Die Couchingzone
13.08.2010 - 13:19 Uhr
22.04.2016 - 11:48 Uhr
Das ist wieder mal ganz ganz großes Kino, vielen Dank für die Mühe.
Ich bin davon überzeugt das unsere Couchisten mit entsprechendem Budget es hinbekommen würden das sich die Marvel Helden noch imposanter an die Kehle gehen als es Hollywood diesen Sommer hin bekommt.
Einfach weiter so Männers ganz ganz großes Kino
Ich bin davon überzeugt das unsere Couchisten mit entsprechendem Budget es hinbekommen würden das sich die Marvel Helden noch imposanter an die Kehle gehen als es Hollywood diesen Sommer hin bekommt.
Einfach weiter so Männers ganz ganz großes Kino
22.04.2016 - 14:35 Uhr
Zitat von Devil_till_Death
Bahli sucht immer noch verzweifelt nach einem Passus im Couchgesetzbuch, dass das Mitwirken eines Paten verhindern könnte.
Bahli sucht immer noch verzweifelt nach einem Passus im Couchgesetzbuch, dass das Mitwirken eines Paten verhindern könnte.
Zitat von Newtrial
Jedenfalls so lange, bis Bahli die Unvereinbarkeitsklausel in der Couching-Geschäftsordnung findet.
Jedenfalls so lange, bis Bahli die Unvereinbarkeitsklausel in der Couching-Geschäftsordnung findet.
Oh Mann, scheiße, ich habe sie gefunden. Aber ihr wollt gar nicht wissen, was drin steht.
Aber erst einmal von vorne ...
Was ein beknacktes Paten-Couching! Ich bin entsetzt. D_t_D knüpft nahtlos am Gebebb'l-Titel an bzw. schießt mit diesem Couching-Ding sogar weit darüber hinaus. Lieber Gott, was ein Geseier. Die Geschichte ist schon super, total unterhaltsam, genial spannend, die Charaktere perfekt herausgearbeitet, Längen vermieden und dem gemeinen Couching-Liebhaber Stoff zum Verlieben geboten. Aber diese Paten-Attitüde, dieser Rotmantel-Duktus zwischen jeder Zeile - nein, zwischen jedem Buchstaben ... unerträglich ...
Und das alles, obwohl keiner außer mir auf der Couch sitzen dürfte. Besagte Couching-Klausel besagt, dass nur ein Bahli mit einem Pulk hübscher Weiber auf der Couch sitzen darf. Besonders interessant ist der Passus, der die Aufgaben des Pulks beschreibt ... aber hier will ich nicht ins Detail gehen. Das macht alle anderen nur neidisch.
Vic, wir brauchen endlich etwas hochtrabend Kitschiges ...
Cheers
Bahli
23.04.2016 - 14:11 Uhr
Tasty Couch-Fiction!
Spannung + Subversion + X
Aber da einen Wahrheitsgehalt zu suchen, der über die 3,1% Alkoholgehalt des Cola-Bieres Nr.1 hinaus geht, ist vergebens. Die Legende um das mysteriöse X geht weiter - sponsored by KARLSBERG.
Und ich trinke direkt ein eiskaltes MiXery
hmmmmmmmm
Spannung + Subversion + X
Aber da einen Wahrheitsgehalt zu suchen, der über die 3,1% Alkoholgehalt des Cola-Bieres Nr.1 hinaus geht, ist vergebens. Die Legende um das mysteriöse X geht weiter - sponsored by KARLSBERG.
Und ich trinke direkt ein eiskaltes MiXery
hmmmmmmmm
29.04.2016 - 08:54 Uhr
Jahrgang 6, Ausgabe 33
Peterle,
Was hab ich da gehört? Du schämst Dich? Dass „wir solche Bilder senden müssen“? Vom Publikum auf dem Betzenberg, also auch von Kohlmeyer? Echt jetzt?
Also, Peterle, das muss ja nun wirklich nicht sein.
Jetzt haben wir Deinen Kollegen Rang.fick endlich soweit, dass er kein Mitleid mehr mit uns Traditonsvereinsanhängern hat – er wähnt Kohlmeyer und Co. jetzt „in einer neuen Dimension der Geschmacklosigkeit“. Was durchaus in Ordnung ist: Denn über Geschmack lässt es sich wenigstens streiten, während Anteilsnahmengeheuchel aus Ecken, aus denen man es nicht haben will, einfach nur unerträglich ist.
Aber jetzt Deiner Fremdscham zum Opfer fallen zu müssen, ist es nicht minder. Wie kommen Menschen eigentlich dazu, sich für andere Menschen schämen zu müssen?
Hat sich denn je jemals jemand für Dich geschämt? Außer Deiner Mutter vielleicht? Wenigstens die hätte allen Grund dazu.
Etwa dafür, dass ein Typ wie Du einen Pornobalken trägt. Das ist nämlich nichts als reine Anmaßung. Wärst Du so gesund halbgebildet wie Kohlmeyer, würdest Du nämlich wissen, dass ein solcher Pornobalken immer auch eine Referenz an dessen Erfinder ist, den legendären Erotikdarsteller John Holmes, eines Mannes, dem man „wahre Größe“ deswegen zugestehen durfte, weil sie bei ihm objektiv nachmessbar war. Dir dagegen ist Größe fremd, weder empirisch nachweisbare noch behauptete. Du bist Dir Deines Hanges zum fortwährenden Dummbabbeln in irgendeinem Winkel Deines Bewusstseins sogar bewusst, nur nennst Du’s für Dich halt „Verbalerotik“, weil’s neckischer klingt. Das, Peterle, ist peinlich. Aber schämen wird sich Kohlmeyer deswegen nicht für Dich.
Genauso wenig für den von Dir geforderten „Ehrenkodex“, nach dem arbeitslose Trainer nicht mit Vereinen verhandeln sollten, solange dort noch ein Kollege unter Vertrag, sprich: nicht entlassen, ist… Peterle, Peterle, wer, glaubst Du, nimmt Dir das eigentlich ab? Glaubst Du . Glaubst Du wirklich, der Subtext, der sich aus Deiner Erklärung gegenüber dem Abelmatze ergibt, Du wolltest nicht verhandeln, solange Fivepieces noch im Amt ist, wäre so gut verschleiert, als dass er nicht von jedem halbwegs funktionierenden Gehirn entschlüsselt werden könnte?
Hier ist er, zum Mitschreiben:
„Du Depp, sieh zu, dass Du diesen Trainerazubi in die Wüste schickst, besser heut als morgen, und dann ruf mich sofort wieder an, aber aufm Handy, weil ich bin dann wahrscheinlich nicht mehr zu Hause, sondern schon unterwegs nach Lautern, vermutlich zu Fuß, aber beeil Dich, sondern steck ich der Presse wieder, ICH hätte EUCH abgesagt, weil Ihr mich hinhalten wolltet, beziehungsweise, noch besser, wegen meines neu erfundenen Ehrenkodexes, aaaah…“
Peterle,
mit diesem Ehrenkodex verhält es sich genauso wie mit Deiner Fremdscham: Beides heischt nach Applaus von Menschen, die noch dümmer sind als Du.
