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Die Couchingzone

13.08.2010 - 13:19 Uhr
Die Couchingzone |#1661
11.03.2016 - 09:43 Uhr
Jahrgang 6, Ausgabe 27

VON LIEBESDURST UND LEBERWURST


„Hallo, du süße Schnalle. Ich bin der bärige Butduma.“

„Darf ich meinen Prachtkörper hier auf dem Hocker neben dir niederlassen?“

*Räusper*

„Komm schon, kleine Praline. Tolle Rehaugen und ebenso scheu wie die grazilen Tierchen, was?“

„Deine sexy Lippen lechzen doch nach einem Drink… ich gebe dir einen aus. Einverstanden, süße Schnalle?“
„Ja.“
„Sex on the beach?“
„Ja.“
*Hocker näher ran rückt*
„Also. Mich kennst du ja schon. Wie heißt du, mein Leckermäulchen?“
„Tschantal Edeltraud.“
„Ohhh, ein hübscher Name!“
„Ja. Von mein Eltern.“
„Und was treibst du heute Abend noch so, schnuckelige Chantal Edeltraud?“
„Kein Ahnung. Niemand.“
*Chance wittert*
„Wir können danach ja noch zusammen was treiben. Wie sieht’s aus, süße Schnalle?“
„Noch ein Seks onse bitch, Oper!“

Gut. Jetzt gilt es eigentlich nur abzuwarten. Der Alkohol ist dem gewünschten Ergebnis sicherlich nicht abträglich. Butduma legt sich ins Zeug und zahlt einen Drink nach dem anderen. Der Abend vergeht und die Hormone stauen sich im gleichen Maße wie das Geld zerrinnt.

„Noch durstig, mein Leckermäulchen?“
„Nö. Es muss raus. Ich geh pissen.“
„Alles klar, kleine Praline. Ich zahle die letzte Runde und warte auf dich.“

Das wird ein schöner Abend. Heute ist Return on Invest angesagt, wertes Publikum. Butdumas Blick schweift durch den Raum und ins leere Portemonnaie. Chantal Edeltraut kommt auf ihren hohen Stöckelschuhen vom Klo zurück, mit geschickter Hand zupft sie den Minirock zurecht. Ihr Haar wallt. Im Windschatten ihres geschwungenen Prachtkörpers folgt ein Typ.

„Sollen wir, meine schnuckelige Chantal Edeltraud? Habe es kaum ohne dich ausgehalten.“
„Was soll ich?“
„Zu dir oder zu mir, süße Schnalle?“
„Hast du Seks onse bitch in Wohnung?“
„Das hoffe ich doch, kleine Praline.“

Der Typ hat genug von dem aufopferungsvollen Dialog. Er stellt sich vor Butduma. Sein breites Kreuz versperrt zwar die Sicht, aber nicht den Weg der nun folgenden und überaus niederschlagenden Schallwellen.

„Hey, lass jucken, Alte!“
„Okay.“

Chantal Edeltraud und der Typ verlassen die Bar. Butduma sitzt ausgebrannt und irgendwie doch mächtig aufgeheizt auf seinem Hocker. Tränen kullern von den Wangen auf den Laminatboden.



Tja. Was soll ich sagen, treue Leser der Couch? Eine Szene aus dem wahren Leben, die ich hier als eindrucksvolle Parabel zum aktuellen Geschehen rund um die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern zum Besten gebe. Einige von euch haben es sicherlich schon erkannt und richtig interpretiert: Großer Aufwand für kein Ertrag. Stundenlang geschmiert und am Ende kommt einer angeschissen und stiehlt einem die ganze Lewwerworschd vom Brot. Gut gespielt und doch verloren… etc. pp. Kurzum das, was die Roten Teufel in den letzten Jahren kultiviert und in 2016 scheinbar endgültig zur Perfektion getrieben haben.

Einige von euch werden jetzt sagen: „Aber einen riesigen Unterschied gibt es dann doch…!“ Und dieser Einwand ist überaus berechtigt. Während man sich nach der hohen Verführungskunst à la Casanova und der nahezu cyranohaften Wortgewandtheit über den Abgang von Chantal Edeltraud nur ungläubig die Augäpfel reiben kann, wundert sich beim regelmäßigen Last-Minute-Versagen der Roten Teufel keiner mehr. Man nimmt es mit einem Kniezucken hin oder erachtet es gar als natürliche Selbstverständlichkeit. Und das, liebe Freunde, das ist hochgefährlich! Das Versagen wird zum Normalzustand. Dämliche Punktverluste sind Teil des FCK-spezifischen Schicksals. Bräuchten wir ein neues Markenzeichen, hier hätten wir es. Vor allem zuhause ist die Bremsspur in der Unterbuchse fast so breit wie der Standstreifen auf der A6. Wo man sich früher nach einem 0:2 Rückstand in der Pause noch auf die Aufholjagd in Halbzeit Zwei gefreut hat, zittert man heute bei einer 2:0 Pausenführung dem Schlusspfiff entgegen. „Hoffentlich geht das gut“ wäre auf der Trikotbrust mittlerweile besser angebracht als „Platz da - Maxda“.

