Die Couchingzone
13.08.2010 - 13:19 Uhr
17.03.2014 - 09:19 Uhr
Zitat von Fox_da_man:
Zitat von Kohlmeyer:
DAS WORT ZUM MONTAG - HEUTE GARANTIERT OHNE SEX...
Habe nach diesen Worten nicht mehr weitergelesen.
Schade. :(
Mein lieber Fuchs; wenn wirklich Kohlmeyer für Dein Sexualleben zuständig sein sollte, wäre das in der Tat schade. :p
Gruß aus der Pfalz
Zitat von Kohlmeyer:
DAS WORT ZUM MONTAG - HEUTE GARANTIERT OHNE SEX...
Habe nach diesen Worten nicht mehr weitergelesen.
Schade. :(
Mein lieber Fuchs; wenn wirklich Kohlmeyer für Dein Sexualleben zuständig sein sollte, wäre das in der Tat schade. :p
Gruß aus der Pfalz
17.03.2014 - 09:35 Uhr
:ugly :ugly :D
Hat natürlich wieder ein lesenswert verdient!
Danke für die Einstimmung Kraulgeyer und FCKFAN.
Hat natürlich wieder ein lesenswert verdient!
Danke für die Einstimmung Kraulgeyer und FCKFAN.
17.03.2014 - 09:41 Uhr
Danke, das rettet gerade meinen bisher so saumäßig bescheidenen Montag!
Und kann das mal bitte, vor allem den ersten Teil, jemand an den Vorstandsvorsitzenden und den Vorstand für Marketing und Geldgedöns schicken? Vielleicht wirkt es ja doch als Inspiration?
Und kann das mal bitte, vor allem den ersten Teil, jemand an den Vorstandsvorsitzenden und den Vorstand für Marketing und Geldgedöns schicken? Vielleicht wirkt es ja doch als Inspiration?
17.03.2014 - 11:43 Uhr
Wenn weise Worte die Leere füllen, dann geht's auch mal ohne SEX, DRUGS & ROCK'n ROLL
Das sollte aber nicht die Regel werden, sonst bekommt das hier ja noch religiöse Züge...
Von daher: sher gut gecoucht - und das nächste mal bitte wieder was von dem guten Stoff ;) - aus Prinzip!
Das sollte aber nicht die Regel werden, sonst bekommt das hier ja noch religiöse Züge...
Von daher: sher gut gecoucht - und das nächste mal bitte wieder was von dem guten Stoff ;) - aus Prinzip!
17.03.2014 - 12:24 Uhr
Dieses Couching kann ich ebenfalls nur unterschreiben, und das nicht nur, weil ich zitiert wurde. ;) Ich fühle mich nebenbei natürlich geehrt, dass meine Worte geteilt werden und der Absatz sogar in ein Couching integriert wurde! Damit hätte ich nicht gerechnet als ich leicht frustriert diese Zeilen schrieb.
Was ich beschrieben habe, hast du schön weitergeführt, Kohlmeyer. Momentan scheinen wir von allem ein bisschen zu sein... teils vielleicht noch im Anfangsstadium... Das gallische Dorf schimmerte zuletzt 2 mal im Pokal durch und wird bald wieder gefragt sein, Favorit der 2. Liga waren wir im Herbst, den Fahrstuhl nahmen wir schon hoch, leider auch wieder runter und die Perspektive wird laut Kuntz schlechter ("Ein Jahr Zweite Liga können wir noch spielen...")... Und die graue Maus? Ich glaube die flitzt schon durch die Flure des Betzenbergs, wenn Abends die Lichter ausgehen. Wer fängt sie ein? Ein externer Kammerjäger wäre wahrscheinlich am geeignetsten...
Irgendwas muss sich ändern, ein Ruck müsste auch mal wieder durch den Verein gehen... Sonst heißt es weiterhin - und bald richtig - Bonjour tristesse. Dann können wir alle zusammen Limbo tanzen, als Alternativ-Beschäftigung zum FCK...
Danke für ein gelungenes Couching. Ausdrucken und an die Geschäftsstelle schicken (z. Hd. v. Herrn Kuntz).
Was ich beschrieben habe, hast du schön weitergeführt, Kohlmeyer. Momentan scheinen wir von allem ein bisschen zu sein... teils vielleicht noch im Anfangsstadium... Das gallische Dorf schimmerte zuletzt 2 mal im Pokal durch und wird bald wieder gefragt sein, Favorit der 2. Liga waren wir im Herbst, den Fahrstuhl nahmen wir schon hoch, leider auch wieder runter und die Perspektive wird laut Kuntz schlechter ("Ein Jahr Zweite Liga können wir noch spielen...")... Und die graue Maus? Ich glaube die flitzt schon durch die Flure des Betzenbergs, wenn Abends die Lichter ausgehen. Wer fängt sie ein? Ein externer Kammerjäger wäre wahrscheinlich am geeignetsten...
Irgendwas muss sich ändern, ein Ruck müsste auch mal wieder durch den Verein gehen... Sonst heißt es weiterhin - und bald richtig - Bonjour tristesse. Dann können wir alle zusammen Limbo tanzen, als Alternativ-Beschäftigung zum FCK...