Hast Du Dich eigentlich auch für Böhmermann geschämt? Oder für Hallervorden? Hat die West am Montagabend denn nicht auch nur „Schmähkritik“ geübt, über deren Geschmack sich bekanntlich streiten lässt? „Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt“ jetzt, war tags darauf zu lesen. Und das, ohne von Mutti ermächtigt worden zu sein. Partauz, partauz.
Unter uns, Peterle: „Der DFB-Kontrollaussschuss ermittelt“ hat für Kohlmeyer ungefähr die dramaturgische Wucht von „Kalle Schwobbel präsentiert“. Kennst Du nicht? War eine Kindersendung in Kohlmeyers Jugend. Kalle Schwobbel war eine Zeichentrick-Wühlmaus, die Zeichentrickfilme ansagte. Unter anderem mit Calimero, einem schwarzen Küken, das mit einer Eierschale auf dem Kopf herumlief und am Ende jeder Folge von „der himmelschreienden Ungerechtigkeit auf dieser Welt“ schwadronierte. Hättest Du damals solche Sendungen gesehen, Peterle, wäre Dein moralischer Kompass heute vielleicht genauso gut eingenordet wie der Kohlmeyers.
In den 1990er Jahren soll es unter Hollywood-Stars mal Mode gewesen, sich Wühlmäuse wie Kalle Schwobbel – noch nicht einmal gezeichnete, sondern reale und sogar lebendige – in den Darmausgang zu stopfen. Zum sexuellen Lustgewinn. Also, wenn Du mich fragst, Peterle, ließe sich so auch mit dem DFB-Kontrollausschuss am besten verfahren. Nur dass mit der sexuellen Erregung kann sich Kohlmeyer nicht so recht vorstellen.
Wo war denn der DFB-Kontrollausschuss, als die Fans dieses hippen, spaßbetonenden und überhaupt so „ganz anderen“ Fastnachtsvereins vor Jahren Plakate auf den Rängen hissten, in denen üble Verleumdungen aus der Privatsphäre eines Spielers und des damaligen FCK-Trainers verbreitet wurden? Im gleichen Spiel bauten sich Torschützen dieses Klubs nach ihren Treffern vor der FCK-Fankurve auf machten höhnische Gesten. In Italien sind Spieler für ein solches Verhalten schon gesperrt worden. DFB-Kontrollausschuss? Steckte vermutlich gerade im Ar.sch von Richard Gere.
Was hat die West am Montag eigentlich getan? Lauter gepfiffen als es vielleicht sonst üblich ist gegenüber einem gegnerischen Spieler, der ihren Unmut erregt hat. Beleidigungen ausgestoßen, die deutlich unter die Gürtellinie gehen.
Okay, Peterle, Kohlmeyer gefällt das auch nicht, Kohlmeyer weiß auch, dass da nicht nur der Hass auf Willi O. und die Roten Bullen Bahn bricht, sondern auch der Frust auf die eigene sportliche Situation, da schaukelt sich dann halt was hoch, was weiß Gott nicht schön ist, aber deswegen schämt sich Kohlmeyer nicht für diese Menschen. Denn die Masse, Peterle, hat keinen Sinn fürs Ausdifferenzieren oder sogar subtilen Humor, die Masse, das muss man so hart sagen, ist ein Wesen, dessen primitive Instinkte sich nun mal leicht kanalisieren lassen und hochgeschaukelt werden können. Aber das ist überall so und war zu allen Zeiten so.
Und, jetzt komm’s: In der West war auch ein Plakat zu sehen, in dem ein nicht einmal gut gezeichnetes Willi O.-Porträt durch ein Fadenkreuz zu sehen war, das hat dem nun ermittelnden DFB-Kontrollausschuss ganz besondrs nicht gefallen. Und nochmal: Partauz, partauz. Was, wenn der DFB-Kontrollausschuss nun ermittelt, dass es sich hier lediglich um eine Guerilla-Marketingaktion des MDR handelte, der aktuellen Tatort mit Christian Ulmen hypen wollte?
Und dafür willst Du Dich schämen, Peterle? Du?
Großartig auch: Die Darstellung, Willi O. habe 15 Jahre lang „für diesen Verein die Knochen hingehalten und jetzt das.“ Kicher. Die Knochen hingehalten. Klingt, als müssten Fußballtalente in der Pfalz unter Peitschenhieben im Steinbruch knechten, bis solvente Gönner sie aus ihren Ketten befreien und ihre Talente angemessen entlohnen… Ist es nicht eher so, dass dieser Verein Willi O. eine fußballerische Ausbildung ermöglichte, die ihn nun in die Lage versetzt, Verträge zu unterschreiben, welche ihn bereits mit 25 zum mehrfachen Millionär gemacht haben werden?
Aber, Peterle, zu Deiner Verteidigung sei gesagt, Du bist ja nicht der einzige Dummbabbler, der sich für einen Verbalerotiker hält. Der Buckandi – im Gegensatz zu Dir, Peterle, immerhin ehemaliger FCK-Meisterspieler – hat sich über Fratzenbuch zu Wort gemeldet und die West ebenfalls abewatscht. Dabei hat er sich, im Vergleich zu Dir ganz schön clever, sogar des Andenkens an Fritz Walter bedient: Der, meint der Buckandi, hätte sich auch einfach nur geschämt…
Okay. Hätte er wahrscheinlich.
Aber, Peterle, auch da gibt es einen gewaltigen Unterschied zum Buckandi. Der alte Fritz hätte das für sich behalten, weil ihm jederzeit bewusst gewesen wäre, dass die Masse, die da so unverhältnismäßig hasst, ihn immer geliebt hat, wenn auch nicht unverhältnismäßig. Dafür hätte er sich niemals undankbar zeigen wollen. Sicher, hätte ihm an diesem Abend ein Reporter ein Mikrofon ins Gesicht gerammt und ihm ein Statement abgepresst, hätte er gesagt, dass er das nicht in Ordnung findet und dass es ihn unendlich traurig macht und es wäre auch noch nicht einmal geheuchelt gewesen. Denn der alte Fritz war und ist Teil des Vereins, von dem auch die West ein Teil ist, und deswegen hat er auch das Recht, sich zu schämen, ob im Himmel oder auf Erden.
Aber: Der alte Fritz hätte sich niemals aus eigenem Antrieb bei Fratzenbuch eingeloggt und die Masse, die ihn liebte, abgewatscht, um den Applaus der Masse, die sich über andere erheben will, zu erheischen.
Und, Peterle, verstehst du eigentlich, was eigentlich Buckandis Metapher zum offiziellen Statement von Gries soll: Das wäre so, wie wenn ein Fuchs erklärt, er wolle sich im Hühnerstall nur mit Freunden treffen?
Kohlmeyer, Peterle, kann auch Metaphern. Beispiel gefällig? Der Buckandi ist eine Oma, die im Hühnerstall Motorrad fährt, um sich am Gegacker und den herumfliegenden Federn aufzugeilen.
Und hättest du gerne noch auch eine Metapher über Dich? Bitte sehr: Wenn ein Typ wie Du bei einem Unfall beide Beine verlieren würde, würde er schon einen Tag später damit strunzen, über ein Gemächt zu verfügen, dass bis zum Boden reicht…
Womit wir wieder beim Pornobalken und John Holmes wären. Und der Kreis sich schließt. Ebenso wie dieses Couching.
