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Die Couchingzone

13.08.2010 - 13:19 Uhr
Die Couchingzone |#1921
23.02.2017 - 12:33 Uhr
Jahrgang 7 – Ausgabe 23

NACHHALTIGES NUTZUNGSKONZEPT BETZENBERG

von Vic Dorn

Die Zukunft, meine Damen und Herren, die Zukunft beginnt erst dann, wenn wir ihr in unseren Köpfen eine Vision und in unseren Herzen einen Platz geben. Dieses Zitat ist – na, von wem? Das wisst ihr nicht? Das darf doch wohl nicht wahr sein! Ihr solltet euch was schämen. Echt jetzt! Googelt es gefälligst nach, ihr ungebildeten Säcke – und wenn ihr es dann rausgefunden habt, dann sagt mir bitte auch Bescheid, von wem es ist. Ich weiß es nämlich auch nicht. Ich habe dieses Zitat nämlich mal eben schnell selbst erfunden – aber der Wortlaut ist so abgedroschen, dass schon garantiert irgendwer vor mir diese Worte erstmals als heiße Luft rausposaunt hat. Irgendein Bla-Bla-Politiker. Vielleicht Rauten-Merkel oder Tollpatsch-Siggi oder dieser gerne mal mit dem ESC in Verbindung gebrachte Horror-Clown von den Grünen… wie heißt diese Lady gleich nochmal? Ihr wisst doch alle, wen ich meine… Ihr Familienname lässt auf Farbenblindheit schließen, denn was will jemand mit so einem Namen bei den Grünen… Hallo?!

Aber ich merke gerade, dass dieses noch so junge Couching gleich schon im ersten Absatz aus dem Tritt geraten ist. Das lag nicht in meiner Absicht, sondern ist eher in meiner mangelnden Schreibdisziplin begründet. Am besten, ich fange gleich nochmal von vorne an:

Die Zukunft, meine Damen und Herren, die Zukunft beginnt erst dann, wenn wir ihr in unseren Köpfen eine Vision und in unseren Herzen einen Platz geben. Wer ewig dem Verflossenen hinterherweint oder krampfhaft daran arbeitet, das Gestrige zu konservieren, der wird… - ja, was? Aufwachen wird er eines Tages, aufwachen als ein verkrustetes Reptil und feststellen, dass die Zukunft ohne ihn angebrochen ist und ihre bunten Blüten dort treibt, wo seine von der eigenen Bitterkeit verkrümmten Finger sie nicht greifen können.

Was ich damit meine? Mit dem Gerede von Zukunft und so weiter?

Schauen wir doch zwecks Verdeutlichung mal nach nebenan, meine Damen und Herren. Neiheeeiiin, nicht ins Fenster des Nachbarn, um zu überprüfen, ob er mit der Putzfrau poppt. Sondern nach nebenan, ins Saarland. Und wehe, ihr Lieben, wehe, ich nehme auch nur das leiseste Nasenrümpfen beim Nennen dieses Bundeslandes wahr. Der Vic hat ja eigentlich nie einen Hehl daraus gemacht, dass er gebürtiger Saarbrücker ist. Und deshalb, meine Damen und Herren, wird hier und jetzt die Nase nicht gerümpft, haben wir uns da verstanden? Ziehen Sie von mir aus Ihre Nasen gerne hoch, wenn Sie irgendwas mit Ihrer Nase machen wollen. Sie können sich auch akkurat kniggemäßig schneuzen oder sich mit saftig-knackendem Geräusch Nasenpickel ausdrücken oder Ihren Nasenpopel lustvoll lächelnd auf der Wohnungsklingel Ihres Nachbarn verteilen – aber ein Rümpfen der Nase will ich hier nicht sehen oder lesen. Schauen wir also mal ins Saarland rüber – genauer gesagt nach Landsweiler-Reden. Und reden wir kurz, ganz kurz nur über den Steinkohlen-Bergbau in unserem Nachbar-Bundesland. Der ist dort ja über mehrere Jahrzehnte hinweg trotz liebevoller Tropf-Ernäherung leise und kraftlos vor sich hingestorben, bis dann 2012 endgültig und dankenswerterweise der letzte Vorhang fiel. Friede seiner Asche.