Danke für ein gelungenes Couching. Ausdrucken und an die Geschäftsstelle schicken (z. Hd. v. Herrn Kuntz).
17.03.2014 - 14:22 Uhr
Zitat von running-man:
Auch wenn Sponk wieder meint, stänkern zu müssen...Super-Couching, Coolmeyer!
Nein, nein. Ein Couching ohne Sex, das geht nicht. Wenn einem mit einem Kondom nix besseres einfällt als Wasserbomben zu machen, nee nee.
Auch wenn Sponk wieder meint, stänkern zu müssen...Super-Couching, Coolmeyer!
Nein, nein. Ein Couching ohne Sex, das geht nicht. Wenn einem mit einem Kondom nix besseres einfällt als Wasserbomben zu machen, nee nee.
18.03.2014 - 22:14 Uhr
Zitat von rhinemike:
"Vom Gift der Tradition - oder der zermürbende Fahrstuhl "
Lieber Hippo oder Hoppi!
Das mag aus Deiner Sicht so sein. Verzeih mir, wenn ich sie aber nur als oberflächlich bezeichnen kann. Ist nicht böse gemeint!
Aber Du hast keine Ahnung, was ein Fan eines Traditionsvereins so alles durchmachen muss.
Vor allem, wenn er , wie die beiden FCKs, phasenweise zugrunde dilettiert wird, von einigen Stümpern, denen man ohnmächtig zu sehen muss.
(Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass ich das generell auf Lautern und Köln beziehe und mich nicht direkt auf eine aktuell handelnde Person beziehe)
Ich bin mittlerweile zarte 39! Und wie so einige, auch hier im Lautern-Teil, habe ich noch die "guten alten Zeiten" beider Clubs erlebt. Wir wissen, was sowohl in Köln, als auch in Lautern möglich war/ist.
Andere Clubs haben eigentlich schlechtere Vorraussetzungen, arbeiten aber einfach besser!
Wir wissen mittlerweile ALLE!!!, dass Tradition kein Selbstläufer ist! Wenn gut gearbeitet wird, ist das ein Bonbon oben drauf. Wenn alles gut läuft, und man hat in etwa die gleichen Rahmenbedingungen, was das sportliche angeht, dann zieht ein Traditionsclub immer etwas mehr, wenn es um Spielerkäufe geht . Oder man hat bessere Vermarktungsmöglichkeiten!
Aber eben nur, wenn man die Hausaufgaben gemacht hat!
Wir können das bestens einschätzen, glaub mir!
Und es quält uns in beiden Lagern, dass wir über einen langen, langen Zeitraum immer dieses Auf und Ab erleben müssen. Ohnmächtig den Verantwortlichen oder den Spielern ausgeliefert zu sein.
Uns verbindet ebenso eine ewige Ochsentour.
Nur mal grob zusammengefasst:
Du spielst Bundesliga! Merkst, ab der Rückrunde, dass es eng wird. Alles, was Dein Team unternimmt, geht daneben. Die Psyche wackelt, alle werden nervös.
Man beginnt zu hoffen, zu bangen, zu beten zu flehen, dass es irgendwie trotzdem noch gut geht!
Und dann Bumms!! Abstieg!!!! Totale Leere! Du bist frustriert! Bist persönlich betroffen, weil Du Dich total mit Deinem Club identifizierst. Du erträgst die Häme, den Spott auf der Arbeit, von ekligen Bayernfans in Deiner Umgebung usw.
Dann geht es in Liga 2!
Nachdem Dein Team in den letzten Monaten der Bundesliga nur noch hinten drin gestanden hat, mit 5erAbwehrkette und meistens mit langen Bällen agiert hat, musst Du nun ein Team aufbauen, welches das genaue Gegenteil macht! Du willst wieder HOCH!
Bei diesem Umbruch, was immer so schön nach Neuanfang und reinen Tisch klingt, hast DU aber einige Probleme:
-ca. 25 Millionen weniger Einnahmen, als in der 1. Liga
-billigere Tickets und damit weniger Geld
-in der 2. Liga sind extrem viele Clubs mit einer Mini-Fanbase(kein Vorwurf), die keine Zuschauer mitbringen oder anziehen
-die Spieler, die Du gerne halten würdest, wollen lieber woanders in der Bundesliga spielen
-die Spieler, die Du los werden möchtest, will keine Sau
Eine Besonderheit der 2. Liga ist, dass Traditonsvereine, wie Köln, Lautern, Frankfurt, Berlin Gladbach, etc. in der 2. Liga, in der Tat, einige "Bayernprobleme" haben.
Jeder will den "großen" schlagen. Alle geben gegen Dich alles!
Weil wir die größte Fanbase haben.
Weil wir die höchsten Etats haben.
Weil wir die größten Namen haben.
Soll nicht arrogant klingen. Ist einfach so. Du fährst nach Sandhausen, Aalen, Aue, Ingolstadt und machst denen das Stadion voll. Was nur gegen Lautern oder Köln der Fall ist. Du hast das Gefühl, die sind mit dem ganzen Dorf da und hätten auch die Ställe leer gemacht um das Stadion vollzukriegen. Diese "kleinen" schaffen dann in diesen Spielen eine Atmosphäre, wie sie die Bayern in den 80er und 90er Jahren auf dem Betze erlebten. (Die älteren erinnern sich sicher)
Diese Clubs geben gegen Lautern und Köln ALLES!