Hier kurzfristig, aber auch auf lange Sicht die Kurve zu kriegen, erfordert mehr als Kick&Rush mit einer homöopathischen Prise Feng-Shui. Wir brauchen einen tiefgreifenden Mentalitätswechsel auf allen Ebenen des Vereins. Was nützt das größte Kämpferherz, wenn das Sieger-Gen deaktiviert und der Glaube an sich selbst auf Südsee-Reise ist? Was bringt die beste Pferdelunge, wenn die Angst vorm Versagen zur selbsterfüllenden Prophezeiung wird? Überhaupt nichts, sag ich euch.

So kann man nur hoffen, dass die neu eingeläutete Lebensphase des 1. FC Kaiserslautern endlich eine Abkehr vom Jammern sowie den Ausreden und Ausflüchten ist. Eine mutige, zuversichtliche und selbstbewusste Vereinsführung ist die grundlegende Bedingung dafür, dass diese Einstellung auch wieder auf dem Platz und den Tribünen Einzug hält. In letzter Zeit kam ich mir angesichts der Vereinsverlautbarungen nämlich dezent veräppelt vor. In etwa so wie wenn mir in sozialen Netzwerken mal wieder ein Abgänger der „Schule des Lebens“ mit wahlweise einer Katze oder einem Hund (bevorzugt Rottweiler) im Profilbild erklärt, warum nur er den totalen politisch-gesellschaftlichen Durchblick besitzt und wir deshalb eine bestimmte Partei mit Pfeil wählen sollen. Wo Halbwahrheiten in großen Teilen der FCK-Anhängerschaft noch gerne geschluckt oder gar beklatscht werden, fallen Jammerei und Ausflüchte mittlerweile auf unfruchtbaren Boden. Ist es doch so, dass uns gerade die kollektive Kompensation der durchaus vorhandenen Nachteile in der glorreichen Vergangenheit stark gemacht hat. Aus der Position der vermeintlichen Schwäche haben wir unsere Stärke gezogen und diverse Goliaths ein ums andere Mal gefährlich zum Wanken gebracht.

Ich will nicht abstreiten, dass die turbokapitalistische Fußball-Neuzeit zu Goliaths auf Steroiden geführt hat, denen rückgratlose Fanboys in sinnbefreiter Extase auch noch eifrig zujubeln, aber gerade deshalb tut effektives Mentalitätsdoping überaus Not. Immerhin kann man auf dem Betzenberg nicht nur das Glück, sondern auch Wunder erzwingen. Das lehrt uns die Geschichte, liebe Freunde. Aus diesem Grund schlage ich dem FCK für sämtliche Stellenbeschreibungen im Führungskräftebereich folgende Passe vor:

„Bergaufbaukompetenz ist unerwünscht, stattdessen sollte der Bewerber über ausgeprägte Kenntnisse im Berge versetzen verfügen – auch ohne schweres Material. 250 Gramm Hausmacher Leberwurst pro Woche gratis.“

In diesem Sinne!

Ba beneen
Butduma

Auch auf der Couch schmiert man Lewwerworschd-Brote. Berti öffnet mit seinen langen Eckzähnen die Dose, Bahli schneidet im Rhythmus alter Lieder das Brot, Kohlmeyer trägt dick auf, während Newtrial mit buddhistisch-ruhiger Hand die Scheibe hält. Dann kommt Vic und gibt seinen Senf dazu und Butduma hätte eigentlich lieber Lewwerworschd-Baguette. Derart gut mit Pfälzer Kraftnahrung versorgt, liefern die Jungs dann pünktlich ihre Couchings ab, zumindest wenn ihnen niemand kurz vor Schluss die Wurst vom Brot zieht. Denn auch beim größten Durst, schmeckt das Brot nicht ohne Wurst!

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SAPERE AUDE
- Wage es, weise zu sein -

oder nach Immanuel Kant
"Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Die Couchingzone |#1662
11.03.2016 - 10:42 Uhr
... uuuuuund der Devil, der hat den Wurstfachverkäuferin beim Einkauf verführt und fehlte deshalb beim Essen! grins

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SAPERE AUDE
- Wage es, weise zu sein -

oder nach Immanuel Kant
"Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Die Couchingzone |#1663
11.03.2016 - 11:31 Uhr
Der Devil hat der Wurstfachverkäuferin sein Würstchen aufgeschwatzt? Skandal!