Es grüßt Dich nicht
Kohlmeyer
Auf der Couch schrieben in dieser Woche viele Couchisten Briefe an liebe und weniger liebe Freunde.
Peterle,
Was hab ich da gehört? Du schämst Dich? Dass „wir solche Bilder senden müssen“? Vom Publikum auf dem Betzenberg, also auch von Kohlmeyer? Echt jetzt?
Also, Peterle, das muss ja nun wirklich nicht sein.
Jetzt haben wir Deinen Kollegen Rang.fick endlich soweit, dass er kein Mitleid mehr mit uns Traditonsvereinsanhängern hat – er wähnt Kohlmeyer und Co. jetzt „in einer neuen Dimension der Geschmacklosigkeit“. Was durchaus in Ordnung ist: Denn über Geschmack lässt es sich wenigstens streiten, während Anteilsnahmengeheuchel aus Ecken, aus denen man es nicht haben will, einfach nur unerträglich ist.
Aber jetzt Deiner Fremdscham zum Opfer fallen zu müssen, ist es nicht minder. Wie kommen Menschen eigentlich dazu, sich für andere Menschen schämen zu müssen?
Hat sich denn je jemals jemand für Dich geschämt? Außer Deiner Mutter vielleicht? Wenigstens die hätte allen Grund dazu.
Etwa dafür, dass ein Typ wie Du einen Pornobalken trägt. Das ist nämlich nichts als reine Anmaßung. Wärst Du so gesund halbgebildet wie Kohlmeyer, würdest Du nämlich wissen, dass ein solcher Pornobalken immer auch eine Referenz an dessen Erfinder ist, den legendären Erotikdarsteller John Holmes, eines Mannes, dem man „wahre Größe“ deswegen zugestehen durfte, weil sie bei ihm objektiv nachmessbar war. Dir dagegen ist Größe fremd, weder empirisch nachweisbare noch behauptete. Du bist Dir Deines Hanges zum fortwährenden Dummbabbeln in irgendeinem Winkel Deines Bewusstseins sogar bewusst, nur nennst Du’s für Dich halt „Verbalerotik“, weil’s neckischer klingt. Das, Peterle, ist peinlich. Aber schämen wird sich Kohlmeyer deswegen nicht für Dich.
Genauso wenig für den von Dir geforderten „Ehrenkodex“, nach dem arbeitslose Trainer nicht mit Vereinen verhandeln sollten, solange dort noch ein Kollege unter Vertrag, sprich: nicht entlassen, ist… Peterle, Peterle, wer, glaubst Du, nimmt Dir das eigentlich ab? Glaubst Du . Glaubst Du wirklich, der Subtext, der sich aus Deiner Erklärung gegenüber dem Abelmatze ergibt, Du wolltest nicht verhandeln, solange Fivepieces noch im Amt ist, wäre so gut verschleiert, als dass er nicht von jedem halbwegs funktionierenden Gehirn entschlüsselt werden könnte?
Hier ist er, zum Mitschreiben:
„Du Depp, sieh zu, dass Du diesen Trainerazubi in die Wüste schickst, besser heut als morgen, und dann ruf mich sofort wieder an, aber aufm Handy, weil ich bin dann wahrscheinlich nicht mehr zu Hause, sondern schon unterwegs nach Lautern, vermutlich zu Fuß, aber beeil Dich, sondern steck ich der Presse wieder, ICH hätte EUCH abgesagt, weil Ihr mich hinhalten wolltet, beziehungsweise, noch besser, wegen meines neu erfundenen Ehrenkodexes, aaaah…“
Peterle,
mit diesem Ehrenkodex verhält es sich genauso wie mit Deiner Fremdscham: Beides heischt nach Applaus von Menschen, die noch dümmer sind als Du.
Hast Du Dich eigentlich auch für Böhmermann geschämt? Oder für Hallervorden? Hat die West am Montagabend denn nicht auch nur „Schmähkritik“ geübt, über deren Geschmack sich bekanntlich streiten lässt? „Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt“ jetzt, war tags darauf zu lesen. Und das, ohne von Mutti ermächtigt worden zu sein. Partauz, partauz.
Unter uns, Peterle: „Der DFB-Kontrollaussschuss ermittelt“ hat für Kohlmeyer ungefähr die dramaturgische Wucht von „Kalle Schwobbel präsentiert“. Kennst Du nicht? War eine Kindersendung in Kohlmeyers Jugend. Kalle Schwobbel war eine Zeichentrick-Wühlmaus, die Zeichentrickfilme ansagte. Unter anderem mit Calimero, einem schwarzen Küken, das mit einer Eierschale auf dem Kopf herumlief und am Ende jeder Folge von „der himmelschreienden Ungerechtigkeit auf dieser Welt“ schwadronierte. Hättest Du damals solche Sendungen gesehen, Peterle, wäre Dein moralischer Kompass heute vielleicht genauso gut eingenordet wie der Kohlmeyers.
In den 1990er Jahren soll es unter Hollywood-Stars mal Mode gewesen, sich Wühlmäuse wie Kalle Schwobbel – noch nicht einmal gezeichnete, sondern reale und sogar lebendige – in den Darmausgang zu stopfen. Zum sexuellen Lustgewinn. Also, wenn Du mich fragst, Peterle, ließe sich so auch mit dem DFB-Kontrollausschuss am besten verfahren. Nur dass mit der sexuellen Erregung kann sich Kohlmeyer nicht so recht vorstellen.
Wo war denn der DFB-Kontrollausschuss, als die Fans dieses hippen, spaßbetonenden und überhaupt so „ganz anderen“ Fastnachtsvereins vor Jahren Plakate auf den Rängen hissten, in denen üble Verleumdungen aus der Privatsphäre eines Spielers und des damaligen FCK-Trainers verbreitet wurden? Im gleichen Spiel bauten sich Torschützen dieses Klubs nach ihren Treffern vor der FCK-Fankurve auf machten höhnische Gesten. In Italien sind Spieler für ein solches Verhalten schon gesperrt worden. DFB-Kontrollausschuss? Steckte vermutlich gerade im Ar.sch von Richard Gere.
Was hat die West am Montag eigentlich getan? Lauter gepfiffen als es vielleicht sonst üblich ist gegenüber einem gegnerischen Spieler, der ihren Unmut erregt hat. Beleidigungen ausgestoßen, die deutlich unter die Gürtellinie gehen.
Okay, Peterle, Kohlmeyer gefällt das auch nicht, Kohlmeyer weiß auch, dass da nicht nur der Hass auf Willi O. und die Roten Bullen Bahn bricht, sondern auch der Frust auf die eigene sportliche Situation, da schaukelt sich dann halt was hoch, was weiß Gott nicht schön ist, aber deswegen schämt sich Kohlmeyer nicht für diese Menschen. Denn die Masse, Peterle, hat keinen Sinn fürs Ausdifferenzieren oder sogar subtilen Humor, die Masse, das muss man so hart sagen, ist ein Wesen, dessen primitive Instinkte sich nun mal leicht kanalisieren lassen und hochgeschaukelt werden können. Aber das ist überall so und war zu allen Zeiten so.
