschauer. Strategisch setzt der Verein auf Entwicklungspotenzial und eine kluge Transferpolitik. Der Verein steht aufgrund des im Ligavergleich geringen Budgets unter ständigem Druck, den Etat zu erhöhen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Quelle, Google AI
Der SC Verl agiert in der 3. Liga mit einem der niedrigsten Etats, wobei die Gesamtaufwendungen zuletzt bei rund 7,88 Millionen Euro lagen. Trotz begrenzter finanzieller Mittel im Vergleich zum Liga-Durchschnitt hält sich der Verein durch eine erfolgreiche Transferstrategie und gestiegene Werbeeinnahmen (ca. 4,2 Mio. €) im Profifußball.
Finanzielle Fakten zum SC Verl (Stand 2024/2025): Gesamteinnahmen/Etat:
Die Werbeeinnahmen sind ein Hauptpfeiler, die sich in den letzten Jahren auf über 4 Mio. Euro verdoppelt haben. Die Sportclub Arena bietet Platz für 5.207 Zuschauer. Strategisch setzt der Verein auf Entwicklungspotenzial und eine kluge Transferpolitik. Der Verein steht aufgrund des im Ligavergleich geringen Budgets unter ständigem Druck, den Etat zu erhöhen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Quelle, Google AI
11.03.2026 - 16:39 Uhr
Zitat von vonfreytag
Wenn wir auf der Position des Verantwortlichen Sportdirektors, Managers oder meinetwegen Kaderplaners vernünftig aufgestellt wären, dann würden wir einen besseren Fußballspielen. Das tun wir aber nicht mehr, seitdem Lex die Fußballschuhe an Nagel gehängt hat. Wir spielten in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg. Und schießen auch keine Tore mehr. Natürlich hat das viele Gründe, hätten wir jedoch eine stringente Spielphilosophie, welche exakten Anforderungen / Stärken z.B. auf der Position links hinten (LAV) benötigt würden, wie zum Beispiel Linksfuß, Aggressivität, Zweikampfstärke, Speed, Laufbereitschaft, Flankenstärke etc…
Dann könnte man nach genau diesem Profil in der Regionalliga und den Zweitmannschaften von Buliclubs schwerpunktmäßig in Bayern / Süddeutschland suchen. Natürlich gibt diese Talente, aber ich glaube nicht, dass das bei uns jemand gemacht hat... und glaube mich zu erinnern, dass der Kaderplaner erst vor gut zwei Jahren auf „Freelancer Basis“ angestellt wurde. Sorry, aber so stellt man doch keinen professionellen Fußballklub auf, der in die Bundesliga gehört.
Zitat von Kini60
Sorry aber das ist einfach Falsch und zwar komplett. Wir haben einen Kaderplaner und auch Scouts, so wie du das schreibst, kommt es rüber als würde bei uns keiner in der Hinsicht was tun.
Auch Paula ist ja jetzt nicht untätig als Geschäftsführer, der steht in Verhandlungen mit den Spielern, er hat auch gesagt das es bei Teilen erst mal nach Hinten gestellt ist z.B. Deniz
Hinsichtlich der Spieler die du vorschlägst, gibt es auf jeden Fall einige spannende Jungs. Für mich wäre Dressel hier die Personalie 1+ egal ob Liga 2. od. 3. will ich ihn wieder bei uns sehen, gerade als Linksfuß auch eine Top Option für uns, gerade wenn man nicht weiß wie es bei Jacobsen weiter geht, also ob er bleibt oder geht.
Ansonsten kommt es viel auf das System an das geplant ist und wer bleibt oder geht. Gerade die Ex-Löwen hätten bei mir einen Stein im Brett oder Jungs die aus der Region kommen. Würden wir in der 3. Liga bleiben, wären vermutlich alle Verstärkungen, steigen wird eventuell auf, müsste man genauer hinschauen wer das im Kreuz hat.
Sorry aber das ist einfach Falsch und zwar komplett. Wir haben einen Kaderplaner und auch Scouts, so wie du das schreibst, kommt es rüber als würde bei uns keiner in der Hinsicht was tun.
Auch Paula ist ja jetzt nicht untätig als Geschäftsführer, der steht in Verhandlungen mit den Spielern, er hat auch gesagt das es bei Teilen erst mal nach Hinten gestellt ist z.B. Deniz
Hinsichtlich der Spieler die du vorschlägst, gibt es auf jeden Fall einige spannende Jungs. Für mich wäre Dressel hier die Personalie 1+ egal ob Liga 2. od. 3. will ich ihn wieder bei uns sehen, gerade als Linksfuß auch eine Top Option für uns, gerade wenn man nicht weiß wie es bei Jacobsen weiter geht, also ob er bleibt oder geht.
Ansonsten kommt es viel auf das System an das geplant ist und wer bleibt oder geht. Gerade die Ex-Löwen hätten bei mir einen Stein im Brett oder Jungs die aus der Region kommen. Würden wir in der 3. Liga bleiben, wären vermutlich alle Verstärkungen, steigen wird eventuell auf, müsste man genauer hinschauen wer das im Kreuz hat.
Wenn wir auf der Position des Verantwortlichen Sportdirektors, Managers oder meinetwegen Kaderplaners vernünftig aufgestellt wären, dann würden wir einen besseren Fußballspielen. Das tun wir aber nicht mehr, seitdem Lex die Fußballschuhe an Nagel gehängt hat. Wir spielten in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg. Und schießen auch keine Tore mehr. Natürlich hat das viele Gründe, hätten wir jedoch eine stringente Spielphilosophie, welche exakten Anforderungen / Stärken z.B. auf der Position links hinten (LAV) benötigt würden, wie zum Beispiel Linksfuß, Aggressivität, Zweikampfstärke, Speed, Laufbereitschaft, Flankenstärke etc…
Dann könnte man nach genau diesem Profil in der Regionalliga und den Zweitmannschaften von Buliclubs schwerpunktmäßig in Bayern / Süddeutschland suchen. Natürlich gibt diese Talente, aber ich glaube nicht, dass das bei uns jemand gemacht hat... und glaube mich zu erinnern, dass der Kaderplaner erst vor gut zwei Jahren auf „Freelancer Basis“ angestellt wurde. Sorry, aber so stellt man doch keinen professionellen Fußballklub auf, der in die Bundesliga gehört.
Meiner Meinung nach ist das Grundübel dieses Vereins, dass weiterhin so viele Menschen denken, er gehöre in die Bundesliga. Seit Bundesliga Gründung haben wir 32% der Zeit in der höchsten Spielklasse, 38% der Zeit in der zweithöchsten Spielklasse und 30% der Zeit in der dritt-, oder gar vierthöchsten Spielklasse verbracht. Eine ganze Generation kennt Sechzig nicht als Bundesligist - wir haben keinen natürlichen Anspruch auf Erfolg und sind auch nicht in einer Liga, die unter unseren Würden wäre. Sechzig ist nunmal auch aus Gründen der Drittligadino. Aus diesem Anspruchsdenken entwachsen dann so verquerte Gedanke, wie dass man keine Tore schießen würde (Wir sind hier absolut im Ligamittelfeld, stellen dafür die fünftbeste Defensive und haben btw. genausoviele Treffer, wie der Ligaprimus).