Schon deutlich früher, genauer gesagt 1995 stellte die Grube Reden im besagten Landsweiler-Reden ihren Förderbetrieb ein…

…. Jahaaaaaaa, ich höre ja schon auf mit dem Geschichtsunterricht. Ich hör jetzt auf damit, versprochen! Ist eh alles aus Wikipedia und ähnlichen Internet-Quellen abgeschrieben. Oder glaubt ihr im Ernst, ich wüsste solche Jahreszahlen auswendig? Vergesst es doch einfach! Die heilige dreifaltige Kicker-Stecktabelle war mir schon damals wichtiger als jede Art von angestaubter Heimatkunde. Und Kohle hat mich sowieso nie angeprickelt – es sei denn, man redet metaphorisch und meint damit den Zaster, den mein Geldbeutel gerne in rauhen Mengen schlucken würde – dieses nimmersatte und dennoch aufgrund chronischer Illiquidität doch stets unbefriedigte Luder.

Jedenfalls haben sie sich damals in Landsweiler-Reden frühzeitig gesagt: Sch… auf die Kohle, Deckel drauf auf die Vergangenheit, wir machen jetzt was anderes mit dem Gelände auf der Grube Reden. Man gestaltete die einst in so trostlosem Dunkelgrau die Landschaft verunstaltende Bergehalde zu einer sehr naturbelassenen Parklandschaft um, pflanzte eine Café-Hütte auf den Gipfel – und schon war ein sehr schönes und von den Einheimischen hervorragend angenommenes Ausflugsziel entstanden. Papa Dorn (mittlerweile 83) und sein missratener Sohn – gemeint ist der Autor dieser Zeilen – spazieren auch heute immer noch sehr gerne diesen hübschen Schlackenberg hinauf und genießen mit dem Wind im Nacken einen Blick aufs heimatliche Panorama. Sehr hübsch auch der nebenan gelegene ehemalige Absinkweiher – einst ein ätzend aussehendes und stinkendes Ekelpaket, das spielend leicht jeden Hässlichkeits-Wettbewerb gewonnen hätte und beim Betrachten ein Ambiente irgendwo zwischen „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und „Mad Max III“ entfaltete. Mittlerweile ein Naturschutzgebiet von herber Schönheit und aufgrund des neu anlegten Wegesystems auch vor allem bei der joggenden Bevölkerung sehr beliebt.

Den Mantel des Schweigens hingegen deckt der Dorn lieber über den ebenfalls auf dem Grube-Reden-Gelände beheimateten Gondwana-Park, auch „Prähistorium“ genannt. Dieses mit vielen Dinos garnierte Erlebnis-Zentrum mit Rundgang durch die Erdzeitalter ist zwar eigentlich sehr hübsch gestaltet und sicher einen Besuch wert (am besten gefällt mir die Sumpflandschaft des Karbon). Aber weil die Anlage in finanzieller Hinsicht immer wieder starke Defizite macht und sich finanziell partout nicht rentiert, ist sie alles andere als ein gutes Beispiel für das, worauf ich eigentlich hinauswill:

Zukunftsorientierte Nachhaltigkeit. Und zwar für unseren Lieblingsberg. Das Motto kann nur heißen:
BETZENBERG FOR FUTURE!
Wir brauchen ein nachhaltiges Nutzungskonzept für unseren Betzenberg! Einen Weg in die Zukunft, um der Zukunftslosigkeit rund um unseren Berg ein Ende zu setzen.
Und zwar möglichst bald!
Denn wie sang doch einst der Schlager-Sekten-Guru Christian Anders so schwülstig und so tränenschwanger, aber durchaus treffend: „Noch ist es nicht für uns zu spät. Doch wenn die Tür sich schließt, was dann?“ (***schluchz***)

