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Stadionknigge, oder: was ist los mit uns?

19.06.2015 - 16:58 Uhr
Kameras sind schon längst vorhanden.
Es gibt Vorschriften wie man sich in einem Stadion zu verhalten hat.
Aber wen von den Krawallmachern interessiert das?
All dies umzusetzen muss der DFB machen.
Er muss da für klare Regeln sorgen, dass Pyro - Böller usw. verboten wird.
Dann kann vielleicht wieder Normalität im Stadion einkehren.
Solange das nicht abgestellt ist, werde ich nicht mehr ins Stadion gehen.



Zitat von AxiomVerge
Zitat von TheEquinox

Kamera-Überwachung in den Stadien einführen, Pyro-Täter beim Ausgang dingfest machen, beim ersten Mal paar Tausend Euro Geldstrafe beim zweiten Mal halbes Jahr Haft.

Nach kurzer Zeit gibt es diesen Wahnsinn nicht mehr. Die Alternative ist weiter abwarten bis endlich jemand durch die Zündelei stirbt.


Kamera Überwachung kannst du nicht einfach so einführen. Da ist im Moment die gesamte Datenschutzgesetzgebung im Weg. Dazu wären zuerst größere Gesetzgebungsvorhaben notwendig, die du in der momentanen politischen Gesamtlage vmtl. nicht gewuppt kriegst.
Ich kenne mich mit der Gesetzgebung nicht aus, hätte aber erwartet, dass im nichtöffentlichen Raum der Hausherr ein Recht auf solche Maßnahmen hat, zumal die ja gut begründbar sind.

Ich wäre auch überrascht, wenn der Gesetzgeber polizeilichen Zugriff aufgrund von Vermummung hier als unverhältnismäßig ansehen würde, weil die Vermummung ja wie angemerkt gezielt eingesetzt wird, um unerkannt Straftaten begehen zu können. Das ist bei Demos zwar in Einzelfällen, aber nicht flächendeckend der Fall, und es würde potenziell die Demonstration durch Eskalation beenden und damit in die Grundrechte aller anderen Demoteilnehmer eingreifen. Aber auch da ist meine Meinung natürlich die eines Laien.

Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 25.08.2026 um 21:28 Uhr bearbeitet
Zitat von AxiomVerge

Zitat von TheEquinox

Kamera-Überwachung in den Stadien einführen, Pyro-Täter beim Ausgang dingfest machen, beim ersten Mal paar Tausend Euro Geldstrafe beim zweiten Mal halbes Jahr Haft.

Nach kurzer Zeit gibt es diesen Wahnsinn nicht mehr. Die Alternative ist weiter abwarten bis endlich jemand durch die Zündelei stirbt.


Kamera Überwachung kannst du nicht einfach so einführen. Da ist im Moment die gesamte Datenschutzgesetzgebung im Weg. Dazu wären zuerst größere Gesetzgebungsvorhaben notwendig, die du in der momentanen politischen Gesamtlage vmtl. nicht gewuppt kriegst.


Sorry, aber da sind wir schon seit Jahrzehnten deutschlandweit weiter. Guck Dich einfach mal im Block um, meistens Richtung Decke, da hängen dutzende Kameras.

Hier mal die gesetzlichen Grundlagen zu Mannheim:

Details zur VideoüberwachungRechtsgrundlage: Die Live-Beobachtung und Aufzeichnung der Videodaten im Stadion regelt § 44 Abs. 1 Nr. 2 des Polizeigesetzes Baden-Württemberg (PolG BW).Durchführung: Videobeobachter in der stadioninternen Befehlsstelle werten die Bilder der installierten Kameras live aus.Ziele: Die Maßnahmen dienen dem frühzeitigen Erkennen von Gefahren, der Beweissicherung sowie der Aufklärung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Zusätzliche Kameras wurden im Zuge von Modernisierungen (wie im Jahr 2019) im Carl-Benz-Stadion ergänzt.


P.S. in Lautern wurde schon 2015 damit geworben:

https://www.it-zoom.de/mittelstand/e/hochleistungsnetzwerk-im-stadion-10913/

Also notwendige Gesetze oder Verordnungen braucht es schon lange nicht mehr.

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Dauerkarte ununterbrochen seit 1987. 🤗

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rantanplan_72 am 25.08.2026 um 22:43 Uhr bearbeitet
Zitat von TheEquinox
Kamera-Überwachung in den Stadien einführen, Pyro-Täter beim Ausgang dingfest machen, beim ersten Mal paar Tausend Euro Geldstrafe beim zweiten Mal halbes Jahr Haft.