Und, jetzt komm’s: In der West war auch ein Plakat zu sehen, in dem ein nicht einmal gut gezeichnetes Willi O.-Porträt durch ein Fadenkreuz zu sehen war, das hat dem nun ermittelnden DFB-Kontrollausschuss ganz besondrs nicht gefallen. Und nochmal: Partauz, partauz. Was, wenn der DFB-Kontrollausschuss nun ermittelt, dass es sich hier lediglich um eine Guerilla-Marketingaktion des MDR handelte, der aktuellen Tatort mit Christian Ulmen hypen wollte?
Und dafür willst Du Dich schämen, Peterle? Du?
Großartig auch: Die Darstellung, Willi O. habe 15 Jahre lang „für diesen Verein die Knochen hingehalten und jetzt das.“ Kicher. Die Knochen hingehalten. Klingt, als müssten Fußballtalente in der Pfalz unter Peitschenhieben im Steinbruch knechten, bis solvente Gönner sie aus ihren Ketten befreien und ihre Talente angemessen entlohnen… Ist es nicht eher so, dass dieser Verein Willi O. eine fußballerische Ausbildung ermöglichte, die ihn nun in die Lage versetzt, Verträge zu unterschreiben, welche ihn bereits mit 25 zum mehrfachen Millionär gemacht haben werden?
Aber, Peterle, zu Deiner Verteidigung sei gesagt, Du bist ja nicht der einzige Dummbabbler, der sich für einen Verbalerotiker hält. Der Buckandi – im Gegensatz zu Dir, Peterle, immerhin ehemaliger FCK-Meisterspieler – hat sich über Fratzenbuch zu Wort gemeldet und die West ebenfalls abewatscht. Dabei hat er sich, im Vergleich zu Dir ganz schön clever, sogar des Andenkens an Fritz Walter bedient: Der, meint der Buckandi, hätte sich auch einfach nur geschämt…
Okay. Hätte er wahrscheinlich.
Aber, Peterle, auch da gibt es einen gewaltigen Unterschied zum Buckandi. Der alte Fritz hätte das für sich behalten, weil ihm jederzeit bewusst gewesen wäre, dass die Masse, die da so unverhältnismäßig hasst, ihn immer geliebt hat, wenn auch nicht unverhältnismäßig. Dafür hätte er sich niemals undankbar zeigen wollen. Sicher, hätte ihm an diesem Abend ein Reporter ein Mikrofon ins Gesicht gerammt und ihm ein Statement abgepresst, hätte er gesagt, dass er das nicht in Ordnung findet und dass es ihn unendlich traurig macht und es wäre auch noch nicht einmal geheuchelt gewesen. Denn der alte Fritz war und ist Teil des Vereins, von dem auch die West ein Teil ist, und deswegen hat er auch das Recht, sich zu schämen, ob im Himmel oder auf Erden.
Aber: Der alte Fritz hätte sich niemals aus eigenem Antrieb bei Fratzenbuch eingeloggt und die Masse, die ihn liebte, abgewatscht, um den Applaus der Masse, die sich über andere erheben will, zu erheischen.
Und, Peterle, verstehst du eigentlich, was eigentlich Buckandis Metapher zum offiziellen Statement von Gries soll: Das wäre so, wie wenn ein Fuchs erklärt, er wolle sich im Hühnerstall nur mit Freunden treffen?
Kohlmeyer, Peterle, kann auch Metaphern. Beispiel gefällig? Der Buckandi ist eine Oma, die im Hühnerstall Motorrad fährt, um sich am Gegacker und den herumfliegenden Federn aufzugeilen.
Und hättest du gerne noch auch eine Metapher über Dich? Bitte sehr: Wenn ein Typ wie Du bei einem Unfall beide Beine verlieren würde, würde er schon einen Tag später damit strunzen, über ein Gemächt zu verfügen, dass bis zum Boden reicht…
Womit wir wieder beim Pornobalken und John Holmes wären. Und der Kreis sich schließt. Ebenso wie dieses Couching.
Es grüßt Dich nicht
Kohlmeyer
Auf der Couch schrieben in dieser Woche viele Couchisten Briefe an liebe und weniger liebe Freunde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kohlmeyer am 29.04.2016 um 09:07 Uhr bearbeitet
29.04.2016 - 09:24 Uhr
Uhhh, da nimmt er den Peter ins Visir. Der Pate ermittelt...nicht.
Und nun alle zur Melodie von Resi: Peter, rasier dir deinen Schnautzer ab!
Und nun alle zur Melodie von Resi: Peter, rasier dir deinen Schnautzer ab!
29.04.2016 - 09:51 Uhr
Sehr schön Kohli
Das war schon lange überfällig.
Dieser gequirlte Müll, der aus dieser ungepflegten Lappenöffnung regelmäßig rauskommt, ist gelinde gesagt tatsächlich geeignet, sich zu schämen.
Mir tut der PP stellenweise nur noch leid... Fand ihn sogar mal ganz sympathisch, aber zuletzt tut er seinem Image nicht wirklich einen Gefallen mit dem, was er regelmäßig im PPSA (PornoPeterSportclipkAnal) zum Besten gibt.
Ich war im Stadion und habe leider nur die Aufzeichnung von Sky.
Gibt's denn auch irgendwo die Sendung vom PPSA?
Würde mir das ja zu gerne nochmal antun.
Vielleicht gelingt es mir ja dann auch mich zu schämen oder zu ekeln ob dieses Parasitenbalkens im Fettgesicht vom Pornopeter.
Edit:
Neuer Ohrwurm des Tages...
Das war schon lange überfällig.
Dieser gequirlte Müll, der aus dieser ungepflegten Lappenöffnung regelmäßig rauskommt, ist gelinde gesagt tatsächlich geeignet, sich zu schämen.
Mir tut der PP stellenweise nur noch leid... Fand ihn sogar mal ganz sympathisch, aber zuletzt tut er seinem Image nicht wirklich einen Gefallen mit dem, was er regelmäßig im PPSA (PornoPeterSportclipkAnal) zum Besten gibt.
Ich war im Stadion und habe leider nur die Aufzeichnung von Sky.
Gibt's denn auch irgendwo die Sendung vom PPSA?
Würde mir das ja zu gerne nochmal antun.
Vielleicht gelingt es mir ja dann auch mich zu schämen oder zu ekeln ob dieses Parasitenbalkens im Fettgesicht vom Pornopeter.
Edit:
Neuer Ohrwurm des Tages...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von B3Nj0 am 29.04.2016 um 09:53 Uhr bearbeitet
29.04.2016 - 11:27 Uhr
Kohlmeyer, du kannst doch dem guten Peterle nicht so abartig ans Bein pissen. Das ist ein Ehrenmann und braucht dringend einen Job bei Red Bull, wo er doch der Pornoindustrie absagen musste, weil die sein Gemächt nicht einfach dahin hinhalten wollte, wohin er wollte ...
Schöne Abrechnung mit den Montagsheuchlern ...
Cheers
Bahli
Schöne Abrechnung mit den Montagsheuchlern ...
Cheers
Bahli
29.04.2016 - 12:23 Uhr
Zitat von bahli77
Kohlmeyer, du kannst doch dem guten Peterle nicht so abartig ans Bein pissen. Das ist ein Ehrenmann und braucht dringend einen Job bei Red Bull, wo er doch ...