Da brauchst Du ein Team, dass damit umgehen kann. Dieses beliebte:
"Wir setzen jetzt nur auf junge, hungrige Talente, die sich in der 2. Liga entwickeln und dann nach dem Aufstieg reif für die Bundesliga sind"
funktioniert nicht!!! Du brauchst eine Mischung! Auch erfahrene abgezockte Typen.
Okay! Geschenkt!
Als nächstes kannst Du Dir als vermeintlich "großer" in der 2. Liga einen Wolf scouten!
Es spielt kaum eine Rolle!
Es gibt Teams in der 2. Liga, die 14-15 Spiele im 433 oder 442 spielen.
Spielen sie gegen Köln oder Lautern, wirst Du diese Teams, in weiten Teilen des Spiels , nur mit einer 5er Abwehrkette erleben, drei MF vor dem Strafraum postiert und ein oder 2 Spieler, die auf Konter lauern. Denn als Underdog lebt es sich bekanntlich leichter!
(Ich möchte hier Paderborn ausdrücklich ausnehmen. Diese haben sich bei uns in Köln nicht versteckt! Und sie waren die einzigen, die verdient gegen uns gewonnen haben!)
Ich will damit sagen, dass unsere Clubs meistens gegen Beton anrennen. Das heißt, Du brauchst in der 2. Liga eine Abwehr, die damit klar kommt hoch zu verteidigen und in der Lage ist Konter abzwehren. Einen Torwart, der kaum geprüft wird, siehe Neuer, der nur 3-4 mal im Spiel eingreifen muss und dann hellwach sein muss.
Dazu brauchst Du starke Flügel UND einen kreativen OM. Denn sonst haben es die Underdogs zu leicht. (Ich glaube dieses Problem beim FCK auszumachen)
Aber solche Spieler musst Du dann auch erst mal finden.
Aber Gejammer nützt nichts! Nach einer langen, langen Ochsentour über die Dörfer schaffst Du dann irgendwann den Aufstieg!
Jetzt musst Du wieder aufpassen, dass die Leistungsträger nicht weg gekauft werden! Du musst Dich richtig verstärken, weil der Sprung zwischen den Ligen verdammt groß ist.
Und nachdem Du gefühlte 34 Spieltage "gebayernt" hast, die meisten Gegner dominiert hast, Dein Team danach ausgerichtet hast, geht es nun wieder in die andere Richtung!
In Liga eins musst Du die Defensive verstärken, eine ganz neue Spielweise einüben! Bist plötzlich in keinem Spiel mehr Favorit, bist der Aufsteiger, der Underdog. Du hast nur noch zwei drei Chancen pro Spiel, in der 1. Liga!
Und wenn es dann nicht so läuft, wird die Angst wieder groß!
Diese gottverdammte Angst, die so viele FC und FCK-Fans kennen, die einen auch nie wieder los lässt. In der Bundesliga verlierst Du dann drei vier mal am Stück.
und alle denken:"Jetzt geht die Schei.. wieder los". Du wirst nervös.
Das überträgt sich auf die Ränge. Von dort wird schneller gepfiffen und geraunt.
Das spürt das Team! Es lässt sich anstecken.
Du willst alles tun! "Lieber Gott! Wenn ich Dich noch nie um etwas gebeten habe, aber lass meinen Verein bitte nicht schon wieder absteigen!!! Warum müssen wir immer so leiden? "
Steht am Ende der Abstieg, geht das ganze von vorne los!
Siehe in unseren Clubs!
Wir machen das nun schon lange, allzu lange mit!
Und ich bitte um Verständnis, dass manche Kritik hier oder im FC-Forum vlt. nicht immer so rational ist. Um uns zu verstehen, musst Du die Geschichte beider Clubs berücksichtigen.
Natürlich nehmen wir uns auch immer vor: "Dieses mal rege ich mich nicht auf! Ich habe geduld! Wird schon!"
Aber das ist für jemanden, meiner Generation, der eben erlebt hat, was in Köln oder Lautern möglich IST, nicht so einfach......................................
Sorry, für den etwas redundanten Post!
Ich hoffe, er verdeutlicht Dir nochmal das ganze Elend, was die beiden Fanlager in den letzten 10-15 Jahren mit Unterbrechung durchgemacht haben.
Und es ist für beide noch ein weiter, weiter Weg, bis wir in die Normalität finden.
Die bei beiden Clubs nur Etablierung in der Bundesliga heißen kann.
Mag oberflächlich gesehen arrogant wirken.
Aber Clubs, die diese Anzahl von Welt und Europameistern hervorgebracht haben, und die Geschichte des deutschen Fußballs maßgeblich mitgeprägt haben, sollte man diese kleine Unart durchgehen lassen!
"Vom Gift der Tradition - oder der zermürbende Fahrstuhl "
Lieber Hippo oder Hoppi!