Nach kurzer Zeit gibt es diesen Wahnsinn nicht mehr. Die Alternative ist weiter abwarten bis endlich jemand durch die Zündelei stirbt.


Das bloße Abbrennen von Pyrotechnik ist rechtlich gesehen, sofern das Zeugs aus Deutschland stammt lediglich eine Ordnungswidrigkeit. Straftat wird es nur, wenn es als Waffe eingesetzt wird.
Ich persönlich finde Pyrotechnik im Sinne von Bengalos erstmal nicht so extrem schlimm. Was gar nicht geht sind Rakten oder Böller. Aber natürlich gibt es Menschen die sich an Bengalos stören und u.U. auch gesundheitliche Prpobleme haben. Zum Beispiell könnte ich mir vorstellen, dass es als Asmathiker deutlich problematischer ist in einem Bengalo-Nebel zu stehen...

Also wenn es rein um mich persönlich gehen würde, würde ich sagen, dass Bengalos im Stadion dazu gehören und nicht so schlimm sind. Mit Blick auf die Mitmenschen mag es aber problematisch sein und sollte daher verboten bleiben.

Ich kann verstehen, dass durchaus mal die ein oder Andere Fackel bei den Kontrollen nicht entdeckt wird, aber die Unmengen an Pyro im MAnnheimer Stadion dürfen doch eigentlich nicht sein. ich persönlich weiß nicht wie diese Menge in an Stadion gelangt, aber ich bin mir sicher, dass das viele Leute auch über die Szene hinaus wissen. Und mit "über die Szene hin aus" meine ich durchaus auch Leute, dike für die Kontrollen zuständig sind. und das führt eigentlich für mich zudem Ergebnis, dass man das von (Halb-)offizieller Seite tolleriert.

Daher sind Pauschalbestrafungen für die Vereine durchaus auch richtig, da diese oftmals nicht so eingreifen wie sie es evtl. köntnen. Trotzdem MUSS es einfach viel mehr Individualstrafen geben. Punkt eins wäre für mich, dass die Vereine zusammen mit dem DFB/ der DFL in ihrere Haussatzung festschreiben, dass es ein Vermummungsverbot im Stadion gibt und dass allein schon die Vermummung ausreicht, um eine Person des Stadions zu verweisen.
Was ich beim DFB immer befürchte, ist eine Gleichbestrafung beider Parteien ohne Rücksicht auf Dynamiken und Kausalitäten. Für mich gäbe es aber mindestens Folgendes zu bedenken:

1. Der ausrichtende Verein ist alleinzuständig dafür, dass nicht tonnenweise Pyrotechnik ins Stadion gelangt, ganz gleich, von Seiten welchen Fanlagers. Hier muss eine ausschließliche Bestrafung des Waldhofs erfolgen.

2. Elementare Rechtsprinzipien sind einzuhalten, insbesondere was das "Zünden" einer neuen Eskalationsstufe angeht. Wenn ich verbal provoziert werde und dann zurückschlage, ist diese Kausalität in meinen Augen kein wirklich "mildernder Umstand". Das wäre der Fall, wenn ich auf eine Beleidigung mit einer Beleidigung reagiere, aber nicht, wenn ich zuschlage. Es wäre daher falsch, beide Vereine gleichermaßen zu bestrafen, wenn gegnerische Fans auf eine Provokation von Marlon mit Ausschreitungen reagieren, da hier die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt bleibt. Auch dies muss daher eine asymmetrische Höhe der Bestrafung zulasten des Waldhofs zur Folge haben.

3. Raketen auf das doch recht geräumige Spielfeld abzufeuern, ist schlimm. Raketen auf die voll besetzte gegnerische Tribüne, wo die Menschen eng stehen, abzufeuern, ist weitaus schlimmer. Hier ist der FCK drakonisch zu bestrafen - und zwar deutlich schwerer als der Waldhof. Mir geht es auch quer, wenn dies in anderen Fällen (z.B. seinerzeit gegen den KSC) nicht im erforderlichen Umfang der Fall war, aber irgendwann muss man mal damit anfangen, hier seitens des DFB wirklich empfindlich durchzugreifen. Das muss dann aber künftig auch für alle vergleichbaren Fälle gelten.

