| Geburtsdatum | 16.06.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Deutschland |
Jürgen Klopp [ehemaliger Trainer]
11.02.2015 - 19:05 Uhr
14.02.2015 - 15:17 Uhr
Was meint ihr, könnte es evtl sein das Klopp am Ende der Sasion aufhört?
Das ihn diese Sasion so mitgenommen hat und jetzt erstmal ne Pause braucht?
Oder denkt ihr das für ihn beim BVB noch lange nicht Schluss ist?
Würde mich mal interessieren wie ihr das einschätzt.
Das ihn diese Sasion so mitgenommen hat und jetzt erstmal ne Pause braucht?
Oder denkt ihr das für ihn beim BVB noch lange nicht Schluss ist?
Würde mich mal interessieren wie ihr das einschätzt.
14.02.2015 - 15:19 Uhr
Zitat von BVB-Kevin
Was meint ihr, könnte es evtl sein das Klopp am Ende der Sasion aufhört?
Das ihn diese Sasion so mitgenommen hat und jetzt erstmal ne Pause braucht?
Oder denkt ihr das für ihn beim BVB noch lange nicht Schluss ist?
Würde mich mal interessieren wie ihr das einschätzt.
Was meint ihr, könnte es evtl sein das Klopp am Ende der Sasion aufhört?
Das ihn diese Sasion so mitgenommen hat und jetzt erstmal ne Pause braucht?
Oder denkt ihr das für ihn beim BVB noch lange nicht Schluss ist?
Würde mich mal interessieren wie ihr das einschätzt.
Das glaube ich nicht. Glaube Kloppo hat noch genauso viel Bock auf Fussball und Dortmund wie in den erfolgreicheren Jahren.
14.02.2015 - 15:55 Uhr
Zitat von Zersorger
Das glaube ich nicht. Glaube Kloppo hat noch genauso viel Bock auf Fussball und Dortmund wie in den erfolgreicheren Jahren.
Zitat von BVB-Kevin
Was meint ihr, könnte es evtl sein das Klopp am Ende der Sasion aufhört?
Das ihn diese Sasion so mitgenommen hat und jetzt erstmal ne Pause braucht?
Oder denkt ihr das für ihn beim BVB noch lange nicht Schluss ist?
Würde mich mal interessieren wie ihr das einschätzt.
Was meint ihr, könnte es evtl sein das Klopp am Ende der Sasion aufhört?
Das ihn diese Sasion so mitgenommen hat und jetzt erstmal ne Pause braucht?
Oder denkt ihr das für ihn beim BVB noch lange nicht Schluss ist?
Würde mich mal interessieren wie ihr das einschätzt.
Das glaube ich nicht. Glaube Kloppo hat noch genauso viel Bock auf Fussball und Dortmund wie in den erfolgreicheren Jahren.
Seine ganze Körpersprache sah nicht danach aus dass er leer und lustlos wäre...
14.02.2015 - 16:12 Uhr
Das Problem von "externen Unternehmensberatern" ist aber oft, dass sie ein Unternehmen komplett umkrempeln wollen (nicht weil es immer nötig wäre, mehr so als Daseinsberechtigung). Das kann dann zu kurzfristigen Erfolgen führen, aber ob es dann auch nachhaltig bleibt, weiß da genauso keiner. Hätte man jetzt Klopp ausgetauscht und nen anderen geholt, hätte man in der Hinrunde vielleicht sogar nen Sieg hier und da mehr geholt. Ob es dann aber auch die gleiche Rückrunde wie mit Klopp oder die nächste Saison wie unter Klopp gewesen wäre, ist doch seeehr spekulativ.
Wenn es so läuft, wie es lief, haben ALLE Fehler gemacht. Aber das gehört auch dazu. Es gab auch schon Fehler in den Meisterschaftsjahren, nur ist man da logischerweise nicht so darauf herum geritten. In einer Situation wie der aktuellen ist es aber fast schon normal menschlich, wirklich auf jedem kleinen Fur... einzugehen. Der Pass X war schlecht gespielt, die Passquote hat nicht gepasst, die Torschüsse waren nicht genau genug, die Gegner haben das System längst durchschaut, etc. Klar, jeder versucht für sich eben Lösung zu finden, woran es lag. Da man keinen Einblick auf Internas hat, nimmt man das offensichtliche, was aber meist nicht das richtige ist.
Zuerst einmal gibt es keine Garantien im Fußball (wie auch im Leben). Selbst wenn etwas auf dem Papier gut aussieht, muss es nicht zwangsläufig passen. Niemand konnte ahnen, wie extrem Kagawa bei der ersten Verpflichtung explodiert. Umgekehrt sieht es momentan eben bei Immobile aus. In so einer Situation bist Du als Trainer sowieso immer der Depp. Stellst Du den Spieler auf und er trifft nicht, dann kommt Kritik. Stellst Du den Spieler nicht auf, heißt es schnell, wie soll der Spieler denn Routine bekommen, wenn er nicht spielt.... Man kann alles eben immer drehen und wenden wie man will. Das gleiche gilt natürlich für die absoluten "Follower", die dann für jeden negativen Effekt eine Begründung haben. Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen (in diesem Fall aber wohl stärker in Richtung der "Verteidiger", da Verletzungspech, WM-Tief, langfristige Verletzung Günni, etc ja nicht erfunden sind).