Es war ja jüngst zu lesen – ich glaube, in der Rheinpfalz –, dass Kaiserslautern sich als EM-Standort bewerben will, falls Deutschland den Zuschlag für 2024 erhalten sollte - also für den ersten großen internationalen Fußball-Wettbewerb nach der KataRstrophe. Das können wir vergessen, meine Freunde. EM-Standort Kaiserslautern, das können wir echt in der Pfeife rauchen – oder, in zeitgemäßer Sprache ausgedrückt: Das können wir in der E-Zigarette verdampfen.
EM-Standort Kaiserslautern – das ist nichts als eine Illusion. Wir haben keinen Fritz Walter als Werbeträger mehr. Und das Wunder von 1998 ist mittlerweile gefühlt so lange her, dass wir damit kein EM-Standort-Vergabe-Komitee mehr in Wallung versetzen können. Das Rennen werden diesmal andere Städte machen, wenn Deutschland den EM-Zuschlag erhält.

Wir brauchen also andere Konzepte, um unserem träge vor sich hindümpelnden Lieblingsbetze wieder einen zukunftsorientierten Anstrich zu verpassen. A propos Anstrich: Die ehemals so signalroten Stützpfeiler unserer einstigen Bastion leuchten mittlerweile auch nur noch in einem blass-dezenten Rosarot vor sich hin. Ist euch das mal aufgefallen? Also, höchste Zeit, dass sich was tut.

Aber was? Das, meine Damen und Herren, werde ich euch in diesem Couching nicht beantworten können. Ich bin hier nicht der große Visionär. Ich bin nur der neurotische und immer an sich selber und der jeweils aktuellen FCK-Mannschaft zweifelnde Dorn. Ich kann hier lediglich ein paar nett gemeinte Vorschläge unterbreiten. Hier also ein paar fragmentarische Ideen, von denen ich aufrichtig hoffe, dass ihr euch für sie erwärmen könnt:

49.500 Plätze in einem Stadion, das zuletzt zum wiederholten Mal nur 20.000 unverbesserliche Optimisten angezogen hat? Viel zu trostlos und viel zu teuer im Unterhalt. Ich schätze mal, so etwa 25.000 Tribünenplätze tun es künftig auch. Die stets gut gefüllte West kann man komplett erhalten und die untere Hälfte der Süd und der Ost auch. Die restlichen Tribünenabschnitte können umgewidmet werden. Die komplette Nordtribüne sowieso. Snobs, besserwisserische alte Männer mit Hut oder Möchtegern-VIPs, die sich nur am Büffet verköstigen wollen und die sich mehr für den nächsten Mark-Forster-Gig in der Umgebung als für unseren FCK interessieren… Wer braucht denn sowas heutzutage noch? Bye, bye, Schickimicki, mach‘ es gut! Wir sollten unsere komplette VIP-Lounge nach Leipzig veräußern, dann können die dort ihre komplette Rotbüffelarena mit VIP-Plätzen zupflastern und das proletarische Fußvolk ist dann endlich außen vor im jüngsten und trendyesten Verein des deutschen Fußballwesens. Die Prollos können dann wieder zu Chemie oder der Loksche pilgern und stören nicht mehr das medial stets pastellfarben gezeichnete Bild des hautneutralen und abwaschbaren Kunstvereins für die ganze Familie.

