Finanz-Thread
27.10.2005 - 00:06 Uhr
29.07.2012 - 19:35 Uhr
Naja... die BL Spieler die Viel EK Steuer zahlen haben nen schelchten Steuerberater =)
Aber das Mit den Kosten der Allgemeinheit stimmt natürlich.
Denn das Oktoberfest hat mehr Polizeikosten wie einige BL WEs, und da gibts die Diskussion auch nicht.
Aber das Mit den Kosten der Allgemeinheit stimmt natürlich.
Denn das Oktoberfest hat mehr Polizeikosten wie einige BL WEs, und da gibts die Diskussion auch nicht.
29.07.2012 - 19:47 Uhr
Zitat von Hankmccoy:
Alleine was der deutsche Staat an Einkommensteuer von den BL-Spielern einsackt, dürfte eben 4-5 mal so hoch sein wie alle Ausgaben die für Polizei und sonstiges aufgewendet werden. Dazu kommen noch sonstige Stuern wie bspw. Mehrwertsteuer auf Karten, Fanartikel, Getränke im Stadion, etc.
Der Satz "auf Kosten der Allgemeinheit" ist also Käse.
Steuern zahlt jeder. Das befreit aber in meinen Augen niemanden von Sonderzahlungen, wenn das ganze überhand nimmt. Warum wohl werden nun auch die Initiatoren der "Facebook-Partys" zur Kasse gebeten, wenn Dank irgendwelcher Spinnereien hunderte von Polizisten anrücken müssen?
Wer einen enorm hohen Polizeiaufwand einfordert, sollte auch einen Teil (!) der Kosten mittragen. Für die DFL wäre es in Zusammenarbeit mit den Vereinen eine Leichtigkeit, beispielsweise jährlich 50 Millionen € zu entrichten. Umgelegt auf die 36 Klubs der ersten 3 Ligen wäre das - nach Etat aufgeschlüsselt - ein Kleckerbetrag. Gleichzeitig wäre das aber ein deutliches Signal mit positiver Wirkung.
Alleine was der deutsche Staat an Einkommensteuer von den BL-Spielern einsackt, dürfte eben 4-5 mal so hoch sein wie alle Ausgaben die für Polizei und sonstiges aufgewendet werden. Dazu kommen noch sonstige Stuern wie bspw. Mehrwertsteuer auf Karten, Fanartikel, Getränke im Stadion, etc.
Der Satz "auf Kosten der Allgemeinheit" ist also Käse.
Steuern zahlt jeder. Das befreit aber in meinen Augen niemanden von Sonderzahlungen, wenn das ganze überhand nimmt. Warum wohl werden nun auch die Initiatoren der "Facebook-Partys" zur Kasse gebeten, wenn Dank irgendwelcher Spinnereien hunderte von Polizisten anrücken müssen?
Wer einen enorm hohen Polizeiaufwand einfordert, sollte auch einen Teil (!) der Kosten mittragen. Für die DFL wäre es in Zusammenarbeit mit den Vereinen eine Leichtigkeit, beispielsweise jährlich 50 Millionen € zu entrichten. Umgelegt auf die 36 Klubs der ersten 3 Ligen wäre das - nach Etat aufgeschlüsselt - ein Kleckerbetrag. Gleichzeitig wäre das aber ein deutliches Signal mit positiver Wirkung.
29.07.2012 - 19:58 Uhr
Zitat von Hemdl:
Zitat von Hankmccoy:
Alleine was der deutsche Staat an Einkommensteuer von den BL-Spielern einsackt, dürfte eben 4-5 mal so hoch sein wie alle Ausgaben die für Polizei und sonstiges aufgewendet werden. Dazu kommen noch sonstige Stuern wie bspw. Mehrwertsteuer auf Karten, Fanartikel, Getränke im Stadion, etc.
Der Satz "auf Kosten der Allgemeinheit" ist also Käse.
Steuern zahlt jeder. Das befreit aber in meinen Augen niemanden von Sonderzahlungen, wenn das ganze überhand nimmt. Warum wohl werden nun auch die Initiatoren der "Facebook-Partys" zur Kasse gebeten, wenn Dank irgendwelcher Spinnereien hunderte von Polizisten anrücken müssen?