Der Anspruch ist halt implizit immer, dass man die Liga auseinandernehmen müsste als eigentlicher Zweit- oder gar Erstligist. Dass man aber gerade mit dem kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball in dieser Liga Erfolg hat, wird völlig außer Acht gelassen.
Davon abgesehen, muss natürlich noch mindestens ein Verantwortlicher in die Kommandobrücke kommen - ich denke, Lexi wird das werden.
11.03.2026 - 18:33 Uhr
Zitat von corvee
Meiner Meinung nach ist das Grundübel dieses Vereins, dass weiterhin so viele Menschen denken, er gehöre in die Bundesliga. Seit Bundesliga Gründung haben wir 32% der Zeit in der höchsten Spielklasse, 38% der Zeit in der zweithöchsten Spielklasse und 30% der Zeit in der dritt-, oder gar vierthöchsten Spielklasse verbracht. Eine ganze Generation kennt Sechzig nicht als Bundesligist - wir haben keinen natürlichen Anspruch auf Erfolg und sind auch nicht in einer Liga, die unter unseren Würden wäre. Sechzig ist nunmal auch aus Gründen der Drittligadino. Aus diesem Anspruchsdenken entwachsen dann so verquerte Gedanke, wie dass man keine Tore schießen würde (Wir sind hier absolut im Ligamittelfeld, stellen dafür die fünftbeste Defensive und haben btw. genausoviele Treffer, wie der Ligaprimus).
Der Anspruch ist halt implizit immer, dass man die Liga auseinandernehmen müsste als eigentlicher Zweit- oder gar Erstligist. Dass man aber gerade mit dem kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball in dieser Liga Erfolg hat, wird völlig außer Acht gelassen.
Davon abgesehen, muss natürlich noch mindestens ein Verantwortlicher in die Kommandobrücke kommen - ich denke, Lexi wird das werden.
Zitat von vonfreytag
Wenn wir auf der Position des Verantwortlichen Sportdirektors, Managers oder meinetwegen Kaderplaners vernünftig aufgestellt wären, dann würden wir einen besseren Fußballspielen. Das tun wir aber nicht mehr, seitdem Lex die Fußballschuhe an Nagel gehängt hat. Wir spielten in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg. Und schießen auch keine Tore mehr. Natürlich hat das viele Gründe, hätten wir jedoch eine stringente Spielphilosophie, welche exakten Anforderungen / Stärken z.B. auf der Position links hinten (LAV) benötigt würden, wie zum Beispiel Linksfuß, Aggressivität, Zweikampfstärke, Speed, Laufbereitschaft, Flankenstärke etc…
Dann könnte man nach genau diesem Profil in der Regionalliga und den Zweitmannschaften von Buliclubs schwerpunktmäßig in Bayern / Süddeutschland suchen. Natürlich gibt diese Talente, aber ich glaube nicht, dass das bei uns jemand gemacht hat... und glaube mich zu erinnern, dass der Kaderplaner erst vor gut zwei Jahren auf „Freelancer Basis“ angestellt wurde. Sorry, aber so stellt man doch keinen professionellen Fußballklub auf, der in die Bundesliga gehört.
Wenn wir auf der Position des Verantwortlichen Sportdirektors, Managers oder meinetwegen Kaderplaners vernünftig aufgestellt wären, dann würden wir einen besseren Fußballspielen. Das tun wir aber nicht mehr, seitdem Lex die Fußballschuhe an Nagel gehängt hat. Wir spielten in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg. Und schießen auch keine Tore mehr. Natürlich hat das viele Gründe, hätten wir jedoch eine stringente Spielphilosophie, welche exakten Anforderungen / Stärken z.B. auf der Position links hinten (LAV) benötigt würden, wie zum Beispiel Linksfuß, Aggressivität, Zweikampfstärke, Speed, Laufbereitschaft, Flankenstärke etc…
Dann könnte man nach genau diesem Profil in der Regionalliga und den Zweitmannschaften von Buliclubs schwerpunktmäßig in Bayern / Süddeutschland suchen. Natürlich gibt diese Talente, aber ich glaube nicht, dass das bei uns jemand gemacht hat... und glaube mich zu erinnern, dass der Kaderplaner erst vor gut zwei Jahren auf „Freelancer Basis“ angestellt wurde. Sorry, aber so stellt man doch keinen professionellen Fußballklub auf, der in die Bundesliga gehört.
Meiner Meinung nach ist das Grundübel dieses Vereins, dass weiterhin so viele Menschen denken, er gehöre in die Bundesliga. Seit Bundesliga Gründung haben wir 32% der Zeit in der höchsten Spielklasse, 38% der Zeit in der zweithöchsten Spielklasse und 30% der Zeit in der dritt-, oder gar vierthöchsten Spielklasse verbracht. Eine ganze Generation kennt Sechzig nicht als Bundesligist - wir haben keinen natürlichen Anspruch auf Erfolg und sind auch nicht in einer Liga, die unter unseren Würden wäre. Sechzig ist nunmal auch aus Gründen der Drittligadino. Aus diesem Anspruchsdenken entwachsen dann so verquerte Gedanke, wie dass man keine Tore schießen würde (Wir sind hier absolut im Ligamittelfeld, stellen dafür die fünftbeste Defensive und haben btw. genausoviele Treffer, wie der Ligaprimus).
Der Anspruch ist halt implizit immer, dass man die Liga auseinandernehmen müsste als eigentlicher Zweit- oder gar Erstligist. Dass man aber gerade mit dem kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball in dieser Liga Erfolg hat, wird völlig außer Acht gelassen.
Davon abgesehen, muss natürlich noch mindestens ein Verantwortlicher in die Kommandobrücke kommen - ich denke, Lexi wird das werden.
Ich verstehe ja, was du sagen möchtest. Und prinzipiell hast du vollkommen recht, was die historischen Fakten angeht. Allerdings ist es nicht lange her, da hat uns Wildmoser vorgemacht, was man aus einer Bayernliga (Fahrstuhl-) Mannschaft nach 13 Jahren Abstinenz machen kann. Und wie schnell wieder etwas Großes entstehen kann
- Mit einem Business-Plan, der auch die Finanzierung der Allianz-Arena in der zweiten Liga beinhaltet, hätte man sich in der Bundesliga auch etablieren können, ähnlich wie es Freiburg oder Mainz in den letzten 20 Jahren geschafft haben. Das berühmt-berüchtigte „strukturelle Defizit“, dass die Allianz in der zweiten Liga garantiert (!) hat, hat uns nach dem Abstieg das Rückgrat gebrochen und basiert auf Managementfehlern.