Was kann man Klopp nun vorwerfen? Viele Erkenntnisse hatten wir selbst ja erst hinterher. Das ist bei ihm ähnlich. Er ist nun davon weggegangen, Spielern eine Schonfrist zu geben (Immobile). Er arbeitet nun auch mehr mit der Peitsche und Bestrafungen (Ramos nicht im Kader in Freiburg, Ramos statt Immobile eingewechselt gegen Mainz). Er meinte selbst schon, dass er oftmals Spieler aufgestellt hatte, die noch nicht in Form waren, aber trotzdem spielen mussten. Das wäre ein Ansatz für eine Fehlerquelle. Am Ende hat der Spieler XY nicht funktioniert, das Spiel wurde verloren, ohne Regenerationspause ging es dann schon wieder ins nächste Spiel mit dem gleichen Dilemma. Hier hätte man wirklich auch mal einen Spieler aus der 2. Mannschaft aufstellen können und Spieler XY eine Pause gönnen können. Funtkionert das aber nicht und man verliert das Spiel (genauso wie man es mit Spieler XY verloren hat), dann hätte man Klopp genau diesen Wechsel um die Ohren gehauen.
Hier muss man auch schmunzeln, wenn es heißt, zum Glück lässt Klopp jetzt keinen Rumpelfußball mehr spielen... Als ob Klopp das so verordnet hätte: "So Jungs, geht raus und knüppelt einfach mal drauf, heute gibt es keinen Kombinationsfußball!"
Nur Rennen und Kämpfen... Ein Großteil dieser Faktoren hat ja nun auch zum Erfolg geführt (Kämpfen nach 0:1, 2:2, Rennen = Auba). Auch das System ist nicht durchschaut. Einer der Mainzer Spieler meinte, dass Dortmund eben extrem viel läuft und das schwer ist dagegen zu halten. Sowas merkt man dann aber nicht in den ersten 30 Minuten sondern eher so ab der 60.-70. Minuten, wenn beim Gegner die normale Laufleistung erreicht ist.
Ich freu mich, dass Klopp noch an Bord ist, aber auch ein wenig, dass wir nun eine erfolgreiche Formation gefunden haben, in der Immobile und Micki eben nicht zu den Startern gehören. Nicht weil ich etwas gegen sie habe, aber sie brauchen in der aktuellen Situation einfach zu lange, um etwas zu bewegen. Das machen die anderen einfach besser. Es geht um den BVB und nicht um Einzelschicksale.
Wenn es so läuft, wie es lief, haben ALLE Fehler gemacht. Aber das gehört auch dazu. Es gab auch schon Fehler in den Meisterschaftsjahren, nur ist man da logischerweise nicht so darauf herum geritten. In einer Situation wie der aktuellen ist es aber fast schon normal menschlich, wirklich auf jedem kleinen Fur... einzugehen. Der Pass X war schlecht gespielt, die Passquote hat nicht gepasst, die Torschüsse waren nicht genau genug, die Gegner haben das System längst durchschaut, etc. Klar, jeder versucht für sich eben Lösung zu finden, woran es lag. Da man keinen Einblick auf Internas hat, nimmt man das offensichtliche, was aber meist nicht das richtige ist.
Zuerst einmal gibt es keine Garantien im Fußball (wie auch im Leben). Selbst wenn etwas auf dem Papier gut aussieht, muss es nicht zwangsläufig passen. Niemand konnte ahnen, wie extrem Kagawa bei der ersten Verpflichtung explodiert. Umgekehrt sieht es momentan eben bei Immobile aus. In so einer Situation bist Du als Trainer sowieso immer der Depp. Stellst Du den Spieler auf und er trifft nicht, dann kommt Kritik. Stellst Du den Spieler nicht auf, heißt es schnell, wie soll der Spieler denn Routine bekommen, wenn er nicht spielt.... Man kann alles eben immer drehen und wenden wie man will. Das gleiche gilt natürlich für die absoluten "Follower", die dann für jeden negativen Effekt eine Begründung haben. Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen (in diesem Fall aber wohl stärker in Richtung der "Verteidiger", da Verletzungspech, WM-Tief, langfristige Verletzung Günni, etc ja nicht erfunden sind).