Wer einen enorm hohen Polizeiaufwand einfordert, sollte auch einen Teil (!) der Kosten mittragen. Für die DFL wäre es in Zusammenarbeit mit den Vereinen eine Leichtigkeit, beispielsweise jährlich 50 Millionen € zu entrichten. Umgelegt auf die 36 Klubs der ersten 3 Ligen wäre das - nach Etat aufgeschlüsselt - ein Kleckerbetrag. Gleichzeitig wäre das aber ein deutliches Signal mit positiver Wirkung.
Die positive Wirkung sehe ich da nicht, aber gut sicher so kann man Argumentieren.
Nur was mich stört ist, dass diese bspw. 50 Mio von der DFL oder den Vereinen nie bei der Polizei ankommen werden.
Denn die Kosten sind schließlich schon lange gedeckt.
Die 50 Mio gehen dann in den Bau von Brücken oder U-Bahnen (siehe Köln) die kein Mensch braucht.
Die Diskussion dient mMn nur um irgendwie weiter Einnahmen zu generieren.
Wie nötig es der Staat ja teilweise hat sieht man ja, dass man nichmal davor zurückschreckt bspw. den Kerl der damals bei Big Brother die Million gewonnen hat in die Insolvenz zu treiben.
Zitat von Hankmccoy:
Alleine was der deutsche Staat an Einkommensteuer von den BL-Spielern einsackt, dürfte eben 4-5 mal so hoch sein wie alle Ausgaben die für Polizei und sonstiges aufgewendet werden. Dazu kommen noch sonstige Stuern wie bspw. Mehrwertsteuer auf Karten, Fanartikel, Getränke im Stadion, etc.
Der Satz "auf Kosten der Allgemeinheit" ist also Käse.
Steuern zahlt jeder. Das befreit aber in meinen Augen niemanden von Sonderzahlungen, wenn das ganze überhand nimmt. Warum wohl werden nun auch die Initiatoren der "Facebook-Partys" zur Kasse gebeten, wenn Dank irgendwelcher Spinnereien hunderte von Polizisten anrücken müssen?
Wer einen enorm hohen Polizeiaufwand einfordert, sollte auch einen Teil (!) der Kosten mittragen. Für die DFL wäre es in Zusammenarbeit mit den Vereinen eine Leichtigkeit, beispielsweise jährlich 50 Millionen € zu entrichten. Umgelegt auf die 36 Klubs der ersten 3 Ligen wäre das - nach Etat aufgeschlüsselt - ein Kleckerbetrag. Gleichzeitig wäre das aber ein deutliches Signal mit positiver Wirkung.
Die positive Wirkung sehe ich da nicht, aber gut sicher so kann man Argumentieren.
Nur was mich stört ist, dass diese bspw. 50 Mio von der DFL oder den Vereinen nie bei der Polizei ankommen werden.
Denn die Kosten sind schließlich schon lange gedeckt.
Die 50 Mio gehen dann in den Bau von Brücken oder U-Bahnen (siehe Köln) die kein Mensch braucht.
Die Diskussion dient mMn nur um irgendwie weiter Einnahmen zu generieren.
Wie nötig es der Staat ja teilweise hat sieht man ja, dass man nichmal davor zurückschreckt bspw. den Kerl der damals bei Big Brother die Million gewonnen hat in die Insolvenz zu treiben.
29.07.2012 - 20:17 Uhr
Zitat von Hankmccoy:
Zitat von rudy dyer:
Zitat von lutz0607:
Zitat von k.sch1:
Mich stört es schon genug, dass bei jedem Heimspiel vom Effzeh die Hundertschaften der Polizei auf Kosten der Allgemeinheit dort stehen und nicht durch den Verein (der dadurch ja Geld verdient) entgeltet wird.
Um mal mit dem Vorurteil aufzuräumen:
http://www.bundesliga.de/media/native/dfl/dfl_bl_studie_mckinsey_gesamt_final.pdf
wäre nett, wenn du dann auch die entsprechenden Textpassage mit angibst.