- Der Verkauf von 50 % des Stadions, das heute mit weit über 400 Mio. € in den Büchern steht, für ein Apple und ein Ei basiert auf Managementfehlern. Die Arena ist eine hochrentable Immobilie. Allein die Spieltagseinnahmen der Roten beliefen sich in der Saison 2024/25 auf rekordverdächtige 260 Mio. plus die Namensrechte mit 13 Mio. Euro pro Jahr. Das sind knapp 274 Mio. Euro Stadion-Einnahmen im Jahr.
- Jeder Zwangsabstieg basierte auf Managementfehlern.
Um es kurz zu machen, wir haben in der Vergangenheit viele Fehler gemacht. D.h. aber nicht, dass wir diese Fehler in Zukunft automatisch wiederholen müssen - ganz im Gegenteil, dieser Club hat das Potenzial für die Bundesliga. Das ist keine Arroganz oder Träumerei, das belegen die Fakten. Deshalb sollte der Anspruch sein, das aktuelle Team zu verbessern. Nicht umsonst wurde das Ziel Aufstieg ausgegeben.
Insofern ist Dein Verweis auf „kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball“ nicht passend. Wir sind ja hier im Spieler-Wunsch-Fred für die kommende Saison. Abgesehen davon würde Kaucinski wahrscheinlich wesentlich mehr aus der Mannschaft herausholen, hätten wir in der Vergangenheit mit einem fähigen Management das Team individuell besser aufgestellt. Wir spielen seit Jahren keinen ansehnlichen Fußball und Verl, Ulm, Cottbus, Münster oder Duisburg haben aus wesentlich geringeren Chancen wesentlich mehr gemacht. Anscheinend sind dort fähigere Leute am Start.
Vielleicht sollte es mal unser Anspruch sein, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken, um z.B. in Verl zu kopieren, wie guter Fußball zu einem Bruchteil unserer Kosten geht?! Vielleicht klappt’s dann auch mal mit dem Aufstieg. Das ist ganz ernst gemeint. Wir brauchen fähige Leute in Führungspositionen. Sonst klappt es sowieso nicht. Bekanntlich stinkt ja der Fisch vom Kopf her. Das gilt genauso im Umkehrschluss: umso besser das Management, umso höher, die Wahrscheinlichkeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
12.03.2026 - 10:53 Uhr
Zitat von vonfreytag
Ich verstehe ja, was du sagen möchtest. Und prinzipiell hast du vollkommen recht, was die historischen Fakten angeht. Allerdings ist es nicht lange her, da hat uns Wildmoser vorgemacht, was man aus einer Bayernliga (Fahrstuhl-) Mannschaft nach 13 Jahren Abstinenz machen kann. Und wie schnell wieder etwas Großes entstehen kann
- Mit einem Business-Plan, der auch die Finanzierung der Allianz-Arena in der zweiten Liga beinhaltet, hätte man sich in der Bundesliga auch etablieren können, ähnlich wie es Freiburg oder Mainz in den letzten 20 Jahren geschafft haben. Das berühmt-berüchtigte „strukturelle Defizit“, dass die Allianz in der zweiten Liga garantiert (!) hat, hat uns nach dem Abstieg das Rückgrat gebrochen und basiert auf Managementfehlern.
- Der Verkauf von 50 % des Stadions, das heute mit weit über 400 Mio. € in den Büchern steht, für ein Apple und ein Ei basiert auf Managementfehlern. Die Arena ist eine hochrentable Immobilie. Allein die Spieltagseinnahmen der Roten beliefen sich in der Saison 2024/25 auf rekordverdächtige 260 Mio. plus die Namensrechte mit 13 Mio. Euro pro Jahr. Das sind knapp 274 Mio. Euro Stadion-Einnahmen im Jahr.
- Jeder Zwangsabstieg basierte auf Managementfehlern.
Um es kurz zu machen, wir haben in der Vergangenheit viele Fehler gemacht. D.h. aber nicht, dass wir diese Fehler in Zukunft automatisch wiederholen müssen - ganz im Gegenteil, dieser Club hat das Potenzial für die Bundesliga. Das ist keine Arroganz oder Träumerei, das belegen die Fakten. Deshalb sollte der Anspruch sein, das aktuelle Team zu verbessern. Nicht umsonst wurde das Ziel Aufstieg ausgegeben.
Insofern ist Dein Verweis auf „kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball“ nicht passend. Wir sind ja hier im Spieler-Wunsch-Fred für die kommende Saison. Abgesehen davon würde Kaucinski wahrscheinlich wesentlich mehr aus der Mannschaft herausholen, hätten wir in der Vergangenheit mit einem fähigen Management das Team individuell besser aufgestellt. Wir spielen seit Jahren keinen ansehnlichen Fußball und Verl, Ulm, Cottbus, Münster oder Duisburg haben aus wesentlich geringeren Chancen wesentlich mehr gemacht. Anscheinend sind dort fähigere Leute am Start.
Vielleicht sollte es mal unser Anspruch sein, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken, um z.B. in Verl zu kopieren, wie guter Fußball zu einem Bruchteil unserer Kosten geht?! Vielleicht klappt’s dann auch mal mit dem Aufstieg. Das ist ganz ernst gemeint. Wir brauchen fähige Leute in Führungspositionen. Sonst klappt es sowieso nicht. Bekanntlich stinkt ja der Fisch vom Kopf her. Das gilt genauso im Umkehrschluss: umso besser das Management, umso höher, die Wahrscheinlichkeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Zitat von corvee
Meiner Meinung nach ist das Grundübel dieses Vereins, dass weiterhin so viele Menschen denken, er gehöre in die Bundesliga. Seit Bundesliga Gründung haben wir 32% der Zeit in der höchsten Spielklasse, 38% der Zeit in der zweithöchsten Spielklasse und 30% der Zeit in der dritt-, oder gar vierthöchsten Spielklasse verbracht. Eine ganze Generation kennt Sechzig nicht als Bundesligist - wir haben keinen natürlichen Anspruch auf Erfolg und sind auch nicht in einer Liga, die unter unseren Würden wäre. Sechzig ist nunmal auch aus Gründen der Drittligadino. Aus diesem Anspruchsdenken entwachsen dann so verquerte Gedanke, wie dass man keine Tore schießen würde (Wir sind hier absolut im Ligamittelfeld, stellen dafür die fünftbeste Defensive und haben btw. genausoviele Treffer, wie der Ligaprimus).
Der Anspruch ist halt implizit immer, dass man die Liga auseinandernehmen müsste als eigentlicher Zweit- oder gar Erstligist. Dass man aber gerade mit dem kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball in dieser Liga Erfolg hat, wird völlig außer Acht gelassen.
Davon abgesehen, muss natürlich noch mindestens ein Verantwortlicher in die Kommandobrücke kommen - ich denke, Lexi wird das werden.