Kohlmeyer, du kannst doch dem guten Peterle nicht so abartig ans Bein pissen. Das ist ein Ehrenmann und braucht dringend einen Job bei Red Bull, wo er doch ...
DAS Gefühl hatte ich allerdings auch...meine Fresse ist das ecklig, wie die alle vor dem Geld zu Boden kriechen
...es gibt auch einen ganz entscheidenden Unterschied zwischen W.O. und Fritz Walter. Der ist damals beim FCK geblieben
...ganz vielleicht hätte er sich auch für diesen recht unwürdigen Abgang geschämt
06.05.2016 - 10:20 Uhr
Jahrgang 6, Ausgabe 34
DIE ZIEGE, DER ZIEGLER, DER BARNEY UND ICH
von Vic Dorn
Irgendwas ist heute anders. Ihr kennt das alle sicher, diesen plötzlich aufkommenden Hauch von Veränderung, diesen Geschmack von Andersartigkeit, der sich wie ein geheimnisvoller Glanz auf alles legt. Alles ist plötzlich mit Spannung und Erwartung angefüllt.
Frauen nennen so was Intuition. Wir Männer können so etwas noch nicht mal unfallfrei buchstabieren, ohne unsere eigene Zunge dabei zu verschlucken.
Was los ist? Ach, eigentlich nichts. Es ist nur wieder so ein Sonntag. FCK-Tag. Ich stiefele gerade durch den Wald nach oben, links von mir der Wildpark, rechts von mir der Erbsenberg. Bald schon schälen sich die aufreizend und geradezu entzückend trostlosen Hochhausriesen des Betze aus dem Dickicht. Vor uns Fans liegt als Vorbote zum Sommerloch eines dieser vielzitierten Luft-raus-Spiele. Eines dieser oft erlebten letzten FCK-Heimspiele, in denen es um rein gar nichts mehr geht. Ein Tag wie gemacht für einen versöhnlichen Saisonausklang. Man spielt befreit auf, man schießt ein paar schöne Tore, sogar diejenigen Spieler, die sonst nie die Bude treffen. Die Torschuss-Legastheniker. Wen könnte es dieses Mal erwischen? Hm, mal überlegen…. – Mensch! Den Ziegler! Ja, genau, der Ziegler macht dieses Mal ‘ne Bude. Wetten? Ein befreit herausgespieltes Fünf zu Null. Mit Torschütze Ziegler. Mann, wie wär das geil!
Das genau sind doch unsere feuchten Fan-Träume, wenn wir mal ehrlich sind: Mainz steigt nächstes Jahr ohne Heidel ab. Der katalanische Eierkopp wird am Saisonende sensationell noch nicht mal Deutscher Meister. Der Dosen-Konzern mit der Ketchup-farbenen Kuh-Duo im Logo stellt fest, dass sein gepushter Plastikklub aus Ö-la-Palöma-Deutschland dem Image seiner Marke eher schadet als nützt und stellt von heute auf morgen den Support ein. Und Daimler, BASF und Siemens entdecken plötzlich ihr rosarotes Herz für den FCK und streiten verbittert um die Ehre, künftig unsere Brust zu zieren. Und eben in der gleichen Realitätsverlust-Liga spielt halt auch der Traum, dass Patrick Ziegler heute gegen Fürth ein Goal macht. Kitschiger, fußballromantischer Nonsens hoch zehn. Aber passt trotzdem. Weil dieser Nonsens zu uns Fans passt.
Denn wir harten Fußballfans, selbst die mit Bierfahne, schweißdurchtränkten Miefkutten, Saufpickeln im Gesicht und einem Tattoo-Haut-Index von über 50 Prozent haben ja in Wirklichkeit alle einen großen Hang zu Themen wie Kitsch, Romantik und Gefühl. Und wir fußballkampfbahnerprobten Testosteron-Wunder wünschen uns doch heute eigentlich nichts anderes, als dass die Mannschaft ihre Chance nutzt, mit einem guten letzten Eindruck eine neue Aufbruchsstimmung zu erzeugen. Ein Versprechen soll sie heute geben. Dieses flirrende, blinkende, oszillierende Versprechen von einer azurblauen, vogelzwitscherndurchtränkten Zukunft im Erstliga-Paradies.
JA, DAS IST KITSCH! NA UND??! ICH FINDE KITSCH VÖLLIG OKAY. ICH HABE EINE AFFINITÄT ZUM KITSCH! WAS SAGT IHR NUN?
Bitte liebe Mannschaft, denkt man sich, während man schnaufend am Eingang von der West angekommen ist. Bitte nutzt die Chance, das Versprechen zum Leben zu erwecken. Lasst das Versprechen nicht im Taufbecken krepieren. Nutzt die Chance, bitte!
Die Mannschaft wird die Chance verkacken. So viel weiß man jetzt schon. Man ist aus Schaden und Erfahrung klug.
Ich stehe am Eingang zur West und warte auf meinen alten Schlachtgefährten Barney. Barney ist Kuttenträger seit 28 Jahren. Er ist ein altgedienter Fandino, und als solcher findet er Ultras suspekt und Hools bescheuert, und von Applauskonserven kriegt er Schuppenflechte. Außerdem hasst er Mainz 05 so sehr, dass bei ihm zu Hause sogar Heidelbeersaft verboten ist. Und daran wird sich auch in der kommenden Saison nichts ändern. Wer einmal beim falschen Verein angeheuert hat, bleibt für alle Zeit eine in Ungnade gefallene Persona-non-Sparda (oder wie hieß nochmal dieses so interlecktuell klingende Wort???)
Barney lässt auf sich warten. Wie üblich. Ich schaue gelangweilt dabei zu, wie drei schwabbelige Supersize-Block10-Hirnis versuchen, einen höchstens dreizehnjährigen Fan zu packen und ihn in einen Kleidercontainer reinzustopfen. Der Kampf endet damit, dass Schwabbel Eins jetzt einen Fußabdruck in seinen Eiern hat. Schwabbel 2 darf nun mit einer interessanten Zahnlücke um die Häuser strunzen gehen. Und Schwabbel 3 hat ein zusätzliches Scharnier im rechten Schienbein drin. Drei zu Null also für den minderjährigen Edelhool.
Barney, wo bleibst du? In fünfzehn Minuten geht’s schon los. Du bist schuld, wenn das letzte Ole-Ole-Ole-Ola der Saison ohne unser Beisein durch die Hütte schallt!
Auf einmal diese Stimme! Ein überraschend piepsiges Doktoranden-Stimmchen unter all den proletenhaft sonoren Organen.
„Ja, manchmal hab ich schon komische Träume“, sagt die Stimme. „Gestern hab‘ ich ja sogar geträumt, dass Angie mit dem Sultan Sex hat und neun Saisons später eine Ziege zur Welt bringt. – Und weißt du, welche Frage mich im Traum dann die ganze Nacht gequält hat? Ob die Ziege später deutscher oder türkischer Meister wird – und was dann wohl der Hennes dazu sagt…“
„Ach, hallo Janni“, sage ich zu dem dauergrinsenden Blondlockenengel, der in Ermangelung eines echten Bartes noch immer mit nem pubertären Flaum im Gesicht rumläuft – und das mit sechsundvierzig Jahren. Das muss man auch erst einmal schaffen. „Hi Vic“, sagt er nur, ohne dabei seinen Grinsvorgang zu unterbrechen und fährt dann damit fort, die motzgesichtige Brünette an seiner Seite weiter zuzutexten. Auf ihren Wangen wuchert übrigens mehr Bart als bei ihm.