Das mag aus Deiner Sicht so sein. Verzeih mir, wenn ich sie aber nur als oberflächlich bezeichnen kann. Ist nicht böse gemeint!
Aber Du hast keine Ahnung, was ein Fan eines Traditionsvereins so alles durchmachen muss.
Vor allem, wenn er , wie die beiden FCKs, phasenweise zugrunde dilettiert wird, von einigen Stümpern, denen man ohnmächtig zu sehen muss.
(Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass ich das generell auf Lautern und Köln beziehe und mich nicht direkt auf eine aktuell handelnde Person beziehe)
Ich bin mittlerweile zarte 39! Und wie so einige, auch hier im Lautern-Teil, habe ich noch die "guten alten Zeiten" beider Clubs erlebt. Wir wissen, was sowohl in Köln, als auch in Lautern möglich war/ist.
Andere Clubs haben eigentlich schlechtere Vorraussetzungen, arbeiten aber einfach besser!
Wir wissen mittlerweile ALLE!!!, dass Tradition kein Selbstläufer ist! Wenn gut gearbeitet wird, ist das ein Bonbon oben drauf. Wenn alles gut läuft, und man hat in etwa die gleichen Rahmenbedingungen, was das sportliche angeht, dann zieht ein Traditionsclub immer etwas mehr, wenn es um Spielerkäufe geht . Oder man hat bessere Vermarktungsmöglichkeiten!
Aber eben nur, wenn man die Hausaufgaben gemacht hat!
Wir können das bestens einschätzen, glaub mir!
Und es quält uns in beiden Lagern, dass wir über einen langen, langen Zeitraum immer dieses Auf und Ab erleben müssen. Ohnmächtig den Verantwortlichen oder den Spielern ausgeliefert zu sein.
Uns verbindet ebenso eine ewige Ochsentour.
Nur mal grob zusammengefasst:
Du spielst Bundesliga! Merkst, ab der Rückrunde, dass es eng wird. Alles, was Dein Team unternimmt, geht daneben. Die Psyche wackelt, alle werden nervös.
Man beginnt zu hoffen, zu bangen, zu beten zu flehen, dass es irgendwie trotzdem noch gut geht!
Und dann Bumms!! Abstieg!!!! Totale Leere! Du bist frustriert! Bist persönlich betroffen, weil Du Dich total mit Deinem Club identifizierst. Du erträgst die Häme, den Spott auf der Arbeit, von ekligen Bayernfans in Deiner Umgebung usw.
Dann geht es in Liga 2!
Nachdem Dein Team in den letzten Monaten der Bundesliga nur noch hinten drin gestanden hat, mit 5erAbwehrkette und meistens mit langen Bällen agiert hat, musst Du nun ein Team aufbauen, welches das genaue Gegenteil macht! Du willst wieder HOCH!
Bei diesem Umbruch, was immer so schön nach Neuanfang und reinen Tisch klingt, hast DU aber einige Probleme:
-ca. 25 Millionen weniger Einnahmen, als in der 1. Liga
-billigere Tickets und damit weniger Geld
-in der 2. Liga sind extrem viele Clubs mit einer Mini-Fanbase(kein Vorwurf), die keine Zuschauer mitbringen oder anziehen
-die Spieler, die Du gerne halten würdest, wollen lieber woanders in der Bundesliga spielen
-die Spieler, die Du los werden möchtest, will keine Sau
Eine Besonderheit der 2. Liga ist, dass Traditonsvereine, wie Köln, Lautern, Frankfurt, Berlin Gladbach, etc. in der 2. Liga, in der Tat, einige "Bayernprobleme" haben.
Jeder will den "großen" schlagen. Alle geben gegen Dich alles!
Weil wir die größte Fanbase haben.
Weil wir die höchsten Etats haben.
Weil wir die größten Namen haben.
Soll nicht arrogant klingen. Ist einfach so. Du fährst nach Sandhausen, Aalen, Aue, Ingolstadt und machst denen das Stadion voll. Was nur gegen Lautern oder Köln der Fall ist. Du hast das Gefühl, die sind mit dem ganzen Dorf da und hätten auch die Ställe leer gemacht um das Stadion vollzukriegen. Diese "kleinen" schaffen dann in diesen Spielen eine Atmosphäre, wie sie die Bayern in den 80er und 90er Jahren auf dem Betze erlebten. (Die älteren erinnern sich sicher)
Diese Clubs geben gegen Lautern und Köln ALLES!
Da brauchst Du ein Team, dass damit umgehen kann. Dieses beliebte:
"Wir setzen jetzt nur auf junge, hungrige Talente, die sich in der 2. Liga entwickeln und dann nach dem Aufstieg reif für die Bundesliga sind"
funktioniert nicht!!! Du brauchst eine Mischung! Auch erfahrene abgezockte Typen.
Okay! Geschenkt!
Als nächstes kannst Du Dir als vermeintlich "großer" in der 2. Liga einen Wolf scouten!
Es spielt kaum eine Rolle!
Es gibt Teams in der 2. Liga, die 14-15 Spiele im 433 oder 442 spielen.