4. Ich habe das Spiel selbst nicht sehen können, aber es wurde hier immer wieder berichtet, dass schon vor der letztendlichen Eskalation von Waldhof-Fans ständig feste Gegenstände auf den Rasen (vor allem an den Ecken) geworfen wurden. Der Schiri kriegt ja hier teilweise die Note 1, aber ich frage mich, wieso eigentlich: Er hätte aus meiner Sicht schon zu diesem frühen Zeitpunkt das Spiel unterbrechen und im Wiederholungsfall abbrechen müssen. Für diese Würfe (einschließlich des Bechwerwurfs auf Marlon) muss einseitig der Waldhof bestraft werden.

5. Wie man lesen konnte, ging die erste Spielunterbrechung auf den Lautern-Block zurück, aus dem Rauchtöpfe gezündet wurden. Das muss dann einseitig zu Lasten des FCK sanktioniert werden.

6. Für den Platzsturm ist natürlich ausschließlich der Walhof zu bestrafen. Ich nehme an, dass die meisten Verletzten auf diese Aktion zurückgehen und sie daher ähnlich drakonisch wie das Feuern von Raketen auf die gegnerische Tribüne seitens der Lautrer zu ahnden ist.

Seht es mir nach, wenn ich hier wichtige Punkte außer acht gelassen oder falsch bewertet habe, ich habe mich nur auf das hier Geschriebene bezogen. Wie schon ein großer Philosoph sagte: "Ich habe das Spiel nicht gesehen, aber ich kann lesen und analysieren." grins

Jedenfalls wünsche ich mir bei der Bemessung des Strafmaßes, dass diese - oder eine sachlich zu korrigierende - Analyse vom DFB aufgeschlüsselt kommuniziert wird und man jetzt nicht beide Vereine in einen Sack stopft und dann draufknüppelt. Dabei geht es mir gar nicht darum, dass der FCK besser wegkommt, vielmehr sehe ich das Abfeuern von Raketen auf die gegnerische Tribüne als das - neben dem Platzsturm - bei Weitem schwerste und gefährlichste Vergehen (eigentlich: Verbrechen) an. Dass dann zum Mittel der Kollektivbestrafung gegriffen wird, weil man der Straftäter nicht habhaft wird, ist misslich, aber derzeit vermutlich unvermeidbar. Der Verein kann ja eigentlich recht wenig für dieses Verhalten und es wäre erheblich sinnvoller, an diesem Punkt individuelle Strafverfahren zu eröffnen. Vielleicht reicht das Bildmaterial diesmal ja dafür aus, was ich aber aufgrund der Erfahrungswerte bezweifle.

Die Strafbemessung muss die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit beider Vereine tangieren, sonst ändert sich nie etwas. Knapp siebenstellige Summen würden etwas ändern, da bin ich mir absolut sicher.

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502 Bad Gateway
nginx

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 26.08.2026 um 09:53 Uhr bearbeitet
Zitat von Newtrial
Was ich beim DFB immer befürchte, ist eine Gleichbestrafung beider Parteien ohne Rücksicht auf Dynamiken und Kausalitäten. Für mich gäbe es aber mindestens Folgendes zu bedenken:

1. Der ausrichtende Verein ist alleinzuständig dafür, dass nicht tonnenweise Pyrotechnik ins Stadion gelangt, ganz gleich, von Seiten welchen Fanlagers. Hier muss eine ausschließliche Bestrafung des Waldhofs erfolgen.

2. Elementare Rechtsprinzipien sind einzuhalten, insbesondere was das "Zünden" einer neuen Eskalationsstufe angeht. Wenn ich verbal provoziert werde und dann zurückschlage, ist diese Kausalität in meinen Augen kein wirklich "mildernder Umstand". Das wäre der Fall, wenn ich auf eine Beleidigung mit einer Beleidigung reagiere, aber nicht, wenn ich zuschlage. Es wäre daher falsch, beide Vereine gleichermaßen zu bestrafen, wenn gegnerische Fans auf eine Provokation von Marlon mit Ausschreitungen reagieren, da hier die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt bleibt. Auch dies muss daher eine asymmetrische Höhe der Bestrafung zulasten des Waldhofs zur Folge haben.