„Janni, glaubst du, dass wir heut gewinnen?“ frage ich zerstreut.
„Junge, glaubst du neuerdings an rosa Elefanten oder was?“ fragt mich Janni und verschwindet dann mit seiner Brünette, der langsam aber sicher schon ein Gummiohr wächst, im Stadion.
Dann tausche ich ein flüchtiges Hallo mit Guido aus. Das Spannendste an dem ansonsten durch und durch unauffälligen Guido ist, dass er sich aufgrund einer verlorenen Wette seit fünf Jahren mit dem Brotmesser rasiert, anstatt ne Rasierklinge zu benutzen. Als Reaktion auf die ungewöhnliche Behandlung sprießen neuerdings statt Barthaaren Sesamkörner aus seinen Poren. Na ja. Sowas hat ja schließlich auch nicht jeder.
Barney, du notorischer Zuspätkommer! Das kostet dich mindestens die erste Runde Bier! Als bereits das Betzelied ertönt, begegne ich noch Torben. Torben nennt sich selber Mister Piercing. Schätzungsweise zwanzig Metallteile trägt er im Normalfall im Gesicht. Und diese Tunnel-Dinger, die irgendwie längst schon wieder out sind, hat er sich nicht nur durch die Ohrläppchen durchgetrieben, sondern auch durch seinen linken Nasenflügel. Beinharter Typ, der Mann!
Torben zeigt mir stolz sein neues Lippen-Piercing, das unter seiner Nase thront. Es ist ein ganz besonderes. Ein Ring aus einer Silber-Messing-Legierung. Aber das ist nicht das Besondere daran. Das Besondere ist, dass der Ring seine Ober- und Unterlippe miteinander verbindet. Krass, oder?
„Tolles Ding, das“, sage ich. „Aber mal ehrlich, Torben, tut so was nicht weh?“
„Ach was! Echte Männer kennen keinen Schmerz!“ sagt er und schmettert dabei eine Lachsalve in die verheißungsvolle Nachmittagsluft. Dann verzieht er in plötzlich aufkeimender Enttäuschung das Gesicht und mault: „Jetzt ist das Scheißding rausgerissen! Und der Piercer sagt extra noch zu mir: Nit babbele, wenn du’s drin hoschd!“
„Na ja. Ne gespaltene Lippe hat ja schließlich auch nicht jeder“, sage ich sanft und hoffe, dass es tröstlich klingt.
Dann endlich Barney. Meine Fresse!
„Du verlauster Volltrottel von einem Zuspätkommer merkst gar nicht, wie sehr du deinen wartenden Freunden eigentlich auf‘n Sack gehst!“ würde ich ihn am liebsten zurechstutzen.
Stattdessen frage ich: „Barney, hast du auch das Gefühl, dass da heute auch ein Hauch von Veränderung in der Luft liegt?“
Barney kratzt sich kurz am Kopf. „Das, was du da riechst, ist bestimmt immer noch der Rauchgeruch vom abgebrannten Hanne“, meint er dann.
Mein Gesichtsausdruck, meine Körpersprache und meine Stimme sagen alle synchron „Hä?“.
„Na der Rauch in der Luft, von dem du gerade geredet hast“, sagt Barney.
Ist das denn zu fassen?
„HAUCH, nicht RAUCH, du Honk!“ schreie ich ihn an. Oh Mann! Warum nur kann ich nicht einfach genauso normale Freunde wie alle anderen Leute haben? Warum nur solche Freaks und Pflegefälle wie Barney und Konsorten?
„Ach so. Das liegt vielleicht daran, dass wir jetzt den Stöver haben“, schlussfolgert Barney und ein stolzer Glanz streift dabei über sein Gesicht.
„Ja, vielleicht“, antworte ich ein wenig besänftigt. Stöver, das Versprechen auf bessere Zeiten unterm heiligen Gebälk. Und dafür dieses ganze verheißungsvolle Flirren in der Luft?
Wir gehen hoch und setzen uns auf unsere angestammten Plätze. Gerade wird die Mannschaftsaufstellung verlesen – befremdlicherweise von Joko und Klaas. Zuerst denke ich, es seien Doppelgänger. Aber sie sind es wirklich. Und natürlich tragen sie Anzüge. Joko versucht beim Moderieren witzig zu sein. Klaas versucht es erst gar nicht, weil er weiß, dass er es nicht ist.
A propos „tragen“: Die Mannschaft trägt die neuen Trikots. Sie sind rot. Kein Scheiß. Wirklich rot. Auf der Brust prangen die Visagen von Joko und Klaas, darunter der Schriftzug: „Schluss mit witzig!“
Der Anpfiff erfolgt. Aber wen interessiert das Spiel? Es gibt Wichtigeres zu diskutieren.
„Wie findste das, dass diese beiden Clowns jetzt unsere Trikotsponsoren sind?“ frage ich Barney und unterdrücke dabei ein Würgen.
„Hätte schlimmer kommen können“, sagt Barney und wischt sich dabei sorgfältig den Nasenrotz am T-Shirt-Ärmel ab.
„Was denn? Noch schlimmer? Zum Beispiel?“
„Na, schlimmer halt.“
„Dann sag‘ doch mal ein Beispiel“, insistiere ich. Nicht, weil ich wirklich eines hören will, sondern weil ich so genervt bin, dass ich Barney auf die Nerven gehen will.
Aber Barney strahlt über beide Ohren und sagt dann: „Au ja, Vic! Lass uns ein Wettkämpfchen daraus machen! Was wäre als Hauptsponsor noch schlimmer als Joko und Klaas? Du gibst, Vic! Na los!“
Ich überlege kurz und rufe dann spontan: „Atzes Men-Shop.“ Ein stolzes Lächeln ergreift komplett von mir Besitz.
Aber Barney kontert: „Penaten Babypflege.“
Nicht schlecht. Wirklich nicht von schlechten Eltern.
Aber ich habe meine Schlagfertigkeit nicht verloren: „Vatikan“, rufe ich triumphierend.
Barney hadert kurz mit meiner Einfallsgabe, schleudert mir dann aber mitleidslos entgegen: „BER“.
Das war’s. „Du hast gewonnen“, räume ich mit gesenktem Kopf ein. Riesengroßer Jubel brandet auf. Das Stadion ist aus dem Häuschen. Ich schrecke aus meinen Gedanken hoch und höre gerade noch Horst Schömbs rufen: „… der Spieler mit der Nummer 19. Patrick…“
„Ziegler“ schreit das Stadion. Es ereilt mich eine gnädige Ohnmacht. Als mein Körper im Sinkflug Richtung Boden steuert, ist mein letzter Gedanke: „Hoffentlich fängt mich jemand auf…“
Bye, Bye, Saison 2015/16.
Du warst kacke.
Nächstes Jahr wird alles besser.
Das Tor von Patrick Ziegler hat’s versprochen.