Was kann man Klopp nun vorwerfen? Viele Erkenntnisse hatten wir selbst ja erst hinterher. Das ist bei ihm ähnlich. Er ist nun davon weggegangen, Spielern eine Schonfrist zu geben (Immobile). Er arbeitet nun auch mehr mit der Peitsche und Bestrafungen (Ramos nicht im Kader in Freiburg, Ramos statt Immobile eingewechselt gegen Mainz). Er meinte selbst schon, dass er oftmals Spieler aufgestellt hatte, die noch nicht in Form waren, aber trotzdem spielen mussten. Das wäre ein Ansatz für eine Fehlerquelle. Am Ende hat der Spieler XY nicht funktioniert, das Spiel wurde verloren, ohne Regenerationspause ging es dann schon wieder ins nächste Spiel mit dem gleichen Dilemma. Hier hätte man wirklich auch mal einen Spieler aus der 2. Mannschaft aufstellen können und Spieler XY eine Pause gönnen können. Funtkionert das aber nicht und man verliert das Spiel (genauso wie man es mit Spieler XY verloren hat), dann hätte man Klopp genau diesen Wechsel um die Ohren gehauen.
Hier muss man auch schmunzeln, wenn es heißt, zum Glück lässt Klopp jetzt keinen Rumpelfußball mehr spielen... Als ob Klopp das so verordnet hätte: "So Jungs, geht raus und knüppelt einfach mal drauf, heute gibt es keinen Kombinationsfußball!"
Nur Rennen und Kämpfen... Ein Großteil dieser Faktoren hat ja nun auch zum Erfolg geführt (Kämpfen nach 0:1, 2:2, Rennen = Auba). Auch das System ist nicht durchschaut. Einer der Mainzer Spieler meinte, dass Dortmund eben extrem viel läuft und das schwer ist dagegen zu halten. Sowas merkt man dann aber nicht in den ersten 30 Minuten sondern eher so ab der 60.-70. Minuten, wenn beim Gegner die normale Laufleistung erreicht ist. Ich freu mich, dass Klopp noch an Bord ist, aber auch ein wenig, dass wir nun eine erfolgreiche Formation gefunden haben, in der Immobile und Micki eben nicht zu den Startern gehören. Nicht weil ich etwas gegen sie habe, aber sie brauchen in der aktuellen Situation einfach zu lange, um etwas zu bewegen. Das machen die anderen einfach besser. Es geht um den BVB und nicht um Einzelschicksale.
14.02.2015 - 16:53 Uhr
Zitat von Kreuzi
Jungs, mir is des komplett egal ob ihr Klopp noch 10 Jahre als Trainer habt oder er zeitnah gehen muss. Ich schrieb außerdem, dass wenn mein Verein in der aktuellen Position wäre, ich definitiv den Trainer nicht, wie hier teilweise geschehen, so frei von Schuld sprechen würde.
Nur weil bei mir hier ein FCB Logo unterm Namen steht, wird mir allerdings gleich angedichtet, dass ich ein Problem damit hätte, dass Reus nicht zu uns gewechselt ist oder ich mich dazu nicht äußern dürfte. Was in'n das bitte für ne Herangehensweise? Dann dürfte ja kein Journalist, kein "Expert" da dürfte ja niemand über den BVB seine Meinung äußern!?
Für was gibt es denn (u.a.) Unternehmensberater? Weil externe Meinungen durchaus auch förderlich sein können um einen neuen Blickwinkel zu verschaffen. Man muss mit meiner Meinung ja nicht d'accord gehen, aber diese Pauschalisierung, dass ich gleich was gegen euch haben muss, is einfach lächerlich.
Wenn euch Klopp dieses Jahr noch auf Platz 7 führt und ihr nächstes Jahr wieder Platz (1) 2-3 belegt, hab ich mich geirrt. Schafft er es allerdings nicht aus dieser Mannschaft wieder einen CL-Aspiranten zu machen, ist das schlicht und einfach eine ungenügende Leistung. Den Anspruch müsst ihr, mmN, haben.
Ich habe schon einmal geschrieben, teilweise finde ich, dass bei BVB-Anhängern die Meinung herrscht, dass sich die Aktionen und Handlungen vom BVB immer von anderen abheben müssen um Einzigartig zu sein (Stichwort: Echte Liebe). Und ich bin der Meinung, dass dieser Gedankengang möglicherweise in Zukunft nicht zum größtmöglichen Erfolg führen wird.
Ich komme aus der Wirtschaft und da ist es relativ einfach. Da zählt nicht, wer in der Vergangenheit etwas geleistet hat, sondern wer stand heute am besten geeignet zu sein scheint, um in Zukunft erfolgreich zu sein. Dies muss emotionslos betrachtet werden. Meine Meinung dazu ist, dass euch z.B. ende der Runde frisches Blut auf dem Trainerposten gut tuen würde. Wie gesagt, meine Meinung! Ich stelle mich hier nicht hin und stelle diese Meinung als unwiderruflicher allwissender Fakt hin - so wird hier aber teilweise argumentiert. Fakt ist aber auch, man kann soviel Pech haben wie man will, 18. (nach Hälfte der Runde) wird man nur durch Pech sicher nicht - 7. vielleicht, aber nicht 18.
Zitat von falschmeldung
@Kreuzi und die anderen die das Argument Pech nicht mehr hören können:
Schau mal auf den Link von Post #28. Da wird das Pech sogar statistisch belegt. Und das auf sehr neutrale Weise.
@Kreuzi und die anderen die das Argument Pech nicht mehr hören können:
Schau mal auf den Link von Post #28. Da wird das Pech sogar statistisch belegt. Und das auf sehr neutrale Weise.