Zitat von vonfreytag
Wenn wir auf der Position des Verantwortlichen Sportdirektors, Managers oder meinetwegen Kaderplaners vernünftig aufgestellt wären, dann würden wir einen besseren Fußballspielen. Das tun wir aber nicht mehr, seitdem Lex die Fußballschuhe an Nagel gehängt hat. Wir spielten in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg. Und schießen auch keine Tore mehr. Natürlich hat das viele Gründe, hätten wir jedoch eine stringente Spielphilosophie, welche exakten Anforderungen / Stärken z.B. auf der Position links hinten (LAV) benötigt würden, wie zum Beispiel Linksfuß, Aggressivität, Zweikampfstärke, Speed, Laufbereitschaft, Flankenstärke etc…
Dann könnte man nach genau diesem Profil in der Regionalliga und den Zweitmannschaften von Buliclubs schwerpunktmäßig in Bayern / Süddeutschland suchen. Natürlich gibt diese Talente, aber ich glaube nicht, dass das bei uns jemand gemacht hat... und glaube mich zu erinnern, dass der Kaderplaner erst vor gut zwei Jahren auf „Freelancer Basis“ angestellt wurde. Sorry, aber so stellt man doch keinen professionellen Fußballklub auf, der in die Bundesliga gehört.
Wenn wir auf der Position des Verantwortlichen Sportdirektors, Managers oder meinetwegen Kaderplaners vernünftig aufgestellt wären, dann würden wir einen besseren Fußballspielen. Das tun wir aber nicht mehr, seitdem Lex die Fußballschuhe an Nagel gehängt hat. Wir spielten in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg. Und schießen auch keine Tore mehr. Natürlich hat das viele Gründe, hätten wir jedoch eine stringente Spielphilosophie, welche exakten Anforderungen / Stärken z.B. auf der Position links hinten (LAV) benötigt würden, wie zum Beispiel Linksfuß, Aggressivität, Zweikampfstärke, Speed, Laufbereitschaft, Flankenstärke etc…
Dann könnte man nach genau diesem Profil in der Regionalliga und den Zweitmannschaften von Buliclubs schwerpunktmäßig in Bayern / Süddeutschland suchen. Natürlich gibt diese Talente, aber ich glaube nicht, dass das bei uns jemand gemacht hat... und glaube mich zu erinnern, dass der Kaderplaner erst vor gut zwei Jahren auf „Freelancer Basis“ angestellt wurde. Sorry, aber so stellt man doch keinen professionellen Fußballklub auf, der in die Bundesliga gehört.
Meiner Meinung nach ist das Grundübel dieses Vereins, dass weiterhin so viele Menschen denken, er gehöre in die Bundesliga. Seit Bundesliga Gründung haben wir 32% der Zeit in der höchsten Spielklasse, 38% der Zeit in der zweithöchsten Spielklasse und 30% der Zeit in der dritt-, oder gar vierthöchsten Spielklasse verbracht. Eine ganze Generation kennt Sechzig nicht als Bundesligist - wir haben keinen natürlichen Anspruch auf Erfolg und sind auch nicht in einer Liga, die unter unseren Würden wäre. Sechzig ist nunmal auch aus Gründen der Drittligadino. Aus diesem Anspruchsdenken entwachsen dann so verquerte Gedanke, wie dass man keine Tore schießen würde (Wir sind hier absolut im Ligamittelfeld, stellen dafür die fünftbeste Defensive und haben btw. genausoviele Treffer, wie der Ligaprimus).
Der Anspruch ist halt implizit immer, dass man die Liga auseinandernehmen müsste als eigentlicher Zweit- oder gar Erstligist. Dass man aber gerade mit dem kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball in dieser Liga Erfolg hat, wird völlig außer Acht gelassen.
Davon abgesehen, muss natürlich noch mindestens ein Verantwortlicher in die Kommandobrücke kommen - ich denke, Lexi wird das werden.
Ich verstehe ja, was du sagen möchtest. Und prinzipiell hast du vollkommen recht, was die historischen Fakten angeht. Allerdings ist es nicht lange her, da hat uns Wildmoser vorgemacht, was man aus einer Bayernliga (Fahrstuhl-) Mannschaft nach 13 Jahren Abstinenz machen kann. Und wie schnell wieder etwas Großes entstehen kann
- Mit einem Business-Plan, der auch die Finanzierung der Allianz-Arena in der zweiten Liga beinhaltet, hätte man sich in der Bundesliga auch etablieren können, ähnlich wie es Freiburg oder Mainz in den letzten 20 Jahren geschafft haben. Das berühmt-berüchtigte „strukturelle Defizit“, dass die Allianz in der zweiten Liga garantiert (!) hat, hat uns nach dem Abstieg das Rückgrat gebrochen und basiert auf Managementfehlern.
- Der Verkauf von 50 % des Stadions, das heute mit weit über 400 Mio. € in den Büchern steht, für ein Apple und ein Ei basiert auf Managementfehlern. Die Arena ist eine hochrentable Immobilie. Allein die Spieltagseinnahmen der Roten beliefen sich in der Saison 2024/25 auf rekordverdächtige 260 Mio. plus die Namensrechte mit 13 Mio. Euro pro Jahr. Das sind knapp 274 Mio. Euro Stadion-Einnahmen im Jahr.
- Jeder Zwangsabstieg basierte auf Managementfehlern.
Um es kurz zu machen, wir haben in der Vergangenheit viele Fehler gemacht. D.h. aber nicht, dass wir diese Fehler in Zukunft automatisch wiederholen müssen - ganz im Gegenteil, dieser Club hat das Potenzial für die Bundesliga. Das ist keine Arroganz oder Träumerei, das belegen die Fakten. Deshalb sollte der Anspruch sein, das aktuelle Team zu verbessern. Nicht umsonst wurde das Ziel Aufstieg ausgegeben.
Insofern ist Dein Verweis auf „kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball“ nicht passend. Wir sind ja hier im Spieler-Wunsch-Fred für die kommende Saison. Abgesehen davon würde Kaucinski wahrscheinlich wesentlich mehr aus der Mannschaft herausholen, hätten wir in der Vergangenheit mit einem fähigen Management das Team individuell besser aufgestellt. Wir spielen seit Jahren keinen ansehnlichen Fußball und Verl, Ulm, Cottbus, Münster oder Duisburg haben aus wesentlich geringeren Chancen wesentlich mehr gemacht. Anscheinend sind dort fähigere Leute am Start.