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Durlacher, achso
Die Couchingzone |#1664
11.03.2016 - 11:31 Uhr
Über meinen Fleischfachverkäuferinnenfetischismus hat sogar schon die von mir so geschätzte Martina Schwarzmann ein Lied geschrieben. Wer's nicht kennt, auf Youtube … kann man es leider nicht finden.

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Autoritäre Herrschaft braucht keine Superschurken, die sie von langer Hand planen. Sie ist schlichtweg die bequemste Art, Komplexität zu reduzieren.
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Das Leben ist die Schule, der Schmerz ist der Lehrer.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Devil_till_Death am 11.03.2016 um 11:32 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1665
11.03.2016 - 11:54 Uhr
Hölle, But, da fällt mir nur dieses alte Liedgut von Wolfgang P. ein ...

Wahnsinn warum schickst du mich in die Hölle?
eiskalt lässt du meine Seele erfrier'n
das ist Wahnsinn du spielst mit meinen Gefühlen
und mein Stolz liegt längst schon auf dem Müll
doch noch weiß ich, was ich will – ich will dich


Wahnsinn, Seks onse bitch mit Leckermäulchen Chantal Edeltraud! Wie kommst du eigentlich auf so'n krangges Zeuch?

Cheers
Bahli

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You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)
Die Couchingzone |#1666
11.03.2016 - 11:55 Uhr
Und der Rest hier ist auch so etwas von granng ... Wurstfachverkäuferin flachlegen mit Würstchen ... Mann Mann Mann ...

Cheers
Bahli

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You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)
Die Couchingzone |#1667
11.03.2016 - 13:01 Uhr
"Sechs onse bitch" - das nenne ich mal eine Rudelbildung! (Ach Mist, das schrub sich ja "Seks". augen-zuhalten)

Und "Return on Invest" ist eh schon wieder so eine überzogene Erwartungshaltung. Wir tun es doch schließlich nicht des Erfolges wegen. Alles zu geben - darum geht es uns doch! Dass man dann am Ende nichts mehr übrig hat, ist egal - dabei gewesen zu sein, war alles! Punkte sind für Angeber! Uns bleibt - als Beweis der Lebendigkeit - immer noch der Kater danach.

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502 Bad Gateway
nginx

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 11.03.2016 um 13:02 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1668
11.03.2016 - 13:53 Uhr
@Butduma

Besser so als annerschd rum:

Stell Dir vor Du sitzt in der Kneipe - vor Dir steht ein Bier. Der große, breite Mann kommt, säuft es und Du fängst an zu weinen. Der Barkeeper fragt Dich was los ist und Du beginnst zu erzählen:

Ich habe im Lotto gewonnen und find den Schein nicht mehr, meine Alte hat sich von mir getrennt, mir wurde auf der Arbeit gekündigt, der FCK hat drei Mal hintereinander verloren und ich bin so gut wie pleite. Von meinem letzten Geld hab ich mit Gift gekauft und in dieses Bierglas geschüttet und dann kommt der D*E*P*P daher und trinkt mir's weg. Weinend

Aber tolles Couching, wie immer! stark

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„Das Größte, was man erreichen kann, ist nicht, nie zu straucheln, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.“ (Nelson Mandela)
„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“ (Oscar Wilde)
„Ein Spiel zu gewinnen ist leichter, wenn man gut spielt, als wenn man schlecht spielt.“ (Johan Cruyff)
„Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen, mit Geld, das wir nicht haben.“ (Richard David Precht)
Die Couchingzone |#1669
17.03.2016 - 16:58 Uhr
Jahrgang 6, Ausgabe 28

GESPENSTISCHE ZEITEN

von Vic Dorn

Eigenartig, dass einem mitten im schönsten Frühlingsanfang die Kälte derart ungefiltert ins Herz eindringen kann. Rund herum ist alles auf Sonne, Wärme und auf sich entfaltende Blütenfarbenpracht ausgerichtet… - und ich? Ich schlurfe frierend übers Kopfsteinpflaster und ziehe den Reißverschluss des Daunenmantels so hoch, dass sich mein dergestalt eingeengter Kehlkopf fragt, ob ich noch richtig ticke. Es ist Samstagnacht, es ist zwei Uhr vorbei. Eine Uhrzeit, in der eine Stadt wie Kaiserslautern mehr als tot ist. Selbst die grölenden Amis und ihre sie anhimmelnden deutschen Blond-Miezen haben die Altstadt sich selber überlassen. Ich stehe allein auf dem Martinsplatz, hinter mir der Brunnen, vor mir das St. Martin…