Spielen sie gegen Köln oder Lautern, wirst Du diese Teams, in weiten Teilen des Spiels , nur mit einer 5er Abwehrkette erleben, drei MF vor dem Strafraum postiert und ein oder 2 Spieler, die auf Konter lauern. Denn als Underdog lebt es sich bekanntlich leichter!
(Ich möchte hier Paderborn ausdrücklich ausnehmen. Diese haben sich bei uns in Köln nicht versteckt! Und sie waren die einzigen, die verdient gegen uns gewonnen haben!)
Ich will damit sagen, dass unsere Clubs meistens gegen Beton anrennen. Das heißt, Du brauchst in der 2. Liga eine Abwehr, die damit klar kommt hoch zu verteidigen und in der Lage ist Konter abzwehren. Einen Torwart, der kaum geprüft wird, siehe Neuer, der nur 3-4 mal im Spiel eingreifen muss und dann hellwach sein muss.
Dazu brauchst Du starke Flügel UND einen kreativen OM. Denn sonst haben es die Underdogs zu leicht. (Ich glaube dieses Problem beim FCK auszumachen)
Aber solche Spieler musst Du dann auch erst mal finden.
Aber Gejammer nützt nichts! Nach einer langen, langen Ochsentour über die Dörfer schaffst Du dann irgendwann den Aufstieg!
Jetzt musst Du wieder aufpassen, dass die Leistungsträger nicht weg gekauft werden! Du musst Dich richtig verstärken, weil der Sprung zwischen den Ligen verdammt groß ist.
Und nachdem Du gefühlte 34 Spieltage "gebayernt" hast, die meisten Gegner dominiert hast, Dein Team danach ausgerichtet hast, geht es nun wieder in die andere Richtung!
In Liga eins musst Du die Defensive verstärken, eine ganz neue Spielweise einüben! Bist plötzlich in keinem Spiel mehr Favorit, bist der Aufsteiger, der Underdog. Du hast nur noch zwei drei Chancen pro Spiel, in der 1. Liga!
Und wenn es dann nicht so läuft, wird die Angst wieder groß!
Diese gottverdammte Angst, die so viele FC und FCK-Fans kennen, die einen auch nie wieder los lässt. In der Bundesliga verlierst Du dann drei vier mal am Stück.
und alle denken:"Jetzt geht die Schei.. wieder los". Du wirst nervös.
Das überträgt sich auf die Ränge. Von dort wird schneller gepfiffen und geraunt.
Das spürt das Team! Es lässt sich anstecken.
Du willst alles tun! "Lieber Gott! Wenn ich Dich noch nie um etwas gebeten habe, aber lass meinen Verein bitte nicht schon wieder absteigen!!! Warum müssen wir immer so leiden? "
Steht am Ende der Abstieg, geht das ganze von vorne los!
Siehe in unseren Clubs!
Wir machen das nun schon lange, allzu lange mit!
Und ich bitte um Verständnis, dass manche Kritik hier oder im FC-Forum vlt. nicht immer so rational ist. Um uns zu verstehen, musst Du die Geschichte beider Clubs berücksichtigen.
Natürlich nehmen wir uns auch immer vor: "Dieses mal rege ich mich nicht auf! Ich habe geduld! Wird schon!"
Aber das ist für jemanden, meiner Generation, der eben erlebt hat, was in Köln oder Lautern möglich IST, nicht so einfach......................................
Sorry, für den etwas redundanten Post!
Ich hoffe, er verdeutlicht Dir nochmal das ganze Elend, was die beiden Fanlager in den letzten 10-15 Jahren mit Unterbrechung durchgemacht haben.
Und es ist für beide noch ein weiter, weiter Weg, bis wir in die Normalität finden.
Die bei beiden Clubs nur Etablierung in der Bundesliga heißen kann.
Mag oberflächlich gesehen arrogant wirken.
Aber Clubs, die diese Anzahl von Welt und Europameistern hervorgebracht haben, und die Geschichte des deutschen Fußballs maßgeblich mitgeprägt haben, sollte man diese kleine Unart durchgehen lassen!
19.03.2014 - 13:02 Uhr
du willst jetzt aber kein Lob, dass du schon so früh "lieferst" oder? ;)
21.03.2014 - 08:35 Uhr
Jahrgang 4 - Ausgabe 29
Wenn Onkel Albert mit 87 Sachen um den Baum rennt
Von Bahli
"Wenn man mit 87 Km/h nackt um einen Baum rennt, besteht die Möglichkeit, sich selbst zu vögeln."
(Albert Einstein, ... wird ihm zumindest in den Mund gelegt)
Ja scheizze, Kohlmeyer. Kein Schweinskram im Couching und die Laufwege stinken zum Himmel. Wir brauchen endlich einen durchschnittlich faulen Couching-Direktor, der diesem wild durcheinander couchenden Haufen endlich ein System auf den Beistelltisch kloppt. Und da dieses Mal ein gewisser Bahli anstatt zum Couching aufs Klo rannte, führt kein Weg an einem kompetenten Matratzenstraffer vorbei.
Immerhin ist diesem Bahli am vergangenen Montag so richtig eine erleuchtet worden. Da wollen Physiker in der kosmischen Hintergrundstrahlung Signale aus den ersten Sekundenbruchteilen nach dem Urknall entdeckt haben. Was wiederum der erste Nachweis von Gravitationswellen wäre, die ein gewisser Albert Einstein in seiner Relativitätstheorie vorhergesagt hat.