Für uns in Kaiserslautern müssen andere, bessere Konzepte her. Gewissensfrage, meine Damen und Herren: Warum hat man eigentlich unsere Einkaufsgalerie, das „K in Lautern“ mitten in die Stadt gepflanzt? Das hätte doch auch sehr gut auf unseren Betzenberg gepasst. Als „K über Lautern“. Mensch! Was für eine verpasste Gelegenheit! Die Namen der Stores hätte man ja ein bisschen an unseren heißgeliebten Betze anpassen können. „Tom Teufel“ statt „Tom Tailor“. „Betze & Tor” statt “Beauty & More“. „AC&AB“ statt „C&A“. „League Two“ statt „Street One“. Etcetera, etcetera…
Das hätten wir doch spielend einfach hingekriegt. Können wir aber immer noch schaffen. Eingekauft wird immer. Oder wir verfrachten die Stores aus dem „K“ mit besagten neuen Namen hoch auf die Betzetribüne und machen aus dem „K“ dann einen innerstädtischen Indoor-Zoo. Dann muss endlich kein Zoo-Fan mehr ans Ende der zivilisierten Welt, also nach Siegelbach fahren, nur weil er Tiere sehen will, die über das daheim auffindbare Hund-Katze-Maus-Schema hinausreichen.

Oder wir fluten die Gäste-Kabine und machen ein westpfälzisches SeaLife-Center draus. Als Attraktion Rote Teufelshaie, die wir dann natürlich erst züchten müssen. Aber die Biologen an der TU Kaiserslautern werden sich sicher über die neue Herausforderung freuen. Als Umkleide-Territorium für unsere Gastmannschaften können wir dann ja einen Teil unserer Presse-Lounge opfern. Die wird eh kaum noch benötigt. Die lokale und überregionale Presse ist ja eh nur noch mit der Personalie Donald Trump beschäftigt und hat keine Zeit mehr für einen abgewrackten Traditionsverein.
Übrigens, a propos Donald Trump. Kennt ihr den schon?

George Washington: „I cannot tell a lie.“
Richard Nixon: “I cannot tell the truth.”
Donald Trump: “I cannot tell the difference.”

Sorry für den erneuten Abschweifer. Musste aber gerade sein.

Hey, ich weiß! Ich weiß! Wie wär’s mit einem Donald-Trump-Museum oben auf dem Betze? Den Typen kann zwar keiner leiden, aber mächtig Kohle kann man sicher mit ihm machen. Konsumiert wird ja schließlich, was gefällt oder was gehasst wird. Also, lasst uns den momentan vielleicht meistgehassten Menschen dieses Erdballs doch zu Geld machen! Wir wären sträflich doof, wenn wir diese Gelegenheit verpassten. Kernstück dieses Museums könnte ein Wachsfiguren-Kabinett mit den groteskesten Gesichtsausdrücken sein, die von dem guten Mann schon abgelichtet worden sind.
Und als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen verkaufen wir am Ausgang sündhaft teure Trump-Yourself-Masken mit Echthaar-Blondscheitel, so für ca. 50 Euro das Stück.
Also, ein Trump-Museum auf unserem Betze find ich gut. Echt jetzt!
Please vote for a Trump-Museum auf unserem Betze!

Jüngst hat doch auch ein gewisser Tom Neuwirth – besser bekannt als Conchita Wurst – angekündigt, dass er seine Kunstfigur Conchita demnächst sterben lassen wird. Na, prima! Bauen wir doch gleich schon mal ein Mausoleum für die bald tote Conchita oben auf dem Betze. Was glaubt ihr wohl, wie viele ESC-Fans dann andauernd zu uns auf den Betze pilgern werden und für gutes teures Geld Conchita-Accessoires erstehen werden? Die selige Eva Peron alias „Evita“ wird in ihrem eigenen Mausoleum schier vor Neid erstarren.
Mausoleums-Leiterin könnte dann Olivia Jones werden. Die will zwar irgendwann Bundespräsidentin werden, aber der begehrte Posten ist ja eh jetzt erst einmal besetzt, und eine nette Zwischenbeschäftigung bis zur nächsten Präsidentschaftswahl wäre ihr sicherlich willkommen.

Andere Ideen wären

…eine 1.000-°C-Sauna (wir waren ja immerhin mal die Hölle der Liga) mit Lava-Whirlpool. Jaahaaa, Klischee. Klischee hoch drei. Ich weiß. Na und? Klischee sells. Klischee sells tatsächlich immer noch. Und Klischee wird immer sellen. Fragt mal die auf Schalke. Knappen, Kumpels, Maloche, Ruhrpott und so weiter. Dabei sind die Fans doch die gleichen Pickelgesichter wie bei uns.