Jungs, mir is des komplett egal ob ihr Klopp noch 10 Jahre als Trainer habt oder er zeitnah gehen muss. Ich schrieb außerdem, dass wenn mein Verein in der aktuellen Position wäre, ich definitiv den Trainer nicht, wie hier teilweise geschehen, so frei von Schuld sprechen würde.
Nur weil bei mir hier ein FCB Logo unterm Namen steht, wird mir allerdings gleich angedichtet, dass ich ein Problem damit hätte, dass Reus nicht zu uns gewechselt ist oder ich mich dazu nicht äußern dürfte. Was in'n das bitte für ne Herangehensweise? Dann dürfte ja kein Journalist, kein "Expert" da dürfte ja niemand über den BVB seine Meinung äußern!?
Für was gibt es denn (u.a.) Unternehmensberater? Weil externe Meinungen durchaus auch förderlich sein können um einen neuen Blickwinkel zu verschaffen. Man muss mit meiner Meinung ja nicht d'accord gehen, aber diese Pauschalisierung, dass ich gleich was gegen euch haben muss, is einfach lächerlich.
Wenn euch Klopp dieses Jahr noch auf Platz 7 führt und ihr nächstes Jahr wieder Platz (1) 2-3 belegt, hab ich mich geirrt. Schafft er es allerdings nicht aus dieser Mannschaft wieder einen CL-Aspiranten zu machen, ist das schlicht und einfach eine ungenügende Leistung. Den Anspruch müsst ihr, mmN, haben.
Ich habe schon einmal geschrieben, teilweise finde ich, dass bei BVB-Anhängern die Meinung herrscht, dass sich die Aktionen und Handlungen vom BVB immer von anderen abheben müssen um Einzigartig zu sein (Stichwort: Echte Liebe). Und ich bin der Meinung, dass dieser Gedankengang möglicherweise in Zukunft nicht zum größtmöglichen Erfolg führen wird.
Ich komme aus der Wirtschaft und da ist es relativ einfach. Da zählt nicht, wer in der Vergangenheit etwas geleistet hat, sondern wer stand heute am besten geeignet zu sein scheint, um in Zukunft erfolgreich zu sein. Dies muss emotionslos betrachtet werden. Meine Meinung dazu ist, dass euch z.B. ende der Runde frisches Blut auf dem Trainerposten gut tuen würde. Wie gesagt, meine Meinung! Ich stelle mich hier nicht hin und stelle diese Meinung als unwiderruflicher allwissender Fakt hin - so wird hier aber teilweise argumentiert. Fakt ist aber auch, man kann soviel Pech haben wie man will, 18. (nach Hälfte der Runde) wird man nur durch Pech sicher nicht - 7. vielleicht, aber nicht 18.
Also ehrlich jetzt, ich lass dir gerne deine Meinung und sicherlich bist du ein ganz toller Typ aus der Wirtschaft, wo du ja herkommst und da bist du bestimmt auch gut aufgehoben. Aber sag mir mal bitte, warum ich zum Fussball gehen sollte wenn ich dann da, wie von dir gefordert, alles nüchtern betrachten soll und emotionslos entscheiden soll, dass der Trainer jetzt zu entlassen ist, da irgendwelche Parameter nicht eingehalten sind. Also in Dortmund ist der Fussball dann eben emotionaler.
Kann ich gut mit leben. Alles Andere ist was für deinen Schreibtisch.
14.02.2015 - 16:57 Uhr
Nachfrage an Kreuzi!
Muss Fussball emotionslos betrachtet werden?

Muss Fussball emotionslos betrachtet werden?


14.02.2015 - 18:34 Uhr
Zitat von Midnight-Magic
Das Problem von "externen Unternehmensberatern" ist aber oft, dass sie ein Unternehmen komplett umkrempeln wollen (nicht weil es immer nötig wäre, mehr so als Daseinsberechtigung). Das kann dann zu kurzfristigen Erfolgen führen, aber ob es dann auch nachhaltig bleibt, weiß da genauso keiner. Hätte man jetzt Klopp ausgetauscht und nen anderen geholt, hätte man in der Hinrunde vielleicht sogar nen Sieg hier und da mehr geholt. Ob es dann aber auch die gleiche Rückrunde wie mit Klopp oder die nächste Saison wie unter Klopp gewesen wäre, ist doch seeehr spekulativ.
Wenn es so läuft, wie es lief, haben ALLE Fehler gemacht. Aber das gehört auch dazu. Es gab auch schon Fehler in den Meisterschaftsjahren, nur ist man da logischerweise nicht so darauf herum geritten. In einer Situation wie der aktuellen ist es aber fast schon normal menschlich, wirklich auf jedem kleinen Fur... einzugehen. Der Pass X war schlecht gespielt, die Passquote hat nicht gepasst, die Torschüsse waren nicht genau genug, die Gegner haben das System längst durchschaut, etc. Klar, jeder versucht für sich eben Lösung zu finden, woran es lag. Da man keinen Einblick auf Internas hat, nimmt man das offensichtliche, was aber meist nicht das richtige ist.