Meinst du
Zitat
Die öffentliche Hand in Deutschland erhält von allen Beteiligten im Sinne der hier erwendeten Abgrenzung Steuern und Abgaben in Höhe von rund 1,7 Mrd. Euro p. a. demgegenüber wurden öffentliche Ausgaben für den Profifußball von rund 200 Mio. Euro p. a. für Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltungen wie z. B. Polizeieinsätze 2, für Investitionen in Stadien bzw. deren Abschreibung, für Infrastruktur sowie für die Unterstützung des öffentlichen Personennahverkehrs unterstellt. ?
Denke mal das meint er.
Alleine was der deutsche Staat an Einkommensteuer von den BL-Spielern einsackt, dürfte eben 4-5 mal so hoch sein wie alle Ausgaben die für Polizei und sonstiges aufgewendet werden. Dazu kommen noch sonstige Stuern wie bspw. Mehrwertsteuer auf Karten, Fanartikel, Getränke im Stadion, etc.
Der Satz "auf Kosten der Allgemeinheit" ist also Käse.
Du zahlst auch Steuern (sicherlich nicht in der Grössenordnung), wirst aber vermutlich nicht 20% davon als Kosten für polizeiliche Betreuung verursachen.
Im Normalen Rahmen ist der Service Polizei sicherlich abgedeckt, aber der Massenaufwand (mit einer einzigen Hundertschaft ist es ja nicht getan), Übernahme der Aufgaben in der Stadionsicherheit und dem direkten Umfeld sicherlich nicht.
Auf Dauer wird das sicherlich nicht so weiter laufen. Dafür ist das Verlassen auf den Staat einfach zu teuer.
Zitat von rudy dyer:
Zitat von lutz0607:
Zitat von k.sch1:
Mich stört es schon genug, dass bei jedem Heimspiel vom Effzeh die Hundertschaften der Polizei auf Kosten der Allgemeinheit dort stehen und nicht durch den Verein (der dadurch ja Geld verdient) entgeltet wird.
Um mal mit dem Vorurteil aufzuräumen:
http://www.bundesliga.de/media/native/dfl/dfl_bl_studie_mckinsey_gesamt_final.pdf
wäre nett, wenn du dann auch die entsprechenden Textpassage mit angibst.
Meinst du
Zitat
Die öffentliche Hand in Deutschland erhält von allen Beteiligten im Sinne der hier erwendeten Abgrenzung Steuern und Abgaben in Höhe von rund 1,7 Mrd. Euro p. a. demgegenüber wurden öffentliche Ausgaben für den Profifußball von rund 200 Mio. Euro p. a. für Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltungen wie z. B. Polizeieinsätze 2, für Investitionen in Stadien bzw. deren Abschreibung, für Infrastruktur sowie für die Unterstützung des öffentlichen Personennahverkehrs unterstellt. ?
Denke mal das meint er.
Alleine was der deutsche Staat an Einkommensteuer von den BL-Spielern einsackt, dürfte eben 4-5 mal so hoch sein wie alle Ausgaben die für Polizei und sonstiges aufgewendet werden. Dazu kommen noch sonstige Stuern wie bspw. Mehrwertsteuer auf Karten, Fanartikel, Getränke im Stadion, etc.
Der Satz "auf Kosten der Allgemeinheit" ist also Käse.
Du zahlst auch Steuern (sicherlich nicht in der Grössenordnung), wirst aber vermutlich nicht 20% davon als Kosten für polizeiliche Betreuung verursachen.
Im Normalen Rahmen ist der Service Polizei sicherlich abgedeckt, aber der Massenaufwand (mit einer einzigen Hundertschaft ist es ja nicht getan), Übernahme der Aufgaben in der Stadionsicherheit und dem direkten Umfeld sicherlich nicht.
Auf Dauer wird das sicherlich nicht so weiter laufen. Dafür ist das Verlassen auf den Staat einfach zu teuer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pilleberlin am 29.07.2012 um 20:18 Uhr bearbeitet
30.07.2012 - 15:06 Uhr
die Polizei hat da zu sein, wo der Bürger ist der sie ja führ seine Sicherheit bezahlt. .. fertich
-auf dem Oktoberfest
- in der Innenstadt
- im Stadion
wenn 50.000 sich ein Spiel angucken, dann dürfen auch ruhig 200-300 Polizisten da sein.
wird immer lächerlicher, seinen Ausweis muss man bezahlen. die Polizei ...demnächst Lehrer?