Vielleicht sollte es mal unser Anspruch sein, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken, um z.B. in Verl zu kopieren, wie guter Fußball zu einem Bruchteil unserer Kosten geht?! Vielleicht klappt’s dann auch mal mit dem Aufstieg. Das ist ganz ernst gemeint. Wir brauchen fähige Leute in Führungspositionen. Sonst klappt es sowieso nicht. Bekanntlich stinkt ja der Fisch vom Kopf her. Das gilt genauso im Umkehrschluss: umso besser das Management, umso höher, die Wahrscheinlichkeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Ich glaube der Hauptunterschied zw. uns und beispielsweise Verl ist die Ruhe im Umfeld. Die akutell sehr gute Saison bei Verl verklärt das etwas. Hier mal der historische Tabellenverlauf:
https://www.transfermarkt.de/sc-verl/platzierungen/verein/93
Die waren 3 Saisons hintereinander 16., 10. und 12. in der Endtabelle aber haben trotzdem an ihrem Konzept festgehalten. Bei uns wirst du halt beim ersten Gegenwind von den Fans und Ismaik mit den Fackeln vom Hof gejagt.
Für mich ist es bis heute Wahnsinn, dass wir Gorenzel damals vom Hof gejagt hatten. Da war über Jahre Ruhe drin, der Kader wurde größtenteils sinnvoll ergänzt usw. Der Wurm kam auch da rein, als man den Aufstieg mit überdimensionierten Transfers wie Holzhauser erzwingen wollte. Aber auch da hätte ein Reset mit Gorenzel sicherlich besser funktioniert als der komplette Umwurf den wir erlebt haben.
Also ja, ein Durchmarsch ist sicherlich möglich, aber statistisch so unwahrscheinlich dass es für mich keinen Sinn macht auf das Szenario zu schielen. Man sollte schauen dass man fähige Leute in die richtigen Positionen bekommt und dann nicht beim ersten Gegenwind alles umwerfen.
12.03.2026 - 12:17 Uhr
Zitat von wobbi1860
Ich glaube der Hauptunterschied zw. uns und beispielsweise Verl ist die Ruhe im Umfeld. Die akutell sehr gute Saison bei Verl verklärt das etwas. Hier mal der historische Tabellenverlauf:
https://www.transfermarkt.de/sc-verl/platzierungen/verein/93
Die waren 3 Saisons hintereinander 16., 10. und 12. in der Endtabelle aber haben trotzdem an ihrem Konzept festgehalten. Bei uns wirst du halt beim ersten Gegenwind von den Fans und Ismaik mit den Fackeln vom Hof gejagt.
Für mich ist es bis heute Wahnsinn, dass wir Gorenzel damals vom Hof gejagt hatten. Da war über Jahre Ruhe drin, der Kader wurde größtenteils sinnvoll ergänzt usw. Der Wurm kam auch da rein, als man den Aufstieg mit überdimensionierten Transfers wie Holzhauser erzwingen wollte. Aber auch da hätte ein Reset mit Gorenzel sicherlich besser funktioniert als der komplette Umwurf den wir erlebt haben.
Also ja, ein Durchmarsch ist sicherlich möglich, aber statistisch so unwahrscheinlich dass es für mich keinen Sinn macht auf das Szenario zu schielen. Man sollte schauen dass man fähige Leute in die richtigen Positionen bekommt und dann nicht beim ersten Gegenwind alles umwerfen.
Zitat von vonfreytag
Ich verstehe ja, was du sagen möchtest. Und prinzipiell hast du vollkommen recht, was die historischen Fakten angeht. Allerdings ist es nicht lange her, da hat uns Wildmoser vorgemacht, was man aus einer Bayernliga (Fahrstuhl-) Mannschaft nach 13 Jahren Abstinenz machen kann. Und wie schnell wieder etwas Großes entstehen kann
- Mit einem Business-Plan, der auch die Finanzierung der Allianz-Arena in der zweiten Liga beinhaltet, hätte man sich in der Bundesliga auch etablieren können, ähnlich wie es Freiburg oder Mainz in den letzten 20 Jahren geschafft haben. Das berühmt-berüchtigte „strukturelle Defizit“, dass die Allianz in der zweiten Liga garantiert (!) hat, hat uns nach dem Abstieg das Rückgrat gebrochen und basiert auf Managementfehlern.
- Der Verkauf von 50 % des Stadions, das heute mit weit über 400 Mio. € in den Büchern steht, für ein Apple und ein Ei basiert auf Managementfehlern. Die Arena ist eine hochrentable Immobilie. Allein die Spieltagseinnahmen der Roten beliefen sich in der Saison 2024/25 auf rekordverdächtige 260 Mio. plus die Namensrechte mit 13 Mio. Euro pro Jahr. Das sind knapp 274 Mio. Euro Stadion-Einnahmen im Jahr.
- Jeder Zwangsabstieg basierte auf Managementfehlern.
Um es kurz zu machen, wir haben in der Vergangenheit viele Fehler gemacht. D.h. aber nicht, dass wir diese Fehler in Zukunft automatisch wiederholen müssen - ganz im Gegenteil, dieser Club hat das Potenzial für die Bundesliga. Das ist keine Arroganz oder Träumerei, das belegen die Fakten. Deshalb sollte der Anspruch sein, das aktuelle Team zu verbessern. Nicht umsonst wurde das Ziel Aufstieg ausgegeben.
Insofern ist Dein Verweis auf „kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball“ nicht passend. Wir sind ja hier im Spieler-Wunsch-Fred für die kommende Saison. Abgesehen davon würde Kaucinski wahrscheinlich wesentlich mehr aus der Mannschaft herausholen, hätten wir in der Vergangenheit mit einem fähigen Management das Team individuell besser aufgestellt. Wir spielen seit Jahren keinen ansehnlichen Fußball und Verl, Ulm, Cottbus, Münster oder Duisburg haben aus wesentlich geringeren Chancen wesentlich mehr gemacht. Anscheinend sind dort fähigere Leute am Start.
Vielleicht sollte es mal unser Anspruch sein, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken, um z.B. in Verl zu kopieren, wie guter Fußball zu einem Bruchteil unserer Kosten geht?! Vielleicht klappt’s dann auch mal mit dem Aufstieg. Das ist ganz ernst gemeint. Wir brauchen fähige Leute in Führungspositionen. Sonst klappt es sowieso nicht. Bekanntlich stinkt ja der Fisch vom Kopf her. Das gilt genauso im Umkehrschluss: umso besser das Management, umso höher, die Wahrscheinlichkeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Zitat von corvee
Meiner Meinung nach ist das Grundübel dieses Vereins, dass weiterhin so viele Menschen denken, er gehöre in die Bundesliga. Seit Bundesliga Gründung haben wir 32% der Zeit in der höchsten Spielklasse, 38% der Zeit in der zweithöchsten Spielklasse und 30% der Zeit in der dritt-, oder gar vierthöchsten Spielklasse verbracht. Eine ganze Generation kennt Sechzig nicht als Bundesligist - wir haben keinen natürlichen Anspruch auf Erfolg und sind auch nicht in einer Liga, die unter unseren Würden wäre. Sechzig ist nunmal auch aus Gründen der Drittligadino. Aus diesem Anspruchsdenken entwachsen dann so verquerte Gedanke, wie dass man keine Tore schießen würde (Wir sind hier absolut im Ligamittelfeld, stellen dafür die fünftbeste Defensive und haben btw. genausoviele Treffer, wie der Ligaprimus).