Zuerst einmal gibt es keine Garantien im Fußball (wie auch im Leben). Selbst wenn etwas auf dem Papier gut aussieht, muss es nicht zwangsläufig passen. Niemand konnte ahnen, wie extrem Kagawa bei der ersten Verpflichtung explodiert. Umgekehrt sieht es momentan eben bei Immobile aus. In so einer Situation bist Du als Trainer sowieso immer der Depp. Stellst Du den Spieler auf und er trifft nicht, dann kommt Kritik. Stellst Du den Spieler nicht auf, heißt es schnell, wie soll der Spieler denn Routine bekommen, wenn er nicht spielt.... Man kann alles eben immer drehen und wenden wie man will. Das gleiche gilt natürlich für die absoluten "Follower", die dann für jeden negativen Effekt eine Begründung haben. Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen (in diesem Fall aber wohl stärker in Richtung der "Verteidiger", da Verletzungspech, WM-Tief, langfristige Verletzung Günni, etc ja nicht erfunden sind).
Was kann man Klopp nun vorwerfen? Viele Erkenntnisse hatten wir selbst ja erst hinterher. Das ist bei ihm ähnlich. Er ist nun davon weggegangen, Spielern eine Schonfrist zu geben (Immobile). Er arbeitet nun auch mehr mit der Peitsche und Bestrafungen (Ramos nicht im Kader in Freiburg, Ramos statt Immobile eingewechselt gegen Mainz). Er meinte selbst schon, dass er oftmals Spieler aufgestellt hatte, die noch nicht in Form waren, aber trotzdem spielen mussten. Das wäre ein Ansatz für eine Fehlerquelle. Am Ende hat der Spieler XY nicht funktioniert, das Spiel wurde verloren, ohne Regenerationspause ging es dann schon wieder ins nächste Spiel mit dem gleichen Dilemma. Hier hätte man wirklich auch mal einen Spieler aus der 2. Mannschaft aufstellen können und Spieler XY eine Pause gönnen können. Funtkionert das aber nicht und man verliert das Spiel (genauso wie man es mit Spieler XY verloren hat), dann hätte man Klopp genau diesen Wechsel um die Ohren gehauen.
Hier muss man auch schmunzeln, wenn es heißt, zum Glück lässt Klopp jetzt keinen Rumpelfußball mehr spielen... Als ob Klopp das so verordnet hätte: "So Jungs, geht raus und knüppelt einfach mal drauf, heute gibt es keinen Kombinationsfußball!"
Nur Rennen und Kämpfen... Ein Großteil dieser Faktoren hat ja nun auch zum Erfolg geführt (Kämpfen nach 0:1, 2:2, Rennen = Auba). Auch das System ist nicht durchschaut. Einer der Mainzer Spieler meinte, dass Dortmund eben extrem viel läuft und das schwer ist dagegen zu halten. Sowas merkt man dann aber nicht in den ersten 30 Minuten sondern eher so ab der 60.-70. Minuten, wenn beim Gegner die normale Laufleistung erreicht ist.
Ich freu mich, dass Klopp noch an Bord ist, aber auch ein wenig, dass wir nun eine erfolgreiche Formation gefunden haben, in der Immobile und Micki eben nicht zu den Startern gehören. Nicht weil ich etwas gegen sie habe, aber sie brauchen in der aktuellen Situation einfach zu lange, um etwas zu bewegen. Das machen die anderen einfach besser. Es geht um den BVB und nicht um Einzelschicksale.
Das Problem von "externen Unternehmensberatern" ist aber oft, dass sie ein Unternehmen komplett umkrempeln wollen (nicht weil es immer nötig wäre, mehr so als Daseinsberechtigung). Das kann dann zu kurzfristigen Erfolgen führen, aber ob es dann auch nachhaltig bleibt, weiß da genauso keiner. Hätte man jetzt Klopp ausgetauscht und nen anderen geholt, hätte man in der Hinrunde vielleicht sogar nen Sieg hier und da mehr geholt. Ob es dann aber auch die gleiche Rückrunde wie mit Klopp oder die nächste Saison wie unter Klopp gewesen wäre, ist doch seeehr spekulativ.
Wenn es so läuft, wie es lief, haben ALLE Fehler gemacht. Aber das gehört auch dazu. Es gab auch schon Fehler in den Meisterschaftsjahren, nur ist man da logischerweise nicht so darauf herum geritten. In einer Situation wie der aktuellen ist es aber fast schon normal menschlich, wirklich auf jedem kleinen Fur... einzugehen. Der Pass X war schlecht gespielt, die Passquote hat nicht gepasst, die Torschüsse waren nicht genau genug, die Gegner haben das System längst durchschaut, etc. Klar, jeder versucht für sich eben Lösung zu finden, woran es lag. Da man keinen Einblick auf Internas hat, nimmt man das offensichtliche, was aber meist nicht das richtige ist.