…eine Kathedrale für die Anhänger des Fliegenden Spaghetti-Monsters – in räumlicher Union mit einem noblen Pasta-Restaurant. So kommen sowohl die Spirituellen als auch die Fresser auf ihre Kosten. Und das, was nicht mehr aufgegessen wurde, kann dann direkt als Opfergabe drauf auf den Altar. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern sogar irgendwie Öko. Voll töffte.

… ein großes gebührenpflichtiges öffentliches Klo der besonderen Art, in dem der Fan in kunstvoll und originell gestaltete Urinoirs reinpinkeln kann – oder anders ausgedrückt: Man kann auf alles schiffen, was einem echt schon lange stinkt: Pinkel-Klos in Form von Hoffi-Elchen, Bullen-Dosen, Mainzelmännchen, GEZ-Zentrale, Finanzamt, Kanzleramt, Elbphilharmonie oder FIFA-Zentrale - und als besonderer Gag natürlich eine als Allianz-Arena gestaltete Klo-Schüssel für den Fall, dass sich das menschliche Bedürfnis nicht nur ums Pinkeln dreht, sondern sich substanzhaltiger und geruchsintensiver gestaltet.

Mächtig viel Potenzial also, das in unserem Betze schlummert. Und von den Einnahmen können wir dann endlich wieder ein schlagkräftiges Fußball-Team zusammenstellen, das in bester Otto-Rehhagel-Gedächtnis-Manier eine neue Durchmarsch-Rakete bis an die Bundesliga-Spitze zündet. Jetzt sind eure Ideen gefragt. Was schlagt ihr vor? Ihr habt doch sicher noch viel bessere Ideen als der olle Dorn? Aber bitte nur fetzige Ideen von politisch inkorrekter Art. Korrekt und bieder war der Fußball der letzten Jahre schon genug; nett und brav müssen wir auf unserem Betze deshalb künftig nicht mehr haben.

Lasst uns jetzt sofort die Zukunft unseres Betze planen! Ihr seid die Architekten! Feuer frei, ihr Psychopathen!

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Zukunftsorientierte Konzepte für die Couch sind an dieser Stelle ebenfalls erbeten und erwünscht. Wir werden sie zwar alle ablehnen. Aber vielleicht erkennen wir klammheimlich an, dass sie gut sind und setzten sie mit einjähriger Verspätung doch um. Natürlich werden wir dann so tun, als seien sie auf unserem Mist gewachsen. Also, her mit euren Ideen, liebe Freunde. Bahli, Butduma, Devil_till_Death, Newtrial, Hegermeister und dieser Typ da aus Saarbrücken sagen danke.

•     •     •

"And what can I tell you, my brother, my killer?
What can I possibly say?
I guess that I'll miss you. I guess, I'll forgive you.
I'm glad you stood in my way.
If you ever come by here for Jane or for me -
Well, your enemy's sleeping. And his woman is free.
Yes, and thanks for the trouble you took from her eyes.
I thought it was there for good - so I never tried."
(Leonard Cohen)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vic Dorn am 23.02.2017 um 12:46 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1922
23.02.2017 - 23:25 Uhr
Zitat von Vic Dorn

Googelt es gefälligst nach, ihr ungebildeten Säcke


Hier bitte

Demnach ist dieses Couching ein Volltreffer.
Zu Recht! Wegen diesem Sinnspruch und weiteren kleinen und großen Wortgewändern.


Eindrucksvoll außerdem, wie unser saarländerischer Dorn-Spross dabei belegt, warum ER unserer Head of BVW Department ist. Wie, ihr wisst nicht, was BVM ist? Noch nie den Typ gesehen, der den Briefkasten für Verbesserungsvorschläge leert und ins Büro für Betriebliches VerbesserungsWesen bringt? Dieser Typ ist Vic - selbsternannt - denn er gibt dann alle Vorschläge, die u.a. wir Couchinhos im Biersurwel so aufstoßen, als seine wieder. Dass Butduma aus der Südtribüne eine Kita machen wollte, hat er wahrscheinlich nur deswegen nicht erwähnt, weil das wieder zu Pauli-Hippster-mäßig wäre...