Und scheizze zum Zweiten! Ausgerechnet dieser Einstein, den der Bahli immer verstehen wollte, aber nie verstanden hat. Diese ganze geniale Scheizze mit der Krümmung von Raum und Zeit, der Gleichheit von Masse und Energie oder dem Riss im Raum-Zeit-Kontinuum. Ok, letzteres hat er eher bei Star Trek aufgeschnappt, besagtes Kontinuum ist aber zweifelsfrei Bestandteil von Einsteins Relativitätsdingsbums.
Ihr fragt euch jetzt sicher alle, wieso sich dieser geisteswissenschaftlich geprägte Klugscheizzer plötzlich um naturwissenschaftliche Sensationen kümmert. Ist eigentlich ganz einfach. Alles, was der Bahli nicht kapiert, macht ihn scheizz neugierig. Geradezu wissensgeil. Und wo wir gerade beim Beichten sind, der Bahli hat just am Montagabend nach einem Fußballspiel im Fernsehen wieder seine beiden Einstein-verstehen-Standardwerke aus dem Regal geholt - "Durch Raum und Zeit mit Onkel Albert" und "Onkel Albert und der Urknall" von Russell Stannard. Ok, das Alter der Zielgruppe dieser Bücher dürfte diametral zu Bahlis Alter liegen. Aber wurschtegal, Hauptsache diese aufkeimende Geilheit besiegt.
Bahli würde euch ja gerne mehr von Raum und Zeit erzählen, wären wir nicht in diesem bescheuerten FCK-Forum, wo sicherlich jede Off-Topic-Kolumne zu Recht gesteinigt würde. Also beugt sich Bahli den Regeln und kommt zum eigentlichen Thema.
Entspannung mit Albert war nach diesem montagabendlichen Top-Kick zwischen dem FCK und dem FC das einzige Mittel, diese fußballerische Frustration zu bekämpfen. Dafür holt er die oben genannten Physik-Klassiker für Pennäler heraus und liest diesen Satz, der sein Weltbild verändern soll. "Alles ist relativ, alles hängt vom Standpunkt des Betrachters ab", heißt es sinngemäß irgendwo im anspruchsvolleren Mittelteil von "Durch Raum und Zeit mit Onkel Albert". So knallt dieser Nobelpreis-Klugscheizzer einfach in Bahlis beschränktes Bild von Raum und Zeit und allem, was er daraus ableitet. Es gibt keine absolute Wahrheit, alles ist relativ. Und der Bahli steht seit 1998 total an der falschen Stelle. Drei Mark neben der Mitte und zwölf Songs über dem Fernseher. Und sein Hirn schmettert mit Inbrunst: Move on up, Bahli! Es ist höchste Zeit, sich zu bewegen!
Bahli hat sich einen Tag nach seiner Erleuchtung für seine Verhältnisse gigantisch bewegt. Am Dienstag war seine Perspektive vom Montag Geschichte. Sechs Flaschen links von der Küche erkennt er einen überforderten Stefan Kuntz, einen hilflosen Kosta Runjaic und richtig viele FCK-Fans, die fünf Ausfahrten hinter dem Autobahnkreuz parken und auf die Erleuchtung warten - seinesgleichen quasi. Der jahrelange Risikoverweigerer Bahli ist sich sicher, es muss sich etwas ändern auf dem Betzenberg. Die Langeweile bei FCK-Spielen ist keine Frage des Standpunkts. Gähnen ist nicht relativ. Und hat dein gähnender Sitznachbar Mundgeruch, werden FCK-Spiele sogar zur pathologischen Qual. Gähnen ist scheizze, gähnen ist zum Kotzen. Und das Gähnen fühlt sich noch schlimmer an als der Zehnagel, der im Teppich hängen bleibt.
Die Änderung seines Standpunkts hat dem Bahli zwar nicht mit auf den Weg gegeben, wie es besser geht. Aber dass sich Entscheidendes ändern muss, ist ihm seit Montagabend klar. Wenigstens hat er die Erinnerungen an die Emotionen seines früheren Standpunkts bewahrt. Die emotionalen Explosionen 1991 und 1998, die bitteren Tränen im November 1991 und nach dem unfassbaren Abstieg 1996. Hätte er damals gewusst, wie gerne er heute solchen Tränen freien Lauf lassen würde. Was würde der Bahli darum geben, wieder so heulen zu müssen. Zu dürfen ...
Jetzt wird er auch noch sentimental. Liegt aber im Wesen des Menschen. Und des alternden Fußballfans im Besonderen. "Früher war alles besser" hat Bahlis Opa gesagt, sagt Bahlis Vater seit Jahren. Bahli hat diese Scheizze vom besseren Früher gehasst wie den Pickel am A.rsch. Schaut er sich seinen FCK allerdings in den letzten Jahren an, kommt er zu dem einfachen Schluss: Mann, scheizze, war das früher geil. In den Achtzigern, als man mit Mann und Maus dem Abstiegstod von der Baggerschaufel sprang. In den Neunzigern, als man dem Goliath locker mit dem Stinkefinger in die Fresse piksen konnte und den Betriebsunfall in einzigartige Geschichte verwandelte.