---------------------
Auf der Couch sind wir uns einig: Der einzige wirklich diskutable Brustschriftzug wäre: „Berti, Bahli & Friends in der Couchingzone“. Alles andere wäre Kokolores. Am nächsten Freitag macht Kollege Butduma das Licht aus. Und 2016/17 couchen wir euch zum Aufstieg.
DIE ZIEGE, DER ZIEGLER, DER BARNEY UND ICH
von Vic Dorn
Irgendwas ist heute anders. Ihr kennt das alle sicher, diesen plötzlich aufkommenden Hauch von Veränderung, diesen Geschmack von Andersartigkeit, der sich wie ein geheimnisvoller Glanz auf alles legt. Alles ist plötzlich mit Spannung und Erwartung angefüllt.
Frauen nennen so was Intuition. Wir Männer können so etwas noch nicht mal unfallfrei buchstabieren, ohne unsere eigene Zunge dabei zu verschlucken.
Was los ist? Ach, eigentlich nichts. Es ist nur wieder so ein Sonntag. FCK-Tag. Ich stiefele gerade durch den Wald nach oben, links von mir der Wildpark, rechts von mir der Erbsenberg. Bald schon schälen sich die aufreizend und geradezu entzückend trostlosen Hochhausriesen des Betze aus dem Dickicht. Vor uns Fans liegt als Vorbote zum Sommerloch eines dieser vielzitierten Luft-raus-Spiele. Eines dieser oft erlebten letzten FCK-Heimspiele, in denen es um rein gar nichts mehr geht. Ein Tag wie gemacht für einen versöhnlichen Saisonausklang. Man spielt befreit auf, man schießt ein paar schöne Tore, sogar diejenigen Spieler, die sonst nie die Bude treffen. Die Torschuss-Legastheniker. Wen könnte es dieses Mal erwischen? Hm, mal überlegen…. – Mensch! Den Ziegler! Ja, genau, der Ziegler macht dieses Mal ‘ne Bude. Wetten? Ein befreit herausgespieltes Fünf zu Null. Mit Torschütze Ziegler. Mann, wie wär das geil!
Das genau sind doch unsere feuchten Fan-Träume, wenn wir mal ehrlich sind: Mainz steigt nächstes Jahr ohne Heidel ab. Der katalanische Eierkopp wird am Saisonende sensationell noch nicht mal Deutscher Meister. Der Dosen-Konzern mit der Ketchup-farbenen Kuh-Duo im Logo stellt fest, dass sein gepushter Plastikklub aus Ö-la-Palöma-Deutschland dem Image seiner Marke eher schadet als nützt und stellt von heute auf morgen den Support ein. Und Daimler, BASF und Siemens entdecken plötzlich ihr rosarotes Herz für den FCK und streiten verbittert um die Ehre, künftig unsere Brust zu zieren. Und eben in der gleichen Realitätsverlust-Liga spielt halt auch der Traum, dass Patrick Ziegler heute gegen Fürth ein Goal macht. Kitschiger, fußballromantischer Nonsens hoch zehn. Aber passt trotzdem. Weil dieser Nonsens zu uns Fans passt.
Denn wir harten Fußballfans, selbst die mit Bierfahne, schweißdurchtränkten Miefkutten, Saufpickeln im Gesicht und einem Tattoo-Haut-Index von über 50 Prozent haben ja in Wirklichkeit alle einen großen Hang zu Themen wie Kitsch, Romantik und Gefühl. Und wir fußballkampfbahnerprobten Testosteron-Wunder wünschen uns doch heute eigentlich nichts anderes, als dass die Mannschaft ihre Chance nutzt, mit einem guten letzten Eindruck eine neue Aufbruchsstimmung zu erzeugen. Ein Versprechen soll sie heute geben. Dieses flirrende, blinkende, oszillierende Versprechen von einer azurblauen, vogelzwitscherndurchtränkten Zukunft im Erstliga-Paradies.
JA, DAS IST KITSCH! NA UND??! ICH FINDE KITSCH VÖLLIG OKAY. ICH HABE EINE AFFINITÄT ZUM KITSCH! WAS SAGT IHR NUN?
Bitte liebe Mannschaft, denkt man sich, während man schnaufend am Eingang von der West angekommen ist. Bitte nutzt die Chance, das Versprechen zum Leben zu erwecken. Lasst das Versprechen nicht im Taufbecken krepieren. Nutzt die Chance, bitte!
Die Mannschaft wird die Chance verkacken. So viel weiß man jetzt schon. Man ist aus Schaden und Erfahrung klug.
Ich stehe am Eingang zur West und warte auf meinen alten Schlachtgefährten Barney. Barney ist Kuttenträger seit 28 Jahren. Er ist ein altgedienter Fandino, und als solcher findet er Ultras suspekt und Hools bescheuert, und von Applauskonserven kriegt er Schuppenflechte. Außerdem hasst er Mainz 05 so sehr, dass bei ihm zu Hause sogar Heidelbeersaft verboten ist. Und daran wird sich auch in der kommenden Saison nichts ändern. Wer einmal beim falschen Verein angeheuert hat, bleibt für alle Zeit eine in Ungnade gefallene Persona-non-Sparda (oder wie hieß nochmal dieses so interlecktuell klingende Wort???)
Barney lässt auf sich warten. Wie üblich. Ich schaue gelangweilt dabei zu, wie drei schwabbelige Supersize-Block10-Hirnis versuchen, einen höchstens dreizehnjährigen Fan zu packen und ihn in einen Kleidercontainer reinzustopfen. Der Kampf endet damit, dass Schwabbel Eins jetzt einen Fußabdruck in seinen Eiern hat. Schwabbel 2 darf nun mit einer interessanten Zahnlücke um die Häuser strunzen gehen. Und Schwabbel 3 hat ein zusätzliches Scharnier im rechten Schienbein drin. Drei zu Null also für den minderjährigen Edelhool.
Barney, wo bleibst du? In fünfzehn Minuten geht’s schon los. Du bist schuld, wenn das letzte Ole-Ole-Ole-Ola der Saison ohne unser Beisein durch die Hütte schallt!
Auf einmal diese Stimme! Ein überraschend piepsiges Doktoranden-Stimmchen unter all den proletenhaft sonoren Organen.
„Ja, manchmal hab ich schon komische Träume“, sagt die Stimme. „Gestern hab‘ ich ja sogar geträumt, dass Angie mit dem Sultan Sex hat und neun Saisons später eine Ziege zur Welt bringt. – Und weißt du, welche Frage mich im Traum dann die ganze Nacht gequält hat? Ob die Ziege später deutscher oder türkischer Meister wird – und was dann wohl der Hennes dazu sagt…“
„Ach, hallo Janni“, sage ich zu dem dauergrinsenden Blondlockenengel, der in Ermangelung eines echten Bartes noch immer mit nem pubertären Flaum im Gesicht rumläuft – und das mit sechsundvierzig Jahren. Das muss man auch erst einmal schaffen. „Hi Vic“, sagt er nur, ohne dabei seinen Grinsvorgang zu unterbrechen und fährt dann damit fort, die motzgesichtige Brünette an seiner Seite weiter zuzutexten. Auf ihren Wangen wuchert übrigens mehr Bart als bei ihm.
„Janni, glaubst du, dass wir heut gewinnen?“ frage ich zerstreut.
