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Die Couchingzone

13.08.2010 - 13:19 Uhr
Die Couchingzone |#1811
30.09.2016 - 08:44 Uhr
Kohlmeyer, weisst Du was ein Couching von Dir und Sex gemeinsam haben? Selbst wenn sie schlecht sind, sind sie noch immer gut! Was nicht heissen soll, dass das Couching schlecht ist, im Gegenteil, ich wollte nur diesen Spruch bringen da er so schön auf Dein Alter-Ego passt. Ist mein Zweitlieblingsspruch nach:

Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber nur die Zweite Maus bekommt den Käse.

Jedenfalls war ich damals auch im Stadion in Mainz, mit Freunden des Vaters aus eben dieser Stadt, musste bis zum Ende bleiben, ich war so gereizt, seit dem Tag mögen die mich nicht mehr, das ist das einzige positive daran. Auf dem Rückweg übers Feld wurde ich noch von einem rabiaten Mainzer fahrradfahrenden Hermaphrodit in voller Fahrt geschlagen, weil sie von hinten kam und ich sie nicht bemerkt und folglich keinen Platz gemacht habe. Da ich dem Etwas „Du blöde hässliche Scheissfotse“ hinterhergerufen habe, wovon die uns begleitenden Mainzer total geschockt waren, total, gehe ich davon aus es war eine Frau, ich bin aber echt nicht sicher, dieses Wesen war nämlich weder als Mann noch als Frau als hübsch zu bezeichnen, aber aggressiv und handgreiflich, aber das ist eher ein Thema fürs aktuelle Gebabbel.
Die Couchingzone |#1812
30.09.2016 - 09:20 Uhr
Zwar nicht das von Kohli vergeblich gesuchte Gedicht, trotzdem dachte ich, ich rezitiere es mal für euch:

Vor vielen hundert Jahren schon,
da sprach ein Mann zu seinem Sohn:
„Ich hab das Leben, ach! so satt;
wohlan, wir gründen eine Stadt!“

Der Sohn war wie der Vater toll
vor Menschenhass und Lebensgroll
und sprach: „Sie soll auf Erden
ganz einzigartig werden!“

So bauten sie. Bald war vollbracht,
was Ekel, Zorn und Wut erdacht.
Und also kam auf diese Welt
der Teufel namens Bielefeld.

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Nicht wir tragen euer Trikot - ihr tragt unseres!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von CoPrins am 30.09.2016 um 09:35 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1813
30.09.2016 - 12:31 Uhr
Hab' mich tatsächlich mal wieder eingeloggt, nur um 'ne Wertung geben zu können.

Du bist die Couch...

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I tried the capsule and I tried the smoke
I tried to aid escape like normal folk
But I never seemed to get the joke
Die Couchingzone |#1814
30.09.2016 - 18:53 Uhr
Gute Einwechslung, Bahlini!

Ab und zu so ein bisschen Kohlmeyer ist genau das Richtige. Danke, Junge!

Cheers
Bahli

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You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)
Die Couchingzone |#1815
02.10.2016 - 10:43 Uhr
"Frauen, die aussehen wie Dieter Rombach..."

Ich hätte dieses Bild nicht in meinen Kopf hineinlassen dürfen... grins

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"And what can I tell you, my brother, my killer?
What can I possibly say?
I guess that I'll miss you. I guess, I'll forgive you.
I'm glad you stood in my way.
If you ever come by here for Jane or for me -
Well, your enemy's sleeping. And his woman is free.
Yes, and thanks for the trouble you took from her eyes.
I thought it was there for good - so I never tried."
(Leonard Cohen)
Die Couchingzone |#1816
09.10.2016 - 09:35 Uhr
Falls einer Bock auf einen Zusatz-Kohli hat, als Wort zum Sonntag:

Quelle: FCK-Blogwart
KOHLIS ***** KARTE: WARUM MAN MARIO IMMER NOCH MÖGEN DARF, WENIGSTENS EIN BISSCHEN
Nein, Kohli weiß nicht genau, was Mario geritten hat, in diese Promi-Big-Brother-Absteige zu ziehen. Seine offizielle Begründung dürfte wohl für die Füße sein: „Vierzehn Tage zusammen mit völlig verschiedenen Menschen in einem Haus leben – das ist für mich einfach ein hochinteressantes Projekt.“ Echt? Eigentlich sollte er doch bereits genug Trainingslager durchlitten haben, die einem solchen Projekt mindestens ebenbürtig waren. Und dort er ist bestimmt nicht solchen Kackbratzen begegnet.

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"Du kannst auf deinen Verein stolz sein, aber eigentlich nicht auf die Tatsache, ein Fan dieses Vereins zu sein. Denn die Fan-Werdung vollzieht sich bekanntlich ähnlich wie die sexuelle Orientierung: Da kommt etwas über dich, das du nicht beeinflussen kannst. (...) . Du kannst deinem Verein nicht einfach die Gefolgschaft kündigen. Du kannst deinem Verein nicht den Tritt versetzen. (...) Du kannst deinen Verein nicht einfach loslassen, denn er hält an dir fest."
Thomas Brussig
Die Couchingzone |#1817
14.10.2016 - 11:55 Uhr
Jahrgang 7, Ausgabe 10


Von Geistern, die wir rufen


Denk' ich an Braunschweig in der Nacht ... ehrlich gesagt ist die Tageszeit egal. Immer wenn ich an Braunschweig denke, ist das erste Bild, das mir in den Sinn kommt, Paul Breitner in einem Jägermeistertrikot. Das mag daran liegen, dass der Hegermeister eine innige Beziehung zum Jägermeister hat. Sein Nickname leitet sich schließlich aus dieser Beziehung und den meisterlichen Mengen, die er von diesem Getränk vernichten wollte und konnte, ab.

Leidenschaftliche Mittrinker gibt es in meinem Freundeskreis. Dieser fand und hält sich nicht zuletzt über die gemeinsame Fußball-Leidenschaft. In einer Studentenstadt und einstigen Fußball-Diaspora wie Mainz ergibt sich, dass dieser Freundeskreis was die jeweiligen Lieblingsclubs angeht, sehr heterogen ist. Es finden sich je ein Anhänger von Schalke, St.Pauli, Karlsruhe, Frankfurt, Stuttgart, Rostock, Saarbrücken, Bayern. Bremer und rote Teufel waren immerhin zweifach vertreten und haben damit quasi Fraktionsstärke. Und ja, es gibt auch den Quoten-Mainzer. Die Verteilung ist meiner küchenpsychologischen Diagnose nach recht typisch bei Fußballfans, die in den späten 70ern und frühen 80ern geboren und in den frühen 90ern fussballsozialisiert wurden. Viele haben zu ihrem Verein natürlich einen regionalen Bezug, aber Erfolgfans waren wir allesamt mal, hatten die aufgezählten Teams doch in den 90ern relativ große Erfolge. Einige auch derbe Krisen, aber das gehört ja dazu. Gesprächsstoff ist jedenfalls gesichert beim Konferenz-schauen und jeder Einzelne kann dabei zu seinem Verein mit Insiderwissen glänzen, wo die anderen nur auf der üblichen kicker-Ebene informiert sind. Sehr angenehm für jemand wie mich, der in der "ole rot weiß - so laaft die G'schicht"-Monokultur aufwuchs. Vereinsblindheit und Abdriften in überkritische Detailanalysen ist so nämlich ausgeschlossen.

Es ist die neugierige Unbefangenheit mit der die anderen dem eigenen Herzensverein begegnen, die den Horizont aufreißt.
So auch vergangenen Sonntag, als seit längerer Zeit mal wieder mein Schalker Freund dabei war, den es nach dem Studium aus Mainz weggezogen hat. Selbstverständlich brauchte es nicht lange, bis wir zum Thema Fußball landeten.