Zuerst einmal gibt es keine Garantien im Fußball (wie auch im Leben). Selbst wenn etwas auf dem Papier gut aussieht, muss es nicht zwangsläufig passen. Niemand konnte ahnen, wie extrem Kagawa bei der ersten Verpflichtung explodiert. Umgekehrt sieht es momentan eben bei Immobile aus. In so einer Situation bist Du als Trainer sowieso immer der Depp. Stellst Du den Spieler auf und er trifft nicht, dann kommt Kritik. Stellst Du den Spieler nicht auf, heißt es schnell, wie soll der Spieler denn Routine bekommen, wenn er nicht spielt.... Man kann alles eben immer drehen und wenden wie man will. Das gleiche gilt natürlich für die absoluten "Follower", die dann für jeden negativen Effekt eine Begründung haben. Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen (in diesem Fall aber wohl stärker in Richtung der "Verteidiger", da Verletzungspech, WM-Tief, langfristige Verletzung Günni, etc ja nicht erfunden sind).
Was kann man Klopp nun vorwerfen? Viele Erkenntnisse hatten wir selbst ja erst hinterher. Das ist bei ihm ähnlich. Er ist nun davon weggegangen, Spielern eine Schonfrist zu geben (Immobile). Er arbeitet nun auch mehr mit der Peitsche und Bestrafungen (Ramos nicht im Kader in Freiburg, Ramos statt Immobile eingewechselt gegen Mainz). Er meinte selbst schon, dass er oftmals Spieler aufgestellt hatte, die noch nicht in Form waren, aber trotzdem spielen mussten. Das wäre ein Ansatz für eine Fehlerquelle. Am Ende hat der Spieler XY nicht funktioniert, das Spiel wurde verloren, ohne Regenerationspause ging es dann schon wieder ins nächste Spiel mit dem gleichen Dilemma. Hier hätte man wirklich auch mal einen Spieler aus der 2. Mannschaft aufstellen können und Spieler XY eine Pause gönnen können. Funtkionert das aber nicht und man verliert das Spiel (genauso wie man es mit Spieler XY verloren hat), dann hätte man Klopp genau diesen Wechsel um die Ohren gehauen.
Hier muss man auch schmunzeln, wenn es heißt, zum Glück lässt Klopp jetzt keinen Rumpelfußball mehr spielen... Als ob Klopp das so verordnet hätte: "So Jungs, geht raus und knüppelt einfach mal drauf, heute gibt es keinen Kombinationsfußball!"
Nur Rennen und Kämpfen... Ein Großteil dieser Faktoren hat ja nun auch zum Erfolg geführt (Kämpfen nach 0:1, 2:2, Rennen = Auba). Auch das System ist nicht durchschaut. Einer der Mainzer Spieler meinte, dass Dortmund eben extrem viel läuft und das schwer ist dagegen zu halten. Sowas merkt man dann aber nicht in den ersten 30 Minuten sondern eher so ab der 60.-70. Minuten, wenn beim Gegner die normale Laufleistung erreicht ist. Ich freu mich, dass Klopp noch an Bord ist, aber auch ein wenig, dass wir nun eine erfolgreiche Formation gefunden haben, in der Immobile und Micki eben nicht zu den Startern gehören. Nicht weil ich etwas gegen sie habe, aber sie brauchen in der aktuellen Situation einfach zu lange, um etwas zu bewegen. Das machen die anderen einfach besser. Es geht um den BVB und nicht um Einzelschicksale.
Für mich ein außergewöhnlich guter Beitrag. Es können ja nicht alle User Wertungen abgeben.
Deshalb auf diesem Weg: Kompliment!
14.02.2015 - 20:11 Uhr
Als Fan natürlich nicht, als Verantwortlicher schon.
14.02.2015 - 22:29 Uhr
Zitat von Ersatzoffizieller
Für mich ein außergewöhnlich guter Beitrag. Es können ja nicht alle User Wertungen abgeben.
Deshalb auf diesem Weg: Kompliment!
Zitat von Midnight-Magic
Das Problem von "externen Unternehmensberatern" ist aber oft, dass sie ein Unternehmen komplett umkrempeln wollen (nicht weil es immer nötig wäre, mehr so als Daseinsberechtigung). Das kann dann zu kurzfristigen Erfolgen führen, aber ob es dann auch nachhaltig bleibt, weiß da genauso keiner. Hätte man jetzt Klopp ausgetauscht und nen anderen geholt, hätte man in der Hinrunde vielleicht sogar nen Sieg hier und da mehr geholt. Ob es dann aber auch die gleiche Rückrunde wie mit Klopp oder die nächste Saison wie unter Klopp gewesen wäre, ist doch seeehr spekulativ.
Wenn es so läuft, wie es lief, haben ALLE Fehler gemacht. Aber das gehört auch dazu. Es gab auch schon Fehler in den Meisterschaftsjahren, nur ist man da logischerweise nicht so darauf herum geritten. In einer Situation wie der aktuellen ist es aber fast schon normal menschlich, wirklich auf jedem kleinen Fur... einzugehen. Der Pass X war schlecht gespielt, die Passquote hat nicht gepasst, die Torschüsse waren nicht genau genug, die Gegner haben das System längst durchschaut, etc. Klar, jeder versucht für sich eben Lösung zu finden, woran es lag. Da man keinen Einblick auf Internas hat, nimmt man das offensichtliche, was aber meist nicht das richtige ist.