„Junge, glaubst du neuerdings an rosa Elefanten oder was?“ fragt mich Janni und verschwindet dann mit seiner Brünette, der langsam aber sicher schon ein Gummiohr wächst, im Stadion.
Dann tausche ich ein flüchtiges Hallo mit Guido aus. Das Spannendste an dem ansonsten durch und durch unauffälligen Guido ist, dass er sich aufgrund einer verlorenen Wette seit fünf Jahren mit dem Brotmesser rasiert, anstatt ne Rasierklinge zu benutzen. Als Reaktion auf die ungewöhnliche Behandlung sprießen neuerdings statt Barthaaren Sesamkörner aus seinen Poren. Na ja. Sowas hat ja schließlich auch nicht jeder.
Barney, du notorischer Zuspätkommer! Das kostet dich mindestens die erste Runde Bier! Als bereits das Betzelied ertönt, begegne ich noch Torben. Torben nennt sich selber Mister Piercing. Schätzungsweise zwanzig Metallteile trägt er im Normalfall im Gesicht. Und diese Tunnel-Dinger, die irgendwie längst schon wieder out sind, hat er sich nicht nur durch die Ohrläppchen durchgetrieben, sondern auch durch seinen linken Nasenflügel. Beinharter Typ, der Mann!
Torben zeigt mir stolz sein neues Lippen-Piercing, das unter seiner Nase thront. Es ist ein ganz besonderes. Ein Ring aus einer Silber-Messing-Legierung. Aber das ist nicht das Besondere daran. Das Besondere ist, dass der Ring seine Ober- und Unterlippe miteinander verbindet. Krass, oder?
„Tolles Ding, das“, sage ich. „Aber mal ehrlich, Torben, tut so was nicht weh?“
„Ach was! Echte Männer kennen keinen Schmerz!“ sagt er und schmettert dabei eine Lachsalve in die verheißungsvolle Nachmittagsluft. Dann verzieht er in plötzlich aufkeimender Enttäuschung das Gesicht und mault: „Jetzt ist das Scheißding rausgerissen! Und der Piercer sagt extra noch zu mir: Nit babbele, wenn du’s drin hoschd!“
„Na ja. Ne gespaltene Lippe hat ja schließlich auch nicht jeder“, sage ich sanft und hoffe, dass es tröstlich klingt.
Dann endlich Barney. Meine Fresse!
„Du verlauster Volltrottel von einem Zuspätkommer merkst gar nicht, wie sehr du deinen wartenden Freunden eigentlich auf‘n Sack gehst!“ würde ich ihn am liebsten zurechstutzen.
Stattdessen frage ich: „Barney, hast du auch das Gefühl, dass da heute auch ein Hauch von Veränderung in der Luft liegt?“
Barney kratzt sich kurz am Kopf. „Das, was du da riechst, ist bestimmt immer noch der Rauchgeruch vom abgebrannten Hanne“, meint er dann.
Mein Gesichtsausdruck, meine Körpersprache und meine Stimme sagen alle synchron „Hä?“.
„Na der Rauch in der Luft, von dem du gerade geredet hast“, sagt Barney.
Ist das denn zu fassen?
„HAUCH, nicht RAUCH, du Honk!“ schreie ich ihn an. Oh Mann! Warum nur kann ich nicht einfach genauso normale Freunde wie alle anderen Leute haben? Warum nur solche Freaks und Pflegefälle wie Barney und Konsorten?
„Ach so. Das liegt vielleicht daran, dass wir jetzt den Stöver haben“, schlussfolgert Barney und ein stolzer Glanz streift dabei über sein Gesicht.
„Ja, vielleicht“, antworte ich ein wenig besänftigt. Stöver, das Versprechen auf bessere Zeiten unterm heiligen Gebälk. Und dafür dieses ganze verheißungsvolle Flirren in der Luft?
Wir gehen hoch und setzen uns auf unsere angestammten Plätze. Gerade wird die Mannschaftsaufstellung verlesen – befremdlicherweise von Joko und Klaas. Zuerst denke ich, es seien Doppelgänger. Aber sie sind es wirklich. Und natürlich tragen sie Anzüge. Joko versucht beim Moderieren witzig zu sein. Klaas versucht es erst gar nicht, weil er weiß, dass er es nicht ist.
A propos „tragen“: Die Mannschaft trägt die neuen Trikots. Sie sind rot. Kein Scheiß. Wirklich rot. Auf der Brust prangen die Visagen von Joko und Klaas, darunter der Schriftzug: „Schluss mit witzig!“
Der Anpfiff erfolgt. Aber wen interessiert das Spiel? Es gibt Wichtigeres zu diskutieren.
„Wie findste das, dass diese beiden Clowns jetzt unsere Trikotsponsoren sind?“ frage ich Barney und unterdrücke dabei ein Würgen.
„Hätte schlimmer kommen können“, sagt Barney und wischt sich dabei sorgfältig den Nasenrotz am T-Shirt-Ärmel ab.
„Was denn? Noch schlimmer? Zum Beispiel?“
„Na, schlimmer halt.“
„Dann sag‘ doch mal ein Beispiel“, insistiere ich. Nicht, weil ich wirklich eines hören will, sondern weil ich so genervt bin, dass ich Barney auf die Nerven gehen will.
Aber Barney strahlt über beide Ohren und sagt dann: „Au ja, Vic! Lass uns ein Wettkämpfchen daraus machen! Was wäre als Hauptsponsor noch schlimmer als Joko und Klaas? Du gibst, Vic! Na los!“
Ich überlege kurz und rufe dann spontan: „Atzes Men-Shop.“ Ein stolzes Lächeln ergreift komplett von mir Besitz.
Aber Barney kontert: „Penaten Babypflege.“
Nicht schlecht. Wirklich nicht von schlechten Eltern.
Aber ich habe meine Schlagfertigkeit nicht verloren: „Vatikan“, rufe ich triumphierend.
Barney hadert kurz mit meiner Einfallsgabe, schleudert mir dann aber mitleidslos entgegen: „BER“.
Das war’s. „Du hast gewonnen“, räume ich mit gesenktem Kopf ein. Riesengroßer Jubel brandet auf. Das Stadion ist aus dem Häuschen. Ich schrecke aus meinen Gedanken hoch und höre gerade noch Horst Schömbs rufen: „… der Spieler mit der Nummer 19. Patrick…“
„Ziegler“ schreit das Stadion. Es ereilt mich eine gnädige Ohnmacht. Als mein Körper im Sinkflug Richtung Boden steuert, ist mein letzter Gedanke: „Hoffentlich fängt mich jemand auf…“
Bye, Bye, Saison 2015/16.
Du warst kacke.
Nächstes Jahr wird alles besser.
Das Tor von Patrick Ziegler hat’s versprochen.
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Auf der Couch sind wir uns einig: Der einzige wirklich diskutable Brustschriftzug wäre: „Berti, Bahli & Friends in der Couchingzone“. Alles andere wäre Kokolores. Am nächsten Freitag macht Kollege Butduma das Licht aus. Und 2016/17 couchen wir euch zum Aufstieg.
07.05.2016 - 08:49 Uhr
Was ein Kitsch! Und sogar noch viel schlimmer als versprochen ...
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