Nun schaut der Schalke-Fan aus seiner eigenen permanenten Krisenwelt nicht weit über den Tellerrand hinaus und Richtung zweite Liga hält er wahrscheinlich bewusst Abstand. Ohne zu bedenken, welche durch die Länderspielpause verkrusteten Wunden er bei mir aufreißt, eröffnete er mit der Frage: "Was ist eigentlich beim FCK los? Der Saisonstart war glaube ich ja nicht so toll..." Wo sollte ich da anfangen? Ich wollte erstmal nicht zugeben, wie ernst die Lage ist, und holte weit aus: "Och, zweite Liga, da gibt's ja keine Überbayern, da kann jeder jeden schlagen. Absteigen werden wir nicht. Die Mannschaft ist stark genug. Und überhaupt..." - ihr kennt das. Wenn man mit Nicht-FCK-Transfermarkt-Foren-Usern über den FCK spricht, ist das für einen TM-Junkie, als den ich mich bezeichnen würde, immer wieder überraschend, auf welch unbestelltes Feld man trifft.
Hier im Forum gibt es keinen Grashalm, der nicht schon in die Diskussion um die Bewertung der Vereinsentwicklung einbezogen wurde. Ligaspiele wie Testspiele werden akribisch seziert, Trainingsberichte diskutiert, Ortsangaben des Navigationsgerät potentieller Transfers auf geteilten Fotos werden detektivisch analysiert, Hotels observiert. Jede Äußerungen der Spieler, des Trainers oder Sportdirektor werden sofort mit der Goldwaage vermessen. Keine Entwicklung, die nicht schon vorher irgendwer prognostiziert hat. Keine Diskussion, die nicht mindestens zweimal geführt wurde, kein Argument, das dabei dreimal beleuchtet wurde. In Sachen Gründlichkeit kann uns keiner was vorwerfen.

Zurück zum Sonntag. Während ich Erwin (Name geändert) also einen Crashkurs in zweiter Liga gab, wurde klar, dass die Charakteristiken der zweiten Liga die aktuellen Problemen des FCK nicht erklären. Gegen gut gestartete Aufsteiger haben wir beispielsweise gewonnen bzw. unglücklich einen Sieg verschenkt. Die Absteiger haben (noch) die dicke Kohle und stehen daher oben, genau wie Teams, die kontinuierlich arbeiten.
Daran konnte ich immerhin anknüpfen und spezifischer werden.
"Ja weißt du, bei uns herrscht ständiger Umbruch..."
"Aja, ihr habt ja den Kuntz rausgeworfen."
"Rausgeworfen? Nun ja, ganz soo einfach war das ja nicht". Vor meinem Auge ziehen Monate der Diskussion vorbei. "Da musste erstmal der Aufsichtsratschef..." Er holte Luft und schaute auf sein Bier. 'Unbestelltes Feld' musste ich mir da wieder klar machen und habe die Sache dadurch abgekürzt, dass ich bei ihm wohlbekannte Register bediente: "Wenn Tönnies nur von seiner Oma erzählen und Power-pointen aber kein Geld in den Verein stecken würde, hättet ihr den ja auch schon abgeschossen. Dann hätte euer Umbruch im Übergang zu dieser Saison das gleiche Ausmaß wie unserer - und euer Saisonstart war ja schon bescheiden." "Das stimmt" nickte er und schob nach, "aber wir gewinnen wenigstens im Europapokal!" Autsch, das traf mich dann doch härter, als ich erwartet hätte.