Zuerst einmal gibt es keine Garantien im Fußball (wie auch im Leben). Selbst wenn etwas auf dem Papier gut aussieht, muss es nicht zwangsläufig passen. Niemand konnte ahnen, wie extrem Kagawa bei der ersten Verpflichtung explodiert. Umgekehrt sieht es momentan eben bei Immobile aus. In so einer Situation bist Du als Trainer sowieso immer der Depp. Stellst Du den Spieler auf und er trifft nicht, dann kommt Kritik. Stellst Du den Spieler nicht auf, heißt es schnell, wie soll der Spieler denn Routine bekommen, wenn er nicht spielt.... Man kann alles eben immer drehen und wenden wie man will. Das gleiche gilt natürlich für die absoluten "Follower", die dann für jeden negativen Effekt eine Begründung haben. Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen (in diesem Fall aber wohl stärker in Richtung der "Verteidiger", da Verletzungspech, WM-Tief, langfristige Verletzung Günni, etc ja nicht erfunden sind).
Was kann man Klopp nun vorwerfen? Viele Erkenntnisse hatten wir selbst ja erst hinterher. Das ist bei ihm ähnlich. Er ist nun davon weggegangen, Spielern eine Schonfrist zu geben (Immobile). Er arbeitet nun auch mehr mit der Peitsche und Bestrafungen (Ramos nicht im Kader in Freiburg, Ramos statt Immobile eingewechselt gegen Mainz). Er meinte selbst schon, dass er oftmals Spieler aufgestellt hatte, die noch nicht in Form waren, aber trotzdem spielen mussten. Das wäre ein Ansatz für eine Fehlerquelle. Am Ende hat der Spieler XY nicht funktioniert, das Spiel wurde verloren, ohne Regenerationspause ging es dann schon wieder ins nächste Spiel mit dem gleichen Dilemma. Hier hätte man wirklich auch mal einen Spieler aus der 2. Mannschaft aufstellen können und Spieler XY eine Pause gönnen können. Funtkionert das aber nicht und man verliert das Spiel (genauso wie man es mit Spieler XY verloren hat), dann hätte man Klopp genau diesen Wechsel um die Ohren gehauen.
Hier muss man auch schmunzeln, wenn es heißt, zum Glück lässt Klopp jetzt keinen Rumpelfußball mehr spielen... Als ob Klopp das so verordnet hätte: "So Jungs, geht raus und knüppelt einfach mal drauf, heute gibt es keinen Kombinationsfußball!"
Nur Rennen und Kämpfen... Ein Großteil dieser Faktoren hat ja nun auch zum Erfolg geführt (Kämpfen nach 0:1, 2:2, Rennen = Auba). Auch das System ist nicht durchschaut. Einer der Mainzer Spieler meinte, dass Dortmund eben extrem viel läuft und das schwer ist dagegen zu halten. Sowas merkt man dann aber nicht in den ersten 30 Minuten sondern eher so ab der 60.-70. Minuten, wenn beim Gegner die normale Laufleistung erreicht ist.
Ich freu mich, dass Klopp noch an Bord ist, aber auch ein wenig, dass wir nun eine erfolgreiche Formation gefunden haben, in der Immobile und Micki eben nicht zu den Startern gehören. Nicht weil ich etwas gegen sie habe, aber sie brauchen in der aktuellen Situation einfach zu lange, um etwas zu bewegen. Das machen die anderen einfach besser. Es geht um den BVB und nicht um Einzelschicksale.
Das Problem von "externen Unternehmensberatern" ist aber oft, dass sie ein Unternehmen komplett umkrempeln wollen (nicht weil es immer nötig wäre, mehr so als Daseinsberechtigung). Das kann dann zu kurzfristigen Erfolgen führen, aber ob es dann auch nachhaltig bleibt, weiß da genauso keiner. Hätte man jetzt Klopp ausgetauscht und nen anderen geholt, hätte man in der Hinrunde vielleicht sogar nen Sieg hier und da mehr geholt. Ob es dann aber auch die gleiche Rückrunde wie mit Klopp oder die nächste Saison wie unter Klopp gewesen wäre, ist doch seeehr spekulativ.
Wenn es so läuft, wie es lief, haben ALLE Fehler gemacht. Aber das gehört auch dazu. Es gab auch schon Fehler in den Meisterschaftsjahren, nur ist man da logischerweise nicht so darauf herum geritten. In einer Situation wie der aktuellen ist es aber fast schon normal menschlich, wirklich auf jedem kleinen Fur... einzugehen. Der Pass X war schlecht gespielt, die Passquote hat nicht gepasst, die Torschüsse waren nicht genau genug, die Gegner haben das System längst durchschaut, etc. Klar, jeder versucht für sich eben Lösung zu finden, woran es lag. Da man keinen Einblick auf Internas hat, nimmt man das offensichtliche, was aber meist nicht das richtige ist.