Wenn dieser malerische Altstadtfleck der einzige Eindruck wäre, den man von unserem Kaiserslautern hätte, könnte man fast meinen, wie wunders hübsch die Stadt doch ist. Das St. Martin, das Stadthaus, Goebel & Müller, der Brunnen, die beiden hohen Bürgerhäuser, die den Eingang in die Marktstraße flankieren… Alles sehr hübsch. Für einen kurzen Moment stelle ich mir vor, wie sich die Silhouette von Bernd Franzingers Kommissar Tannenberg aus dem Dunkel dieser Gasse schält… Würgereiz wallt in mir auf. Monsieur Dorn findet nämlich die literarischen Ergüsse rund um diesen Pfalz-Kommissar ziemlich… ziemlich… hm… ja, wie eigentlich? - Ich will an dieser Stelle nicht frech und dreist behaupten, jeder einzelne von uns Couchisten könnte es besser, aber… hm… - Sind wir ein Land der freien Meinungsäußerung oder sind wir es nicht? Ich bin eigentlich der festen Überzeugung, jeder einzelne von uns Couchisten könnte es deutlich b… – Aber genug jetzt. Ich schweife gerade gedanklich ab, merke ich. Ich verdränge die Vorstellung von Kommissar Tannenberg, der sich aus dem Dunkel dieser Gasse manifestiert, und prompt ist der Würgereiz verschwunden. Immerhin.

Mich durchfährt erneut ein Frösteln. Ich ziehe den Knoten meines Schals dichter an den Hals heran. Mein Kehlkopf schimpft erneut, ich sei wohl ein Idiót. Wie angewurzelt stehe ich mitten auf dem Platz, in der Absicht, mich so weit wie möglich von einer dunklen Gasse, einer angelehnten Tür oder einem Torbogen fernzuhalten. Auch Nischen und Mauervorsprünge will ich tunlichst meiden.

Das ist keine klimatisch bedingte Kälte, die mich da im Griff hat. Das ist Angst. Angst frieren Herz ein, oder so ähnlich… - Auf was habe ich mich da nur eingelassen? Das Leben ist doch eigentlich so schön langweilig – und ich? Ich wollte es mal wieder spannend haben. Typisch!

Ich stehe. Ich lausche. Ich zittere und friere.

Dann endlich ein Geräusch! Ein Geräusch von der Kategorie „Passt“. Ein hohles luftiges Kichern, albern, kindlich und doch auch irgendwie bedrohlich. Wenn das nicht passt, dann weiß ich’s auch nicht. „Ich kann dich nicht sehen!“ rufe ich in die leicht neblige Dunkelheit hinein. „Nur hören.“
„Aber ich bin trotzdem da“, ruft unvermittelt eine kichernde Stimme zurück. Sie ist so stark mit Hall angereichert, dass sie recht klischeehaft rüberkommt.
„Wo denn?“ frage ich.
„Hinter dir.“
Ich drehe mich sofort um. Niemand da.
„Hör bitte auf“, sage ich. „Ich hab sowieso schon Angst genug.“
„Okay“. Ein bläulich-silbernes Blitzen produziert rotierende Licht-Streifen direkt vor meinen Augen, und keine fünf Sekunden später hat sich dieses Wesen aus dem Nichts heraus verdichtet. Durchsichtig und glänzend, spitzwangig, mit einem lanzenhaften Kinn, das Gesicht kindlich und albern. Die schlotternde Gestalt in einem zerschlissenen und flickenübersäten Kapuzenumhang, der irgendwie genauso durchsichtig wirkt wie die Person an sich.
Oder ist das überhaupt eine Person? Eine echte Person im ursprünglichen Sinne des Wortes.
„Hallo Abstiegsgespenst“, sage ich dumpf. So dumpf, dass meine Tenorstimme in tiefste Bass-lastige Abgründe hinuntergesackt ist. Um mich herum trage ich ein Gewand aus kaltem Schweiß.
„Hallo Vic“, sagt es und kichert. „Komm, wir setzen uns ein bisschen an den Brunnen. Sitzen kostet das gleiche Geld.“
Wir setzen uns also hin. Das Gespenst schlägt entspannt die Beine übereinander. Ein zugegebenermaßen recht groteskes Bild. Es grinst und schweigt. Kein Zweifel, dass es von mir erwartet, dass ich das Gespräch eröffne. Also tue ich ihm den Gefallen. „Hast du über meine E-Mail nachgedacht?“ frage ich.
„Jjjjjjjjjjjja“, sagt es.
„Und?“
„Ich habe nichts dagegen einzuwenden“, sagt es und kichert leicht hysterisch. „Mir ist nur nicht ganz klar, warum du als Fan eine FCK-Saison, die eigentlich schon im tristen Mittelmaß versandet ist, wieder künstlich spannend machen willst. Warum willst du von mir, dass ich deinen FCK in den Abstiegssumpf hineinziehe und ihn dann im zweiten Relegationsspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach aus tiefsten Trümmern wieder auferstehen lasse?“