Immerhin gönnte er mir durch seinen Triumph weitere Aufmerksamkeit. Ich setzte nochmal an: "Es fehlt ja nicht viel, aber immer diese individuellen Fehler und dann erst dieses vermaledeite Verletzungspech....". Wir wurden unterbrochen durch eine neue Runde Jägermeister. "Wer Sorgen hat, hat auch Likör" stieß ich innerlich mit Wilhelm Busch an und leerte mein Plastikbecherchen auf ex. Mit dem Kurzen hatte aber auch die Lust über den FCK und seine Krise zu sprechen einen Abgang gemacht. Im Kräutergeist stießen nochmal die vielen Diskussionen und noch mehr Palaver über Gründe für den Tabellenplatz und Leistungen auf. Immer wieder die gleichen Diskussionen - seit 5 Jahren. Ich fühlte mich nur noch müde. Sein sicher gut gemeintes "Wird schon, ihr gehört schließlich in die erste Liga" verstärkte die Erschöpfung nur noch mehr.

Wir wendeten uns also wieder den Gesprächen der Gruppe zu, wo über vergangene Studienzeiten und neue Herausforderungen, Kinder, die neuesten Serien, die man gesehen haben muss, usw. geplaudert wurde - und landeten dann doch wieder beim Fußball. Denn selbst eine x-te Simpsons-Wiederholung ist derzeit unterhaltsamer als die Frage, ob sich die Nationalmannschaft für die WM qualifiziert. "Aber immerhin hat's endlich wieder gemüllert" haute Daniela raus, die sich zum Fußballexperten berufen fühlte, seit sie das EM-Elf-Freunde-Phrasen-Bingo gewonnen hatte. "Habt ihr heute gelesen", fragte Thomas (Fußballjournalist, Name geändert), "dass Müller seine Torflaute überwunden hat, indem er Poldis Schienbeinschoner trug?"

Verdammt gute Idee, dachte ich. Vielleicht sollte sich Osawe mal die Schienbeinschoner von Miro Klose holen - es käme auf einen Versuch an.

Leicht verkatert - wie sich das an einem Montag gehört - hing mir dieser Gedanke noch nach. Er vermischte sich mit einer trüben Erinnerung an einen Seufzer, den Kohlmeyer hier vor kurzem ausstieß: "Es ist ein Kreuz, wenn man ein im Grunde irrational funktionierendes Geschäft immer rational erklären will". Die Schienbeinschoner von Podolski lieferten den epiphanischen Schlüssel zu diesem Rätsel. Wenn den Spielern die vermutlich rationalen Anleitungen nicht helfen, aber keine Anleitungen auch nicht, dann sollten sie das Glück im Irrationalen suchen. Was übrig bleibt, muss ja stimmen. Fußball und Aberglaube gehören zusammen wie Clever&Smart, da könnte was gehen!?!

Wenn wir, also der FCK, wirklich schon lange etwas vermissen, dann ist es irrationales Glück. Wann hatten wir denn das letzte Mal so richtig Glück? Also so eine echte Glückssträhne?
Für den gefühlt letzten Elfmeter, den wir zugesprochen bekamen - egal ob glücklich oder berechtigt - ist Matmour noch durch den Strafraum gestolpert. An die letzte Notbremse, die gegen einen Stürmer von uns gezogen wurde, kann ich mich spontan gar nicht mehr erinnern. Wann ist denn das letzte Mal ein vom Torwart, dem gegnerischen wohlgemerkt, schlecht abgewehrter Ball vor die Füße unseres Mittelstürmers gefallen? Und der hat ihn dann auch rein gestolpert? Stattdessen haben wir uns an unser "Pech" gewöhnt. Pfosten hier, unser Torhüter fliegt für Handspiel außerhalb des Strafraums da(rmstadt) und dort (in Sandhausen), Gaus flog, weil Stieber nicht flog - und die Liste lässt sich endlos weiter führen.

In den Interviews nach dem Spiel, die mittlerweile durch stete, trainernamensunabhängige Wiederholungen zu einer einzigen großen Ausflucht verschmolzen sind, folgt auf die Feststellung, dass uns das Glück fehlt, ebenso regelmäßig die Binsenweisheit, dass man sich das fehlende Glück einfach wieder erarbeiten muss. Sie meinen damit Training, Training, Training. Gebracht hat uns das bisher wenig.