-auf dem Oktoberfest
- in der Innenstadt
- im Stadion
wenn 50.000 sich ein Spiel angucken, dann dürfen auch ruhig 200-300 Polizisten da sein.
wird immer lächerlicher, seinen Ausweis muss man bezahlen. die Polizei ...demnächst Lehrer?
30.07.2012 - 19:48 Uhr
Hehe eigentlich war eine Diskussion gar nicht angedacht... :)
Ich denke das ist ein eigenes Thema und kann hier "nebenher" nur wenig sinnvoll beleuchtet werden. Zudem ist dabei denke ich viel Überzeugung... In dem Sinne lasst das Thema ruhen und jedem seine Meinung; hier geht es doch ursächlich um etwas anderes :)
Ich denke das ist ein eigenes Thema und kann hier "nebenher" nur wenig sinnvoll beleuchtet werden. Zudem ist dabei denke ich viel Überzeugung... In dem Sinne lasst das Thema ruhen und jedem seine Meinung; hier geht es doch ursächlich um etwas anderes :)
31.07.2012 - 08:22 Uhr
Zitat von Hemdl:
[...]
Wer einen enorm hohen Polizeiaufwand einfordert, sollte auch einen Teil (!) der Kosten mittragen. Für die DFL wäre es in Zusammenarbeit mit den Vereinen eine Leichtigkeit, beispielsweise jährlich 50 Millionen € zu entrichten. Umgelegt auf die 36 Klubs der ersten 3 Ligen wäre das - nach Etat aufgeschlüsselt - ein Kleckerbetrag. Gleichzeitig wäre das aber ein deutliches Signal mit positiver Wirkung.
Die ersten 3 Ligen beheimaten aber nicht 36 Klubs, sondern 56 (1. & 2. BuLi je 18, 3. Liga 20).
Grundsätzlich würde ich dir trotzdem zustimmen, allerdings gibt unser Polizeisystem eine solche Vorgehensweise mMn nicht her. Siehe Oktoberfest und tausende ähnliche Beispiele. Das wäre ein Fass ohne Boden, denn wenn die ersten drei Ligen an den Kosten beteiligt werden, was ist mit den Ligen 4 bis 6, wo Polizeieinsätze normal, bzw. keine Seltenheit sind. Was ist mit Eishockey-, Handball, American-Football-Spielen? Was ist mit Radrennen, die die Polizei absichern muss? Was ist mit Volksfesten allgemein? Sollen die Schausteller anteilig vom Jahresumsatz an den Kosten beteiligt werden? Bei facebook-Partys sehe ich das eher so, wie bei einem Verkehrsunfall; der Verursacher muss eine Aufwandsentschädigung zahlen.
Das kann meinetwegen alles so passieren. Dann müssten aber allgemein die Steuern gesenkt werden.
Genauso die PKW-Maut. Sollte die eingeführt werden müssen zwingend die KFZ- und Mineralölsteuern gesenkt werden.
Ich beende an dieser Stelle meinen Beitrag besser. Sonst wird das noch zu einem Vorschlag für ein Wahlprogramm einer großen deutschen Partei ;-)
[...]
Wer einen enorm hohen Polizeiaufwand einfordert, sollte auch einen Teil (!) der Kosten mittragen. Für die DFL wäre es in Zusammenarbeit mit den Vereinen eine Leichtigkeit, beispielsweise jährlich 50 Millionen € zu entrichten. Umgelegt auf die 36 Klubs der ersten 3 Ligen wäre das - nach Etat aufgeschlüsselt - ein Kleckerbetrag. Gleichzeitig wäre das aber ein deutliches Signal mit positiver Wirkung.
Die ersten 3 Ligen beheimaten aber nicht 36 Klubs, sondern 56 (1. & 2. BuLi je 18, 3. Liga 20).