Eine leichte Schamesröte streift mir über meine Wangen. „Na ja… Weil ich glaube, dass wir FCK-Fans so was brauchen…“
„Was braucht ihr?“ fragt das Gespenst und popelt dabei grinsend in der Nase. „Drama?“
Ich stelle irritiert fest, dass sogar der Popel, den es aus seinen Nüstern zieht, silbrig grau und durchsichtig ist.
„Nein, nein, es geht mir nicht ums Drama“, sage ich verlegen und stiere dabei voller Verlegenheit das Kopfsteinpflaster an. „Es geht mir um… Wir Fans, wir brauchen ein neues Wir-Gefühl, eine Initialzündung… einen Neustart, eine Art ‚Auferstanden aus Ruinen‘, so etwas wie damals 2008. Weißt du noch?“
„Klar“, sagt es und kratzt sich dabei genussvoll am Gesäß. „Ich war ja schließlich mit dabei.“
Ich hätte nie gedacht, dass ein so mystisches und sagenumwobenes Wesen wie das Abstiegsgespenst so unappetitlich sein kann… Ein neuer Würgereiz entsteht in meiner eingeschnürten Kehle, auch ganz ohne Kommissar Tannenberg…
„Einen Wendepunkt, damit alles wieder besser wird“, fasst es zusammen und fingert in seinen eigenen Gehörgängen rum. Ich wende mich leicht angeekelt ab.
„In Wirklichkeit geht es dir nicht um die anderen Fans, sondern nur um dein eigenes Fan-Ego“, sagt es, während es mit Hingabe an seinen Fingernägeln kaut. „Du warst seit dem letzten Abstieg maximal fünf oder sechs Mal überhaupt im Stadion – und du willst den eigenen Adrenalin-Kick, um deiner verloschenen Liebe zum Verein neues Leben einzuhauchen. Du willst dich nicht damit abfinden, dass der FCK dir so egal geworden ist.“

Meine eingequetschte Kehle ringt sich ein genervtes Stöhnen ab. Warum begegne ich in letzter Zeit nur ständig irgendwelchen Fuzzis, die Gedanken lesen können? Allmählich nervt es. Ehrlich! „Kommen wir zum Geschäftlichen“, sage ich. Endlich kehrt die gebotene Strenge in meine Sprachmelodie zurück. Es wurde aber auch Zeit. „Wieviel kriegst du – für den Beinahe-Absturz in die 3. Liga, für die Rettung in letzter Sekunde gegen Sonnenhof Großaspach und für die Folgesaison, die dann mit dem Aufstieg in die Beletage abschließt?
Das Abstiegsgespenst überlegt kurz. Dieses Mal zum Glück, ohne irgendwas Unappetitliches zu tun.
„Ein Zehntel deiner Seele“, sagt es schließlich. „Das genügt.“
Ich atme erleichtert auf und lockere den Knoten meines Schals. „Okay, das kannst du haben.“
Das Abstiegsgespenst grinst sich eins und hält mir seine Hand hin, um den Deal mit einem Handschlag abzuschließen. Ich stelle mir vor, was es gerade kurz zuvor mit seinen Händen alles getan hat. Und bevor der Würgereiz erneut durch die Speiseröhre nach oben schießen kann, ergreife ich die Hand und besiegele den Deal. Als ich die Hand zurückziehe, bleibt wie ein Erinnerungsstück ein bisschen silbrig-blauer Popel auf meiner Handfläche zurück, und das Abstiegsgespenst ist verschwunden.