3. Raketen auf das doch recht geräumige Spielfeld abzufeuern, ist schlimm. Raketen auf die voll besetzte gegnerische Tribüne, wo die Menschen eng stehen, abzufeuern, ist weitaus schlimmer. Hier ist der FCK drakonisch zu bestrafen - und zwar deutlich schwerer als der Waldhof. Mir geht es auch quer, wenn dies in anderen Fällen (z.B. seinerzeit gegen den KSC) nicht im erforderlichen Umfang der Fall war, aber irgendwann muss man mal damit anfangen, hier seitens des DFB wirklich empfindlich durchzugreifen. Das muss dann aber künftig auch für alle vergleichbaren Fälle gelten.

4. Ich habe das Spiel selbst nicht sehen können, aber es wurde hier immer wieder berichtet, dass schon vor der letztendlichen Eskalation von Waldhof-Fans ständig feste Gegenstände auf den Rasen (vor allem an den Ecken) geworfen wurden. Der Schiri kriegt ja hier teilweise die Note 1, aber ich frage mich, wieso eigentlich: Er hätte aus meiner Sicht schon zu diesem frühen Zeitpunkt das Spiel unterbrechen und im Wiederholungsfall abbrechen müssen. Für diese Würfe (einschließlich des Bechwerwurfs auf Marlon) muss einseitig der Waldhof bestraft werden.

5. Wie man lesen konnte, ging die erste Spielunterbrechung auf den Lautern-Block zurück, aus dem Rauchtöpfe gezündet wurden. Das muss dann einseitig zu Lasten des FCK sanktioniert werden.

6. Für den Platzsturm ist natürlich ausschließlich der Walhof zu bestrafen. Ich nehme an, dass die meisten Verletzten auf diese Aktion zurückgehen und sie daher ähnlich drakonisch wie das Feuern von Raketen auf die gegnerische Tribüne seitens der Lautrer zu ahnden ist.

Seht es mir nach, wenn ich hier wichtige Punkte außer acht gelassen oder falsch bewertet habe, ich habe mich nur auf das hier Geschriebene bezogen. Wie schon ein großer Philosoph sagte: "Ich habe das Spiel nicht gesehen, aber ich kann lesen und analysieren." grins

Jedenfalls wünsche ich mir bei der Bemessung des Strafmaßes, dass diese - oder eine sachlich zu korrigierende - Analyse vom DFB aufgeschlüsselt kommuniziert wird und man jetzt nicht beide Vereine in einen Sack stopft und dann draufknüppelt. Dabei geht es mir gar nicht darum, dass der FCK besser wegkommt, vielmehr sehe ich das Abfeuern von Raketen auf die gegnerische Tribüne als das - neben dem Platzsturm - bei Weitem schwerste und gefährlichste Vergehen (eigentlich: Verbrechen) an. Dass dann zum Mittel der Kollektivbestrafung gegriffen wird, weil man der Straftäter nicht habhaft wird, ist misslich, aber derzeit vermutlich unvermeidbar. Der Verein kann ja eigentlich recht wenig für dieses Verhalten und es wäre erheblich sinnvoller, an diesem Punkt individuelle Strafverfahren zu eröffnen. Vielleicht reicht das Bildmaterial diesmal ja dafür aus, was ich aber aufgrund der Erfahrungswerte bezweifle.


Danke! bewertet man das rechtlich, dann kommt man gar nicht darum herum, das entsprechend so einzuordnen. Ich würde zudem ergänzen, dass Alleine Punkt 6 auch für die mediale Aufmerksamkeit verantwortlich ist und deswegen muss in meinen Augen der Waldhof auch sehr viel mehr sanktioniert werden als wir. Raketen in die gegnerische Fan zu schießen ist übel, aber auch hier gibt es eben aus der Vergangenheit Vergleichswerte was die Strafen angeht.

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Fußball bleibt nur dann Fußball, wenn der jeweilige Erfolg eines Vereines im direkten Zusammenhang mt dem Sportlichen und dem sportlich erwirtschafteten Erfolg des Vereines steht!



Täglich grüßt das Murmeltier. Die Diskussion haben wir ja mindestens einmal pro Saison. Dabei werden von beiden Seiten gebetsmühlenartig die exakt gleichen Argumente vorgetragen. Owi vs. Straftat, Stadionüberwachung geht nicht, geht doch, Stimmung toll, Ultras blöd, Ultras nicht blöd, Pyro gefährlich, nicht so gefährlich, bla bla bla.