Der Anspruch ist halt implizit immer, dass man die Liga auseinandernehmen müsste als eigentlicher Zweit- oder gar Erstligist. Dass man aber gerade mit dem kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball in dieser Liga Erfolg hat, wird völlig außer Acht gelassen.
Davon abgesehen, muss natürlich noch mindestens ein Verantwortlicher in die Kommandobrücke kommen - ich denke, Lexi wird das werden.
Zitat von vonfreytag
Wenn wir auf der Position des Verantwortlichen Sportdirektors, Managers oder meinetwegen Kaderplaners vernünftig aufgestellt wären, dann würden wir einen besseren Fußballspielen. Das tun wir aber nicht mehr, seitdem Lex die Fußballschuhe an Nagel gehängt hat. Wir spielten in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg. Und schießen auch keine Tore mehr. Natürlich hat das viele Gründe, hätten wir jedoch eine stringente Spielphilosophie, welche exakten Anforderungen / Stärken z.B. auf der Position links hinten (LAV) benötigt würden, wie zum Beispiel Linksfuß, Aggressivität, Zweikampfstärke, Speed, Laufbereitschaft, Flankenstärke etc…
Dann könnte man nach genau diesem Profil in der Regionalliga und den Zweitmannschaften von Buliclubs schwerpunktmäßig in Bayern / Süddeutschland suchen. Natürlich gibt diese Talente, aber ich glaube nicht, dass das bei uns jemand gemacht hat... und glaube mich zu erinnern, dass der Kaderplaner erst vor gut zwei Jahren auf „Freelancer Basis“ angestellt wurde. Sorry, aber so stellt man doch keinen professionellen Fußballklub auf, der in die Bundesliga gehört.
Wenn wir auf der Position des Verantwortlichen Sportdirektors, Managers oder meinetwegen Kaderplaners vernünftig aufgestellt wären, dann würden wir einen besseren Fußballspielen. Das tun wir aber nicht mehr, seitdem Lex die Fußballschuhe an Nagel gehängt hat. Wir spielten in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg. Und schießen auch keine Tore mehr. Natürlich hat das viele Gründe, hätten wir jedoch eine stringente Spielphilosophie, welche exakten Anforderungen / Stärken z.B. auf der Position links hinten (LAV) benötigt würden, wie zum Beispiel Linksfuß, Aggressivität, Zweikampfstärke, Speed, Laufbereitschaft, Flankenstärke etc…
Dann könnte man nach genau diesem Profil in der Regionalliga und den Zweitmannschaften von Buliclubs schwerpunktmäßig in Bayern / Süddeutschland suchen. Natürlich gibt diese Talente, aber ich glaube nicht, dass das bei uns jemand gemacht hat... und glaube mich zu erinnern, dass der Kaderplaner erst vor gut zwei Jahren auf „Freelancer Basis“ angestellt wurde. Sorry, aber so stellt man doch keinen professionellen Fußballklub auf, der in die Bundesliga gehört.
Meiner Meinung nach ist das Grundübel dieses Vereins, dass weiterhin so viele Menschen denken, er gehöre in die Bundesliga. Seit Bundesliga Gründung haben wir 32% der Zeit in der höchsten Spielklasse, 38% der Zeit in der zweithöchsten Spielklasse und 30% der Zeit in der dritt-, oder gar vierthöchsten Spielklasse verbracht. Eine ganze Generation kennt Sechzig nicht als Bundesligist - wir haben keinen natürlichen Anspruch auf Erfolg und sind auch nicht in einer Liga, die unter unseren Würden wäre. Sechzig ist nunmal auch aus Gründen der Drittligadino. Aus diesem Anspruchsdenken entwachsen dann so verquerte Gedanke, wie dass man keine Tore schießen würde (Wir sind hier absolut im Ligamittelfeld, stellen dafür die fünftbeste Defensive und haben btw. genausoviele Treffer, wie der Ligaprimus).
Der Anspruch ist halt implizit immer, dass man die Liga auseinandernehmen müsste als eigentlicher Zweit- oder gar Erstligist. Dass man aber gerade mit dem kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball in dieser Liga Erfolg hat, wird völlig außer Acht gelassen.
Davon abgesehen, muss natürlich noch mindestens ein Verantwortlicher in die Kommandobrücke kommen - ich denke, Lexi wird das werden.
Ich verstehe ja, was du sagen möchtest. Und prinzipiell hast du vollkommen recht, was die historischen Fakten angeht. Allerdings ist es nicht lange her, da hat uns Wildmoser vorgemacht, was man aus einer Bayernliga (Fahrstuhl-) Mannschaft nach 13 Jahren Abstinenz machen kann. Und wie schnell wieder etwas Großes entstehen kann
- Mit einem Business-Plan, der auch die Finanzierung der Allianz-Arena in der zweiten Liga beinhaltet, hätte man sich in der Bundesliga auch etablieren können, ähnlich wie es Freiburg oder Mainz in den letzten 20 Jahren geschafft haben. Das berühmt-berüchtigte „strukturelle Defizit“, dass die Allianz in der zweiten Liga garantiert (!) hat, hat uns nach dem Abstieg das Rückgrat gebrochen und basiert auf Managementfehlern.
- Der Verkauf von 50 % des Stadions, das heute mit weit über 400 Mio. € in den Büchern steht, für ein Apple und ein Ei basiert auf Managementfehlern. Die Arena ist eine hochrentable Immobilie. Allein die Spieltagseinnahmen der Roten beliefen sich in der Saison 2024/25 auf rekordverdächtige 260 Mio. plus die Namensrechte mit 13 Mio. Euro pro Jahr. Das sind knapp 274 Mio. Euro Stadion-Einnahmen im Jahr.
- Jeder Zwangsabstieg basierte auf Managementfehlern.
Um es kurz zu machen, wir haben in der Vergangenheit viele Fehler gemacht. D.h. aber nicht, dass wir diese Fehler in Zukunft automatisch wiederholen müssen - ganz im Gegenteil, dieser Club hat das Potenzial für die Bundesliga. Das ist keine Arroganz oder Träumerei, das belegen die Fakten. Deshalb sollte der Anspruch sein, das aktuelle Team zu verbessern. Nicht umsonst wurde das Ziel Aufstieg ausgegeben.
Insofern ist Dein Verweis auf „kompakten und kämpferischem Kauczinski-Ball“ nicht passend. Wir sind ja hier im Spieler-Wunsch-Fred für die kommende Saison. Abgesehen davon würde Kaucinski wahrscheinlich wesentlich mehr aus der Mannschaft herausholen, hätten wir in der Vergangenheit mit einem fähigen Management das Team individuell besser aufgestellt. Wir spielen seit Jahren keinen ansehnlichen Fußball und Verl, Ulm, Cottbus, Münster oder Duisburg haben aus wesentlich geringeren Chancen wesentlich mehr gemacht. Anscheinend sind dort fähigere Leute am Start.