Ich atme erleichtert durch. Was für eine Nacht. Aber jetzt wird alles besser. Oder?
Ich biege in die Steinstraße ein, um mich auf den Heimweg zu machen. Da, ganz plötzlich, weht mir diese alberne Kicherstimme schon wieder die Ohren. „Das Problem ist aber“, sagt das Gespenst, nun als körperlose Stimme: „Ich bin nur für Abstieg oder Nichtabstieg zuständig. Da du dir aber für 2017 einen Aufstieg wünschst, solltest du dich gleich im Anschluss noch mit meinem Kollegen zusammensetzen.“
„Mit deinem Kollegen?“ frage ich erstaunt.
„Natürlich. Mit dem Aufstiegsgespenst.“
Ich runzle meine Stirn in meiner Überraschung. „Es gibt auch ein Aufstiegsgespenst?“
„Na klar. Geh weiter bis zum Kaiserbrunnen. Dort wird es auf dich warten.“
Dann kichert seine Stimme nochmals, wie ein Funkeln, wie ein Klirren. Für einen kurzen Moment fühlt es sich so an, als ob mir ein kalter Finger im Gehörgang popelt, aber wirklich nur für einen Sekundenbruchteil. Und dann bin ich allein. Endlich allein. Ich höre auf zu frieren. Mein Herz wird wieder warm.

Zwei Minuten später dann der nächste Schock. Das Aufstiegsgespenst. Meine Fresse! Leute, falls ihr glauben solltet, das Abstiegsgespenst sei eine schreckliche und furchterregende Erscheinung, dann solltet ihr euch mal das Aufstiegsgespenst betrachten. Dieses Wesen spielt in einer noch höheren Liga des Schreckens, glaubt es mir. Ich will es kurz machen, weil die Episode so grässlich, so erschrecken ist, dass ich euch die Details ersparen will:
Das Aufstiegsgespenst sieht aus wie eine Dose. Eine Dose mit Gesicht und mit Armen und Beinen. Aber nicht wie irgendeine Dose. Sondern viel zu schlank, fast auf feminine Weise schlank, mit silbrig-blauem Quadratmuster und mit rot-gelben Zier-Emblemen. Außerdem spricht es einen eigenartigen Mischdialekt aus österreichisch und sächsisch. Könnte es stattdessen nicht lieber aussehen wie Kommissar Tannenberg? Das ist in diesem Augenblick des Schreckens mein sehnlichster Wunsch.

Für einen kurzen Moment fragt man sich da, ob man überhaupt noch aufsteigen möchte. Aber die Gier nach Erster Liga ist zu groß, zu übermächtig. Ich mach’s kurz: Ich einige mich mit dem Aufstiegsgespenst darauf, dass sich der Verein 2017 in der Stunde des Triumphs in „Rote Betzekicker Kaiserslautern“ umbenennt. Dann hat sich die sprechende Dose aufgelöst und lässt mich in der bangen Hoffnung zurück, dass ich sie nie wieder sehen möge.

Ich merke, dass ich meinen Rucksack auf dem Brunnen des Martinsplatzes vergessen habe. Deshalb begebe ich mich nicht schnurstracks auf den Heimweg, sondern erst mal wieder zurück in Richtung Altstadt. Da dringt erneut diese Stimme an mein Ohr. Eine Stimme wie das Aufziehen einer Dosenlasche. Eine Stimme, die so klingt, wie Gummibärchesbrause schmeckt. „Jetzt hast du zwar den Abstieg 2016 abgewendet und den Aufstieg 2017 eingetütet – aber beides, lieber Vicky, funktioniert nicht ohne Teamgeist.“
„Wie? Nicht ohne Teamgeist?“ frage ich verblüfft und leer.
„Das ist ein Kollege vom Abstiegsgespenst und von mir. Der Herr Teamgeist oder auch Teamgespenst genannt.“

Es stößt ein glucksendes Lachen aus, das mich an Flüssigkeit erinnert, welche stoßweise aus einer Dose herausschießt und dann ist dieser Dosenspuk zum Glück ein- für allemal vorbei. Aber noch nicht diese geisterhafte Nacht. Die hat eine weitere Zugabe für mich parat. Am Martinsplatz wartet nicht nur mein herrenloser Rucksack, sondern auch das Teamgespenst auf mich. Ich will es kurz machen: Es sieht aus wie Harald Juhnke, es trägt Hut, Fliege und Trenchcoat und es hält eine Schnapsflasche in der Hand. Was das Teamgespenst von mir fordert? Dass der FCK sein ganzes Team austauscht. Dass anstelle der zum Gähnen anregenden Abziehbilder und Schwiegermama-Lieblingsbübchen wie Müller, Schulze oder Pritsche wieder echte Typen auf dem Rasen stehen. Großmäuler, Egomanen, Säufer, Bordell-Abonnenten, Kettenraucher, Knochenbrecher, Fremdgeher, Amöbengehirne, Mantafahrer, Schniedel-Abfotografierer, Gorillas… - Das liebgewordene Klientel von damals eben.