Grundsätzlich würde ich dir trotzdem zustimmen, allerdings gibt unser Polizeisystem eine solche Vorgehensweise mMn nicht her. Siehe Oktoberfest und tausende ähnliche Beispiele. Das wäre ein Fass ohne Boden, denn wenn die ersten drei Ligen an den Kosten beteiligt werden, was ist mit den Ligen 4 bis 6, wo Polizeieinsätze normal, bzw. keine Seltenheit sind. Was ist mit Eishockey-, Handball, American-Football-Spielen? Was ist mit Radrennen, die die Polizei absichern muss? Was ist mit Volksfesten allgemein? Sollen die Schausteller anteilig vom Jahresumsatz an den Kosten beteiligt werden? Bei facebook-Partys sehe ich das eher so, wie bei einem Verkehrsunfall; der Verursacher muss eine Aufwandsentschädigung zahlen.
Das kann meinetwegen alles so passieren. Dann müssten aber allgemein die Steuern gesenkt werden.
Genauso die PKW-Maut. Sollte die eingeführt werden müssen zwingend die KFZ- und Mineralölsteuern gesenkt werden.
Ich beende an dieser Stelle meinen Beitrag besser. Sonst wird das noch zu einem Vorschlag für ein Wahlprogramm einer großen deutschen Partei ;-)
31.07.2012 - 08:53 Uhr
Den Bundesligaspielbetrieb kann man aber schlecht mit einem Fest vergleichen, welches einmal im Jahr stattfindet.
Die Bundesliga beeinflusst ja mittelbar das Stellenkontingent bei der BePo. Oder muss da der Staat ebenfalls noch dankbar sein, da so Arbeitsplaetze geschaffen werden?
Die Bundesliga beeinflusst ja mittelbar das Stellenkontingent bei der BePo. Oder muss da der Staat ebenfalls noch dankbar sein, da so Arbeitsplaetze geschaffen werden?
31.07.2012 - 09:31 Uhr
Zitat von Mr Ripley:
Die Bundesliga beeinflusst ja mittelbar das Stellenkontingent bei der BePo. Oder muss da der Staat ebenfalls noch dankbar sein, da so Arbeitsplaetze geschaffen werden?
Aber sicher muss man das.
Allein die Ausbildung, der Erfahrungsschatz beim Einsatz gegen die "Taliban der Fans" ist doch finanziell gar nicht zu beziffern. Und bei den "kriegsähnlichen Zuständen" in deutschen Fußballstadien bilden wir ja gleichsam noch Rekruten für die Bundeswehr aus.
Kann man damit nicht auch einen Teil der entstehenden Ausgaben in das Budget des Verteidigungsministeriums verschieben...?!? :ugly
Die Bundesliga beeinflusst ja mittelbar das Stellenkontingent bei der BePo. Oder muss da der Staat ebenfalls noch dankbar sein, da so Arbeitsplaetze geschaffen werden?
Aber sicher muss man das.
Allein die Ausbildung, der Erfahrungsschatz beim Einsatz gegen die "Taliban der Fans" ist doch finanziell gar nicht zu beziffern. Und bei den "kriegsähnlichen Zuständen" in deutschen Fußballstadien bilden wir ja gleichsam noch Rekruten für die Bundeswehr aus.
Kann man damit nicht auch einen Teil der entstehenden Ausgaben in das Budget des Verteidigungsministeriums verschieben...?!? :ugly
01.08.2012 - 02:17 Uhr
Zitat von k.sch1:
Zitat von KCCT12:
Das die Zahlen der Bilanz abgewartet werden müssen ist klar. Aber wenn ich mir die letzte Bilanz von euch durchlese (nur grob überflogen) fällt mir auf, dass bei euch eben diese 8,9 Mio. € als negatives Eigenkapital fest stehen.
Für mich bedeutet das, dass die Vermögenswerte und Anlagegüter des Vereines nicht mehr ausreichen um die Verbindlichkeiten zu decken. Sprich ihr seid pleite. Ich will kein böses Blut in die Diskussion bringen, aber das war der Stand vor!! dem Abstieg.
Grundsätzlich nicht ganz verkehrt... Aber:
Man bilanziert ja nach dem Vorsichtsprinzip. Daher werden Spielerwerte von Jugendspielern / Nachwuchsspielern (praktisch sind noch gewisse Ausbildungskosten / Ausbildungsentschädungen etc enthalten weshalb ein "Eigengewächs" irgendwo um 50-100.000 EUR bilanziert wird), sowie Spielern die die erste reguläre Vertragslaufzeit (= komplett abgeschrieben) abgesessen haben mit 0 in der Bilanz hinterlegt. Ebenso sieht es bei Trainingsgelände, Geissbockhaus etc aus, wo stille Reserven "versteckt" sind.