Vielleicht sollte es mal unser Anspruch sein, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken, um z.B. in Verl zu kopieren, wie guter Fußball zu einem Bruchteil unserer Kosten geht?! Vielleicht klappt’s dann auch mal mit dem Aufstieg. Das ist ganz ernst gemeint. Wir brauchen fähige Leute in Führungspositionen. Sonst klappt es sowieso nicht. Bekanntlich stinkt ja der Fisch vom Kopf her. Das gilt genauso im Umkehrschluss: umso besser das Management, umso höher, die Wahrscheinlichkeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Ich glaube der Hauptunterschied zw. uns und beispielsweise Verl ist die Ruhe im Umfeld. Die akutell sehr gute Saison bei Verl verklärt das etwas. Hier mal der historische Tabellenverlauf:
https://www.transfermarkt.de/sc-verl/platzierungen/verein/93
Die waren 3 Saisons hintereinander 16., 10. und 12. in der Endtabelle aber haben trotzdem an ihrem Konzept festgehalten. Bei uns wirst du halt beim ersten Gegenwind von den Fans und Ismaik mit den Fackeln vom Hof gejagt.
Für mich ist es bis heute Wahnsinn, dass wir Gorenzel damals vom Hof gejagt hatten. Da war über Jahre Ruhe drin, der Kader wurde größtenteils sinnvoll ergänzt usw. Der Wurm kam auch da rein, als man den Aufstieg mit überdimensionierten Transfers wie Holzhauser erzwingen wollte. Aber auch da hätte ein Reset mit Gorenzel sicherlich besser funktioniert als der komplette Umwurf den wir erlebt haben.
Also ja, ein Durchmarsch ist sicherlich möglich, aber statistisch so unwahrscheinlich dass es für mich keinen Sinn macht auf das Szenario zu schielen. Man sollte schauen dass man fähige Leute in die richtigen Positionen bekommt und dann nicht beim ersten Gegenwind alles umwerfen.
Gorenzel war (leider) nicht mehr zu halten da er andauernd von der Ismaik Seite attackiert wurde. Er hat dann durch die nicht erfolgte Wörl Verlängerung und die Köllner-Nachfolge-Posse bei der er den Interim geben musste extrem schlechte Presse bekommen und dann für sich einen guten Ausstieg mit dem Angebot aus Kärnten gefunden.
12.03.2026 - 13:15 Uhr
Zitat von vonfreytag
dieser Club hat das Potenzial für die Bundesliga. Das ist keine Arroganz oder Träumerei, das belegen die Fakten.
dieser Club hat das Potenzial für die Bundesliga. Das ist keine Arroganz oder Träumerei, das belegen die Fakten.
Welche "Fakten" sind das?
Mir fallen nur zwei Punkte ein, in denen wir über dem Drittligaschnitt liegen: Zuschauer/Fans und eine Strukturstarke Region. Was das Stadion betrifft sind wir bestenfalls Mittelmaß und bei der Liquidität sind wir ziemlich weit unten.
12.03.2026 - 13:29 Uhr
Könnten wir hier bitte wieder etwas mehr Fan scouten, danke : )
12.03.2026 - 15:18 Uhr
Der Anspruch des TSV 1860 München, in der Bundesliga zu spielen, lässt sich historisch und strukturell durchaus begründen. Ein moderner „Business-Plan“ für eine Rückkehr muss deshalb nicht nur sportliche Ziele formulieren, sondern aufzeigen, welche vorhandenen Stärken – Tradition, Marktgröße, Marke und Fanbasis – systematisch genutzt werden können, um wieder dauerhaft erstklassig zu werden.
Historisch betrachtet gehörte der TSV 1860 München zu den prägenden Vereinen des deutschen Profifußballs. Der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1966 sowie der Sieg im DFB‑Pokal 1964 zeigen, dass der Verein sportlich in der Lage war, auf höchstem Niveau zu konkurrieren. Auch in der modernen Bundesligaära zwischen 1994 und 2004 etablierte sich der Club mehrere Jahre stabil im oberen Mittelfeld. Unter Trainer Werner Lorant erreichte die Mannschaft internationale Plätze und nahm sogar am UEFA‑Cup 2000/01 teil. Diese Phase beweist, dass die strukturellen Voraussetzungen für Erstligafußball in München grundsätzlich vorhanden sind: eine große Stadt mit wirtschaftlicher Kraft, eine leidenschaftliche Anhängerschaft und eine traditionsreiche Marke.
Ein zentraler Faktor ist dabei der Standort. München gehört zu den wirtschaftlich stärksten Metropolregionen Europas. Für einen Fußballverein bedeutet dies Zugang zu einem großen Sponsorenmarkt, hohe Medienpräsenz und eine große potenzielle Fanbasis. Obwohl der Verein im Schatten des dominierenden FC Bayern München steht, hat gerade diese Rivalität historisch auch Aufmerksamkeit, Identität und Emotion erzeugt. Die Marke „Sechzig“ steht für eine alternative, oft bodenständige Fußballkultur innerhalb der Stadt, was sie für bestimmte Sponsoren und Zielgruppen besonders attraktiv macht.
Ein moderner Business-Plan für eine Rückkehr in die Bundesliga müsste deshalb zunächst die Marke TSV 1860 München strategisch neu positionieren. Der Club kann seine Identität als traditionsreicher Arbeiter- und Stadtteilverein bewusst betonen und gleichzeitig professionelles Management aufbauen. In der Praxis bedeutet dies stabile finanzielle Planung, transparente Eigentümerstrukturen und langfristige sportliche Strategie. Einnahmen sollten auf mehrere Säulen verteilt sein: Sponsoring aus der regionalen Wirtschaft, digitale Vermarktung der Marke, Merchandising sowie eine stärkere Einbindung internationaler Fans, die sich für traditionelle europäische Clubs interessieren.
Ein zweiter Pfeiler eines solchen Plans ist die Nachwuchsentwicklung. Historisch hat der TSV 1860 München immer wieder talentierte Spieler hervorgebracht oder früh entdeckt. Eine systematische Investition in die Jugendakademie könnte den Verein langfristig unabhängiger vom Transfermarkt machen. Junge Spieler aus der Region können nicht nur sportlich helfen, sondern stärken auch die Identifikation der Fans mit der Mannschaft. Gleichzeitig können Transfererlöse aus selbst ausgebildeten Spielern eine stabile Einnahmequelle darstellen, wie es viele erfolgreiche Vereine in Europa vormachen.