Ich stelle mir vor, wie vitalisierend es wäre, wenn Christoph Moritz statt dessen einfach mal raushaut, dass er in der kommenden Woche das Training schwänzt, bringt ja eh nichts, und die Woche über lieber seinem Schornsteinfeger auflauert, um ihn zu begrabschen. Klingt irrational? Immer noch besser als den schwarzen Mann mit der Pfeife zu begrabschen, das bringt garantiert Pech – selbst wenn man ein Star ist. Und ich sage nicht, dass Gaus einer ist. Osawe wäre definitiv um eine Sanktion herum gekommen, wenn er erklärt hätte, sein Ausflug nach Paris hatte den Zweck, in St.Denis die Schienbeinschoner von Griezman zu stibitzen. Mehr Einsatz geht nicht. Die Ausrede hat er leider verpasst aber die Idee sollte trotzdem mal einer hier im Forum schreiben. Getreu dem neuen Forumsmotto "PG - wenn wir epiphanieren, dann müssen wir auch verbal herrn stöver schreiben".
Also Herr Stöver: bitte besorgen Sie sich einen blauen Pullover wie einst Udo Lattek und beordern einen afrikanischen Medizinmann zum Berg - Feng shui bringt übrigens nichts, das hatten wir schon. Dann soll sich jeder Spieler einen Talisman aussuchen und das so lange, bis es mit einem läuft. Unterwäsche und Socken werden nach einem Sieg nicht mehr gewechselt. Rasiert wird sich erst wieder bei zwei Siegen in Folge und dann nicht mehr bis zur nächsten Niederlage. Morgens werden Hasenpfoten gefrühstückt und ein Hufeisen des Teufels über die Kabinentür gehängt. Außerdem werden in den Strafraum vor der Westtribüne vierblättrige Kleeblätter gepflanzt. Und die Stürmer bekommen die alten Nasenpflaster von Olaf Marschall.

Und wir Fans sind natürlich auch gefragt - #nurzusammen. Schluss mit Diskussionen über proaktives Pressing, Innenverteidiger-Dilemma oder Packing. In vorbildlicher Weise wird ja hier schon der STT-Eröffner ausgewählt. Wo wir gerade dabei sind, möchte ich öffentlich bei Werschtche Abbitte leisten, der nachgewiesener Maßen kein Seuchenvogel ist. Aber der Pate ist offensichtlich auch kein sicherer Punktelieferant. Hier ist noch mehr Sorgfalt bei der Auswahl geboten - ich hoffe, der Betzedynamo generiert die richtige Energie. Sehr lobenswert ist auch der Einsatz des 2Kampfmonsters, sich hier wieder anzumelden, um den Spirit von 2009 zu entfachen - da ist aber noch Luft nach oben. Benutzt du den gleichen Rechner für deine Posts? Alles muss hinterfragt werden. Bei Niederlagen gilt es auch für FCK-Fans die gesamte Wäsche zu verbrennen und sich im Fanshop ein neues Trikot zu kaufen. Andersrum dann aber bei einem Sieg immer dasselbe - nicht das gleiche - Equipment aus Trikot/Unterhose/Strümpfe tragen. Ich persönlich habe mir für Montag schon die Klamotten vom Dresden-Sieg bereitgelegt. Ich appelliere an diejenigen, in deren Abwesenheit vorm TV oder im Stadion der FCK noch nie verloren hat, einfach mal spontan für den Rest der Saison den Jakobsweg abzulaufen oder Pinguine am Südpol zu zählen. Wenn der Betze immer dann Tore schießt, wenn ihr auf dem Klo oder Bier holen seid, wisst ihr auch, was ihr zu tun habt: schließt euch mit viel Bier auf dem Klo ein, dann läuft's!

In diesem Sinne...