Zuerst einmal gibt es keine Garantien im Fußball (wie auch im Leben). Selbst wenn etwas auf dem Papier gut aussieht, muss es nicht zwangsläufig passen. Niemand konnte ahnen, wie extrem Kagawa bei der ersten Verpflichtung explodiert. Umgekehrt sieht es momentan eben bei Immobile aus. In so einer Situation bist Du als Trainer sowieso immer der Depp. Stellst Du den Spieler auf und er trifft nicht, dann kommt Kritik. Stellst Du den Spieler nicht auf, heißt es schnell, wie soll der Spieler denn Routine bekommen, wenn er nicht spielt.... Man kann alles eben immer drehen und wenden wie man will. Das gleiche gilt natürlich für die absoluten "Follower", die dann für jeden negativen Effekt eine Begründung haben. Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen (in diesem Fall aber wohl stärker in Richtung der "Verteidiger", da Verletzungspech, WM-Tief, langfristige Verletzung Günni, etc ja nicht erfunden sind).
Was kann man Klopp nun vorwerfen? Viele Erkenntnisse hatten wir selbst ja erst hinterher. Das ist bei ihm ähnlich. Er ist nun davon weggegangen, Spielern eine Schonfrist zu geben (Immobile). Er arbeitet nun auch mehr mit der Peitsche und Bestrafungen (Ramos nicht im Kader in Freiburg, Ramos statt Immobile eingewechselt gegen Mainz). Er meinte selbst schon, dass er oftmals Spieler aufgestellt hatte, die noch nicht in Form waren, aber trotzdem spielen mussten. Das wäre ein Ansatz für eine Fehlerquelle. Am Ende hat der Spieler XY nicht funktioniert, das Spiel wurde verloren, ohne Regenerationspause ging es dann schon wieder ins nächste Spiel mit dem gleichen Dilemma. Hier hätte man wirklich auch mal einen Spieler aus der 2. Mannschaft aufstellen können und Spieler XY eine Pause gönnen können. Funtkionert das aber nicht und man verliert das Spiel (genauso wie man es mit Spieler XY verloren hat), dann hätte man Klopp genau diesen Wechsel um die Ohren gehauen.
Hier muss man auch schmunzeln, wenn es heißt, zum Glück lässt Klopp jetzt keinen Rumpelfußball mehr spielen... Als ob Klopp das so verordnet hätte: "So Jungs, geht raus und knüppelt einfach mal drauf, heute gibt es keinen Kombinationsfußball!"
Nur Rennen und Kämpfen... Ein Großteil dieser Faktoren hat ja nun auch zum Erfolg geführt (Kämpfen nach 0:1, 2:2, Rennen = Auba). Auch das System ist nicht durchschaut. Einer der Mainzer Spieler meinte, dass Dortmund eben extrem viel läuft und das schwer ist dagegen zu halten. Sowas merkt man dann aber nicht in den ersten 30 Minuten sondern eher so ab der 60.-70. Minuten, wenn beim Gegner die normale Laufleistung erreicht ist. Ich freu mich, dass Klopp noch an Bord ist, aber auch ein wenig, dass wir nun eine erfolgreiche Formation gefunden haben, in der Immobile und Micki eben nicht zu den Startern gehören. Nicht weil ich etwas gegen sie habe, aber sie brauchen in der aktuellen Situation einfach zu lange, um etwas zu bewegen. Das machen die anderen einfach besser. Es geht um den BVB und nicht um Einzelschicksale.
Für mich ein außergewöhnlich guter Beitrag. Es können ja nicht alle User Wertungen abgeben.
Deshalb auf diesem Weg: Kompliment!
Dem möchte ich mich anschließen; ein sehr sehr lesenswerter Beitrag.
Ich war auch beinahe schon verblüfft, als ich zuletzt feststellen musste, dass Mickys Startelfeinsatz nicht mehr in Stein gemeißelt ist und auch die Stürmer anscheinend etwas mehr Druck bekommen. Natürlich liegt das ein Stück weit an dem beinahe kompletten Kader aber ich erkenne darin auch eine Tendenz, eine härtere Personalpolitik zu betreiben. Vermutlich hat auch Klopp in dieser Saison noch jede Menge gelernt, mehr als er sich zuvor hätte vorstellen können.
14.02.2015 - 22:35 Uhr
Sehe ich anders. Wären Watzke und Zorc nach der Hinrunde ganz rational an die Krisenaufarbeitung gegangen und hätten vergessen, welche Erfolge Jürgen dem BVB beschert hat, so säße heute ein anderer Trainer auf der Bank. Klopp sitzt gerade aufgrund der mit ihm verbundenen positiven Emotionen und seiner erfolgreichen Vergangenheit so unabdingbar fest im Sattel. Und das ist auch gut so.
Es stimmt natürlich, dass man kühlen Kopf bewahren sollte aber die Emotionen ausschalten, ausblenden ist nicht möglich.
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