„Von mir aus. Ist mir doch egal“, sage ich reichlich resigniert. Es nicht einfach, einzusehen, dass der Erfolg um jeden Preis die Züge einer Brause-Dose und eines Harald-Juhnke-Doppelgängers trägt…
„Ich danke dir“, sagt das Teamgespenst sehr weltmännisch und sanft und deutet dabei eine knappe Verbeugung an. Dann stärkt es sich mit einem Schluck aus der Pulle und strahlt mich mit seinen blütenweißen Blendax-Zähnen an.
„Was ich nicht verstehe“, sage ich reichlich dumpf und ausgelaugt von meiner Desillusionierung. „Ich bin doch nur ein einfacher popeliger Fan… - Das heißt… äh… nicht popelig. Das Wort ‚Popel‘ hat seit heute Abend eine etwas unheilvolle Bedeutung für mich gewonnen. Ich meine: Ich bin ein einfacher, machtloser Fan ohne jegliche Entscheidungsbefugnis. Wie kann ich mein Versprechen einhalten? Das Versprechen, dass das FCK-Team ausgetauscht wird? Das Versprechen, dass mein Klub sich nach dem Aufstieg umbenennt? Ich habe hier in diesem Verein nichts zu entscheiden, überhaupt nichts.“

Das Teamgespenst lächelt milde. Es ist das milde, weise Lächeln eines lebensreifen griechischen Philosophen, der es einfach besser weiß. „Du bist ein Couchist“, sagt es. „Ihr erschafft die Wirklichkeit. Was ihr in euren Couchings schreibt, das wird geschehen.“
Dann löst es sich, während es eine Trinkbewegung andeutet, auf und verschwindet im Nebel dieser Nacht. Ich reibe mir müde die Augen und blicke Richtung Osten. Ein schmaler Streifen von nahender Dämmerung malt bereits seine blassgrauen Farben in den Himmel. Warum nur bin ich noch immer nicht im Bett?

„Übrigens, Vic!“ Erneut weht mir diese weltmännische Stimme mit jetzt schon leicht erkennbar schwerer Zunge um die Ohren. „Für den letztendlichen Erfolg deines Herzensklubs bedarf es noch einer weiteren Begegnung.“
„Oh nein, nicht noch ein Gespenst!“ rufe ich erschüttert.
„Nur eines noch“, besänftigt mich Herr Juhnke… äh… Herr Teamgeist.
„Das da wäre?“ frage ich schicksalsergeben.
„Der Sportsgeist. Auch Sportsgespenst genannt. Er wartet auf dich am Kaiserbrunnen.“
„Der Sportsgeist“, wiederhole ich mechanisch und schlurfe los. „Sieht das Sportsgespenst denn aus wie ein sprechender Fußball mit Armen und Beinen?“
Nun fängt die Stimme des Teamgespenstes auch noch an zu singen. „Lass dich überraschen… schnell kann es geschehen…“ – Rudi Carrell, bist das wirklich du…?
„Und vergiss diesmal deinen Rucksack nicht“, sagt die Stimme, jetzt wieder ganz Harald Juhnke. Dann ist der Spuk vorbei.

Der nächste Spuk wartet dann am Kaiserbrunnen. Auf den ersten Blick bin ich fast ein bisschen enttäuscht. „Hallo Sportsgespenst“, sage ich, mittlerweile überhaupt nicht mehr beängstigt über all die Gespenster, denen ich begegne, sondern eher… hm… gelangweilt?
Das Sportsgespenst sieht aus wie eine riesenhafte, abstoßende Mischung aus Yeti, Werwolf und Krümelmonster. Haarig, zottelig, wulstige Gesichtszüge. Körperproportionen, die eigentlich nur ein Elefant erschaffen kann, der sich zum Bildhauer berufen fühlt.

„Du hast mich dir etwas anders vorgestellt“, sagt der Sportsgeist mit der grollenden Stimme eines Unholds, aber eines immerhin gut gelaunten Unholds.
„Um ehrlich zu sein… äh… Bei der Nennung deines Namens dachte ich eher an einen weisen lächelnden Mann mit weißem Bart und mit Heiligenschein und Engelszügen…“
Ich wundere mich gerade selber, wie offenherzig mich diese Nacht gemacht hat.
„Weil ich Sportsgeist heiße?“
„Ja, eben deshalb“, gebe ich zu.
„Gut. Dann schau dir doch mal an, du naives Früchtchen, was für eine Art von Geist in unseren Stadien weht: Selbstsucht, Gewinnen um jeden Preis, Schwalben, Blutgrätschen, Sterbende Schwäne, Einschüchtern des Schiedsrichters, Zeitspiel, Bestechung… - DAS ist der wahre Sportsgeist. Wundert es dich also, dass ich so aussehe wie das, was du vor Augen hast?“
„Nein“, sage ich dumpf und mit irgendwie emotional abgetöteter Stimme. „Nenn mir deine Forderung und lass mich dann in Frieden.“