•     •     •

Nichts ersetzt die Romantik eines Flutlichtspiels im Regen... ...und siegen!!

Wir denken nur noch von Grätsche zu Grätsche!

Hate the Game, not the Player!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 23.02.2017 um 23:37 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1923
24.02.2017 - 10:04 Uhr
Mail wieder absolut Dick Vorn! Was für geniale Ideen für Nebenverdienste! Mein lieber Herr Gesangsverein bin ich angetan von der Piss- und Kackerlebniswelt. DAS ist die Marktlücke. Thomas Gries, bitte ein Marketingkonzept erstellen. Michael Klatt, bitte die Finanzierung sichern. Liebe Fans, bitte bei zukünftigen Spielen alles für die neue Erlebniswelt mitbringen!

Cheers
Bahli

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You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)
Die Couchingzone |#1924
26.02.2017 - 23:05 Uhr
Hallo Leute,
mein Couching von diesem Wochenende hat sieben Wertungen erhalten.
Ein herzliches Dankeschön an diejenigen, die eine solche Wertung vergeben haben. Aber mir ist das eindeutig zu wenig Resonanz für so viel Mühe und kreative Arbeit. Sieben Klicks, das dürfte ein historischer Minus-Wert sein, zumindest seit ich zum Kreise der Couchisten zähle.

Deshalb bitte ich euch, mir zu sagen, woran es wohl gelegen hat, dass ich diesmal nur so wenig Leser hatte (gerne per PN oder direkt hier im Thread):

- Ungünstiges Timing (Fastnachts-Wochenende mit viel Party, Party, Party)
- Das Thema war nicht interessant
- Das Couching war nicht gut geschrieben
- Die Couching-Zone hat generell an Reiz verloren
- Sonstige Gründe…?

Es ist für mich (und meine Kollegen immer mit sehr viel Zeitaufwand verbunden), solche Texte für euch zu schreiben. Generell ist mir in den letzten Monaten aufgefallen, dass die Zahl der durchschnittlichen Wertungen für uns Couchisten nachgelassen hat. Ich würde gerne wissen, ob sich dieser Schreib-Aufwand überhaupt noch lohnt.

Also bitte sagt mir eure Meinung. Merci schon im Voraus!

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"And what can I tell you, my brother, my killer?
What can I possibly say?
I guess that I'll miss you. I guess, I'll forgive you.
I'm glad you stood in my way.
If you ever come by here for Jane or for me -
Well, your enemy's sleeping. And his woman is free.
Yes, and thanks for the trouble you took from her eyes.
I thought it was there for good - so I never tried."
(Leonard Cohen)
Die Couchingzone |#1925
27.02.2017 - 09:01 Uhr
Mein lieber Vic,

eigentlich sind Zahlen nur Schall und Rauch, allerdings hast Du meine Wertung erst heute bekommen, obwohl ich das Couching bereits am Freitag Nachmittag gelesen hatte. Das ist nicht sehr elegant, aber es gibt Gründe dafür, die ich Dir gerne per PN erläutere. Sagen wir mal so: Es war nicht nur die Faulheit, sich am Tablett in tm.de einzuloggen. zwinker

Ansonsten kann die magere Resonanz nicht an der Qualität des Couchings liegen, das ist sprachlich sowie vom Inhalt eher PSG als OM - zumindest gestern. augen-zuhalten Die Leser- oder Klickzahlen sind in letzter Zeit ohnehin eher rückläufig, der Karneval/Fasching hat vielleicht in der Tat sein übriges beigetragen. Verbesserungsvorschläge kann ich auf jeden Fall keine bieten, außer dem Tipp, dass so manch einer lieber kürzere Couchings liest. Aber das ist bei der Leserschaft eher Geschmackssache. Ohnehin bist Du ab jetzt für Verbesserungsvorschläge zuständig, denn auf so kreative und zeitgleich realistische Vorschläge für unser geliebtes Stadtion ist noch keiner gekommen.