Heute ist die Hölle nur noch ein warmes Altersheim für abgehalfterte Fußballprofis. Die Glut ist zwei warmen Mahlzeiten am Tag gewichen. Und die roten Teufel tragen weiße Häubchen und wischen den Fußballrentnern nach abgeschlossenem Verdauungsvorgang den A.rsch ab. Es soll immer noch Leute geben, die das toll finden. Das sei ihnen auch gerne belassen. Der Bahli findet das alles richtig scheizze. Wenigstens steht er jetzt besser, weil anders und muss sich dieses elende Rumgammeln nicht mehr brachial schönreden.
Leute, ich geb euch diesen Rat mit auf den Weg: Lauft einfach mal mit 87 Sachen nackt um einen Baum. Je nachdem, wie recht Onkel Albert mit seiner These behält, könnte es euren Erfahrungsschatz erweitern. Und bewegt euch mit einem Leberwurstbrötchen in der Hand einfach mal ein paar Riffs in Richtung eines schönen Blumenbeets. Dem Bahli hat es geholfen ...
Cheers
Bahli
Die Couchingzone hat sich ihre zwei warmen Mahlzeiten am Tag redlich verdient. Und sollte sich ein kompetenter Couching-Direktor finden, ist der Bahli guter Hoffnung, dass er mit den Kollegen Berti, Butduma, Kohlmeyer, laudere, running-man und dem Zweikampfmonster die Kolumne spätestens am Freitag um 12:00 Uhr oder im Notfall individuell nach Ansage durch den Äther jagen wird. Bis dahin muss ein Blick an den Kühlschrank genügen ...
Wenn Onkel Albert mit 87 Sachen um den Baum rennt
Von Bahli
"Wenn man mit 87 Km/h nackt um einen Baum rennt, besteht die Möglichkeit, sich selbst zu vögeln."
(Albert Einstein, ... wird ihm zumindest in den Mund gelegt)
Ja scheizze, Kohlmeyer. Kein Schweinskram im Couching und die Laufwege stinken zum Himmel. Wir brauchen endlich einen durchschnittlich faulen Couching-Direktor, der diesem wild durcheinander couchenden Haufen endlich ein System auf den Beistelltisch kloppt. Und da dieses Mal ein gewisser Bahli anstatt zum Couching aufs Klo rannte, führt kein Weg an einem kompetenten Matratzenstraffer vorbei.
Immerhin ist diesem Bahli am vergangenen Montag so richtig eine erleuchtet worden. Da wollen Physiker in der kosmischen Hintergrundstrahlung Signale aus den ersten Sekundenbruchteilen nach dem Urknall entdeckt haben. Was wiederum der erste Nachweis von Gravitationswellen wäre, die ein gewisser Albert Einstein in seiner Relativitätstheorie vorhergesagt hat.
Und scheizze zum Zweiten! Ausgerechnet dieser Einstein, den der Bahli immer verstehen wollte, aber nie verstanden hat. Diese ganze geniale Scheizze mit der Krümmung von Raum und Zeit, der Gleichheit von Masse und Energie oder dem Riss im Raum-Zeit-Kontinuum. Ok, letzteres hat er eher bei Star Trek aufgeschnappt, besagtes Kontinuum ist aber zweifelsfrei Bestandteil von Einsteins Relativitätsdingsbums.
Ihr fragt euch jetzt sicher alle, wieso sich dieser geisteswissenschaftlich geprägte Klugscheizzer plötzlich um naturwissenschaftliche Sensationen kümmert. Ist eigentlich ganz einfach. Alles, was der Bahli nicht kapiert, macht ihn scheizz neugierig. Geradezu wissensgeil. Und wo wir gerade beim Beichten sind, der Bahli hat just am Montagabend nach einem Fußballspiel im Fernsehen wieder seine beiden Einstein-verstehen-Standardwerke aus dem Regal geholt - "Durch Raum und Zeit mit Onkel Albert" und "Onkel Albert und der Urknall" von Russell Stannard. Ok, das Alter der Zielgruppe dieser Bücher dürfte diametral zu Bahlis Alter liegen. Aber wurschtegal, Hauptsache diese aufkeimende Geilheit besiegt.
Bahli würde euch ja gerne mehr von Raum und Zeit erzählen, wären wir nicht in diesem bescheuerten FCK-Forum, wo sicherlich jede Off-Topic-Kolumne zu Recht gesteinigt würde. Also beugt sich Bahli den Regeln und kommt zum eigentlichen Thema.