„Ich verlange gar nicht viel“, sagt das Sportsgespenst und grinst dabei auf rätselhafte Weise jovial. „Ich will nur, dass du vor mir deine Hosen runter lässt.“
„Du willst nur, dass ich vor dir…“, wiederhole ich, bis mein hysterisches Gelächter mitten im Satz meine Fähigkeit zum Sprechen außer Kraft setzt.
„Klar“, sagt Mr. Yeti. Und dann bückst du dich und wir beide haben ein bisschen Spaß miteinander. Das ist alles, kleines Dörnchen. Das ist die allerletzte Hürde, die deinen Herzensklub noch vom Erfolg trennt.“

„D… d… du meinst“, frage ich stammelnd. „Alle, die im Fußball je erfolgreich waren, haben… haben… Ich meine, haben die wirklich… Haben die denn wirklich… äh… alle… äh… mit dir…?“

Der Sportsgeist grinst genüsslich. „Zweifelst du daran?“

„D… d… das glaube ich dir nicht“, wispere ich eingeschüchtert. „Du meinst, ALLE?“ – Ich stelle mir gerade die Herren Hoeneß, Breitner oder Beckenbauer vor, wie sie vor dem Sportsgeist die Hosen runter lassen…
„Nein, das kann ich dir nicht glauben“, sage ich und freue mich darüber, dass der Klang meiner Stimme so etwas wie Nachdruck zurückbekommen hat.
„Komm schon, kleines Dörnchen, lass die Hosen runter!“ sagt der Sportsgeist grinsend. „Der Weg zum Erfolg ist nichts anderes als ein riesengroßes Bordell. Das ist schon immer so gewesen. Schon immer.“
„Nee, du, sorry“, hauche ich. „Da muss ich erst mal drüber schlafen… Vielleicht auch zwei Mal… oder fünfzig Mal…“ – Ich beginne mich so rasch wie möglich zu entfernen.
„Mach ruhig!“ ruft mir das Sportsgespenst lachend hinterher. Ein Lachen, das wie eine Gerölllawine klingt. „Bis Sommer 2017 ist es ja noch lange hin. Und die Wartezeit steigert bekanntlich den Genuss.“

Ich beginne zu rennen. Zu sprinten. Zu fliegen. Ich teleporte mich geradezu nach Hause. Sportlicher Erfolg, was trägst du nur für ein absonderliches Gesicht? Dann habe ich es geschafft. Ich schlage die Haustür hinter mir zu und drehe den Schüssel zweimal um. Soll der FCK doch machen, was er will! Was habe ich damit zu tun? Ich bin nur ein kleiner, einflussloser Fan… - Das Abstiegsgespenst war ja noch halbwegs okay, aber die drei anderen Psychos… - also, mal ehrlich! Nö! Einfach nur nö!

Tags darauf plagt mich mein Gewissen…
Ich allein habe es in der Hand, ich allein. Mit unseren Couchings erschaffen wir die Welt… Mit unseren Couchings erschaffen wir… - Ja, zum Teufel! Wollen wir nicht alle unseren FCK wieder in der Bundesliga sehen? Ich spüre die geradezu faustische Tragik des Erlebten…

Ob ich dem Angebot des Sportsgespenstes schließlich doch nachgegeben habe…?
Das werdet ihr erst erfahren, wenn ihr im Sommer 2017 auf die Tabelle der zweiten Bundesliga schaut…

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Auf der Couch sitzt noch ein fünfter Geist – der Geist der Kreativität. Seine Jünger heißen Berti, Bahli, Kohlmeyer, Butduma, Devil_till_Death, Newtrial und Vic. Das Opfer, das er von uns fordert für die Kreativität, mit der er uns versorgt? Das werdet ihr niiiiiieeee von uns erfahren! Niiiiieeehieeeee!

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"And what can I tell you, my brother, my killer?
What can I possibly say?
I guess that I'll miss you. I guess, I'll forgive you.
I'm glad you stood in my way.
If you ever come by here for Jane or for me -
Well, your enemy's sleeping. And his woman is free.
Yes, and thanks for the trouble you took from her eyes.
I thought it was there for good - so I never tried."
(Leonard Cohen)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vic Dorn am 17.03.2016 um 16:59 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1670
17.03.2016 - 17:41 Uhr
THIS … IS … AWESOME!!!

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Autoritäre Herrschaft braucht keine Superschurken, die sie von langer Hand planen. Sie ist schlichtweg die bequemste Art, Komplexität zu reduzieren.
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Das Leben ist die Schule, der Schmerz ist der Lehrer.
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