Also bitte weitermachen... auch wenn der Anhang schwächelt. ugly

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SAPERE AUDE
- Wage es, weise zu sein -

oder nach Immanuel Kant
"Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Die Couchingzone |#1926
27.02.2017 - 09:22 Uhr
Habe schon mein Couching für übernächste Woche fertig und dort schon vor Vic's berechtigter Intervention folgenden letzten Satz im Abspann untergebracht: "Möge die Macht mit den Couchistos sein! Und mit jener schrumpfenden Zahl an Getreuen, die ihnen ein 'Lesenswert' verpassen. Auf ewig verdammt sei der Rest des Forum-Operettenpublikums!"

Also, zwei Deppen, eine Wahrnehmung! grins

Zur Erklärungsfindung wäre ich daran interessant, mal zu erfahren, wie sich die Klickzahlen für das FCK-Forum generell entwickeln. Subjektiv habe ich den Eindruck, dass phasenweise sehr wenig gepostet wird. Vielleicht verliert das Forum ja insgesamt an Resonanz.

Außerdem fällt mir auf, dass auch im zweiten "fachfremden" Thread - dem Gebabb'l - seit Längerem phasenweise ganz schön tote Hose herrscht.

Jetzt will ich ja keine steile These über den Zusammenhang rückläufiger FCK-Zuschauerzahlen und Couching-Wertungen anstellen, aber kann es sein, dass Verein und Forum insgesamt an Zuspruch und Attraktivität verloren haben?

Für mich machte es schon vor meiner aktiven Zeit hier gerade den Reiz des Forums aus, dass man hier auch mal über den FCK-Tellerrand hinausdenkt, wozu neben den beiden genannten Threads z.B. auch der "Stadionknigge" und der Faden "Kommerzmaschine Fußball" zählt. Wichtig auch, dass "politisch" angehauchte Debatten in einem gewissen Rahmen toleriert werden! Aber vielleicht trifft man mit so einem Zuschnitt halt auch nicht mehr unbedingt den Zeitgeist.

ODER: Unsere Couchings sind einfach schlechter oder redundanter geworden und wir Couchistos sind dafür betriebsblind. Kann ich zwar tatsächlich so nicht erkennen, wäre aber die einfachere Erklärung. Hat sich das Format also einfach totgelaufen?

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502 Bad Gateway
nginx
Die Couchingzone |#1927
27.02.2017 - 11:14 Uhr
Zitat von Vic Dorn
...

Ich habe, da bin ich ehrlich, dein Couching nicht gelesen. Zumindest bis jetzt nicht. Das hat bei mir einerseits mit Zeitmangel zu tun, andererseits mit der Länge deines Couchings. Ich persönlich bin meist eher Fan von kürzeren Couchings, was wohl aber auch mit meiner eigenen Konzentrationsschwäche beim Lesen zu tun hat. Sprich ich bin ein sehr langsamer Leser und muss Sätze oft mehrfach lesen, um sie zu verinnerlichen. Das ging in meinem Fall bei der Länge des Textes in Verbindung mit dem Mangel an Zeit einfach nicht.

Eventuell lese ich das Couching noch. Versprechen kann ich es aber nicht. Wenn ich es lesen werde, werde ich wahrscheinlich auch eine Wertung abgeben. Das tue ich bei 95% aller Couchings, weil sie mich seltenst enttäuschen, oder nicht meinen Tenor/Geschmack treffen.

Zu eurer Ursachenforschung möchte ich übrigens noch hinzufügen, dass ich generell das Gefühl habe, dass die Zahlen mit dem Adblocker-Gedöns zu tun haben könnten. So ist nämlich auch mein Eindruck im Forum, dass generell weniger geschrieben/besucht wird.