Auf der Couch teilen wir alle die Leidenschaft zum selben Verein - und für diesen würden wir Alles tun. Alles. Vic Dorn hat seine Seele bereits dem Fußballgott vermacht, sollte da aber nochmal nachverhandeln, denn geliefert hat dieser bisher nicht. Was die anderen so geben würden, um den FCK wieder oben zu sehen, müssen wir freitags nach 12 Uhr oder zur gleichen Zeit an Spieltagen unter der Woche bei Bier und Jägermeister ausmachen, wenn vorher einer von uns oder willkommene Ex-Couchisten Hochprozentiges im Forum an bekannter Stelle hinterlassen hat.

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Nichts ersetzt die Romantik eines Flutlichtspiels im Regen... ...und siegen!!

Wir denken nur noch von Grätsche zu Grätsche!

Hate the Game, not the Player!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 14.10.2016 um 12:21 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1818
14.10.2016 - 12:32 Uhr
Zitat von Hegermeister

Sehr lobenswert ist auch der Einsatz des 2Kampfmonsters, sich hier wieder anzumelden, um den Spirit von 2009 zu entfachen - da ist aber noch Luft nach oben. Benutzt du den gleichen Rechner für deine Posts? Alles muss hinterfragt werden.
Nein, der wurde erneuert von der Firma. Ich bin aber sowieso für den Niedergang verantwortlich da ich 2009 bis Mitte 2011 trauernder Single war, und als ich im August 2011 mit meiner heutigen Frau zusammengekommen bin nahm das Übel seinen Anfang in Form von Sch(l)echter, Vermouth und wie sie alle hießen! Quasi Pech im Spiel, Glück in der Liebe!

Darum mache ich auch alles mögliche um Glück zu bringen, so werfe ich beim urinieren nicht nur Salz sondern gleich das ganze Glied über die Schulter und meine Unterwäsche wechsle und wasche ich nur nach Niederlagen....im Moment ist sie also vergleichsweise blütenrein.
Ich bemühe mich aber auch Unfrieden mit Hassabamba und Coprins heraufzubeschwören, also Onkel und Tante von gluckwi, leider hat das weder richtig funktioniert noch Wirkung gezeigt, aber ich bleibe dran!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 2Kampfmonster am 14.10.2016 um 12:34 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1819
14.10.2016 - 12:53 Uhr
Ein Hegermeister-Braunschweig-Couching mit Zweikampfextrakt - eine sehr gelungene Mischung und ein sehr gelungenes Debüt!

Und endlich geht es in einem Couching mal wieder um Fußball und nicht um interlecktualen Mist ... zwinker

Cheers
Bahli

•     •     •

You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)
Die Couchingzone |#1820
14.10.2016 - 14:53 Uhr
Sehr erfrischend, mal wieder ein wenig leichte Kost hier lesen zu können.
Danke @Hegermeister
Eine Anmerkung sei mir jedoch noch erlaubt:

Wenn ich Deiner Beschreibung folgend schlussfolgere, dass Du damals in den glorreicheren Zeiten offenbar mehr Jägermeister zu einem jeden Spiel genossen hast, als dies heute der Fall zu sein scheint, fordere ich Dich hiermit auf, am Besten schon heute zu starten und bis Montag Minimum 5 Flaschen zu leeren, auf dass Dein Kater dieses mal weit über den obligatorischen Montagskater hinaus anhalte, was natürlich bei einem Genuss dieses Teufelszeugs zu einem Montag-Abend-Spiel ohnehin keine große Herausforderung darstellen sollte.

Denn auch Du mein Lieber solltest Deinen Teil zum wiederkehrenden Glück ebenso leisten müssen, wie Du es von einem jeden Anderen hier erwartest. Zunge raus

•     •     •

"Das Gras wird gebeten über die Sache zu wachsen. ... Das Gras bitte!!!" [Stefan Kuntz]

NEIN zu RB!
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