Dann halt auch mein üblicher Sermon zu dem Thema. Die Debatte ist an Doppelzüngigkeit kaum zu überbieten, sowohl vom DFB als auch von den Vereinen. Wollte man tatsächlich etwas gegen Pyrotechnik unternehmen, um die Sicherheit in den Stadien zu verbessern, wäre das überhaupt kein Problem, man will es einfach nicht. Die Parallele zu anderen Problemen im Land springt ins Auge, aber das nur am Rande.

Es muss offensichtlich erst ein Großschadensereignis mit mehreren Toten und Schwerverletzten eintreten, bis man sich genötigte sieht zu handeln. Wobei es ja durchaus regelmäßig zu Verletzungen kommt, z.B. als 2025 ein neunjähriger Junge im Stadion von Hansa Rostock bei einer (legalen und organisierten!) Pyro-Show im Gesicht schwer verletzt wird. Es juckt halt keinen, weil es flackert doch so schön.
Zitat von Troglauer
Täglich grüßt das Murmeltier. Die Diskussion haben wir ja mindestens einmal pro Saison. Dabei werden von beiden Seiten gebetsmühlenartig die exakt gleichen Argumente vorgetragen. Owi vs. Straftat, Stadionüberwachung geht nicht, geht doch, Stimmung toll, Ultras blöd, Ultras nicht blöd, Pyro gefährlich, nicht so gefährlich, bla bla bla.

Dann halt auch mein üblicher Sermon zu dem Thema. Die Debatte ist an Doppelzüngigkeit kaum zu überbieten, sowohl vom DFB als auch von den Vereinen. Wollte man tatsächlich etwas gegen Pyrotechnik unternehmen, um die Sicherheit in den Stadien zu verbessern, wäre das überhaupt kein Problem, man will es einfach nicht. Die Parallele zu anderen Problemen im Land springt ins Auge, aber das nur am Rande.

Es muss offensichtlich erst ein Großschadensereignis mit mehreren Toten und Schwerverletzten eintreten, bis man sich genötigte sieht zu handeln. Wobei es ja durchaus regelmäßig zu Verletzungen kommt, z.B. als 2025 ein neunjähriger Junge im Stadion von Hansa Rostock bei einer (legalen und organisierten!) Pyro-Show im Gesicht schwer verletzt wird. Es juckt halt keinen, weil es flackert doch so schön.


Es geht ja nicht per se um Pyrotechnik. Eine Wunderkerze ist auch Pyrotechnik....kann aber auch jemanden verbrennen. Es geht um das Verhalten einiger Gruppen, da ist die Nutzung von Pyrotechnik nur ein Teil davon.
Zitat von DeMarcSBR
Zitat von Troglauer

Täglich grüßt das Murmeltier. Die Diskussion haben wir ja mindestens einmal pro Saison. Dabei werden von beiden Seiten gebetsmühlenartig die exakt gleichen Argumente vorgetragen. Owi vs. Straftat, Stadionüberwachung geht nicht, geht doch, Stimmung toll, Ultras blöd, Ultras nicht blöd, Pyro gefährlich, nicht so gefährlich, bla bla bla.

Dann halt auch mein üblicher Sermon zu dem Thema. Die Debatte ist an Doppelzüngigkeit kaum zu überbieten, sowohl vom DFB als auch von den Vereinen. Wollte man tatsächlich etwas gegen Pyrotechnik unternehmen, um die Sicherheit in den Stadien zu verbessern, wäre das überhaupt kein Problem, man will es einfach nicht. Die Parallele zu anderen Problemen im Land springt ins Auge, aber das nur am Rande.

Es muss offensichtlich erst ein Großschadensereignis mit mehreren Toten und Schwerverletzten eintreten, bis man sich genötigte sieht zu handeln. Wobei es ja durchaus regelmäßig zu Verletzungen kommt, z.B. als 2025 ein neunjähriger Junge im Stadion von Hansa Rostock bei einer (legalen und organisierten!) Pyro-Show im Gesicht schwer verletzt wird. Es juckt halt keinen, weil es flackert doch so schön.


Es geht ja nicht per se um Pyrotechnik. Eine Wunderkerze ist auch Pyrotechnik....kann aber auch jemanden verbrennen. Es geht um das Verhalten einiger Gruppen, da ist die Nutzung von Pyrotechnik nur ein Teil davon.

Entschuldigung, ich hätte extra erwähnen sollen, dass wir hier nicht von Wunderkerzen und Tischfeuerwerk sprechen🙄. Es handelt sich in allen Fällen um die gleiche Gruppe und die Grundlage für das Verhalten dieser Gruppe, ist in allen Fällen identisch.
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