Außerdem ist mir bei den Spieltags-Threads aufgefallen, dass ich dieses Wochenende ebenfalls weniger Wertungen erhalten habe, als noch zuvor gegen Düsseldorf. Das mag auch an der Qualität meines Beitrags gelegen haben, muss aber nicht.

Gruß
Chio

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osirisy: "Dummschwätzer..."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von chioro am 27.02.2017 um 11:18 Uhr bearbeitet
Die Couchingzone |#1928
27.02.2017 - 11:25 Uhr
Zitat von chioro
Außerdem ist mir bei den Spieltags-Threads aufgefallen, dass ich dieses Wochenende ebenfalls weniger Wertungen erhalten habe, als noch zuvor gegen Düsseldorf. Das mag auch an der Qualität meines Beitrags gelegen haben, muss aber nicht.

Gruß
Chio

Siehst du, ich habe deinen Startbeitrag ebenfalls gelesen, fand ihn prima - prägnant und zielgerichtet - und habe einfach vergessen, eine Wertung zu setzen.

Von daher ist es sicherlich zielführend, wenn man durchaus einmal anprangert, dass man Mühe in einen Beitrag gesteckt, aber dafür kaum Resonanz erhalten hat.

Cheers
Bahli

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You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)
Die Couchingzone |#1929
27.02.2017 - 11:31 Uhr
Zitat von bahli77
Zitat von chioro

Außerdem ist mir bei den Spieltags-Threads aufgefallen, dass ich dieses Wochenende ebenfalls weniger Wertungen erhalten habe, als noch zuvor gegen Düsseldorf. Das mag auch an der Qualität meines Beitrags gelegen haben, muss aber nicht.

Gruß
Chio

Siehst du, ich habe deinen Startbeitrag ebenfalls gelesen, fand ihn prima - prägnant und zielgerichtet - und habe einfach vergessen, eine Wertung zu setzen.

Von daher ist es sicherlich zielführend, wenn man durchaus einmal anprangert, dass man Mühe in einen Beitrag gesteckt, aber dafür kaum Resonanz erhalten hat.

Cheers
Bahli

Habe den STT-Startbeitrag auch eben erst gelesen und bewertet. Die Diskussion hat sich für mich schon von daher gelohnt, weil ich die Startbeiträge der STT tatsächlich bislang kaum gelesen (und folglich auch selten bewertet) habe. Aber da steckt ja auch jede Menge Arbeit und Herzblut drin! Ich gelobe Besserung!

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502 Bad Gateway
nginx
Die Couchingzone |#1930
27.02.2017 - 12:03 Uhr
Da mein "Lesenswert" viele Monate lang eine sichere Bank war, bin ich auch einer der Übeltäter, weshalb die Zahl nach unten geht - ich komme schlicht nicht mehr zum einloggen. Und wenn, dann gerade so zum Verletzte und Gerüchte rauszuziehen. Die Zeit, dich ich mir lange nehmen konnte, um das Couching unter der Woche bei der Arbeit durchzulesen, ist leider vorbei. sad
Und nach der Arbeit ist definitiv noch weniger Zeit.

Ihr macht alle 'nen Mega-Job. Richtig geniale Dinger sind da entstanden. Aber ich kann die Überlegung auch verstehen, ob der Aufwand sich lohnt - es sind halt doch nur begrenzte Mitgliederzahlen in unserem Forum.

Tut mir einen Gefallen und sammelt die Werke, verseht sie mit schönen Karikaturen/Comics, falls das einer drauf hat (VW Sahan, ect.), und druckt die Dinger in ein Buch. Ich würde es kaufen.

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Bellinghausen trieb den Ball auf der linken Seite nach vorne und flankte. McKenna missglückte der Abwehrschlag, der Ball prallte Simpson vor die Füße, der aus elf Metern ins linke untere Eck einschoss (70.).
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"Die Security filzt jedesmal meinen Jutebeutel, aber sie finden nur feinste Demeter-Qualität." __Verkehrtfunk
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