Entspannung mit Albert war nach diesem montagabendlichen Top-Kick zwischen dem FCK und dem FC das einzige Mittel, diese fußballerische Frustration zu bekämpfen. Dafür holt er die oben genannten Physik-Klassiker für Pennäler heraus und liest diesen Satz, der sein Weltbild verändern soll. "Alles ist relativ, alles hängt vom Standpunkt des Betrachters ab", heißt es sinngemäß irgendwo im anspruchsvolleren Mittelteil von "Durch Raum und Zeit mit Onkel Albert". So knallt dieser Nobelpreis-Klugscheizzer einfach in Bahlis beschränktes Bild von Raum und Zeit und allem, was er daraus ableitet. Es gibt keine absolute Wahrheit, alles ist relativ. Und der Bahli steht seit 1998 total an der falschen Stelle. Drei Mark neben der Mitte und zwölf Songs über dem Fernseher. Und sein Hirn schmettert mit Inbrunst: Move on up, Bahli! Es ist höchste Zeit, sich zu bewegen!
Bahli hat sich einen Tag nach seiner Erleuchtung für seine Verhältnisse gigantisch bewegt. Am Dienstag war seine Perspektive vom Montag Geschichte. Sechs Flaschen links von der Küche erkennt er einen überforderten Stefan Kuntz, einen hilflosen Kosta Runjaic und richtig viele FCK-Fans, die fünf Ausfahrten hinter dem Autobahnkreuz parken und auf die Erleuchtung warten - seinesgleichen quasi. Der jahrelange Risikoverweigerer Bahli ist sich sicher, es muss sich etwas ändern auf dem Betzenberg. Die Langeweile bei FCK-Spielen ist keine Frage des Standpunkts. Gähnen ist nicht relativ. Und hat dein gähnender Sitznachbar Mundgeruch, werden FCK-Spiele sogar zur pathologischen Qual. Gähnen ist scheizze, gähnen ist zum Kotzen. Und das Gähnen fühlt sich noch schlimmer an als der Zehnagel, der im Teppich hängen bleibt.
Die Änderung seines Standpunkts hat dem Bahli zwar nicht mit auf den Weg gegeben, wie es besser geht. Aber dass sich Entscheidendes ändern muss, ist ihm seit Montagabend klar. Wenigstens hat er die Erinnerungen an die Emotionen seines früheren Standpunkts bewahrt. Die emotionalen Explosionen 1991 und 1998, die bitteren Tränen im November 1991 und nach dem unfassbaren Abstieg 1996. Hätte er damals gewusst, wie gerne er heute solchen Tränen freien Lauf lassen würde. Was würde der Bahli darum geben, wieder so heulen zu müssen. Zu dürfen ...
Jetzt wird er auch noch sentimental. Liegt aber im Wesen des Menschen. Und des alternden Fußballfans im Besonderen. "Früher war alles besser" hat Bahlis Opa gesagt, sagt Bahlis Vater seit Jahren. Bahli hat diese Scheizze vom besseren Früher gehasst wie den Pickel am A.rsch. Schaut er sich seinen FCK allerdings in den letzten Jahren an, kommt er zu dem einfachen Schluss: Mann, scheizze, war das früher geil. In den Achtzigern, als man mit Mann und Maus dem Abstiegstod von der Baggerschaufel sprang. In den Neunzigern, als man dem Goliath locker mit dem Stinkefinger in die Fresse piksen konnte und den Betriebsunfall in einzigartige Geschichte verwandelte.
Heute ist die Hölle nur noch ein warmes Altersheim für abgehalfterte Fußballprofis. Die Glut ist zwei warmen Mahlzeiten am Tag gewichen. Und die roten Teufel tragen weiße Häubchen und wischen den Fußballrentnern nach abgeschlossenem Verdauungsvorgang den A.rsch ab. Es soll immer noch Leute geben, die das toll finden. Das sei ihnen auch gerne belassen. Der Bahli findet das alles richtig scheizze. Wenigstens steht er jetzt besser, weil anders und muss sich dieses elende Rumgammeln nicht mehr brachial schönreden.
Leute, ich geb euch diesen Rat mit auf den Weg: Lauft einfach mal mit 87 Sachen nackt um einen Baum. Je nachdem, wie recht Onkel Albert mit seiner These behält, könnte es euren Erfahrungsschatz erweitern. Und bewegt euch mit einem Leberwurstbrötchen in der Hand einfach mal ein paar Riffs in Richtung eines schönen Blumenbeets. Dem Bahli hat es geholfen ...
Cheers
Bahli
Die Couchingzone hat sich ihre zwei warmen Mahlzeiten am Tag redlich verdient. Und sollte sich ein kompetenter Couching-Direktor finden, ist der Bahli guter Hoffnung, dass er mit den Kollegen Berti, Butduma, Kohlmeyer, laudere, running-man und dem Zweikampfmonster die Kolumne spätestens am Freitag um 12:00 Uhr oder im Notfall individuell nach Ansage durch den Äther jagen wird. Bis dahin muss ein Blick an den Kühlschrank genügen ...
21.03.2014 - 09:15 Uhr
Wow, wußte gar nicht, dass Einstein der Begründer des Nihilismus war.
Ich danke Bahli für diese lesenswerten Zeilen und wünsche ihm gute Besserung bei der mittels Leberwurstbrötchen offensichtlich bereits eingeleiteten psychischen Genesung.
Gruß aus der Pfalz
Ich danke Bahli für diese lesenswerten Zeilen und wünsche ihm gute Besserung bei der mittels Leberwurstbrötchen offensichtlich bereits eingeleiteten psychischen Genesung.
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