Der dritte zentrale Bestandteil ist die sportliche Strategie. Der Weg zurück in die Bundesliga erfordert Kontinuität im Trainerteam, eine klare Spielphilosophie und eine gezielte Kaderplanung. Statt kurzfristiger, teurer Transfers sollte der Verein auf entwicklungsfähige Spieler setzen, die sich im System verbessern und später einen höheren Marktwert erreichen. Dieses Modell verbindet sportlichen Erfolg mit wirtschaftlicher Nachhaltigkeit.
Schließlich spielt auch die Stadion- und Spieltagserfahrung eine Rolle. Die Heimspiele im Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße sind für viele Fans ein wichtiger Teil der Vereinsidentität. Ein moderner Business-Ansatz würde diese Atmosphäre gezielt vermarkten: als authentisches Fußballerlebnis in einer traditionsreichen Umgebung. Eine starke Bindung der Fans führt nicht nur zu höheren Zuschauerzahlen, sondern auch zu stabilen Einnahmen aus Mitgliedschaften und Merchandising.
Zusammengefasst lässt sich argumentieren, dass der TSV 1860 München historisch, wirtschaftlich und kulturell durchaus ein legitimer Bundesligaverein ist. Die Größe der Stadt, die Tradition des Clubs und die vorhandene Fanbasis bilden eine solide Grundlage. Ein realistischer Plan für die Gegenwart würde diese Stärken mit professionellem Management, nachhaltiger Jugendarbeit und einer klaren sportlichen Strategie verbinden. Gelingt diese Kombination, kann der Verein langfristig wieder die strukturellen Voraussetzungen erfüllen, die ihn früher zu einem festen Bestandteil der Bundesliga gemacht haben.
Es dauert nicht mehr lang und dann wird mir die Ki in Sekunden die besten Spieler auf der jeweiligen Position, abhängig von meinen Wunschkriterien und den finanziellen Voraussetzungen heraus spucken können. Wahnsinn.
Historisch betrachtet gehörte der TSV 1860 München zu den prägenden Vereinen des deutschen Profifußballs. Der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1966 sowie der Sieg im DFB‑Pokal 1964 zeigen, dass der Verein sportlich in der Lage war, auf höchstem Niveau zu konkurrieren. Auch in der modernen Bundesligaära zwischen 1994 und 2004 etablierte sich der Club mehrere Jahre stabil im oberen Mittelfeld. Unter Trainer Werner Lorant erreichte die Mannschaft internationale Plätze und nahm sogar am UEFA‑Cup 2000/01 teil. Diese Phase beweist, dass die strukturellen Voraussetzungen für Erstligafußball in München grundsätzlich vorhanden sind: eine große Stadt mit wirtschaftlicher Kraft, eine leidenschaftliche Anhängerschaft und eine traditionsreiche Marke.
Ein zentraler Faktor ist dabei der Standort. München gehört zu den wirtschaftlich stärksten Metropolregionen Europas. Für einen Fußballverein bedeutet dies Zugang zu einem großen Sponsorenmarkt, hohe Medienpräsenz und eine große potenzielle Fanbasis. Obwohl der Verein im Schatten des dominierenden FC Bayern München steht, hat gerade diese Rivalität historisch auch Aufmerksamkeit, Identität und Emotion erzeugt. Die Marke „Sechzig“ steht für eine alternative, oft bodenständige Fußballkultur innerhalb der Stadt, was sie für bestimmte Sponsoren und Zielgruppen besonders attraktiv macht.
Ein moderner Business-Plan für eine Rückkehr in die Bundesliga müsste deshalb zunächst die Marke TSV 1860 München strategisch neu positionieren. Der Club kann seine Identität als traditionsreicher Arbeiter- und Stadtteilverein bewusst betonen und gleichzeitig professionelles Management aufbauen. In der Praxis bedeutet dies stabile finanzielle Planung, transparente Eigentümerstrukturen und langfristige sportliche Strategie. Einnahmen sollten auf mehrere Säulen verteilt sein: Sponsoring aus der regionalen Wirtschaft, digitale Vermarktung der Marke, Merchandising sowie eine stärkere Einbindung internationaler Fans, die sich für traditionelle europäische Clubs interessieren.
Ein zweiter Pfeiler eines solchen Plans ist die Nachwuchsentwicklung. Historisch hat der TSV 1860 München immer wieder talentierte Spieler hervorgebracht oder früh entdeckt. Eine systematische Investition in die Jugendakademie könnte den Verein langfristig unabhängiger vom Transfermarkt machen. Junge Spieler aus der Region können nicht nur sportlich helfen, sondern stärken auch die Identifikation der Fans mit der Mannschaft. Gleichzeitig können Transfererlöse aus selbst ausgebildeten Spielern eine stabile Einnahmequelle darstellen, wie es viele erfolgreiche Vereine in Europa vormachen.
Der dritte zentrale Bestandteil ist die sportliche Strategie. Der Weg zurück in die Bundesliga erfordert Kontinuität im Trainerteam, eine klare Spielphilosophie und eine gezielte Kaderplanung. Statt kurzfristiger, teurer Transfers sollte der Verein auf entwicklungsfähige Spieler setzen, die sich im System verbessern und später einen höheren Marktwert erreichen. Dieses Modell verbindet sportlichen Erfolg mit wirtschaftlicher Nachhaltigkeit.
Schließlich spielt auch die Stadion- und Spieltagserfahrung eine Rolle. Die Heimspiele im Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße sind für viele Fans ein wichtiger Teil der Vereinsidentität. Ein moderner Business-Ansatz würde diese Atmosphäre gezielt vermarkten: als authentisches Fußballerlebnis in einer traditionsreichen Umgebung. Eine starke Bindung der Fans führt nicht nur zu höheren Zuschauerzahlen, sondern auch zu stabilen Einnahmen aus Mitgliedschaften und Merchandising.
Zusammengefasst lässt sich argumentieren, dass der TSV 1860 München historisch, wirtschaftlich und kulturell durchaus ein legitimer Bundesligaverein ist. Die Größe der Stadt, die Tradition des Clubs und die vorhandene Fanbasis bilden eine solide Grundlage. Ein realistischer Plan für die Gegenwart würde diese Stärken mit professionellem Management, nachhaltiger Jugendarbeit und einer klaren sportlichen Strategie verbinden. Gelingt diese Kombination, kann der Verein langfristig wieder die strukturellen Voraussetzungen erfüllen, die ihn früher zu einem festen Bestandteil der Bundesliga gemacht haben.
Es dauert nicht mehr lang und dann wird mir die Ki in Sekunden die besten Spieler auf der jeweiligen Position, abhängig von meinen Wunschkriterien und den finanziellen Voraussetzungen heraus spucken können. Wahnsinn.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vonfreytag am 12.03.2026 um 15:24 Uhr bearbeitet
12.03.2026 - 15:29 Uhr
Zitat von a-hoid-wer
Könnten wir hier bitte wieder etwas mehr Fan scouten, danke : )
Könnten wir hier bitte wieder etwas mehr Fan scouten, danke : )
!!!!
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