Da man eben vorsichtig bilanziert, darf man hierauf verweisen und macht sich somit - wenn der Gegenwert passt - nicht der Insolvenzverschleppung (die nunmal auch eine Straftat wäre) schuldig.
Sorry dass ich erst so spät darauf antworte, aber Urlaub muss sein. :)
Ist es in der Tat so, dass Jugendspieler und Nachwuchsspieler in der Bilanz der Lizenzspielerabteilung auftauchen? Ich frage nur, weil ich der Meinung bin, dass diese Werte gar nicht in der Bilanz drin sind und auch erst bei einer Transferbewegung (Übernahme in den Kader oder Verkauf) zum tragen kommen. Von daher ist es richtig sie als "stille Reserve" zu sehen. Auch dein Punkt mit dem Vorsichtigkeitsprinzip darf nicht mit der Wahrheits- und Klarheitsprinzip entgegenstehen.
Zumal ein Teil dieser Reserven schon in letzten 3 Bilanzen berücksichtigt worden 6,7 Mio. € in 2009 6,6 in 2010 und eben diese 8,9 in 2011. Zusammen also 22,2 Mio. €. Eine Stolze Summe knapp 7 Mio. € pro Jahr.
Wie geschrieben, es ist eine verzwickte Sache in Köln.
MFG
KCCT
Zitat von KCCT12:
Das die Zahlen der Bilanz abgewartet werden müssen ist klar. Aber wenn ich mir die letzte Bilanz von euch durchlese (nur grob überflogen) fällt mir auf, dass bei euch eben diese 8,9 Mio. € als negatives Eigenkapital fest stehen.
Für mich bedeutet das, dass die Vermögenswerte und Anlagegüter des Vereines nicht mehr ausreichen um die Verbindlichkeiten zu decken. Sprich ihr seid pleite. Ich will kein böses Blut in die Diskussion bringen, aber das war der Stand vor!! dem Abstieg.
Grundsätzlich nicht ganz verkehrt... Aber:
Man bilanziert ja nach dem Vorsichtsprinzip. Daher werden Spielerwerte von Jugendspielern / Nachwuchsspielern (praktisch sind noch gewisse Ausbildungskosten / Ausbildungsentschädungen etc enthalten weshalb ein "Eigengewächs" irgendwo um 50-100.000 EUR bilanziert wird), sowie Spielern die die erste reguläre Vertragslaufzeit (= komplett abgeschrieben) abgesessen haben mit 0 in der Bilanz hinterlegt. Ebenso sieht es bei Trainingsgelände, Geissbockhaus etc aus, wo stille Reserven "versteckt" sind.
Da man eben vorsichtig bilanziert, darf man hierauf verweisen und macht sich somit - wenn der Gegenwert passt - nicht der Insolvenzverschleppung (die nunmal auch eine Straftat wäre) schuldig.
Sorry dass ich erst so spät darauf antworte, aber Urlaub muss sein. :)
Ist es in der Tat so, dass Jugendspieler und Nachwuchsspieler in der Bilanz der Lizenzspielerabteilung auftauchen? Ich frage nur, weil ich der Meinung bin, dass diese Werte gar nicht in der Bilanz drin sind und auch erst bei einer Transferbewegung (Übernahme in den Kader oder Verkauf) zum tragen kommen. Von daher ist es richtig sie als "stille Reserve" zu sehen. Auch dein Punkt mit dem Vorsichtigkeitsprinzip darf nicht mit der Wahrheits- und Klarheitsprinzip entgegenstehen.
Zumal ein Teil dieser Reserven schon in letzten 3 Bilanzen berücksichtigt worden 6,7 Mio. € in 2009 6,6 in 2010 und eben diese 8,9 in 2011. Zusammen also 22,2 Mio. €. Eine Stolze Summe knapp 7 Mio. € pro Jahr.
Wie geschrieben, es ist eine verzwickte Sache in Köln.
MFG
KCCT
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KCCT12 am 01.08.2012 um 02:34 Uhr bearbeitet
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